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A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

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mütze

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ich hab ein Einstiegsangebot bei ATK bekommen und frage mich gerade, ob ich unterschreiben sollte, Gespräche waren sehr sympathisch aber ich hatte gelesen, dass Büros geschlossen wurden und spekuliert wurde, wie es ATK gerade so geht. Hat da jemand Informationen zu?

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mütze

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Über generelle Meinungen zu ATK freu ich mich auch

mütze schrieb am 26.04.2018:

Ich hab ein Einstiegsangebot bei ATK bekommen und frage mich gerade, ob ich unterschreiben sollte, Gespräche waren sehr sympathisch aber ich hatte gelesen, dass Büros geschlossen wurden und spekuliert wurde, wie es ATK gerade so geht. Hat da jemand Informationen zu?

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

ATK gilt als Schwächste der Strategieberatungen momentan. Wachstum war anscheinend nicht so stark wie bei den anderen, 2 Büros wurden geschlossen (aus Effizienzgründen oder weil man wirklich sparen musste?). Zudem ist ATK recht operationslastig, muss man mögen. Haben aber in den USA ein stärkeres Standing als hier zu Lande.

Ob du unterschreiben sollst, hängt ganz klar von deinen Alternativen habe. Hast du auch ein Angebot einer anderen T1 oder T2 Beratung, dann wohl eher dahin gehen. Hast du keine ebenürtige Alternative, dann klar unterschreiben. ATK ist immernoch ein sehr guter Laden und weiterhin eine klare Liga über den Big4 oder T3 Consultancies.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Sehe im Renommee keinen großen Vorteil gegenüber einigen T3 wie zeb oder Horváth mehr, wenn man in D einsteigt. Alle anderen T2 sind auch besser aufgestellt als ATK.

Einzig die Bezahlung scheint noch sehr competitive zu sein.

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mütze

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Danke für die Antworten! Alternativen habe ich momentan noch nicht, da ich bisher auch nur zwei Bewerbungen geschrieben habe und die andere war ein Probedurchlauf um ein bisschen Interviews zu üben (also ich habe dadurch noch ein Angebot von PwC - nicht S& - das aber keine Option ist). Beschäftige mich momentan damit, ob ich mich noch weiter bewerben oder jetzt einfach aufhören sollte, aber es klingt so, als sollte ich mich nochmal ans bewerben machen.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ja bewirb dich auf jeden Fall nochmal. PwC (Management Consulting?) an sich ist sicher auch eine gute Fallback-Option, aber Strategieberatung ist das nicht. Bewirb dich definitiv bei Strategy& (und den anderen T2s - Berger und Wyman), das wäre weitaus besser als A.T. Kearney und falls nicht geschehen natürlich auch bei McKinsey, BCG, Bain.

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mütze

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Also PwC Management Consulting zahlt wirklich unterirdisch (Angebot 47k) und ich hatte auch absolut keinen guten Eindruck von den Leuten, da würde ich ATK definitiv vorziehen. Aber ich werd mich nochmal bei den anderen bewerben und mal schauen, was so zurückkommt.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

Ja bewirb dich auf jeden Fall nochmal. PwC (Management Consulting?) an sich ist sicher auch eine gute Fallback-Option, aber Strategieberatung ist das nicht. Bewirb dich definitiv bei Strategy& (und den anderen T2s - Berger und Wyman), das wäre weitaus besser als A.T. Kearney und falls nicht geschehen natürlich auch bei McKinsey, BCG, Bain.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Was wird dir denn zum Einstieg geboten?

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

PwC 47k ist ja echt eine Provokation. Ist halt der Skoda und S& eher der Audi.

ATK finde ich eine solide Sache für ein Praktikum aber für den Festeinstieg würde ich Berger (wegen Standing in D) und Strategy& (wegen der Kultur) auf jeden Fall vorziehen.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

und Strategy& (wegen der Kultur)

und natürlich die Bezahlung bei S&.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

Sehe im Renommee keinen großen Vorteil gegenüber einigen T3 wie zeb oder Horváth mehr, wenn man in D einsteigt. Alle anderen T2 sind auch besser aufgestellt als ATK.

Einzig die Bezahlung scheint noch sehr competitive zu sein.

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

PwC 47k ist ja echt eine Provokation. Ist halt der Skoda und S& eher der Audi.

ATK finde ich eine solide Sache für ein Praktikum aber für den Festeinstieg würde ich Berger (wegen Standing in D) und Strategy& (wegen der Kultur) auf jeden Fall vorziehen.

Berger, seriously? Dann mach erstmal ein Praktikum dort, dann begräbst du die Euphorie schnell. Welches Standing denn? Bis auf Restructuring und Auto läuft nicht mehr viel.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Bei ATK laeuft es in Deutschland schon länger nicht so optimal... haben es nie richtig geschafft sich hier zu etablieren. Die Gerüchte, dass eine Uebernahme durch eine der Big4 bevorsteht, halten sich auch sehr hartnaeckig... man munkelt, dass KPMG starkes Interesse hat und schon in Verhandlungen steckt

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

Sehe im Renommee keinen großen Vorteil gegenüber einigen T3 wie zeb oder Horváth mehr, wenn man in D einsteigt. Alle anderen T2 sind auch besser aufgestellt als ATK.

Einzig die Bezahlung scheint noch sehr competitive zu sein.

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

ADL ist sogar noch älter, macht die das jetzt attraktiver? Merkwürdige Logik. Und Preisfrage: Wenn man in D einsteigt, sollte man dann eher auf den Ruf in D oder im Ausland schauen?

Zurzeit stellen MBB, RB und einige T3 in Deutschland doch so viele Leute ein wie noch nie, warum sollte man dann zum einzigen Laden gehen, der eher stagniert?

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

Das Staffing ist bei allen Beratung regional und nicht global. Wer in Deutschland arbeitet sollte auch auf das Standing in Deutschland achten. Und ich wage mal zu behaupten, dass zeb, Horváth und SKP einen besseren Ruf haben als ATK.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Berger, seriously? Dann mach erstmal ein Praktikum dort, dann begräbst du die Euphorie schnell. Welches Standing denn? Bis auf Restructuring und Auto läuft nicht mehr viel.

War bei Berger und war sehr happy dort. In anderen CCs wie Digital geht auch was. Wachstum sehr stark zurzeit und in den Märkten DE, FR und CN steht man gut da.
Bin mir aber bewusst dass mit der Kultur manche nicht so gut klarkommen und würde die Firma auch nicht unnötig in den Himmel loben.
Auf jeden Fall würde ich eher bei RB als bei ATK starten.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Es kommt darauf an, was man optimieren möchte:

  • A) Coole Projekte während der Anstellung -> Standing in D spielt eine große Rolle; die ATK-Projekte sind eher Ops-lastig wohingegen RB und S& etwas breiter aufgestellt sind und viel im Public Sector machen

  • B) Brand international -> Als ATK-Alumnus hat man wahrscheinlich einen Bonus in den USA; in China kann ich es nicht beurteilen

  • C) Cash -> höchstes Angebot annehmen

Der TE kann sich aber schon mal auf die Schulter klopfen, viele würden sehr gerne ein Angebot von ATK haben!

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

Das Staffing ist bei allen Beratung regional und nicht global. Wer in Deutschland arbeitet sollte auch auf das Standing in Deutschland achten. Und ich wage mal zu behaupten, dass zeb, Horváth und SKP einen besseren Ruf haben als ATK.

Sorry, aber jetzt bleib Mal bitte auf dem Teppich. Scheinst wohl selbst T3 zu sein. Anders kann ich mir diesen Unsinn nicht erklären, dass du kleine deutsche Beratungen, die vom Anteil an Strategiearbeit, Breite der Industrien, Gehalt und Reputation nicht einmal ansatzweise in der T2 Liga wie ATK spielen, so in den Himmel lobst.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

Das Staffing ist bei allen Beratung regional und nicht global. Wer in Deutschland arbeitet sollte auch auf das Standing in Deutschland achten. Und ich wage mal zu behaupten, dass zeb, Horváth und SKP einen besseren Ruf haben als ATK.

Sorry, aber jetzt bleib Mal bitte auf dem Teppich. Scheinst wohl selbst T3 zu sein. Anders kann ich mir diesen Unsinn nicht erklären, dass du kleine deutsche Beratungen, die vom Anteil an Strategiearbeit, Breite der Industrien, Gehalt und Reputation nicht einmal ansatzweise in der T2 Liga wie ATK spielen, so in den Himmel lobst.

Bin nicht der Vorposter aber sehe es ähnlich.. würde viel eher zu einer aufsteigenden Beratung wie SKP oder zeb gehen die krass am expandieren sind als zu ATK, die ihr Büro in FFM schließen mussten und das in DUS (Hauptsitz DE!) zur Hälfte untervermieten müssen. Standing heute ist das eine, Perspektive das andere.. wenn es in 10 Jahren kein ATK auf dem deutschen Markt mehr gibt dann bringt mir der Brandname überhaupt nichts mehr (Ganz gutes beispiel ist Booz, eig tolle Beratung gewesen aber die Brand kennt von den heutigen Absolventen fast niemand mehr).

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2018:

Also jetzt bitte mal die Kirche im Dorf lassen. ATK ist weiterhin eine der weltweit ältesten und etabliertesten Strategieberatungen und spielt was Gehalt und Reputation angeht wirklich eine Klasse höher als unsere kleinen lokalen Freunde von Horvath und zeb. Die kennt außerhalb Deutschlands ohnehin kein Mensch.

Das Staffing ist bei allen Beratung regional und nicht global. Wer in Deutschland arbeitet sollte auch auf das Standing in Deutschland achten. Und ich wage mal zu behaupten, dass zeb, Horváth und SKP einen besseren Ruf haben als ATK.

Sorry, aber jetzt bleib Mal bitte auf dem Teppich. Scheinst wohl selbst T3 zu sein. Anders kann ich mir diesen Unsinn nicht erklären, dass du kleine deutsche Beratungen, die vom Anteil an Strategiearbeit, Breite der Industrien, Gehalt und Reputation nicht einmal ansatzweise in der T2 Liga wie ATK spielen, so in den Himmel lobst.

Bin nicht der Vorposter aber sehe es ähnlich.. würde viel eher zu einer aufsteigenden Beratung wie SKP oder zeb gehen die krass am expandieren sind als zu ATK, die ihr Büro in FFM schließen mussten und das in DUS (Hauptsitz DE!) zur Hälfte untervermieten müssen. Standing heute ist das eine, Perspektive das andere.. wenn es in 10 Jahren kein ATK auf dem deutschen Markt mehr gibt dann bringt mir der Brandname überhaupt nichts mehr (Ganz gutes beispiel ist Booz, eig tolle Beratung gewesen aber die Brand kennt von den heutigen Absolventen fast niemand mehr).

Braucht ja auch keiner mehr kennen, die heißen jetzt Strategy& und entwickeln sich nach dem wasn't man hört besser als Booz damals. Kommt auf die Perspektive an, will man nur 2-3 Jahre bleiben, dann sollte man sich definitiv am heutigen Standing orientieren und nicht glauben man wäre strassenschlau und Entwicklungen 10+ Jahre antizipieren, die einen nicht betreffen werden. Will man unbedingt Partner werden oder Principal, dann wäre je nach Eintritt einer Akquisition ATK entweder die bessere oder schlechtere Wahl. Schafft man es vor Akquisition in die Rolle Manager+ bekommt man je nach Kaufpreis teilweise eine sehr lukrative Summe gezahlt.

Bis auf Roland Berger ist jede der T2 eine gute Alternative.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Sich für zeb zu entscheiden wenn man auch zu ATK könnte ist als würde man sich den Seat statt den Audi holen. Da liegt einfach eine ganze Klasse dazwischen. Da hilft es auch nichts, dass Seat ein paar Prozent mehr wächst (und dabei auch immer noch deutlich kleiner ist).

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

Sich für zeb zu entscheiden wenn man auch zu ATK könnte ist als würde man sich den Seat statt den Audi holen. Da liegt einfach eine ganze Klasse dazwischen. Da hilft es auch nichts, dass Seat ein paar Prozent mehr wächst (und dabei auch immer noch deutlich kleiner ist).

Wobei ATK der Seat ist. Wer Banken beraten möchte und zu ATK geht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das ist auch das ein einzige was zeb kann. Für alles andere ist ATK eine mehr als solide Adresse.
Und wer mal ein paar Jahre gearbeitet hat wird feststellen, dass es vielmehr auf deine Fähigkeiten ankommt als nur auf den Ruf des Unternehmens für das du mal gearbeitet hast.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

Sich für zeb zu entscheiden wenn man auch zu ATK könnte ist als würde man sich den Seat statt den Audi holen. Da liegt einfach eine ganze Klasse dazwischen. Da hilft es auch nichts, dass Seat ein paar Prozent mehr wächst (und dabei auch immer noch deutlich kleiner ist).

Wobei ATK der Seat ist. Wer Banken beraten möchte und zu ATK geht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

zeb macht nichts außer Bankenberatung und ist international 0 bekannt. Also höre bitte mal auf deine T3-T4 Beratung zu pushen. ATK ist weltweit in nahezu allen Branchen unterwegs und im Operations führend mit McKinsey.

Ich gebs jetzt langsam auf mit jemandem zu diskutieren, der zwanghaft versucht, eine lokale T3-T4 Beratung über eine der etablierten T2-Strategieberatungen zu stellen.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

Das ist auch das ein einzige was zeb kann. Für alles andere ist ATK eine mehr als solide Adresse.
Und wer mal ein paar Jahre gearbeitet hat wird feststellen, dass es vielmehr auf deine Fähigkeiten ankommt als nur auf den Ruf des Unternehmens für das du mal gearbeitet hast.

