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Consulting & AdvisoryML-KI

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Hallo zusammen,

ich habe heute folgenden Artikel im Handelsblatt gelesen: www.handelsblatt.com/technik/ki/kuenstliche-intelligenz-diese-strategiefirma-ersetzt-ihre-berater-durch-ki-bots/100141776.html

Meint ihr wirklich, dass KI so einfach Consulting-Jobs, insbesondere in der Strategieberatung ersetzen kann?

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

KI wird sicherlich nicht Consulting in Gänze ersetzen, aber Teams sicherlich effizienter arbeiten lassen (müssen).

Kreative und gut strukturierte Vorschläge für Agenden, Prozesse, inhaltliche Lösungen, erste Proposal Drafts auf Basis alter Dokumente und RfPs etc. erstellt eine gut gepromptete KI sehr, sehr viel schneller als ein Junior und nicht unbedingt in signifikant schlechterer Qualität (vor allem bei fachfremden Themen mit wenig Ahnung und viel Desk Research).

Da kann ich als Beratung schneller werden und mit weniger Personal anbieten. Und ich muss gleichzeitig vor allem gegenüber dem Kunden begründen, warum mein ChatGPT Prompt besser ist als seiner bzw. wie ich als Berater den Vorschlag auf eine neue Ebene gehoben habe. "Make it look, feel and sound MBB Style" alleine reicht wohl dauerhaft nicht aus ;)

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Wenn du von einer KI ersetzt werden kannst, dann war dein Job halt nix wirklich wertschöpferisches und du wärst in ein paar Jahren von einem Inder ersetzt worden.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Nein und der Artikel ist auch eher in den Bereich Clickbaiting einzuordnen. Das fängt schon damit an, dass das vorgestellte Unternehmen sicher vieles ist, aber keine Strategiefirma und erst recht keine Strategieberatung. IT-Startup mit Management-Unterstützungsplattform wäre wohl die passendere Beschreibung. Der CEO darf mal ordentlich Werbung für sich machen, was ihm gegönnt sein und er brauchen kann (die Firma hat momentan noch nicht mal eine funktionierende Webseite).

In aller Kürze zum Thema KI und Consulting: Wer glaubt in 10 Jahren "beraten" die KI-Agents die Firmen und die Berater sind arbeitslos, der hat weder Ahnung von KI noch Beratung. KI wird einiges umwälzen auch in der Beratung, aber letztlich wird das darauf hinauslaufen, dass die KI zum Tool des Beraters wird und nicht der Berater selbst. Also ähnlich der Entwicklung mit Internet und Computer-Tools. Die Arbeit wird effizienter aber immer noch durch Menschen erledigt werden.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Ich denke es besteht durchaus ein Risiko dass das Geschäft schrumpft. Bspw. Dadurch dass zukünftig Auftrags-Studien von KI generiert werden, "Research" Modus lässt grüßen. Wird das alles obsolet machen? Nein, aber in Teilen des Geschäfts gibt es eben Konkurrenz.

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Das Handelsblatt sollte sich schämen für diesen "Artikel". Da hat offenbar der Gründer von einer popeligen Firma gute Kontakte zur Redaktion, anders kann man diese kostenlose Werbung für eine völlig irrelevante Firma nicht erklären.
Übrigens zeigt die LinkedIn Historie die Mitarbeiterzahlen etwas ganz anders als im Artikel behauptet. In jedem Fall hat das nichts mit Consulting und schon gar nicht Strategieberatung zu tun.

Ich finde diese KI Panikmache total albern. Seit Jahrzehnten werden teure Berater eingestellt, obwohl die NICHTS können, was nicht interne Leute auch können sollten, aber jetzt glaubt jemand, dass die Firmen auf ein mal einer KI vertrauen werden die Arbeit zu machen?? Wurden UBs arbeitslos als Excel und PPT kamen? Oder Think Cell? Oder das Internet?
Darüber hinaus - zum hundertsten Mal: Der Consulting Job besteht nicht darin, im luftleeren Raum ein nettes PPT Deck zu erstellen. Das ist nur das Ende eines langen Prozesses. Auf dem Weg dahin stehen:

  • Die richtigen Fragen stellen
  • Die richtigen internen Daten abfragen, einsammeln, bereinigen, abgleichen, auswerten
  • Unzählige Abstimmungsrunden
  • Überzeugen
    ...

UBs werden die richtigen KI Tools sinnvoll einsetzen müssen um noch effizienter zu werden. Leider wird die Erwartungshaltung an den Output von UBs durch KI noch steigen. In den Backoffice Bereichen könnte sich einiges ändern. Stupide Research Arbeit wo jemand tagelang nur Reports zusammenzieht werden viel schneller gehen. Fachfremde Proposals können von Juniors viel besser erstellt werden.

Ich bin gespannt ob es umfassende, interne KI Research Lösungen wie sie McKinsey gebaut hat ("Lilli") auch von externen Firmen für andere Beratungen erstellt werden können.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Nein und der Artikel ist auch eher in den Bereich Clickbaiting einzuordnen. Das fängt schon damit an, dass das vorgestellte Unternehmen sicher vieles ist, aber keine Strategiefirma und erst recht keine Strategieberatung. IT-Startup mit Management-Unterstützungsplattform wäre wohl die passendere Beschreibung. Der CEO darf mal ordentlich Werbung für sich machen, was ihm gegönnt sein und er brauchen kann (die Firma hat momentan noch nicht mal eine funktionierende Webseite).

In aller Kürze zum Thema KI und Consulting: Wer glaubt in 10 Jahren "beraten" die KI-Agents die Firmen und die Berater sind arbeitslos, der hat weder Ahnung von KI noch Beratung. KI wird einiges umwälzen auch in der Beratung, aber letztlich wird das darauf hinauslaufen, dass die KI zum Tool des Beraters wird und nicht der Berater selbst. Also ähnlich der Entwicklung mit Internet und Computer-Tools. Die Arbeit wird effizienter aber immer noch durch Menschen erledigt werden.

die BRanche wird bestimmt nicht verschwinden, allerdings wird der Bedarf an Einsteigern / Juniors sinken. Da viele eine Research Tätigkeiten Erstellung erster Präsentationsentwürfe etc. auch eine KI kann (und das mit der aktuellen Technik schon ganz gut - war mal was in 4-5 Jahren geht). Zum Schluss wird die Frage sein, was biete ich als Berater an. ist es "nur" Wissen und Erfahrung aus vielen Projekten / Bereichen, dann könnte es gefährlich werden, sowas kann KI jetzt schon wenn die PRompts richtig gestellt werden gut liefern. ODer liefert man zum Schluss Vertrauen

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Die logische Entwicklung ist doch, dass Kunden weiterhin Beratungen vertrauen wie sie es seit Jahrzehnten tun. Als Teil des Vertrauens kommt halt nun hinzu, dasss man denen auch vertraut. die richtigen Tools einzusetzen und dem Output nicht einfach zu glauben.

