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T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Mich würde mal interessieren wie heutzutage die Exists speziell aus T1 und T2 wirklich aussehen.

Zunächst mal meine persönliche Erfahrung von damals:
5 Jahre Industrieerfahrung (hauptsächlich Inhouse Consulting), dann 6 Jahre Berater (T2). Was ich täglich von Headhuntern bekommen habe waren Inhouse Consulting Stellen (gähn...). Ab und an gab es mal einen verrückte Bude, die meinte sie brauche einen VS Assistenten (sprich: einer der den Dreck macht oder Ordnung ins Chaos bringt). Dass ich meine jetzige Position bekommen haben war ein 6er im Lotto und die absolute Ausnahme.

Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und suche Leute.
Letztens einen T1 Berater (5-6 BE dort, mit MBA/Doktor) interviewt. Der hat mir direkt gesagt, er sei bereit auf ~25-30% seines Gehalts zu verzichten, für einen schönen Exit (übrigens war sein Gehalt nicht so hoch wie es lt WiWi Treff sein müsste).

So viel zum Thema T1 Beratung ist das Mega Karriere-Sprungbrett und die Leute können sich vor geilen Exit-Optionen kaum retten.

Die Wahrheit ist: Es gibt jedes Jahr Tausende (!) T1-T3 Berater, die versuchen raus zukommen und es gibt jedes Jahr mehr und mehr ebenfalls gut ausgebildete Young Professionals in den Konzernen, die den jeweiligen Laden besser kennen. Excel, PPT etc kann jeder...

Mir ist völlig klar, dass Beratung immer noch eine gute Sache ist bzgl. Lernkurve und Breite der Aufgaben, etc. Mir ist auch klar, dass ein guter Mann mit Top Noten und einigen Jahren in der Beratung natürlich gute Chancen auf dem Markt hat. Die Frage ist aber, ob es wirklich SO attraktiv und leicht ist, damit Karriere zu machen wie manche glauben. Oder ob die T1/T2 im Lebenslauf, die Karriere an anderen Stellen sogar schwieriger macht (Gehalt ist schnell zu hoch um noch ins Raster zu passen; negative Assoziationen wegen Berater-Background,...)

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Gut geschrieben. Würde mich auch sehr stark interessieren - bin gespannt auf die Antworten und Erfahrungen hier.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Hohe Managementposition in einem Konzern; Private Equity; eigenes Startup gründen

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

So so und wie hoch war sein Gehalt?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Hohe Managementposition in einem Konzern; Private Equity; eigenes Startup gründen

  • träum weiter, das geht höchstens als Partner
  • ist möglich, aber Konkurrenz auch aus dem IB hoch + die Kultur ähnelt dem UB/Ib und ist eher ein exit "light"

in meinem umfeld kenne ich einige BCGler, die nach 2-4 Jahren jetzt bei einem Startup sind und dort auch nicht gerade hoch in der Hierarchie. Ebenso habe ich den Eindruck, dass einige startups von Ex-Beratern geradezu verzweifelt gegründet werden; so nach dem Motto: Kein job bekommen, also selber machen.

Mit BWL ist es nicht so leicht momentan. Die Banken/Versicherungen sind in der Krise und haben Einstellungsstop. In anderen Branchen ist man Laie und darf - wie schon gesagt- im Inhouse Consulting Folien pinseln oder als Projektmanager ein bisschen der Depp für alles spielen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Was hier manche träumen?
Leute, es ist einfach Realität, dass Exits vor 10-15 Jahren deutlich profilierter waren. Damals gab es deutlich weniger Berater und deutlich weniger Inhouse-Consulting Abteilungen. Ich war 3 Jahre beim BCG und bin nun Change Manager in einem Dax-30 Konzern. Habe hier in meiner Truppe auch diverse T1-3 Consulting Kollegen.

Nur weil man paar Jahre bei MBB war, heißt es noch lange nicht, dass man gewisse sofort etliche Stufen überspringen kann. Desweiteren, was viele von euch ignorieren: Es gibt sehr viele Kollegen aus dem Beratungsumfeld, die sehr schnell hochkletterten, aber der Absturz kam auch 3-4 Jahre später bzw. sie wunderten sich, warum es nicht weiter hoch geht.

Karriere ist ein Marathon und kein Sprint. Beratung gibt dir Toolset und Netzwerk. Einzelne Schritte muss man selber gehen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Top-Berater Probleme haben, eine geeignete und ihren Präferenzen entsprechende Stelle zu finden.

Ich arbeite selbst "nur" bei einer BIG4 im IT-Audit und uns verlassen fast wöchentlich Kollegen, die zu Porsche, Daimler, SAP etc. wechseln. Oftmals bereits nach 2 Jahren Berufserfahrung als Associate. Zwar sind das dann meistens Positionen ohne Führungsverantwortung, aber dennoch, attraktive Stellen.

Die Manager (und teilweise auch Senior Associates) wechseln - wenn sie wechseln - meist auf Projektleiter, Abteilungsleiter oder Gruppenleiter Positionen.

Bei uns, PwC, hat wie dem auch sei, niemand auch nur ansatzweise Probleme damit, einen Exit zu finden, für den es sich lohnt das Unternehmen zu verlassen. Die Leute, die uns verlassen begründen das fast ausschließlich mit "zu attraktiv um abzulehnen" - nur ganz selten mit "besserer W/L-Balance".

Von Headhuntern und Angeboten beim Mandanten vor Ort mal abgesehen, hat man denke ich wirklich hervorragende Chancen wenn man sich wo bewirbt und PwC im Lebenslauf stehen hat. Der Effekt sollte sich m.M.n. noch mehr verstärken, wenn man bei McK, BCG oder Roland Berger war. Ich kann mir lediglich vorstellen, dass eventuell einige T2 und T3-Berater Probleme in der Industrie haben werden, weil diese Buden halt außerhalb "der Szene" weitestgehend unbekannt sind - auch beim Abteilungsleiter der einen interviewt, solange man nicht ins Inhouse-Consulting wechselt. Und wessen Firma man zuerst googeln muss, der ist halt eventuell schon mal schlechter platziert, als jemand der von einer renommierten Firma kommt, die dem AT auch so bekannt ist.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Krise und Einstellungsstopp bei Banken und Versicherungen? Bist du im Jahr 2009 hängengeblieben?

Banken fahren gerade im Zuge des digitalen Wandels eine Art zweite Lean Welle aber Einstellungsstopp hat offiziell keine. Zwei Kommilitonen von mir sind zudem in unterschiedlichen Versicherungen Vorstandsasisstenten geworden und auch dort habe ich nichts von Stopps gehört. Also bitte kein Quark erzählen.

Zum Thema: Das Problem ist, dass der T1 - weniger T2 - Exit in Form von Positionen auf der zweiten Führungsebene eigentlich nur noch auf Director und Partner Ebene passiert. Darunter ist der beratungseffekt schon lange verblasst bzw. hat einen merger erfahren. Konkret bedeutet das, dass Headhunter für klassische Konzernpositionen mittlerweile und bei passender Projekterfahrung auch big4, T3 oder was auch immer anschreiben. Personaler können da auch nur zum Teil - und dann nur bei MBB - differenzieren. Einziger verbleibender (jedoch nach wie vor sehr starker) Anker sind die Alumnis der MBB, die selbst auch bevorzugt MBB einstellen.

Ich merke es bei mir in einer dt. Großbank. War selber bei RfP‘s beteiligt und führe mittlerweile auf unterster Führungsebene auch Gespräche für Einstellungen. Wo sollen die ganzen Berater hin? Für Markets und Corporate Finance sind sie nicht ausgebildet bzw. fehlt allgemein die Front Office Erfahrung. Bleibt nur Middle und back Office sowie Stab. Da braucht man aber auch entsprechende Erfahrung und die Führungspositionen werden so gut wie nie extern besetzt. Die inhouse Consulting stellen sind ein Light Exit und viele gibt es davon auch nicht. Die Konzernstrategie ist auch keine Abteilung von 100 Mann, geschweige denn eine Abteilung mit 10 Führungsspositionen. Letzen Endes bleiben dann nur noch Positionen, wo fachliche und prozessuale Expertise drittrangig ist. Das sind eigentlich nur Abteilungsleiter- und bereichsleiterstellen. Erstere werden ebenfalls meist intern (Front und middle office auch mal extern) vergeben und letztere extern aber an Branchenführungskräfte. Beraterexits habe ich in den letzten 5 Jahren eigentlich nur in unser inhouse Consulting und Konzernstrategie/-entwicklung gesehen. IC war eine Führungsposition (Director Level bei uns) und in der Konzernstrategie eine Projektleiterstelle. War übrigens auch paar mal Blg4 dabei. Darüber hinaus kenne ich davon einen bcgler und einen OWler. Ansonsten exits auf klassische staff/ Referentenstellen.

Die Führungskräfte haben auf TL und AL Ebene bei uns relativ wenig Fluktuation. Von daher erlebe ich wenn dann nur externe Banker aber keine Berater als neue Mitarbeiter. Manche haben einen entfernten Beraterbackground, aber dagegen stehen halt mehr Urbanker.

MBB, OW, zeb, Big4 FS -> Viele exiten am ende dann doch auf stellen, die man auch über eine Konzernkarriere erreicht.

Für mich ist der Karriereboost über MBB vorbei, jedenfalls im Vergleich zu den 90ern und 00ern. Man geht zu den T1T2 eher wegen dem Umfeld und der Lernkurve, was eine andere kausalität für gute karriereentwicklungen schafft als der Ruf. Allerdings gehen genauso viele - wenn nicht mehr- gute und ambitionierte Leute direkt in den Konzern. Daher wird das ganze am ende egalisiert und bleibt eine Sache der persönlichen Präferenz.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Hohe Managementposition in einem Konzern; Private Equity; eigenes Startup gründen

  • träum weiter, das geht höchstens als Partner
  • ist möglich, aber Konkurrenz auch aus dem IB hoch + die Kultur ähnelt dem UB/Ib und ist eher ein exit "light"

in meinem umfeld kenne ich einige BCGler, die nach 2-4 Jahren jetzt bei einem Startup sind und dort auch nicht gerade hoch in der Hierarchie. Ebenso habe ich den Eindruck, dass einige startups von Ex-Beratern geradezu verzweifelt gegründet werden; so nach dem Motto: Kein job bekommen, also selber machen.

Mit BWL ist es nicht so leicht momentan. Die Banken/Versicherungen sind in der Krise und haben Einstellungsstop. In anderen Branchen ist man Laie und darf - wie schon gesagt- im Inhouse Consulting Folien pinseln oder als Projektmanager ein bisschen der Depp für alles spielen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Top-Berater Probleme haben, eine geeignete und ihren Präferenzen entsprechende Stelle zu finden.

Ich arbeite selbst "nur" bei einer BIG4 im IT-Audit und uns verlassen fast wöchentlich Kollegen, die zu Porsche, Daimler, SAP etc. wechseln. Oftmals bereits nach 2 Jahren Berufserfahrung als Associate. Zwar sind das dann meistens Positionen ohne Führungsverantwortung, aber dennoch, attraktive Stellen.

Die Manager (und teilweise auch Senior Associates) wechseln - wenn sie wechseln - meist auf Projektleiter, Abteilungsleiter oder Gruppenleiter Positionen.

Bei uns, PwC, hat wie dem auch sei, niemand auch nur ansatzweise Probleme damit, einen Exit zu finden, für den es sich lohnt das Unternehmen zu verlassen. Die Leute, die uns verlassen begründen das fast ausschließlich mit "zu attraktiv um abzulehnen" - nur ganz selten mit "besserer W/L-Balance".

Von Headhuntern und Angeboten beim Mandanten vor Ort mal abgesehen, hat man denke ich wirklich hervorragende Chancen wenn man sich wo bewirbt und PwC im Lebenslauf stehen hat. Der Effekt sollte sich m.M.n. noch mehr verstärken, wenn man bei McK, BCG oder Roland Berger war. Ich kann mir lediglich vorstellen, dass eventuell einige T2 und T3-Berater Probleme in der Industrie haben werden, weil diese Buden halt außerhalb "der Szene" weitestgehend unbekannt sind - auch beim Abteilungsleiter der einen interviewt, solange man nicht ins Inhouse-Consulting wechselt. Und wessen Firma man zuerst googeln muss, der ist halt eventuell schon mal schlechter platziert, als jemand der von einer renommierten Firma kommt, die dem AT auch so bekannt ist.