ATK ist einfach was T2 angeht immer die schlechteste Alternative - wer irgendein anderes Offer (S&, OW, RB) hat geht dort hin. Und wer Lust auf FS hat geht natürlich zu zeb statt zu ATK aber ich weiß nicht was diese Diskussion soll - Vergleiche zwischen Spezialisten und Generalisten hinken immer und hängen von persönlichen Präferenzen ab.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Der ehemalige Head of Operations Partner von ATK ist übrigens gerade zu Roland Berger gewechselt... scheint ja großartig zu laufen bei Kearney.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Die Automotive Partner sind ja geschlossen zu Bain und BCG. Echt komisch, was da grade abgeht.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Der ehemalige Head of Operations Partner von ATK ist übrigens gerade zu Roland Berger gewechselt... scheint ja großartig zu laufen bei Kearney.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

ATK ist durch in Deutschland.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Im BrandEins-Ranking sind sie auch super schwach.
Deutschland ist aber auch ein harter Markt, weil dort alle MBB relativ stark sind und es zusätzlich einen starken Local (RB) sowie gute Spezialisten (zeb, SKP) mit starker Präsenz gibt.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Bei der nächsten konjunkturellen Abkühlung ist ATK weg und wir werden eine starke Konsolidierung im Markt erleben.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Die Automotive Partner sind ja geschlossen zu Bain und BCG. Echt komisch, was da grade abgeht.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Der ehemalige Head of Operations Partner von ATK ist übrigens gerade zu Roland Berger gewechselt... scheint ja großartig zu laufen bei Kearney.

Gab im vergangenen Jahr auch in anderen Practices Abgänge

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Stimmt, die ganze Financial Services und ein Großteil der Digital Practice sind zu Strategy& gewechselt.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Geil, was bleibt dann noch übrig bei ATK? HR und Research?

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Research ist Anfang des Jahres zu Bain übergelaufen...

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Geil, was bleibt dann noch übrig bei ATK? HR und Research?

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Research ist Anfang des Jahres zu Bain übergelaufen...

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Geil, was bleibt dann noch übrig bei ATK? HR und Research?

AT Kearney besteht derzeitig stark überzogen gesagt nur noch aus Praktikanten und der Rechnungsabteilung.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Hab die bei uns noch gar nicht gefunden, suche aber dann mal weiter!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Stimmt, die ganze Financial Services und ein Großteil der Digital Practice sind zu Strategy& gewechselt.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Hab die bei uns noch gar nicht gefunden, suche aber dann mal weiter!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Stimmt, die ganze Financial Services und ein Großteil der Digital Practice sind zu Strategy& gewechselt.

FS sollte man relativ einfach finden können ;-)

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Es sieht laut Insidern derzeit angeblich danach aus, dass ATK in Deutschland das Jahr 2019 nicht mehr erleben wird.
Schon krass wie sich der Laden innerhalb weniger Jahre komplett zerlegt hat...

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

War die FS Practice von ATK so klein in Deutschland?
Komich

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Hab die bei uns noch gar nicht gefunden, suche aber dann mal weiter!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Stimmt, die ganze Financial Services und ein Großteil der Digital Practice sind zu Strategy& gewechselt.

FS sollte man relativ einfach finden können ;-)

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Es sieht laut Insidern derzeit angeblich danach aus, dass ATK in Deutschland das Jahr 2019 nicht mehr erleben wird.
Schon krass wie sich der Laden innerhalb weniger Jahre komplett zerlegt hat...

Ernsthaft?! Woher die Info?

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Es sieht laut Insidern derzeit angeblich danach aus, dass ATK in Deutschland das Jahr 2019 nicht mehr erleben wird.
Schon krass wie sich der Laden innerhalb weniger Jahre komplett zerlegt hat...

Laut Insidern...
angeblich...

Ich frag mal kurz meine Mama was die so denkt und poste es dann hier als Insider und angeblicher Fakt ;)

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Knapp 4 Partner, die haben die Jahre zuvor ja schon einige Personen verloren. FS wird von ATK in Deutschland gar nicht mehr bedient. Gibt noch einen Principal der versucht die FS wiederzubeleben, aber der kämpft auf verlorenem Posten.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

War die FS Practice von ATK so klein in Deutschland?
Komich

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Hab die bei uns noch gar nicht gefunden, suche aber dann mal weiter!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2018:

Stimmt, die ganze Financial Services und ein Großteil der Digital Practice sind zu Strategy& gewechselt.

FS sollte man relativ einfach finden können ;-)

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das ist ja toll hier...

Nachdem ich viel Jahre sowohl bei ATK als auch bei RB war und nun in neuer Funktion mit allen Beratungen arbeite, finde ich die Diskussion auf diesem Level schon witzig - aber auch interessant.

Hier mal mein Senf dazu:

  • Ihr macht euch viele zu viele Sorgen um das Standing von Firmen bei eurem Berufseinstieg. Man kann in wenigen Jahren sein Gehalt verdoppelt wenn man es richtig einstellt, und das hängt nicht davon ab ob man nun bei RB startet oder bei ATK. Am besten nach 3 Jahren wechseln und sich dadurch befördern lassen.

  • Einstieg bei einer Beratung mit halbwegs gutem Ruf, ist immer gut. Ob nun RB oder ATK spielt da für die allermeisten Firmen in eurer weiteren Karriere wirklich absolut überhaupt keine Rolle (oder glaubt ihr ein HR'ler bei Siemens oder Apple weiß mehr darüber was grade bei RB und ATK abgeht als wir hier???)

  • Grob gesehen spielen ATK und RB in der gleichen Liga. Es ist eben nicht MBB (wobei auch Bain in D nicht so DAS mega standing hat es sei denn bei Private Equities) aber sicher etwas hochwertiger positioniert als viele kleinen Nischenberatungen oder auch die Big4

  • Dennoch: Das Standing ist aber auch wiederum relativ egal, wenn es euch bei T3 oder T4 oder sonst wem einfach besser gefällt, oder ihr eben eine spezifische Nische beraten wollt (Banken, IT,....). Wollt ihr euch spezialisieren? Wollt ihr in eine bestimmte Branche? Oder wollt ihr nur ein möglichst gutes Sprungbrett haben für alles mögliche? Was Branchen und funktionale Expertise und Standing angeht, gibt es große Unterschiede. BrandEins gibt da aktuell einen Einblick (wenn auch grob)

  • RB ist nicht RB und ATK ist nicht ATK,... Die Atmosphäre, die Kultur und die Projekte in einer Beratung hängen in erster Linie von den direkten Kollegen, dem Partner, und der Practice ab. Da gibt es RIESIGE interne Unterschiede

  • Wenn es euch um "echte Qualität" geht, dann lasst euch bitte sagen, dass bei McK und BCG oft mit genau so lauwarmen Wasser gekocht wird, wie bei Hotzenplotz Consulting GmbH & Co. Was da abgeht und was da oft nicht an geordnetem Wissen vorhanden ist, wird euch sehr überraschen! Soll heißen: Ihr könnt bei RB grandiose Projektarbeit erleben und es bei McK nur mit Vollidioten und Dummschwätzern zu tun haben - oder umgekehrt.

  • Partner wechseln ständig von A nach B und von B nach A. Wenn hier erwähnt wird dass ein Ops Mann von ATK zu RB gewechselt ist, muss man auch sehen dass einer der Ex-RB Ops Leute nun DACH Chef bei ATK ist. Also da gibt es ein ständiges Hin und Her - nur so schaffen es die meisten überhaupt zum Partner...

  • Schließen von Büros ist in Deutschland längst überfällig! Klar macht man das nicht, wenn man Geld ohne Ende hat, aber wer braucht schon ein Büro in Stuttgart oder Frankfurt (oder Köln?) Deutschland ist neben den USA so ziemlich das einzige Land in dem sich die Beratungsbüros nicht an einem Standort bündeln. Und meistens braucht man eh kein Büro was viel Geld kostet.

  • Realistischerweise hatte RB viele schwierige Jahre, doch viel davon ist überwunden. Viele Partner sind gegangen, andere zurückgekommen. Das Renommee in Kern-Bereichen ist immer noch hoch

  • ATK hat momentan wohl auch eher schwierige Jahre. die Big4 investieren massiv in den Aufbau der Strategieberatung (was auch immer die darunter verstehen...), M+B laufen eh wie geschnitten Brot (warum auch immer...), local players und Boutiquen finden immer ihre Nische, aber ATK hat vor allem in Deutschland nie einen besonderen Ruf gehabt. Man hält immer die "Operations / Einkauf / SCM" Fahne hoch, aber eigentlich hat man auch davon recht wenig Ahnung. Aber wiederum auch nicht weniger als Andere.

Jetzt noch persönliches zu ATK und RB weil die hier so viel diskutiert werden.
Meine persönliche Erfahrung bei RB war deutlich besser. Warum? Weil man dort von Tag 1 an spezialisiert ist und oft auch Leute eingestellt werden, die Interesse und Wissen in einer bestimmten Branche haben, was zu einem ganz anderen Spirit führt (ob es noch 100% so ist, weiß ich nicht) aber RB war eine der einzigen Beratungen bei der man schon als Junior fest in einer Practice war.

Zudem wurde bei RB sehr viel Wert auf Delivery gelegt. Solange man nicht das geliefert hatte, was versprochen wurde, hat man den Verkauf von Anschlussprojekten gar nicht versucht. Bei ATK spielt Delivery teilweise weniger einer Rolle, dafür wird verkauft was das Kundenbudget hergibt (oder auch nicht).
In vielen internen Prozessen ist RB auch professioneller. Knowledge Management oft besser als sogar bei MBB.

Kurzum: Ein Einstieg bei ATK ist völlig in Ordnung. Selbst der Super-GAU (Beratung geht in weniger als 2 Jahren Pleite) ist praktisch bei allen großen ausgeschlossen, und vorher würden die Partner mit Teams eh zu anderen Beratungen wechseln.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

DANKE lieber Vorposter mit dem langen Beitrag. Es tut so gut hier mal eine differenzierte und glaubwürdige Meinung zu lesen, die über das Employer Branding der Beratungen oder die ersten Erfahrungen von Interns hinausgeht.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Man merkt, dass du nie bei MBB warst und mitbekommen hast wie geil es ist in nem wirklich motivierten Team in ner stark wachsenden Top UB zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Das ist ja toll hier...

Nachdem ich viel Jahre sowohl bei ATK als auch bei RB war und nun in neuer Funktion mit allen Beratungen arbeite, finde ich die Diskussion auf diesem Level schon witzig - aber auch interessant.

Hier mal mein Senf dazu:

  • Ihr macht euch viele zu viele Sorgen um das Standing von Firmen bei eurem Berufseinstieg. Man kann in wenigen Jahren sein Gehalt verdoppelt wenn man es richtig einstellt, und das hängt nicht davon ab ob man nun bei RB startet oder bei ATK. Am besten nach 3 Jahren wechseln und sich dadurch befördern lassen.

  • Einstieg bei einer Beratung mit halbwegs gutem Ruf, ist immer gut. Ob nun RB oder ATK spielt da für die allermeisten Firmen in eurer weiteren Karriere wirklich absolut überhaupt keine Rolle (oder glaubt ihr ein HR'ler bei Siemens oder Apple weiß mehr darüber was grade bei RB und ATK abgeht als wir hier???)

  • Grob gesehen spielen ATK und RB in der gleichen Liga. Es ist eben nicht MBB (wobei auch Bain in D nicht so DAS mega standing hat es sei denn bei Private Equities) aber sicher etwas hochwertiger positioniert als viele kleinen Nischenberatungen oder auch die Big4

  • Dennoch: Das Standing ist aber auch wiederum relativ egal, wenn es euch bei T3 oder T4 oder sonst wem einfach besser gefällt, oder ihr eben eine spezifische Nische beraten wollt (Banken, IT,....). Wollt ihr euch spezialisieren? Wollt ihr in eine bestimmte Branche? Oder wollt ihr nur ein möglichst gutes Sprungbrett haben für alles mögliche? Was Branchen und funktionale Expertise und Standing angeht, gibt es große Unterschiede. BrandEins gibt da aktuell einen Einblick (wenn auch grob)

  • RB ist nicht RB und ATK ist nicht ATK,... Die Atmosphäre, die Kultur und die Projekte in einer Beratung hängen in erster Linie von den direkten Kollegen, dem Partner, und der Practice ab. Da gibt es RIESIGE interne Unterschiede

  • Wenn es euch um "echte Qualität" geht, dann lasst euch bitte sagen, dass bei McK und BCG oft mit genau so lauwarmen Wasser gekocht wird, wie bei Hotzenplotz Consulting GmbH & Co. Was da abgeht und was da oft nicht an geordnetem Wissen vorhanden ist, wird euch sehr überraschen! Soll heißen: Ihr könnt bei RB grandiose Projektarbeit erleben und es bei McK nur mit Vollidioten und Dummschwätzern zu tun haben - oder umgekehrt.

  • Partner wechseln ständig von A nach B und von B nach A. Wenn hier erwähnt wird dass ein Ops Mann von ATK zu RB gewechselt ist, muss man auch sehen dass einer der Ex-RB Ops Leute nun DACH Chef bei ATK ist. Also da gibt es ein ständiges Hin und Her - nur so schaffen es die meisten überhaupt zum Partner...

  • Schließen von Büros ist in Deutschland längst überfällig! Klar macht man das nicht, wenn man Geld ohne Ende hat, aber wer braucht schon ein Büro in Stuttgart oder Frankfurt (oder Köln?) Deutschland ist neben den USA so ziemlich das einzige Land in dem sich die Beratungsbüros nicht an einem Standort bündeln. Und meistens braucht man eh kein Büro was viel Geld kostet.

