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Als Data Engineer / Data Scientist in der UB

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WiWi Gast

Als Data Engineer / Data Scientist in der UB

Hallo!

Ich habe einen MSc mit Schwerpunkt Statistik und bin nachdem ich gut ein Jahr als Data Scientist / Data Engineer angestellt war zufällig in die UB gerutscht. Hatte sich irgendwie ergeben und wollte mal gucken, wie es so ist. Gibt es hier im Forum auch Leute mit "IT" Schwerpunkt?
Ich frage mich gerade, ob es das überhaupt Richtige für mich ist. Vielleicht habe ich auch nicht das richtige Unternehmen gefunden (<100 MA).

Zur Zeit ist es so, dass ich auf einem Projekt bin, was ziemlich eng geschnürt ist was die Implementierung angeht und ich bereits nichts mehr wirklich dazu lerne, sondern einfach nur die vorhandene Infrastruktur weiter ausbaue. Das kommt wohl bei der UB immer mal vor, dass man Projekte hat, die nicht ganz passen, eher langweilig sind und eigentlich auch super von Festangestellten umgesetzt werden könnten(?)
Dazu kommt, dass der Großteil der anderen Berater hier eher das "normale" UB-Profil hat und ich die Befürchtung habe mich nicht fachlich weiterentwickeln zu können. Der Fokus der persönlichen Entwicklung seitens des Unternehmens liegt dann eher auf Soft-Skills. Hier habe ich sicherlich definitiv Defizite, hab ja eher das technische Profil. Kann man sicherlich mal mitnehmen, aber das sind dann auch alles Sachen die neben dem Projekt 40h+ erwartet werden.
Ich frage mich, ob nicht wieder zurück als Festangestellter kehren sollte. Was wäre für mich karrieretechnisch die sinnvollste Lösung? Zum Ende meiner Probezeit hätte ich fast 2 Jahre BE.
Ich denke zwei relativ kurze Wechsel zum Berufseinstieg kann man mit dem "UB war doch nichts" recht einfach erklären. Sollte ich dennoch lieber 1+ Jahr bleiben? Ein Seniortitel wurde mir mit 1.5-2 Jahre in Aussicht gestellt. Ist das das bessere Ziel? Habe hier dann aber weiterhin die Befürchtung, dass ich dann vielleicht besser verkaufen kann, aber mich nicht fachlich weiterentwickle. Vielleicht gibt's ja im nächsten Projekt wieder etwas interessantes, aber das ist auch fast wie Lotto spielen...
Neben Projekt und internen Themen ist nicht mehr wirklich viel Zeit drin, ein eigenes Projekt aufzuziehen, um sich privat weiterzuentwickeln.
Gibt es hier jemanden mit ähnlichen Erfahrungen und kann mir ein paar Tipps geben? Sollte ich mir das doch nochmal etwas länger angucken?

Wenn ich zum Ende der Probezeit gehen würde, mit welchen Gehalt könnte ich dann mit 2 Jahre BE in die Runde gehen? Liege ich bei etwa 65-70k? (normale Gehaltsregion, kein München aber kein MeckPo). So berauschend empfinde mein jetziges zur Zeit auch nicht, wenn man die Reisezeit noch hinzuzählt und dass Spesen nach 3 Monaten dann wegfallen.. Aber vielleicht überschätze ich meinen Marktwert? Erfahrung habe ich u.a in Docker, alles was in cloudera enthalten ist (auch als eigenständige Dienste), Datenbankkram, immer mehr an Cloudservices, in DS vor allem Tensorflow. Als Programmiersprache Python und die Module, die für DS so benötigt werden und noch weiteres,,.

Ich bin für Ratschläge und eine Einschätzung sehr dankbar.
Freundliche Grüße :-)

antworten
WiWi Gast

Als Data Engineer / Data Scientist in der UB

WiWi Gast schrieb am 07.03.2020:

Hallo!

