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Consulting & AdvisoryGehaltserhöhung

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Hi hatte heute mein Jahresgespräch 1 Jahr nach Jobeinstieg. Mein Chef meinte eine Nachdenken über Beförderung kann erst im Zeitraum in einem Jahr passieren (hätte dann 2 Jahre BE).

Ich habe durch mein Profil/Kontakte/interner Wechsel, bereits jetzt die Chance eine weitere Tarifstufe aufzusteigen, deswegen sehe ich das nicht ein. Ab wann würdet Ihr Druck machen und sagen dass Ihr wechselt wenn nicht in absehbarer Zeit eine Höhergruppierung stattfindet?

Anmerkung: meine Stelle geht noch weitere 3 Tarifstufen bis zur letzten...Bin also auf 1/4 des Potentials..

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Hi hatte heute mein Jahresgespräch 1 Jahr nach Jobeinstieg. Mein Chef meinte eine Nachdenken über Beförderung kann erst im Zeitraum in einem Jahr passieren (hätte dann 2 Jahre BE).

Ich habe durch mein Profil/Kontakte/interner Wechsel, bereits jetzt die Chance eine weitere Tarifstufe aufzusteigen, deswegen sehe ich das nicht ein. Ab wann würdet Ihr Druck machen und sagen dass Ihr wechselt wenn nicht in absehbarer Zeit eine Höhergruppierung stattfindet?

Anmerkung: meine Stelle geht noch weitere 3 Tarifstufen bis zur letzten...Bin also auf 1/4 des Potentials..

Ich würde dich, mit deinem einen Jahr BE, als Chef auslachen.
Entweder du nutzt intern die Chance zum wechseln, suchst dir extern was neues oder lebst mit der aktuellen Situation.

Sich als Chef von einem Jüngling unter Druck setzen zu lassen, kann man sich nicht erlauben. Egal wie gut du bist etc. etc.

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Ich würde dich, mit deinem einen Jahr BE, als Chef auslachen.
Entweder du nutzt intern die Chance zum wechseln, suchst dir extern was neues oder lebst mit der aktuellen Situation.

Sich als Chef von einem Jüngling unter Druck setzen zu lassen, kann man sich nicht erlauben. Egal wie gut du bist etc. etc.

Ich kann deine Meinung verstehen, aber die Kündigung vorlegen und intern wechseln (was ich direkt könnte), ist deiner Meinung nach besser als es anzusprechen?

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Ich würde dich, mit deinem einen Jahr BE, als Chef auslachen.
Entweder du nutzt intern die Chance zum wechseln, suchst dir extern was neues oder lebst mit der aktuellen Situation.

Sich als Chef von einem Jüngling unter Druck setzen zu lassen, kann man sich nicht erlauben. Egal wie gut du bist etc. etc.

Du bist der Inbegriff des Deutschen Michels. Schön nach oben buckeln und nie was mit Nachdruck verlangen...

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Das hat doch nicht mit "buckeln" zu tun. Habe den Beitrag nicht verfasst, stimme dem Poster aber voll und ganz zu. Der TE hat gefragt, ab wann "wir" Druck machen würden.
Ich persönlich sehe mit 1 Jahr BE ebenfalls kein Druckmittel, was eine Beförderung(!) gerechtfertigt. Es geht ja nicht um ein paar % mehr Geld, sondern um einen beruflichen Aufstieg. Und das wäre nach 1 Jahr halt sehr früh, je nach Tätigkeitsbereich in der nächsten Jobstufe.
Man muss sich nicht ewig vertrösten lassen, aber eine realistische Betrachtungsweise hilft ungemein.
Wenn der TE so unzufrieden ist, muss er eben intern wechseln.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Hi hatte heute mein Jahresgespräch 1 Jahr nach Jobeinstieg. Mein Chef meinte eine Nachdenken über Beförderung kann erst im Zeitraum in einem Jahr passieren (hätte dann 2 Jahre BE).

Ich habe durch mein Profil/Kontakte/interner Wechsel, bereits jetzt die Chance eine weitere Tarifstufe aufzusteigen, deswegen sehe ich das nicht ein. Ab wann würdet Ihr Druck machen und sagen dass Ihr wechselt wenn nicht in absehbarer Zeit eine Höhergruppierung stattfindet?

Anmerkung: meine Stelle geht noch weitere 3 Tarifstufen bis zur letzten...Bin also auf 1/4 des Potentials..

Ich würde dich, mit deinem einen Jahr BE, als Chef auslachen.
Entweder du nutzt intern die Chance zum wechseln, suchst dir extern was neues oder lebst mit der aktuellen Situation.

