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Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Hallo zusammen,

wer hat Infos zu Orphoz aus erster Hand? Arbeitszeiten, Klima, Attraktivität der Projekte... Im Web findet man erstaunlich wenig dazu, obwohl immerhin eine McK-Tochter. Danke!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Push, würde mich auch interessieren + Profilvoraussetzungen

VD

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Nope

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Wer oder was ist das?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Orphoz versucht das Umzusetzen, was sich jemand von McK im Konzept überlegt hat.
Konditionen sind nicht vergleichbar mit McK. Ich entscheid mich jedoch dagegen. Denke das kann innerbetrieblich zu Spannungen führen, wenn in einem Team (mit McK) die Gehaltsgefälle stark variieren.

Mag das mit der zwei Klassen Gesellschaft nicht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Zahlen?

Lounge Gast schrieb:

Orphoz versucht das Umzusetzen, was sich jemand von McK im
Konzept überlegt hat.
Konditionen sind nicht vergleichbar mit McK. Ich entscheid
mich jedoch dagegen. Denke das kann innerbetrieblich zu
Spannungen führen, wenn in einem Team (mit McK) die
Gehaltsgefälle stark variieren.

Mag das mit der zwei Klassen Gesellschaft nicht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Wie sind die Chancen für Exits zu besseren UBs wie BCG, McKinsey oder S&?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

was meinst du mit zahlen? als Projektleiter kommst du inkl. Bonus auf ca. 110 brutto. halte ich für die erwartete Qualifikation leider nicht für wettbewerbsfähig (arbeite als PL für eine Boutique)
in wie fern ein guter Exit besteht, kann ich nicht sagen. allerdings macht man im wesentlichen Umsetzung - die klassischen Berater aber eher Konzepte mit anschließender Umsetzung.

aber muss ja jeder für sich entscheiden....

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Du hast doch selbst die Antwort gegeben, was ich mit Zahlen meine. Einstiegsgehälter wären noch interessant.

Lounge Gast schrieb:

was meinst du mit zahlen? als Projektleiter kommst du inkl.
Bonus auf ca. 110 brutto. halte ich für die erwartete
Qualifikation leider nicht für wettbewerbsfähig (arbeite als
PL für eine Boutique)
in wie fern ein guter Exit besteht, kann ich nicht sagen.
allerdings macht man im wesentlichen Umsetzung - die
klassischen Berater aber eher Konzepte mit anschließender
Umsetzung.

aber muss ja jeder für sich entscheiden....

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Ja, Einstiegsgehalt wäre super. Danke!!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Pus!
Einstiegsgehälter?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Einstiegsgehalt ähnl. Big4.
Beratungsschwerpunt aber sehr interessant, dann aber lieber zu acondas (ex mckinsey/bcg) mehr gehalt und dax30 projekte

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

gehälter beide???

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

ca. 55-60 all in

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Ich kann aus erster Hand sagen, das Orphoz verzweifelt versucht, Mitarbeiten mit den gleichen Qualifikationen wie McK zu finden. Zahlen wollen sie aber deutlich weniger. Mit 2 Jahren Erfahrung bekommt man 65K?. Man bedenke aber, dass man auch nen Master (max. 1,6) braucht, um sich überhaupt mal vorzustellen. In den Gesprächen bekommt man dann Dinge wie z.B. "Als McKinseyaner müssen Sie das wissen" oder "Wieso wollen Sie zu McKinsey, wenn Sie das nicht wissen" an den Kopf geworfen. Sie werben mit "junges innovatives Start-Up", hängen aber viel zu sehr an den McK-Standards. Es kann und wird langfristig nicht funktionieren.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

"Sie werben mit "junges innovatives Start-Up", hängen aber viel zu sehr an den McK-Standards. Es kann und wird langfristig nicht funktionieren. "

Mach das nicht jede UB/jeder Konzern? Die versuchen nur auf diesem Hype aufzuspringen, mehr auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Möchte es im Public versuchen:

Zu mir:

  • Abi 2,9
  • Ausbildung in Verwaltung 1,2
  • Bachelor 1,9 WiWi Uni
  • Praktikum Ministerium
  • Praktikum Big 4 Advisory public practice
  • Werkstudent Research Assistant E-Governemnt
  • Ausland und Engagement Vorhanden

Wie seht Ihr die Chancen?
Direkteinstieg versuchen?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Push. Gibt’s hier neue Infos bzgl Gehälter und Work-/Lifebalance?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Würde mich auch interessieren, insbesondere Einstiegsgehalt.

