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8 Monate Gap im CV - Tödlich?

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Moin,

ich habe Ende August meinen Master abgeschlossen (Ausland) und nachher sofort wieder nach Deutschland zurückgeflogen.

Jedoch starte ich meinen ersten Job erst im Mai dieses Jahres - also von Studienabschluss bis Jobanfang sind es genau 8 Monate, die im CV als Lücke stehen. Gründe sind folgende:

  • Bewerbungen und Interviews.

Weil ich meinen Master in den USA gemacht habe, ich mich jedoch eher darauf einstellte, vorerst nach Deutschland im Consulting-Bereich zu arbeiten, zudem mit der Masterarbeit am Ende das Stresspensum am Peak war, begann ich erst nach dem Studium mit Bewerbungen.

Weil ich was Jobs angeht ziemlich wählerisch war, ich für die Vorbereitung nicht zu wenig Zeit haben wollte (nicht nur die Cases/Behaviorals an sich, sondern oft Analytiktests etc. und natürlich auch die Bewerbungsunterlagen an sich) sowie von einigen Firmen die Interviews nur an fest vorgegebenen Terminen stattfanden, wurde ich von insgesamt 9 Firmen interviewt, letztes Interview fand Ende März statt. Angebot im November bekommen, Starttermin vorerst auf Januar festgelegt, danach wegen weiterer Interviews auf Nachfrage auf April verschoben.

Außerdem bewarb ich mich bei zahlreichen Firmen, auch in anderen Bereichen (Industrie, Finance, Quantitative Trading), sodass dies auch ganz schön Zeit in Anspruch nahm.

  • LSAT:

Steht für Law School Admissions Test. Ich hatte (bzw habe immernoch) im Kopf, in Zukunft Rechtswissenschaften in den USA zu studieren falls Consulting doch nicht meins ist. Für den Test sind mehrere Monate Vollzeit Lernen die absolute Norm, und ich wollte diese Chance nutzen (auch weil er mir, trotz des unheimlich hohen Schwierigkeitsgrads, einfach Spaß macht).

  • Coronavirus:

Mein Start war ursprünglich für April gedacht. Mir wurde jedoch vor kurzem angeboten, erst im Mai zu starten, weil aus deren Sicht Home Office für einen 1st year Associate alles andere als ein optimaler Einstieg ist, weder für ihn selbst noch für die Firma. Ich habe zugesagt, da ich ebenfalls vollkommen derselben Meinung bin.

  • Ich wollte eine Auszeit:

Nach insgesamt 5 Jahren eines technischen Studiums (welches mir im Nachhinein keinen Spaß gemacht hat und es mich deswegen ebenfalls am Ende psychisch belastet hat), wo ich ununterbrochen gelernt habe und nie so richtig Urlaub machen konnte, brauchte ich einfach mal eine Auszeit. Nicht im Sinne von "Faulenzen" (da wird mir nach maximal 1 Woche langweilig), sondern eher um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und mich selbst zu finden.

Mir ging es, insbesondere in meinem letzten Studienjahr, psychisch nicht besonders gut, und ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um die Ursache einiger meiner psychischer Probleme, die sich auf meinen Studienalltag (insbesondere in Sachen Teamarbeit) auswirkten.

Könnte mir dieser Gap bei weiteren Bewerbungen Probleme bereiten? (McKinsey, BCG, Bain in etwa einem Jahr ; Harvard/Yale/Stanford Law School falls ich mich doch umentscheide ; HBS/Wharton/Stanford bei MBA in Zukunft).

Ansonsten relativ gutes Profil:
Bachelor Ingenieurswissenschaften TU9 (TUM/RWTH/KIT), sehr gut, top 3%.
Master Ingenieurswissenschaften Elite-Uni USA (MIT/Stanford/Berkeley).
Einladung McKinsey und BCG im Frühjahr letzten Jahres ; bei den 9 oben angegebenen Firmen waren sämtliche Tier2-UBs dabei, teilweise auch Auslandsoffices (London, Dubai).
Fange im Mai bei einer soliden Tier3 UB (in USA/UK eher Tier2) an.

