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Gehaltsvorstellungen

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Die Welt ist einfach teurer geworden Opa! Mal abgesehen von nem Haufen anderen Entwicklungen die dabei beachten werden müssen.

Die jungen Leute sind bereit - und es wird von ihnen gefordert - 12+ Stunden am Tag zu knechten (DAS hat 0 Mehrwert, da kommt nur noch Dünnschiss raus, Studie kann sich jeder Hampelmann hier selbst suchen). Sie ballern ihr Leben so durch für ne 1er Abi, ne 1er Bachelor und ne 1er Master mit Auslandssemester + Praktika und Extracurriculares und sollen sich dann für nen beschissenen Lohn, den sie mit ner Bankausbildung auch irgendwo bekommen hätten hinsetzen? Und das ist nichts geleistet? Deine Ansicht ist unverständlich und nicht die Gehaltsforderungen!

Das kranke an dem Zustand sind Mensche wie DU, die diese Erwartungshaltung haben bzw. unterstützen aber bei dem Rest auf dem Stand von vor 20 Jahren verweilen wollen. 50k ist ZU WENIG für jemanden, der in der UB 15 Stunden am Tag schrubbt und daher nicht mehr als Arbeit, das Gym und sein Bett sieht.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Hallo in die Runde,

ich bin knapp 20 Jahre in der IT unterwegs, davon mehrere Jahre als CIO bei einem mittelständischen Unternehmen.
Ich finde Eure Gehaltsvorstellungen echt unverständlich! Ob Bachelor oder Master Abschluss, Ihr habt null Erfahrung und nichts geleistet und wollt als Einstiegsgehalt 50k und mehr bekommen - für mich echt ohne Worte. Ich hatte schon einige Berater eures „Kalibers“ im Hause, mehr als Papier generieren war nicht - Mehrwert für den Kunden = Null

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Leider hast Du wohl nicht verstanden worum es mir geht... Aber Glückwunsch zu 70k

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Hallo mein Lieber,

das ist sowas von weltfremd was du hier von dir gibst.
Ich verdiene mit 1 Jahr Berufserfahrung über 70k in der Industrie,
witzigerweise schaffe ich die Arbeit von 2-3 Leuten die 50+ sind im selben Job.

Warum? Dynamisches um die Ecke denken + IT skills, Wen juckt es wenn du 20 Jahres etwas machst, was heutzutage viel effizienter geht?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Hallo in die Runde,

ich bin knapp 20 Jahre in der IT unterwegs, davon mehrere Jahre als CIO bei einem mittelständischen Unternehmen.
Ich finde Eure Gehaltsvorstellungen echt unverständlich! Ob Bachelor oder Master Abschluss, Ihr habt null Erfahrung und nichts geleistet und wollt als Einstiegsgehalt 50k und mehr bekommen - für mich echt ohne Worte. Ich hatte schon einige Berater eures „Kalibers“ im Hause, mehr als Papier generieren war nicht - Mehrwert für den Kunden = Null

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WiWi Gast

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Benehmen ist nicht deine Stärke oder?
Vollständigkeitshalber, ich bin 44 habe einen Diplom in Informatik und den Master habe ich neben dem Beruf aus Spaß noch gemacht.
Du Bängel hast bestimmt nach deinem Abi im Hotel Mama gesessen und 5-6 Jahre studiert und bist jetzt der Meinung die große Kohle verdient zu haben?
Ich finde es auch immer wieder amüsant wenn ein Bachelor meint mehr verdient zu haben als jemand der eine Ausbildung absolviert hat ...

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Die Welt ist einfach teurer geworden Opa! Mal abgesehen von nem Haufen anderen Entwicklungen die dabei beachten werden müssen.

Die jungen Leute sind bereit - und es wird von ihnen gefordert - 12+ Stunden am Tag zu knechten (DAS hat 0 Mehrwert, da kommt nur noch Dünnschiss raus, Studie kann sich jeder Hampelmann hier selbst suchen). Sie ballern ihr Leben so durch für ne 1er Abi, ne 1er Bachelor und ne 1er Master mit Auslandssemester + Praktika und Extracurriculares und sollen sich dann für nen beschissenen Lohn, den sie mit ner Bankausbildung auch irgendwo bekommen hätten hinsetzen? Und das ist nichts geleistet? Deine Ansicht ist unverständlich und nicht die Gehaltsforderungen!

Das kranke an dem Zustand sind Mensche wie DU, die diese Erwartungshaltung haben bzw. unterstützen aber bei dem Rest auf dem Stand von vor 20 Jahren verweilen wollen. 50k ist ZU WENIG für jemanden, der in der UB 15 Stunden am Tag schrubbt und daher nicht mehr als Arbeit, das Gym und sein Bett sieht.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Hallo in die Runde,

ich bin knapp 20 Jahre in der IT unterwegs, davon mehrere Jahre als CIO bei einem mittelständischen Unternehmen.
Ich finde Eure Gehaltsvorstellungen echt unverständlich! Ob Bachelor oder Master Abschluss, Ihr habt null Erfahrung und nichts geleistet und wollt als Einstiegsgehalt 50k und mehr bekommen - für mich echt ohne Worte. Ich hatte schon einige Berater eures „Kalibers“ im Hause, mehr als Papier generieren war nicht - Mehrwert für den Kunden = Null

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Ich muss auch sagen, dass die Ansprüche mancher hier schon ausufern. Bin mitte zwanzig, habe Mathe und Physik, Bachelor und Master, studiert und trotzdem nicht solche Gehaltsvorstellungen, wie manch BWL Bachelor hier.

Z.B. liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Physikers mit Masterabschluss bei ca. 45k, und das obwohl Physik ja immer als Rocket-Science verschrieen ist und hohes Ansehen genießt.

Werdet bitte mal wieder etwas bodenständiger.

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WiWi Gast

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Es präsentiert sich der Untergang des deutschen Mittelstands. Danke für die Bestätigung, dass ich lieber ins Consulting gegangen bin, da ich bei KMUs genau aufgrund dieser verschrobenen Einstellung kaum Karrierechancen sehe. Man weiß leider im voraus nie, ob man an einen wie dich als Vorgesetzten gerät.

By the way, auch wenn ich fürs Studium von zuhause ausgezogen bin, was ist daran schlimm, bei den Eltern wohnen zu bleiben, um z.B. Kosten zu sparen in der Großstadt?
Benehmen solltest du dich mit deiner (angeblichen) Erfahrung ebenfalls, auch wenn dir der Gegenüber nicht passt.

Zum Thema Ausbildung: Ein Azubi soll deiner Meinung nach also mehr verdienen, als ein Student? Natürlich gibt es Einzelfälle wo es so ist, wenn ein Handwerker nach seinem Meistertitel selber ein Unternehmen aufmacht, etc. aber prinzipiell sollten die Jahre als Student ohne Verdienst, die ein Azubi hat (und das als X-Kaufmann nicht zu schlecht), entspechend entschädigt werden. Wer sich mit weniger zufrieden gibt, ist es einfach selber Schuld. Ein Bachelor ist nicht ohne Grund in Tarifverträgen hoher eingestuft, als eine Ausbildung.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Benehmen ist nicht deine Stärke oder?
Vollständigkeitshalber, ich bin 44 habe einen Diplom in Informatik und den Master habe ich neben dem Beruf aus Spaß noch gemacht.
Du Bängel hast bestimmt nach deinem Abi im Hotel Mama gesessen und 5-6 Jahre studiert und bist jetzt der Meinung die große Kohle verdient zu haben?
Ich finde es auch immer wieder amüsant wenn ein Bachelor meint mehr verdient zu haben als jemand der eine Ausbildung absolviert hat ...

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Die Welt ist einfach teurer geworden Opa! Mal abgesehen von nem Haufen anderen Entwicklungen die dabei beachten werden müssen.

Die jungen Leute sind bereit - und es wird von ihnen gefordert - 12+ Stunden am Tag zu knechten (DAS hat 0 Mehrwert, da kommt nur noch Dünnschiss raus, Studie kann sich jeder Hampelmann hier selbst suchen). Sie ballern ihr Leben so durch für ne 1er Abi, ne 1er Bachelor und ne 1er Master mit Auslandssemester + Praktika und Extracurriculares und sollen sich dann für nen beschissenen Lohn, den sie mit ner Bankausbildung auch irgendwo bekommen hätten hinsetzen? Und das ist nichts geleistet? Deine Ansicht ist unverständlich und nicht die Gehaltsforderungen!

