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UB sinnvoll bevor Startup starten?

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WiWi Gast

UB sinnvoll bevor Startup starten?

Hallo,

ist es sinnvoll vor einer angestrebten Selbstständigkeit erst einige Jahre bei einer UB (1st/2nd/3rd Tier) gearbeitet zu haben oder sollte man sich die Zeit sparen und direkt die Selbstständigkeit anstreben? Lernt man bestimmte Dinge in einer UB die man für sein eigenes Unternehmen brauchen könnte?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Gute Frage. Ich habe zwar mal ein Praktikum bei einer UB gemacht, aber ich kann es dir auch nicht sagen.

Ich denke, was hilfreich sein könnte ist:

  • du kannst Geldgeber und Kunden mit 1A Power Point Folien-Vorträgen überzeugen
  • Geldgeber sind beeindruckt und glauben, wer bei einer UB war, muß auch ein guter Unternehmer sein
  • Man ist in UBs am Puls der Zeit und kriegt gut die heißesten Zukunftstrends mit. Hier kann man Ideen für Startups kriegen. Besteht aber auch die Gefahr, dass man dann die Beraterwelt mit der echten Welt verwechselt. Manche Trends setzen sich eben nicht in der breiten Masse durch.
  • UBs sind sehr effizient und zielorientiert geführt, kein Schnickschnack, kein Schlendrian: diese Arbeitsweise kannst du dir für dein Startup abschauen
  • wenn du den Beraterhabitus drauf hast, kannst du leichter gutes Personal finden, weil dann sprichst du eine Art Geheimsprache mit anderen Beratertypen
  • wenn du schwerpunktmäßig in der Branche als Berater tätig warst, wo dein Startup später startet, ist das natürlich super (tolle Marktkenntnis)
  • du hast ein Netzwerk, das dir beim Startup sehr hilfreich sein kann in vieler Hinsicht
  • wenn du es in der UB bis zur Personalveranwortung bringst, ist das in gutes Testfeld dafür, wenn du später selber mal Chef bist
  • du kannst durch das sehr gute Gehalt schonmal ein bisschen was beiseite legen als Startkapital

Aber:

  • du hast null Zeit, neben der Tätigkeit in der UB irgendwas anderes zu machen. Bei einem normalen Job könntest du schonmal anfangen, deine Idee nebenberuflich zu testen und Netzwerke aufzubauen. Von 0 auf 100 mit irgendwas zu starten ist ein großes Risiko.
  • banales Handwerkszeug wie Buchhaltungswissen, Steuern, Marketing/SEO, Versand, Vertragsgestaltung, Controlling lernst du in der UB nicht. Deshalb besteht die Gefahr, diese Dinge zu unterschätzen und für nicht so wichtig zu erachten bzw. sich nicht ordentlich drum zu kümmern und alles zu delegieren.
  • vielleicht ist es gar nicht so gut, ein Startup wie ein Beratungsunternehmen zu führen, da hier doch strukturell einige Unterschiede bestehen (u.a. die Bezahlung)
  • ein Startup verlangt großen Einsatz und man arbeitet sehr viel. Wenn man vorher schon 3 Jahre bei der UB sehr viel gearbeitet hat, könnte einen das überfordern und das Privatleben vollends zerstören
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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Ja, ist ein Vorteil

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Top Beitrag (ernst gemeint!), freut mich immer zu sehen, wenn andere sich Zeit nehmen und ernsthaft gute und konstruktive Beiträge schreiben!

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Die Ex-Berater, die ich als Unternehmer kenne, haben 3 Sachen mitgebracht:

  1. Netzwerke & Kontakte
  2. Know-how bzw. Hard & Soft Skills
  3. Kapital - wenn auch nicht immer ihr eigenes

Und der Schritt war ein Aufstieg, keiner hat mit einer 5-Mann-Bude angefangen. Die meisten auch nicht etwas von Grund an aufgebaut übrigens, eher übernommen und professionalisiert.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Was würdet ihr denn sagen würde mehr bringen:

Erfahrung bei einer Tier1/2 Bude wo eher die Strategie im Vordergrund steht oder eher Tier3 und darunter wo eher operative Umsetzung gefragt ist?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Push - Macht es sinn in einer Strategieberatung 1-3 Jahre zu arbeiten, bevor man gründet?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Push - Macht es sinn in einer Strategieberatung 1-3 Jahre zu arbeiten, bevor man gründet?

Das hängt davon ab, ob du schon weist mit was du gründen willst. Wenn du selbst überhaupot noch keine Arbeitserfahrung nach dem Studium hattest, egal was, merkt man das Gründern meist schnell an. Dann muss man sich mindestens Leute, mit der richtigen Erfahrung ins Team holen. Ansonsten stimmen zwar die Punkte, die der Poster oben gelistet hat, vieles davon kann man aber auch bereits aus UB Praktika rausholen, ohne dort full time gearbeitet zu haben (abgesehen natürlich vom Netzwerk). Um Einblick in z.B. Technologietrends zu bekommen, muss man nicht erst als Berater in einem Unternehmen für gewesen sein. Viel aktuelles Lesen und Fachveranstaltungen/Messen etc... tun das auch.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Push - Macht es sinn in einer Strategieberatung 1-3 Jahre zu arbeiten, bevor man gründet?