Danke und bleibt gesund!

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Ja, das ist ein absolutes Problem, kannst froh sein, wenn Dich noch jemand nimmt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2020:

Moin,

ich habe Ende August meinen Master abgeschlossen (Ausland) und nachher sofort wieder nach Deutschland zurückgeflogen.

Jedoch starte ich meinen ersten Job erst im Mai dieses Jahres - also von Studienabschluss bis Jobanfang sind es genau 8 Monate, die im CV als Lücke stehen. Gründe sind folgende:

  • Bewerbungen und Interviews.

Weil ich meinen Master in den USA gemacht habe, ich mich jedoch eher darauf einstellte, vorerst nach Deutschland im Consulting-Bereich zu arbeiten, zudem mit der Masterarbeit am Ende das Stresspensum am Peak war, begann ich erst nach dem Studium mit Bewerbungen.

Weil ich was Jobs angeht ziemlich wählerisch war, ich für die Vorbereitung nicht zu wenig Zeit haben wollte (nicht nur die Cases/Behaviorals an sich, sondern oft Analytiktests etc. und natürlich auch die Bewerbungsunterlagen an sich) sowie von einigen Firmen die Interviews nur an fest vorgegebenen Terminen stattfanden, wurde ich von insgesamt 9 Firmen interviewt, letztes Interview fand Ende März statt. Angebot im November bekommen, Starttermin vorerst auf Januar festgelegt, danach wegen weiterer Interviews auf Nachfrage auf April verschoben.

Außerdem bewarb ich mich bei zahlreichen Firmen, auch in anderen Bereichen (Industrie, Finance, Quantitative Trading), sodass dies auch ganz schön Zeit in Anspruch nahm.

  • LSAT:

Steht für Law School Admissions Test. Ich hatte (bzw habe immernoch) im Kopf, in Zukunft Rechtswissenschaften in den USA zu studieren falls Consulting doch nicht meins ist. Für den Test sind mehrere Monate Vollzeit Lernen die absolute Norm, und ich wollte diese Chance nutzen (auch weil er mir, trotz des unheimlich hohen Schwierigkeitsgrads, einfach Spaß macht).

  • Coronavirus:

Mein Start war ursprünglich für April gedacht. Mir wurde jedoch vor kurzem angeboten, erst im Mai zu starten, weil aus deren Sicht Home Office für einen 1st year Associate alles andere als ein optimaler Einstieg ist, weder für ihn selbst noch für die Firma. Ich habe zugesagt, da ich ebenfalls vollkommen derselben Meinung bin.

  • Ich wollte eine Auszeit:

Nach insgesamt 5 Jahren eines technischen Studiums (welches mir im Nachhinein keinen Spaß gemacht hat und es mich deswegen ebenfalls am Ende psychisch belastet hat), wo ich ununterbrochen gelernt habe und nie so richtig Urlaub machen konnte, brauchte ich einfach mal eine Auszeit. Nicht im Sinne von "Faulenzen" (da wird mir nach maximal 1 Woche langweilig), sondern eher um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und mich selbst zu finden.

Mir ging es, insbesondere in meinem letzten Studienjahr, psychisch nicht besonders gut, und ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um die Ursache einiger meiner psychischer Probleme, die sich auf meinen Studienalltag (insbesondere in Sachen Teamarbeit) auswirkten.

Könnte mir dieser Gap bei weiteren Bewerbungen Probleme bereiten? (McKinsey, BCG, Bain in etwa einem Jahr ; Harvard/Yale/Stanford Law School falls ich mich doch umentscheide ; HBS/Wharton/Stanford bei MBA in Zukunft).

Ansonsten relativ gutes Profil:
Bachelor Ingenieurswissenschaften TU9 (TUM/RWTH/KIT), sehr gut, top 3%.
Master Ingenieurswissenschaften Elite-Uni USA (MIT/Stanford/Berkeley).
Einladung McKinsey und BCG im Frühjahr letzten Jahres ; bei den 9 oben angegebenen Firmen waren sämtliche Tier2-UBs dabei, teilweise auch Auslandsoffices (London, Dubai).
Fange im Mai bei einer soliden Tier3 UB (in USA/UK eher Tier2) an.