Sich als Chef von einem Jüngling unter Druck setzen zu lassen, kann man sich nicht erlauben. Egal wie gut du bist etc. etc.

Du bist der Inbegriff des Deutschen Michels. Schön nach oben buckeln und nie was mit Nachdruck verlangen...

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

So lange dein Wechsel kein Bluff ist würde ich auf jeden Fall erstmal auf der eigenen Stelle Druck machen. Gibt ja nichts zu verlieren.. Wenns nicht klappt wechselst halt. Dreistigkeit siegt.

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ExBerater

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Du scheinst ja nicht wirklich im Consulting zu arbeiten denn dort gibt es vermutlich keine Tarifstufen... Etwas schwierig für uns das richtig einzuschätzen ohne das Umfeld zu kennen

  • Nach einem Jahr ist eine "Beförderung" oder auch nur eine Gehaltsanpassung SEHR ungewöhnlich
  • Du müsstest dich mit deinen Kollegen vergleichen. Ist es bei euch normal? Bist du ungerecht behandelt?
  • Ein "Drohung" sollte man im Rahmen einer Verhandlung nur aussprechen, wenn man wirklich zu den Kosequenzen bereit ist. Nach einem Jahr würden das aber in der Tat die meisten CHes nur Belächeln
  • Grundsätzliche Empfehlung bei sowas: Such dir ERST einen neuen/besser bezahlten Job, und erst wenn du das Angebot auf dem Tisch hast, gehst du zu deinem Chef
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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Beförderung nach einem Jahr wäre seltsam, mindestens aber eine Gehaltserhöhung muss drin sein.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Hi hatte heute mein Jahresgespräch 1 Jahr nach Jobeinstieg. Mein Chef meinte eine Nachdenken über Beförderung kann erst im Zeitraum in einem Jahr passieren (hätte dann 2 Jahre BE).

Ich habe durch mein Profil/Kontakte/interner Wechsel, bereits jetzt die Chance eine weitere Tarifstufe aufzusteigen, deswegen sehe ich das nicht ein. Ab wann würdet Ihr Druck machen und sagen dass Ihr wechselt wenn nicht in absehbarer Zeit eine Höhergruppierung stattfindet?

Anmerkung: meine Stelle geht noch weitere 3 Tarifstufen bis zur letzten...Bin also auf 1/4 des Potentials..

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

In allen Unternehmen ohne Tarif gehört zum Jahresgespräch auch das Gehaltsthema.
Was sonst? Völlig egal ob erst ein Jahr dabei oder nicht.
Aktuell haben wir 2,5% Inflation, wenn du nicht verhandelst hast du nächstes Jahr nunmal real weniger Gehalt! Denn da gibts keine automatische Anpassung wie im Tarifvertrag.
Völlig normal also, dass da verhandelt wird nach einem Jahr.

ExBerater schrieb am 26.11.2018:

Du scheinst ja nicht wirklich im Consulting zu arbeiten denn dort gibt es vermutlich keine Tarifstufen... Etwas schwierig für uns das richtig einzuschätzen ohne das Umfeld zu kennen

  • Nach einem Jahr ist eine "Beförderung" oder auch nur eine Gehaltsanpassung SEHR ungewöhnlich
  • Du müsstest dich mit deinen Kollegen vergleichen. Ist es bei euch normal? Bist du ungerecht behandelt?
  • Ein "Drohung" sollte man im Rahmen einer Verhandlung nur aussprechen, wenn man wirklich zu den Kosequenzen bereit ist. Nach einem Jahr würden das aber in der Tat die meisten CHes nur Belächeln
  • Grundsätzliche Empfehlung bei sowas: Such dir ERST einen neuen/besser bezahlten Job, und erst wenn du das Angebot auf dem Tisch hast, gehst du zu deinem Chef
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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Wenn du eine weitere Stelle in Aussicht hast (die idealerweise auch dein aktuelles Grading besitzt), würde ich an deiner Stelle den Vorgesetzten in einem 4-Augengespräch informieren. Notfalls nach dem Motto "Was würdest du an meiner Stelle machen?".

Sollte er dann deinen Wechsel in die nächsthöhere Tarifstufe nicht beschleunigen, würde ich wechseln.
Spätestens in zwei Monaten sitzt ein Anderer auf deinem Platz und lässt sich für dumm verkaufen...

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Wo ist denn der Unterschied zwischen Beförderung und Gehaltserhöhung in meinem Fall? Wenn ich auf 1zu1 dem selben Job bleibe, ist ja alles nur mehr Geld im Endeffekt, der Umfang/Scope bleibt gleich. Die jährlichen IG Metall "Erhöhungen" sind ja wie oben erwähnt nur Inflationsausgleich und würde ich jetzt nicht als normale Gehaltserhöhung sehen.