Vielen Dank vorab!

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Push. Gibt’s hier neue Infos bzgl Gehälter und Work-/Lifebalance?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

Wenn du was zu den Senior-Gehältern sagen kannst, dann sag es doch auch...

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Pikolo

Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Du hast recht auf Google kann man wenig finden!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

Wenn du was zu den Senior-Gehältern sagen kannst, dann sag es doch auch...

Ich kenne nur das Angebot, dass sie mir unterbreitet haben - und ich bin nun mal ein Senior :-(

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

Wenn du was zu den Senior-Gehältern sagen kannst, dann sag es doch auch...

Ich kenne nur das Angebot, dass sie mir unterbreitet haben - und ich bin nun mal ein Senior :-(

Und wie hoch war das?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

Kann dies jemand in Zahlen ausdrücken ? Projektmanager-Level verglichen mit Senior Berater?
Kennt jemand mehr Beratungsfirmen in Bereich Public Sector?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

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WiWi Gast schrieb am 06.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich kann nur zu den Senior-Gehältern etwas sagen und die sind nicht sehr attraktiv - auch die Zusatzleistungen sind nicht vergleichbar mit MCK.

Kann dies jemand in Zahlen ausdrücken ? Projektmanager-Level verglichen mit Senior Berater?
Kennt jemand mehr Beratungsfirmen in Bereich Public Sector?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Fall das hier nochmal jemand rauskramt:

  1. Orphoz ist der billigere Umsetzungsarm von McK
  2. Anforderungen sind ähnlich.
  3. Stress ist gleich.
  4. Gehalt ist schlecht. Mir wurden 150TEUR geboten für die angeblich höchste Einstiegsebene. Damit hätte ich mich um knapp 100 TEUR verschlechtert!
  5. Fluktuation ist hoch.
  6. Der Teilbereich Gesundheit ist wohl schon wieder eingestampft. M.E. wg. Erfolglosigkeit.
  7. Ruf ist eigentlich nicht vorhanden. Alle die dort arbeiten schmücken sich mit McK. Wird aber extern anders wahrgenommen.
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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Fall das hier nochmal jemand rauskramt:

von Außen betrachtet fande ich das Thema recht spannend. Habe einen Gesundheits&Krankenhaus Fokus und wollte nach meinen Assistenten Stelle vom GF eines KH Verbandes gerne noch mal 2-3 Jahre UB machen.

  • Weißt du Zahlen für Berufseinsteiger?
  • Gibt es diesen Fokus auf die Gesundheitsbranche noch?
  • Staffing wird wohl nur Deutschland sein?
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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.01.2019:

Fall das hier nochmal jemand rauskramt:

von Außen betrachtet fande ich das Thema recht spannend. Habe einen Gesundheits&Krankenhaus Fokus und wollte nach meinen Assistenten Stelle vom GF eines KH Verbandes gerne noch mal 2-3 Jahre UB machen.

  • Weißt du Zahlen für Berufseinsteiger?
  • Gibt es diesen Fokus auf die Gesundheitsbranche noch?
  • Staffing wird wohl nur Deutschland sein?

Nach meinem recht aktuellen Wissen wurde der Gesundheitsbereich wieder dicht gemacht. Fokus ist v.a. die öffentliche Hand.

Die beiden Gründungspartner Prof. Eichhorst und Dr. Miserok sind aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Projekte waren auch International (GB und wohl auch Ostblock). Dann ging es aber eher in die Richtung Pharma.

Absolute Anfänger lagen so um die 50k plus etwas oben drauf. Auto o.ä. gab es nicht.