Danke und bleibt gesund!

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Wieso nur T3 UB?

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Sag doch einfach du warst ein paar Monate reisen?
Jeder versteht es wenn man nach einer langen Studienzeit mal ein paar Monate was anderes macht, das ist doch ganz normal

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Ich würde ggf. nochmal eine Ausbildung machen. Mit der langen Leerlaufzeit bist du ja quasi ungelernt...….

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

(Bitte die Ironie nicht überlesen)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Ja, das ist ein absolutes Problem, kannst froh sein, wenn Dich noch jemand nimmt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2020:

Moin,

ich habe Ende August meinen Master abgeschlossen (Ausland) und nachher sofort wieder nach Deutschland zurückgeflogen.

Jedoch starte ich meinen ersten Job erst im Mai dieses Jahres - also von Studienabschluss bis Jobanfang sind es genau 8 Monate, die im CV als Lücke stehen. Gründe sind folgende:

  • Bewerbungen und Interviews.

Weil ich meinen Master in den USA gemacht habe, ich mich jedoch eher darauf einstellte, vorerst nach Deutschland im Consulting-Bereich zu arbeiten, zudem mit der Masterarbeit am Ende das Stresspensum am Peak war, begann ich erst nach dem Studium mit Bewerbungen.

Weil ich was Jobs angeht ziemlich wählerisch war, ich für die Vorbereitung nicht zu wenig Zeit haben wollte (nicht nur die Cases/Behaviorals an sich, sondern oft Analytiktests etc. und natürlich auch die Bewerbungsunterlagen an sich) sowie von einigen Firmen die Interviews nur an fest vorgegebenen Terminen stattfanden, wurde ich von insgesamt 9 Firmen interviewt, letztes Interview fand Ende März statt. Angebot im November bekommen, Starttermin vorerst auf Januar festgelegt, danach wegen weiterer Interviews auf Nachfrage auf April verschoben.

Außerdem bewarb ich mich bei zahlreichen Firmen, auch in anderen Bereichen (Industrie, Finance, Quantitative Trading), sodass dies auch ganz schön Zeit in Anspruch nahm.

  • LSAT:

Steht für Law School Admissions Test. Ich hatte (bzw habe immernoch) im Kopf, in Zukunft Rechtswissenschaften in den USA zu studieren falls Consulting doch nicht meins ist. Für den Test sind mehrere Monate Vollzeit Lernen die absolute Norm, und ich wollte diese Chance nutzen (auch weil er mir, trotz des unheimlich hohen Schwierigkeitsgrads, einfach Spaß macht).

  • Coronavirus:

Mein Start war ursprünglich für April gedacht. Mir wurde jedoch vor kurzem angeboten, erst im Mai zu starten, weil aus deren Sicht Home Office für einen 1st year Associate alles andere als ein optimaler Einstieg ist, weder für ihn selbst noch für die Firma. Ich habe zugesagt, da ich ebenfalls vollkommen derselben Meinung bin.

  • Ich wollte eine Auszeit:

Nach insgesamt 5 Jahren eines technischen Studiums (welches mir im Nachhinein keinen Spaß gemacht hat und es mich deswegen ebenfalls am Ende psychisch belastet hat), wo ich ununterbrochen gelernt habe und nie so richtig Urlaub machen konnte, brauchte ich einfach mal eine Auszeit. Nicht im Sinne von "Faulenzen" (da wird mir nach maximal 1 Woche langweilig), sondern eher um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und mich selbst zu finden.

Mir ging es, insbesondere in meinem letzten Studienjahr, psychisch nicht besonders gut, und ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um die Ursache einiger meiner psychischer Probleme, die sich auf meinen Studienalltag (insbesondere in Sachen Teamarbeit) auswirkten.