  • Realistischerweise hatte RB viele schwierige Jahre, doch viel davon ist überwunden. Viele Partner sind gegangen, andere zurückgekommen. Das Renommee in Kern-Bereichen ist immer noch hoch

  • ATK hat momentan wohl auch eher schwierige Jahre. die Big4 investieren massiv in den Aufbau der Strategieberatung (was auch immer die darunter verstehen...), M+B laufen eh wie geschnitten Brot (warum auch immer...), local players und Boutiquen finden immer ihre Nische, aber ATK hat vor allem in Deutschland nie einen besonderen Ruf gehabt. Man hält immer die "Operations / Einkauf / SCM" Fahne hoch, aber eigentlich hat man auch davon recht wenig Ahnung. Aber wiederum auch nicht weniger als Andere.

Jetzt noch persönliches zu ATK und RB weil die hier so viel diskutiert werden.
Meine persönliche Erfahrung bei RB war deutlich besser. Warum? Weil man dort von Tag 1 an spezialisiert ist und oft auch Leute eingestellt werden, die Interesse und Wissen in einer bestimmten Branche haben, was zu einem ganz anderen Spirit führt (ob es noch 100% so ist, weiß ich nicht) aber RB war eine der einzigen Beratungen bei der man schon als Junior fest in einer Practice war.

Zudem wurde bei RB sehr viel Wert auf Delivery gelegt. Solange man nicht das geliefert hatte, was versprochen wurde, hat man den Verkauf von Anschlussprojekten gar nicht versucht. Bei ATK spielt Delivery teilweise weniger einer Rolle, dafür wird verkauft was das Kundenbudget hergibt (oder auch nicht).
In vielen internen Prozessen ist RB auch professioneller. Knowledge Management oft besser als sogar bei MBB.

Kurzum: Ein Einstieg bei ATK ist völlig in Ordnung. Selbst der Super-GAU (Beratung geht in weniger als 2 Jahren Pleite) ist praktisch bei allen großen ausgeschlossen, und vorher würden die Partner mit Teams eh zu anderen Beratungen wechseln.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Das ist ja toll hier...

Nachdem ich viel Jahre sowohl bei ATK als auch bei RB war und nun in neuer Funktion mit allen Beratungen arbeite, finde ich die Diskussion auf diesem Level schon witzig - aber auch interessant.

Hier mal mein Senf dazu: ...

Wie schätzt du Strategy& von außen ein?

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Sehr brauchbare Antwort!

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Man merkt, dass du nie bei MBB warst und mitbekommen hast wie geil es ist in nem wirklich motivierten Team in ner stark wachsenden Top UB zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Das ist ja toll hier...

Nachdem ich viel Jahre sowohl bei ATK als auch bei RB war und nun in neuer Funktion mit allen Beratungen arbeite, finde ich die Diskussion auf diesem Level schon witzig - aber auch interessant.

Hier mal mein Senf dazu:

  • Ihr macht euch viele zu viele Sorgen um das Standing von Firmen bei eurem Berufseinstieg. Man kann in wenigen Jahren sein Gehalt verdoppelt wenn man es richtig einstellt, und das hängt nicht davon ab ob man nun bei RB startet oder bei ATK. Am besten nach 3 Jahren wechseln und sich dadurch befördern lassen.

  • Einstieg bei einer Beratung mit halbwegs gutem Ruf, ist immer gut. Ob nun RB oder ATK spielt da für die allermeisten Firmen in eurer weiteren Karriere wirklich absolut überhaupt keine Rolle (oder glaubt ihr ein HR'ler bei Siemens oder Apple weiß mehr darüber was grade bei RB und ATK abgeht als wir hier???)

  • Grob gesehen spielen ATK und RB in der gleichen Liga. Es ist eben nicht MBB (wobei auch Bain in D nicht so DAS mega standing hat es sei denn bei Private Equities) aber sicher etwas hochwertiger positioniert als viele kleinen Nischenberatungen oder auch die Big4

  • Dennoch: Das Standing ist aber auch wiederum relativ egal, wenn es euch bei T3 oder T4 oder sonst wem einfach besser gefällt, oder ihr eben eine spezifische Nische beraten wollt (Banken, IT,....). Wollt ihr euch spezialisieren? Wollt ihr in eine bestimmte Branche? Oder wollt ihr nur ein möglichst gutes Sprungbrett haben für alles mögliche? Was Branchen und funktionale Expertise und Standing angeht, gibt es große Unterschiede. BrandEins gibt da aktuell einen Einblick (wenn auch grob)

  • RB ist nicht RB und ATK ist nicht ATK,... Die Atmosphäre, die Kultur und die Projekte in einer Beratung hängen in erster Linie von den direkten Kollegen, dem Partner, und der Practice ab. Da gibt es RIESIGE interne Unterschiede

  • Wenn es euch um "echte Qualität" geht, dann lasst euch bitte sagen, dass bei McK und BCG oft mit genau so lauwarmen Wasser gekocht wird, wie bei Hotzenplotz Consulting GmbH & Co. Was da abgeht und was da oft nicht an geordnetem Wissen vorhanden ist, wird euch sehr überraschen! Soll heißen: Ihr könnt bei RB grandiose Projektarbeit erleben und es bei McK nur mit Vollidioten und Dummschwätzern zu tun haben - oder umgekehrt.

  • Partner wechseln ständig von A nach B und von B nach A. Wenn hier erwähnt wird dass ein Ops Mann von ATK zu RB gewechselt ist, muss man auch sehen dass einer der Ex-RB Ops Leute nun DACH Chef bei ATK ist. Also da gibt es ein ständiges Hin und Her - nur so schaffen es die meisten überhaupt zum Partner...

  • Schließen von Büros ist in Deutschland längst überfällig! Klar macht man das nicht, wenn man Geld ohne Ende hat, aber wer braucht schon ein Büro in Stuttgart oder Frankfurt (oder Köln?) Deutschland ist neben den USA so ziemlich das einzige Land in dem sich die Beratungsbüros nicht an einem Standort bündeln. Und meistens braucht man eh kein Büro was viel Geld kostet.

  • Realistischerweise hatte RB viele schwierige Jahre, doch viel davon ist überwunden. Viele Partner sind gegangen, andere zurückgekommen. Das Renommee in Kern-Bereichen ist immer noch hoch

  • ATK hat momentan wohl auch eher schwierige Jahre. die Big4 investieren massiv in den Aufbau der Strategieberatung (was auch immer die darunter verstehen...), M+B laufen eh wie geschnitten Brot (warum auch immer...), local players und Boutiquen finden immer ihre Nische, aber ATK hat vor allem in Deutschland nie einen besonderen Ruf gehabt. Man hält immer die "Operations / Einkauf / SCM" Fahne hoch, aber eigentlich hat man auch davon recht wenig Ahnung. Aber wiederum auch nicht weniger als Andere.

Jetzt noch persönliches zu ATK und RB weil die hier so viel diskutiert werden.
Meine persönliche Erfahrung bei RB war deutlich besser. Warum? Weil man dort von Tag 1 an spezialisiert ist und oft auch Leute eingestellt werden, die Interesse und Wissen in einer bestimmten Branche haben, was zu einem ganz anderen Spirit führt (ob es noch 100% so ist, weiß ich nicht) aber RB war eine der einzigen Beratungen bei der man schon als Junior fest in einer Practice war.

Zudem wurde bei RB sehr viel Wert auf Delivery gelegt. Solange man nicht das geliefert hatte, was versprochen wurde, hat man den Verkauf von Anschlussprojekten gar nicht versucht. Bei ATK spielt Delivery teilweise weniger einer Rolle, dafür wird verkauft was das Kundenbudget hergibt (oder auch nicht).
In vielen internen Prozessen ist RB auch professioneller. Knowledge Management oft besser als sogar bei MBB.

Kurzum: Ein Einstieg bei ATK ist völlig in Ordnung. Selbst der Super-GAU (Beratung geht in weniger als 2 Jahren Pleite) ist praktisch bei allen großen ausgeschlossen, und vorher würden die Partner mit Teams eh zu anderen Beratungen wechseln.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

+1

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Laut Insidern...
angeblich...

Ich frag mal kurz meine Mama was die so denkt und poste es dann hier als Insider und angeblicher Fakt ;)

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Sein Text hat mich darin bekräftigt wie weit Tier 2 eigentlich hinter Tier 1. Alleine schon, dass sie noch immer selber Slides bauen müssen..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Man merkt, dass du nie bei MBB warst und mitbekommen hast wie geil es ist in nem wirklich motivierten Team in ner stark wachsenden Top UB zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Das ist ja toll hier...

Nachdem ich viel Jahre sowohl bei ATK als auch bei RB war und nun in neuer Funktion mit allen Beratungen arbeite, finde ich die Diskussion auf diesem Level schon witzig - aber auch interessant.

Hier mal mein Senf dazu:

  • Ihr macht euch viele zu viele Sorgen um das Standing von Firmen bei eurem Berufseinstieg. Man kann in wenigen Jahren sein Gehalt verdoppelt wenn man es richtig einstellt, und das hängt nicht davon ab ob man nun bei RB startet oder bei ATK. Am besten nach 3 Jahren wechseln und sich dadurch befördern lassen.

  • Einstieg bei einer Beratung mit halbwegs gutem Ruf, ist immer gut. Ob nun RB oder ATK spielt da für die allermeisten Firmen in eurer weiteren Karriere wirklich absolut überhaupt keine Rolle (oder glaubt ihr ein HR'ler bei Siemens oder Apple weiß mehr darüber was grade bei RB und ATK abgeht als wir hier???)

  • Grob gesehen spielen ATK und RB in der gleichen Liga. Es ist eben nicht MBB (wobei auch Bain in D nicht so DAS mega standing hat es sei denn bei Private Equities) aber sicher etwas hochwertiger positioniert als viele kleinen Nischenberatungen oder auch die Big4

  • Dennoch: Das Standing ist aber auch wiederum relativ egal, wenn es euch bei T3 oder T4 oder sonst wem einfach besser gefällt, oder ihr eben eine spezifische Nische beraten wollt (Banken, IT,....). Wollt ihr euch spezialisieren? Wollt ihr in eine bestimmte Branche? Oder wollt ihr nur ein möglichst gutes Sprungbrett haben für alles mögliche? Was Branchen und funktionale Expertise und Standing angeht, gibt es große Unterschiede. BrandEins gibt da aktuell einen Einblick (wenn auch grob)

  • RB ist nicht RB und ATK ist nicht ATK,... Die Atmosphäre, die Kultur und die Projekte in einer Beratung hängen in erster Linie von den direkten Kollegen, dem Partner, und der Practice ab. Da gibt es RIESIGE interne Unterschiede

  • Wenn es euch um "echte Qualität" geht, dann lasst euch bitte sagen, dass bei McK und BCG oft mit genau so lauwarmen Wasser gekocht wird, wie bei Hotzenplotz Consulting GmbH & Co. Was da abgeht und was da oft nicht an geordnetem Wissen vorhanden ist, wird euch sehr überraschen! Soll heißen: Ihr könnt bei RB grandiose Projektarbeit erleben und es bei McK nur mit Vollidioten und Dummschwätzern zu tun haben - oder umgekehrt.

  • Partner wechseln ständig von A nach B und von B nach A. Wenn hier erwähnt wird dass ein Ops Mann von ATK zu RB gewechselt ist, muss man auch sehen dass einer der Ex-RB Ops Leute nun DACH Chef bei ATK ist. Also da gibt es ein ständiges Hin und Her - nur so schaffen es die meisten überhaupt zum Partner...

  • Schließen von Büros ist in Deutschland längst überfällig! Klar macht man das nicht, wenn man Geld ohne Ende hat, aber wer braucht schon ein Büro in Stuttgart oder Frankfurt (oder Köln?) Deutschland ist neben den USA so ziemlich das einzige Land in dem sich die Beratungsbüros nicht an einem Standort bündeln. Und meistens braucht man eh kein Büro was viel Geld kostet.

  • Realistischerweise hatte RB viele schwierige Jahre, doch viel davon ist überwunden. Viele Partner sind gegangen, andere zurückgekommen. Das Renommee in Kern-Bereichen ist immer noch hoch

  • ATK hat momentan wohl auch eher schwierige Jahre. die Big4 investieren massiv in den Aufbau der Strategieberatung (was auch immer die darunter verstehen...), M+B laufen eh wie geschnitten Brot (warum auch immer...), local players und Boutiquen finden immer ihre Nische, aber ATK hat vor allem in Deutschland nie einen besonderen Ruf gehabt. Man hält immer die "Operations / Einkauf / SCM" Fahne hoch, aber eigentlich hat man auch davon recht wenig Ahnung. Aber wiederum auch nicht weniger als Andere.

Jetzt noch persönliches zu ATK und RB weil die hier so viel diskutiert werden.
Meine persönliche Erfahrung bei RB war deutlich besser. Warum? Weil man dort von Tag 1 an spezialisiert ist und oft auch Leute eingestellt werden, die Interesse und Wissen in einer bestimmten Branche haben, was zu einem ganz anderen Spirit führt (ob es noch 100% so ist, weiß ich nicht) aber RB war eine der einzigen Beratungen bei der man schon als Junior fest in einer Practice war.

Zudem wurde bei RB sehr viel Wert auf Delivery gelegt. Solange man nicht das geliefert hatte, was versprochen wurde, hat man den Verkauf von Anschlussprojekten gar nicht versucht. Bei ATK spielt Delivery teilweise weniger einer Rolle, dafür wird verkauft was das Kundenbudget hergibt (oder auch nicht).
In vielen internen Prozessen ist RB auch professioneller. Knowledge Management oft besser als sogar bei MBB.