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Wiwi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Gibt es neue Insider Info´s bezüglich W-L-Balance, Attraktivität der Projekte, Gehalt und Zukunftsaussichten?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Wiwi Gast schrieb am 17.04.2019:

Gibt es neue Insider Info´s bezüglich W-L-Balance, Attraktivität der Projekte, Gehalt und Zukunftsaussichten?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2019:

Gibt es neue Insider Info´s bezüglich W-L-Balance, Attraktivität der Projekte, Gehalt und Zukunftsaussichten?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Wiwi Gast schrieb am 17.04.2019:

Gibt es neue Insider Info´s bezüglich W-L-Balance, Attraktivität der Projekte, Gehalt und Zukunftsaussichten?

  1. W-L Balance ist (anders als hier teilweise behauptet) deutlich besser als bei der Mutter (McK). Es wird viel getan, dass es sich bei einer 55-60h Woche mittelt. 60h ist grundsätzlich der Cut. Wer möchte, kann natürlich deutlich länger. Viele Projekte sind mit der Mutter gemeinsam. Da schickt einen auch nicht zwangsläufig jemand nach Hause, wenn man um 23:00 Uhr noch da ist.
  2. Attraktivität der Projekte: Da gibt es alles, was die Großen machen - BCG, McK, Berger (also deutlich spannender als die Tier-2)
  3. Gehalt und Zukunft: Gehalt hängt von der Vorerfahrung ab (insb. im Consulting), einen Einstieg bei 75k gibt es nicht (die sitzen in Berlin!). Insg. aber deutlich (!) besser als Berratungen in vgl. Größe (wo Einstieg in Berlin oft bei 35-40k). Dazu kommt ein ordentlicher Bonus. Wer sich mit Tier-1 vergleichen möchte (ich weiß ja, dass sich hier alle mega geil finden), muss so mit 1/3 weniger Gehalt rechnen (bei min. 1/4 weniger Arbeitszeit und der Garantie nur Public Sector zu machen)
    Unterm Strich: Das macht nur Sinn für Leute, die Bock auf Beratung im Public Sector haben und gleichzeitig die Stärken von McK mitnehmen wollen (Trainings, Lernkurve auf den Studien, etc.). Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen. Wer dringend mit Anfang 30 einen Prosche braucht und ein Ego-Problem hat, wenn auf der Visitenkarten "nur" "A McKinsey Company" steht, der sollte sich dann lieber direkt bei den Tier-1 bewerben.
    Geile Firma für Leute, die Bock haben im Public Sector richtig was zu reißen und selbser eine Vision mitbringen.
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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2019:

Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen.

Was ist PD?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Berater der öffentlichen Hand GmbH

WiWi Gast schrieb am 30.10.2019:

Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen.

Was ist PD?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 19.11.2019:

Berater der öffentlichen Hand GmbH

Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen.

Was ist PD?

Bei PD ist das Gehalt aber eher unterdurchschnittlich und mit dem vom McK nicht zu vergleichen. Ich würden es dann eher bei PwC oder KPMG versuchen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2019:

Berater der öffentlichen Hand GmbH

Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen.

Was ist PD?

Bei PD ist das Gehalt aber eher unterdurchschnittlich und mit dem vom McK nicht zu vergleichen. Ich würden es dann eher bei PwC oder KPMG versuchen.

Gehalt bei PwC und KPMG ist nicht besser als PD. Als associate ist man da unter 50k. Orphoz ist hier deutlich besser.
Es ist mir völlig unklar, mit was für absurden Gehaltsvorstellungen hier manche unterwegs sind. Bei keiner Beratung steigt man mit mehr als 75k ein (das sind genau 2). Bei den großen (Cap, PwC, KPMG,...) ist man standardmäßig bei einem Einstieg unter 50k.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Berater der öffentlichen Hand GmbH

Wer Public Sector machen will bei 40h/Wo sollte zu PD gehen.

Was ist PD?

Bei PD ist das Gehalt aber eher unterdurchschnittlich und mit dem vom McK nicht zu vergleichen. Ich würden es dann eher bei PwC oder KPMG versuchen.

Gehalt bei PwC und KPMG ist nicht besser als PD. Als associate ist man da unter 50k. Orphoz ist hier deutlich besser.
Es ist mir völlig unklar, mit was für absurden Gehaltsvorstellungen hier manche unterwegs sind. Bei keiner Beratung steigt man mit mehr als 75k ein (das sind genau 2). Bei den großen (Cap, PwC, KPMG,...) ist man standardmäßig bei einem Einstieg unter 50k.