Das kranke an dem Zustand sind Mensche wie DU, die diese Erwartungshaltung haben bzw. unterstützen aber bei dem Rest auf dem Stand von vor 20 Jahren verweilen wollen. 50k ist ZU WENIG für jemanden, der in der UB 15 Stunden am Tag schrubbt und daher nicht mehr als Arbeit, das Gym und sein Bett sieht.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Hallo in die Runde,

ich bin knapp 20 Jahre in der IT unterwegs, davon mehrere Jahre als CIO bei einem mittelständischen Unternehmen.
Ich finde Eure Gehaltsvorstellungen echt unverständlich! Ob Bachelor oder Master Abschluss, Ihr habt null Erfahrung und nichts geleistet und wollt als Einstiegsgehalt 50k und mehr bekommen - für mich echt ohne Worte. Ich hatte schon einige Berater eures „Kalibers“ im Hause, mehr als Papier generieren war nicht - Mehrwert für den Kunden = Null

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WiWi Gast

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Deutschland das Land von Neid und Missgunst. Anstatt das niedrige Lohnniveau anzuprangern, bekämpft man sich lieber gegenseitig und gönnt dem Anderen lieber nichts. Die Reallöhne sind eine Katastrophe, einzig die Politik feiert unseren irrsinnigen Exportüberschuss.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Es präsentiert sich der Untergang des deutschen Mittelstands. Danke für die Bestätigung, dass ich lieber ins Consulting gegangen bin, da ich bei KMUs genau aufgrund dieser verschrobenen Einstellung kaum Karrierechancen sehe. Man weiß leider im voraus nie, ob man an einen wie dich als Vorgesetzten gerät.

Das kann ich so nur unterschreiben. Da wird lieber ein allgemeiner Fachkräftemangel herbei geredet als angemessene Löhne zu zahlen. Gesucht wird dann die Eierlegende Wollmilchsau mit 5 Jahren BE, ledig, reisebereit, studiert, flexibel etc., die für 45k im Jahr eine Stelle als IT-Experte antreten soll. Dass die Meisten da dankend ablehnen ist doch wohl klar.

Consulting würde ich da aber auch nicht gerade als Ausweg bezeichnen. Gerade die Big4 zahlen auf Staff Level keine marktgerechten Löhne. Und bis zum Manager, der dann für seine Leistung einigermaßen gerecht entlohnt wird, braucht es auch ca. 5 Jahre.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Weil es halt einfach mal gesagt gehört.
Wo auch immer diese Löhne herkommen, ob das nun auf dem Mist vom CIO Opa gewachsen ist oder aus dem allgemeinen abartigen Gehaltsgefüge ist mir eigentlich relativ egal.

Die Unternehmen schmeißen mit Eigenkapitalrenditen, Dividenden, ausufernden dämlichen Auftacktveranstaltungen, 1 Klasse Flügen und was weiß der Geier nicht alles um sich, bekommen es aber nicht hin den leistungsbereiten jugen Leuten vernünftige Löhne zu zahlen.

Ich will mir nicht nach 2 Jahren ne Eigenheim kaufen können aber es kann doch auch nicht sein, dass ne Masterabsolvent (min. 5 Jahre kein Geld verdient) in der WG wohnen bleibt, weils sonst eng wird?! Ich habe selbst eine Bankausbildung (sehr gut abgeschlossen) und habe sehr gute Übernahmeangebote abgelehnt, weil ich studieren wollte. Bin im 2 Master Semester Finance und habe nach dem Bachelor ne Einstiegsangebot mit 55k All-In aus der UB abgelehnt, das war ne Gehalt, davon sind nem Haufen Kommilitonen die Augen ausgefallen. Ich finde es gerade so okay. Ich habe 3 Jahre lang im BA auf 40k+ Gehalt nach der Ausbildung verzichtet, habe 3 Jahre Lebenshaltungskosten zu wuppen gehabt und mache das jetzt noch mal 2 Jahre länger im Master. Soll ich bis ich 150 bin arbeiten, um das reinzuholen und damit sich irgendwelche Investoren und CEOs die Taschen noch voller machen können?

Der arme Michel geht ordentlich 15 Stunden am Tag für 50k keulen während irgendwo Millionen und Milliarden auf Privatkonten liegen, sorry! Ist einfach hardcore bullshit, was hier seit langem passiert. Und dann immer mit dieser Arschloch-Polemik zu kommen "du hast ja noch nichts geleistet". Ich habe definitiv mehr getan als ne Haufen ausgelernter Bänker in den letzten 5 Jahren und das gilt für den Großteil der ambitionierten Studenten. Nix Semesterferien, lieber das nächste Praktikum unter Mindestlohn (HARDCORE BULLSHIT) weil man bekommt im Praktikum ja was beigebracht. Wenn der Praktikant so unnütz ist, dass du ihm kein Mindestlohn zahlen kannst, dann stell ihn net ein.

Ich gehe kalt duschen! Heiliger Bimbam hat man dem Großteil der Leute das Gehirn versenkt, schön wie die Ameisen dem Befehl der Königin folgen, bis in den Tod! Nicht in Frage stellen, nicht drüber nachdenken.

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WiWi Gast

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Hab vergessen zu sagen, dass man natürlich auch den leistungsbereiten alten Leuten gute Gehälter zahlen sollte! Die haben das Problem nur meist nicht und es wird daher oft nicht beachtet.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Versteht mich nicht falsch, jeder der etwas leistet soll auch ordentlich dafür entlohnt werden.

Aber ein Berufseinsteiger bringt einfach Null berufsrelevantes mit in den Job und sollte desshalb auch erstmal eher niedrig bezahlt werden. Wer dann im Job zeigt, dass er nicht nur gut ausgebildet ist, sondern dass auch entsprechend bei der Arbeit rüberbringen kann, darf dann, wegen mir, auch gerne schneller befördert werden.

Ein Studium allein qualifiziert einen aber erst einmal in der Praxis zu gar nichts. Tut mir leid Leute, aber jemand mit einer Berufsausbildung steht kompetenztechnisch einem Berufseinsteiger im BWL Bereich nicht wirklich stark nach. Zeigt das ihr wirklich mehr Mehrwert liefert, dann dürft ihr auch die Kohle kassieren.

Ich habe selbst studiert und weiß, dass ich mir mit dieser Meinung keine Freunde mache.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Versteht mich nicht falsch, jeder der etwas leistet soll auch ordentlich dafür entlohnt werden.

Aber ein Berufseinsteiger bringt einfach Null berufsrelevantes mit in den Job und sollte desshalb auch erstmal eher niedrig bezahlt werden. Wer dann im Job zeigt, dass er nicht nur gut ausgebildet ist, sondern dass auch entsprechend bei der Arbeit rüberbringen kann, darf dann, wegen mir, auch gerne schneller befördert werden.

Ein Studium allein qualifiziert einen aber erst einmal in der Praxis zu gar nichts. Tut mir leid Leute, aber jemand mit einer Berufsausbildung steht kompetenztechnisch einem Berufseinsteiger im BWL Bereich nicht wirklich stark nach. Zeigt das ihr wirklich mehr Mehrwert liefert, dann dürft ihr auch die Kohle kassieren.

Ich habe selbst studiert und weiß, dass ich mir mit dieser Meinung keine Freunde mache.

Spinnen wir das Rad mal ganz weeeeiiittttt weiter.

Du bist also der Meinung, dass zum Beispiel ein LSE, HSG, Sciences Po, Bocconi, Oxford, Cambridge, Ivy League (Master)Absolvent in seinem "Kompetenzbereich" einem 0815 ausgebildeten X-Kaufmann in seinem "Kompetenzbereich" in nichts nach steht und der X-Kaufmann sogar noch "besser", weil du denkst, dass man im Studium nichts praxisorientiert gemacht hat?

Daraus resultiert, dass man dem oben genannten Absolventen der Universitäten keinen relativ höheren Lohn als den X-Kaufmann zahlen sollte? Sorry aber das ist doch absolut lächerlich.

