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Teilzeit Consultant

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Ich bin Senior Consultant bei einer der größeren Beratungen und habe (zumindest für den Moment) ein Limit in meiner Leistungsfähigkeit erreicht. Beförderung und hoher Bonus sind mir erstmal ziemlich egal - es muss sich v.a. etwas hinsichtlich Reduzierung der Arbeitsbelastung tun. Ich bin im Großen und Ganzen ganz gut in meinem Job (so gespiegelt in Feedback, Beförderungen und Bonus) und es macht mir auch mal mehr und mal weniger Spaß, solange man die Überlastung einmal ausklammert.

Abseits vom Exit spiele ich mit dem Teilzeitgedanken. Bspw. 80% brächte mich von 30 auf >70 Urlaubstage mit immernoch mehr als ausreichend Gehalt. Erwartungshaltung wäre nach jedem Projekt ca. 3+ Wochen Urlaub zu machen und mehr Kontra auf interne Anforderungen zu geben. Die zusätzliche Zeit würde ich für 1. Erholung und 2. Exitplanung nutzen. Letzteres ist mir aktuell eher unklar à la eher kein IC und irgendwas mit BizDev oder Strategie wäre ja vielleicht passend.

Mich würden eure Gedanken und Erfahrungen dazu interessieren :-) Danke im Voraus!

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Push :-)

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Ich habe als Manager und Principal/Director in der Strategieberatung 80% gearbeitet und zusätzlich meinen Urlaub aufgestockt (hatten ein Modell bei dem man zusätzliche Tage "kaufen" konnte).

Dh ich habe 4 Tage die Woche gearbeitet und hatte 50 Tage Urlaub im Jahr. Kann ich absolut empfehlen, Die WLB war substanziell besser und meine Arbeitsergebnisse waren quasi gleich wie vorher.

So ein Modell ist nicht mit allen Projekten vereinbar - v.a. auf kürzeren Projekten müssen Leute auch mal die ganze Woche da sein. Generell glaube ich aber dran, dass das v.a. in der Beratung und v.a. auf größeren Projekten klar ein sinnvolles Modell ist und hatte auch Kollegen in meinen Teams, die es ähnlich gemacht haben - bei quasi gleicher Leistung unterm Strich.

Aber: das hängt massiv von der Kultur in deiner Firma, deinem direkten Team und auch deinem Standing in dem Team ab. Als erstes solltest du mal mit deinen direkten Kollegen/Vorgesetzten das Thema besprechen, ob es überhaupt eine Option ist und wie man es sinnvoll im Projektgeschäft abbilden kann.

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Voice of Reason

Teilzeit Consultant

Es gibt TZ Modelle die besser funktionieren und manche die gar nicht funktionieren.
Schlecht für die Karriere ist es in 90% aller Fälle, mir unbekannt ob Corona und New Work bla bla da wirklich für Veränderung gesorgt habe - ich bezweifel es aber.

TZ Modell, das GAR NICHT funktioniert:
auf Tagesbasis von 8hrs auf zB. 6hrs zu reduzieren und glauben deswegen hat man früher Feierabend

TZ Modell, da eventuell funktionieren KANN:
4 Tage voll arbeiten, 1 Tag frei. Wie gesagt, KANN funktionieren, man muss aber sehr konsequent sein. Ausserdem wird man für viele interne BusDev Themen nicht mehr betrachtet (insb. wenn man dann immer den Freitag frei nimmt)

TZ Modell, das ich beobachtet habe und funktioniert hat:
9 Monate voll arbeiten, 3 Monate komplett rausgehen. Je nach Projektstaffing sind dann natürlich die Wochen vor der Freistellung problematisch, weil dich keiner mehr einsetzen will. "Bist ja eh bald weg".

Meine persönliche Meinung: nein, TZ und Consulting sind nicht vereinbar. Schon gar nicht mit Karriereambitionen.

Such eher den Exit.

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Ich kenne eigentlich bisher kein Teilzeitmodell das so funktioniert wie du beschreibst. Nach meiner Erfahrung geht es auf 4 Tage pro Woche zu reduzieren, aber nicht das dann mit blockweise Urlaub abzufeiern, aber das musst du mit deinem Chef klären.

Ansonsten habe ich Kollegen die arbeiten nur Montag bis Donnerstag und das finde ich völlig legitim. Langfristig kann ich mir das auch gut vorstellen..

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Vielen Dank für eure Einschätzungen.