Die Ansprüche werden höher werden, weil KI vieles effizienter werden lässt.

Oder anders gesagt: Wenn ein Konzern Vorstand bisher seinen eigenen Leuten nicht zugetraut hat strategische Projekte zu stämmen, wird er in Zukunft den gleichen Leuten zutrauen, dass sie diese strategischen Projekte mit Hilfe von ChatGPT stämmen???

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

die BRanche wird bestimmt nicht verschwinden, allerdings wird der Bedarf an Einsteigern / Juniors sinken. Da viele eine Research Tätigkeiten Erstellung erster Präsentationsentwürfe etc. auch eine KI kann (und das mit der aktuellen Technik schon ganz gut - war mal was in 4-5 Jahren geht). Zum Schluss wird die Frage sein, was biete ich als Berater an. ist es "nur" Wissen und Erfahrung aus vielen Projekten / Bereichen, dann könnte es gefährlich werden, sowas kann KI jetzt schon wenn die PRompts richtig gestellt werden gut liefern. ODer liefert man zum Schluss Vertrauen

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Die Aufgaben, die vor allem Analysts und Consultants machen (aber praktisch auch alle anderen Stufen unterhalb Partner-Level machen müssen), können durch KI zum Großteil weitesgehend ersetzt oder zumindest hochgradig automatisiert werden. Dadurch kann man Teams viel effizienter gestalten, man braucht einfach weniger Berater pro Projekt, also zum Beispiel statt 3 Analysts/Consultants wird nur noch einer auf das Projekt gestafft.
Beratung ist auch eine tolle Branche für Rationalisierungen, weil es fast in keiner anderen Branche so einfach ist, Personal abzubauen.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 31.07.2025:

Die logische Entwicklung ist doch, dass Kunden weiterhin Beratungen vertrauen wie sie es seit Jahrzehnten tun. Als Teil des Vertrauens kommt halt nun hinzu, dasss man denen auch vertraut. die richtigen Tools einzusetzen und dem Output nicht einfach zu glauben.

Die Ansprüche werden höher werden, weil KI vieles effizienter werden lässt.

Oder anders gesagt: Wenn ein Konzern Vorstand bisher seinen eigenen Leuten nicht zugetraut hat strategische Projekte zu stämmen, wird er in Zukunft den gleichen Leuten zutrauen, dass sie diese strategischen Projekte mit Hilfe von ChatGPT stämmen.

Mal ketzerisch welchen strategischen Mehrwert liefern die Berater den jetzt - wie hat ein CEO einer Dt. Großbank mal süffisant gemeint "ein Strategieberater erzählt einem nichts neues- er bestätigt einen das was man bereits weiss und verschafft einem eine Rechtfertigung in Richtung Aufsichtsrat"

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Mal ketzerisch welchen strategischen Mehrwert liefern die Berater den jetzt - wie hat ein CEO einer Dt. Großbank mal süffisant gemeint "ein Strategieberater erzählt einem nichts neues- er bestätigt einen das was man bereits weiss und verschafft einem eine Rechtfertigung in Richtung Aufsichtsrat"

Was heißt denn "süffisant"? Das ist doch ein Eingeständnis des Scheiterns, wenn der eigene Aufsichtsrat einem selbst bei wenig kontroversen strategischen Entscheidungen nicht mehr traut und noch ein zweite Meinung will, weil er einen für inkompetent hält. Was bei der Entwicklung der deutschen Großbanken in den letzten 20 Jahren jetzt auch nicht wundert.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Ich glaube eher, dass das Anspruchsniveau des Kunden steigen und die budgettierten Tage je Initiative sinken werden. Am Ende wird es sein wie bei der Einführung von Google oder Cloud-Diensten: das Leistungsniveau wird steigen und in den Projekten kommt mehr on top. Die Beratung lebt genau wie die Kanzlei davon, Leute zu verkaufen. Wenn du jetzt die Anzahl deiner Analysts, Consultants und Associates nur auf diejenigen reduzierst, die du als Partnernachwuchs brauchst, machst du dir mittelfristig dein eigenes Geschäft kaputt.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Ich glaube eher, dass das Anspruchsniveau des Kunden steigen und die budgettierten Tage je Initiative sinken werden. Am Ende wird es sein wie bei der Einführung von Google oder Cloud-Diensten: das Leistungsniveau wird steigen und in den Projekten kommt mehr on top. Die Beratung lebt genau wie die Kanzlei davon, Leute zu verkaufen. Wenn du jetzt die Anzahl deiner Analysts, Consultants und Associates nur auf diejenigen reduzierst, die du als Partnernachwuchs brauchst, machst du dir mittelfristig dein eigenes Geschäft kaputt.

Das passiert auch so, ganz ohne KI.

In den letzten 10-15 Jahren hat doch das Anspruchsdenken vieler Kunden absurde Ausmaße angekommen.

Man bekommt Nachmittags um 17:00 Uhr ne Mail, dass schnellstmöglich noch XY erledigt werden muss. Am besten direkt für den nächsten Morgen, weil da irgendein Meeting oder Manager Gespräch ansteht. Danach geht der Ansprechpartner beim Kunden selbst schön in den Feierabend. Man selbst sitzt dann noch bis 22:00/23:00 Uhr da und erledigt das.
Am nächsten Morgen war es dann doch nicht mehr so wichtig oder der Termin wird aus Lust und Laune verschoben. Gerne auch begründet mit irgendwelchen privaten Dingen (Kinder, Kita, Arzt whatever). Aber hey, ich hab ja nix in meiner Freizeit zu tun…

Und wenn ich die Stunden dann realistisch eintrage, hat unser EM wieder Drama bei der Abrechnung, weil die Kunden dann meckern, dass das Budget zu schnell leer geht, weil das alles auf 8h pro Tag / 40h pro Woche berechnet wäre…
Dann müsst ihr Idioten mir halt nicht am späten Nachmittag noch ToDos für den nächsten Morgen geben.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Was heißt denn "süffisant"? Das ist doch ein Eingeständnis des Scheiterns, wenn der eigene Aufsichtsrat einem selbst bei wenig kontroversen strategischen Entscheidungen nicht mehr traut und noch ein zweite Meinung will, weil er einen für inkompetent hält. Was bei der Entwicklung der deutschen Großbanken in den letzten 20 Jahren jetzt auch nicht wundert.