Wegen solchen Ansichten läuft hier im Land gehaltstechnisch so einiges falsch!

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Theoretisches Wissen hat der Uni-Absolvent sicher mehr, aber die Berufserfahrung hat nun mal der Azubi dem Studenten vorraus. Praktika hinn oder her.

Das ist jetzt natürlich sehr stark abhängig vom konkreten Beruf, aber es gibt genug Berufe, wo du kaum etwas bis gar nichts aus dem Studium anwenden kannst und bei Berufseinstieg praktisch bei Null anfängst. Da hast du als Absolvent erstmal keinen Mehrwert im Vergleich zum Azubi der seine Ausbildung Bereits in dem Bereich gemacht hat.

Wie gesagt, wenn du wirklich Mehrwert lieferst, sollst du auch schnell befördert werden, ich sehe aber einfach nicht ein warum das Einstiegsgehalt eines Berufsanfängers direkt zum Einstieg gleich deutlich höher sein sollte.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Versteht mich nicht falsch, jeder der etwas leistet soll auch ordentlich dafür entlohnt werden.

Aber ein Berufseinsteiger bringt einfach Null berufsrelevantes mit in den Job und sollte desshalb auch erstmal eher niedrig bezahlt werden. Wer dann im Job zeigt, dass er nicht nur gut ausgebildet ist, sondern dass auch entsprechend bei der Arbeit rüberbringen kann, darf dann, wegen mir, auch gerne schneller befördert werden.

Ein Studium allein qualifiziert einen aber erst einmal in der Praxis zu gar nichts. Tut mir leid Leute, aber jemand mit einer Berufsausbildung steht kompetenztechnisch einem Berufseinsteiger im BWL Bereich nicht wirklich stark nach. Zeigt das ihr wirklich mehr Mehrwert liefert, dann dürft ihr auch die Kohle kassieren.

Ich habe selbst studiert und weiß, dass ich mir mit dieser Meinung keine Freunde mache.

Spinnen wir das Rad mal ganz weeeeiiittttt weiter.

Du bist also der Meinung, dass zum Beispiel ein LSE, HSG, Sciences Po, Bocconi, Oxford, Cambridge, Ivy League (Master)Absolvent in seinem "Kompetenzbereich" einem 0815 ausgebildeten X-Kaufmann in seinem "Kompetenzbereich" in nichts nach steht und der X-Kaufmann sogar noch "besser", weil du denkst, dass man im Studium nichts praxisorientiert gemacht hat?

Daraus resultiert, dass man dem oben genannten Absolventen der Universitäten keinen relativ höheren Lohn als den X-Kaufmann zahlen sollte? Sorry aber das ist doch absolut lächerlich.

Wegen solchen Ansichten läuft hier im Land gehaltstechnisch so einiges falsch!

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BW-Berater

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Spinnen wir das Rad mal ganz weeeeiiittttt weiter.

Du bist also der Meinung, dass zum Beispiel ein LSE, HSG, Sciences Po, Bocconi, Oxford, Cambridge, Ivy League (Master)Absolvent in seinem "Kompetenzbereich" einem 0815 ausgebildeten X-Kaufmann in seinem "Kompetenzbereich" in nichts nach steht und der X-Kaufmann sogar noch "besser", weil du denkst, dass man im Studium nichts praxisorientiert gemacht hat?

So unrecht hat er nicht. Der Oxford-Absolvent wird im ersten Jahr vermutlich weniger leisten, als der ausgebildete Kaufmann, der den Job schon ein Jahr macht.
Absolventen werden am Anfang nicht nach Leistung bezahlt, weil Sie im ersten Jahr keine 50k wert sind (normalerweise).

Daraus resultiert, dass man dem oben genannten Absolventen der Universitäten keinen relativ höheren Lohn als den X-Kaufmann zahlen sollte? Sorry aber das ist doch absolut lächerlich.

Wenn du rein nach Leistung bezahlst verdienen die Absolventen auch keine höhere Bezahlung. Aber zum Glück wird nicht rein nach Leistung gezahlt, sondern auch nach Potential und nach Markt.

Deswegen sind 50k als Einstiegsgehalt auch keine überzogene Forderung, sondern einfach in Ordnung. Und für High-Potentials auch gerne mehr. Okay, vielleicht ist Person X keine 70k wert, dafür in zwei Jahren schon 100k oder mehr. Und die Person dann von der Konkurrenz abzuwerben wäre noch teurer.

Wegen solchen Ansichten läuft hier im Land gehaltstechnisch so einiges falsch!

Finde ich nicht. Wenn man sich auf das Prinzip "Leistung" sicher beim Gehalt verlassen könnte, wäre es in Ordnung.

Das Problem ist eher, dass sich das Gehalt nicht vernünftig anpasst, wenn die Leistung sich steigert. Ein Absolvent der ein gutes Studium hinter sich hat und auch vom Charakter passt, leistet vielleicht im ersten Jahr nur für 35k, im zweiten Jahr dann für 60k und im dritten für 80k. Würde er das auch jedes Jahr bekommen, wäre alles okay; aber wenn er dumm genug ist für 35k einzusteigen, ist er im dritten Jahr vielleicht bei 42k...

Warum es gehaltstechnisch oft falsch läuft ist meiner Meinung nach eher:
Zu Beginn wenig zahlen wollen, weil ja nach Leistung bezahlt wird. Später nicht erhöhen wollen, weil mein ja keine so großen Sprünge erwarten darf.

Aber was hat das mit MHP zu tun?

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Ich will mir nicht nach 2 Jahren ne Eigenheim kaufen können aber es kann doch auch nicht sein, dass ne Masterabsolvent (min. 5 Jahre kein Geld verdient) in der WG wohnen bleibt, weils sonst eng wird?! Ich habe selbst eine Bankausbildung (sehr gut abgeschlossen) und habe sehr gute Übernahmeangebote abgelehnt, weil ich studieren wollte. Bin im 2 Master Semester Finance und habe nach dem Bachelor ne Einstiegsangebot mit 55k All-In aus der UB abgelehnt, das war ne Gehalt, davon sind nem Haufen Kommilitonen die Augen ausgefallen. Ich finde es gerade so okay. Ich habe 3 Jahre lang im BA auf 40k+ Gehalt nach der Ausbildung verzichtet, habe 3 Jahre Lebenshaltungskosten zu wuppen gehabt und mache das jetzt noch mal 2 Jahre länger im Master. Soll ich bis ich 150 bin arbeiten, um das reinzuholen und damit sich irgendwelche Investoren und CEOs die Taschen noch voller machen können?

Und das Unternehmen, das Dich einstellt, soll dann Deinen Verzicht sofort ausgleichen? Das Studium schafft Dir den Eintritt in Unternehmen und Positionen. Im Vergleich zu einem Azubi sind die Möglichkeiten deutlich größer. DAS ist der Vorteil des Studiums. Und mit einer exzellenten Weiterbildung (Master etc.) stehen Dir auch deutlich mehr Wege Richtung CEO zur Verfügung, als den Menschen mit Ausbildung.
Ein exorbitant höheres Einstiegsgehalt wird damit aber nicht gerechtfertigt. Noten sind Zahlen auf dem Papier und sagen nichts darüber aus, was Du dem Unternehmen bringst.

Der arme Michel geht ordentlich 15 Stunden am Tag für 50k keulen während irgendwo Millionen und Milliarden auf Privatkonten liegen, sorry! Ist einfach hardcore bullshit, was hier seit langem passiert. Und dann immer mit dieser Arschloch-Polemik zu kommen "du hast ja noch nichts geleistet". Ich habe definitiv mehr getan als ne Haufen ausgelernter Bänker in den letzten 5 Jahren und das gilt für den Großteil der ambitionierten Studenten. Nix Semesterferien, lieber das nächste Praktikum unter Mindestlohn (HARDCORE BULLSHIT) weil man bekommt im Praktikum ja was beigebracht. Wenn der Praktikant so unnütz ist, dass du ihm kein Mindestlohn zahlen kannst, dann stell ihn net ein.