Kurzum: Ein Einstieg bei ATK ist völlig in Ordnung. Selbst der Super-GAU (Beratung geht in weniger als 2 Jahren Pleite) ist praktisch bei allen großen ausgeschlossen, und vorher würden die Partner mit Teams eh zu anderen Beratungen wechseln.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Was glaubst du denn wie es bei McKinsey, BCG oder Bain ist? Die müssen ebenfalls selbst Slides bauen, selten so einen Quatsch gelesen. Jede Beratung hat VG Teams, aber was da zurück kommt, ist in den meisten Fällen nicht client-ready. Was hier für Leute mitreden...

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

So ein Dreck... hatte eine Stunde hier eine Antwort getippt und dann das Browserfenster aus Versehen geschlossen :-)

Also jetzt in Kurz zu den Fragen oder Anmerkungen:

  1. MBB: Habe nichts gegen die, verstehe daher den Vorwurf oben nicht. Aber trotzdem weiß ich aus Zusammenarbeit, von Freunden die dort arbeiten, und aus Interviews (ja, Leute von denen bewerben sich bei mir) dass da auch nur mit Wasser gekocht wird. Vieles was Kunden über die denken ("die haben benchmark Datenbanken...") ist einfach falsch. Sicherlich hoch motivierte und schlaue Leute, keine Frage.

  2. Strategy&:
    Habe da keine wirklichen Insights aber die sind mir in meinen Jahren als Berater nie als Konkurrenten begegnet (kann auch an anderen Schwerpunkten liegen). Ganz allgemein (und da habe ich viele Insights, da wie gesagt PwC und Strategy& meine Kunden sind) kann ich sagen, dass PwC allein aufgrund der Größe und Komplexität wohl nichts für mich wäre. VIele von dort sagen mir, dass sie selbst nicht wissen, wie sie organisiert sind, und was jetzt Strategy& macht vs. das was die immer noch vorhandenen PwC Consulting Teams tun.

Wie immer: Sicherlich eine brauchbare Adresse im Lebenslauf (wenn man den albernen Namen mag der sich nicht mal in Emailadressen darstellen lässt :-) ) aber ob die jetzt toll oder motiviert, oder nett oder sonstwas sind, weiß ich nicht

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Zum Slides bauen:
Da habe ich alle Varianten erlebt: Komplett selber machen; komplett an ein internes Service Team geben, an externe Service Teams geben,...

Am Ende des Tages im Projektgeschäft habe ich am liebsten 95% selbst gemacht. Es spart am Ende fast mehr Zeit als man gewinnt, wenn andere es versuchen.

Ist aber anders, wenn es um eine High Quality Pitch Präsentation geht. Da kann es schon mal gut sein, wenn ein echter Experte die Hand anlegt.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

ATK ist eine gute Adresse, aber in die letzten Jahren stark auf dem absteigenden Ast. Roland Berger muss man von der Kultur her mögen, ebenso die frühe Spezialisierung durch die Competence Center, würde beide nicht unbedingt als gute Einstiegsposition sehen.

Zu Strategy& kann ich sagen, dass die auf mich einen ganz guten Eindruck machen, stark am wachsen und was ich bisher mitbekommen habe, sind die relativ gut aufgestellt. Bain & Co. macht ebenfalls eine gute Figur und wird auf kurz oder lang Roland Berger auch hierzulande den Rang ablaufen, Vorteil von Bain ist das starke Standing im FS, was ihnen einiges an Möglichkeiten des Cross-Investierens gibt (FS zahlt zusammen mit Pharma i.d.R. die besten Rates). Roland Berger ist im FS nicht stark unterwegs. An McK und BCG kommt keine der genannten Beratungen ran, vor allem nicht in Bezug auf Professionalisierung und Support Services.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Alle T2s sind für ein Praktikum top Adressen. Fest einsteigen würde ich dann nur dort, wenn es im Praktikum sehr gut gepasst hat und/oder bessere Alternativen fehlen.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Alle T2s sind für ein Praktikum top Adressen. Fest einsteigen würde ich dann nur dort, wenn es im Praktikum sehr gut gepasst hat und/oder bessere Alternativen fehlen.

Also komm, 95% der BWL-Absolventen würden sich den Finger ausreißen um einen Job bei den T2s zu bekommen. Die sind ja was Gehalt, Selektivität, Arbeitsinhalt usw. angeht nicht wirklich anders als MBB.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ja aber er hat schon Recht.

Ziel Nr.1 ist dann schon immer MBB bzw dem "Globalen Reputationsranking" folgend. Klar gibts immer Leute die sich aktiv für eine Tier 2 und gegen McK oder für Bain und gegen BCG entscheiden. Aber im Schnitt wird das schon so verteilt sein. Heißt ja aber nicht das jeder das auch so sehen muss. Meine ehem. Chefin ist bewusst zu ner Tier 2 und nicht zu McK oder Bain weil sie die Leute nicht mochte

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Alle T2s sind für ein Praktikum top Adressen. Fest einsteigen würde ich dann nur dort, wenn es im Praktikum sehr gut gepasst hat und/oder bessere Alternativen fehlen.

Also komm, 95% der BWL-Absolventen würden sich den Finger ausreißen um einen Job bei den T2s zu bekommen. Die sind ja was Gehalt, Selektivität, Arbeitsinhalt usw. angeht nicht wirklich anders als MBB.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

push
Weiß jemand mehr über den aktuellen Stand? Seit der Übernahme durch den neuen DACH Chef ist ja jetzt doch schon etwas Zeit vergangen

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Also Kearney wäre die letzte Adresse von den dreien, die ich mir anschauen würde. Der Ausblick ist nichts rosig und wenn du nicht gerade Auto machen willst, dann bist du dort schlecht aufgehoben.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ich hatte Angebote von Bain, AT Kearney und Berger. Habe mich für AT KEarney entschieden. Bain ist zu viel PE für mich als Ingenieur und bei Berger hats mir persönlich nicht gefallen (Praktikum). Habe mich dann für Kearney entschieden, weil die ganz nice Sachen machen im Bereich Automotive und Operations. Außerdem haben die global noch immer einen weitaus besseren Namen als Berger und S&, sind ja eigentlich schon lange etabliert. Ich weiß auch dass Kearney bei den amerikanischen Top-BS weitaus besser placed als Berger. S& ist halt PWC. Sogar die Mail-Adresse ist @pwc und die arbeiten häufiger mit den PWC-Consultants. War jetzt eher Strategieberatung light bei S&...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

Stimme deinen Ansichten zu - möchte aber noch darauf hinweisen, dass es keine homogene Berger-Kultur gibt. Die Competence Center unterscheiden sich enorm! Zwischen Restructuring CF und Digital liegen Welten. Die Leute haben ganz unterschiedliche Hintergründe und der Zusammenhalt ist eigentlich nur innerhalb der CCs stark.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

Digital: eher entspannte Kultur, mehr Startup-Spirit, sehr schwer ohne Praktikum reinzukommen
Transportation: kollegial und nett
Automotive: halt Auto-Enthusiasten
EPHT: eher die Ingenieure / Aerospace-Enthusiasten
RCF: Eher WHU-lastig, Stimmung eher wie im IB

Andere CCs: gar keine Ahnung aber von Public habe ich noch viel Gutes gehört

Alles meine subjektive Meinung

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Damit outest du dich definitiv als unwissend was S& anbelangt, die Mailadresse ist eigenständig. Wirst es kaum glauben, aber auch die Mckies arbeiten mit Lumos, Orphoz und Konsorten ebenfalls zusammen, BCG mit Platinion, Gamma usw. Wenn du keine Experten einbinden kannst, hast du heute bei vielen Projekten verloren.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ich hatte Angebote von Bain, AT Kearney und Berger. Habe mich für AT KEarney entschieden. Bain ist zu viel PE für mich als Ingenieur und bei Berger hats mir persönlich nicht gefallen (Praktikum). Habe mich dann für Kearney entschieden, weil die ganz nice Sachen machen im Bereich Automotive und Operations. Außerdem haben die global noch immer einen weitaus besseren Namen als Berger und S&, sind ja eigentlich schon lange etabliert. Ich weiß auch dass Kearney bei den amerikanischen Top-BS weitaus besser placed als Berger. S& ist halt PWC. Sogar die Mail-Adresse ist @pwc und die arbeiten häufiger mit den PWC-Consultants. War jetzt eher Strategieberatung light bei S&...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ja und ich war z.B. im Auto CC und es war der Horror, extreme Arbeitszeiten, viel Druck und kein gutes Miteinander...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

Digital: eher entspannte Kultur, mehr Startup-Spirit, sehr schwer ohne Praktikum reinzukommen
Transportation: kollegial und nett
Automotive: halt Auto-Enthusiasten
EPHT: eher die Ingenieure / Aerospace-Enthusiasten
RCF: Eher WHU-lastig, Stimmung eher wie im IB

Andere CCs: gar keine Ahnung aber von Public habe ich noch viel Gutes gehört

Alles meine subjektive Meinung

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Operations war auch eher übel.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ja und ich war z.B. im Auto CC und es war der Horror, extreme Arbeitszeiten, viel Druck und kein gutes Miteinander...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

Digital: eher entspannte Kultur, mehr Startup-Spirit, sehr schwer ohne Praktikum reinzukommen
Transportation: kollegial und nett
Automotive: halt Auto-Enthusiasten
EPHT: eher die Ingenieure / Aerospace-Enthusiasten
RCF: Eher WHU-lastig, Stimmung eher wie im IB

Andere CCs: gar keine Ahnung aber von Public habe ich noch viel Gutes gehört

Alles meine subjektive Meinung

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Na dann ist ja alles tutti... sorry, aber ich höre auch zu den von dir positiv genannten CCs aus erster Hand ausschließlich negative Stories. Das CC Digital ist übrigens recht winzig.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

Digital: eher entspannte Kultur, mehr Startup-Spirit, sehr schwer ohne Praktikum reinzukommen
Transportation: kollegial und nett
Automotive: halt Auto-Enthusiasten
EPHT: eher die Ingenieure / Aerospace-Enthusiasten
RCF: Eher WHU-lastig, Stimmung eher wie im IB

Andere CCs: gar keine Ahnung aber von Public habe ich noch viel Gutes gehört

Alles meine subjektive Meinung

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Was denn für negative Stories? Hast du ein paar Beispiele? Mache in einem dieser CCs bald ein Praktikum und wüsste gerne, worauf ich mich schlimmstenfalls einstellen muss.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Na dann ist ja alles tutti... sorry, aber ich höre auch zu den von dir positiv genannten CCs aus erster Hand ausschließlich negative Stories. Das CC Digital ist übrigens recht winzig.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Kannst du auf die Unterschiede näher eingehen? Welche CC's sind denn, was die Kultur anbelangt, die besten? (kein Ellbogenverhalten, keine Arroganz, etc.)

Digital: eher entspannte Kultur, mehr Startup-Spirit, sehr schwer ohne Praktikum reinzukommen
Transportation: kollegial und nett
Automotive: halt Auto-Enthusiasten
EPHT: eher die Ingenieure / Aerospace-Enthusiasten
RCF: Eher WHU-lastig, Stimmung eher wie im IB

Andere CCs: gar keine Ahnung aber von Public habe ich noch viel Gutes gehört

Alles meine subjektive Meinung

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was denn für negative Stories? Hast du ein paar Beispiele? Mache in einem dieser CCs bald ein Praktikum und wüsste gerne, worauf ich mich schlimmstenfalls einstellen muss.

Geh doch einfach unvoreingenommen rein, ist das Beste was du machen kannst.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das ist das Internet, hier findest du über jedes Unternehmen solche "Horror Stories". Wirklich hundert prozentig wahr sind nur die wenigstens. -> Höre auf den Rat des Vorposters

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was denn für negative Stories? Hast du ein paar Beispiele? Mache in einem dieser CCs bald ein Praktikum und wüsste gerne, worauf ich mich schlimmstenfalls einstellen muss.

Geh doch einfach unvoreingenommen rein, ist das Beste was du machen kannst.

antworten
ExBerater

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Die Meinungen zu RB in diesem Forum (negativ) und auf der anderen Seite die zu Strategy& sind wirklich schon interessant - fast so als würde da eine Kampagne hinterstecken.

Aus meinen vielen Jahren bei Berger kann ich fast nur das Beste berichten (wenn man den Beratung an sich, und hartes Arbeiten mag).
Die Atmospähre und der Team Spirit bei Berger war enorm. Wenn Leute RB verlassen schreiben sie nicht selten eine Mail an ALLE Mitarbeiter und bedanken sich. Durch die Spezialisierung in den CCs schafft man für den Kunden eine viele qualifiziertere Beraterschaft, und intern trägt das enorm zum Zusammenhalt und Spirit bei. Das haben ich bei einer anderen Beratung die eher dem klassichen "Generalisten-Ansatz" folgt so nicht erlebt.

Bei Berger wird tendenziell hart gearbeitet aber das erwarte ich bei MBB mindestens genau so. Praktikanten machen natürlich das gleiche wie alle anderen also weiß ich nicht warum man Praktikanten schonen sollte. Um ihnen einen falschen Eindruck vorzugaukeln??? Das macht doch keinen Sinn.

Sicherlich ist der Restrukturierungs-Bereich extrem. Hier arbeiten aber auch fast nur Leute de es geil finden, wenn sie jede Nacht bis 3 Uhr arbeiten. Jedem das Seine - muss man ja nicht machen.

Dass ATK einen so guten Ruf im Bereich Operations hat, ist wirklich erstaunlich, in jedem Falle aber eher auf gutes Marketing zurückzuführen. Durch die (vor ewigen Zeiten) veröffentlichten Bücher zur Einkaufsoptimierung und Wettbewerbe wie Fabrik des Jahres vermarkten die sich gut. Es steckt aber wenig Substanz dahinter was die Beratungsansätze oder -kompetenzen angeht.

