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Roland Berger is BACK

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 16.09.2022:

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 17.09.2022:

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Aus Interesse, warum ist das nicht mehr so einfach wie früher? Man sieht doch häufiger Partner die wechseln...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 17.09.2022:

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Am Ende würden die RB Partner einem solchen Verkauf wohl nur zustimmen, wenn das finanziell extrem attraktiv ist. S& ist zwar eine starke Marke, aber nicht vergleichbar mit dem damaligen Booz und man sieht ja auch, wie viele Partner (vermutlich nach einer gewissen Frist für garantierte Boni) direkt gekündigt haben. War wohl damals einen finanzielle Entscheidung der Booz Partner

Ich kann mir eher vorstellen, dass MBB (wie jetzt schon auch) gezielt Teams von RB übernimmt und integriert. Das ist aber vor Jahren auch schon im großen Stil durch MCK und BCG passiert.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2022:

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Es gibt im Consulting keine Konsolidierung, auch wenn die seit Jahren/Jahrzehnten herbei geredet wird.
Was es gibt sind (aus meiner Sicht recht strategielose) Acquisitionen der Big 4 in Richtung Strategieberatung, und darüber hinaus sehr gezielte oft kleinere Acquisitionen von Accenture und McKinsey/BCG um das Portfolio (nach unten hin) abzurunden.
Alles andere sind selektive Übernahmen von Partners, manchmal mit kleinen Teams.

Aus meiner Sicht würd es sehr wenig Sinn für MBB machen, RB zu übernehmen. Damit würde man sich in einer Region (DACH) verstärken, in der man aber auch schon Nr. 1 bzw. 2 ist. Warum sollte man zudem Partner übernehmen, die fast ausnahmslos weniger Book of Business haben als man heute im Hause hat?

Übernahmen im Consulting sind eine sehr sehr unsichere Sache. Meist diffundieren sich die übernommen Teams schnell aus der Orga raus, sobald sie ihren Bonus bekommen haben, oder sobald es ihnen in der neuen Orga nicht passt.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Am Ende würden die RB Partner einem solchen Verkauf wohl nur zustimmen, wenn das finanziell extrem attraktiv ist. S& ist zwar eine starke Marke, aber nicht vergleichbar mit dem damaligen Booz und man sieht ja auch, wie viele Partner (vermutlich nach einer gewissen Frist für garantierte Boni) direkt gekündigt haben. War wohl damals einen finanzielle Entscheidung der Booz Partner

Ich kann mir eher vorstellen, dass MBB (wie jetzt schon auch) gezielt Teams von RB übernimmt und integriert. Das ist aber vor Jahren auch schon im großen Stil durch MCK und BCG passiert.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Bei einer AG kann man eben den Mehrheitsanteil übernehmen ohne die Zustimmung der Partner zu haben (ausreichend Streubesitz vorausgesetzt). Durch den Börsengang gibt es da ganz andere Möglichkeiten, aber wie du schon schreibst: da würden dann wohl sehr viele den Hut nehmen.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Am Ende würden die RB Partner einem solchen Verkauf wohl nur zustimmen, wenn das finanziell extrem attraktiv ist. S& ist zwar eine starke Marke, aber nicht vergleichbar mit dem damaligen Booz und man sieht ja auch, wie viele Partner (vermutlich nach einer gewissen Frist für garantierte Boni) direkt gekündigt haben. War wohl damals einen finanzielle Entscheidung der Booz Partner

Ich kann mir eher vorstellen, dass MBB (wie jetzt schon auch) gezielt Teams von RB übernimmt und integriert. Das ist aber vor Jahren auch schon im großen Stil durch MCK und BCG passiert.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2022:

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Cooler Beitrag!

Wie schätzt du RB in den nächsten Monaten ein? Sollte es zu einer Krise kommen sind sie deiner Meinung nach gut genug aufgestellt oder sollte mit einem starkem Umsatzrückgang gerechnet werden?