Echt, aus dem IT-Audit wechseln so viele zu solchen namhaften Unternehmen? Hört sich richtig gut an, was sind das meistens dann für Positionen?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

+1. Basierend auf der Aussage kann man als Insider relativ schnell einschätzen, ob er tatsächlich Ahnung hat von was er redet oder nur rumtrollt.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

So so und wie hoch war sein Gehalt?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ganz so schlimm ist es auch nicht. Es gibt nach wie vor auch gute Exits.

Ich wurde nach einem Jahr MBB (Einstieg mit Master) von einem Headhunter für eine Inhouse Beratung kontaktiert. Ein paar Monate später habe ich gewechselt.

Ich konnte als experienced hire für 90k einsteigen. Ich finde das top fürs zweite Berufsjahr, UB hat sich rentiert.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Was ihr alle schreibt bestätigt mich voll. Natürlich wechseln viele in namhafte Unternehmen, aber es geht halt um die Position!

Und um es noch konkreter zu machen: PM in einer Abteilung oder im Inhouse Consulting ist absolut keine Leitungsfunktion! So was wir jedem täglich angeboten.

Mal ein paar noch konkretere Beispiele aus meiner Beratungszeit:

  • Ein Kollege hat nach ca. 2 Jahren Beratung ins Inhouse Consulting der Telekom gewechselt; glaube es was zunächst nicht mal PM dort
  • Ein Kollege hat ins Business Development beim TÜV gewechselt (ca. 4 Jahre Beratung)
  • Mehrere Kollegen waren relativ schnell frustriert und sind zu Start Ups gegangen
  • Ein paar Kollegen haben eigene Start Ups gestartet
  • Ein Kollege ist nach 4 Jahren gewechselt und hat nach kurzer Zeit ein kleines Shares Service Team (~4 Mitarbeiter) übernommen
  • Ein Kollege (4 Jahre) ist in die Strategieabteilung eines M-Dax gegangen (keine Leitungsfunktion)

Ich könnte ewig so weiter machen.

Es gibt aber auch Gegenbeispiele, das sind dann Leute die echt viel Erfahrung hatten, oder schon vorher Berufserfahrung in der Industrie, oder einfach sehr viel Glück!

Natürlich ist auch 90k mit 1-2 Jahren BE extrem, und ich beglückwünsche denjenigen dazu.
Aber dann ergibt sich das fast gleiche Problem für denjenigen in 2-3 Jahren. Entweder stockt die Gehaltsentwicklung, oder es geht aggressiv weiter, dann findet sich aber keine adäquate Position im Konzern für die du noch in Frage kommst.

Zu dem Troll Vorwurf von oben: Soll das ein Scherz sein? War das auf mich bezogen? Ich habe ein Job Interview geführt, und werde hier nicht posten was der Kandidat aktuell verdient. Es erschien mir nur weniger als was ich erwartet hätte bei einem so erfahrenen McK Mann, und hinzu kommt halt, dass er sofort gesagt hat, er würde auch für weniger arbeiten wenn die WLB besser ist. Was er will ist übrigens unter 6-stellig!

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Bin bei großem DAX Konzern, früh von MBB auf (Junior-)Projektleiterstelle gewechselt, aber bin sehr schnell in eine Führungsposition gekommen. Verdiene jetzt mehr als wenn ich geblieben bin bei besser WLB, also bin sehr zufrieden. Ein paar Takeaways:

  1. Beratungen und vor allem "Tiers" sind hier 95% der Leute unbekannt. Die verstehen nicht den Unterschied zwischen McK, KPMG und Pusemuckel GbR. Alles Beraterfuzzis halt.

  2. Führungskräfte in Strategie/Orga Funktionen kennen meistens McKinsey, BCG und Berger. Und auch den Unterschied zu Big 4 etc. in Sachen Selektivität und Schwerpunkt. Bain und andere T2 sind dagegen fast völlig unbekannt. In deren Wahrnehmung sind dann PWC & Co. bessere Adressen, weil sie die wiederum kennen.

  3. Man kann nicht einfach so von MBB in eine DAX Führungsposition wechseln. Selbst als PM/Principal nicht. Aber: Man hat alle Voraussetzungen, um es sehr schnell dahin zu schaffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wenn man frisch von MBB kommt es sehr leicht ist, im Konzern als Überperformer aufzufallen. Vorausgesetzt man hat eine Stelle mit viel Exposure (wichtig: projektbasiert, interdisziplinär, kein reines Backoffice).

  4. MBB Netzwerk ist hilfreich, vor allem wenn man sich von der ersten Führungsebene weiterentwickeln will und das fachliche in den Hintergrund tritt (man also als FK auch nach anderen Funktionen/Industrien schauen kann). T1/2 Berater wissen die eigenen Skills sehr zu schätzen. Das merke ich auch an mir: In meinem Team versuche ich aktuell fast nur noch, Leute von Top Beratungen einzustellen, weil ich weiß wie die ticken und performen. Da ist es mir auch egal, ob so von meiner ehemaligen kommen oder von einer der anderen. So gehts auch weiter oben zu: Dass es bei den Alumni eine Rivalität unter den Beratungen geben soll ist Quatsch. Man ist froh wenn überhaupt mal einer da ist.
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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Sieht ja übrigens fast so aus, als hätten es die Big4 Berater und IT Consultants sogar leichter einen besseren Job zu finden als die T1 und T2ler.

Liegt wohl eben gerade an den unterschiedlichen Erwartungshaltungen, Ambitionen und vor allem der Absprungbasis was die Gehälter angeht

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Top-Berater Probleme haben, eine geeignete und ihren Präferenzen entsprechende Stelle zu finden.

Ich arbeite selbst "nur" bei einer BIG4 im IT-Audit und uns verlassen fast wöchentlich Kollegen, die zu Porsche, Daimler, SAP etc. wechseln. Oftmals bereits nach 2 Jahren Berufserfahrung als Associate. Zwar sind das dann meistens Positionen ohne Führungsverantwortung, aber dennoch, attraktive Stellen.

Die Manager (und teilweise auch Senior Associates) wechseln - wenn sie wechseln - meist auf Projektleiter, Abteilungsleiter oder Gruppenleiter Positionen.

Bei uns, PwC, hat wie dem auch sei, niemand auch nur ansatzweise Probleme damit, einen Exit zu finden, für den es sich lohnt das Unternehmen zu verlassen. Die Leute, die uns verlassen begründen das fast ausschließlich mit "zu attraktiv um abzulehnen" - nur ganz selten mit "besserer W/L-Balance".

Von Headhuntern und Angeboten beim Mandanten vor Ort mal abgesehen, hat man denke ich wirklich hervorragende Chancen wenn man sich wo bewirbt und PwC im Lebenslauf stehen hat. Der Effekt sollte sich m.M.n. noch mehr verstärken, wenn man bei McK, BCG oder Roland Berger war. Ich kann mir lediglich vorstellen, dass eventuell einige T2 und T3-Berater Probleme in der Industrie haben werden, weil diese Buden halt außerhalb "der Szene" weitestgehend unbekannt sind - auch beim Abteilungsleiter der einen interviewt, solange man nicht ins Inhouse-Consulting wechselt. Und wessen Firma man zuerst googeln muss, der ist halt eventuell schon mal schlechter platziert, als jemand der von einer renommierten Firma kommt, die dem AT auch so bekannt ist.

Echt, aus dem IT-Audit wechseln so viele zu solchen namhaften Unternehmen? Hört sich richtig gut an, was sind das meistens dann für Positionen?

Hier der Vorposter. Also IT-Audit habe ich so nur gesagt, damit klar ist, was gemeint ist. So offiziell gibt es bei PwC kein IT-Audit - da wird recht viel unter Risk Assurance zusammengefasst - von klassischem Audit bis Treasury. Darunter fallen dann auch einige Beratungsprojekte über Prozessoptimierung, Cyber Security, etc. p.p. für die auch die selben Leute hergenommen werden, die eigentlich prüfen.

Meistens halt exit in SAP-Abteilungen der großen Konzerne, wenn man IT lastig bleiben möchte. Je nach dem wie lange man bei der BIG4 dabei war, eben mit Führungsverantwortung (Gruppenleiter) oder ohne. Viele zieht es auf so klassische Schnittstellen-Positionen zwischen Fachabteilung und IT, oftmals auch als Projektleiter, wenn genügend BE da ist. Einige verschlägt es auch in die interne Revision.

Da ist bei uns eigentlich echt alles dabei, weil wir auch kaum Informatiker im Team haben. Fast ausschließlich WINF oder BWL-Leute und die orientieren sich dann eben oftmals auch noch in eine ganz andere Richtung - Finance o.ä.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, dass die Top-Berater Probleme haben, eine geeignete und ihren Präferenzen entsprechende Stelle zu finden.

Ich arbeite selbst "nur" bei einer BIG4 im IT-Audit und uns verlassen fast wöchentlich Kollegen, die zu Porsche, Daimler, SAP etc. wechseln. Oftmals bereits nach 2 Jahren Berufserfahrung als Associate. Zwar sind das dann meistens Positionen ohne Führungsverantwortung, aber dennoch, attraktive Stellen.

Die Manager (und teilweise auch Senior Associates) wechseln - wenn sie wechseln - meist auf Projektleiter, Abteilungsleiter oder Gruppenleiter Positionen.

Bei uns, PwC, hat wie dem auch sei, niemand auch nur ansatzweise Probleme damit, einen Exit zu finden, für den es sich lohnt das Unternehmen zu verlassen. Die Leute, die uns verlassen begründen das fast ausschließlich mit "zu attraktiv um abzulehnen" - nur ganz selten mit "besserer W/L-Balance".

Von Headhuntern und Angeboten beim Mandanten vor Ort mal abgesehen, hat man denke ich wirklich hervorragende Chancen wenn man sich wo bewirbt und PwC im Lebenslauf stehen hat. Der Effekt sollte sich m.M.n. noch mehr verstärken, wenn man bei McK, BCG oder Roland Berger war. Ich kann mir lediglich vorstellen, dass eventuell einige T2 und T3-Berater Probleme in der Industrie haben werden, weil diese Buden halt außerhalb "der Szene" weitestgehend unbekannt sind - auch beim Abteilungsleiter der einen interviewt, solange man nicht ins Inhouse-Consulting wechselt. Und wessen Firma man zuerst googeln muss, der ist halt eventuell schon mal schlechter platziert, als jemand der von einer renommierten Firma kommt, die dem AT auch so bekannt ist.

Echt, aus dem IT-Audit wechseln so viele zu solchen namhaften Unternehmen? Hört sich richtig gut an, was sind das meistens dann für Positionen?

Teamleiter oder Unterabteilungsleiter, mit viel Glück Abteilungsleiter. Waren aber auch Berater ab Senior Manager und vom Alter auch nicht jünger als viele AL bei uns.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Kommt wie gesagt immer auf die Erwartungen, den exakten Background und die Hardskills an.

Auf den unteren Stufen wird ein Big4 Consultant für Konzernexits einem MBB Consultant nicht dahingehend nachstehen, dass nur einer eingeladen oder über den HH (PE etc. mal außen vor) angesprochen wird. MBB und T2 machen schon längst keine reine Strategie mehr sondern ebenfalls viel Projekte in den Bereichen Prozesse, Effizienz etc. - operativer halt. Im Gegenzug findet man (natürlich in einem viel geringeren Maße & branchenspezifisch) mittlerweile die Big4 hin und wieder auf Strategieprojekten. Auch wenn die C-Level Nähe ganz klar den MBB gehört, so ändern sich die Projektportfolios und werden immer heterogener. Was zählt sind nun einmal die Net Sales. Daher ist das Skillset der Berater - ob nun MCK oder KPMG - im Kern nach 2-3 Jahren exakt das Gleiche. Und auch ein Big4 Consultant muss gute Soft Skills haben und entsprechend auftreten, da hat ein MBBler keinerlei Vorteile mehr.