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ein Einstieg post-MBA, ja. Ansonsten wäre mir keine Beratung bekannt wo man frisch aus der Uni 100k+ verdient.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ein Einstieg post-MBA, ja. Ansonsten wäre mir keine Beratung bekannt wo man frisch aus der Uni 100k+ verdient.

Bei Stern Stewart gibts knapp 110k zum Einstieg als Masterabsolvent in Deutschland.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Das ist krank.
Ist das all in mit Bonus, Auto, Umzugspauschale,...?

Wie wollen diese Berater einen Exit hinbekommen? Selbst bei 100k gibt es kaum einen Industriejob one Führungsverantwortung wo man so viel verdient.
Man stelle sich vor, ist 3 Jahre bei SSCO, veredient dan 150 oder 200 (mit 3 Jahre BE), und will wechseln.
Wo landet man da?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ein Einstieg post-MBA, ja. Ansonsten wäre mir keine Beratung bekannt wo man frisch aus der Uni 100k+ verdient.

Bei Stern Stewart gibts knapp 110k zum Einstieg als Masterabsolvent in Deutschland.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Das ist krank.
Ist das all in mit Bonus, Auto, Umzugspauschale,...?

Wie wollen diese Berater einen Exit hinbekommen? Selbst bei 100k gibt es kaum einen Industriejob one Führungsverantwortung wo man so viel verdient.
Man stelle sich vor, ist 3 Jahre bei SSCO, veredient dan 150 oder 200 (mit 3 Jahre BE), und will wechseln.
Wo landet man da?

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ein Einstieg post-MBA, ja. Ansonsten wäre mir keine Beratung bekannt wo man frisch aus der Uni 100k+ verdient.

Bei Stern Stewart gibts knapp 110k zum Einstieg als Masterabsolvent in Deutschland.

Das ist wirklich ALL IN. Dafür wird man auch geknechtet und konsequent understaffed (spreche aus eigener Erfahrung). Dein Exit-Gedankengang ist selbst mit eine T1/T2 Gehalt nach 3-5 Jahren sehr schwierig.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Nun ja am Ende kommt es darauf an, wie die Entwicklung nach dem Startgehalt ist.
Geknechet wird man überall in den Top Beratungen

Kann ja sein, dass man nach 3 jahren bei SSCO auf dem gleichen Gehalt landet wie nach 3 Jahren McK oder 3 Jahren T2 - sprich die Entwicklung ist nicht so stark wie dort.
Sicher ist ein Exit mit gleichem Gehalt nach T1/T2 Beratung nie leicht (und wird immer schwieriger), aber wenn man jemandem der NICHTS kann, 110k zahlt, ist das schon absurd. Auch schwer vorstellbar, dass SSCO die gleichen Tagesraten bekommt die T1 Beratungen bekommen (oder gar höher).

habe gerade mal grob auf LI nach Ex-SSCO Profilen geschaut. Etwas merkwürdig. Überrasschend viele scheinen zu PE zu gehen (relativ gesehen deutlich mehr als von T1), andere landen auf Positionen wo ich nicht annähernd ein so hohes Gehalt für möglich halte.

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Das ist krank.
Ist das all in mit Bonus, Auto, Umzugspauschale,...?

Wie wollen diese Berater einen Exit hinbekommen? Selbst bei 100k gibt es kaum einen Industriejob one Führungsverantwortung wo man so viel verdient.
Man stelle sich vor, ist 3 Jahre bei SSCO, veredient dan 150 oder 200 (mit 3 Jahre BE), und will wechseln.
Wo landet man da?

Gibt Beratungen die 100k+ im ersten Jahr zahlen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung ein Einstieg post-MBA, ja. Ansonsten wäre mir keine Beratung bekannt wo man frisch aus der Uni 100k+ verdient.

Bei Stern Stewart gibts knapp 110k zum Einstieg als Masterabsolvent in Deutschland.

Das ist wirklich ALL IN. Dafür wird man auch geknechtet und konsequent understaffed (spreche aus eigener Erfahrung). Dein Exit-Gedankengang ist selbst mit eine T1/T2 Gehalt nach 3-5 Jahren sehr schwierig.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Hat jemand noch Einblicke in Orphoz PME?