Das hat nichts mit Scheitern zu tun, das hat was mit Haftungsexkulpation zu tun. Wenn du einen Plan aufsetzte und dann ein MBB sich das ansieht ggf, etwas adjustiert das dteailliert ausarbeitet und du den "Stempel" drauf bekommst bist du als Vorstand hier in der Lage wenn was schief geht zu sagen. " Also der MBB XY hat da auch drüber geschaut und gesagt das passt, die haben das Projekt aufgesetzt / umgesetzt die haben es verbockt" Das ist Politik und Cover your Ass nicht mehr.

Daher der Punkt in den meisten Fällen sind strategische MBB eine Versicherung und nicht mehr

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Ich glaube eher, dass das Anspruchsniveau des Kunden steigen und die budgettierten Tage je Initiative sinken werden. Am Ende wird es sein wie bei der Einführung von Google oder Cloud-Diensten: das Leistungsniveau wird steigen und in den Projekten kommt mehr on top. Die Beratung lebt genau wie die Kanzlei davon, Leute zu verkaufen. Wenn du jetzt die Anzahl deiner Analysts, Consultants und Associates nur auf diejenigen reduzierst, die du als Partnernachwuchs brauchst, machst du dir mittelfristig dein eigenes Geschäft kaputt.

Das stimmt nur wird das Personalwachstum abnehmen - da der Bedarf vieler einfachen Tätigkeiten durch KI ersetzt werden kann und die Kunden dann halt nicht mehr bereit sind in dem Umfang für Personal zu zahlen, dass Tätigkeiten übernimmt die einfach durch eine KI/AI Tool ersetzt werden kann. Hattest du vorher auf dem Projekt halt 3 Juniors die unterstützend gearbeitet haben, hast du künftig halt nur 1 oder der 2/3 wird halt vom Kunden nicht mehr bezahlt und du bezahlst in intern

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Es wäre schön wenn jeder mal etwas konkreter wird. Was denkt ihr denn, was Juniors auf Projekten machen? Was sind die einfachen Tätigkeiten auf typischen Projekten die komplett ersetzt werden können? und wie wird das dann gehen? Welches Tool nimmt man dafür, wer bedient es auf dem Projekt?

Ich habe manchmal das Gefühl, dass hier viele über was reden von dem sie wenig Ahnung haben.

Für die einfachsten Tätigkeiten auf Projekten sind heute meist schon Praktikanten dabei, aber auch die müssen oft genug komplexe Tätigkeiten erbringen.
Es gibt einfach so viele anfallende Tätigkeiten die nicht einfach ein Tool tun kann. Und wenn, dann wären es X tools, mit denen muss sich jemand auskennen. Selbst dann muss jemand den Input besorgen, vorbereiten, und eingeben. Dann das Prompten, dann die Analyse ob das Sinn macht, dann tägliche Änderungen an Modellen, die Absprachen mit dem Kunden,...

Mir fehlt die Phantasie, wie das mit deutlich weniger Personal gehen soll auf einem Projekt.

KI wird Juniors produktiver machen, ihnen helfen noch wertvoller zu arbeiten, das Projektteam wird etwas effizienter, dadurch wird vom Kunden mehr erwartet.
Viel mehr wird sich nicht ändern.

antworten
WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

kann hier vielleicht auch mal jemand aus dem Alltag berichten und nicht nur Theorien in den Raum werfen.
BCG nutzt AI schon sehr intensiv.
Vor allem sehr anwendungs-orientierte Modelle für Excel, PowerPoint Gestaltung und Research.
Es macht die Arbeit massiv effizienter ohne Consultants zu ersetzen.
Wegfallen tun eher das Slide-Team in Indien und Back Office.

Dadurch bleibt eher mehr Zeit für Sanity Checks, Analysen und Inhalt.
Man kann also mehr in die Tiefe gehen.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 01.08.2025:

Es wäre schön wenn jeder mal etwas konkreter wird. Was denkt ihr denn, was Juniors auf Projekten machen? Was sind die einfachen Tätigkeiten auf typischen Projekten die komplett ersetzt werden können? und wie wird das dann gehen? Welches Tool nimmt man dafür, wer bedient es auf dem Projekt?

Ich habe manchmal das Gefühl, dass hier viele über was reden von dem sie wenig Ahnung haben.

Für die einfachsten Tätigkeiten auf Projekten sind heute meist schon Praktikanten dabei, aber auch die müssen oft genug komplexe Tätigkeiten erbringen.
Es gibt einfach so viele anfallende Tätigkeiten die nicht einfach ein Tool tun kann. Und wenn, dann wären es X tools, mit denen muss sich jemand auskennen. Selbst dann muss jemand den Input besorgen, vorbereiten, und eingeben. Dann das Prompten, dann die Analyse ob das Sinn macht, dann tägliche Änderungen an Modellen, die Absprachen mit dem Kunden,...

Mir fehlt die Phantasie, wie das mit deutlich weniger Personal gehen soll auf einem Projekt.

KI wird Juniors produktiver machen, ihnen helfen noch wertvoller zu arbeiten, das Projektteam wird etwas effizienter, dadurch wird vom Kunden mehr erwartet.
Viel mehr wird sich nicht ändern.

Die Frage ist was wir KI bzw. besser AI künftig können. Ich seh es bei uns vor ca. 3 JAhren haben wir begonnen mit Tools zu experementieren die Abschlussdaten aus veröffentlichen Abschlüssen auslesen sollten und in strukturierte Spreadsheets übertragen sollten, das hat damals so mittelprächtig funktioniert. Jetzt haben wir Tools in die die GEschäftsberichte reingeladen werden, man stellt ein paar Fragen zu den Themen die man wissen möchte und das Tool bereitet dir das auf, liefert dir die Analysen und verpackt es dir wenn gewünscht gleich in ein PP oder ein anderes Format das du willst. Die Fehlerrate ist mittlerweile sehr gering und die Qualität und das was es leistet ist im Vergleich zum letzten halben Jahr auch signifikant gestiegen. Wenn wir das Tool in den Einsatz bringen werden wir bei bestehenden PErsonal in der Lage sein die Analysekapazitäten um den Faktor 3 zu steigern bzw. entsprechend Personal zu sparen.