Auf oberer Ebene teilt sich das Feld der Exits dann etwas, besonders hinsichtlich Bezahlung.

In meinen Augen ist der beste Exit nach 5-6 Jahren Beratung (ausgehend von einem Einstieg direkt nach dem Studium) auf Manager /EM Ebene. Sowohl bei den T1,2 als auch den T3 & Big4 nehmen die Exit-Möglichkeiten ab dieser Stufe signifikant zu und man läuft nicht Gefahr, im Consulting System zu versacken. Man bringt durch diverse Projektleitungstätigkeiten in Kombination mit dem Skillset auch die Voraussetzung für eine kleine Führungsposition/Projektleitungsfunktion im Konzern mit. Einziges Problem bei den MBB & T2: Man ist auf einem hohen Gehaltslevel. Während man bei den Big4 & T3 irgendwo zwischen 100-120k hängt, ist man bei den MBB schon etwas höher. Entsprechend stärker wird das Gehalt zurückgeschraubt werden.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Sieht ja übrigens fast so aus, als hätten es die Big4 Berater und IT Consultants sogar leichter einen besseren Job zu finden als die T1 und T2ler.

Liegt wohl eben gerade an den unterschiedlichen Erwartungshaltungen, Ambitionen und vor allem der Absprungbasis was die Gehälter angeht

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Noch was ganz lustiges, was ein Stück weit sinnbildlich ist für Erwartungshaltung eines Juniors im Vergleich zum Realitätssinn eines Seniors:

Zwei Interview Kandidaten gehabt:

  • Kandidat 1: McK seit knapp einem Jahr, vorher ein Praktikum bei T4
  • Kandidat 2: McK seit 5 Jahren mit 2 Jahren Promotion

beide übrigens außerordendlich nett und kompetent, keine Frage.
Aber ratet mal was? beide haben die etwa gleiche Gehaltserwartung genannt :-)

Sprich, Kandidat 1 meint nach einem jahr McK gehört ihm die Welt und er kann noch mal ordentlich drauflegen. Kandidat 2 will nur noch raus und hat gemerkt, dass das so leicht auch nicht ist.

Ich fand es krass

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Noch was ganz lustiges, was ein Stück weit sinnbildlich ist für Erwartungshaltung eines Juniors im Vergleich zum Realitätssinn eines Seniors:

Zwei Interview Kandidaten gehabt:

  • Kandidat 1: McK seit knapp einem Jahr, vorher ein Praktikum bei T4
  • Kandidat 2: McK seit 5 Jahren mit 2 Jahren Promotion

beide übrigens außerordendlich nett und kompetent, keine Frage.
Aber ratet mal was? beide haben die etwa gleiche Gehaltserwartung genannt :-)

Sprich, Kandidat 1 meint nach einem jahr McK gehört ihm die Welt und er kann noch mal ordentlich drauflegen. Kandidat 2 will nur noch raus und hat gemerkt, dass das so leicht auch nicht ist.

Ich fand es krass

Stimmt, aber das ist nicht unsere Schuld. Ich habe in Mannheim studiert, top 10% abgeschlossen und immer gesagt bekommen ich sei der geilste. Dann guten Einstieg und logischerweise schnell die erste Beförderung bekommen (die, die eh jeder nach 1 1/2- 2 1/2 Jahren kriegt).

Jetzt nach drei Jahren bin ich so langsam auf den Teppich gekommen und realisiere, wie hoffnungslos ich mich überschätzt habe. Gerade im Hinblick auf das Skillset eines BWLers... Aber wenn du seit dem Abi immer nur gesagt bekommst, wie heftig du bist weil du BWL an einer Eliteuni blabla machst, glaubst du es irgendwann selbst... Dieselbe Nummer dann in der T1 Beratung.... wir sind die geilsten...

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Stimmt, aber das ist nicht unsere Schuld. Ich habe in Mannheim studiert, top 10% abgeschlossen und immer gesagt bekommen ich sei der geilste. Dann guten Einstieg und logischerweise schnell die erste Beförderung bekommen (die, die eh jeder nach 1 1/2- 2 1/2 Jahren kriegt).

Jetzt nach drei Jahren bin ich so langsam auf den Teppich gekommen und realisiere, wie hoffnungslos ich mich überschätzt habe. Gerade im Hinblick auf das Skillset eines BWLers... Aber wenn du seit dem Abi immer nur gesagt bekommst, wie heftig du bist weil du BWL an einer Eliteuni blabla machst, glaubst du es irgendwann selbst... Dieselbe Nummer dann in der T1 Beratung.... wir sind die geilsten...

Dieses Mindset bringt diejenigen dann auch in solche Unternehmen :)

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Was verwundert dich daran? Das Gehalt bestimmt der Arbeitgeber je nach Stelle und nicht der Arbeitnehmer nach seinem CV. Wenn du für die gleiche Stelle interviewst, wirst du gleiche Gehaltserwartungen hören.

Mich verwundert eher euer Vorgehen, für die gleiche Stelle jemanden mit einem Jahr und jemanden mit 5 Jahren Erfahrung einzuladen. Das sind doch komplett unterschiedliche Profile. Eigentlich definiert man doch vorher CV-Kriterien und lädt dann nur Leute ein, die diesen entsprechen.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Noch was ganz lustiges, was ein Stück weit sinnbildlich ist für Erwartungshaltung eines Juniors im Vergleich zum Realitätssinn eines Seniors:

Zwei Interview Kandidaten gehabt:

  • Kandidat 1: McK seit knapp einem Jahr, vorher ein Praktikum bei T4
  • Kandidat 2: McK seit 5 Jahren mit 2 Jahren Promotion

beide übrigens außerordendlich nett und kompetent, keine Frage.
Aber ratet mal was? beide haben die etwa gleiche Gehaltserwartung genannt :-)

Sprich, Kandidat 1 meint nach einem jahr McK gehört ihm die Welt und er kann noch mal ordentlich drauflegen. Kandidat 2 will nur noch raus und hat gemerkt, dass das so leicht auch nicht ist.

Ich fand es krass

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Noch was ganz lustiges, was ein Stück weit sinnbildlich ist für Erwartungshaltung eines Juniors im Vergleich zum Realitätssinn eines Seniors:

Zwei Interview Kandidaten gehabt:

  • Kandidat 1: McK seit knapp einem Jahr, vorher ein Praktikum bei T4
  • Kandidat 2: McK seit 5 Jahren mit 2 Jahren Promotion

beide übrigens außerordendlich nett und kompetent, keine Frage.
Aber ratet mal was? beide haben die etwa gleiche Gehaltserwartung genannt :-)

Sprich, Kandidat 1 meint nach einem jahr McK gehört ihm die Welt und er kann noch mal ordentlich drauflegen. Kandidat 2 will nur noch raus und hat gemerkt, dass das so leicht auch nicht ist.

Ich fand es krass

Stimmt, aber das ist nicht unsere Schuld. Ich habe in Mannheim studiert, top 10% abgeschlossen und immer gesagt bekommen ich sei der geilste. Dann guten Einstieg und logischerweise schnell die erste Beförderung bekommen (die, die eh jeder nach 1 1/2- 2 1/2 Jahren kriegt).

Jetzt nach drei Jahren bin ich so langsam auf den Teppich gekommen und realisiere, wie hoffnungslos ich mich überschätzt habe. Gerade im Hinblick auf das Skillset eines BWLers... Aber wenn du seit dem Abi immer nur gesagt bekommst, wie heftig du bist weil du BWL an einer Eliteuni blabla machst, glaubst du es irgendwann selbst... Dieselbe Nummer dann in der T1 Beratung.... wir sind die geilsten...

Den Außenstehenden geht es doch genau so :)... denen wird doch ebenso eingeprägt, man sei ein niemand wenn man eben nicht zu den top 10% gehört. Ich halte es so, dass solche Leistungen absolut zu schätzen sind wenn die Person dahinter stimmig ist. Das Leben ist nun mal oftmals ein Bias. Ich finde es Klasse, dass du es so offen sagst.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Die zukünftigen Jungakademiker werden dir gleich entgegenhalten, dass du eben nur im Mittelstand bist, und dass man sich niemals zu solchen Dumpinglöhnen ausbeuten lassen würde, und überhaupt ist T1 ja nicht mit T4 zu vergleichen, und man würde niemals für unter 150k von McK in die Industrie wechseln...

Aber danke für deine Bestätigung aus Sicht von jemandem der echte Erfahrung hat.
Dass generell gut ausgebildete, schlaue Leute mit Erfahrung aus der UB gute Chancen am sowieso guten Arbeitsmarkt haben, ist klar. Das wollte ich mit dem Thread auch nicht in Frage stellen. Nur die tatsächlichen Positionen in die die meisten wechseln sind eben anders als sich das der junge Elite-Student erträumt.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Eure selbstkritische Haltung in allen Ehren, aber:
Bei MBB habt Ihr im Bewerbungsprozess 97% Ausscheidungsquote. Wer da arbeitet, gehört zu den top 3%.

Wenn das nicht Elite ist, was denn dann? Das hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun.

Anders ist es bei der Uni. Jeder mit gutem Abi (was in einigen Bundesländern nicht mehr viel aussagt), kann an einer deutschen „Elite“-Uni studieren. Darauf würde ich mir nichts einbilden.

Ich war damals im Abi auch unter den Jahrgangsbesten. Ich hätte überall hingekonnt, aber bin für BWL an ein no name Uni, weil ich in Heimatnähe bleiben wollte. Trotz der no name Uni habe ich es durch Noten, Praktika usw. in die Top UB geschafft. Ich weiß nicht, was sich manche immer auf ihre Uni einbilden. BWL ist PowerPointfolien Auswendiglernen und vergessen. Was macht es da für einen Unterschied, wo ich das mache?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Eure selbstkritische Haltung in allen Ehren, aber:
Bei MBB habt Ihr im Bewerbungsprozess 97% Ausscheidungsquote. Wer da arbeitet, gehört zu den top 3%.

Wenn das nicht Elite ist, was denn dann? Das hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun.

Anders ist es bei der Uni. Jeder mit gutem Abi (was in einigen Bundesländern nicht mehr viel aussagt), kann an einer deutschen „Elite“-Uni studieren. Darauf würde ich mir nichts einbilden.

Ich war damals im Abi auch unter den Jahrgangsbesten. Ich hätte überall hingekonnt, aber bin für BWL an ein no name Uni, weil ich in Heimatnähe bleiben wollte. Trotz der no name Uni habe ich es durch Noten, Praktika usw. in die Top UB geschafft. Ich weiß nicht, was sich manche immer auf ihre Uni einbilden. BWL ist PowerPointfolien Auswendiglernen und vergessen. Was macht es da für einen Unterschied, wo ich das mache?

Was hat das mit dem Thema zutun? Muss wieder jeder Thread in eine Uni-Diskussion ausarten?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Mit wem redest du? Bist du im richtigen Thread?
Hier geht es nicht darum ob ein McK Berater zur Elite (welcher eigentlich?) gehört, sondern wie die realen Exits aussehen im Vergleich zur üblichen Vorstellung.

Übrigens SOOOO elitär können die auch nicht sein, denn allein in Deutschland stellen die Top 3-5 Beratungen ja jedes Jahr ca. 2000 Berater ein. Da die meisten davon BWL oder Wing studiert haben... nun ja den Rest kann man sich denken.

Was aber viel relevanter ist: Wem bringt es eigentlich was, wenn jemand zur intellektuellen Elite gehört? In den meisten Jobs wird jemand gebraucht der Dinge TUT, der das tut was man ihm sagt, der Dinge umsetzt, der Charisma hat und ein netter Typ ist... Es kann also im schlimmsten Fall sein, dass du zwar der intellektuelle Überflieger bist, aber a) nicht besonders nett und umgänglich und b) deine Qualitäten eher einschüchtern oder schlicht nicht gebraucht werden.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Eure selbstkritische Haltung in allen Ehren, aber:
Bei MBB habt Ihr im Bewerbungsprozess 97% Ausscheidungsquote. Wer da arbeitet, gehört zu den top 3%.

Wenn das nicht Elite ist, was denn dann? Das hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun.