Könnte mir dieser Gap bei weiteren Bewerbungen Probleme bereiten? (McKinsey, BCG, Bain in etwa einem Jahr ; Harvard/Yale/Stanford Law School falls ich mich doch umentscheide ; HBS/Wharton/Stanford bei MBA in Zukunft).

Ansonsten relativ gutes Profil:
Bachelor Ingenieurswissenschaften TU9 (TUM/RWTH/KIT), sehr gut, top 3%.
Master Ingenieurswissenschaften Elite-Uni USA (MIT/Stanford/Berkeley).
Einladung McKinsey und BCG im Frühjahr letzten Jahres ; bei den 9 oben angegebenen Firmen waren sämtliche Tier2-UBs dabei, teilweise auch Auslandsoffices (London, Dubai).
Fange im Mai bei einer soliden Tier3 UB (in USA/UK eher Tier2) an.

Danke und bleibt gesund!

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Du hast doch den Job, also who cares?

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2020:

Moin,

ich habe Ende August meinen Master abgeschlossen (Ausland) und nachher sofort wieder nach Deutschland zurückgeflogen.

Jedoch starte ich meinen ersten Job erst im Mai dieses Jahres - also von Studienabschluss bis Jobanfang sind es genau 8 Monate, die im CV als Lücke stehen. Gründe sind folgende:

  • Bewerbungen und Interviews.

Weil ich meinen Master in den USA gemacht habe, ich mich jedoch eher darauf einstellte, vorerst nach Deutschland im Consulting-Bereich zu arbeiten, zudem mit der Masterarbeit am Ende das Stresspensum am Peak war, begann ich erst nach dem Studium mit Bewerbungen.

Weil ich was Jobs angeht ziemlich wählerisch war, ich für die Vorbereitung nicht zu wenig Zeit haben wollte (nicht nur die Cases/Behaviorals an sich, sondern oft Analytiktests etc. und natürlich auch die Bewerbungsunterlagen an sich) sowie von einigen Firmen die Interviews nur an fest vorgegebenen Terminen stattfanden, wurde ich von insgesamt 9 Firmen interviewt, letztes Interview fand Ende März statt. Angebot im November bekommen, Starttermin vorerst auf Januar festgelegt, danach wegen weiterer Interviews auf Nachfrage auf April verschoben.

Außerdem bewarb ich mich bei zahlreichen Firmen, auch in anderen Bereichen (Industrie, Finance, Quantitative Trading), sodass dies auch ganz schön Zeit in Anspruch nahm.

  • LSAT:

Steht für Law School Admissions Test. Ich hatte (bzw habe immernoch) im Kopf, in Zukunft Rechtswissenschaften in den USA zu studieren falls Consulting doch nicht meins ist. Für den Test sind mehrere Monate Vollzeit Lernen die absolute Norm, und ich wollte diese Chance nutzen (auch weil er mir, trotz des unheimlich hohen Schwierigkeitsgrads, einfach Spaß macht).

  • Coronavirus:

Mein Start war ursprünglich für April gedacht. Mir wurde jedoch vor kurzem angeboten, erst im Mai zu starten, weil aus deren Sicht Home Office für einen 1st year Associate alles andere als ein optimaler Einstieg ist, weder für ihn selbst noch für die Firma. Ich habe zugesagt, da ich ebenfalls vollkommen derselben Meinung bin.

  • Ich wollte eine Auszeit:

Nach insgesamt 5 Jahren eines technischen Studiums (welches mir im Nachhinein keinen Spaß gemacht hat und es mich deswegen ebenfalls am Ende psychisch belastet hat), wo ich ununterbrochen gelernt habe und nie so richtig Urlaub machen konnte, brauchte ich einfach mal eine Auszeit. Nicht im Sinne von "Faulenzen" (da wird mir nach maximal 1 Woche langweilig), sondern eher um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und mich selbst zu finden.

Mir ging es, insbesondere in meinem letzten Studienjahr, psychisch nicht besonders gut, und ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um die Ursache einiger meiner psychischer Probleme, die sich auf meinen Studienalltag (insbesondere in Sachen Teamarbeit) auswirkten.

