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Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

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M91

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Hallo zusammen,

ich arbeite aktuell im Konzern und habe 8 Jahren Berufserfahrung (davon ersten 2 Jahre in Big4 Beratungsbereich).

Jetzt bin ich im Bewerbungsprozess bei u.A. RB, OW, Deloitte über eine Stelle als Project Manager (alle grob im Bereich Digital / Retail). Gleichzeitig habe ich von meinem Arbeitgeber ein neues Angebot für eine höhere Führungsposition.

  • Wie würdet Ihr mit Berufserfahrung grundsätzlich zwischen Corporate und Beratung entscheiden (abseits vom Gehalt)?

  • Falls Beratung, welche der 3 würdet Ihr favorisieren für Reputation und WLB?

Freue mich über Meinungen, Vielen Dank!

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M91

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

(PS: Alle Beratungen haben mir zugesichert, dass die WE frei sind, immerhin.)

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ExBerater

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Wenn du dir bzgl. Work Life Balance Gedanken machst, solltest du auf KEINEN FALL zu den Beratungen gehen.
Das ist eine völlig andere Hausnummer als Big4.

Die Wochenenden sind auch nur dann frei wenn du dein Zeugs in der Woche schaffst, was bedeutet du arbeitest entweder Mo-Fr bis Mitternacht oder länger oder aber du musst doch am WE ran.

Die Frage ist doch, warum du dir sowas antun willst "in deinem Alter" und mit deiner Berufserfahrung, wenn du offensichtlich in deinem Konzern gerade das angeboten bekommst, wovon Berater als Exit träumen.

Zu den Dreien:
No. 1: RB oder OW
weit abgeschlagen: Deloitte (auf gar keinen Fall machen, das wäre ja ein Rückschritt)

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WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Bleib bitte im Konzern, bessere wlb und versprochen wird viel!

Am Ende kam bei mir nichts raus!

antworten
WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

antworten
WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

Partner geht halt nur wenn du EIGENSTÄNDIG nachhaltig über dein Netzwerk 2/3 Mio. an Geschäft pro Jahr machst/mitbringst. Ansonsten überlebst du bei keiner der genannten Beratungen die Probezeit! Dafür muss man schon echt nen Sales Typ sein (ist ja nun wirklich nicht jeder). Managing Revenue reicht da nicht aus ;)

Associate Partner oder Principal (gleiches Level) wird extern kaum eingekauft und wenn ja, dann so gut wie nie aus dem Konzern. Auf dem Level kauft man auch nicht das Netzwerk ein. AP bzw. Principal/Director sind heute eher für die Leitung großer oder/und für die Beratung strategisch wichtige Projekte/Projektportfolios verantwortlich. Da gibt es aber kaum bis gar keine Flexibilität im Alltag. Ist das härteste Level bei MBB/T2, weil Delivery und erste Sales Themen zusammen kommen und gleichzeitig noch Mitarbeiter Coaching und Geschäftsentwicklung umgesetzt werden müssen. Ist das Level mit dem Abstand höchsten Workload und Stunden von ~70h pro Woche. Am Ende bleibst du dann entweder auf der Stufe hängen und bist dann ein „Edel Projektleiter“ oder du hast das Zeug zur Sales Persönlichkeit und wird Partner.

antworten
WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Spannend, was Du berichtest. Die große Streuung der Angebotsqualität finde ich auch erstaunlich. Bin selbst Director bei Big 4 in einem nachgefragten Spezialbereich und erhalte entsprechend regelmäßig Angebote per Direktansprache oder Headhunter von allerlei Beratungen und Konzernen.

Ein möglicher Wechsel sollte naturgemäß mit einer nennenswerten Verbesserung bei Gehalt und Position einhergehen. Vor diesem Hintergrund verwundern einige Angebote sehr.