ExBerater schrieb am 19.09.2022:

Es gibt im Consulting keine Konsolidierung, auch wenn die seit Jahren/Jahrzehnten herbei geredet wird.
Was es gibt sind (aus meiner Sicht recht strategielose) Acquisitionen der Big 4 in Richtung Strategieberatung, und darüber hinaus sehr gezielte oft kleinere Acquisitionen von Accenture und McKinsey/BCG um das Portfolio (nach unten hin) abzurunden.
Alles andere sind selektive Übernahmen von Partners, manchmal mit kleinen Teams.

Aus meiner Sicht würd es sehr wenig Sinn für MBB machen, RB zu übernehmen. Damit würde man sich in einer Region (DACH) verstärken, in der man aber auch schon Nr. 1 bzw. 2 ist. Warum sollte man zudem Partner übernehmen, die fast ausnahmslos weniger Book of Business haben als man heute im Hause hat?

Übernahmen im Consulting sind eine sehr sehr unsichere Sache. Meist diffundieren sich die übernommen Teams schnell aus der Orga raus, sobald sie ihren Bonus bekommen haben, oder sobald es ihnen in der neuen Orga nicht passt.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Am Ende würden die RB Partner einem solchen Verkauf wohl nur zustimmen, wenn das finanziell extrem attraktiv ist. S& ist zwar eine starke Marke, aber nicht vergleichbar mit dem damaligen Booz und man sieht ja auch, wie viele Partner (vermutlich nach einer gewissen Frist für garantierte Boni) direkt gekündigt haben. War wohl damals einen finanzielle Entscheidung der Booz Partner

Ich kann mir eher vorstellen, dass MBB (wie jetzt schon auch) gezielt Teams von RB übernimmt und integriert. Das ist aber vor Jahren auch schon im großen Stil durch MCK und BCG passiert.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

ExBerater schrieb am 19.09.2022:

Es gibt im Consulting keine Konsolidierung, auch wenn die seit Jahren/Jahrzehnten herbei geredet wird.
Was es gibt sind (aus meiner Sicht recht strategielose) Acquisitionen der Big 4 in Richtung Strategieberatung, und darüber hinaus sehr gezielte oft kleinere Acquisitionen von Accenture und McKinsey/BCG um das Portfolio (nach unten hin) abzurunden.
Alles andere sind selektive Übernahmen von Partners, manchmal mit kleinen Teams.

Aus meiner Sicht würd es sehr wenig Sinn für MBB machen, RB zu übernehmen. Damit würde man sich in einer Region (DACH) verstärken, in der man aber auch schon Nr. 1 bzw. 2 ist. Warum sollte man zudem Partner übernehmen, die fast ausnahmslos weniger Book of Business haben als man heute im Hause hat?

Übernahmen im Consulting sind eine sehr sehr unsichere Sache. Meist diffundieren sich die übernommen Teams schnell aus der Orga raus, sobald sie ihren Bonus bekommen haben, oder sobald es ihnen in der neuen Orga nicht passt.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Am Ende würden die RB Partner einem solchen Verkauf wohl nur zustimmen, wenn das finanziell extrem attraktiv ist. S& ist zwar eine starke Marke, aber nicht vergleichbar mit dem damaligen Booz und man sieht ja auch, wie viele Partner (vermutlich nach einer gewissen Frist für garantierte Boni) direkt gekündigt haben. War wohl damals einen finanzielle Entscheidung der Booz Partner

Ich kann mir eher vorstellen, dass MBB (wie jetzt schon auch) gezielt Teams von RB übernimmt und integriert. Das ist aber vor Jahren auch schon im großen Stil durch MCK und BCG passiert.

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

Aus MBB Sicht ist es wenig sinnvoll, vielleicht hier und da ein Partner plus Team, aber das ist nicht mehr so einfach wie früher.

Big4 hat es mit Deloitte ja schon einen Versuch gegeben und der ist am Widerstand der Partner bei RB gescheitert. RB ist gut beraten, eigenständig zu bleiben als größte unabhängige europäische Strategieberatung.