Anders ist es bei der Uni. Jeder mit gutem Abi (was in einigen Bundesländern nicht mehr viel aussagt), kann an einer deutschen „Elite“-Uni studieren. Darauf würde ich mir nichts einbilden.

Ich war damals im Abi auch unter den Jahrgangsbesten. Ich hätte überall hingekonnt, aber bin für BWL an ein no name Uni, weil ich in Heimatnähe bleiben wollte. Trotz der no name Uni habe ich es durch Noten, Praktika usw. in die Top UB geschafft. Ich weiß nicht, was sich manche immer auf ihre Uni einbilden. BWL ist PowerPointfolien Auswendiglernen und vergessen. Was macht es da für einen Unterschied, wo ich das mache?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Wer redet von intellektueller Elite?

Du brauchst das Gesamtpaket an hard und soft Skills für UB und von dieser Gesamtpaket-Elite sprechen wir

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Das ist halt der Knackpunkt. Intellektuelle Elite heißt nicht, dass man Anspruch hat auf einen guten Job oder hohes Gehalt. Es zählt, was unterm Strich rauskommt. Gerade in Deutschland sind da ganz andere Fähigkeiten, wie z.B. Angepasstheit etc. gefragt.

Viele Studenten glauben, dass Ex-Consultants von Unternehmen rekrutiert werden, damit sie da den Laden revolutieren. Das ist eben nicht der Fall. Viele Chefs haben ganz genaue Vorstellungen, was sie machen wollen und suchen Leute fürs umsetzen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Also wenn ich zu den Top 3% bei MBB gehöre bin ich Elite aber wenn ich es mit ein Abi was vllt. 10% haben, an eine Target Uni schaffe, wobei davon vllt. 20-30% durchhalten, dann bin ich nicht Elite? Oh ja, das macht total Sinn.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Also wenn ich zu den Top 3% bei MBB gehöre bin ich Elite aber wenn ich es mit ein Abi was vllt. 10% haben, an eine Target Uni schaffe, wobei davon vllt. 20-30% durchhalten, dann bin ich nicht Elite? Oh ja, das macht total Sinn.

10% haben Abi?!?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Also wenn ich zu den Top 3% bei MBB gehöre bin ich Elite aber wenn ich es mit ein Abi was vllt. 10% haben, an eine Target Uni schaffe, wobei davon vllt. 20-30% durchhalten, dann bin ich nicht Elite? Oh ja, das macht total Sinn.

lol deine Zahlen 5/10 weil ich lachen musste

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

10% haben Abi?!?

Ich denke gemeint ist eine Abi mit einer Note was nur 10% schaffen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ihr seid alle meilenweit von der (intellektuellen) Elite entfernt, egal ob ihr jetzt bei McK arbeitet oder an der WHU/HSG wart. Es ist immer noch BWL.

Elite sind Forscher in Oxford, Cambridge, Stanford, MIT, etc. in nat.wissenschaftlichen Fächern, die komplett einzigartige Sachen machen. So ein Berater ist am Ende des Tages immer noch austauschbar.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ist ja wider Klausurenphase - back to topic pls! Thx :)

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Also wenn ich zu den Top 3% bei MBB gehöre bin ich Elite aber wenn ich es mit ein Abi was vllt. 10% haben, an eine Target Uni schaffe, wobei davon vllt. 20-30% durchhalten, dann bin ich nicht Elite? Oh ja, das macht total Sinn.

10% haben Abi?!?

Er meinte wohl offensichtlich das nur 10% ein Abi mit einer Note schaffen, was für eine "richtige BWL Target Uni" reicht.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Ihr seid alle meilenweit von der (intellektuellen) Elite entfernt, egal ob ihr jetzt bei McK arbeitet oder an der WHU/HSG wart. Es ist immer noch BWL.

Elite sind Forscher in Oxford, Cambridge, Stanford, MIT, etc. in nat.wissenschaftlichen Fächern, die komplett einzigartige Sachen machen. So ein Berater ist am Ende des Tages immer noch austauschbar.

Hahahaha. Dass sich diese ganzen Elite Forscher immer im Wiwi-Treff rumtreiben ...

Das Thema des Threads ist eig echt spannend wollt ihr da nicht weitermachen? :3

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Habe bisher übrigens bisher noch kein Beispiel für einen dieser phänomenalen Super-Exits gelesen in diesem Thread...
Bin gespannt was noch kommt.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Habe bisher übrigens bisher noch kein Beispiel für einen dieser phänomenalen Super-Exits gelesen in diesem Thread...
Bin gespannt was noch kommt.

Gab auf r/consulting vor einiger Zeit einen MBB Exit Thread (einfach mal googlen). Dort hab es einige Leute, die Top-Exits hingelegt haben. Hauptsächlich aber für die USA..

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Habe bisher übrigens bisher noch kein Beispiel für einen dieser phänomenalen Super-Exits gelesen in diesem Thread...
Bin gespannt was noch kommt.

kenne einen MBBler und einen Tier2-er

MBB: nach ca. 3-5 Jahren (kenne die damalige Position nicht) --> Projektmanagement Dax --> Wechsel anderen Dax als Teamleiter --> Abteilungsleiter --> Wechsel Tochtergesellschaft Geschäftsführung --> Wechsel in anderen Dax als Abteilungsleiter
gesamter Karrierepfad: ca. 20 Jahre

Tier2: ganze Karriere in der selben Beratung bis Partner --> Geschäftsführung Tochtergesellschaft eines KMU

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ich finde "super Exit" ist auch sehr subjektiv... die einen definieren es über Gehalt/W/L, die anderen über Themengebiet gepaart mit W/L

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Danke für Deinen Beitrag. Ist das so mit den Trainee-Stellen? Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie so ein kleines Personalmarketing-Tool sind. Ansonsten würde der mit dem Direkteinstieg quasi wenig Chancen auf Führungsanspruch in Zukunft haben und jeder Trainee automatisch eine Frühringskraft werden.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ganz ehrlich, ich würde statt 250k mich auch mit der Hälfte zufrieden geben, wenn die Themen sehr anspruchsvoll bzw interessant sind. Im Endeffekt ist der Großteil aber da draußen Einheitsbrei und dann nehme ich lieber das Geld mit. Exit nach T2 sieht meist sehr gut aus aber erwarte das nicht, wenn du gerade mal 3 Jahre in einer UB gearbeitet hast. Da bist du immer noch Berufsanfänger. Meiner Meinung nach ist Brand fast irrelevant weil die meisten DAXler bzw IGMler eh nicht zwischen kleiner UB oder MCK unterscheiden können.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Es gibt doch heute in Konzernen kaum noch die Auswahl oder?
Kenne Firmen in denen steigt jeder als Trainee ein. Vielleicht je nach Firma absolute 100% Fachstellen (Buchhaltung...) nicht als Trainee aber sonst fast jeder.

Das ist aber auch nicht der Punkt. Traineeprogramme hin oder her, aber jede große Firma hat eigene Führungsnachwuchsprogramme. Da kommt man als Überflieger (auch ohne den Zwischenschritt Beratung) schnell rein. Nach 3 Jahren ist man dann schon weiter im Programm, ggf. geranked als "L-3 Potenzial" oder was auch immer. All das entgeht zunächst mal dem Berater der als Quereinsteiger kommt.

Das mit dem "Karriereturbo-Beratung" ist so eine self fulfilling prophecy: Leute die ohnehin schon zu den schlausten und best ausgebildeten Talenten gehören, gehen 3 Jahre in die Beratung und wechseln dann in die Industrie, wo sie - welche Wunder - nach 2-3 Jahren Karriere machen.
Aber niemand fragt, ob sie das nicht sowieso gemacht hätten ohne den "Karriereturbo-Beratung".

Noch schlimmer und absurder ist dies ja bei all den lustigen und sündhaftteuren Executive MBA Programmen. Ausgewählten Top-Führungskräften wird kurz vorm dem bereits geplanten Schritt zum Vorstand so ein Harvard Dingens bezahlt, und nachdem sie diesen dann abgesessen habem werden sie - welche Wunder - Vorstand. Und das MBA Programm hat wieder einen Alumni der aus zum C-Lebel geschafft hat. Es ist echt ulkig.

Gegenbeispiel: Freund von mir kam im eigenen Dax30 Unternehmen nicht so recht weiter, hat dann im Alter von ~50 einen Top ExMBA Programm SELBST bezahlt. Ergebnis? Niemandem im Konzern und niemanden da draußen schert sich um dies teure Programm.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Danke für Deinen Beitrag. Ist das so mit den Trainee-Stellen? Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie so ein kleines Personalmarketing-Tool sind. Ansonsten würde der mit dem Direkteinstieg quasi wenig Chancen auf Führungsanspruch in Zukunft haben und jeder Trainee automatisch eine Frühringskraft werden.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Unternehmen investieren Geld in Trainees. Und können aus Führunspositionen damit langfristig aus dem eigenen "Nachwuchs" besetzen.

Daraus aber eine Regelmäßigkeit zu Beförderungen herzustellen, ist aber nicht richtig. Nicht jeder Trainee wird eine Leitungsposition bekommen. Die guten Trainees werden aber weiter gefördert und natürlich auch mit Entwicklungsmöglichkeiten zum Verbleib animiert. Warum teuer extern einkaufen, wenn ein intern gut vernetzter Kandidat bereits im eigenen Haus ist. (Teuer muss nicht das Gehalt sein. Es kann auch die Zeit sein, die ein Externer zur Einarbeitung benötigt und in der Zeit weniger produktiv ist, als ein Interner).

Bei manchen Stellen gibt es seitens Betriebsrat auch die Ansage, dass diese zuerst intern ausgeschrieben werden müssen. Erst wenn das nicht erfolgreich ist, dürfen externe Bewerbungen berücksichtigt werden. Aber auch das ist nicht immer so und heißt nicht pauschal, dass Externe nur sehr wenig Chancen haben.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Danke für Deinen Beitrag. Ist das so mit den Trainee-Stellen? Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie so ein kleines Personalmarketing-Tool sind. Ansonsten würde der mit dem Direkteinstieg quasi wenig Chancen auf Führungsanspruch in Zukunft haben und jeder Trainee automatisch eine Frühringskraft werden.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Natürlich wird nicht jeder Trainee Head of..., Abteilungsleiter oder gar CEO.
Aber die besten Trainees haben die Chance von der Nachfolgenden Projekt- oder Assistenzaufgabe in die Leitungsaufgabe zu wachsen.

Ab mittelgroßen Unternehmen ab 2000 MA oder 500 Mio Umsatz, ist die Chance für den guten Trainee größer als für den guten Berater.

Top-Berater auf Partnerebene sind da eine andere Liga. Aber was ist denn die Realität? Nach meiner Erfahrung verlassen bei T1 und T2 über 80% aller Berater innerhalb von 5 Jahren ihren Arbeitgeber. Die werden nicht gleich Führungskraft, sondern halt Projektmitarbeiter, Assistent u.a.

Und die hier im Forum genannten Gehälter sind häufig reine Phantasterei. Die bekommen 0,01 Prozent aller Arbeitnehmer. Und diese 0,01 zahlen eben auch ihren Preis dafür.

Ist echt soviel besser 500k zu verdienen als 120k, wenn man dafür vor dem Mandanten kriechen muss und 70 Stunden die Woche arbeitet.

Und wenn mir jetzt jemand sagt er will 500k verdienen, um dann mit 50 „sein Leben zu leben“, der träumt. Denn solche Einstellungen schaffen es erst gar nicht zu den 500k.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Danke für Deinen Beitrag. Ist das so mit den Trainee-Stellen? Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie so ein kleines Personalmarketing-Tool sind. Ansonsten würde der mit dem Direkteinstieg quasi wenig Chancen auf Führungsanspruch in Zukunft haben und jeder Trainee automatisch eine Frühringskraft werden.

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Liebe zukünftige Jungakademiker-Gemeinde,

ich bin seit anderthalb Dekanden Personalverantwortlicher im gehobenen Mittelstand. Die Exitmöglichkeiten sind gut und zwar unabhängig davon ob man T1 oder T4 oder WP Erfahrung hat.