Glauben die anderen Beratungen tatsächlich, irgendeine Chance zu sehen, mich mit einer (Senior) Manager-Stelle mit operativen Fokus begeistern zu können? Das ist doch für beide Seiten reinste Zeitverschwendung. Wenn man sich schon die Mühe für eine individuellen Direktansprache macht, sollte man sich doch vorher ein paar Minuten für ein potenziell attraktives Angebot nehmen? Warum erfolgen solche unüberlegten Anfragen?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

antworten
WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

Partner geht halt nur wenn du EIGENSTÄNDIG nachhaltig über dein Netzwerk 2/3 Mio. an Geschäft pro Jahr machst/mitbringst. Ansonsten überlebst du bei keiner der genannten Beratungen die Probezeit! Dafür muss man schon echt nen Sales Typ sein (ist ja nun wirklich nicht jeder). Managing Revenue reicht da nicht aus ;)

Associate Partner oder Principal (gleiches Level) wird extern kaum eingekauft und wenn ja, dann so gut wie nie aus dem Konzern. Auf dem Level kauft man auch nicht das Netzwerk ein. AP bzw. Principal/Director sind heute eher für die Leitung großer oder/und für die Beratung strategisch wichtige Projekte/Projektportfolios verantwortlich. Da gibt es aber kaum bis gar keine Flexibilität im Alltag. Ist das härteste Level bei MBB/T2, weil Delivery und erste Sales Themen zusammen kommen und gleichzeitig noch Mitarbeiter Coaching und Geschäftsentwicklung umgesetzt werden müssen. Ist das Level mit dem Abstand höchsten Workload und Stunden von ~70h pro Woche. Am Ende bleibst du dann entweder auf der Stufe hängen und bist dann ein „Edel Projektleiter“ oder du hast das Zeug zur Sales Persönlichkeit und wird Partner.

Mit der Erfahrung wird er aber bei den genannten Beratungen nicht ansatzweise Partner sondern wie er selbst schreibt Principal/Director.
Netzwerk ist schon sehr wichtig, aber gerade die großen T1/T2 Beratungen setzen hier sich gerne auf Teams und keine solo Verkäufer. Das heißt auch nach weniger als einem Jahr müssen keine 2/3m Sales alleine da sein.
Was aber v.a. auf T2 Level vorkommt, dass auch Partner wesentlich stärker in die Projektarbeit integriert sind als vermutet. Als Stakeholder Management, QS Themen und Mitarbeiterführung.

antworten
ExBerater

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Naja, du hast dir ja auch nicht die Mühe gemacht auf das Thema des Threads zu schauen und hast einfach deine persönliche Situation geschildert, die nichts mit dem Thema zu tun hat :-)

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Spannend, was Du berichtest. Die große Streuung der Angebotsqualität finde ich auch erstaunlich. Bin selbst Director bei Big 4 in einem nachgefragten Spezialbereich und erhalte entsprechend regelmäßig Angebote per Direktansprache oder Headhunter von allerlei Beratungen und Konzernen.

Ein möglicher Wechsel sollte naturgemäß mit einer nennenswerten Verbesserung bei Gehalt und Position einhergehen. Vor diesem Hintergrund verwundern einige Angebote sehr.

Glauben die anderen Beratungen tatsächlich, irgendeine Chance zu sehen, mich mit einer (Senior) Manager-Stelle mit operativen Fokus begeistern zu können? Das ist doch für beide Seiten reinste Zeitverschwendung. Wenn man sich schon die Mühe für eine individuellen Direktansprache macht, sollte man sich doch vorher ein paar Minuten für ein potenziell attraktives Angebot nehmen? Warum erfolgen solche unüberlegten Anfragen?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

antworten
WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Wie gesagt und nochmals zur Klarstellung: Ich erwarte nicht, dass ich mit meinem Profil und Netzwerk Angebote auf Partnerebene bekomme. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dies für mich der einzig sinnvolle und finanziell lukratives Wechsel zurück in die Beratung wäre. Eine operative Rolle in der Beratung hatte ich für vier Jahre und die wünsche ich mir nicht zurück bzw. nur zu einem so hohen Gehalt, dass es nicht realistisch wäre.