Durch den Börsengang könnte natürlich eine "feindliche Übernahme" im Raum stehen. Gerade KPMG, EY und bedingt auch Deloitte haben nunmal keine so starken Strategiearme wie S& von PwC und wollen da vielleicht aufholen. Bei PwC hat es sich inzwischen ja sehr gut eingespielt. Inwiefern das aber realistisch ist wag ich nicht zu bewerten.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Sowas passiert ständig in alle Richtungen. Führt aber nicht zu einer Konsolidierung.
Selbst die viel zitierte Attacke von M+B auf die Restru Practice von RB hat praktisch nichts bewirkt. Ich kenne übrigens auch Senior Partner die danach wieder zu T2 Berartungen gewechselt sind.

Stand heute ist Berger immer noch und wieder die Nr. 1 in der deutschen Restru Szene.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ich war auch einige Jahre bei einer MBB und zuvor bei RB. Hier würde ich schon deutlich widersprechen, denn die Partnerwechsel haben schon einiges bewirkt.

Vor diesen Wechseln waren die Practices bei MCK und BCG gar nicht existent. Da ich mittlerweile nicht mehr im Consulting bin, ist mir persönlich relativ egal, welche Beratungen führend ist in Bereich xyz. Aber es stimmt einfach nicht, dass diese Wechsel generell nichts bewirkt hätten. Hier wäre es glaube ich schon sinnvoll, wenn du deine „RB Brille“ an der Stelle abnimmst ;-)

ExBerater schrieb am 20.09.2022:

Sowas passiert ständig in alle Richtungen. Führt aber nicht zu einer Konsolidierung.
Selbst die viel zitierte Attacke von M+B auf die Restru Practice von RB hat praktisch nichts bewirkt. Ich kenne übrigens auch Senior Partner die danach wieder zu T2 Berartungen gewechselt sind.

Stand heute ist Berger immer noch und wieder die Nr. 1 in der deutschen Restru Szene.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Definitiv ist Berger nicht die Nummer 1 in der Restrukturierung-Szene, das ist heute Alix Partners. McK und BCG haben jedoch in den letzten Jahren viel aufgeholt, sehr sie zwar noch nicht mit Berger auf Augenhöhe aber den Abstand haben die definitiv (deutlich) verringert!

ExBerater schrieb am 20.09.2022:

Sowas passiert ständig in alle Richtungen. Führt aber nicht zu einer Konsolidierung.
Selbst die viel zitierte Attacke von M+B auf die Restru Practice von RB hat praktisch nichts bewirkt. Ich kenne übrigens auch Senior Partner die danach wieder zu T2 Berartungen gewechselt sind.

Stand heute ist Berger immer noch und wieder die Nr. 1 in der deutschen Restru Szene.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Naja, wenn denn Alix die No. 1 ist wäre das auch ein Beweis für meine Aussage, denn die allermeisten von RB sind ja damals eher zu McK und BCG, manche auch zuletzt zu EY.

Aber wie auch immer. Es gibt keine Konsolidierung in der Beraterszene. Dafür ist diese viel zu divers aus Kunden- und Marktsicht was sich letztlich in den Hunderten von Beratungen wiederspiegelt. Was man immer wieder sieht sind einzelne Versuche sich durch Team-Übernahmen zu verstärken, was nicht selten auch Gegenbewegungen auslöst.
So hat Bain zB Qvartz in Skandinavien übernommen, was direkt dazu geführt hat dass sich zwei neue Beratungen gegründet haben von Ex Qvartz leuten die heute ~30 Berater haben, viele davon Ex Qvarzt/Bain. Oder auch der Fall RB. Nachdem viele zu McK und co gegangen sind, kamen nach wenigen Jahren wieder einige zurück oder sind ganz woanders hin.