Warum willst du das wissen ?
Hast du eine Idee für eine Gründung?

Die Antwort auf die Frage ist sehr sehr simpel: Wer eine gute Idee hat sollte sie sofort umsetzen!!! Da brauch man nicht erst einen Umweg über die UB machen.

Andererseits kann die Arbeit im der UB einen auf Ideen bringen und einem gewisse Qualifikationen vermitteln die hilfreich sein KÖNNEN.

Ich warne aber davor zu glauben dass ein guter Berater auch eine gute Führungsperson oder gar ein guter Gründer ist. Alles was Beratung ausmacht ist so ziemlich das Gegenteil von Führung und Unternehmertum.

Führung bedeutet mit Leuten klarkommen die nicht immer motiviert sind.
Unternehmertum bedeutet zu MACHEN und nicht zu analysieren und charts zu malen .

Gott sei Dank dreht sich der Markt auch gerade langsam so dass nicht jeder Spinnerei eine hohe Bewertung erhält. Ich bin sicher die start ups die substantial nachhaltig gut laufen sind eher echte Firmengründungen von Fachleuten aus der Industrie.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Push - Macht es sinn in einer Strategieberatung 1-3 Jahre zu arbeiten, bevor man gründet?

Willst du einfach nur gründen des gründen wegens oder um viel Geld zu verdienen? Oder willst du gründen weil du eine konkrete Idee hast, an die du glaubst und der du bereit bist alles unterzuordnen?

Wenn ersteres, solltest du besser gar nicht gründen, denn dann wirst du scheitern.

Wenn zweites, solltest du sofort gründen.

Wenn du dir vorstellen kannst zu gründen, weißt aber noch nicht was, dann fang in der UB an. Sobald dir was klar wird was funktionieren könnte, verlässt du die UB und gründest. Eventuell findest du dort Co-Founder, Investoren, Kunden... Kann durchaus nützlich sein. Oder ein Founder findet dich und nimmt dich als Co-Founder mit ;) Und falls dir nie eine Idee kommt und dich auch keiner mitnimmt, dann bleibst du halt in der UB / gehst in den Konzern etc.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Beide sind total schlecht geeignet.
Wenn du Gründen willst arbeite in einer anständigen Firma und lerne erst mal das Laufen

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Beide sind total schlecht geeignet.
Wenn du Gründen willst arbeite in einer anständigen Firma und lerne erst mal das Laufen

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

Was ist denn für dich eine anständige Firma? Sind Unternehmen wie McKinsey und Goldman Sachs „unanständig“ und man lernt dort nichts, oder wie kann man dein Kommentar verstehen?

Würde behaupten, dass der durchschnittliche McKinsey Berater oder GS Banker besser fürs Unternehmtum geeignet ist, als die, die z.B. bei einem Industrieunternehmen im Controlling arbeiten.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Als Berater warst du noch nie Mitglied einer typischen Firmenstruktur. UB kannst du da nicht vergleichen. Vermutlich meint er das.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Beide sind total schlecht geeignet.
Wenn du Gründen willst arbeite in einer anständigen Firma und lerne erst mal das Laufen

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

Was ist denn für dich eine anständige Firma? Sind Unternehmen wie McKinsey und Goldman Sachs „unanständig“ und man lernt dort nichts, oder wie kann man dein Kommentar verstehen?

Würde behaupten, dass der durchschnittliche McKinsey Berater oder GS Banker besser fürs Unternehmtum geeignet ist, als die, die z.B. bei einem Industrieunternehmen im Controlling arbeiten.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Schaut euch doch einfach die Werdegänge der erfolgreichen Unternehmer an, eine kleine Minderheit war in der Strategieberatung, meistens sind gute Unternehmer eher nicht kompatibel mit den Anforderungen des Angestelltendaseins bei McK und Co.

Ach ja, mit "Unternehmer" meine ich nicht bärtige BWL-Justis die einen Essenslieferdienst gegründet haben, bei dem unstudierte Kräfte dann auf dem Fahrad strampeln. Sondern echte, produzierende Unternehmen, mit normaler Wertschöpfungskette.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Das sind keine unanständigen Firmen.
Was ich meinte ist dass du dort in einer bubble lebst. Du erlebst nicht wie eine normale Firma funktioniert, womit man dort zu kämpfen hat, oder auch welche Produkte ein Markt will.

Du kannst dann natürlich die 23.456ste Dienstleistungs App gründen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Beide sind total schlecht geeignet.
Wenn du Gründen willst arbeite in einer anständigen Firma und lerne erst mal das Laufen

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

Was ist denn für dich eine anständige Firma? Sind Unternehmen wie McKinsey und Goldman Sachs „unanständig“ und man lernt dort nichts, oder wie kann man dein Kommentar verstehen?

Würde behaupten, dass der durchschnittliche McKinsey Berater oder GS Banker besser fürs Unternehmtum geeignet ist, als die, die z.B. bei einem Industrieunternehmen im Controlling arbeiten.