Das Beispiel ist jetzt noch recht einfach. Wir testen gerade auch ein Tool, was Vorgaben interpretiert und mit eingerichteten Prozessen vergleicht und uns aufzeigt wo es Abweichungen gibt, bzw. wo Graubereiche sind, das kann das System auch umgekehrt, ich gebe dem Vorgaben welchen Prozess ich möchte unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen und dann fängt das System an mir Prozesse zu erstellen, das ist noch nicht perfekt, aber die Fehlerrate ist schon sehr gering.

Ich bin mal gespannt was das in 2-3 Jahren möglich ist.

Nicht falsch verstehen KI bzw. besser AI wird nicht alles ersetzen/ die Lösung sein für alles, aber gerade in einem Geschäftsmodell, dass darauf basiert Wissen und Know How zu verkaufen kann eine KI/AI Tool, dass entsprechend viele Informationen im Zugriff hat das GEschäftsmodell zumindest teilweise untergraben

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Der erste Anwendungsbreich klingt nach "AskBrian". Da bekommt man ja direkten Zugriff auf viele aufbereitete Geschäftsberichte,... Allerdings will ich hoffe, dass bei euch nicht im großen Stile echte Berater für solch eine Arbeit eingesetzt wurden. Wenn sowas bei uns mal gebraucht wurde hat man das eh an einen günstigeren Researcher outgesourct.

Der zweite Anwendungsfall klingt irgendwie nach Process Mining von Celonis, was aber soweit ich weiß das schon lange vor AI gemacht hat.

In jedem Fall aber zeigt das gut, dass du Leute brauchst, die sich dann mit sowas auskennen. Du kannst im Grunde mehr/bessere Services anbieten und/oder produktiver werden.
Nie wird der Kunde sagen: Ich brauche jetzt keine Berater mehr, weil wir einfach mal eine Abteilung intern damit beauftragt haben ein paar Tools zu testen und die dann auf uns anwenden.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Seht ihr die Chancen bei eher Tech-lastigen Themen wie SAP/SalesForce/Dynamics/ServiceNow Consulting ähnlich oder ist das eine völlig andere Diskussion? Mein Eindruck ist, dass ein Großteil des Jobs eher das Alignment zwischen Abteilungen und die Kompromissfindung ist. Ich glaube aktuell nicht, dass das so einfach ersetzt wird (vermutlich sogar mehr wegen der Akzeptanz als wegen dem inhaltlichen.)

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Artikel vom WSJ vom 02.08. : AI Is Coming for the Consultants. Inside McKinsey, ‘This Is Existential.’

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 02.08.2025:

Artikel vom WSJ vom 02.08. : AI Is Coming for the Consultants. Inside McKinsey, ‘This Is Existential.’

Steht absolut nichts von Substanz drin in dem Artikel. u.a. mal wieder die üblichen Freelance-Promoter die behaupten die Welt ändere sich hin zu mehr Freelancern...

Das ist übrigens der Bezug zur Headline:

“Do I think that this is existential for our profession? Yes, I do,” said Kate Smaje, a senior partner Sternfels tapped to lead the firm’s AI efforts earlier this year. But, “I think it’s an existential good for us.”

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

KI wird das Consulting-Geschäft nicht obsolet machen – aber deutlich verändern.
Bereits heute sehe ich bei meinen Consulting Projekten einen klaren Trend: Kunden sind zunehmend nicht mehr bereit, für juniore Ressourcen zu zahlen. Stattdessen fordern sie gezielt Senior-Expertise mit tiefem, branchenspezifischem Know-how und mehr als zehn Jahren relevanter Berufserfahrung – onshore, unmittelbar verfügbar und mit unmittelbarem Mehrwert. Operative Unterstützung auf Junior-Level wird dagegen immer häufiger nur noch als Off- oder Nearshore-Leistung akzeptiert.

Parallel verschiebt sich der Fokus von der Konzeptions- zur Umsetzungsstärke: Kunden erwarten nicht nur strategisch durchdachte KI-Use-Cases auf Folien – sie verlangen belastbare Lösungen, die sich in komplexe, historisch gewachsene Legacy-Systemlandschaften integrieren lassen. Die Fähigkeit, strategische Empfehlungen nahtlos in operativ wirksame Implementierung zu überführen, wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden.

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Das sind aber auch schon Trends der letzten 20 Jahre lange bevor irgendwer KI buchstabieren konnte :-)

Schon seit Jahren machen Firmen wie M und B pro Jahr rund 100,000 Calls mit externen Experten um auf Projekten irgendeine Ahnung von der Materia zu haben. Hinzu kommen seit langer Zeit mehr oder weniger fest organisierte Netzwerke von Freelancern und Industrie-Veteranen.

Wenn es sich aber wirklich mehr in Richtung seniore Projektmitabeiter bewegen sollte, wie würde das aussehen? Da wären die UBs in big trouble denn das ganze Modell beruht nur auf der (naiven) Begeisterung von junioren Hochschulabsolventen, die sich davon die große Karriere versprechen. Auf Dauer würden doch Leute mit echter Berufserfahrung und höherem Alter sich diesen Grind nie antun.

Also, ich verwette meinen Hint... darauf, dass es noch für eine ganze Zeit mehr oder weniger alles beim alten bleiben wird. Man wird tendenziell Expert Calls oder auch Senior Industry Advisors mit auf Projekte nehmen, die Tagesraten für alle ab PM werden höher, damit man dem Kunden vorgaukeln kann, dass er den Junior um sonst bekommt. Tools werden integriert wo sie Sinn machen. Es wird tendenziell noch mehr Kooperationen mit Implementierern und Software Agenturen geben

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 31.07.2025:

Mal ketzerisch welchen strategischen Mehrwert liefern die Berater den jetzt - wie hat ein CEO einer Dt. Großbank mal süffisant gemeint "ein Strategieberater erzählt einem nichts neues- er bestätigt einen das was man bereits weiss und verschafft einem eine Rechtfertigung in Richtung Aufsichtsrat"

Ah clever, wenn es wirklich der CEO gewesen ist, dann braucht er ja einfach nur die Verträge auslaufen lassen und es alles intern erarbeiten lassen. Keine Ahnung was sein Problem ist.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 02.08.2025:

Der erste Anwendungsbreich klingt nach "AskBrian". Da bekommt man ja direkten Zugriff auf viele aufbereitete Geschäftsberichte,... Allerdings will ich hoffe, dass bei euch nicht im großen Stile echte Berater für solch eine Arbeit eingesetzt wurden. Wenn sowas bei uns mal gebraucht wurde hat man das eh an einen günstigeren Researcher outgesourct.