Zu Strategy& habe ich außerhalb des Forums nie was Gutes gehört - oder besser: eigentlich kaum was gehört generell. Ich arbeite täglich mit denen zusammen aber da findet eine immer größere Durchmischung mit PWC statt (siehe auch die Emailadressen die GOTT SEI DANK auf pwc geändert werden von den abenteuerlich dummen @strategyand.pwc...... Ungetümen)
In meiner Beratungszeit ist mir Booz selten, Strategy& nie begegnet und einige Gespräche mit Beratern haben mir nicht gerade den Eindruck vermittelt, der Laden habe eine Strategie oder auch nur einen Plan.
Wie immer gilt: Die eigentliche Arbeit mag gut sein und die Berater sind bestimmt auch clever.
Ich finde nur die Diskrepanz in der Wahrnehmung (Berger vs Strategy&) hier im Forum merkwürdig

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ich hatte Angebote von Bain, AT Kearney und Berger. Habe mich für AT KEarney entschieden. Bain ist zu viel PE für mich als Ingenieur und bei Berger hats mir persönlich nicht gefallen (Praktikum). Habe mich dann für Kearney entschieden, weil die ganz nice Sachen machen im Bereich Automotive und Operations. Außerdem haben die global noch immer einen weitaus besseren Namen als Berger und S&, sind ja eigentlich schon lange etabliert. Ich weiß auch dass Kearney bei den amerikanischen Top-BS weitaus besser placed als Berger. S& ist halt PWC. Sogar die Mail-Adresse ist @pwc und die arbeiten häufiger mit den PWC-Consultants. War jetzt eher Strategieberatung light bei S&...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

Also es ist definitiv unüblich sich für ATK und gegen S& zu entscheiden. In Amerika vielleicht nicht, aber in Deutschland auf jeden Fall. ATK ist einfach schon seit Jahren als schwächste T2-Beratung hier im Lande bekannt und Strategie wirst du dort ohnehin kaum finden, eher klassische Prozessberatung im Operations.
Und dass S& mit PwC zusammenarbeitet ist ja gerade der Mehrwert der ganzen Geschichte... S& macht die Strategie, PwC die Implementierung.
Abgesehen davon ist S& komplett getrennt von PwC. Vom Recruiting über die Bezahlung bis hin zum Kaffee im Office ist bei S& alles anders. Und ja, auch die Mail-Addresse ist anders.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Berger polarisiert sehr. Viele finden dort eine zweite Familie und würden für den Laden durchs Feuer gehen bzw. tun es durch lange Arbeitszeiten. Andere wollen nach einem Praktikum nur noch weg.
Es gibt aber schon sehr viele Praktis, die nach ihrem Praktikum dort bleiben wollen - und das sicher nicht aus Mangel an Alternativen.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Nein Sorry die E-Mail Adresse bei S& ist @pwc... Ich hatte vor zwei Wochen meine Gespräche und alle Mails von Beratern (Freunde die mich geworben haben) und HR sind @pwc... Klar bringt es manchmal Vorteile mit PWC zu arbeiten aber die anderen großen Beratungen haben auch ihre Expertennetzwerke auf die sie zurückgreifen können. Fakt ist, dass S& sich immer mehr an PWC angleicht und es auch mehr Durchmischung der Beraterteams gibt. Dann verdienst du halt mehr als die PWC Consultants aber arbeitest halt mit Leuten im Team von der FH Buxtehude... Und glaub mir, das ist der Supergau. Ein großer Pluspunkt von Tier 1 und Tier 2 ist nämlich, dass man mit smarten Kollegen arbeteitet, was bei S& immer weniger der Fall ist.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ich hatte Angebote von Bain, AT Kearney und Berger. Habe mich für AT KEarney entschieden. Bain ist zu viel PE für mich als Ingenieur und bei Berger hats mir persönlich nicht gefallen (Praktikum). Habe mich dann für Kearney entschieden, weil die ganz nice Sachen machen im Bereich Automotive und Operations. Außerdem haben die global noch immer einen weitaus besseren Namen als Berger und S&, sind ja eigentlich schon lange etabliert. Ich weiß auch dass Kearney bei den amerikanischen Top-BS weitaus besser placed als Berger. S& ist halt PWC. Sogar die Mail-Adresse ist @pwc und die arbeiten häufiger mit den PWC-Consultants. War jetzt eher Strategieberatung light bei S&...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

Also es ist definitiv unüblich sich für ATK und gegen S& zu entscheiden. In Amerika vielleicht nicht, aber in Deutschland auf jeden Fall. ATK ist einfach schon seit Jahren als schwächste T2-Beratung hier im Lande bekannt und Strategie wirst du dort ohnehin kaum finden, eher klassische Prozessberatung im Operations.
Und dass S& mit PwC zusammenarbeitet ist ja gerade der Mehrwert der ganzen Geschichte... S& macht die Strategie, PwC die Implementierung.
Abgesehen davon ist S& komplett getrennt von PwC. Vom Recruiting über die Bezahlung bis hin zum Kaffee im Office ist bei S& alles anders. Und ja, auch die Mail-Addresse ist anders.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Kann ich unterschreiben. Berger ist eigentlich unter den Tier2 Beratungen die mit Abstand beste in Deutschland. Und eigentlich in Deutschland sogar viel bekannter als Bain... AT Kearneys Ruf im Bereich Operations ist vllt auch gutes Marketing aber die sind da definitiv stark, wir (BCG) pitchen relativ oft gegen Kearney in dem Bereich...

ExBerater schrieb am 27.07.2018:

Die Meinungen zu RB in diesem Forum (negativ) und auf der anderen Seite die zu Strategy& sind wirklich schon interessant - fast so als würde da eine Kampagne hinterstecken.

Aus meinen vielen Jahren bei Berger kann ich fast nur das Beste berichten (wenn man den Beratung an sich, und hartes Arbeiten mag).
Die Atmospähre und der Team Spirit bei Berger war enorm. Wenn Leute RB verlassen schreiben sie nicht selten eine Mail an ALLE Mitarbeiter und bedanken sich. Durch die Spezialisierung in den CCs schafft man für den Kunden eine viele qualifiziertere Beraterschaft, und intern trägt das enorm zum Zusammenhalt und Spirit bei. Das haben ich bei einer anderen Beratung die eher dem klassichen "Generalisten-Ansatz" folgt so nicht erlebt.

Bei Berger wird tendenziell hart gearbeitet aber das erwarte ich bei MBB mindestens genau so. Praktikanten machen natürlich das gleiche wie alle anderen also weiß ich nicht warum man Praktikanten schonen sollte. Um ihnen einen falschen Eindruck vorzugaukeln??? Das macht doch keinen Sinn.

Sicherlich ist der Restrukturierungs-Bereich extrem. Hier arbeiten aber auch fast nur Leute de es geil finden, wenn sie jede Nacht bis 3 Uhr arbeiten. Jedem das Seine - muss man ja nicht machen.

Dass ATK einen so guten Ruf im Bereich Operations hat, ist wirklich erstaunlich, in jedem Falle aber eher auf gutes Marketing zurückzuführen. Durch die (vor ewigen Zeiten) veröffentlichten Bücher zur Einkaufsoptimierung und Wettbewerbe wie Fabrik des Jahres vermarkten die sich gut. Es steckt aber wenig Substanz dahinter was die Beratungsansätze oder -kompetenzen angeht.

Zu Strategy& habe ich außerhalb des Forums nie was Gutes gehört - oder besser: eigentlich kaum was gehört generell. Ich arbeite täglich mit denen zusammen aber da findet eine immer größere Durchmischung mit PWC statt (siehe auch die Emailadressen die GOTT SEI DANK auf pwc geändert werden von den abenteuerlich dummen @strategyand.pwc...... Ungetümen)
In meiner Beratungszeit ist mir Booz selten, Strategy& nie begegnet und einige Gespräche mit Beratern haben mir nicht gerade den Eindruck vermittelt, der Laden habe eine Strategie oder auch nur einen Plan.
Wie immer gilt: Die eigentliche Arbeit mag gut sein und die Berater sind bestimmt auch clever.
Ich finde nur die Diskrepanz in der Wahrnehmung (Berger vs Strategy&) hier im Forum merkwürdig

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ach Herr Kollege, hast ja nicht ganz unrecht mit deinen Ausführungen, aber die emails die verwendet werden sind @strategyand.de.pwc.com aber ist auch nicht viel besser als nur pwc.com, stimmt schon

Ansonsten gleicht sich das in der Tat mehr an, Das ist aber wie du sagst bei den anderen auch so die sich dann Ihre Experten einkaufen (IT Guys von Big4 im Team, tochterläden wie orphoz etc. etc.) also arbeitest du ebenfalls auf wenig spannenden Projekte mit eher semi pushenden Leuten zusammen. Wirtschaftlich macht das S& mit PwC also super, ob dadurch aber langfristig die besten juniors kommen ist natürlich fraglich.

Durch die Diversityquoten bei BCG und McK hast du da mittlerweile auch einige wenig Smarte Kollegen am Start. Alleine aus unserm Jahrgang sind da 4 gelandet die nicht einmal eine Präsentation (an der UNI!!!) freisprechend halten konnten :)

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Nein Sorry die E-Mail Adresse bei S& ist @pwc... Ich hatte vor zwei Wochen meine Gespräche und alle Mails von Beratern (Freunde die mich geworben haben) und HR sind @pwc... Klar bringt es manchmal Vorteile mit PWC zu arbeiten aber die anderen großen Beratungen haben auch ihre Expertennetzwerke auf die sie zurückgreifen können. Fakt ist, dass S& sich immer mehr an PWC angleicht und es auch mehr Durchmischung der Beraterteams gibt. Dann verdienst du halt mehr als die PWC Consultants aber arbeitest halt mit Leuten im Team von der FH Buxtehude... Und glaub mir, das ist der Supergau. Ein großer Pluspunkt von Tier 1 und Tier 2 ist nämlich, dass man mit smarten Kollegen arbeteitet, was bei S& immer weniger der Fall ist.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Ich hatte Angebote von Bain, AT Kearney und Berger. Habe mich für AT KEarney entschieden. Bain ist zu viel PE für mich als Ingenieur und bei Berger hats mir persönlich nicht gefallen (Praktikum). Habe mich dann für Kearney entschieden, weil die ganz nice Sachen machen im Bereich Automotive und Operations. Außerdem haben die global noch immer einen weitaus besseren Namen als Berger und S&, sind ja eigentlich schon lange etabliert. Ich weiß auch dass Kearney bei den amerikanischen Top-BS weitaus besser placed als Berger. S& ist halt PWC. Sogar die Mail-Adresse ist @pwc und die arbeiten häufiger mit den PWC-Consultants. War jetzt eher Strategieberatung light bei S&...

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2018:

Bin gerade am Abwägen dreier T2 Angebote (Berger, S&, ATK). Hat jemand Erfahrung gemacht, was bei ATK zusätzlich zum Standardvertrag noch drinnen ist, bzw. rausgehandelt werden kann?

Ich stand vor ner ähnlichen Entscheidung und hab mich für S& entschieden. Beste Bezahlung (bekommst übrigens noch 2000€ Umzugspauschale hinzu wenn du nett nachfrägst ;)), deutlich bessere Kultur als Berger, am breitesten aufgestellt (Public, Chemicals, Auto, Retail, FS etc. alles gut vorhanden) und insgesamt einfach angenehmer Laden.

Klar, vom Branding ist Berger natürlich ungeschlagen. Aber was Pay und Kultur angeht sind sie einfach nichts. Und ATK ist sowieso die Schwächste der 3 Adressen. Haben irgendwie Probleme hier in Deutschland und machen eh fast nichts anderes als Operations und Auto.

Also es ist definitiv unüblich sich für ATK und gegen S& zu entscheiden. In Amerika vielleicht nicht, aber in Deutschland auf jeden Fall. ATK ist einfach schon seit Jahren als schwächste T2-Beratung hier im Lande bekannt und Strategie wirst du dort ohnehin kaum finden, eher klassische Prozessberatung im Operations.
Und dass S& mit PwC zusammenarbeitet ist ja gerade der Mehrwert der ganzen Geschichte... S& macht die Strategie, PwC die Implementierung.
Abgesehen davon ist S& komplett getrennt von PwC. Vom Recruiting über die Bezahlung bis hin zum Kaffee im Office ist bei S& alles anders. Und ja, auch die Mail-Addresse ist anders.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Absolut. Ist ja auch relativ einfaches Zahlenspiel wenn man sich mal die Anzahl an Beratern in DACH anschaut.

Man sollte bei UBs aktuell schon noch unterscheiden wo sie wie stark sind. Wer in Deutschland bleiben möchte ist da sicherlich Top Mit Berger und schlechter mit anderen beraten, wer ins Ausland wechseln will eben andersherum.

Nur das S& Bashing von dem Vorposter macht wenig Sinn. Je nach CC ist es klar das du die nicht getroffen hast (waren als du dabei warst ja fast nur in Telco und bei der LH unterwegs da auch viel kleiner hier). Außerhalb von Dach, Fr und Cn hat der Laden aber Berger natürlich locker nass gemacht, Umsatz war ja auch etwas höher ;-)

Aber das Thema kommt immer wieder. Blau ist die Macht, BCG ist der Ringfence, Bain verkauft sich gut und der Rest hat ein Image Problem (Kultur, Zu Ops lastig, PwC, zuviel FS).