Könnte mir dieser Gap bei weiteren Bewerbungen Probleme bereiten? (McKinsey, BCG, Bain in etwa einem Jahr ; Harvard/Yale/Stanford Law School falls ich mich doch umentscheide ; HBS/Wharton/Stanford bei MBA in Zukunft).

Ansonsten relativ gutes Profil:
Bachelor Ingenieurswissenschaften TU9 (TUM/RWTH/KIT), sehr gut, top 3%.
Master Ingenieurswissenschaften Elite-Uni USA (MIT/Stanford/Berkeley).
Einladung McKinsey und BCG im Frühjahr letzten Jahres ; bei den 9 oben angegebenen Firmen waren sämtliche Tier2-UBs dabei, teilweise auch Auslandsoffices (London, Dubai).
Fange im Mai bei einer soliden Tier3 UB (in USA/UK eher Tier2) an.

Danke und bleibt gesund!

Keine Chance mehr.
Versuch es mal bei KMU oder MDAX.
Dein restliches Profil ist leider auch eher mau, das wird nichts reißen. TUM BWL Master dranhängen und Big 4 Einladungen könnten ggf. mit etwas Glück drin sein.

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

3/10

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Ich gebe dir einen grandiösen Tipp von jemandem mit Berufserfahrung:

  • Schalte mal 3 - 5 Gänge zurück. Karriere wird nicht auf dem CV gemacht, sondern einzig und allein über persönliche Kontakte. Wenn deine Kollegen, Chefs etc. dich mögen, kannst du sogar nur "Durchschnitts" Performer sein und du wirst nach oben gehieved. Und sei dir bewusst, dass selbst wenn du zu BCG und McKinsey gehst, wirst du dort wahrscheinlich NIEMALS reich werden. Du hast einen ziemlich miserables Stundenlohn und der Staat nimmt dich mit 45% in die Pflicht. Auf der anderen Seite, riskierst du einen schönen Burn Out. Wenn du dich bei so einem Profil schon stresst, wirst du höchstwahrscheinlich auch bei BCG und McKinsey in einen Burn Out laufen und früher oder später in psychischer Behandlung landest.
antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2020:

Moin,

ich habe Ende August meinen Master abgeschlossen (Ausland) und nachher sofort wieder nach Deutschland zurückgeflogen.

Jedoch starte ich meinen ersten Job erst im Mai dieses Jahres - also von Studienabschluss bis Jobanfang sind es genau 8 Monate, die im CV als Lücke stehen. Gründe sind folgende:

  • Bewerbungen und Interviews.

Weil ich meinen Master in den USA gemacht habe, ich mich jedoch eher darauf einstellte, vorerst nach Deutschland im Consulting-Bereich zu arbeiten, zudem mit der Masterarbeit am Ende das Stresspensum am Peak war, begann ich erst nach dem Studium mit Bewerbungen.

Weil ich was Jobs angeht ziemlich wählerisch war, ich für die Vorbereitung nicht zu wenig Zeit haben wollte (nicht nur die Cases/Behaviorals an sich, sondern oft Analytiktests etc. und natürlich auch die Bewerbungsunterlagen an sich) sowie von einigen Firmen die Interviews nur an fest vorgegebenen Terminen stattfanden, wurde ich von insgesamt 9 Firmen interviewt, letztes Interview fand Ende März statt. Angebot im November bekommen, Starttermin vorerst auf Januar festgelegt, danach wegen weiterer Interviews auf Nachfrage auf April verschoben.

Außerdem bewarb ich mich bei zahlreichen Firmen, auch in anderen Bereichen (Industrie, Finance, Quantitative Trading), sodass dies auch ganz schön Zeit in Anspruch nahm.

  • LSAT:

Steht für Law School Admissions Test. Ich hatte (bzw habe immernoch) im Kopf, in Zukunft Rechtswissenschaften in den USA zu studieren falls Consulting doch nicht meins ist. Für den Test sind mehrere Monate Vollzeit Lernen die absolute Norm, und ich wollte diese Chance nutzen (auch weil er mir, trotz des unheimlich hohen Schwierigkeitsgrads, einfach Spaß macht).