Für sowas wurden niemals Berater eingesetzt sonder Research, aber du kannst hier halt viel über AI lösen und es sollte nur ein Beispiel sein, wie schnell sich KI/AI entwickelt

Der zweite Anwendungsfall klingt irgendwie nach Process Mining von Celonis, was aber soweit ich weiß das schon lange vor AI gemacht hat.

Jein, Celonis durchläuft ja einen technischen Prozess und gibt dir die Informationen wo es Abweichungen vom Standardprozess gegeben hat (ich kenn zumindest keine Celonis Version die auf BAsis des schriftlichen Anweisungswesen arbeitet) die Modelle können die sfO interpretieren und mit gestezlichen Vorgaben abgleichen

In jedem Fall aber zeigt das gut, dass du Leute brauchst, die sich dann mit sowas auskennen. Du kannst im Grunde mehr/bessere Services anbieten und/oder produktiver werden.
Nie wird der Kunde sagen: Ich brauche jetzt keine Berater mehr, weil wir einfach mal eine Abteilung intern damit beauftragt haben ein paar Tools zu testen und die dann auf uns anwenden.

Das wurde auch nicht gesagt das man keine Leute mehr braucht, aber die Anforderungen ändern sich und die Modelle wie früher genutzt wurden zu sagen ich stell juniore Ressourcen für einfachere Aufgaben ein, ein Teil davon entwickelt sich weiter und übernimmt dann irgendwann spezialidsierter Aufgaben wird so nicht mehr fliegen.

Hier wird sich jedes Unternehmen, das Beratungslastig arbeitet überlegen müssen ob das Geschäftsmodell noch so weiter funktioniert, es wird auch weiter Wachstum geben, allerdings wird das nicht mehr im Gleichlauf mit Personalwachstum laufen und die Anforderungsprofile ändern sich. Unternehmen die sich darauf nicht einstellen werden Probleme bekommen

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 03.08.2025:

Das sind aber auch schon Trends der letzten 20 Jahre lange bevor irgendwer KI buchstabieren konnte :-)

Schon seit Jahren machen Firmen wie M und B pro Jahr rund 100,000 Calls mit externen Experten um auf Projekten irgendeine Ahnung von der Materia zu haben. Hinzu kommen seit langer Zeit mehr oder weniger fest organisierte Netzwerke von Freelancern und Industrie-Veteranen.

Wenn es sich aber wirklich mehr in Richtung seniore Projektmitabeiter bewegen sollte, wie würde das aussehen? Da wären die UBs in big trouble denn das ganze Modell beruht nur auf der (naiven) Begeisterung von junioren Hochschulabsolventen, die sich davon die große Karriere versprechen. Auf Dauer würden doch Leute mit echter Berufserfahrung und höherem Alter sich diesen Grind nie antun.

Also, ich verwette meinen Hint... darauf, dass es noch für eine ganze Zeit mehr oder weniger alles beim alten bleiben wird. Man wird tendenziell Expert Calls oder auch Senior Industry Advisors mit auf Projekte nehmen, die Tagesraten für alle ab PM werden höher, damit man dem Kunden vorgaukeln kann, dass er den Junior um sonst bekommt. Tools werden integriert wo sie Sinn machen. Es wird tendenziell noch mehr Kooperationen mit Implementierern und Software Agenturen geben

Soory ohne dich jetzt anzugreifen, du klingst hier wie ein Manager von Karstadt Quelle mitte der 2000 Jahre der weiter darauf beharrt hat, das Onlineshopping keine Gefahr für die Kaufhäsuer darstellen. Und wie sich die Raten entwickeln bin ich mal gespannt.

antworten
WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 03.08.2025:

Ah clever, wenn es wirklich der CEO gewesen ist, dann braucht er ja einfach nur die Verträge auslaufen lassen und es alles intern erarbeiten lassen. Keine Ahnung was sein Problem ist.

Ich glaub du weißt nicht wie das dort funktioniert. Wenn du als Vorstand wesentliche Entscheidungen triffst die z.B. einen Umbau von Geschäftsbereichen zur Folge haben wird das auch im Aufsichstrat besprochen, im Optimalfall hinterfrag und gechallenged und dann genehmigt, daneben wirst du typischerweise auch den Betriebsrat abholen müssen und mit dem entsprechende Vereinbarungen treffen.

Hier hast du als Vorstand gegenüber den Stakeholdern dann die Möglichkeit zu sagen "wir haben das Projekt durch den MBB XX prüfen und durchsehen lassen, die haben das Umsetzungskonzept xx aufgesetzt...." das Hilft dir als Vorstand das Projekt durchzubringen und du hast entsprechende Sorgfaltspflichten walten lassen, die, falls es später schief geht dich auch weiter gegenüber ein etwaigen Haftung schützen (selbes gilt für den Aufsichtsrat).

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 03.08.2025:

Ah clever, wenn es wirklich der CEO gewesen ist, dann braucht er ja einfach nur die Verträge auslaufen lassen und es alles intern erarbeiten lassen. Keine Ahnung was sein Problem ist.

MBB/Beratung ist halt extern. Denen ist eine Verantwortung/Schuld immer leichter anzulasten als jemand Internes.

Wer mal auf Vorstandsebene (oder +1) gearbeitet hat, der weiß wie das läuft.

Vorstand denkt Option A ist gut (oft aus der Sicht der eigenen Machtposition/Vergütung/Aktienkurs).
Also wird jemand Externes geholt, der das (augenscheinlich neutral) bestätigen soll. Man holt sich dann die (vermeintlichen) Hochkaräter von MBB. Die kennt halt jeder in der Wirtschaftswelt und sind breit anerkannt.

Die machen dann bisschen Datenaufbereitung, irgendwelche Analysen und bauen am Ende schöne Präsentationen, dass der Vorstand Recht hat.
Damit geht man dann zum Aufsichtsrat, Betriebsrat und anderen Entscheidungsinstanzen. Die geben (meistens) grünes Licht, weil sie selber keine Ahnung haben und keine Verantwortung tragen wollen.