Einfache Lösung: mach Dich selbständig. Ich habe persönlich auch kein Verständnis dafür, dass die CXO Söldner von Konzern zu Konzern springen, 3 Jahre lang Kosten sparen und Belegschaft ausbeuten und dann mit einer fetten Abfindung zum nächsten Baum springen. Könnte da auch regelmäßig ausrasten. So ist es aber nunmal. Also entweder akzeptieren (mein Weg) oder eigene Firma gründen und besser machen und für die eigene Tasche arbeiten (mir fehlt die Idee und der Mut).

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Die ganzen Leute, die der Meinung sind, dass "Studienabgänger ja eh keinen Mehrwert für ein Unternehmen bringen" blablabla (die ganzen Sprüche kennen wir alle), haben leider den Sinn eines (Universitäts-)Studiums nicht verstanden.

Derjenige, der sich an einer (guten) Uni 5 Jahre lang BWL (oder was anderes) reingezogen, vielleicht noch ein paar Praktika und Auslandserfahrung vorzuweisen hat, hat in der Regel ganz andere Fähigkeiten, Probleme zu sehen und zu lösen, als jemand mit Ausbildung. In der Ausbildung lernst du praktisches Handwerkszeug, dass dich auf eine bestimmte Tätigkeit vorbereitet, in der du natürlich wegen dem Praxiswissen mehr kannst, als ein Akademiker. Der Akademiker weiß natürlich anfangs nicht, in welchem Feld des Kontierungsblatts was eingetragen werden muss u.ä., sollte aber dagegen die Fähigkeit haben, sich in relativ kurzer Zeit in Aufgaben und Probleme einzuarbeiten und diese zu lösen. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.

Ich würde für 36k im Jahr nicht aufstehen. Zumindest nicht, um 60 oder 70h die Woche zu arbeiten, jemand anderem die Tasche vollzumachen und Anweisungen von jemandem zu bekommen, der für die gleiche Tätigkeit das vierfache verdient, weil er auf nem alten Vertrag sitzt. Da wäre ich mir zu schade zu. Das Leben ist zu kurz um sich solchen Scheiß zu geben. Muss am Ende aber jeder für sich selbst entscheiden.

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BW-Berater

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Die ganzen Leute, die der Meinung sind, dass "Studienabgänger ja eh keinen Mehrwert für ein Unternehmen bringen" blablabla (die ganzen Sprüche kennen wir alle), haben leider den Sinn eines (Universitäts-)Studiums nicht verstanden.
Derjenige, der sich an einer (guten) Uni 5 Jahre lang BWL (oder was anderes) reingezogen, vielleicht noch ein paar Praktika und Auslandserfahrung vorzuweisen hat, hat in der Regel ganz andere Fähigkeiten, Probleme zu sehen und zu lösen, als jemand mit Ausbildung. In der Ausbildung lernst du praktisches Handwerkszeug, dass dich auf eine bestimmte Tätigkeit vorbereitet, in der du natürlich wegen dem Praxiswissen mehr kannst, als ein Akademiker. Der Akademiker weiß natürlich anfangs nicht, in welchem Feld des Kontierungsblatts was eingetragen werden muss u.ä., sollte aber dagegen die Fähigkeit haben, sich in relativ kurzer Zeit in Aufgaben und Probleme einzuarbeiten und diese zu lösen. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.

Ich würde für 36k im Jahr nicht aufstehen. Zumindest nicht, um 60 oder 70h die Woche zu arbeiten, jemand anderem die Tasche vollzumachen und Anweisungen von jemandem zu bekommen, der für die gleiche Tätigkeit das vierfache verdient, weil er auf nem alten Vertrag sitzt. Da wäre ich mir zu schade zu. Das Leben ist zu kurz um sich solchen Scheiß zu geben. Muss am Ende aber jeder für sich selbst entscheiden.

Offensichtlich hast du die Beiträge nicht verstanden.
Gerade mein Beitrag sagt im Grunde nichts anderes aus, als dass, was du selbst auch sagst. Mit einem gutem Studium kann man schnell einen Mehrwert bringen, aber zu Beginn bringt man den erst einmal nicht. Später dann hoffentlich umso mehr.

Jeder mit Personalverantwortung weiß das auch und plant das so ein - egal um welchen Überflieger es geht. Deswegen kann ich die Philosophie mit wenig zum Einstieg dafür schneller Aufstieg als Ideal auch verstehen, nur sieht die Praxis anders aus.

Aber an deinem Ton merkt man schon, dass du sowieso nur trollen willst...

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und gehe jede Wette ein, dass ich in der Lage bin nach 2-4 Wochen Einarbeitungszeit (je nachdem wie angestaubt die Prozesse sind) JEDEM Unternehmen in kaufmännischen Berufen einen höheren Mehrwert zu bieten als ein ausgelernter Azubi mit <3 Jahren Berufserfahrung + Ausbildungszeit.

Und dieser Mehrwert steigt exponentiell an - Kaufmännische (Lehr-)Berufe ohne Personalverantwortung sollten für keinen universitär ausgebildeten Menschen zu anspruchsvoll sein, um sich die notwendigen Kompetenzen in wenigen Wochen anzueignen.
Dazu kommen die Fähigkeiten aus dem Studium und schon hat man einen deutlich höheren Mehrwert als durch den ausgelernten Azubi XY

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Also, dass Azubis mehr praktische Erfahrung haben, mag ja sein. Aber ganz ehrlich: Ich arbeite momentan mit einem Azubi aus dem kaufmännischen Bereich zusammen. Der meinte zu mir, dass er selber nichts kann und während der Ausbildung immer in die Bereiche "hineingeschnuppert" hat, dann Arbeit machen musste (paar Folien tapezieren, den Kopierer bedienen) und das war's auch schon.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Dein Azubi hatte auch einfach etwas pech. Eigentlich sollten Unternehmen darauf achten, dass Azubis sinnvoll in die Arbeit eingebunden werden und nicht als Kopiermeister missbraucht wird.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Also, dass Azubis mehr praktische Erfahrung haben, mag ja sein. Aber ganz ehrlich: Ich arbeite momentan mit einem Azubi aus dem kaufmännischen Bereich zusammen. Der meinte zu mir, dass er selber nichts kann und während der Ausbildung immer in die Bereiche "hineingeschnuppert" hat, dann Arbeit machen musste (paar Folien tapezieren, den Kopierer bedienen) und das war's auch schon.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und gehe jede Wette ein, dass ich in der Lage bin nach 2-4 Wochen Einarbeitungszeit (je nachdem wie angestaubt die Prozesse sind) JEDEM Unternehmen in kaufmännischen Berufen einen höheren Mehrwert zu bieten als ein ausgelernter Azubi mit <3 Jahren Berufserfahrung + Ausbildungszeit.

Und dieser Mehrwert steigt exponentiell an - Kaufmännische (Lehr-)Berufe ohne Personalverantwortung sollten für keinen universitär ausgebildeten Menschen zu anspruchsvoll sein, um sich die notwendigen Kompetenzen in wenigen Wochen anzueignen.
Dazu kommen die Fähigkeiten aus dem Studium und schon hat man einen deutlich höheren Mehrwert als durch den ausgelernten Azubi XY

This.

Die "gute deutsche Ausbildung", welche international jaaaa so als einzigartig und besonders gilt, hat in den letzten 5-10 Jahren auch nachgelassen.

Ein sehr guter Freund (Abitur) von mir hat eine Ausbildung zum Chemiker bei einem DAX30 Unternehmen gemacht. Erstmal wurden in seiner Ausbildungsklasse alle Leute die irgendwas mit Chemie gemacht haben zusammengeschmissen (Haupt-,Realschule und Gymnasium). Dann wurden die absoluten Basics beigebracht, die er natürlich aus der Schule schon alle kannte. Das Klassenklima sollte etwa so wie in der Schule gewesen sein d.h. immer paar low-performer dabei und viele "normale". Ohne großen Aufwand konnte er durchgehend sehr gut Noten schreiben. Obwohl er jetzt nach der Ausbildung irgendwas zwischen 36-40k verdient, will er trotzdem nun studieren, weil es nach der Ausbildung karrieretechnisch schnell ins stocken kommt. Alle seine Leiter etc. haben studiert.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Ich stimme dem definitiv zu und würde das sogar auf die meisten Hochschulabsolventen ausdehnen.
Ich bin selbst zwar "nur" bei einer Big4 aber die Dinge, die ich aktuell (4 Jahre Berufserfahrung) auf Projekten erledige sind bei weitem anspruchsvoller als die Aufgaben vergleichbarer Personen, die nach dem Studium in die Industrie gegangen sind und dort die Sachbearbeiterlaufbahn eingeschlagen haben.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und gehe jede Wette ein, dass ich in der Lage bin nach 2-4 Wochen Einarbeitungszeit (je nachdem wie angestaubt die Prozesse sind) JEDEM Unternehmen in kaufmännischen Berufen einen höheren Mehrwert zu bieten als ein ausgelernter Azubi mit <3 Jahren Berufserfahrung + Ausbildungszeit.