  • Coronavirus:

Mein Start war ursprünglich für April gedacht. Mir wurde jedoch vor kurzem angeboten, erst im Mai zu starten, weil aus deren Sicht Home Office für einen 1st year Associate alles andere als ein optimaler Einstieg ist, weder für ihn selbst noch für die Firma. Ich habe zugesagt, da ich ebenfalls vollkommen derselben Meinung bin.

  • Ich wollte eine Auszeit:

Nach insgesamt 5 Jahren eines technischen Studiums (welches mir im Nachhinein keinen Spaß gemacht hat und es mich deswegen ebenfalls am Ende psychisch belastet hat), wo ich ununterbrochen gelernt habe und nie so richtig Urlaub machen konnte, brauchte ich einfach mal eine Auszeit. Nicht im Sinne von "Faulenzen" (da wird mir nach maximal 1 Woche langweilig), sondern eher um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und mich selbst zu finden.

Mir ging es, insbesondere in meinem letzten Studienjahr, psychisch nicht besonders gut, und ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um die Ursache einiger meiner psychischer Probleme, die sich auf meinen Studienalltag (insbesondere in Sachen Teamarbeit) auswirkten.

Könnte mir dieser Gap bei weiteren Bewerbungen Probleme bereiten? (McKinsey, BCG, Bain in etwa einem Jahr ; Harvard/Yale/Stanford Law School falls ich mich doch umentscheide ; HBS/Wharton/Stanford bei MBA in Zukunft).

Ansonsten relativ gutes Profil:
Bachelor Ingenieurswissenschaften TU9 (TUM/RWTH/KIT), sehr gut, top 3%.
Master Ingenieurswissenschaften Elite-Uni USA (MIT/Stanford/Berkeley).
Einladung McKinsey und BCG im Frühjahr letzten Jahres ; bei den 9 oben angegebenen Firmen waren sämtliche Tier2-UBs dabei, teilweise auch Auslandsoffices (London, Dubai).
Fange im Mai bei einer soliden Tier3 UB (in USA/UK eher Tier2) an.

Danke und bleibt gesund!

Keine Chance mehr.
Versuch es mal bei KMU oder MDAX.
Dein restliches Profil ist leider auch eher mau, das wird nichts reißen. TUM BWL Master dranhängen und Big 4 Einladungen könnten ggf. mit etwas Glück drin sein.

Wieso TUM-BWL?

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Keine Chance mehr.
Versuch es mal bei KMU oder MDAX.
Dein restliches Profil ist leider auch eher mau, das wird nichts reißen. TUM BWL Master dranhängen und Big 4 Einladungen könnten ggf. mit etwas Glück drin sein.

(Ironie kannste hier getrost überlesen ;) )

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Keine Chance mehr.
Versuch es mal bei KMU oder MDAX.
Dein restliches Profil ist leider auch eher mau, das wird nichts reißen. TUM BWL Master dranhängen und Big 4 Einladungen könnten ggf. mit etwas Glück drin sein.

Wieso TUM-BWL?

Soll er vielleicht noch mit ganz fetten Buchstaben „Ironie“ unter seinem Text schreiben?!

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Interessiert ehrlicherweise niemand.

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WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Schreib einfach Weltreise oder so aber bloß nicht psychische Probleme!

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

Pause zwischen Uni und Job ist doch normal
Für bewerben, Reisen, ...

Ich hatte auch 5 Monate frei, bevor ich bei MBB angefangen habe. Danach hat nie jemand gefragt.

antworten
WiWi Gast

8 Monate Gap im CV - Tödlich?

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Pause zwischen Uni und Job ist doch normal
Für bewerben, Reisen, ...

Ich hatte auch 5 Monate frei, bevor ich bei MBB angefangen habe. Danach hat nie jemand gefragt.

8 Monate > 5 Monate + du hattest ja MBB schon sicher, beim TE geht es ja darum, sich später bei diesen Unternehmen nochmal zu bewerben

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