Ansonsten fahre ich mit meinem aktuellen Gehalt und meiner weiteren Entwicklung sehr gut. Da ich aber keine Partnerangebote in näherer Zukunft erwarte, wird das auch mit dem Wechsel schwer :-)

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

Partner geht halt nur wenn du EIGENSTÄNDIG nachhaltig über dein Netzwerk 2/3 Mio. an Geschäft pro Jahr machst/mitbringst. Ansonsten überlebst du bei keiner der genannten Beratungen die Probezeit! Dafür muss man schon echt nen Sales Typ sein (ist ja nun wirklich nicht jeder). Managing Revenue reicht da nicht aus ;)

Associate Partner oder Principal (gleiches Level) wird extern kaum eingekauft und wenn ja, dann so gut wie nie aus dem Konzern. Auf dem Level kauft man auch nicht das Netzwerk ein. AP bzw. Principal/Director sind heute eher für die Leitung großer oder/und für die Beratung strategisch wichtige Projekte/Projektportfolios verantwortlich. Da gibt es aber kaum bis gar keine Flexibilität im Alltag. Ist das härteste Level bei MBB/T2, weil Delivery und erste Sales Themen zusammen kommen und gleichzeitig noch Mitarbeiter Coaching und Geschäftsentwicklung umgesetzt werden müssen. Ist das Level mit dem Abstand höchsten Workload und Stunden von ~70h pro Woche. Am Ende bleibst du dann entweder auf der Stufe hängen und bist dann ein „Edel Projektleiter“ oder du hast das Zeug zur Sales Persönlichkeit und wird Partner.

Mit der Erfahrung wird er aber bei den genannten Beratungen nicht ansatzweise Partner sondern wie er selbst schreibt Principal/Director.
Netzwerk ist schon sehr wichtig, aber gerade die großen T1/T2 Beratungen setzen hier sich gerne auf Teams und keine solo Verkäufer. Das heißt auch nach weniger als einem Jahr müssen keine 2/3m Sales alleine da sein.
Was aber v.a. auf T2 Level vorkommt, dass auch Partner wesentlich stärker in die Projektarbeit integriert sind als vermutet. Als Stakeholder Management, QS Themen und Mitarbeiterführung.

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WiWi Gast

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Wie gesagt und nochmals zur Klarstellung: Ich erwarte nicht, dass ich mit meinem Profil und Netzwerk Angebote auf Partnerebene bekomme. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dies für mich der einzig sinnvolle und finanziell lukratives Wechsel zurück in die Beratung wäre. Eine operative Rolle in der Beratung hatte ich für vier Jahre und die wünsche ich mir nicht zurück bzw. nur zu einem so hohen Gehalt, dass es nicht realistisch wäre.

Ansonsten fahre ich mit meinem aktuellen Gehalt und meiner weiteren Entwicklung sehr gut. Da ich aber keine Partnerangebote in näherer Zukunft erwarte, wird das auch mit dem Wechsel schwer :-)

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

Ich war 4 Jahre im Consulting und bin jetzt im Konzern als Teamleiter in der Strategie.

Ich bekomme auch öfter Wechselangebote zurück in die Beratung auf Director / Senior Manager oder Manager Level. Spannend ist hier eigentlich nur das Gehalt und die möglicherweise steile Lernkurve.

Es kommt für mich aber aktuell nicht in Frage, da mir mein Job Spaß macht, ich eine gute WLB habe und für den Aufwand ein sehr sehr faires Gehalt.

Ich würde über einen Wechsel zurück in die Beratung nur nachdenken, wenn es auf Ebene (Junior) Partner wäre und man gewissermaßen mein Netzwerk einkaufen möchte. Ab diesem Level kannst du eigentlich einen Großteil der operativen Themen hinter dir lassen und deinen Tag deutlich freier einteilen. Ob bzw. ab welcher Erfahrung das realistisch ist, weiß ich nicht. Aber erst dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Vielleicht geht es dir ähnlich?