Alllerdings sind Eure Träume nicht ganz so realistisch. Ich behaupte, dass rund 50% aller Berater und WP einem recht deutlich ihren Wechselwunsch nennen. Dabei ist stets der 2. Satz, dass ihnen klar ist, dass sie beim Gehalt Abstriche machen müssen und das auch gerne machen, wenn sie eine bessere WLB haben.

Wenn solche Leute anfangen, dann zu über 90% als Referent, Sachbearbeiter und Assistent. Die Gehälter liegen zwischen 60 und 90k.

Bitte vergesst nicht, dass inzwischen fast alle Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene Trainees haben, die im Führungskräftenachwuchs untergebracht werden müssen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Träum weiter.

Nach 2 Jahren CEO in einem kleinen Konzern, aha. Was war das denn für ein Konzern? Einen Bäckerei mit 2 Filialen?

Solche Schritte sind in echten Unternehmen nicht möglich.

Bei start ups glaube ich das. Allerdings halte ich die start up Szene für das verlogenste was ich im Berufsleben kennengelernt habe. Arbeitszeiten wie T1, Gehalt wie ein Praktikant, Fluktuation wie in einem Schnellimbiss und das alles nur für die Phantasie am Einhorn beteiligt zu sein.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

antworten
ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Klar . Jemand wird nach 2 Jahren UB CEO eines kleinen Konzerns:-) :-) ob Mann

Gast schrieb am 15.02.2019:

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Habe ich auch schon erlebt. Zufälligerweise war der Eigentümer aber der Papa ;)

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Klar . Jemand wird nach 2 Jahren UB CEO eines kleinen Konzerns:-) :-) ob Mann

Gast schrieb am 15.02.2019:

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

... Tochter eines KMU... KMU ist ja schon mega klein.. hatte die Tochter dann 4 Angestellte oder 8?

kenne einen MBBler und einen Tier2-er

MBB: nach ca. 3-5 Jahren (kenne die damalige Position nicht) --> Projektmanagement Dax --> Wechsel anderen Dax als Teamleiter --> Abteilungsleiter --> Wechsel Tochtergesellschaft Geschäftsführung --> Wechsel in anderen Dax als Abteilungsleiter
gesamter Karrierepfad: ca. 20 Jahre

Tier2: ganze Karriere in der selben Beratung bis Partner --> Geschäftsführung Tochtergesellschaft eines KMU

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

In keinem normalen Konzern würde irgendjemand mit 2 Jahren BE (2!!!) direkt CEO werden :D! Ich kann gerade nicht mehr :D

Das ist einfach nicht möglich, es sei denn der vorherige CEO und Inhaber war Papa und es handelt sich um den Knoblauchbrotstand auf dem nächsten Weihnachtsmarkt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

... Tochter eines KMU... KMU ist ja schon mega klein.. hatte die Tochter dann 4 Angestellte oder 8?

kenne einen MBBler und einen Tier2-er

MBB: nach ca. 3-5 Jahren (kenne die damalige Position nicht) --> Projektmanagement Dax --> Wechsel anderen Dax als Teamleiter --> Abteilungsleiter --> Wechsel Tochtergesellschaft Geschäftsführung --> Wechsel in anderen Dax als Abteilungsleiter
gesamter Karrierepfad: ca. 20 Jahre

Tier2: ganze Karriere in der selben Beratung bis Partner --> Geschäftsführung Tochtergesellschaft eines KMU

KMU insgesamt ca. 900 MA
Tochter ca. 350

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Klar . Jemand wird nach 2 Jahren UB CEO eines kleinen Konzerns:-) :-) ob Mann

Ja solche Fälle sind sehr selten aber es war so. Die Hütte brannte durch extremes Wachstum, es gab natürlich schon mehrere GF mit techn. Hintergrund, Background + Promotionsthema passten perfekt, man kannte ihn bereits und die Konzernbildung war noch in Planung.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Klar . Jemand wird nach 2 Jahren UB CEO eines kleinen Konzerns:-) :-) ob Mann

Ja solche Fälle sind sehr selten aber es war so. Die Hütte brannte durch extremes Wachstum, es gab natürlich schon mehrere GF mit techn. Hintergrund, Background + Promotionsthema passten perfekt, man kannte ihn bereits und die Konzernbildung war noch in Planung.

Das klingt dann aber doch sehr nach Start-Up.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Vor allem CEO Konzern != GF eines Subunternehmens....

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

und das NACH einer vollen Karriere bis zum Partner (!)

Wir reden hier doch wohl eher über die typischen Exits nach 1-5 Jahren in der UB.
Sieht ja bisher bitter aus..-.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

Vor allem CEO Konzern != GF eines Subunternehmens....

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Das ist wirklich totaler Quatsch.
Es hat z.B. noch niemand mich nach meinem Promotionsthema gefragt. Es zählt nur der Titel, wenn man nicht in der Wissenschaft arbeiten will.

Der Dr. hilft auch nur, um besser dazustehen als andere Bewerber auf gleicher Ebene. Er hilft aber nicht, um nach 2! Jahren CEO zu werden.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Klar . Jemand wird nach 2 Jahren UB CEO eines kleinen Konzerns:-) :-) ob Mann

Ja solche Fälle sind sehr selten aber es war so. Die Hütte brannte durch extremes Wachstum, es gab natürlich schon mehrere GF mit techn. Hintergrund, Background + Promotionsthema passten perfekt, man kannte ihn bereits und die Konzernbildung war noch in Planung.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Der wurde nach einem Jahr aber auch schon per Fast Track zum Partner ernannt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

In keinem normalen Konzern würde irgendjemand mit 2 Jahren BE (2!!!) direkt CEO werden :D! Ich kann gerade nicht mehr :D

Das ist einfach nicht möglich, es sei denn der vorherige CEO und Inhaber war Papa und es handelt sich um den Knoblauchbrotstand auf dem nächsten Weihnachtsmarkt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

alles T2-Exits nach 2 J.

CEO kleiner Konzern (Dr.)
CEO KMU -> Kauf/Übernahme von UN mit 100 MA
DAX ->top Konzernkarriere
Startup Gründung -> Verkauf -> Promotion -> Startup (nach 5 J > 1 Mio. JÜ )

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ich finde es tlw. schade, dass Themen hier so unsachlich und emotional diskutiert werden, anstatt den nächsten Jahrgängen wirklich hilfreiche Infos für Karriereentscheidungen zu geben. Um diese Fragestellung wieder auf eine sachliche Ebene zu bringen, habe ich meinen Ordner mit Abschiedsmails durchgesehen. Sicher nicht vollständig aber eine grobe Indikation für MBB Exits der letzten zwei Jahre.

Partner: wenig freiwillige Abgänge, das Geschäft brummt wie verrückt.

4-7 Jahre Erfahrung

  1. Top-Exits, häufig bei Kunden zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen oder etwas aus dem Netzwerk (MD Bank, Führungskraft DAX, PE, VC) ca. 30% der Exits
  2. Solide Abgänge z.B. Richtung Strategie/ Corporate Development Funktionen (Director Strategie DAX, Director Transformation, etc) mit mehr WLB und ähnlichem Gehalt (grob 150-200k). ca. 30% der Exits
  3. Bestehende Startups mit tendenziell Gehaltseinbußen, allerdings viel Freiheit und Phantasie. ca 30% der Leute
  4. Rest: Weltreisen, eigene Startups/ Selbstständigkeit, Interne Rollen

Kenne keinen der MBB auf dieser Ebene bereut hat insb. aufgrund der Ausbildung in professionellem Arbeiten, dem Netzwerk und der Breite an Möglichkeiten.

Auf den Junior Positionen ist die Varianz der Exits sehr hoch. Up-or-out hat noch nicht ernsthaft zugeschlagen und es laufen trotz Einstellungsselektion genug Verrückte herum (wie man auch immer wieder hier sehen kann).

Am sinnvollsten ist es allerdings auf LinkedIn Profile über vergangene Arbeitgeber zu suchen und sich ein Bild zu machen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Spannend, klasse Input. Top! Danke!!

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ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Muss man aber auch fairerweise sagen dass nur Ca. 20% der MBB Anfänger überhaupt so lange aushalten dass sie in die Kategorie der Exiter nach 4-7 Jahren fallen können.

Sicher wer 5 Jahre oder mehr bei MBB war sollte hoffentlich wirklich einen guten Job bekommen schliesslich hat er so viel gearbeitet wie andere in 10 Jahren.

Aber das Gros der Exits findet nach 2-4 Jahren statt und da sehe ich fast ausnahmsweise unspektakuläre Querwechsel ins Inhouse Consulting etc

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Bei der Angabe der Erfahrung in Jahren bin ich mir nicht sicher, ob sich jeder hier bewusst ist bzw einrechnet, dass viele Berater zwischendurch in den Leave gehen. Deswegen verlässt bei uns (war Praktikant, steige bald fest ein) die Firma nach meinen Eindrücken kaum jemand im dritten oder vierten Jahr. Ich glaube, dass einige hier den Leave rausrechnen und andere nicht.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Deine 20% sind erheblich zu niedrig. Typischer weg ist immer noch

2 Jahre
Leave
Lock-in

und dann ist man schon fast da, dann stellt sich nur noch die Frage, ob man den PL noch schafft.

Davor gehen nur Leute raus, für die der Job mit Reisen und 70 Stunden zu hart ist oder Performance Issues. Die typische Fluktuation in der Branche liegt bei 10-15%.

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Muss man aber auch fairerweise sagen dass nur Ca. 20% der MBB Anfänger überhaupt so lange aushalten dass sie in die Kategorie der Exiter nach 4-7 Jahren fallen können.

Sicher wer 5 Jahre oder mehr bei MBB war sollte hoffentlich wirklich einen guten Job bekommen schliesslich hat er so viel gearbeitet wie andere in 10 Jahren.

Aber das Gros der Exits findet nach 2-4 Jahren statt und da sehe ich fast ausnahmsweise unspektakuläre Querwechsel ins Inhouse Consulting etc

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Sorry, aber ich glaube nicht, dass du mit 4-7 Jahren MBB Erfahrung MD bei einer angesehenen Bank wirst. Director Sicher, aber MD??? Da kriegst du Minimum 250-300k...

Andersherum habe ich sogar m&a Directors als Partner bei MBB einsteigen sehen.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Wikipedia:
"McKinsey weist eine jährliche Mitarbeiter-Fluktuation von 10 bis 20 Prozent auf, im Durchschnitt bleibt ein Mitarbeiter drei bis vier Jahre,

und überhaupt ist diese Einrechnung des Leaves Blödsinn. Gibt es übrigens so nicht unbedingt bei T2. Ich rede hier in diesem thread von Leuten die wirklich 2-4 Jahre NETTO Beratererfahrung haben

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

Deine 20% sind erheblich zu niedrig. Typischer weg ist immer noch

2 Jahre
Leave
Lock-in

und dann ist man schon fast da, dann stellt sich nur noch die Frage, ob man den PL noch schafft.

Davor gehen nur Leute raus, für die der Job mit Reisen und 70 Stunden zu hart ist oder Performance Issues. Die typische Fluktuation in der Branche liegt bei 10-15%.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Nur weil der Post sachlicher war, bedeutet das nicht, dass das auch stimmt. Anonymes Forum mit viel Studies, die Langeweile haben = Geschichten aus aller Welt.

Bei meiner Beratung (B) gab es nach 5 Jahren keinen Exit auf eine MD Stelle in einer Bank und wir gelten als die UB mit dem besten Netzwerk in CF und PE. Bei den Kollegen von McK sehe ich sowas auch nicht.. Das ist absoluter Unsinn. In den Banken ist der MD für ca. 9-10 Jahre Be ausgelegt. Da Exitet kein mbbler nach 4-5 Jahren als Fk.

Gleiche gilt für VC bzw PE. Da darf man nach 6 Jahren froh sein, wenn man überhaupt noch reinkommt. Exits dahin eher nach 2-4 Jahren.

Der Vorposter hat bewusst diese Range ausgewählt, da sie aufgrund der Breite schwierig zu validieren ist. Aber 4 Jahre MBB ist einfach ein enormer Unterschied zu 6-7 Jahren, da man dann schon 1-2 Jahre EM sein kann.