Ich habe einen MSc mit Schwerpunkt Statistik und bin nachdem ich gut ein Jahr als Data Scientist / Data Engineer angestellt war zufällig in die UB gerutscht. Hatte sich irgendwie ergeben und wollte mal gucken, wie es so ist. Gibt es hier im Forum auch Leute mit "IT" Schwerpunkt?
Ich frage mich gerade, ob es das überhaupt Richtige für mich ist. Vielleicht habe ich auch nicht das richtige Unternehmen gefunden (<100 MA).

Zur Zeit ist es so, dass ich auf einem Projekt bin, was ziemlich eng geschnürt ist was die Implementierung angeht und ich bereits nichts mehr wirklich dazu lerne, sondern einfach nur die vorhandene Infrastruktur weiter ausbaue. Das kommt wohl bei der UB immer mal vor, dass man Projekte hat, die nicht ganz passen, eher langweilig sind und eigentlich auch super von Festangestellten umgesetzt werden könnten(?)
Dazu kommt, dass der Großteil der anderen Berater hier eher das "normale" UB-Profil hat und ich die Befürchtung habe mich nicht fachlich weiterentwickeln zu können. Der Fokus der persönlichen Entwicklung seitens des Unternehmens liegt dann eher auf Soft-Skills. Hier habe ich sicherlich definitiv Defizite, hab ja eher das technische Profil. Kann man sicherlich mal mitnehmen, aber das sind dann auch alles Sachen die neben dem Projekt 40h+ erwartet werden.
Ich frage mich, ob nicht wieder zurück als Festangestellter kehren sollte. Was wäre für mich karrieretechnisch die sinnvollste Lösung? Zum Ende meiner Probezeit hätte ich fast 2 Jahre BE.
Ich denke zwei relativ kurze Wechsel zum Berufseinstieg kann man mit dem "UB war doch nichts" recht einfach erklären. Sollte ich dennoch lieber 1+ Jahr bleiben? Ein Seniortitel wurde mir mit 1.5-2 Jahre in Aussicht gestellt. Ist das das bessere Ziel? Habe hier dann aber weiterhin die Befürchtung, dass ich dann vielleicht besser verkaufen kann, aber mich nicht fachlich weiterentwickle. Vielleicht gibt's ja im nächsten Projekt wieder etwas interessantes, aber das ist auch fast wie Lotto spielen...
Neben Projekt und internen Themen ist nicht mehr wirklich viel Zeit drin, ein eigenes Projekt aufzuziehen, um sich privat weiterzuentwickeln.
Gibt es hier jemanden mit ähnlichen Erfahrungen und kann mir ein paar Tipps geben? Sollte ich mir das doch nochmal etwas länger angucken?

Wenn ich zum Ende der Probezeit gehen würde, mit welchen Gehalt könnte ich dann mit 2 Jahre BE in die Runde gehen? Liege ich bei etwa 65-70k? (normale Gehaltsregion, kein München aber kein MeckPo). So berauschend empfinde mein jetziges zur Zeit auch nicht, wenn man die Reisezeit noch hinzuzählt und dass Spesen nach 3 Monaten dann wegfallen.. Aber vielleicht überschätze ich meinen Marktwert? Erfahrung habe ich u.a in Docker, alles was in cloudera enthalten ist (auch als eigenständige Dienste), Datenbankkram, immer mehr an Cloudservices, in DS vor allem Tensorflow. Als Programmiersprache Python und die Module, die für DS so benötigt werden und noch weiteres,,.

Ich bin für Ratschläge und eine Einschätzung sehr dankbar.
Freundliche Grüße :-

Habe deinen Text nicht gelesen weil viel zu lang. Daher erster Tipp für die UB, lerne auf den Punkt zu kommen.

Und als Data Scientist bist du in der UB richtig. Du musst nur die richtigen Adressen können. Viele können das nicht und sind nicht innovativ.
Ich kann dir wärmstens das Steering Lab von Horvàth und Partners empfehlen. Schau dir das mal an.

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