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Bewusst T4 > T3 wegen WLB

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Servus Leute,

ich habe folgenden Gedankengang:
Gehalt bei T1/T2 + anschließende Möglichkeiten sind weitaus besser aus bei T3.
Arbeitszeiten bei T3 liegen durchschnittlich bei >60 h / Woche und man verdient 60-65 k.
Bei allen mir bekannten T3 Beratungen (habe Praktika bei 2 T3 gemacht) sind Überstunden abgegolten.
Bei T4 (Deloitte S&O / Big4 Consulting im Allgemeinen, Capgemini, ACN MC, etc.) gibt es Überstunden obendrauf.

Wenn ich das Beratungsgeschäft attraktiv finde, aber nicht jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten will, findet ihr es klug, wenn man bewusst zu einer T4 geht, weil man am Ende ein ähnliches Gehalt durch Überstunden hat wie bei T3, wenn man beispielsweise jeden Tag 10 h arbeitet und somit 40 Überstunden pro Monat hat (evt. noch mehr, abhängig wie >10 h pro Tag erfasst werden)?

Die Frage ist unabhängig vom künftigen Exit, denn ich glaube, dass man es auch nach 3 Jahren T4 zu Konzernen schafft, ist ja nicht jeder ein Highflier in diesem Forum.

Gruß

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Bei Deloitte S&O sind Überstunden auch bereits abgegolten. Kann man nicht so einfach pauschalisieren

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

Servus Leute,

ich habe folgenden Gedankengang:
Gehalt bei T1/T2 + anschließende Möglichkeiten sind weitaus besser aus bei T3.
Arbeitszeiten bei T3 liegen durchschnittlich bei >60 h / Woche und man verdient 60-65 k.
Bei allen mir bekannten T3 Beratungen (habe Praktika bei 2 T3 gemacht) sind Überstunden abgegolten.
Bei T4 (Deloitte S&O / Big4 Consulting im Allgemeinen, Capgemini, ACN MC, etc.) gibt es Überstunden obendrauf.

Wenn ich das Beratungsgeschäft attraktiv finde, aber nicht jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten will, findet ihr es klug, wenn man bewusst zu einer T4 geht, weil man am Ende ein ähnliches Gehalt durch Überstunden hat wie bei T3, wenn man beispielsweise jeden Tag 10 h arbeitet und somit 40 Überstunden pro Monat hat (evt. noch mehr, abhängig wie >10 h pro Tag erfasst werden)?

Die Frage ist unabhängig vom künftigen Exit, denn ich glaube, dass man es auch nach 3 Jahren T4 zu Konzernen schafft, ist ja nicht jeder ein Highflier in diesem Forum.

Gruß

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Kommt auf den Bereich an. Es gibt Bereiche, bei den man wesentlich mehr arbeitet und dann auch ne 55Std/Woche schiebt. Da würde ich lieber noch 5 Std bei T3 mehr arbeiten und 15k mehr verdienen.

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

Servus Leute,

ich habe folgenden Gedankengang:
Gehalt bei T1/T2 + anschließende Möglichkeiten sind weitaus besser aus bei T3.
Arbeitszeiten bei T3 liegen durchschnittlich bei >60 h / Woche und man verdient 60-65 k.
Bei allen mir bekannten T3 Beratungen (habe Praktika bei 2 T3 gemacht) sind Überstunden abgegolten.
Bei T4 (Deloitte S&O / Big4 Consulting im Allgemeinen, Capgemini, ACN MC, etc.) gibt es Überstunden obendrauf.

Wenn ich das Beratungsgeschäft attraktiv finde, aber nicht jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten will, findet ihr es klug, wenn man bewusst zu einer T4 geht, weil man am Ende ein ähnliches Gehalt durch Überstunden hat wie bei T3, wenn man beispielsweise jeden Tag 10 h arbeitet und somit 40 Überstunden pro Monat hat (evt. noch mehr, abhängig wie >10 h pro Tag erfasst werden)?

Die Frage ist unabhängig vom künftigen Exit, denn ich glaube, dass man es auch nach 3 Jahren T4 zu Konzernen schafft, ist ja nicht jeder ein Highflier in diesem Forum.

Gruß

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

In jenen Bereichen, wo du mit Überstunden auf das gleiche Gehalt wie bei T3 kommst, sind die Arbeitszeiten letztendlich gleich wie bei T3.