Auf der Ebene kommen dann auch häufiger Führungsexits vor. Allerdings ist DAX sehr, sehr selten, da seit ein paar Jahren die interne Förderung in den meisten Industrieunternehmen weit vor der externen steht. Führungskräfte werden sehr häufig intern besetzt und für die Stellen, die extern besetzt werden, bringen wir mbbler gar nicht das nötige skillset mit. Dort handelt es sich meistens um explizite Erfahrung (bspw. Entwicklung oder Produktion). Führungsexits sind man häufig in Banken oder MDAx/SDAX sowie internationale bzw. angelsächsisch geprägte Konzerne (letztens ein Kollegen zu P&C bspw.)..

Diese Zahlen vom Vorposter halte ich für erfunden.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2019:

Sorry, aber ich glaube nicht, dass du mit 4-7 Jahren MBB Erfahrung MD bei einer angesehenen Bank wirst. Director Sicher, aber MD??? Da kriegst du Minimum 250-300k...

Andersherum habe ich sogar m&a Directors als Partner bei MBB einsteigen sehen.

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Deine Vermutungen sind einfach falsch. Bis es überhaupt zum Leave kommt, sind je nach Firma oft nur noch 50% der Leute da.

Up or Out wird von den ersten Monaten an sehr hart durchgeführt. Es gibt vorgegebene Werte, wie viele in welchem Zeitraum auf welcher Stufe rausfliegen müssen. Das gilt auch für die Berufsanfänger.

Die erste Beförderung ist alles andere als selbstverständlich, auch wenn man das beim Recruting nicht immer so deutlich sagt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2019:

Deine 20% sind erheblich zu niedrig. Typischer weg ist immer noch

2 Jahre
Leave
Lock-in

und dann ist man schon fast da, dann stellt sich nur noch die Frage, ob man den PL noch schafft.

Davor gehen nur Leute raus, für die der Job mit Reisen und 70 Stunden zu hart ist oder Performance Issues. Die typische Fluktuation in der Branche liegt bei 10-15%.

ExBerater schrieb am 15.02.2019:

Muss man aber auch fairerweise sagen dass nur Ca. 20% der MBB Anfänger überhaupt so lange aushalten dass sie in die Kategorie der Exiter nach 4-7 Jahren fallen können.

Sicher wer 5 Jahre oder mehr bei MBB war sollte hoffentlich wirklich einen guten Job bekommen schliesslich hat er so viel gearbeitet wie andere in 10 Jahren.

Aber das Gros der Exits findet nach 2-4 Jahren statt und da sehe ich fast ausnahmsweise unspektakuläre Querwechsel ins Inhouse Consulting etc

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Aber alles in allem: Glaubt ihr, dass MBB sich überhaupt noch lohnt wenn man eine Karriere in der Industrie anstrebt? Ist es nicht schlauer direkt Industrieerfahrung zu sammeln und selber einen MBA anzusteuern?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2019:

Aber alles in allem: Glaubt ihr, dass MBB sich überhaupt noch lohnt wenn man eine Karriere in der Industrie anstrebt? Ist es nicht schlauer direkt Industrieerfahrung zu sammeln und selber einen MBA anzusteuern?

Ja es ist schlauer direkt in die Industrie zu gehen, kann dir da einer die Karriere garantieren, nein. Genauso wenig wie den Managementexit nach MBB. Ach und in der Industrie brauchst du einen MBA auch nicht. Wenn dann lieber den Dr. machen, der bringt in den eher konservativen, heimischen Industriekreisen mehr.

Wobei ich auch einige Dr., überwiegend Ing., kenne die es auch mit dem Doktor nicht zur Führungskraft gebracht haben.

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ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Wofür einen MBA??

MBB wird immer eine gute Adresse bleiben allein schon wegen der Einstiegsgehälter und wegen dessen was man dort erlebt und lernen kann.

Ob aber man mit oder ohne MBB schneller Karriere in der Industrie machen kann oder ob sich die übermässigen Stunden die man in der Beratung kloppt auszahlen- das kann man so einfach nicht beantworten.

Eins ist klar. Es ist längst nicht mehr so, dass jedes Unternehmen auf einen Ex Berater wartet, der ihnen die Augen öffnet.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2019:

Aber alles in allem: Glaubt ihr, dass MBB sich überhaupt noch lohnt wenn man eine Karriere in der Industrie anstrebt? Ist es nicht schlauer direkt Industrieerfahrung zu sammeln und selber einen MBA anzusteuern?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Viele Wege führen nach Rom.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2019:

Aber alles in allem: Glaubt ihr, dass MBB sich überhaupt noch lohnt wenn man eine Karriere in der Industrie anstrebt? Ist es nicht schlauer direkt Industrieerfahrung zu sammeln und selber einen MBA anzusteuern?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2019:

Aber alles in allem: Glaubt ihr, dass MBB sich überhaupt noch lohnt wenn man eine Karriere in der Industrie anstrebt? Ist es nicht schlauer direkt Industrieerfahrung zu sammeln und selber einen MBA anzusteuern?

Besser in Trainee Programm gehen. Nach 4-5 Jahren dann AT mit 120k. Von da ab ist vieles Glücksache

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

MBB lohnt sich, wenn du nicht weißt was du machen möchtest oder eben Beratung machen möchtest. Für alles andere fängst du besser dort an, wo du später arbeiten möchtest...

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Hier meine Story:

Ich bin nach dem Masterabschluss Maschinenbau an der RWTH bei einer kleinen UB-Boutique (100 Berater) Schwerpunkt Produktion, mit ca.65k€ eingestiegen. Nach 3 harten Jahren mit wirklich spannenden Projekten habe ich eine Assistentenstelle in einem IGM Konzern (kein DAX) angenommen, beim Gehalt habe ich eine Seitwärtsbewegung gemacht und bin im Konzern mit 80k€ gestartet. Vitamin B hatte ich dort keines, die Bewerbung lief vollständig offiziell.
Für mich war die ewige Reiserei nicht kompatibel mit dem Familienleben, daher der Abgang von der Beratung.

Nach weiteren 2 Jahren als Assistent im Konzern wurde ich jetzt, Anfang 30, zum Abteilungsleiter befördert mit 5 Teams, rund 100 Mitarbeitern (In der Fertigung hat man schnell viele Mitarbeiter) und 110k€ (Eher wenig für die Veratwortung). In der Beratung würde ich deutlich mehr verdienen, für mich persönlich wiegt das aber nicht die Nachteile des Berater-Lifestyles und die Möglichkeit zur wirklichen Gestaltung im operativen Geschäft des Konzerns auf.
Natürlich hatte ich auch Glück in Form von Umstrukturierung im Konzern, freiwerdenden Stellen und einem Förderer der auch Entscheidungsbefugt ist.

Die Erfahrung aus der Beratung hat mir extrem geholfen die Assistentenstelle zu bekommen und auch heute profitiere ich noch von der Fähigkeit Gedanken schnell, strukturiert und übersichtlich aufs Papier zu bringen.

Wäre die Beförderung zum Abteilungsleiter nicht gekommen, hätte ich allerdings ein größeres Karriereproblem gehabt (5 Jahre BE, aber keine wirkliche Fähigkeit nachweisbar im Falle einer Bewerbung bei einer anderen Firma). War also schon ein gewisses Risiko.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Meine Kollegen und ich waren/sind allesamt gestandene Berater Ende 30/Anfang 40. Einige von uns waren vor dem Einstieg in die Beratung Manager und/oder SMEs in der Industrie.

Die Exit-Perspektiven waren zwar gehaltlich und inhaltlich üppig, doch niemand hatte mehr recht Lust, jemand anderem in die Tasche zu arbeiten. Und viel wichtiger: sich einschränken zu lassen in seinem Tagesablauf. Größtes Ärgernis: kostbare Zeit 1:1 in Geld umzuwandeln. Wir wollten hin zu einem Lebensstil, den man nur erzielen kann, wenn andere - also Mitarbeiter und/oder Produkte - für einen arbeiten.

Also hatte ich mich gemeinsam mit 4 Kollegen selbstständig gemacht und eine Management-Beratungs-Boutique (GmbH) gegründet mit uns allen als Angestellten und gleicher Stimmverteilung:

  • Beratungsfelder: Operational Excellence, Digitalisierung.
  • Einsatzfelder: zu 2/3 als SMEs und zu 1/3 Workstream-Leads in Change-Programmen.
  • Gehalt: Gehaltstechnisch hatten wir leichte Einbußen, trotzdem hatte jeder ein knapp 6-stelliges Bruttogehalt. Zzgl. eines optionalen Bonus: oberhalb einer Erlössumme einen bestimmten Anteil als Gewinnrücklage nutzen und einen weiteren Teil ausschütten.
  • Projekte: Wir konnten die Hälfte der aktuellen Engagements über Folgebeauftragungen mitnehmen. Was einfach war, da wir jeweils Kundenlieblinge waren und in Expertenrollen auch außerhalb von Delivery-Teams fungierten. Und natürlich nun billiger waren (ca. 1500 EUR Tagessatz). Der Rest kam über unser gemeinsames Netzwerk und einiges sogar über Freelancer-Portale (wir wurden gefunden).
  • Ausgaben: Wir waren alles lean angegangen, hatten uns ein kleines Office (Büro-Raum + Besprechungsraum, alles Full Service für knapp 1000 EUR mtl.) in einem Business-Center gemietet. Und Buchhaltung ausgelagert. Cashflow war uns von Anfang an wichtig und wir haben gerade was Produktivitätskriterien und IT-Werkzeug angeht, nicht gespart.
  • Investment: Für Cashflow hatten wir einen Kredit von 100 TEUR aufgenommen. Dieser war nach 2 Jahren abbezahlt.

Das war vor 2 Jahren. So sieht's heute aus:

  • Wir hatten bereits im ersten Jahr einen Umsatzerlös von fast 200 TEUR, davon haben wir 2/3 als Gewinnrücklage genutzt und 1/3 gleichmäßig ausgeschüttet.
  • Mittlerweile hat ein Gesellschafter das Unternehmen verlassen.
  • Ab dem 2. Jahr konnten wir zwei Berater einstellen.
  • Inzwischen arbeiten 5 Berater für uns.
  • Wir vier Gesellschafter sind zwischen 20% und 60% im Projekt. Dies aus Netzwerk-Gründen, unser Angestellten-Umsatzerlös ist bereits mehr als kostendeckend.
  • Zwei unserer Gesellschafter sind in ihren jeweiligen Branchen bekannt (Fachautoren, Konferenz-Speaker) und machen nur noch exklusives SME-Coaching und sonst Marketing.
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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

da stimmt was nicht.. bei einem Tagessatz von 1.500 euro habt ihr 200 TE Umsatz gemacht.. das heißt ihr habt zu 5. rund 150 tage verkauft.... und wie könnt ihr 5 leuten ein sechstellige sgehalt zahlen wenn ihr nur 200 K Umsatz macht?

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

Meine Kollegen und ich waren/sind allesamt gestandene Berater Ende 30/Anfang 40. Einige von uns waren vor dem Einstieg in die Beratung Manager und/oder SMEs in der Industrie.

Die Exit-Perspektiven waren zwar gehaltlich und inhaltlich üppig, doch niemand hatte mehr recht Lust, jemand anderem in die Tasche zu arbeiten. Und viel wichtiger: sich einschränken zu lassen in seinem Tagesablauf. Größtes Ärgernis: kostbare Zeit 1:1 in Geld umzuwandeln. Wir wollten hin zu einem Lebensstil, den man nur erzielen kann, wenn andere - also Mitarbeiter und/oder Produkte - für einen arbeiten.