  • Stimmung in Teams
  • Wochenstunden
  • Aufgaben
  • Exit
  • Hotels, Anreise
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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Hat jemand noch Einblicke in Orphoz PME?

  • Stimmung in Teams
  • Wochenstunden
  • Aufgaben
  • Exit
  • Hotels, Anreise

Würde mich auch interessieren

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hat jemand noch Einblicke in Orphoz PME?

  • Stimmung in Teams
  • Wochenstunden
  • Aufgaben
  • Exit
  • Hotels, Anreise

Würde mich auch interessieren

Bitte mal insights zu den Themen

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hat jemand noch Einblicke in Orphoz PME?

  • Stimmung in Teams
  • Wochenstunden
  • Aufgaben
  • Exit
  • Hotels, Anreise

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hat jemand noch Einblicke in Orphoz PME?

  • Stimmung in Teams
  • Wochenstunden
  • Aufgaben
  • Exit
  • Hotels, Anreise

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Bitte mal insights zu den Themen

Bin zuletzt auf deren Website gestoßen. Auf der Französischen findest du mehr Details zu deren Arbeit (alles auf Englisch) als auf der Deutschen.

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ExBerater

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Orphoz?
Dinge gibt es... Empfehle aktuelle Ausgaben vom Spiegel.

"Am 7. März 2018 zeichnete Suder demnach eine Entscheidungsvorlage für ein Digitalprojekt im Verteidigungsministerium ab, an dem ihr Ex-Arbeitgeber McKinsey direkt beteiligt war. Es ging um die "Digitalisierung der Lagebilder". Mit dem IT-Projekt, das bis heute läuft, soll die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr besser erfasst werden.

Den digitalen Waffencheck ließ sich das Ministerium einiges kosten. Exakt 10,7 Millionen Euro sollte die Firma Orphoz, eine hundertprozentige Tochter von McKinsey, für die Begleitung des Projekts im Jahr 2018 bekommen. Für 2019 peilte das Dokument ein Budget von 9,7 Millionen Euro an.

Orphoz wurde Generalunternehmer des Projekts und holte zusätzlich die Beratungsfirma Strategy& dazu, die zum Firmennetzwerk von PricewaterhouseCoopers (PwC) gehört. Als Begründung für die Aufträge an teure externe Berater wurde angeführt, eigene Kapazitäten seien nicht vorhanden"

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

ExBerater schrieb am 09.02.2020:

Orphoz?
Dinge gibt es... Empfehle aktuelle Ausgaben vom Spiegel.

"Am 7. März 2018 zeichnete Suder demnach eine Entscheidungsvorlage für ein Digitalprojekt im Verteidigungsministerium ab, an dem ihr Ex-Arbeitgeber McKinsey direkt beteiligt war. Es ging um die "Digitalisierung der Lagebilder". Mit dem IT-Projekt, das bis heute läuft, soll die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr besser erfasst werden.

Den digitalen Waffencheck ließ sich das Ministerium einiges kosten. Exakt 10,7 Millionen Euro sollte die Firma Orphoz, eine hundertprozentige Tochter von McKinsey, für die Begleitung des Projekts im Jahr 2018 bekommen. Für 2019 peilte das Dokument ein Budget von 9,7 Millionen Euro an.

Orphoz wurde Generalunternehmer des Projekts und holte zusätzlich die Beratungsfirma Strategy& dazu, die zum Firmennetzwerk von PricewaterhouseCoopers (PwC) gehört. Als Begründung für die Aufträge an teure externe Berater wurde angeführt, eigene Kapazitäten seien nicht vorhanden"

Scheinen ja an ganz coolen Projekten zu arbeiten.

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KevinJon

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Habe einen Freund der dort arbeitet und sich nicht über Work-life-balance Probleme beschweren kann. Ansonsten normales Arbeitsklima.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

KevinJon schrieb am 10.02.2020:

Habe einen Freund der dort arbeitet und sich nicht über Work-life-balance Probleme beschweren kann. Ansonsten normales Arbeitsklima.

Interessant. Danke für deinen Beitrag!
Hast du noch weitere Insights zu seiner Zufriedenheit?
Gehalt, Projekte, Reisen, Unterkünfte etc.? Arbeitet er im Public oder PME Team?