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WiWi Gast

UB sinnvoll bevor Startup starten?

Die beste Vorbereitung darauf ein Start Up zu gründen ist ein Start Up zu gründen.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2017:

Hallo,

ist es sinnvoll vor einer angestrebten Selbstständigkeit erst einige Jahre bei einer UB (1st/2nd/3rd Tier) gearbeitet zu haben oder sollte man sich die Zeit sparen und direkt die Selbstständigkeit anstreben? Lernt man bestimmte Dinge in einer UB die man für sein eigenes Unternehmen brauchen könnte?

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Eindeutig JA. Sonst hast du wirklich NULL Praxiserfahrung, und nein Praxis lernst du nicht in der UNI oder an der FH.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Naja, die braucht man aber auch absolut nicht um gründen zu können. Mal ganz davon abgesehen, sind bei den meisten Industrieunternehmen die Strukturen alt und verkrustet und eher schlecht als recht.
Fürs Gründen sind UB/IB deutlich besser als Industrieunternehmen

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Als Berater warst du noch nie Mitglied einer typischen Firmenstruktur. UB kannst du da nicht vergleichen. Vermutlich meint er das.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Beide sind total schlecht geeignet.
Wenn du Gründen willst arbeite in einer anständigen Firma und lerne erst mal das Laufen

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

Was ist denn für dich eine anständige Firma? Sind Unternehmen wie McKinsey und Goldman Sachs „unanständig“ und man lernt dort nichts, oder wie kann man dein Kommentar verstehen?

Würde behaupten, dass der durchschnittliche McKinsey Berater oder GS Banker besser fürs Unternehmtum geeignet ist, als die, die z.B. bei einem Industrieunternehmen im Controlling arbeiten.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Besser ist in einem Startup zu arbeiten, bestenfalls in der gleichen Branche.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

Meines Erachtens bringt es überhaupt nichts, einer normalen Firma zum Gründen beizutreten, gerade als Einsteiger hast du Null Exposure zu den Top-Themen und bist eher in deiner Abteilung und machst da dein Ding. Außerdem auch "nur" ~40 Stunden also auch nicht wirklich superhoher Input. Da du auch nicht als Teamleiter etc. einsteigst, lernst du auch nicht, wie eine Firma wirklich funktioniert.

Einer Top-UB kann ich einige Vorteile abgewinnen: Du lernst Selbstorganisation. Du lernst Disziplin & Drive aufzubauen, du kannst dich mit überdurchschnittlich Smarten-Köpfen connecten, die wahrscheinlich auch in Karriere was erreichen werden und du hast ordentlich Prestige im Lebenslauf, wenn dein Start-up den Bach runtergeht.

In beiden Fällen sehe ich aber explizites Wissen, dass dir einen Super-Vorteil für das Gründen gibt, als nicht gegeben.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Schaut euch doch einfach die Werdegänge der erfolgreichen Unternehmer an, eine kleine Minderheit war in der Strategieberatung, meistens sind gute Unternehmer eher nicht kompatibel mit den Anforderungen des Angestelltendaseins bei McK und Co.

Ach ja, mit "Unternehmer" meine ich nicht bärtige BWL-Justis die einen Essenslieferdienst gegründet haben, bei dem unstudierte Kräfte dann auf dem Fahrad strampeln. Sondern echte, produzierende Unternehmen, mit normaler Wertschöpfungskette.

Die Lebensläufe alter Gründer sehen fast immer anders aus, weil viele noch aus einer Zeit stammen, wo nur 15% studiert haben, wenn überhaupt. Eine gute Vorbereitung zum Unternehmer ist eine Führungsrolle in einem KMU mit 100 Mitarbeitern. Nicht zu groß und nicht zu klein. Die Frage ist halt, ob man das will. Denn wenn es als Unternehmer doch nichts wird, fristet man dort für 2,5 netto bis ans Ende seiner Tage. Sucht euch Jobs, wo man was lernt und keine Bullshit Jobs, die gut bezahlt sind wie UB oder Konzern.

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WiWi Gast

Re: UB sinnvoll bevor Startup starten?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Wie schätzt ihr das ganze in Richtung IB ein? Ich möchte früher oder später gründen, habe aber noch keine Idee. Ich bin nächsten Sommer bei MS als Summer Analyst in London als Praktikant tätig.

Mir macht IB aktuell (noch) viel Spaß.

Ist es in Ordnung im IB Track zu bleiben, oder soll ich noch versuchen in eine Strategieberatung zu kommen, um später der „bessere“ Unternehmer zu sein, als wenn ich vorher ein Banker gewesen wäre?

Die Frage lautet also eigentlich: Wie viel schlechter sind Banker als Berater für Unternehmertum geeignet?

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Mir macht IB viel spaß und ich hätte defintiv auf mein Morgan Stanley Praktikum im nächsten Sommer sehr viel lust. Macht es sinn das ganze abzublasen, um noch in die Schiene des Consultants zu kommen, um später der bessere Gründer als der EX-Banker zu sein?

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