Tatsächlich wird so ein blockweises Auszeitmodell (neben der Reduzierung Tage pro Woche) gemäß internen Richtlinien bei uns angeboten - allerdings begrenzt auf 1 Jahr mit der Möglichkeit einen erneuten Antrag nach dem Jahr Teilzeit und anschließenden 2 Jahren Vollzeit zu stellen. Auch merkwürdig, wenn die Arbeitsgesetzvorgaben ja eindeutig sagen, dass man grds. das Recht auf Teilzeit hat (sofern gewisse Größe des Betriebs sowie mind. 2 Jahre Betriebszugehörigkeit gegeben ist). Aber gut, das gälte es dann vermutlich zu verhandeln :-D Bzw. ich glaube gehört zu haben, dass Kollegen auch länger auf bspw. 90% gegangen sind.

Aus eigener Erfahrung stelle ich mir die 4-Tagewoche schwierig vor, wenn ich daran denke, wie häufig ich am Freitagabend noch länger (bis 19/20/21 Uhr) gesessen bin. Da war der Gedanke mit blockweiser Auszeit bereits ein Stück weit ein Entgegenkommen meinerseits, da ich so zumindest immer normallange Projekte oder zumindest Projektphasen abschließen könnte. Und ehrlich gesagt würde ich ungern den Freitag freifeiern, da das ja der eine, etwas entspanntere Tag der Woche ist. Dann lieber blockweise inkl. Mo-Do.

Bzgl. Karriere: Ja, das ist mir bewusst, dass ich damit u.U. meine Karriere in dieser einen Beratung beenden könnte. Sehe ich aber nicht so kritisch bzw. diese Phase als langsamen Übergang zu nächsten Schritten inkl. Zeit sich in Ruhe umzuschauen, was parallel zur 70-Stundenwoche für mich nicht machbar ist. Mit Blick auf andere Organisationen (insb. Industrie) sind ja wieder alle Wege offen - Ich muss mich ja nicht als Teilzeitberater offerieren :-D Und wie geschrieben wären erstmal reduzierte Boni und längere Befördungszyklen (bis zu gar nicht) akzeptabel. Sollte ich es (hypothetisch) voll auskosten, würde ich dann eben nach einigen Jahren auf der SC-Uhr den Exit suchen. Fachliche PM-Skills hätte ich dann ja sicher dennoch ein Stück weit erworben, da man als C/SC insbesondere bei kleinen Projekten doch sehr viel Verantwortung trägt - bspw. durfte ich nach 1,5 Jahren quasi-PM spielen (für ein kleines, sehr juniores Team), da der verantwortliche Manager überwiegend auf anderen Hochzeiten getanzt hat.

Interne BizDev und sonstige Themen würde ich in dem Zuge auch gerne reduzieren. Bringt mir selbst gar nichts, wenn ich nicht in der Beratung bleiben möchte, ist häufig ätzend und on-top der normalen Belastung.

Gerne weiteres Feedback und/oder Erfahrungen. Super Austausch bis hier :-)

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Finde die Idee super, berichte gern mal was dein Chef & Team dazu gesagt hat! Bin leider damals verfrüht in einen Exit geflüchtet weil die Belastung zu viel war, wobei die Arbeit an sich eigentlich alles geboten hat was ich mir vom Job erhofft hatte…

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Vielen Dank für eure Einschätzungen.

Tatsächlich wird so ein blockweises Auszeitmodell (neben der Reduzierung Tage pro Woche) gemäß internen Richtlinien bei uns angeboten - allerdings begrenzt auf 1 Jahr mit der Möglichkeit einen erneuten Antrag nach dem Jahr Teilzeit und anschließenden 2 Jahren Vollzeit zu stellen. Auch merkwürdig, wenn die Arbeitsgesetzvorgaben ja eindeutig sagen, dass man grds. das Recht auf Teilzeit hat (sofern gewisse Größe des Betriebs sowie mind. 2 Jahre Betriebszugehörigkeit gegeben ist). Aber gut, das gälte es dann vermutlich zu verhandeln :-D Bzw. ich glaube gehört zu haben, dass Kollegen auch länger auf bspw. 90% gegangen sind.

Aus eigener Erfahrung stelle ich mir die 4-Tagewoche schwierig vor, wenn ich daran denke, wie häufig ich am Freitagabend noch länger (bis 19/20/21 Uhr) gesessen bin. Da war der Gedanke mit blockweiser Auszeit bereits ein Stück weit ein Entgegenkommen meinerseits, da ich so zumindest immer normallange Projekte oder zumindest Projektphasen abschließen könnte. Und ehrlich gesagt würde ich ungern den Freitag freifeiern, da das ja der eine, etwas entspanntere Tag der Woche ist. Dann lieber blockweise inkl. Mo-Do.