Macht immer spaß hier zu lesen, aber hoffe mal hier trifft keiner seine Entscheidungen auf Basis der Posts.

langlebeBearingpoint
WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Kann ich unterschreiben. Berger ist eigentlich unter den Tier2 Beratungen die mit Abstand beste in Deutschland. Und eigentlich in Deutschland sogar viel bekannter als Bain... AT Kearneys Ruf im Bereich Operations ist vllt auch gutes Marketing aber die sind da definitiv stark, wir (BCG) pitchen relativ oft gegen Kearney in dem Bereich...

ExBerater schrieb am 27.07.2018:

Die Meinungen zu RB in diesem Forum (negativ) und auf der anderen Seite die zu Strategy& sind wirklich schon interessant - fast so als würde da eine Kampagne hinterstecken.

Aus meinen vielen Jahren bei Berger kann ich fast nur das Beste berichten (wenn man den Beratung an sich, und hartes Arbeiten mag).
Die Atmospähre und der Team Spirit bei Berger war enorm. Wenn Leute RB verlassen schreiben sie nicht selten eine Mail an ALLE Mitarbeiter und bedanken sich. Durch die Spezialisierung in den CCs schafft man für den Kunden eine viele qualifiziertere Beraterschaft, und intern trägt das enorm zum Zusammenhalt und Spirit bei. Das haben ich bei einer anderen Beratung die eher dem klassichen "Generalisten-Ansatz" folgt so nicht erlebt.

Bei Berger wird tendenziell hart gearbeitet aber das erwarte ich bei MBB mindestens genau so. Praktikanten machen natürlich das gleiche wie alle anderen also weiß ich nicht warum man Praktikanten schonen sollte. Um ihnen einen falschen Eindruck vorzugaukeln??? Das macht doch keinen Sinn.

Sicherlich ist der Restrukturierungs-Bereich extrem. Hier arbeiten aber auch fast nur Leute de es geil finden, wenn sie jede Nacht bis 3 Uhr arbeiten. Jedem das Seine - muss man ja nicht machen.

Dass ATK einen so guten Ruf im Bereich Operations hat, ist wirklich erstaunlich, in jedem Falle aber eher auf gutes Marketing zurückzuführen. Durch die (vor ewigen Zeiten) veröffentlichten Bücher zur Einkaufsoptimierung und Wettbewerbe wie Fabrik des Jahres vermarkten die sich gut. Es steckt aber wenig Substanz dahinter was die Beratungsansätze oder -kompetenzen angeht.

Zu Strategy& habe ich außerhalb des Forums nie was Gutes gehört - oder besser: eigentlich kaum was gehört generell. Ich arbeite täglich mit denen zusammen aber da findet eine immer größere Durchmischung mit PWC statt (siehe auch die Emailadressen die GOTT SEI DANK auf pwc geändert werden von den abenteuerlich dummen @strategyand.pwc...... Ungetümen)
In meiner Beratungszeit ist mir Booz selten, Strategy& nie begegnet und einige Gespräche mit Beratern haben mir nicht gerade den Eindruck vermittelt, der Laden habe eine Strategie oder auch nur einen Plan.
Wie immer gilt: Die eigentliche Arbeit mag gut sein und die Berater sind bestimmt auch clever.
Ich finde nur die Diskrepanz in der Wahrnehmung (Berger vs Strategy&) hier im Forum merkwürdig

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ExBerater

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das sehe ich auch so. In D ist Bain außerhalb von PE/DD Arbeit kaum relevant.
Berger würde ich in DACH (und Frankreich!!!) schon eher auf T1.5 Level sehen :-)

Übrigens machen sie grade auch ein RIESIGES Thema bei einem Top Konzern was vor Jahren sonst nur BCG oder McK bekommen hätte.

Man mag zwar oft gegen ATK pitchen was Ops Theman angeht, aber das spiegelt ja nur wider dass der Ruf gut ist - aber nicht ob der berechtigt ist.
Ich will da nicht zu viel sagen.... aber...

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

S& hat zwei Mailadressen, eine @strategyand. und eine @pwc.com

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Zu S& Emailadressen: strategyand.pwc.com/media/file/2018-Aerospace-Defense-Trends.pdf -> letzte Seite

Warum benutzen diese ganzen Partner dann @pwc.com ?

Wenn S& nicht so großzügige Einstiegsgehälter im deutschen Markt hätte, würden sich auch hier im Wiwi-Treff viel weniger Leute für diese Big4-Abteilung interessieren.

Das ist offensichtlich ein globaler Report. Das Branding von Strategy& unterscheidet sich in den verschiedenen Märkten. Teilweise wird Strategy& deutlich eigenständig positioniert (z.B. Deutschland oder Middle East), in Ländern mit stärkerem Big4 Branding (PwC, Deloitte etc.) wie den USA wird Strategy& weniger stark vermarktet. Für ein einheitliches Auftreten in einem globalen Report mit starkem US-Anteil kann man wohl schwierig z.T. strategyand- und z.T. pwc-Emailadressen nutzen.

Das ändert aber nichts daran, dass Strategy& in Europa komplett eigenständig organisiert ist und einen eigenen Markenauftritt inkl. Emailadressen hat. Das gemeinsame Arbeiten mit PwC findet primär dort statt, wo es Sinn ergibt (Public Sector, große Transformationsprogramme, Deals/ Due Diligences), ist aber absolut nicht die Regel.

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ExBerater

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Was da im Rahmen der Übernahme an Fehlentscheidungen im Branding getroffen wurde geht auf keine Kuhhaut mehr.
Wahre Geschichte: bei uns im Unternehmen haben wir mal eine Emailadresse von einer spanischen Beraterin rumgehen lassen weil die so dermaßen lang und absurd war, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. 2 Vornamen, 2 Nachname, pwc, strategyand, dann noch ein Länderkürzel...
Von einer echten Trennung scheint auch nicht überall die Rede zu sein. Alle sagen mir im Gegenteil, dass man versucht immer weiter zusammezuwachsen. An manchen Stellen aber sitzen im gleichen Gebäude zwei Teams getrennt voneinander machen aber beide ähnliche Arbeit....

Für mich als halb-Außenstehenden macht das alles wenig Sinn und ich frage mich bis heute, wo der Mehrwert aus diesen Big4 Übernahmen herkommen soll

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Zu S& Emailadressen: strategyand.pwc.com/media/file/2018-Aerospace-Defense-Trends.pdf -> letzte Seite

Warum benutzen diese ganzen Partner dann @pwc.com ?

Wenn S& nicht so großzügige Einstiegsgehälter im deutschen Markt hätte, würden sich auch hier im Wiwi-Treff viel weniger Leute für diese Big4-Abteilung interessieren.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Kaum relevant ist aber auch wieder Schwachsinn.

Die machen schon sehr relevantes Business und sind der 4. größte Laden nach Client Facing FTE hierzulande (ungefähr). Dazu machen die gerade mit die Top Projekte bei den jedem der 4 Top Deutschen OEMs, ohne nebenbei da noch zig PMOs am Laufen zu haben wo die Leute zu grunde gehen... also immer durch die Hose atmen bitte

ExBerater schrieb am 27.07.2018:

Das sehe ich auch so. In D ist Bain außerhalb von PE/DD Arbeit kaum relevant.
Berger würde ich in DACH (und Frankreich!!!) schon eher auf T1.5 Level sehen :-)

Übrigens machen sie grade auch ein RIESIGES Thema bei einem Top Konzern was vor Jahren sonst nur BCG oder McK bekommen hätte.

Man mag zwar oft gegen ATK pitchen was Ops Theman angeht, aber das spiegelt ja nur wider dass der Ruf gut ist - aber nicht ob der berechtigt ist.
Ich will da nicht zu viel sagen.... aber...

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das Marketing und Außendarstellung nicht ganz einwandfrei läuft ist klar. Daraus resultieren ja einige Probleme. Das des Gehaltspremium positiv aufs Image einwirkt ist auch sicherlich nicht falsch. Glaube aber kaum das die Leute deswegen woanders absagen, soviel weniger zahlen die anderen dann auch nicht, und hab noch nie gehört das einer Brand unter Gehalt stellt (zumal sich das ja auch fix angleich nach promotions).

Gehe mal davon aus du bist bei Grün oder Berger bei der Formulierung. Habe da aber nen neuen Insight für dich. Die meisten Leute kommen in der Tat weil sie entweder in einem der starken Felder arbeiten wollen (OPS, PS, Transfo) oder weil der Laden der symaptischste ist, und man trotz des UB Berufs dort nicht ständig in die Kur muss, weil einen der nächst MINT Projektleiter quasi in den Wahnsinn treibt. Man könnte von einem Kollegialen miteinander sprechen :-P

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Zu S& Emailadressen: strategyand.pwc.com/media/file/2018-Aerospace-Defense-Trends.pdf -> letzte Seite

Warum benutzen diese ganzen Partner dann @pwc.com ?

Wenn S& nicht so großzügige Einstiegsgehälter im deutschen Markt hätte, würden sich auch hier im Wiwi-Treff viel weniger Leute für diese Big4-Abteilung interessieren.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Zum Thema S&: Wie können die Partner denn dieses Branding-Chaos dulden?
Offensichtlich tun die Amerikaner genau das Gegenteil dessen, was die Practice in D macht. Bei globalen Kunden ist das doch klar, dass sowas nur zu Verwirrungen führt. Wenn dahinter eine Strategie (haha) ist, wird sie zumindest nach außen nicht ersichtlich.

Es ist inkohärent, dass sich die Firma gegenüber Bewerbern in D als Super-Elitetruppe auf McK-Niveau darstellt, aber beim Kunden als PWC-Implementierer mit auftritt.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Was ist das denn für ein Schreiber, der die ganze Zeit S& am Bashen ist?! Man schreibt übrigens PwC und nicht PWC, so viel zu deinem Kenntnisstand... Ich hatte letztes Jahr ein Praktikum bei S& gemacht und bin nun bei MBB eingestiegen, habe also durchaus Infos aus 1. Hand:

Fehlaussage 1: S& gleicht sich immer mehr PwC an.
=> völliger Unfug. S& ist eine komplett getrennte Tochtergesellschaft, wo selbst das Mineralwasser in den Offices anders ist als bei PwC. Das wird sich auch niemals ändern, da sonst der ganze Übernahmeaufwand für die Katz wäre und auch kein Kunde mehr die viel höheren Tagessätze gegenüber PwC akzeptieren würde.

Fehlaussage 2: S& hat eine @pwc.com Mail-Adresse
=> die Mailadresse bei S& lautet @strategyand.pwc.com. WAHLWEISE kann jedoch auch eine @pwc.com Adresse verwendet werden

Fehlaussage 3: Branding-Chaos.
=> Wie ein Vorposter bereits bemerkte, haben die Big4 in unterschiedlichen Märkten ein ganz unterschiedliches Standing. In den USA ist PwC bspw. eine Macht. Dementsprechend wurde dort S& stärker integriert.

Fehlaussage 4: S& tritt beim Kunden als PwC-Implementierer auf.
Unsinn. S& macht die Strategie, PwC macht die Implementierung. Das sind komplett unterschiedliche Auftritte, Tagessätze usw. S& macht seine eigenen Strategieprojekte und holt teilweise 1-2 PwC Leute mit ins Team (vor allem bei Technologiethemen).

Fehlaussage 5: Gemischte Teams gibts nur bei S&
Auch McK, BCG (Platinion) etc. arbeiten auf großen Projekten mit ihren eigenen IT-Implementierern zusammen...

Und noch kurz zu Berger vs S&:
Bevor ich mein T1-Offer bekommen hab, war ich kurz davor mich zwischen Berger und S& zu entscheiden. Logisch, vom Brandname her ist Berger in Deutschland deutlich besser. Allerdings hätte ich mich auf Grund Kultur, Gehalt und Diversität der Projekte eher für S& entschieden.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Einfach Antwort. Auf Basis der aktuellen Unternehmensstruktur ist das einfach so. Die US Guys machen es so und werden es weiter so machen (und das Geschäft läuft ja, so isses nicht). Und in EU, Middle East etc. machen die Partner es eben anders, und es läuft auch, können die andern aber nicht dazu zwingen.

Zu den globalen Kunden: Vllt. bist du noch nicht (so lange) in der UB, aber Projekte wie Globale Orga Transfo zeigen eig. jedem wie wenig Firmen global organisiert ist. Letztendlich zählt ob du bei großen Projekten globale Expertise und Leute vor Ort anbieten kannst, und das funktioniert in der Tat ganz gut, da interessiert niemanden die Emailadresse (Was sich das C-Level aber auch erlaubt...)

Hab jetzt nicht ganz verstanden woher du die Info mit "Implementierer vorm Kunden" hast.
Auch da gilt wieder, haben grad 2 Beispiele wo man in der Tat neben McK auf einem Projekt arbeitet bzw. einen Großteil deren Geschäfts beim Kunden gewonnen hat. Es wäre korrekte zu sagen, wie generell Super Elitentruppe mittlerweile Implementierer Aufgaben bei Kunden anbieten und durchführen können, ohne das A) Preise stark eroieren (ok das tun sich auch) und B) Die Juniors across UBs die Schnauze voll haben (ok haben sie auch immer öfters).

Bei aller berechtigten Kritik an der Austrichtung und einzelnen Entscheidungen, der Merger bringt enorm viel aus geschäftlicher Sicht. Die Probleme das die von dir implizit erwähnten HighPos heutzutage auch kack Aufgaben auf Langläufern machen gilt für alle UBs, besonders die großen die viele LEute verkaufen müssen ;-)

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Zum Thema S&: Wie können die Partner denn dieses Branding-Chaos dulden?
Offensichtlich tun die Amerikaner genau das Gegenteil dessen, was die Practice in D macht. Bei globalen Kunden ist das doch klar, dass sowas nur zu Verwirrungen führt. Wenn dahinter eine Strategie (haha) ist, wird sie zumindest nach außen nicht ersichtlich.