Wenns gut läuft klopft sich der Vorstand später auf die Schulter und gönnt sich dicke Boni.
Wenns schlecht läuft, ist man schlecht beraten worden. Dann wirds beim nächsten mal eine andere Beratung.

Man darf nie vergessen, dass angestellte Vorstände/Aufsichtsräte praktisch keine Haftung haben (vorsätzlich kriminelles Verhalten mal außen vor).
Man gibt also Firmengeld aus (für Berater) und im besten Fall bekommt man dadurch eigenes Geld (Boni). Im schlechtesten Fall wird man mit goldenem Handschlag entlassen.

Manche Vorstände/Aufsichtsräte brechen sogar ganz offen geltendes Recht und Standards wenn es zums Geld geht.
Siehe z.B. Ex-Bahnchef Grube, der mMn. schon ewig die Mandatsgrenze aus dem Aktiengesetz überschreitet. Und da auch ganz offen dran festhält.

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Damit kann ich leben. Wie oft werden noch die Case Studies Blockbuster, Nokia und Karstadt Quelle genannt? Fakt ist aber, die allermeisten Dinge ändern sich nicht besonders schnell in der Welt. Vor allem nicht dann, wenn es im Kern um Vertrauen, Reputation und persönliches Netzwerk geht. Da wird sich nicht die Welt auf ein mal verändern nur weil es nette Tech Spielzeuge gibt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich systematisch mit dem Headcount Tracking der 60 größten UBs angefangen habe seit dem erscheinen von ChatGPT. Bis jetzt ist Gesamtanzahl der Berater seit dem stark gestiegen - obwohl große Volkswirtschaften nicht gut laufen und die absurden Jahren im PE erstmal vorbei sind.

Aber in 10 Jahren sind wir alle schlauer. Bin gespannt

WiWi Gast schrieb am 04.08.2025:

Soory ohne dich jetzt anzugreifen, du klingst hier wie ein Manager von Karstadt Quelle mitte der 2000 Jahre der weiter darauf beharrt hat, das Onlineshopping keine Gefahr für die Kaufhäsuer darstellen. Und wie sich die Raten entwickeln bin ich mal gespannt.

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 04.08.2025:

Damit kann ich leben. Wie oft werden noch die Case Studies Blockbuster, Nokia und Karstadt Quelle genannt? Fakt ist aber, die allermeisten Dinge ändern sich nicht besonders schnell in der Welt. Vor allem nicht dann, wenn es im Kern um Vertrauen, Reputation und persönliches Netzwerk geht. Da wird sich nicht die Welt auf ein mal verändern nur weil es nette Tech Spielzeuge gibt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich systematisch mit dem Headcount Tracking der 60 größten UBs angefangen habe seit dem erscheinen von ChatGPT. Bis jetzt ist Gesamtanzahl der Berater seit dem stark gestiegen - obwohl große Volkswirtschaften nicht gut laufen und die absurden Jahren im PE erstmal vorbei sind.

Aber in 10 Jahren sind wir alle schlauer. Bin gespannt

Vielleicht ist ja auch nur der Anteil der Berater auf LinkedIn gestiegen da diese nun mehr Mühen in die Suche nach einem neuen Job stecken müssen? Deine "Analyse" basiert ja lediglich auf LinkedIn Zahlen..

antworten
WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ExBerater schrieb am 04.08.2025:

Damit kann ich leben. Wie oft werden noch die Case Studies Blockbuster, Nokia und Karstadt Quelle genannt? Fakt ist aber, die allermeisten Dinge ändern sich nicht besonders schnell in der Welt. Vor allem nicht dann, wenn es im Kern um Vertrauen, Reputation und persönliches Netzwerk geht. Da wird sich nicht die Welt auf ein mal verändern nur weil es nette Tech Spielzeuge gibt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich systematisch mit dem Headcount Tracking der 60 größten UBs angefangen habe seit dem erscheinen von ChatGPT. Bis jetzt ist Gesamtanzahl der Berater seit dem stark gestiegen - obwohl große Volkswirtschaften nicht gut laufen und die absurden Jahren im PE erstmal vorbei sind.

Aber in 10 Jahren sind wir alle schlauer. Bin gespannt

Wie gesagt ich glaube auch nicht das Beratung verschwinden wird, nur wird sie sich verändern. Kunden werden auch durch AI besser dazu in der Lage sein, die Arbeit von Beratern stärker zu hinterfragen. Zum Schluss wird es auf eine wesentlich stärkere Spezialisierung hinauslaufen, auch das von dir angesprochene Thema Assurance durch den Berater wird immer zentraler, hier muss ich aber sagen hab ich in den letzten 10 Jahren häufig erlebt dass die Beratungsbranche hier noch großen Nachholbedarf hat

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Due Frage ist halt ist die Beratungsbranche gerade an einem Punkt in der Entwicklung der den Zenith darstellt und wir haben jetzt einen zugrunde liegenden Wandel durch neue Technologien der solche Modelle kippt. Man darf ja auch nicht vergessen die großen Berater sind Konzerne mit allen Vor- und Nachteilen, sich anzupassen ist hier nicht immer leicht

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ExBerater

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

ich habe das bei Firmen wo ich die offiziellen Zahlen habe, gecheckt, und es stimmt fast zu 100%.
Klar, jetzt kann man immer noch spekulieren, dass es vor 2 Jahren noch nicht so war. Glaube ich nicht.
Ich würde mal sagen, seit 5-10 Jahren ist jeder im Consulting auf LinkedIn.

WiWi Gast schrieb am 04.08.2025:

Vielleicht ist ja auch nur der Anteil der Berater auf LinkedIn gestiegen da diese nun mehr Mühen in die Suche nach einem neuen Job stecken müssen? Deine "Analyse" basiert ja lediglich auf LinkedIn Zahlen..

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 02.08.2025:

Seht ihr die Chancen bei eher Tech-lastigen Themen wie SAP/SalesForce/Dynamics/ServiceNow Consulting ähnlich oder ist das eine völlig andere Diskussion? Mein Eindruck ist, dass ein Großteil des Jobs eher das Alignment zwischen Abteilungen und die Kompromissfindung ist. Ich glaube aktuell nicht, dass das so einfach ersetzt wird (vermutlich sogar mehr wegen der Akzeptanz als wegen dem inhaltlichen.)