Würd mich auf deine Antworten freuen!
Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

Könntest du da weiter drauf eingehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

Könntest du da weiter drauf eingehen?

Gerne.

Public macht wie der Name sagt, ausschließlich Projekte im öffentlichen Bereich. IdR als eigenständiges Team - mal stärker verknüpft mit McK, mal loser. Soweit mein Einblick.

PME macht (bis dato) keine eigenen Projekte. PME unterstützt reguläre McK Projekte industrieübergreifend durch funktionale Schwerpunkte im Bereich "Program Management / Execution".

Insofern müssen auch alle weiteren Fragestellungen hinsichtlich W-L-B, Travel etc differenziert werden. Erwarungshaltung und Projektalltag sind für PME Berater die selben wie für McK Generalisten. Unterschieden wird jedoch bei der inhaltlichen Weiterentwicklung - während Generalisten, dazu angehalten sind möglichst viele Themen in Ihrer Anfangszeit auszuprobieren, sind PME Berater von Anfang an auf einem "Experten"-Track, was die Entwicklungsmöglichkeiten ggf. beschränkt.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

Könntest du da weiter drauf eingehen?

Gerne.

Public macht wie der Name sagt, ausschließlich Projekte im öffentlichen Bereich. IdR als eigenständiges Team - mal stärker verknüpft mit McK, mal loser. Soweit mein Einblick.

PME macht (bis dato) keine eigenen Projekte. PME unterstützt reguläre McK Projekte industrieübergreifend durch funktionale Schwerpunkte im Bereich "Program Management / Execution".

Insofern müssen auch alle weiteren Fragestellungen hinsichtlich W-L-B, Travel etc differenziert werden. Erwarungshaltung und Projektalltag sind für PME Berater die selben wie für McK Generalisten. Unterschieden wird jedoch bei der inhaltlichen Weiterentwicklung - während Generalisten, dazu angehalten sind möglichst viele Themen in Ihrer Anfangszeit auszuprobieren, sind PME Berater von Anfang an auf einem "Experten"-Track, was die Entwicklungsmöglichkeiten ggf. beschränkt.

Danke, das sind interessante Einblicke.
Ist man im PME dann nicht so etwas, wie die schlechter bezahlte (sofern, die Gehälter der vorherigen Beiträge stimmen) Büroassistentin mit erweiterten Kompetenzen? Und wie sieht die Zukunft der Abteilung aus? Welche Profile zieht Ihr (ich vermute du arbeitest im PME oder HR von Orphoz) an? Eure Stellenausschreibung spricht von "übersurchschnittlichen" Profilen, also keine high performer? Wie sehen die Exits aus?

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

Könntest du da weiter drauf eingehen?

Gerne.

Public macht wie der Name sagt, ausschließlich Projekte im öffentlichen Bereich. IdR als eigenständiges Team - mal stärker verknüpft mit McK, mal loser. Soweit mein Einblick.

PME macht (bis dato) keine eigenen Projekte. PME unterstützt reguläre McK Projekte industrieübergreifend durch funktionale Schwerpunkte im Bereich "Program Management / Execution".

Insofern müssen auch alle weiteren Fragestellungen hinsichtlich W-L-B, Travel etc differenziert werden. Erwarungshaltung und Projektalltag sind für PME Berater die selben wie für McK Generalisten. Unterschieden wird jedoch bei der inhaltlichen Weiterentwicklung - während Generalisten, dazu angehalten sind möglichst viele Themen in Ihrer Anfangszeit auszuprobieren, sind PME Berater von Anfang an auf einem "Experten"-Track, was die Entwicklungsmöglichkeiten ggf. beschränkt.

Danke, das sind interessante Einblicke.
Ist man im PME dann nicht so etwas, wie die schlechter bezahlte (sofern, die Gehälter der vorherigen Beiträge stimmen) Büroassistentin mit erweiterten Kompetenzen? Und wie sieht die Zukunft der Abteilung aus? Welche Profile zieht Ihr (ich vermute du arbeitest im PME oder HR von Orphoz) an? Eure Stellenausschreibung spricht von "übersurchschnittlichen" Profilen, also keine high performer? Wie sehen die Exits aus?