Definitiv ist Berger nicht die Nummer 1 in der Restrukturierung-Szene, das ist heute Alix Partners. McK und BCG haben jedoch in den letzten Jahren viel aufgeholt, sehr sie zwar noch nicht mit Berger auf Augenhöhe aber den Abstand haben die definitiv (deutlich) verringert!

ExBerater schrieb am 20.09.2022:

Sowas passiert ständig in alle Richtungen. Führt aber nicht zu einer Konsolidierung.
Selbst die viel zitierte Attacke von M+B auf die Restru Practice von RB hat praktisch nichts bewirkt. Ich kenne übrigens auch Senior Partner die danach wieder zu T2 Berartungen gewechselt sind.

Stand heute ist Berger immer noch und wieder die Nr. 1 in der deutschen Restru Szene.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Naja sag das mal Accenture. Die haben in den letzten 5 Jahren knapp 300 Beratungen mit über 35.000 Beratern aufgekauft und sind damit übertrieben erfolgreich (sowohl aus Financial Sicht wie auch bei der Gewinnung und Bindung der Mitarbeiter). Das nicht jeder Zukauf bzw. Team Hiring funktioniert ist doch klar, aber zu sagen das es keine Konsolidierung gibt ist glatt am Markt vorbei analysiert… Richtig ist, es gibt eine starke Konsolidierung, Brands werden immer wichtiger sowohl bei Kunden wie Kandidaten und trotzdem gelingt nicht jede Übernahme, Fusion, Team Hiring…

ExBerater schrieb am 21.09.2022:

Naja, wenn denn Alix die No. 1 ist wäre das auch ein Beweis für meine Aussage, denn die allermeisten von RB sind ja damals eher zu McK und BCG, manche auch zuletzt zu EY.

Aber wie auch immer. Es gibt keine Konsolidierung in der Beraterszene. Dafür ist diese viel zu divers aus Kunden- und Marktsicht was sich letztlich in den Hunderten von Beratungen wiederspiegelt. Was man immer wieder sieht sind einzelne Versuche sich durch Team-Übernahmen zu verstärken, was nicht selten auch Gegenbewegungen auslöst.
So hat Bain zB Qvartz in Skandinavien übernommen, was direkt dazu geführt hat dass sich zwei neue Beratungen gegründet haben von Ex Qvartz leuten die heute ~30 Berater haben, viele davon Ex Qvarzt/Bain. Oder auch der Fall RB. Nachdem viele zu McK und co gegangen sind, kamen nach wenigen Jahren wieder einige zurück oder sind ganz woanders hin.

Definitiv ist Berger nicht die Nummer 1 in der Restrukturierung-Szene, das ist heute Alix Partners. McK und BCG haben jedoch in den letzten Jahren viel aufgeholt, sehr sie zwar noch nicht mit Berger auf Augenhöhe aber den Abstand haben die definitiv (deutlich) verringert!

ExBerater schrieb am 20.09.2022:

Sowas passiert ständig in alle Richtungen. Führt aber nicht zu einer Konsolidierung.
Selbst die viel zitierte Attacke von M+B auf die Restru Practice von RB hat praktisch nichts bewirkt. Ich kenne übrigens auch Senior Partner die danach wieder zu T2 Berartungen gewechselt sind.

Stand heute ist Berger immer noch und wieder die Nr. 1 in der deutschen Restru Szene.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstehe, aber es werden doch jedes Jahr gezielt Partner abgeworben von RB zu MBB. Das wird auch weiterhin passieren.

Vor knapp 10 Jahren wurde fast die ganze Riege an (Senior) Partner im Restru Geschäft von BCG und MCK geholt. Viele dieser Partner leiten heute noch die jeweiligen Geschäftsbereiche bei BCG und McK. Zuletzt war das ganze selektiver, aber man sieht doch sehr genau, das gezielt Kundensegmente oder „Key Accounts“ abgeworben werden.

Laut LinkedIn sind zum Beispiel mehrere RB Senior Partner zuletzt zu BCG (Automotive Aftersale, Public, Transportation / Nahverkehr,..). Einige andere Partner sind zu Bain.

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