Bzgl. Karriere: Ja, das ist mir bewusst, dass ich damit u.U. meine Karriere in dieser einen Beratung beenden könnte. Sehe ich aber nicht so kritisch bzw. diese Phase als langsamen Übergang zu nächsten Schritten inkl. Zeit sich in Ruhe umzuschauen, was parallel zur 70-Stundenwoche für mich nicht machbar ist. Mit Blick auf andere Organisationen (insb. Industrie) sind ja wieder alle Wege offen - Ich muss mich ja nicht als Teilzeitberater offerieren :-D Und wie geschrieben wären erstmal reduzierte Boni und längere Befördungszyklen (bis zu gar nicht) akzeptabel. Sollte ich es (hypothetisch) voll auskosten, würde ich dann eben nach einigen Jahren auf der SC-Uhr den Exit suchen. Fachliche PM-Skills hätte ich dann ja sicher dennoch ein Stück weit erworben, da man als C/SC insbesondere bei kleinen Projekten doch sehr viel Verantwortung trägt - bspw. durfte ich nach 1,5 Jahren quasi-PM spielen (für ein kleines, sehr juniores Team), da der verantwortliche Manager überwiegend auf anderen Hochzeiten getanzt hat.

Interne BizDev und sonstige Themen würde ich in dem Zuge auch gerne reduzieren. Bringt mir selbst gar nichts, wenn ich nicht in der Beratung bleiben möchte, ist häufig ätzend und on-top der normalen Belastung.

Gerne weiteres Feedback und/oder Erfahrungen. Super Austausch bis hier :-)

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Mache 80% bei ner größeren Beratung und es geht echt gut. Arbeite immer einen Tag nicht die Woche.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Ich bin Senior Consultant bei einer der größeren Beratungen und habe (zumindest für den Moment) ein Limit in meiner Leistungsfähigkeit erreicht. Beförderung und hoher Bonus sind mir erstmal ziemlich egal - es muss sich v.a. etwas hinsichtlich Reduzierung der Arbeitsbelastung tun. Ich bin im Großen und Ganzen ganz gut in meinem Job (so gespiegelt in Feedback, Beförderungen und Bonus) und es macht mir auch mal mehr und mal weniger Spaß, solange man die Überlastung einmal ausklammert.

Abseits vom Exit spiele ich mit dem Teilzeitgedanken. Bspw. 80% brächte mich von 30 auf >70 Urlaubstage mit immernoch mehr als ausreichend Gehalt. Erwartungshaltung wäre nach jedem Projekt ca. 3+ Wochen Urlaub zu machen und mehr Kontra auf interne Anforderungen zu geben. Die zusätzliche Zeit würde ich für 1. Erholung und 2. Exitplanung nutzen. Letzteres ist mir aktuell eher unklar à la eher kein IC und irgendwas mit BizDev oder Strategie wäre ja vielleicht passend.

Mich würden eure Gedanken und Erfahrungen dazu interessieren :-) Danke im Voraus!

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WiWi Gast

Teilzeit Consultant

Cool! Auf welcher Stufe bist du und wie funktioniert das in der Praxis? Welche positiven oder negativen Effekte siehst du?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Mache 80% bei ner größeren Beratung und es geht echt gut. Arbeite immer einen Tag nicht die Woche.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Ich bin Senior Consultant bei einer der größeren Beratungen und habe (zumindest für den Moment) ein Limit in meiner Leistungsfähigkeit erreicht. Beförderung und hoher Bonus sind mir erstmal ziemlich egal - es muss sich v.a. etwas hinsichtlich Reduzierung der Arbeitsbelastung tun. Ich bin im Großen und Ganzen ganz gut in meinem Job (so gespiegelt in Feedback, Beförderungen und Bonus) und es macht mir auch mal mehr und mal weniger Spaß, solange man die Überlastung einmal ausklammert.

Abseits vom Exit spiele ich mit dem Teilzeitgedanken. Bspw. 80% brächte mich von 30 auf >70 Urlaubstage mit immernoch mehr als ausreichend Gehalt. Erwartungshaltung wäre nach jedem Projekt ca. 3+ Wochen Urlaub zu machen und mehr Kontra auf interne Anforderungen zu geben. Die zusätzliche Zeit würde ich für 1. Erholung und 2. Exitplanung nutzen. Letzteres ist mir aktuell eher unklar à la eher kein IC und irgendwas mit BizDev oder Strategie wäre ja vielleicht passend.

Mich würden eure Gedanken und Erfahrungen dazu interessieren :-) Danke im Voraus!

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