Wie die Zukunftsplanung aussieht kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt mir der Einblick. Deinen Vergleich mit Büroassistentin kann ich nicht nachvollziehen, oder ich verstehe ihn zumindest nicht. Wenn du unter Program Management die Unterstützung bei administrativen Themen verstehst - dann würde ich dir raten, dich mit der Thematik besser vertraut zu machen (Lesetipp: https://www.mckinsey.com/business-functions/transformation/our-insights/perspectives-on-transformation).

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2020:

Public und PME agieren unabhängig und sind unglücklicherweise nicht vergleichbar.

Die Minus- und Pluspunkte des einen, gelten jeweils beim anderen Teil nicht automatisch.

Könntest du da weiter drauf eingehen?

Gerne.

Public macht wie der Name sagt, ausschließlich Projekte im öffentlichen Bereich. IdR als eigenständiges Team - mal stärker verknüpft mit McK, mal loser. Soweit mein Einblick.

PME macht (bis dato) keine eigenen Projekte. PME unterstützt reguläre McK Projekte industrieübergreifend durch funktionale Schwerpunkte im Bereich "Program Management / Execution".

Insofern müssen auch alle weiteren Fragestellungen hinsichtlich W-L-B, Travel etc differenziert werden. Erwarungshaltung und Projektalltag sind für PME Berater die selben wie für McK Generalisten. Unterschieden wird jedoch bei der inhaltlichen Weiterentwicklung - während Generalisten, dazu angehalten sind möglichst viele Themen in Ihrer Anfangszeit auszuprobieren, sind PME Berater von Anfang an auf einem "Experten"-Track, was die Entwicklungsmöglichkeiten ggf. beschränkt.

Danke, das sind interessante Einblicke.
Ist man im PME dann nicht so etwas, wie die schlechter bezahlte (sofern, die Gehälter der vorherigen Beiträge stimmen) Büroassistentin mit erweiterten Kompetenzen? Und wie sieht die Zukunft der Abteilung aus? Welche Profile zieht Ihr (ich vermute du arbeitest im PME oder HR von Orphoz) an? Eure Stellenausschreibung spricht von "übersurchschnittlichen" Profilen, also keine high performer? Wie sehen die Exits aus?

Wie die Zukunftsplanung aussieht kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt mir der Einblick. Deinen Vergleich mit Büroassistentin kann ich nicht nachvollziehen, oder ich verstehe ihn zumindest nicht. Wenn du unter Program Management die Unterstützung bei administrativen Themen verstehst - dann würde ich dir raten, dich mit der Thematik besser vertraut zu machen (Lesetipp: www.mckinsey.com/business-functions/transformation/our-insights/perspectives-on-transformation).

Konstruktiv, danke (:

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Erlebe es gerade von Kundenseite. McK macht ein Strategieprojekt mit starker PMO-Komponente. Auch die normalen Berater machen schon extrem operative/admin Tätigkeiten. Die Orphoz-Kollegin ist dann quasi nochmal die Assistenz vom PMO. Ich meine das nicht despektierlich, aber sie hat einen Sekretärinnenjob der einfacheren Sorte: Deadlines einfordern, Terminvereinbarung, Raumbuchung, Protokoll, Reports aktualisieren etc. Wenn ich auf den Job einem internen Uni-Absolventen setzen würde, hab ich nach 3 Monaten seine Kündigung und wahrscheinlich noch Ärger mit HR. Dabei ist die Orphoz-Beraterin kein junior sondern hat schon einige Jahre BE in anderen Beratungen und kommt von einer guten Uni. Verkauft wird es dem Kunden natürlich als McK. Also überlegt Euch gut, ob die (indirekte) McK Brand es Wert ist. Man ist und bleibt ganz unten in der Nahrungskette und macht oft stumpfe Tätigkeiten, für die McK die jungen HiPos zu schade sind. Vielleicht ist ja auch die Erwartungshaltung der jungen Generation der Grund für Orphoz PME. Früher haben das junge Berater gemacht, heute holt man sich einen Subunternehmer.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Gibt es hier jemanden, der weitere Insights betragen könnte? Insbesondere der Public-Bereich wäre für mich von großem Interesse. Danke im Voraus.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Würde mich auch interessieren.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