Partner geht halt nur wenn du EIGENSTÄNDIG nachhaltig über dein Netzwerk 2/3 Mio. an Geschäft pro Jahr machst/mitbringst. Ansonsten überlebst du bei keiner der genannten Beratungen die Probezeit! Dafür muss man schon echt nen Sales Typ sein (ist ja nun wirklich nicht jeder). Managing Revenue reicht da nicht aus ;)

Associate Partner oder Principal (gleiches Level) wird extern kaum eingekauft und wenn ja, dann so gut wie nie aus dem Konzern. Auf dem Level kauft man auch nicht das Netzwerk ein. AP bzw. Principal/Director sind heute eher für die Leitung großer oder/und für die Beratung strategisch wichtige Projekte/Projektportfolios verantwortlich. Da gibt es aber kaum bis gar keine Flexibilität im Alltag. Ist das härteste Level bei MBB/T2, weil Delivery und erste Sales Themen zusammen kommen und gleichzeitig noch Mitarbeiter Coaching und Geschäftsentwicklung umgesetzt werden müssen. Ist das Level mit dem Abstand höchsten Workload und Stunden von ~70h pro Woche. Am Ende bleibst du dann entweder auf der Stufe hängen und bist dann ein „Edel Projektleiter“ oder du hast das Zeug zur Sales Persönlichkeit und wird Partner.

Mit der Erfahrung wird er aber bei den genannten Beratungen nicht ansatzweise Partner sondern wie er selbst schreibt Principal/Director.
Netzwerk ist schon sehr wichtig, aber gerade die großen T1/T2 Beratungen setzen hier sich gerne auf Teams und keine solo Verkäufer. Das heißt auch nach weniger als einem Jahr müssen keine 2/3m Sales alleine da sein.
Was aber v.a. auf T2 Level vorkommt, dass auch Partner wesentlich stärker in die Projektarbeit integriert sind als vermutet. Als Stakeholder Management, QS Themen und Mitarbeiterführung.

Bin der mit dem Post vorher, verstehen dich total, denn ich war in einer ähnlichen Situation, erst rund 10y Consulting und jetzt im Konzern. Verdiene 5stellig Netto, aber macht mich nicht glücklich. Eigener Job schon gut, auch das core team performed, aber sonst viele Mitarbeiter, die den sehr gemütlichen Alltag schieben.
Bin daher sehne ich mich schon nach Consulting zurück, aber nicht unter einem Partner sondern jetzt als Industry Experte oder Associate Partner.
Aber das Gehalt geht dann nur über Bonus.

antworten
M91

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

Danke zusammen für die Tipps und auch die entstandene Diskussion, sehr spannend!

Wie soll denn dann Familie in der Beratung funktionieren (ohne altmodische Rollenverteilung mit Hausfrau + Nanny)? Spätestens mit Kindern wechselt man dann doch zwangsläufig aus dem Consulting in ein große familienfreundliche Unternehmen (Teilzeit-Modelle, kein arbeiten bis mitternacht, kein arbeiten am WE) oder?

antworten
M91

Wiedereinstieg Consulting oder Corporate-Manager?

5stellig im Monat netto(?!) im Corporate? (Entsprechend ca. 200-250 T€ Brutto im Jahr?)

Extrem stark, glaube in meiner Firmal verdient das keiner außer C-Levels und vielleicht langjährige Bereichsleiter.

WiWi Gast schrieb am 02.07.2022:

Bin der mit dem Post vorher, verstehen dich total, denn ich war in einer ähnlichen Situation, erst rund 10y Consulting und jetzt im Konzern. Verdiene 5stellig Netto, aber macht mich nicht glücklich. Eigener Job schon gut, auch das core team performed, aber sonst viele Mitarbeiter, die den sehr gemütlichen Alltag schieben.
Bin daher sehne ich mich schon nach Consulting zurück, aber nicht unter einem Partner sondern jetzt als Industry Experte oder Associate Partner.
Aber das Gehalt geht dann nur über Bonus.

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