Und dieser Mehrwert steigt exponentiell an - Kaufmännische (Lehr-)Berufe ohne Personalverantwortung sollten für keinen universitär ausgebildeten Menschen zu anspruchsvoll sein, um sich die notwendigen Kompetenzen in wenigen Wochen anzueignen.
Dazu kommen die Fähigkeiten aus dem Studium und schon hat man einen deutlich höheren Mehrwert als durch den ausgelernten Azubi XY

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Bankkauffrau) abgebrochen, weil es mich einfach nur gelangweilt hat. Theoretischer Anspruch in der Berufsschule absolut nicht vorhanden... Praktische Arbeit super langweilig. Ausnahme sind die Kundengespräche, aber das sind halt klassische Vertriebsaufgaben...

Also das Loblied auf die Ausbildungen und Azubis, das hier stellenweise verbreitet wird, kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Dass ein ausgelernter Azubi, der mindestens 2,5 Jahre im Unternehmen war, mehr kann und weiß als ein Berufseinsteiger, ist natürlich logisch. Liegt aber vor allem daran, dass er die Abläufe im Unternehmen und seinen Aufgabenbereich kennt. Jeder, der zumindest mal ein Praktikum gemacht hat, weiß doch wie es ist, neu in ein Team zu kommen: Man hat erstmal gar keinen Plan und viele Wissenslücken.
Finde es immer lustig, wenn sich Leute über Studenten aufregen, oder versuchen kleinzureden, was im Studium gelehrt wird. Da steckt m.E. viel Frust, Neid und Unsicherheit hinter.

Habe in meinem Bekanntenkreis einen Handwerksmeister, der sehr viele Klischees (Hier lohnt sich ein Blick in den "Bachelor wird mit Meister gleichgestellt Thread") erfüllt und sich immer subtil über mein Studium lustig gemacht hat. Als er meinen frisch unterschriebenen Arbeitsvertrag (wohlgemerkt ohne Erlaubnis) gelesen hat, ist er komplett ausgerastet und hat sich über mehrere Minuten darüber ausgelassen, wie es denn sein kann, dass "so jemand wie ich, der noch nichts geleistet hat im Leben" so ein Gehalt bekommt. Es handelt sich übrigens "nur" um eine Stelle bei einem DAX-Unternehmen, also keine Investment Banking Dimensionen

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

BW-Berater schrieb am 16.04.2018:

Offensichtlich hast du die Beiträge nicht verstanden.

Doch, hab ich.

Gerade mein Beitrag sagt im Grunde nichts anderes aus, als dass, was du selbst auch sagst. Mit einem gutem Studium kann man schnell einen Mehrwert bringen, aber zu Beginn bringt man den erst einmal nicht. Später dann hoffentlich umso mehr.

Ich habe dir ja auch nicht gezielt widersprochen, sondern den Thread bewusst und ohne Zitation allgemein gehalten. Gleichwohl kann ich deine Aussage trotzdem relativieren: welcher Mitarbeiter eines Unternehmens bringt denn bereits an seinem ersten Arbeitstag mehr, als er kostet? Niemand. Selbst die Leute mit jahrelanger Berufserfahrung brauchen im Fall eines Jobwechsels wieder neue Einarbeitungszeit. Das ganze hat allgemein mit einer neuen Umgebung und weniger mit deiner Suggestion, dass ja sämtliche Hochschulabsolventen grün hinter den Ohren sind, zu tun. Auch als Werkstudent oder Praktikant neben dem Studium lernt man was. Letztlich lässt sich deine Aussage also ohne weiteres entkräften.

Jeder mit Personalverantwortung weiß das auch und plant das so ein - egal um welchen Überflieger es geht. Deswegen kann ich die Philosophie mit wenig zum Einstieg dafür schneller Aufstieg als Ideal auch verstehen, nur sieht die Praxis anders aus.

Mit wenig zum Einstieg und dafür schneller Aufstieg ist nicht meine Philosophie. Ich bin nur der Meinung, dass man jede Mehrinvestition auch irgendwo bezahlt bekommen sollte und ich persönlich nicht dazu bereit bin, mich ausbeuten zu lassen, nichts anderes hab ich hier geäußert. Personaler hören sich an, was der Absolvent zu bieten hat und verhandeln dann... kein Mensch sagt in nem Bewerbungsgespräch "du bringst in den ersten Wochen noch nichts, also bekommst du weniger", zumindest habe ich das so noch von niemandem gehört, auch nicht von Personalern aus meinem Umfeld. Arbeitsverträge werden langfristig abgeschlossen. Natürlich schauen gerade Beratungsunternehmen darauf, dass der Absolvent möglichst reinholt, was er kostet. Gerade das widerlegt aber deine Aussage doch: die Abrechnungssätze sind fix, solange der Mitarbeiter am Ende des Tages 8 billable hours aufschreibt, ist das für das Unternehmen auf jeden Fall ein Geschäft, und wenn du das nicht schaffst, wirst du sowieso gegangen. Auch deine diesbezügliche Aussage entpuppt sich daher weitgehend als haltlos.

Lustig finde ich auch, dass du es dir anmaßt, beurteilen zu können, wie "die Praxis" aussieht. Wieviel Berufserfahrung hast du? 1 Jahr? 2 Jahre?

Aber an deinem Ton merkt man schon, dass du sowieso nur trollen willst...

Nee, wollte ich eigentlich nicht. Du scheinst mir ein wenig dünnhäutig zu sein. Letztlich geht es doch nur darum, dass das Gehalt von so vielen Variablen determiniert wird, dass pauschale Aussagen - wie sie hier zu treffen versucht werden - schlichtweg nicht möglich sind. Und die größte Variable von allen ist das persönliche Verhandlungsgeschick. Wer sich am besten verkaufen kann, gewinnt eben. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Weil es halt einfach mal gesagt gehört.
Wo auch immer diese Löhne herkommen, ob das nun auf dem Mist vom CIO Opa gewachsen ist oder aus dem allgemeinen abartigen Gehaltsgefüge ist mir eigentlich relativ egal.

Die Unternehmen schmeißen mit Eigenkapitalrenditen, Dividenden, ausufernden dämlichen Auftacktveranstaltungen, 1 Klasse Flügen und was weiß der Geier nicht alles um sich, bekommen es aber nicht hin den leistungsbereiten jugen Leuten vernünftige Löhne zu zahlen.

Ich will mir nicht nach 2 Jahren ne Eigenheim kaufen können aber es kann doch auch nicht sein, dass ne Masterabsolvent (min. 5 Jahre kein Geld verdient) in der WG wohnen bleibt, weils sonst eng wird?! Ich habe selbst eine Bankausbildung (sehr gut abgeschlossen) und habe sehr gute Übernahmeangebote abgelehnt, weil ich studieren wollte. Bin im 2 Master Semester Finance und habe nach dem Bachelor ne Einstiegsangebot mit 55k All-In aus der UB abgelehnt, das war ne Gehalt, davon sind nem Haufen Kommilitonen die Augen ausgefallen. Ich finde es gerade so okay. Ich habe 3 Jahre lang im BA auf 40k+ Gehalt nach der Ausbildung verzichtet, habe 3 Jahre Lebenshaltungskosten zu wuppen gehabt und mache das jetzt noch mal 2 Jahre länger im Master. Soll ich bis ich 150 bin arbeiten, um das reinzuholen und damit sich irgendwelche Investoren und CEOs die Taschen noch voller machen können?