Gibt es hier jemanden, der weitere Insights betragen könnte? Insbesondere der Public-Bereich wäre für mich von großem Interesse. Danke im Voraus.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

Gibt es hier jemanden, der weitere Insights betragen könnte? Insbesondere der Public-Bereich wäre für mich von großem Interesse. Danke im Voraus.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

McKinsey zieht sich aus verschiedenen Gründen vermehrt aus dem Public Sector zurück. Orphoz ist teilweise noch unterwegs - aber durch Wechsel (=Abgänge) im Leadership besteht dort aktuell nicht die stabilste Situation.

Wer PS Beratung machen würde, dem würde ich empfehlen S& (für Strategie) bzw. PwC (eher Umsetzungsfokus) anzuschauen. Deloitte versucht aktuell ihren PS Footprint auszubauen, sind aber noch am Anfang. Ansonsten sind KPMG und Bearing Point noch recht häufig anzutreffen - auch eher Fokus auf Umsetzung.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Ein Mapping der großen Beratungen entlang von traditionellen Beratungskategorien wie Strategie, Prozesse, Umsetzung etc. ist ganz besonders im Public Sector nur schwer möglich. Hier steht noch mehr eine Account/Geschäftsfeldorientierung im Vordergrund (selbst über die thematisch verschiedenen Bundesrahmenverträge lassen sich Projekte dann in diverse Richtungen framen). Deshalb besetzen z. B. auch Big 4 immer wieder strategische Themen, während McKinsey mit Orphoz u. a. seine Umsetzungskompetenz erweitern wollte.
Weitere Beispiele für gute Adressen im Public (auf Bundesebene): CapgeminiInvent, PD, msg

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

McKinsey zieht sich aus verschiedenen Gründen vermehrt aus dem Public Sector zurück. Orphoz ist teilweise noch unterwegs - aber durch Wechsel (=Abgänge) im Leadership besteht dort aktuell nicht die stabilste Situation.

Wer PS Beratung machen würde, dem würde ich empfehlen S& (für Strategie) bzw. PwC (eher Umsetzungsfokus) anzuschauen. Deloitte versucht aktuell ihren PS Footprint auszubauen, sind aber noch am Anfang. Ansonsten sind KPMG und Bearing Point noch recht häufig anzutreffen - auch eher Fokus auf Umsetzung.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit Orphoz (McKinsey-Tochter)?

Ich kann nur für PME sprechen und kann die genannten potenziellen Probleme nur bestätigen.
Es ist definitiv eine Zweiklassengesellschaft mit deutlich reduzierten Entwicklungs- und Absprungmöglichkeiten. Beförderungszeiträume sind planmäßig deutlich länger ohne Transparenz über die Stufen in den Stufen, es gibt keine Sonderleistungen (Car, Altersvorsorge) oder Vorteile bei den Arbeitszeiten. Dadurch kommt man schon an die 50% schlechter weg, als bei McKinsey etc. (ohne jetzt zu werten, ob es trotzdem ein gutes Gehalt ist)
Consultant: 50-55k (auch mit Master oder Doktorabschluss)
Senior Consultant: 75-80k
Bonus von max. 10%
Mit entsprechendem Hintergrund ist man in der Industrie besser bedient (insbesondere mit Berufserfahrung). Bedingungen sind u.U. bei Accenture, Bearing Point etc. besser, weil es z.B. Überstundenregelungen gibt und der Name bekannter ist.
Orphoz ist nicht mal in McK richtig bekannt. Und wenn, dann nur als Public, die leider von einem Skandal in den nächsten laufen.

Zu Anfang konnte man sich noch auf McK Projekte schleichen und echt was lernen. Jetzt wird auf PMO getrimmt. Die ggf. sehr eintönige Arbeit muss man dann schon mögen. Auch werden die Leute eher auf kein Projekt geschickt, als auf eins, was kein PMO macht.
Man muss den McK Anforderungen gerecht werden, was das Ganze ziemlich widersprüchlich macht.
Momentan liegt der Fokus auch eher auf internationaler Expansion, als an der Verbesserung des Business Modells und der Community.

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