Meine Sicht aus dem Umfeld großer SAP Transformationen:
Ich denke es wird weniger technische Consultants (also Entwickler) pro Projekt geben müssen. Dank KI können sie einfach sehr viel schneller entwickeln. Das führt natürlich dazu, dass entsprechend weniger Personentage verkauft werden was wiederum auf Umsatz und Gewinn drückt. Auf funktionaler Ebene sehe ich eher, dass die Vorbereitung und Analyse der Situation mit KI-Tools massiv beschleunigt werden kann und die Qualität hinsichtlich Protokolle etc deutlich steigt (vielleicht Dokumentiert die KI ja sogar und am Ende gibt es etwas brauchbares ;) ). Ebenso sollten Trainings schneller und einfacher gehalten werden können (ggf. sogar durch einen KI Agenten). Testautomatisierung könnte unter Umständen auch sehr viel schneller und einfacher gehen. Die tatsächlichen Diskussionen und Entscheidungsfindungen werden sich hingegen kaum reduzieren lassen.

Was bedeutet das insgesamt?

  • Deutlich geringere Projektumfänge und schnellere Implementierung
  • weniger Nachfrage nach reiner Manpower
  • Reine Implementierung kann leichter intern abgewickelt werden
  • Gefragt bleiben Fachexperten die komplexe Themen veranschaulichen und lösen können sowie die Lösung und Workshops managen können. Fraglich ist inwiefern das dann in den klassischen pyramidalen Systemen funktioniert? Statt 30 (Senior) Associates/Manager auf 3 Senior Manager/Directors und einen Partner wird die Nachfrage eher 5 Manager und 5 Senior Manager pro Partner sein (die Zahlen sollen nur Relationen veranschaulichen)
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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

Die Gefahr bei KI ist es, sie nicht an den richtigen Stellen einzusetzen.

  • Viele verwenden sie ja als einfachen Google-Ersatz. Das geht bei bekannten Fragen gut (weil die Antwort in den Trainingsdaten liegt). Bei Nischenthemen wird man aber überzeugend angelogen. Der "Plausibilitätscheck" funktioniert hier auch - entgegen der Aussagen von Vorrednern - nicht, weil die gelogene Antwort trotzdem plausibel ist. Die KI denkt sich ja nicht einfach irgendwas aus, sondern die Entwickler der Modelle versuchen "logisches Denken", systematische Mustererkennung etc. zu implementieren. Im Grunde ist die Gefahr umso höher, je besser das Modell ist

  • In anderen Bereichen ist es fahrlässig, auf KI zu verzichten: Wie viele Leute werden beschäftigt, um irgendwelche "Excel-Anwendungen" zu implementieren? Es entsteht ein Programm mit einer wenig intuitiven Benutzeroberfläche, wo man Key Parameter aus bunt hinterlegten Feldern ausliest. Diese Anwendungen zu erstellen ist heute 1 Prompt und maximal ein paar Iterationsrunden fürs Design. Jeder Windows-Computer hat PowerShell vorinstalliert und ich kann in 20 Minuten ein Programm erstellen, das mir alle relevanten Variablen aus irgendwelchen Rohdaten (mit 1000 Files auf der Festplatte) extrahiert und anschaulich visualisiert. Ich kann auch in 20 Minuten einen Code in HTML (mit JavaScript und unendlich vielen Bibliotheken) erstellen, der mir eine CSV-Datei nach Belieben auseinandernimmt. Man riskiert nicht einmal, irgendwelche geheimen Daten weiterzugeben, weil der tatsächliche Code zu 100% lokal ausgeführt wird

------>Zeitersparnis: Faktor 10+

  • Viele Leute haben gute Ideen, aber trauen sich nicht, diese im Team zu verbalisieren, weil sie Angst vor der Rezeption haben. Und das zu Recht. Die meisten Ideen sind Unsinn, aber das muss erstmal jemand von außen sehen. KI kann das.

  • In vielen Unternehmen werden ja mittlerweile Meetings durch KI automatisiert protokolliert. Häufig auf jeden Fall sinnvoll, aber 1 wesentlicher Haken: Wenn mitgeschnitten wird, redet man auch nicht mehr frei und unterdrückt dadurch Innovation, die eigentlich erforderlich wäre. Wenn die Protokolle erstmal vorhanden sind, kann sie ja jeder in einer höheren Hierarchieebene nach Belieben nutzen und wenn's heute nicht geht, dann halt morgen. Hervorragend für die Kontrolle des Betriebs, aber tödlich, wenn man kognitive Leistung von seinen Mitarbeitern benötigt. Man wächst ja bekanntlich an Kritik

Um zum Thema zurückzukommen: KI verdrängt keine Consulting-Jobs, sondern macht sie gerade relevant. Der Markt wandelt sich wegen KI und Unternehmen müssen schauen, dass sie nicht abgehängt werden. MBB & Co. werden das auch erkannt haben, aber leiden möglicherweise selber in Teilen unter mangelnder Expertise. Es ist ja gerade die Unternehmensstruktur, die wegen KI umgekrempelt werden muss, und das ist das Kerngeschäft in der Strategieberatung. Vielleicht wäre es besser, sich von einem 20-Jährigen beraten zu lassen, der seine Hausarbeit mit ChatGPT geschrieben hat, als McKinsey zu beauftragen

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 08.08.2025:

Die Gefahr bei KI ist es, sie nicht an den richtigen Stellen einzusetzen.