Der arme Michel geht ordentlich 15 Stunden am Tag für 50k keulen während irgendwo Millionen und Milliarden auf Privatkonten liegen, sorry! Ist einfach hardcore bullshit, was hier seit langem passiert. Und dann immer mit dieser Arschloch-Polemik zu kommen "du hast ja noch nichts geleistet". Ich habe definitiv mehr getan als ne Haufen ausgelernter Bänker in den letzten 5 Jahren und das gilt für den Großteil der ambitionierten Studenten. Nix Semesterferien, lieber das nächste Praktikum unter Mindestlohn (HARDCORE BULLSHIT) weil man bekommt im Praktikum ja was beigebracht. Wenn der Praktikant so unnütz ist, dass du ihm kein Mindestlohn zahlen kannst, dann stell ihn net ein.

Ich gehe kalt duschen! Heiliger Bimbam hat man dem Großteil der Leute das Gehirn versenkt, schön wie die Ameisen dem Befehl der Königin folgen, bis in den Tod! Nicht in Frage stellen, nicht drüber nachdenken.

Schade, dass es nicht mehr von deiner Sorte gibt! Hast mir aus der Seele geredet

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

...noch mehr von solchen Leuten braucht niemand!

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Weil es halt einfach mal gesagt gehört.
Wo auch immer diese Löhne herkommen, ob das nun auf dem Mist vom CIO Opa gewachsen ist oder aus dem allgemeinen abartigen Gehaltsgefüge ist mir eigentlich relativ egal.

Die Unternehmen schmeißen mit Eigenkapitalrenditen, Dividenden, ausufernden dämlichen Auftacktveranstaltungen, 1 Klasse Flügen und was weiß der Geier nicht alles um sich, bekommen es aber nicht hin den leistungsbereiten jugen Leuten vernünftige Löhne zu zahlen.

Ich will mir nicht nach 2 Jahren ne Eigenheim kaufen können aber es kann doch auch nicht sein, dass ne Masterabsolvent (min. 5 Jahre kein Geld verdient) in der WG wohnen bleibt, weils sonst eng wird?! Ich habe selbst eine Bankausbildung (sehr gut abgeschlossen) und habe sehr gute Übernahmeangebote abgelehnt, weil ich studieren wollte. Bin im 2 Master Semester Finance und habe nach dem Bachelor ne Einstiegsangebot mit 55k All-In aus der UB abgelehnt, das war ne Gehalt, davon sind nem Haufen Kommilitonen die Augen ausgefallen. Ich finde es gerade so okay. Ich habe 3 Jahre lang im BA auf 40k+ Gehalt nach der Ausbildung verzichtet, habe 3 Jahre Lebenshaltungskosten zu wuppen gehabt und mache das jetzt noch mal 2 Jahre länger im Master. Soll ich bis ich 150 bin arbeiten, um das reinzuholen und damit sich irgendwelche Investoren und CEOs die Taschen noch voller machen können?

Der arme Michel geht ordentlich 15 Stunden am Tag für 50k keulen während irgendwo Millionen und Milliarden auf Privatkonten liegen, sorry! Ist einfach hardcore bullshit, was hier seit langem passiert. Und dann immer mit dieser Arschloch-Polemik zu kommen "du hast ja noch nichts geleistet". Ich habe definitiv mehr getan als ne Haufen ausgelernter Bänker in den letzten 5 Jahren und das gilt für den Großteil der ambitionierten Studenten. Nix Semesterferien, lieber das nächste Praktikum unter Mindestlohn (HARDCORE BULLSHIT) weil man bekommt im Praktikum ja was beigebracht. Wenn der Praktikant so unnütz ist, dass du ihm kein Mindestlohn zahlen kannst, dann stell ihn net ein.

Ich gehe kalt duschen! Heiliger Bimbam hat man dem Großteil der Leute das Gehirn versenkt, schön wie die Ameisen dem Befehl der Königin folgen, bis in den Tod! Nicht in Frage stellen, nicht drüber nachdenken.

Schade, dass es nicht mehr von deiner Sorte gibt! Hast mir aus der Seele geredet

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Ich stimme dem definitiv zu und würde das sogar auf die meisten Hochschulabsolventen ausdehnen.
Ich bin selbst zwar "nur" bei einer Big4 aber die Dinge, die ich aktuell (4 Jahre Berufserfahrung) auf Projekten erledige sind bei weitem anspruchsvoller als die Aufgaben vergleichbarer Personen, die nach dem Studium in die Industrie gegangen sind und dort die Sachbearbeiterlaufbahn eingeschlagen haben.

Da steckt aber ein Stachel tief... Was heißt "nur"?
Du arbeitest nur bei einer Big4. Das kann man auch ohne Anführungszeichen so stehen lassen.
Wenn ich dann noch deine nicht angebrachte Überheblichkeit sehe, wird mir übel.
Wie groß ist der Gehaltsunterschied zwischen dir und den "vergleichbaren Personen"?
Wie lange bist du berufstätig? 4 Jahre? Dann müsstest du mittlerweile wissen, dass es hüben wie drüben solche und solche Jobs und Mitarbeiter gibt.

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BW-Berater

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

BW-Berater schrieb am 16.04.2018:
Ich habe dir ja auch nicht gezielt widersprochen, sondern den Thread bewusst und ohne Zitation allgemein gehalten. Gleichwohl kann ich deine Aussage trotzdem relativieren: welcher Mitarbeiter eines Unternehmens bringt denn bereits an seinem ersten Arbeitstag mehr, als er kostet? Niemand. Selbst die Leute mit jahrelanger Berufserfahrung brauchen im Fall eines Jobwechsels wieder neue Einarbeitungszeit. Das ganze hat allgemein mit einer neuen Umgebung und weniger mit deiner Suggestion, dass ja sämtliche Hochschulabsolventen grün hinter den Ohren sind, zu tun.
Netter Versuch, aber letztlich doch plumb. "Vom ersten Tag an" war nie das Kriterium. Bei einem guten Berufserfahrenen Einsteiger würde ich 4 Wochen rechnen, bis er sein Gehalt einigermaßen rechtfertigt.
Absolventen schaffen das nicht - auch wenn Sie es glauben.

Auch als Werkstudent oder Praktikant neben dem Studium lernt man was. Letztlich lässt sich deine Aussage also ohne weiteres entkräften.

Und ich dachte du meintest deine Beiträge ernst. Jetzt erkenne ich auch die Ironie. Natürlich, als Praktikant lernt man den normalen Job...

Mit wenig zum Einstieg und dafür schneller Aufstieg ist nicht meine Philosophie.

Meine auch nicht. Habe ich ja geschrieben...

Ich bin nur der Meinung, dass man jede Mehrinvestition auch irgendwo bezahlt bekommen sollte und ich persönlich nicht dazu bereit bin, mich ausbeuten zu lassen, nichts anderes hab ich hier geäußert.

Wo du überall Ausbeutung siehst...
Dein Problem ist: Deine Argumentation ist einfach schwach. Wenn du mal Verhandlungen führst, wirst du das merken.
Du sagst: "Immerhin habe ich meinen Lebensunterhalt länger finanziert und auf Gehalt verzichtet."
Für Unternehmen ist das aber egal. Dann müsste man ja Lieschen Müller, die nach ihrem Bachelor in Philosophie noch einen Bachelor und Master in Wirtschaft drangehangen hat noch mehr zahlen. Hat ja noch mehr verzichtet...

Wenn du ein höhere Einstigesgehalt willst, dann sind das alles Null-Argumente. Dafür musst du dir andere Argumente überlegen - die es auch gibt.

Personaler hören sich an, was der Absolvent zu bieten hat und verhandeln dann... kein Mensch sagt in nem Bewerbungsgespräch "du bringst in den ersten Wochen noch nichts, also bekommst du weniger",

zumindest habe ich das so noch von niemandem gehört, auch nicht von Personalern aus meinem Umfeld.
Liest du doch hier im Forum andauernd: Verhandelte Gehaltserhöhung nach Probezeit.