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

Servus Leute,

ich habe folgenden Gedankengang:
Gehalt bei T1/T2 + anschließende Möglichkeiten sind weitaus besser aus bei T3.
Arbeitszeiten bei T3 liegen durchschnittlich bei >60 h / Woche und man verdient 60-65 k.
Bei allen mir bekannten T3 Beratungen (habe Praktika bei 2 T3 gemacht) sind Überstunden abgegolten.
Bei T4 (Deloitte S&O / Big4 Consulting im Allgemeinen, Capgemini, ACN MC, etc.) gibt es Überstunden obendrauf.

Wenn ich das Beratungsgeschäft attraktiv finde, aber nicht jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten will, findet ihr es klug, wenn man bewusst zu einer T4 geht, weil man am Ende ein ähnliches Gehalt durch Überstunden hat wie bei T3, wenn man beispielsweise jeden Tag 10 h arbeitet und somit 40 Überstunden pro Monat hat (evt. noch mehr, abhängig wie >10 h pro Tag erfasst werden)?

Die Frage ist unabhängig vom künftigen Exit, denn ich glaube, dass man es auch nach 3 Jahren T4 zu Konzernen schafft, ist ja nicht jeder ein Highflier in diesem Forum.

Gruß

Beil welchen T3 hast du den deine Praktika gemacht? Ich sehe es eigentlich so, dass die meisten T3 in ihrer Spezialisierung mit T2 mithalten können. Klar, MBB ist noch einmal eine Liga für sich, aber eine Firma wie SKP braucht sich in ihrem Bereich (Pricing, Marketing) doch wohl nicht vor Firmen wie RB, OW, S& oder ATK verstecken.

T2 sind halt dadurch attraktiver, da sie halt breit aufgestellt sind und ihre Einsteiger als Generalisten einsetzten. Während T3 also eher spezialisierte T2 sind (zumindest in der Tendenz) sehe ich die Big 4 eher ganz woanders unterwegs und würde die Gehaltsfrage allein deswegen schon weit hinten anstellen.

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Vergesst nicht, dass die Überstunden steuerlich ziemlich unattraktiv sind. Glaube bei mir wurde damals im Praktikum fast über die Hälfte abgezogen bei den Überstunden. Von dem Standpunkt aus lieber gleich ein höheres Fixgehalt.

Und noch eine subjektive Ansicht:
Wenn du im so kleinen Stundenbereich abzählst und dahingehend deine Entscheidung fällst, solltest du dir überlegen ob du dir generell Beratung antun willst. Ob du jetzt 55h pro Woche oder 65h pro Woche arbeitest ist mehr oder weniger auch schon egal, Privatleben hast du dann sowieso kein richtiges mehr unter der Woche.
Ich bin bei meiner „lächerlichen“ 55h Woche (also meistens von 9-20 Uhr im Büro) im Audit in der Busy Season auch nur zum Pennen heimgekommen und bin müde ins Bett gefallen. Konnte nicht ein einziges Mal nach der Arbeit noch was sinnvolles machen mit Freunden etc., weil es mit Heimfahrt, umziehen, Duschen, essen etc. schon gut 22 Uhr abends wird.
Also von dem her: ab 55h ca. ist es eh fast egal.

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Wenn du um 20 Uhr im hotel bist kannst du vielleicht nicht mehr in eine Oper um 20:30 aber du hast etwas Zeit dich privaten Themen zu widmen, das Wochenende zu planen oder noch ins hotel gym zu gehen und dann deine 7-8h schlaf reinzuholen. Wenn du dagegen um 21 Uhr ins hotel kommst und nochmal 1,5 h Mails und slides für den nächsten Tag machen musst kannst du nicht abschalten und persönliches klären oder musst weniger als 6h schlafen was langfristig scheiße ist. Für longterm mbb oder ib musst du die richtigen gene haben sonst gibt dein Körper oder deine Seele nach 2-3 Jahren auf

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WiWi Gast

Bewusst T4 > T3 wegen WLB

Es macht einen extremen (!) Unterschied, ob man jeden Abend 3-4 Stunden +WE für sich selbst nutzen kann oder Mo-Fr sich alles nur um die Arbeit dreht und man nur am WE lebt. Allein psychisch ist das was ganz anderes.

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