Es ist inkohärent, dass sich die Firma gegenüber Bewerbern in D als Super-Elitetruppe auf McK-Niveau darstellt, aber beim Kunden als PWC-Implementierer mit auftritt.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Meinst du mich?
Dass man PwC schreibt ist mir klar, aber du schreibst ja auch S& obwohl es Strategy& ist - merkst du was?

zu 1) Ist ja nett, dass man dir das so im Praktium erzählt hat und es vielleicht in deinem Büro so war. In anderen Büros und Ländern ist es anders.

zu 2) wie du selbst sagt, gibt es inzwischen die PwC Emailadressen und ich habe die Aussage von vielen (auch Partnerns) dass man das harmonisieren will, was auch Sinn macht da die strategyand (!!!) Emailadressen einfach mega peinlich sind. Da schreibt doch kein Kunde wenn er so einen langen Käse eintippen muss.
Wollen wir wetten, dass das alles in 5 Jahren harmonisiert ist?

zu 3) Es bleibt dabei und ist selbst von vielen Leuten die ich bei PwC und S& getroffen habe bestätigt: es ist ein Chaos! Es geht sogar noch weiter: In den verschiedenen Ländern auch in Europa sind einzelne Fachthemen unterschiedlich zugeordnet. So macht in Deutschland zB die PwC Strategie Leute due diligence Projekte, während das in Schweden klar Aufgabe von S& ist.
In der Schweiz machen es beide Truppen, mal getrennt, mal zusammen.
So, und nun kommt dein Prakti Wissen...

zu 4) Die Implentierer Aussage kommt nicht von mir. Das ist aber sowieso total albern hier im Forum. JEDE Beratung begleitet Implementierungen weil das viel länger und damit viel mehr Geld bringt. Wölkchen Charts malen für eine Strategie, das kann jeder und ist wirklich keine Kunst. Finde daher diese abwertende Einstellung gegenüber Implementierung hier im Forum ziemlich hochnäsig (nein: dumm und planlos!)

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was ist das denn für ein Schreiber, der die ganze Zeit S& am Bashen ist?! Man schreibt übrigens PwC und nicht PWC, so viel zu deinem Kenntnisstand... Ich hatte letztes Jahr ein Praktikum bei S& gemacht und bin nun bei MBB eingestiegen, habe also durchaus Infos aus 1. Hand:

Fehlaussage 1: S& gleicht sich immer mehr PwC an.
=> völliger Unfug. S& ist eine komplett getrennte Tochtergesellschaft, wo selbst das Mineralwasser in den Offices anders ist als bei PwC. Das wird sich auch niemals ändern, da sonst der ganze Übernahmeaufwand für die Katz wäre und auch kein Kunde mehr die viel höheren Tagessätze gegenüber PwC akzeptieren würde.

Fehlaussage 2: S& hat eine @pwc.com Mail-Adresse
=> die Mailadresse bei S& lautet @strategyand.pwc.com. WAHLWEISE kann jedoch auch eine @pwc.com Adresse verwendet werden

Fehlaussage 3: Branding-Chaos.
=> Wie ein Vorposter bereits bemerkte, haben die Big4 in unterschiedlichen Märkten ein ganz unterschiedliches Standing. In den USA ist PwC bspw. eine Macht. Dementsprechend wurde dort S& stärker integriert.

Fehlaussage 4: S& tritt beim Kunden als PwC-Implementierer auf.
Unsinn. S& macht die Strategie, PwC macht die Implementierung. Das sind komplett unterschiedliche Auftritte, Tagessätze usw. S& macht seine eigenen Strategieprojekte und holt teilweise 1-2 PwC Leute mit ins Team (vor allem bei Technologiethemen).

Fehlaussage 5: Gemischte Teams gibts nur bei S&
Auch McK, BCG (Platinion) etc. arbeiten auf großen Projekten mit ihren eigenen IT-Implementierern zusammen...

Und noch kurz zu Berger vs S&:
Bevor ich mein T1-Offer bekommen hab, war ich kurz davor mich zwischen Berger und S& zu entscheiden. Logisch, vom Brandname her ist Berger in Deutschland deutlich besser. Allerdings hätte ich mich auf Grund Kultur, Gehalt und Diversität der Projekte eher für S& entschieden.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2018:

Meinst du mich?
Dass man PwC schreibt ist mir klar, aber du schreibst ja auch S& obwohl es Strategy& ist - merkst du was?

zu 1) Ist ja nett, dass man dir das so im Praktium erzählt hat und es vielleicht in deinem Büro so war. In anderen Büros und Ländern ist es anders.

zu 2) wie du selbst sagt, gibt es inzwischen die PwC Emailadressen und ich habe die Aussage von vielen (auch Partnerns) dass man das harmonisieren will, was auch Sinn macht da die strategyand (!!!) Emailadressen einfach mega peinlich sind. Da schreibt doch kein Kunde wenn er so einen langen Käse eintippen muss.
Wollen wir wetten, dass das alles in 5 Jahren harmonisiert ist?

zu 3) Es bleibt dabei und ist selbst von vielen Leuten die ich bei PwC und S& getroffen habe bestätigt: es ist ein Chaos! Es geht sogar noch weiter: In den verschiedenen Ländern auch in Europa sind einzelne Fachthemen unterschiedlich zugeordnet. So macht in Deutschland zB die PwC Strategie Leute due diligence Projekte, während das in Schweden klar Aufgabe von S& ist.
In der Schweiz machen es beide Truppen, mal getrennt, mal zusammen.
So, und nun kommt dein Prakti Wissen...

zu 4) Die Implentierer Aussage kommt nicht von mir. Das ist aber sowieso total albern hier im Forum. JEDE Beratung begleitet Implementierungen weil das viel länger und damit viel mehr Geld bringt. Wölkchen Charts malen für eine Strategie, das kann jeder und ist wirklich keine Kunst. Finde daher diese abwertende Einstellung gegenüber Implementierung hier im Forum ziemlich hochnäsig (nein: dumm und planlos!)

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was ist das denn für ein Schreiber, der die ganze Zeit S& am Bashen ist?! Man schreibt übrigens PwC und nicht PWC, so viel zu deinem Kenntnisstand... Ich hatte letztes Jahr ein Praktikum bei S& gemacht und bin nun bei MBB eingestiegen, habe also durchaus Infos aus 1. Hand:

Fehlaussage 1: S& gleicht sich immer mehr PwC an.
=> völliger Unfug. S& ist eine komplett getrennte Tochtergesellschaft, wo selbst das Mineralwasser in den Offices anders ist als bei PwC. Das wird sich auch niemals ändern, da sonst der ganze Übernahmeaufwand für die Katz wäre und auch kein Kunde mehr die viel höheren Tagessätze gegenüber PwC akzeptieren würde.

Fehlaussage 2: S& hat eine @pwc.com Mail-Adresse
=> die Mailadresse bei S& lautet @strategyand.pwc.com. WAHLWEISE kann jedoch auch eine @pwc.com Adresse verwendet werden

Fehlaussage 3: Branding-Chaos.
=> Wie ein Vorposter bereits bemerkte, haben die Big4 in unterschiedlichen Märkten ein ganz unterschiedliches Standing. In den USA ist PwC bspw. eine Macht. Dementsprechend wurde dort S& stärker integriert.

Fehlaussage 4: S& tritt beim Kunden als PwC-Implementierer auf.
Unsinn. S& macht die Strategie, PwC macht die Implementierung. Das sind komplett unterschiedliche Auftritte, Tagessätze usw. S& macht seine eigenen Strategieprojekte und holt teilweise 1-2 PwC Leute mit ins Team (vor allem bei Technologiethemen).

Fehlaussage 5: Gemischte Teams gibts nur bei S&
Auch McK, BCG (Platinion) etc. arbeiten auf großen Projekten mit ihren eigenen IT-Implementierern zusammen...

Und noch kurz zu Berger vs S&:
Bevor ich mein T1-Offer bekommen hab, war ich kurz davor mich zwischen Berger und S& zu entscheiden. Logisch, vom Brandname her ist Berger in Deutschland deutlich besser. Allerdings hätte ich mich auf Grund Kultur, Gehalt und Diversität der Projekte eher für S& entschieden.

Ganz ehrlich: du hast Strategy& noch nie von innen gesehen, also hör bitte auf eine Meinung hier zu verbreiten, die nur auf Annahmen von dir basiert.

Zu 1): "ist ja nett dass man dir das im Praktikum erzählt hat". Im Gegensatz zu dir (!) habe ich während des Praktikums und auf verschiedenen Events nahezu jedes Büro von S& gesehen. Und überall ist man von PwC strikt getrennt. In Düsseldorf (Hauptsitz von S&) ist man gar in einem anderen Gebäude. S& hat mit PwC nicht viel mehr gemeinsam, als dass es zum selben Konzern gehört. Soll ich nun zum dritten Mal schreiben, dass von Recruiting bis hin zu den Weiterbildungsmöglichkeiten bei S& alles anders ist? Aber was nützt es, wenn ein Unwissender wie du ständig neue Annahmen und Behauptungen aus dem Hut zaubert. Und nochmal: alleine einfache Business-Logik sagt, dass S& niemals stärker integriert wird.

Zu 2) Wow, noch nie bei S& gearbeitet, aber schon wieder anscheinend Insider-Infos von den Partnern. Na wenn du sagst, dass man bei S& bald pwc-Mailadressen haben wird, dann wird das ja bestimmt stimmen. Seltsam auch, dass die Mail meines Mentors letzte Woche noch @strategyand war...

Zu 3) Wenn das für dich nun so ein Skandal ist, dass im Rahmen der Übernahme noch nicht alles perfekt aligned ist, dann bitte. Im Übrigen: wer sagt eigentlich, dass es in allen Ländern gleich funktionieren muss? Wenn man aufgrund der lokalen Begebenheiten die Due Dilligence Themen in Land A PwC und in Land B S& zugeordnet hat, dann wird das schon Sinn haben,

Zu 4) Hast nicht du am Anfang S& schlecht geredet, weil man anscheinend auch Implementierungsarbeit machen würde? Und jetzt verteidigst du Implementierunsarbeit? Entscheide dich bitte mal. Aber bitte verschone uns mit deinem "Insider-Wissen" über ein Unternehmen, das du nur vom Hörensagen kennst.

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Klar habe ich S& von innen gesehen. Wie bereits gesagt hatte ich noch vor nem Monat Angebote von Kearney, Berger und S& vorliegen und hatte bei S& den mit Abstand schlechtesten Eindruck (FFM).

WiWi Gast schrieb am 28.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2018:

Meinst du mich?
Dass man PwC schreibt ist mir klar, aber du schreibst ja auch S& obwohl es Strategy& ist - merkst du was?

zu 1) Ist ja nett, dass man dir das so im Praktium erzählt hat und es vielleicht in deinem Büro so war. In anderen Büros und Ländern ist es anders.

zu 2) wie du selbst sagt, gibt es inzwischen die PwC Emailadressen und ich habe die Aussage von vielen (auch Partnerns) dass man das harmonisieren will, was auch Sinn macht da die strategyand (!!!) Emailadressen einfach mega peinlich sind. Da schreibt doch kein Kunde wenn er so einen langen Käse eintippen muss.
Wollen wir wetten, dass das alles in 5 Jahren harmonisiert ist?

zu 3) Es bleibt dabei und ist selbst von vielen Leuten die ich bei PwC und S& getroffen habe bestätigt: es ist ein Chaos! Es geht sogar noch weiter: In den verschiedenen Ländern auch in Europa sind einzelne Fachthemen unterschiedlich zugeordnet. So macht in Deutschland zB die PwC Strategie Leute due diligence Projekte, während das in Schweden klar Aufgabe von S& ist.
In der Schweiz machen es beide Truppen, mal getrennt, mal zusammen.
So, und nun kommt dein Prakti Wissen...

zu 4) Die Implentierer Aussage kommt nicht von mir. Das ist aber sowieso total albern hier im Forum. JEDE Beratung begleitet Implementierungen weil das viel länger und damit viel mehr Geld bringt. Wölkchen Charts malen für eine Strategie, das kann jeder und ist wirklich keine Kunst. Finde daher diese abwertende Einstellung gegenüber Implementierung hier im Forum ziemlich hochnäsig (nein: dumm und planlos!)

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was ist das denn für ein Schreiber, der die ganze Zeit S& am Bashen ist?! Man schreibt übrigens PwC und nicht PWC, so viel zu deinem Kenntnisstand... Ich hatte letztes Jahr ein Praktikum bei S& gemacht und bin nun bei MBB eingestiegen, habe also durchaus Infos aus 1. Hand:

Fehlaussage 1: S& gleicht sich immer mehr PwC an.
=> völliger Unfug. S& ist eine komplett getrennte Tochtergesellschaft, wo selbst das Mineralwasser in den Offices anders ist als bei PwC. Das wird sich auch niemals ändern, da sonst der ganze Übernahmeaufwand für die Katz wäre und auch kein Kunde mehr die viel höheren Tagessätze gegenüber PwC akzeptieren würde.

Fehlaussage 2: S& hat eine @pwc.com Mail-Adresse
=> die Mailadresse bei S& lautet @strategyand.pwc.com. WAHLWEISE kann jedoch auch eine @pwc.com Adresse verwendet werden

Fehlaussage 3: Branding-Chaos.
=> Wie ein Vorposter bereits bemerkte, haben die Big4 in unterschiedlichen Märkten ein ganz unterschiedliches Standing. In den USA ist PwC bspw. eine Macht. Dementsprechend wurde dort S& stärker integriert.