Arbeitsverträge werden langfristig abgeschlossen. Natürlich schauen gerade Beratungsunternehmen darauf, dass der Absolvent möglichst reinholt, was er kostet. Gerade das widerlegt aber deine Aussage doch: die Abrechnungssätze sind fix, solange der Mitarbeiter am Ende des Tages 8 billable hours aufschreibt, ist das für das Unternehmen auf jeden Fall ein Geschäft, und wenn du das nicht schaffst, wirst du sowieso gegangen.

Du hast noch nicht in einer Beratung gearbeitet, oder?
Der Absolvent wird auch gerne zu niedrigeren Raten fakturiert oder darf nicht alle Stunden in Rechnung stellen und trotzdem ist man mit ihm zufrieden.

Lustig finde ich auch, dass du es dir anmaßt, beurteilen zu können, wie "die Praxis" aussieht. Wieviel Berufserfahrung hast du? 1 Jahr? 2 Jahre?

10 Jahre, mittlerweile auch die meisten DAX-Unternehmen gesehen. Das dürften 10 Jahre mehr sein als du...

Nee, wollte ich eigentlich nicht. Du scheinst mir ein wenig dünnhäutig zu sein.

Du solltest dich mal mit den gängigen Kommunikationstheorien beschäftigen. Vor allem die Sender-Empfänger-Theorien...

Letztlich geht es doch nur darum, dass das Gehalt von so vielen Variablen determiniert wird, dass pauschale Aussagen - wie sie hier zu treffen versucht werden - schlichtweg nicht möglich sind. Und die größte

Variable von allen ist das persönliche Verhandlungsgeschick. Wer sich am besten verkaufen kann, gewinnt eben. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

Du hast Recht. Die persönliche Verhandlung ist am Ende das Wichtigste.
Ich persönlich hab sogar schon das Gehalt von Absolventen nach oben korrigiert, weil die Realität keine großen Gehaltssprünge erlaubt und die Person nach zwei Jahren zurecht sehr unzufrieden gewesen wäre.

Was mich an deinen Beiträgen stört ist auch nicht die Schlussfolgerung (->höhere Absolventengehälter), sondern dein Ton, deine extrem schwache Argumentation und dein Auftreten.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

BW-Berater schrieb am 17.04.2018:

Und ich dachte du meintest deine Beiträge ernst. Jetzt erkenne ich auch die Ironie. Natürlich, als Praktikant lernt man den normalen Job...

Ich weiß ja nicht, was du als Praktikant getan hast, aber gerade in der Beratung macht man viel von dem, was normale Associates auch machen. Das war nicht nur bei mir, sondern auch bei den meisten meiner Studienkollegen so. Nicht umsonst ist gesammelte Praxiserfahrung ein Aktivum des Bewerbers. Wenn man natürlich nur Ablage oder Verwaltung macht, dann trifft das nicht zu. Generell sollte man nach drei Monaten Vollzeitpraktikum oder mehrjähriger Werkstudententätigkeit aber einen sehr guten Einblick über die Tätigkeiten haben, der den Einstieg zumindest ganz wesentlich erleichtert. Nichts anderes hab ich behauptet.

Wo du überall Ausbeutung siehst...
Dein Problem ist: Deine Argumentation ist einfach schwach. Wenn du mal Verhandlungen führst, wirst du das merken.
Du sagst: "Immerhin habe ich meinen Lebensunterhalt länger finanziert und auf Gehalt verzichtet."
Für Unternehmen ist das aber egal. Dann müsste man ja Lieschen Müller, die nach ihrem Bachelor in Philosophie noch einen Bachelor und Master in Wirtschaft drangehangen hat noch mehr zahlen. Hat ja noch mehr verzichtet...
Wenn du ein höhere Einstigesgehalt willst, dann sind das alles Null-Argumente. Dafür musst du dir andere Argumente überlegen - die es auch gibt.

Auch das hab ich so nicht behauptet. Es geht doch nicht um die paar Jahre, die jemand keinen Lohn bezogen hat, das gleicht sich über die Jahre automatisch aus. Es geht um die zusätzliche Qualifikation, die jemand mit einem Masterabschluss (oder Doktor oder was auch immer) gegenüber einem Bachelorabsolventen oder einem Gesellen eben hat! Das sollte (aus Absolventensicht) entsprechend vergütet werden. Ist das nicht der Fall, ist das für mich Ausbeutung, ja. Aber von einem Berater, der seit 10 Jahren in dieser Mühle hängt (sofern das hier überhaupt stimmt), kann man ein derartiges Differenzierungsvermögen wahrscheinlich nicht mehr erwarten.

Aus Unternehmenssicht ist das natürlich nur sekundär, da ist der Haupttreiber - wie du zutreffend anmerkst - der Nutzen des Absolventen für das Unternehmen. Das Unternehmen hat aber regelmäßig auch mehr Nutzen von Absolventen mit Masterabschluss, sodass es im eigenen Interesse bereit ist, mehr für diese Leute zu bezahlen. Insofern ist dein Beispiel zwar ganz nett, aber letztlich nutzlos, weil es erstens nicht der Regelfall ist, und zweitens auch Lieschen Müller wohl auf eine Erhöhung wegen des zusätzlichen Studiums bestehen würde und man sich irgendwo - über dem Gehalt des einfachen Bachelorabsolventen - trifft.

Du hast noch nicht in einer Beratung gearbeitet, oder?
Der Absolvent wird auch gerne zu niedrigeren Raten fakturiert oder darf nicht alle Stunden in Rechnung stellen und trotzdem ist man mit ihm zufrieden.

Doch, hab ich. Dass Absolventen extra Abrechnungssätze haben, wäre mir aber neu. Der Satz richtet sich nach der Position im Unternehmen. Steigt der Absolvent als Associate ein, ist der Abrechnungssatz gleich X, als Senior Associate gleich Y, usw.
Nebenbei versuchst du am Thema vorbeizureden. Ich hab gesagt, dass der Absolvent innerhalb der hier diskutierten Einstiegsgehälter-Range immer profitabel ist, solange seine Stunden zumindest zum Großteil weiterberechenbar sind. Höheres Einstiegsgehalt heißt oft höhere Einstiegsposition gleich höherer Abrechnungssatz. Anfängliche Einarbeitungszeiten sind dort eingepreist. Es besteht also letztlich kein Grund, jemandem nur aufgrund seiner Eigenschaft als "Absolvent" weniger zu zahlen.

10 Jahre, mittlerweile auch die meisten DAX-Unternehmen gesehen. Das dürften 10 Jahre mehr sein als du...

Selbstdarstellung, die hier sowieso niemand nachprüfen kann. Deine Äußerungen passen aber zu jemandem, der seit 10 Jahren in der Beratung abhängt und mit anderweitigen Ansichten nichts mehr anfangen kann. Du bist wahrscheinlich mittlerweile in der Management-Ebene angekommen und lebst davon, dass die untere Etage für kleines Geld knechtet, so funktioniert die Beratung nun einmal ;) vor diesem Hintergrund sind deine Aussagen hier ganz gut einzuordnen.

Du solltest dich mal mit den gängigen Kommunikationstheorien beschäftigen. Vor allem die Sender-Empfänger-Theorien...
Du hast Recht. Die persönliche Verhandlung ist am Ende das Wichtigste.
Ich persönlich hab sogar schon das Gehalt von Absolventen nach oben korrigiert, weil die Realität keine großen Gehaltssprünge erlaubt und die Person nach zwei Jahren zurecht sehr unzufrieden gewesen wäre.
Was mich an deinen Beiträgen stört ist auch nicht die Schlussfolgerung (->höhere Absolventengehälter), sondern dein Ton, deine extrem schwache Argumentation und dein Auftreten.

Wie passend, dass ausgerechnet du mir solche Ratschläge gibst. Ich hab mit meinem ursprünglichen Beitrag niemanden - schon gar nicht dich - persönlich angegriffen, sondern nur meine Meinung kundgetan. Nur weil sie deiner nicht entspricht, ist sie nicht falsch. Abgesehen davon legst du mir hier teilweise Sachen in den Mund, die ich so weder gesagt und erst recht nicht gemeint habe. Wenn du dich wirklich auskennen würdest, wüsstest du, dass ca. 95% der Kommunikation garnicht durch die Wortwahl beeinflusst werden. Du kannst dir also zu "meinem Ton und meinem Auftreten" garkein Urteil erlauben. Danke trotzdem für die Preisgabe deines Halbwissens, das du auf einer deiner Management-Folien im Studium wahrscheinlich mal mit einem Wort aufgeschnappt hast.

antworten
WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dein Schreibstil hier, kommt wirklich sehr aggressiv rüber, auch wenn du das so nicht wolltest.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2018:

BW-Berater schrieb am 17.04.2018:

Und ich dachte du meintest deine Beiträge ernst. Jetzt erkenne ich auch die Ironie. Natürlich, als Praktikant lernt man den normalen Job...