Also hatte ich mich gemeinsam mit 4 Kollegen selbstständig gemacht und eine Management-Beratungs-Boutique (GmbH) gegründet mit uns allen als Angestellten und gleicher Stimmverteilung:

  • Beratungsfelder: Operational Excellence, Digitalisierung.
  • Einsatzfelder: zu 2/3 als SMEs und zu 1/3 Workstream-Leads in Change-Programmen.
  • Gehalt: Gehaltstechnisch hatten wir leichte Einbußen, trotzdem hatte jeder ein knapp 6-stelliges Bruttogehalt. Zzgl. eines optionalen Bonus: oberhalb einer Erlössumme einen bestimmten Anteil als Gewinnrücklage nutzen und einen weiteren Teil ausschütten.
  • Projekte: Wir konnten die Hälfte der aktuellen Engagements über Folgebeauftragungen mitnehmen. Was einfach war, da wir jeweils Kundenlieblinge waren und in Expertenrollen auch außerhalb von Delivery-Teams fungierten. Und natürlich nun billiger waren (ca. 1500 EUR Tagessatz). Der Rest kam über unser gemeinsames Netzwerk und einiges sogar über Freelancer-Portale (wir wurden gefunden).
  • Ausgaben: Wir waren alles lean angegangen, hatten uns ein kleines Office (Büro-Raum + Besprechungsraum, alles Full Service für knapp 1000 EUR mtl.) in einem Business-Center gemietet. Und Buchhaltung ausgelagert. Cashflow war uns von Anfang an wichtig und wir haben gerade was Produktivitätskriterien und IT-Werkzeug angeht, nicht gespart.
  • Investment: Für Cashflow hatten wir einen Kredit von 100 TEUR aufgenommen. Dieser war nach 2 Jahren abbezahlt.

Das war vor 2 Jahren. So sieht's heute aus:

  • Wir hatten bereits im ersten Jahr einen Umsatzerlös von fast 200 TEUR, davon haben wir 2/3 als Gewinnrücklage genutzt und 1/3 gleichmäßig ausgeschüttet.
  • Mittlerweile hat ein Gesellschafter das Unternehmen verlassen.
  • Ab dem 2. Jahr konnten wir zwei Berater einstellen.
  • Inzwischen arbeiten 5 Berater für uns.
  • Wir vier Gesellschafter sind zwischen 20% und 60% im Projekt. Dies aus Netzwerk-Gründen, unser Angestellten-Umsatzerlös ist bereits mehr als kostendeckend.
  • Zwei unserer Gesellschafter sind in ihren jeweiligen Branchen bekannt (Fachautoren, Konferenz-Speaker) und machen nur noch exklusives SME-Coaching und sonst Marketing.
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ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ich befürchte der Herr Berater verwechselt Umsatz mit Ergebnis.
Puh... eine Beratung von der ich schon mal nicht beraten werden möchte :-)

Bleibt aber die Frage ob das vor oder nach den 6stelligen Gehältern ist. Vermutlich danach.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

da stimmt was nicht.. bei einem Tagessatz von 1.500 euro habt ihr 200 TE Umsatz gemacht.. das heißt ihr habt zu 5. rund 150 tage verkauft.... und wie könnt ihr 5 leuten ein sechstellige sgehalt zahlen wenn ihr nur 200 K Umsatz macht?

Du setzst voraus, dass wir alle mit 1500er TS unterwegs waren und alle voll ausgelastet waren.
Wer hätte sich aber dann um diverse Unternehmensfunktionen gekümmert?
Zumal Vollauslastung bei uns bedeutet: 4 PT / Woche bzw. 16 PT / Monat.
Freitags wird nur intern gearbeitet. Das gilt auch für unsere angestellten Berater, die sich interner Themenentwicklung in Form interner Projekte widmen dürfen.

Ich gebe Dir mal kumuliert Einnahmen und Ausgaben unseres ersten Jahres durch (exklusive Umsatzsteuer/Vorsteuer).
Der o. g. Tagessatz von 1500 EUR verteht sich als Netto, exklusive Umsatzsteuer.

  • Personalkosten mtl.: ca. 50 TEUR
  • Sachkosten mtl.: ca. 19 TEUR (darin eingepreist auch die mtl. Abtragerate des Kredits und Reisekosten)
  • Umsatz: ca. 1,2 MEUR (verkauft hatten wir ca. 750 PT in der TS-Range von 1,1 TEUR - 1,5 TEUR)
  • Ergebnis vor Steuern: knapp über 200 TEUR
  • Gewinnrücklage (nach Körperschafts- und Gewerbesteuer): 2/3, also ca. 93 TEUR
  • Ausschüttung (nach Abgeltungssteuer): ca. 34 TEUR, gleichmäßig verteilt auf 5 Gesellschafter
antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

ExBerater schrieb am 18.02.2019:

Ich befürchte der Herr Berater verwechselt Umsatz mit Ergebnis.
Puh... eine Beratung von der ich schon mal nicht beraten werden möchte :-)

Bleibt aber die Frage ob das vor oder nach den 6stelligen Gehältern ist. Vermutlich danach.

Du hast recht, die Kritik muss ich mir gefallen lassen.
Lasse etwas milde ob der falschen Wortwahl walten, es war sehr spät.
Wir kennen uns übrigens über einen gemeinsamen Bekannten - schöne Grüße nach Krefeld!

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Treff at it's finest -> Poster ziehen sich an einem Wordreher auf, der aus dem Kontext heraus doch deutlich als solcher und nicht als fehlende Kompetenz des Schreibers auffällt. Au weia.

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

Ich befürchte der Herr Berater verwechselt Umsatz mit Ergebnis.
Puh... eine Beratung von der ich schon mal nicht beraten werden möchte :-)

Bleibt aber die Frage ob das vor oder nach den 6stelligen Gehältern ist. Vermutlich danach.

Du hast recht, die Kritik muss ich mir gefallen lassen.
Lasse etwas milde ob der falschen Wortwahl walten, es war sehr spät.
Wir kennen uns übrigens über einen gemeinsamen Bekannten - schöne Grüße nach Krefeld!

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

its nicht it's

man man man... sowas treibt sich in einem Forum rum, das mit dem Slogan "Die MANAGER von MORGEN" ganz offensichtlich nur high performer anspricht. :-)

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

WiWi Treff at it's finest -> Poster ziehen sich an einem Wordreher auf, ...

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ertappt, aber nicht nur mich. ;)

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

its nicht it's

man man man... sowas treibt sich in einem Forum rum, das mit dem Slogan "Die MANAGER von MORGEN" ganz offensichtlich nur high performer anspricht. :-)

WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

WiWi Treff at it's finest -> Poster ziehen sich an einem Wordreher auf, ...

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

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WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Jap ist signifikant zum 10% level

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

Wenn du dich bei irgendjemandem bewirbst, der früher viel Zeit im Wiwi-Treff verbracht hat, dann ja.

Ansonsten nein.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Warum sollte der es leichter haben? Im Zweifel werden sie beide eingeladen und dann entscheidet die Interview-Performance.

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

Würde mich auch interessieren!

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Für die meisten nicht weil die meisten Unternehmen gar nicht unterscheiden können.
Ein Unterschied kann aber dennoch durch zwei Dinge kommen:

  1. Bei T1 (zumindest McK und BCG) hat man tendenziell die Chance für größere Kunden zu arbeiten wo sich vielleicht bessere Positionen ergeben (wenn man das dann mag)
  2. Das Alumni Netzwerk: Vor allem McK hat ein System daraus gemacht ihre senioren Leute in Top Positionen unterzubringen. Wann man dann als Junior der einen Exit sicht auf solche trifft, hat man vielleicht hier und da einen Vorteil

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

Die wirklich guten Exits kriegst du nur über dein Netzwerk und am besten direkt - also nicht ich kenne xy blabla sondern du arbeitest als Berater schon für deinen neuen Arbeitgeber. Da ist es nur wichtig, dass deine Beratung überhaupt entsprechende Projekte bei entsprechenden Arbeitgebern macht. Sehe da keinen wirklich signifikanten Unterschied zwischen RB und BCG. Kommt aber immer auf die Branche an.

Normale Bewerbungen: Fürs PE ist es wahrscheinlich wichtig bei MBB gewesen zu sein. Für Konzerne spielt das eher eine untergeordnete Rolle so lange die Bude halbwegs bekannt ist.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Datengetriebene Unternehmen nehmen gerne Ex-Berater - bei Amazon z.B. wimmelt es von ehemaligen BCGlern.

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

nein

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ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ich glaube nicht dass die Exits fundamental unterschiedlich sind zwischen T1 und T2. Dafür ist den meisten Firmen das einfach total egal bei welcher Beratung man war.

Es kommt vor allem auf die Person an und deren konkrete Erfahrung und dann eben auch oft darauf dass man im richtigen Moment an der richtigen Stelle ist .

So gesehen kann man bei T1 (eigentlich nur McK und BCG) einen Vorteil haben weil man tendenziell auf grösseren Projekten bei grösseren Kunden sein kann (stimmt aber auch nicht immer ) und man sicherlich von einem stärkeren Netzwerk der Alumni profitiert die oft in guten Positionen sind

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gibt es eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen T1 und T2 Exits?
Klar, jemand der bei BCG war, hat es wahrscheinlich leichter, als jemand der bei Roland Berger war, aber ist dieser Unterschied signifkant?

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Gilt eigentlich die Regel noch dass beim Exit das gehalt ca 30% runter geht? Sprich aus Consultant 130k werden 100k und aus Projektleiter 200k werden ca 140k? Hat hier jemand paar Zahlen?

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Klar! Mir wollten sie erst mehr Gehalt bieten, dann habe ich sie entsprechend runtergehandelt. Regel ist Regel ... :-)

WiWi Gast schrieb am 23.02.2019:

Gilt eigentlich die Regel noch dass beim Exit das gehalt ca 30% runter geht? Sprich aus Consultant 130k werden 100k und aus Projektleiter 200k werden ca 140k? Hat hier jemand paar Zahlen?

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Interessant finde ich bei meiner Beratung (B), dass die Leute nach 4 bis 5 Jahren eher zu amerikanisch geprägten Unternehmen gehen. Oftmals ohne Gehaltseinbußen. Man bekommt bei nem amerikanischen Internetunternehmen mit Bonus dann gut und gerne seine 200k.

Kaum einer will nach mehreren Projekten in DAX Konzernen noch dort hin. Wenn man Konzernkrieger werden will, tut es auch ein Trainee. Mit T1 UB gibt es halt ganz andere Möglichkeiten in Private Equity und richtig spannenden internationalen Unternehmen.

Der ein oder andere Senior Projektleiter geht dann aber auch mal als Vice President zu nem Konzern und nimmt aber auch da teilweise kaum Gehaltseinbußen in Kauf.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Mich würde mal interessieren wie heutzutage die Exists speziell aus T1 und T2 wirklich aussehen.

Zunächst mal meine persönliche Erfahrung von damals:
5 Jahre Industrieerfahrung (hauptsächlich Inhouse Consulting), dann 6 Jahre Berater (T2). Was ich täglich von Headhuntern bekommen habe waren Inhouse Consulting Stellen (gähn...). Ab und an gab es mal einen verrückte Bude, die meinte sie brauche einen VS Assistenten (sprich: einer der den Dreck macht oder Ordnung ins Chaos bringt). Dass ich meine jetzige Position bekommen haben war ein 6er im Lotto und die absolute Ausnahme.

Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und suche Leute.
Letztens einen T1 Berater (5-6 BE dort, mit MBA/Doktor) interviewt. Der hat mir direkt gesagt, er sei bereit auf ~25-30% seines Gehalts zu verzichten, für einen schönen Exit (übrigens war sein Gehalt nicht so hoch wie es lt WiWi Treff sein müsste).

So viel zum Thema T1 Beratung ist das Mega Karriere-Sprungbrett und die Leute können sich vor geilen Exit-Optionen kaum retten.

Die Wahrheit ist: Es gibt jedes Jahr Tausende (!) T1-T3 Berater, die versuchen raus zukommen und es gibt jedes Jahr mehr und mehr ebenfalls gut ausgebildete Young Professionals in den Konzernen, die den jeweiligen Laden besser kennen. Excel, PPT etc kann jeder...

Mir ist völlig klar, dass Beratung immer noch eine gute Sache ist bzgl. Lernkurve und Breite der Aufgaben, etc. Mir ist auch klar, dass ein guter Mann mit Top Noten und einigen Jahren in der Beratung natürlich gute Chancen auf dem Markt hat. Die Frage ist aber, ob es wirklich SO attraktiv und leicht ist, damit Karriere zu machen wie manche glauben. Oder ob die T1/T2 im Lebenslauf, die Karriere an anderen Stellen sogar schwieriger macht (Gehalt ist schnell zu hoch um noch ins Raster zu passen; negative Assoziationen wegen Berater-Background,...)