Fehlaussage 4: S& tritt beim Kunden als PwC-Implementierer auf.
Unsinn. S& macht die Strategie, PwC macht die Implementierung. Das sind komplett unterschiedliche Auftritte, Tagessätze usw. S& macht seine eigenen Strategieprojekte und holt teilweise 1-2 PwC Leute mit ins Team (vor allem bei Technologiethemen).

Fehlaussage 5: Gemischte Teams gibts nur bei S&
Auch McK, BCG (Platinion) etc. arbeiten auf großen Projekten mit ihren eigenen IT-Implementierern zusammen...

Und noch kurz zu Berger vs S&:
Bevor ich mein T1-Offer bekommen hab, war ich kurz davor mich zwischen Berger und S& zu entscheiden. Logisch, vom Brandname her ist Berger in Deutschland deutlich besser. Allerdings hätte ich mich auf Grund Kultur, Gehalt und Diversität der Projekte eher für S& entschieden.

Ganz ehrlich: du hast Strategy& noch nie von innen gesehen, also hör bitte auf eine Meinung hier zu verbreiten, die nur auf Annahmen von dir basiert.

Zu 1): "ist ja nett dass man dir das im Praktikum erzählt hat". Im Gegensatz zu dir (!) habe ich während des Praktikums und auf verschiedenen Events nahezu jedes Büro von S& gesehen. Und überall ist man von PwC strikt getrennt. In Düsseldorf (Hauptsitz von S&) ist man gar in einem anderen Gebäude. S& hat mit PwC nicht viel mehr gemeinsam, als dass es zum selben Konzern gehört. Soll ich nun zum dritten Mal schreiben, dass von Recruiting bis hin zu den Weiterbildungsmöglichkeiten bei S& alles anders ist? Aber was nützt es, wenn ein Unwissender wie du ständig neue Annahmen und Behauptungen aus dem Hut zaubert. Und nochmal: alleine einfache Business-Logik sagt, dass S& niemals stärker integriert wird.

Zu 2) Wow, noch nie bei S& gearbeitet, aber schon wieder anscheinend Insider-Infos von den Partnern. Na wenn du sagst, dass man bei S& bald pwc-Mailadressen haben wird, dann wird das ja bestimmt stimmen. Seltsam auch, dass die Mail meines Mentors letzte Woche noch @strategyand war...

Zu 3) Wenn das für dich nun so ein Skandal ist, dass im Rahmen der Übernahme noch nicht alles perfekt aligned ist, dann bitte. Im Übrigen: wer sagt eigentlich, dass es in allen Ländern gleich funktionieren muss? Wenn man aufgrund der lokalen Begebenheiten die Due Dilligence Themen in Land A PwC und in Land B S& zugeordnet hat, dann wird das schon Sinn haben,

Zu 4) Hast nicht du am Anfang S& schlecht geredet, weil man anscheinend auch Implementierungsarbeit machen würde? Und jetzt verteidigst du Implementierunsarbeit? Entscheide dich bitte mal. Aber bitte verschone uns mit deinem "Insider-Wissen" über ein Unternehmen, das du nur vom Hörensagen kennst.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Bei Berger gibt es halt sehr viele negative Stories.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Das ist das Internet, hier findest du über jedes Unternehmen solche "Horror Stories". Wirklich hundert prozentig wahr sind nur die wenigstens. -> Höre auf den Rat des Vorposters

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2018:

Was denn für negative Stories? Hast du ein paar Beispiele? Mache in einem dieser CCs bald ein Praktikum und wüsste gerne, worauf ich mich schlimmstenfalls einstellen muss.

Geh doch einfach unvoreingenommen rein, ist das Beste was du machen kannst.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Nur ganz kurz weil es eigentlich nicht zum Thema gehört:
Ich arbeite täglich für S& und PwC da sie zu meinen Kunden gehören.
Ich habe mich nie über Implementierung lustig gemacht. Das war wohl jemand anderes.

Was ich schreibe habe ich aus vielen Gesprächen mit PwC und S& Mitarbeitern in ganz Europa, da wie gesagt, das meine Kunden sind und ich sie oft treffe. Da habe ich all zu oft sehr viel Frustration mitbekommen über fehlende Strategie, unklare Organisation... Ich habe das auch sogar in (wichtigen!) Back Office Funktionen selbst mitbekommen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Research/Knowledge Management Bereich wird zum Beispiel geteilt!

Und noch mal: Es mag die allerbeste Firma der Welt sein mit sicherlich ganz kompetenten Beratern, aber was ich geschrieben habe (oben) beruht auf Fakten und meiner Erfahrung.
Darüber hinaus habe ich die Außenwirkung kommentiert die meiner Meinung nach unglücklich ist.

Mal ein paar Gedanken dazu (und das hat NICHTS mit der Qualität der Firma zu tun):

  • Warum will PwC stärker ins Beratungsgeschäft wenn man eigentlich unendlich mehr Umsatz mit dem Standardgeschäft macht
  • Warum übernimmt man eine etablierte Beratung, die man dann aber umbenennen muss (ergo: Branding startet bei Null)
  • warum erzählt man von Cross-Selling Potenzial und Skaleneffekten, wenn man dann doch alles strikt trennen will?
  • Warum gibt es (eindeutig!) Strategie Teams bei PwC und S&?
  • Warum wählt man einen Namen, der sich in digitalen Medien (emails, URL) nicht darstellen lässt???
  • Generell (und das ist FAKT!) hat PwC eine katastrophale Planlosigkeit bei der Etablierung von Mailadressen. Wenn ich in unser CRM schaue kann ich nur mit dem Kopf schütteln ob der Vielzahl an unterschiedlichen Emailformaten die es im PwC Konzern gab/gibt. Und wie gesagt, mir haben diverse Leute gesagt, dass es jetzt auf pwc.com standardisiert werden soll
antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

können wir hier wieder zum Thema, nämlich A.T. Kearney, zurückkommen?
Danke :)

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Das Branding von Strategy& ist wirklich diffus. Die offizielle LinkedIn-Page heißt „Strategy&, part of the PwC network“ (kein Witz); das Magazin heißt „strategy+business“; die URL der Firma enthält „strategyand“ und die URL des Magazins ist „strategy-business.com“. Ein einziger Fail.

Was dieser PwC-Zusatz soll versteht doch auch niemand. Als würde Bentley sich im Aussenauftritt mit „Bentley, Part of Volkswagen Group“ bezeichnen.

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2018:

Das Branding von Strategy& ist wirklich diffus. Die offizielle LinkedIn-Page heißt „Strategy&, part of the PwC network“ (kein Witz); das Magazin heißt „strategy+business“; die URL der Firma enthält „strategyand“ und die URL des Magazins ist „strategy-business.com“. Ein einziger Fail.

Was dieser PwC-Zusatz soll versteht doch auch niemand. Als würde Bentley sich im Aussenauftritt mit „Bentley, Part of Volkswagen Group“ bezeichnen.

PwC nutzt die G Suite, da aber einige Kunden explizit nur mit mail on premise angeschrieben werden möchten, existiert neben der Google Adresse .pwc.com auch noch die Lotus notes de.pwc.com bzw. Stragyand.com. Google hat einfach keine strategyand@com Adressen angeboten

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Ich erlaube mir, deine Fragen mal zu beantworten:

Warum will PwC stärker ins Beratungsgeschäft wenn man eigentlich unendlich mehr Umsatz mit dem Standardgeschäft macht
=> Beratung ist der bei allen Big4 mit Abstand am stärksten wachsende Bereich

Warum übernimmt man eine etablierte Beratung, die man dann aber umbenennen muss (ergo: Branding startet bei Null)
=> Man wollte nicht umbennen, musste aber, weil die Namensrechte bei Booz Allen Hamilton liegen. Und dort wurde bei der damaligen Abspaltung zu Booz & Company strikt vereinbart, dass bei einer eventuellen Übernahme von Booz (so wie es nun gekommen ist) der Name nicht weitergeführt werden darf

Warum erzählt man von Cross-Selling Potenzial und Skaleneffekten, wenn man dann doch alles strikt trennen will?
=> das schließt sich beides nicht aus. BCG und Platinion sind auch zwei getrennte Unternehmen, machen aber beide Business miteinander

Warum gibt es (eindeutig!) Strategie Teams bei PwC und S&?
=> Kann ich nichts dazu sagen.

Warum wählt man einen Namen, der sich in digitalen Medien (emails, URL) nicht darstellen lässt???
=> Gute Frage

antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

"Warum will PwC stärker ins Beratungsgeschäft wenn man eigentlich unendlich mehr Umsatz mit dem Standardgeschäft macht"

Was bringst du eig. für geile Punkte? Schon ziemlich stabil. Brauche eh noch paar M&M Meilen, also gib mir doch mal deine Adresse, dann schenk ich dir nen FAZ Abo. Wenn du da regelmässig liest, dann findest du eine Antwort auf deine Frage (Alternativ eskalier ein wenig auf www.google.de, die haben auch delightful insights).

Und zurück zum Thema. ATK ist def. nicht vor dem aus, dafür pusht USA das Business zu hart. Was DACH angeht, Schweiz hat 2 Partner die relativ Senior sind (meines Wissens nach) und in Deutschland sind die Heads für Auto (Europe) FS (Europe) und weiteren Practices zu anderen Beratungen gewechselt. Meine ehem. Kommilitonen die dort arbeiten sind 2 von 4 Wochenenden im office, ständig iwelche "Teambuilding" events, also die sind alle richtig durch.

Falls dich aber Ops spezifisch reizt, immernoch ein guter Startpunkt, und bei einem mittelfristigen Wechsel nach N.Amerika kannst du da sicherlich auch nen guten Werdegang intern / extern hinlegen.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2018:

Nur ganz kurz weil es eigentlich nicht zum Thema gehört:
Ich arbeite täglich für S& und PwC da sie zu meinen Kunden gehören.
Ich habe mich nie über Implementierung lustig gemacht. Das war wohl jemand anderes.

Was ich schreibe habe ich aus vielen Gesprächen mit PwC und S& Mitarbeitern in ganz Europa, da wie gesagt, das meine Kunden sind und ich sie oft treffe. Da habe ich all zu oft sehr viel Frustration mitbekommen über fehlende Strategie, unklare Organisation... Ich habe das auch sogar in (wichtigen!) Back Office Funktionen selbst mitbekommen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Research/Knowledge Management Bereich wird zum Beispiel geteilt!

Und noch mal: Es mag die allerbeste Firma der Welt sein mit sicherlich ganz kompetenten Beratern, aber was ich geschrieben habe (oben) beruht auf Fakten und meiner Erfahrung.
Darüber hinaus habe ich die Außenwirkung kommentiert die meiner Meinung nach unglücklich ist.

Mal ein paar Gedanken dazu (und das hat NICHTS mit der Qualität der Firma zu tun):

  • Warum will PwC stärker ins Beratungsgeschäft wenn man eigentlich unendlich mehr Umsatz mit dem Standardgeschäft macht
  • Warum übernimmt man eine etablierte Beratung, die man dann aber umbenennen muss (ergo: Branding startet bei Null)
  • warum erzählt man von Cross-Selling Potenzial und Skaleneffekten, wenn man dann doch alles strikt trennen will?
  • Warum gibt es (eindeutig!) Strategie Teams bei PwC und S&?
  • Warum wählt man einen Namen, der sich in digitalen Medien (emails, URL) nicht darstellen lässt???
  • Generell (und das ist FAKT!) hat PwC eine katastrophale Planlosigkeit bei der Etablierung von Mailadressen. Wenn ich in unser CRM schaue kann ich nur mit dem Kopf schütteln ob der Vielzahl an unterschiedlichen Emailformaten die es im PwC Konzern gab/gibt. Und wie gesagt, mir haben diverse Leute gesagt, dass es jetzt auf pwc.com standardisiert werden soll
antworten
WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

Die ATK-Website ist witzig, "why we are different" enthält schon einige Seitenhiebe Richtung McKinsey: https://www.atkearney.com/web/guest/why-were-different

Der deutsche Markt ist halt knüppelhart. Es streiten sich so viele Firmen mit großem Ehrgeiz um den Platz 3 und Platz 4 - Berger, Bain, OW (neuer deutscher Leiter hat das wieder verlautbart), ATK, SträtedschieÄnd, ...

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WiWi Gast

A.T. Kearney als Einstieg - aktuelle Entwicklungen?

ATK ist in den USA eine super Adresse, in Deutschland aber im Vergleich zu den anderen Strategen am langsamsten wachsend (wurden ja auch Offices geschlossen). Zudem Abgang einiger wichtiger Partner und Geschäft sehr wenig diversifiziert (konzentriert sich alles auf Auto und Ops).

Berger ist halt ein Top Name in Deutschland, aber für mich wäre es ein NoGo mich direkt zum Einstieg auf eine Practice festlegen zu müssen. Zudem hätte ich auch kein Bock, nach dem Master gleich mal 15k weniger zu verdienen als mein Peer bei Strategy&. Und die Kultur bei Berger war ja ohnehin schon immer zweifelhaft.

Strategy&, hmm... Klar, die Namensänderung ist ein Scheiß. Zudem gabs insbesondere in den USA einige Fehlgriffe im Rahmen der Übernahme, dort ist die Bindung an PwC auch stärker. Aber abgesehen vom Integrations-Branding-Thema finde ich Strategy& zumindest in Deutschland eine sehr solide Adresse. Warum? Kein Festlegen auf Practice notwendig, stabile Wachstumszahlen, höchstes Gehalt und relativ diversifiziert aufgestellt (ATK ist zu opslastig, OW zu financelastig, Berger zu auto-rx-lastig). Und von der Kultur hört man eigentlich auch nur gutes.

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