Ich weiß ja nicht, was du als Praktikant getan hast, aber gerade in der Beratung macht man viel von dem, was normale Associates auch machen. Das war nicht nur bei mir, sondern auch bei den meisten meiner Studienkollegen so. Nicht umsonst ist gesammelte Praxiserfahrung ein Aktivum des Bewerbers. Wenn man natürlich nur Ablage oder Verwaltung macht, dann trifft das nicht zu. Generell sollte man nach drei Monaten Vollzeitpraktikum oder mehrjähriger Werkstudententätigkeit aber einen sehr guten Einblick über die Tätigkeiten haben, der den Einstieg zumindest ganz wesentlich erleichtert. Nichts anderes hab ich behauptet.

Wo du überall Ausbeutung siehst...
Dein Problem ist: Deine Argumentation ist einfach schwach. Wenn du mal Verhandlungen führst, wirst du das merken.
Du sagst: "Immerhin habe ich meinen Lebensunterhalt länger finanziert und auf Gehalt verzichtet."
Für Unternehmen ist das aber egal. Dann müsste man ja Lieschen Müller, die nach ihrem Bachelor in Philosophie noch einen Bachelor und Master in Wirtschaft drangehangen hat noch mehr zahlen. Hat ja noch mehr verzichtet...
Wenn du ein höhere Einstigesgehalt willst, dann sind das alles Null-Argumente. Dafür musst du dir andere Argumente überlegen - die es auch gibt.

Auch das hab ich so nicht behauptet. Es geht doch nicht um die paar Jahre, die jemand keinen Lohn bezogen hat, das gleicht sich über die Jahre automatisch aus. Es geht um die zusätzliche Qualifikation, die jemand mit einem Masterabschluss (oder Doktor oder was auch immer) gegenüber einem Bachelorabsolventen oder einem Gesellen eben hat! Das sollte (aus Absolventensicht) entsprechend vergütet werden. Ist das nicht der Fall, ist das für mich Ausbeutung, ja. Aber von einem Berater, der seit 10 Jahren in dieser Mühle hängt (sofern das hier überhaupt stimmt), kann man ein derartiges Differenzierungsvermögen wahrscheinlich nicht mehr erwarten.

Aus Unternehmenssicht ist das natürlich nur sekundär, da ist der Haupttreiber - wie du zutreffend anmerkst - der Nutzen des Absolventen für das Unternehmen. Das Unternehmen hat aber regelmäßig auch mehr Nutzen von Absolventen mit Masterabschluss, sodass es im eigenen Interesse bereit ist, mehr für diese Leute zu bezahlen. Insofern ist dein Beispiel zwar ganz nett, aber letztlich nutzlos, weil es erstens nicht der Regelfall ist, und zweitens auch Lieschen Müller wohl auf eine Erhöhung wegen des zusätzlichen Studiums bestehen würde und man sich irgendwo - über dem Gehalt des einfachen Bachelorabsolventen - trifft.

Du hast noch nicht in einer Beratung gearbeitet, oder?
Der Absolvent wird auch gerne zu niedrigeren Raten fakturiert oder darf nicht alle Stunden in Rechnung stellen und trotzdem ist man mit ihm zufrieden.

Doch, hab ich. Dass Absolventen extra Abrechnungssätze haben, wäre mir aber neu. Der Satz richtet sich nach der Position im Unternehmen. Steigt der Absolvent als Associate ein, ist der Abrechnungssatz gleich X, als Senior Associate gleich Y, usw.
Nebenbei versuchst du am Thema vorbeizureden. Ich hab gesagt, dass der Absolvent innerhalb der hier diskutierten Einstiegsgehälter-Range immer profitabel ist, solange seine Stunden zumindest zum Großteil weiterberechenbar sind. Höheres Einstiegsgehalt heißt oft höhere Einstiegsposition gleich höherer Abrechnungssatz. Anfängliche Einarbeitungszeiten sind dort eingepreist. Es besteht also letztlich kein Grund, jemandem nur aufgrund seiner Eigenschaft als "Absolvent" weniger zu zahlen.

10 Jahre, mittlerweile auch die meisten DAX-Unternehmen gesehen. Das dürften 10 Jahre mehr sein als du...

Selbstdarstellung, die hier sowieso niemand nachprüfen kann. Deine Äußerungen passen aber zu jemandem, der seit 10 Jahren in der Beratung abhängt und mit anderweitigen Ansichten nichts mehr anfangen kann. Du bist wahrscheinlich mittlerweile in der Management-Ebene angekommen und lebst davon, dass die untere Etage für kleines Geld knechtet, so funktioniert die Beratung nun einmal ;) vor diesem Hintergrund sind deine Aussagen hier ganz gut einzuordnen.

Du solltest dich mal mit den gängigen Kommunikationstheorien beschäftigen. Vor allem die Sender-Empfänger-Theorien...
Du hast Recht. Die persönliche Verhandlung ist am Ende das Wichtigste.
Ich persönlich hab sogar schon das Gehalt von Absolventen nach oben korrigiert, weil die Realität keine großen Gehaltssprünge erlaubt und die Person nach zwei Jahren zurecht sehr unzufrieden gewesen wäre.
Was mich an deinen Beiträgen stört ist auch nicht die Schlussfolgerung (->höhere Absolventengehälter), sondern dein Ton, deine extrem schwache Argumentation und dein Auftreten.

Wie passend, dass ausgerechnet du mir solche Ratschläge gibst. Ich hab mit meinem ursprünglichen Beitrag niemanden - schon gar nicht dich - persönlich angegriffen, sondern nur meine Meinung kundgetan. Nur weil sie deiner nicht entspricht, ist sie nicht falsch. Abgesehen davon legst du mir hier teilweise Sachen in den Mund, die ich so weder gesagt und erst recht nicht gemeint habe. Wenn du dich wirklich auskennen würdest, wüsstest du, dass ca. 95% der Kommunikation garnicht durch die Wortwahl beeinflusst werden. Du kannst dir also zu "meinem Ton und meinem Auftreten" garkein Urteil erlauben. Danke trotzdem für die Preisgabe deines Halbwissens, das du auf einer deiner Management-Folien im Studium wahrscheinlich mal mit einem Wort aufgeschnappt hast.

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BW-Berater

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 17.04.2018:

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dein Schreibstil hier, kommt wirklich sehr aggressiv rüber, auch wenn du das so nicht wolltest.

Er ist halt ein Troll. Persönliche Angriffe gehören da einfach dazu.

Geben wir ihm doch einfach was er will und dann können wir ihn ignorieren.

Bitte sehr:

<((((*>

antworten
WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

WiWi Gast schrieb am 17.04.2018:

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dein Schreibstil hier, kommt wirklich sehr aggressiv rüber, auch wenn du das so nicht wolltest.

Doch, natürlich wollte ich mit meinem ersten Beitrag auch provozieren ;) mir sind die meisten Beiträge hier einfach zu pauschal und zu billig. Ich hab aber niemanden persönlich angreifen wollen und dass gerade mein Vorposter mir Ratschläge erteilt, ist ja nun wirklich den Bock zum Gärtner gemacht :-D

antworten
WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen

BW-Berater schrieb am 17.04.2018:

Er ist halt ein Troll. Persönliche Angriffe gehören da einfach dazu.

Geben wir ihm doch einfach was er will und dann können wir ihn ignorieren.

Bitte sehr:

<((((*>

Schau an, jetzt hast du keine Argumente mehr :-D aber ich denke wir beenden das jetzt besser, wir werden nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Mir tun die armen Menschen Leid, die dich als Vorgesetzten haben. Ich wünsche dir trotzdem von Herzen alles Gute und dass dir deine Arroganz nicht irgendwann mal auf die Füße fällt.

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