  • Viele verwenden sie ja als einfachen Google-Ersatz. Das geht bei bekannten Fragen gut (weil die Antwort in den Trainingsdaten liegt). Bei Nischenthemen wird man aber überzeugend angelogen. Der "Plausibilitätscheck" funktioniert hier auch - entgegen der Aussagen von Vorrednern - nicht, weil die gelogene Antwort trotzdem plausibel ist. Die KI denkt sich ja nicht einfach irgendwas aus, sondern die Entwickler der Modelle versuchen "logisches Denken", systematische Mustererkennung etc. zu implementieren. Im Grunde ist die Gefahr umso höher, je besser das Modell ist

  • In anderen Bereichen ist es fahrlässig, auf KI zu verzichten: Wie viele Leute werden beschäftigt, um irgendwelche "Excel-Anwendungen" zu implementieren? Es entsteht ein Programm mit einer wenig intuitiven Benutzeroberfläche, wo man Key Parameter aus bunt hinterlegten Feldern ausliest. Diese Anwendungen zu erstellen ist heute 1 Prompt und maximal ein paar Iterationsrunden fürs Design. Jeder Windows-Computer hat PowerShell vorinstalliert und ich kann in 20 Minuten ein Programm erstellen, das mir alle relevanten Variablen aus irgendwelchen Rohdaten (mit 1000 Files auf der Festplatte) extrahiert und anschaulich visualisiert. Ich kann auch in 20 Minuten einen Code in HTML (mit JavaScript und unendlich vielen Bibliotheken) erstellen, der mir eine CSV-Datei nach Belieben auseinandernimmt. Man riskiert nicht einmal, irgendwelche geheimen Daten weiterzugeben, weil der tatsächliche Code zu 100% lokal ausgeführt wird

------>Zeitersparnis: Faktor 10+

  • Viele Leute haben gute Ideen, aber trauen sich nicht, diese im Team zu verbalisieren, weil sie Angst vor der Rezeption haben. Und das zu Recht. Die meisten Ideen sind Unsinn, aber das muss erstmal jemand von außen sehen. KI kann das.

  • In vielen Unternehmen werden ja mittlerweile Meetings durch KI automatisiert protokolliert. Häufig auf jeden Fall sinnvoll, aber 1 wesentlicher Haken: Wenn mitgeschnitten wird, redet man auch nicht mehr frei und unterdrückt dadurch Innovation, die eigentlich erforderlich wäre. Wenn die Protokolle erstmal vorhanden sind, kann sie ja jeder in einer höheren Hierarchieebene nach Belieben nutzen und wenn's heute nicht geht, dann halt morgen. Hervorragend für die Kontrolle des Betriebs, aber tödlich, wenn man kognitive Leistung von seinen Mitarbeitern benötigt. Man wächst ja bekanntlich an Kritik

Um zum Thema zurückzukommen: KI verdrängt keine Consulting-Jobs, sondern macht sie gerade relevant. Der Markt wandelt sich wegen KI und Unternehmen müssen schauen, dass sie nicht abgehängt werden. MBB & Co. werden das auch erkannt haben, aber leiden möglicherweise selber in Teilen unter mangelnder Expertise. Es ist ja gerade die Unternehmensstruktur, die wegen KI umgekrempelt werden muss, und das ist das Kerngeschäft in der Strategieberatung. Vielleicht wäre es besser, sich von einem 20-Jährigen beraten zu lassen, der seine Hausarbeit mit ChatGPT geschrieben hat, als McKinsey zu beauftragen

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WiWi Gast

Verdrängt KI wirklich Consulting-Jobs

WiWi Gast schrieb am 08.08.2025:

Die Gefahr bei KI ist es, sie nicht an den richtigen Stellen einzusetzen.

  • Viele verwenden sie ja als einfachen Google-Ersatz. Das geht bei bekannten Fragen gut (weil die Antwort in den Trainingsdaten liegt). Bei Nischenthemen wird man aber überzeugend angelogen. Der "Plausibilitätscheck" funktioniert hier auch - entgegen der Aussagen von Vorrednern - nicht, weil die gelogene Antwort trotzdem plausibel ist. Die KI denkt sich ja nicht einfach irgendwas aus, sondern die Entwickler der Modelle versuchen "logisches Denken", systematische Mustererkennung etc. zu implementieren. Im Grunde ist die Gefahr umso höher, je besser das Modell ist

  • In anderen Bereichen ist es fahrlässig, auf KI zu verzichten: Wie viele Leute werden beschäftigt, um irgendwelche "Excel-Anwendungen" zu implementieren? Es entsteht ein Programm mit einer wenig intuitiven Benutzeroberfläche, wo man Key Parameter aus bunt hinterlegten Feldern ausliest. Diese Anwendungen zu erstellen ist heute 1 Prompt und maximal ein paar Iterationsrunden fürs Design. Jeder Windows-Computer hat PowerShell vorinstalliert und ich kann in 20 Minuten ein Programm erstellen, das mir alle relevanten Variablen aus irgendwelchen Rohdaten (mit 1000 Files auf der Festplatte) extrahiert und anschaulich visualisiert. Ich kann auch in 20 Minuten einen Code in HTML (mit JavaScript und unendlich vielen Bibliotheken) erstellen, der mir eine CSV-Datei nach Belieben auseinandernimmt. Man riskiert nicht einmal, irgendwelche geheimen Daten weiterzugeben, weil der tatsächliche Code zu 100% lokal ausgeführt wird

------>Zeitersparnis: Faktor 10+

  • Viele Leute haben gute Ideen, aber trauen sich nicht, diese im Team zu verbalisieren, weil sie Angst vor der Rezeption haben. Und das zu Recht. Die meisten Ideen sind Unsinn, aber das muss erstmal jemand von außen sehen. KI kann das.

  • In vielen Unternehmen werden ja mittlerweile Meetings durch KI automatisiert protokolliert. Häufig auf jeden Fall sinnvoll, aber 1 wesentlicher Haken: Wenn mitgeschnitten wird, redet man auch nicht mehr frei und unterdrückt dadurch Innovation, die eigentlich erforderlich wäre. Wenn die Protokolle erstmal vorhanden sind, kann sie ja jeder in einer höheren Hierarchieebene nach Belieben nutzen und wenn's heute nicht geht, dann halt morgen. Hervorragend für die Kontrolle des Betriebs, aber tödlich, wenn man kognitive Leistung von seinen Mitarbeitern benötigt. Man wächst ja bekanntlich an Kritik

Um zum Thema zurückzukommen: KI verdrängt keine Consulting-Jobs, sondern macht sie gerade relevant. Der Markt wandelt sich wegen KI und Unternehmen müssen schauen, dass sie nicht abgehängt werden. MBB & Co. werden das auch erkannt haben, aber leiden möglicherweise selber in Teilen unter mangelnder Expertise. Es ist ja gerade die Unternehmensstruktur, die wegen KI umgekrempelt werden muss, und das ist das Kerngeschäft in der Strategieberatung. Vielleicht wäre es besser, sich von einem 20-Jährigen beraten zu lassen, der seine Hausarbeit mit ChatGPT geschrieben hat, als McKinsey zu beauftragen

Sehr guter Kommentar gefällt mir und trifft vieles auf den Punkt. Vielen Dank für deinen Beitrag.

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