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Ich denke schon, dass die Bekanntheit hilft BCG, McK, Berger aber halt auch Big4 kennt in Deustchland nunmal jeder.. Bain, ATK und vor allem boutiquen wie ssco sind kaum jemandem ein begriff.. ich denke teilweise schläft da vielleicht sogar mal KPMG SSCO oder Bain.. auch wenn das nicht in die WIWI-treff realität passt

antworten
ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Musst du mir aber zeigen, wie man nach mehreren Jahren auf DAX Projekten die richtige Qualifikation für eine US Internetfirma oder gar Private Equity hat.

Falls du bei Bain bist und dort im Ringfence Team, ja da gibt es sicherlich einige die nach unendlichen DDs auch mal auf eine untere Position im PE wechseln. Aber glaube mir, der Großteil der T1 und T2 Berater landet immer noch in den Inhouse Consulting Teams hierzulande.

Und ich würde nicht jede Zahl glauben, die einem so mitgeteilt wird. Wenn man sich im WiWi Forum umschaut, müsste man glauben, dass jeder BWLer nach ein paar Jahren 200k verdient. In der Realität verdient das fast niemand da draußen

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

Interessant finde ich bei meiner Beratung (B), dass die Leute nach 4 bis 5 Jahren eher zu amerikanisch geprägten Unternehmen gehen. Oftmals ohne Gehaltseinbußen. Man bekommt bei nem amerikanischen Internetunternehmen mit Bonus dann gut und gerne seine 200k.

Kaum einer will nach mehreren Projekten in DAX Konzernen noch dort hin. Wenn man Konzernkrieger werden will, tut es auch ein Trainee. Mit T1 UB gibt es halt ganz andere Möglichkeiten in Private Equity und richtig spannenden internationalen Unternehmen.

Der ein oder andere Senior Projektleiter geht dann aber auch mal als Vice President zu nem Konzern und nimmt aber auch da teilweise kaum Gehaltseinbußen in Kauf.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2019:

Mich würde mal interessieren wie heutzutage die Exists speziell aus T1 und T2 wirklich aussehen.

Zunächst mal meine persönliche Erfahrung von damals:
5 Jahre Industrieerfahrung (hauptsächlich Inhouse Consulting), dann 6 Jahre Berater (T2). Was ich täglich von Headhuntern bekommen habe waren Inhouse Consulting Stellen (gähn...). Ab und an gab es mal einen verrückte Bude, die meinte sie brauche einen VS Assistenten (sprich: einer der den Dreck macht oder Ordnung ins Chaos bringt). Dass ich meine jetzige Position bekommen haben war ein 6er im Lotto und die absolute Ausnahme.

Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und suche Leute.
Letztens einen T1 Berater (5-6 BE dort, mit MBA/Doktor) interviewt. Der hat mir direkt gesagt, er sei bereit auf ~25-30% seines Gehalts zu verzichten, für einen schönen Exit (übrigens war sein Gehalt nicht so hoch wie es lt WiWi Treff sein müsste).

So viel zum Thema T1 Beratung ist das Mega Karriere-Sprungbrett und die Leute können sich vor geilen Exit-Optionen kaum retten.

Die Wahrheit ist: Es gibt jedes Jahr Tausende (!) T1-T3 Berater, die versuchen raus zukommen und es gibt jedes Jahr mehr und mehr ebenfalls gut ausgebildete Young Professionals in den Konzernen, die den jeweiligen Laden besser kennen. Excel, PPT etc kann jeder...

Mir ist völlig klar, dass Beratung immer noch eine gute Sache ist bzgl. Lernkurve und Breite der Aufgaben, etc. Mir ist auch klar, dass ein guter Mann mit Top Noten und einigen Jahren in der Beratung natürlich gute Chancen auf dem Markt hat. Die Frage ist aber, ob es wirklich SO attraktiv und leicht ist, damit Karriere zu machen wie manche glauben. Oder ob die T1/T2 im Lebenslauf, die Karriere an anderen Stellen sogar schwieriger macht (Gehalt ist schnell zu hoch um noch ins Raster zu passen; negative Assoziationen wegen Berater-Background,...)

antworten
WiWi Gast

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Was hier viele komplett vergessen und oftmals der kostbarste X-Faktor für die Karriere ist: Das Vorhandensein eines Mentors.

Wenn du in einer Beratung oder in einem Konzern einen erfahrenen Mentor hast, welcher dich wirklich fördert, dann bist du auf einen ganz anderen Track unterwegs...

antworten
ExBerater

T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

Absolut richtig! Das ist der eigentliche Erfolgsfaktor für eine Karriere.

Deswegen ist es aber auch umgekehrt so, dass du der geilster Hecht im T1 Karpfenteich sein kannst, aber sobald du in einen Konzern wechselst wo dir der X Faktor fehlt, fängst du wieder ganz unten als einer von vielen Muggeln an

WiWi Gast schrieb am 24.02.2019:

Was hier viele komplett vergessen und oftmals der kostbarste X-Faktor für die Karriere ist: Das Vorhandensein eines Mentors.

Wenn du in einer Beratung oder in einem Konzern einen erfahrenen Mentor hast, welcher dich wirklich fördert, dann bist du auf einen ganz anderen Track unterwegs...

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Berufseinstieg im Consulting bei innogy

Das Bild zeigt den Berater Björn Selzer von innogy Consulting bei einer Präsentation.

Wie sieht ein Berufseinstieg im Consulting in der Energiewirtschaft aus? Björn Selzer ist Berater bei innogy Consulting. Er gibt Einblicke in seine ersten 100 Tage im Job bei der Beratung mit Onboarding, Bootcamp, Projekt-Hospitation und berichtet von seinem ersten Projekt.

Die Unternehmensberatung

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der neu erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

FTI Consulting übernimmt Andersch AG

Akquisition: FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG

FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG. Mit der Akquisition will FTI Consulting im Segment Corporate Finance & Restructuring in Deutschland Fuß fassen.

Beraterleben: Einblicke in die Energiewirtschaft von morgen

Das Bild zeigt die Senior Beraterin bei innogy Consulting Janina Köhler bei einer Präsentation.

Janina Köhler ist Senior Beraterin bei innogy Consulting. Die Wirtschaftsingenieurin gibt Einblicke in ihr Beraterleben. In ihren Projekten erlebt sie täglich, wie Industrien durch die Energiewende verschmelzen. Smart City Konzepte gelingen beispielweise nur im Zusammenspiel von Autoindustrie und Medien, berichtet sie. In weniger als zwei Jahren hat die Wirtschaftsingenieurin bereits die Karrierestufe zum Senior Consultant erreicht. Sie spricht von einem Berufsstart und einer Beraterkarriere mit perfekter Balance.

Bain sucht weit über 200 Beratertalente für Expansion

Das Portrait-Bild zeigt den neuen Deutschland-Chef der Strategieberatung Bain Walter Sinn.

Neues Jahr, neue Herausforderung? In 2019 will Bain & Company mit weit über 200 neuen Beraterinnen und Beratern in Deutschland und der Schweiz expandieren. Daher werden ganzjährig herausragende Beratungstalente aller Fachrichtungen gesucht.

Die Strategen mit „viel Energie“

innogy Consulting: Händer halten eine Seifenblase, in der ein Stromnetz bei Sonnenaufgang zu sehen ist.

Die Energiewende ist da. Die Elektromobilität kommt. Die Energienetze werden wachsen. Sie arbeiten mit „viel Energie“ - die Strategieberater von innogy Consulting. Vor allem im eigenen Hause bei innogy und RWE gestalten sie die Energiewirtschaft von morgen. Aber auch extern beraten sie Unternehmen in wichtigen Energiefragen. Mit etwa 170 Consultants an 10 Standorten weltweit zählt innogy Consulting zu den größten deutschen Inhouse Beratungen.

e-fellows Events: »Karriere-Brunch Consulting« für Professionals

Karriere-Brunch Consulting von e-fellows: Das Bild zeigt im Fokus einen Unternehmensberater als Symbol der beruflichen Betrachtung.

Das Karrierenetzwerk e-fellows lädt zum Karriere-Brunch "Consulting" ein. Talentierte Young Professionals und Professionals treffen hier verschiedene Beratungen. Die exklusive Eventreihe von e-fellows bietet beim Brunchen Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre die Karrieremöglichkeiten in der Beratung ausloten. Der Karriere-Brunch Consulting findet im Oktober und November 2018 in München, Frankfurt und Hamburg statt. Das Event in Frankfurt richtet sich speziell an Frauen.

Digitalberatung: McKinsey stellt 400 neue Berater in 2018 ein

McKinsey-Jobs: Eine Unternehmenberaterin und eine Berater arbeiten gemeinsam an einem Businessplan.

Digitale Beratertalente gesucht: McKinsey verzeichnet einen Rekord bei den Neueinstellungen. In Deutschland und Österreich stellt die Strategieberatung im Jahr 2018 gut 400 neue Beraterinnen und Berater und 120 Praktikantinnen und Praktikanten ein. Ein zentraler Wachstumstreiber ist die Digitalisierung, daher werden verstärkt Beraterinnen und Berater mit digitalen Kompetenzprofilen gesucht. Ein starker Fokus liegt 2018 im Aufbau von Fähigkeiten bei den Klienten.

Boston Consulting Group plant 500 Neueinstellungen

Boston Consulting Group plant 500 Neueinstellungen

Die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) steigert ihren Umsatz weltweit auf 6,3 Milliarden US-Dollar. BCG wächst in Deutschland und Österreich ebenfalls zweistellig und plant dort mehr als 500 Neueinstellungen. Die Investitionen im Bereich „Digital and Analytics“ stiegen dabei um rund 20 Prozent.

Consultingbranche im Höhenflug: Perfekte Jobaussichten für Beratertalente in 2018

BDU-Studie Consultingbranche 2018: Ein Unternhemensberater arbeitet an einem Notebook an einem Businessplan.

Im Beratermarkt ist der Branchenumsatz im Jahr 2017 um 8,5 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro gestiegen. Auch 2018 soll die Consultingbranche ähnlich stark wachsen, so lautet die Prognose der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2018“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Die Jobaussichten für Beratertalente sind aktuell entsprechend ausgezeichnet. 80 Prozent der größeren und Zweidrittel der mittelgroßen Unternehmensberatungen planen, in 2018 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

Neuer McKinsey-Chef wird Kevin Sneader

Das Portrait-Bild zeigt den neuen weltweiten McKinsey-Chef Kevin Sneader.

Kevin Sneader leitet ab dem 1. Juli 2018 für drei Jahre die weltweit führende Unternehmensberatung McKinsey & Company. Bisher war der 51-jähriger Brite Chef der Region Asien. Damit ist er der zwölfte globale Managing Partner seit der Gründung von McKinsey im Jahr 1926. Er löst den aktuellen McKinsey-Chef Dominic Barton nach neunjähriger Amtszeit als globaler Managing Partner ab.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Beraterhonorare im Öffentlichen Sektor liegen bei 100-190 Euro

Public Services: Beraterhonorare im Öffentlichen Sektor

Die Stundensätze von Unternehmensberatern liegen bei Beratungsprojekten im Öffentlichen Sektor zwischen 100 Euro und 190 Euro. In der Strategieberatung variieren die Tagessätze für den Einsatz eines Projektleiters in der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager von 1.150 bis 2.275 Euro. Die vergleichbaren Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro.

Capgemini präsentiert Digitalberatung »Capgemini invent«

capgemini-invent-logo

Vor einer Woche tauchten im WiWi-TReFF erste Hinweise um neue Entwicklungen bei Capgemini auf. Jetzt präsentiert Capgemini mit »Capgemini invent« eine neue globale Geschäftseinheit. Capgemini Invent soll unter einer Marke die Stärken von Capgemini Consulting und die Expertise der Capgemini-Gruppe bei Technologie und Data Science vereinen. Der globale Geschäftseinheit für Innovation, Beratung und Transformation wird weltweit mehr als 6.000 Berater, 30 Büros und 10 Kreativ-Studios umfassen.

Antworten auf T1-T2 Exits - wie sieht die Realität aus?

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