Es gibt eben keinen Spielraum, es ist entweder Stufe X oder X+1, andere Einsteiger schaffen eine Erhöhung zwischen 6 Monaten und 3 Jahren, da ist alles dabei.

Ich finde nur die Aussage, dass man frühestens in einem Jahr darüber reden kann ( nichtmal iwas fix) schon scheiße mit 2 Jahren BE. Nicht weil ich denke, dass ich als Jungspund soviel Anspruch habe, sondern weil der Markt in meiner Umgebung (Stuttgart/Muc) für mein Profil einfach easy mehr hergibt

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Du hast Dir Deine Frage doch schon selbst beantwortet. Wenn der Markt bzw. Dein Profil "easy" mehr hergibt, dann wechsle doch einfach. Die Diskussion wird hier keine neuen Erkenntnisse mehr für Dich bringen, da Du mit dem jetzigen Status offenbar nicht leben kannst.

Also: neuen Arbeitsvertrag reinholen und wechseln. Wenn Du generell noch Interesse an Deiner jetzigen Position hast, könntest Du mit neuem Arbeitsvertrag zum Chef gehen und damit Druck aufbauen. Ansonsten hast Du kein Argument. Wenn es so easy ist, hättest Du ja auch direkt höher einsteigen können.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Wo ist denn der Unterschied zwischen Beförderung und Gehaltserhöhung in meinem Fall? Wenn ich auf 1zu1 dem selben Job bleibe, ist ja alles nur mehr Geld im Endeffekt, der Umfang/Scope bleibt gleich. Die jährlichen IG Metall "Erhöhungen" sind ja wie oben erwähnt nur Inflationsausgleich und würde ich jetzt nicht als normale Gehaltserhöhung sehen.

Es gibt eben keinen Spielraum, es ist entweder Stufe X oder X+1, andere Einsteiger schaffen eine Erhöhung zwischen 6 Monaten und 3 Jahren, da ist alles dabei.

Ich finde nur die Aussage, dass man frühestens in einem Jahr darüber reden kann ( nichtmal iwas fix) schon scheiße mit 2 Jahren BE. Nicht weil ich denke, dass ich als Jungspund soviel Anspruch habe, sondern weil der Markt in meiner Umgebung (Stuttgart/Muc) für mein Profil einfach easy mehr hergibt

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Wo ist denn der Unterschied zwischen Beförderung und Gehaltserhöhung in meinem Fall? Wenn ich auf 1zu1 dem selben Job bleibe, ist ja alles nur mehr Geld im Endeffekt, der Umfang/Scope bleibt gleich. Die jährlichen IG Metall "Erhöhungen" sind ja wie oben erwähnt nur Inflationsausgleich und würde ich jetzt nicht als normale Gehaltserhöhung sehen.

Es gibt eben keinen Spielraum, es ist entweder Stufe X oder X+1, andere Einsteiger schaffen eine Erhöhung zwischen 6 Monaten und 3 Jahren, da ist alles dabei.

Ich finde nur die Aussage, dass man frühestens in einem Jahr darüber reden kann ( nichtmal iwas fix) schon scheiße mit 2 Jahren BE. Nicht weil ich denke, dass ich als Jungspund soviel Anspruch habe, sondern weil der Markt in meiner Umgebung (Stuttgart/Muc) für mein Profil einfach easy mehr hergibt

Gehaltserhöhung gleich mehr Geld, ohne mehr Verantwortung bzw. gleicher Grad
Beförderung mehr Geld und mehr Verantwortung bzw. höherer Grad

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Arbeite bei einem IGM Konzern. Die ersten 3 Jahre wurde ich jeweils jährlich in die nächste Tarifstufe gehoben. [EG12-->EG15 und LZ von 10% auf 15%). Fand ich berechtigt, weil ich jedes Jahr mehr Erfahrung hatte und einen größeren Mehrwert gebracht habe. Dann gab es zwei Jahre lang keine Erhöhung (nur 2% LZ) und jetzt bin ich an dem Punkt, entweder zu wechseln oder mit meinem Chef über Perspektiven zu reden.

Verkauft euch nicht unter Wert. Im ersten Jahr lernt man meisten dazu, also kann der AG da ruhig mindestens 10% Zuschlag gewähren. Es ist ja auch keine Beförderung, da man in BW im IGM oft eine Zielstufe hat, die einem ab einem gewissen Punkt zusteht.

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ExBerater

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Hilfe... erst war es das Consulting Forum, dann wurde daraus mehr und WP und Digitalgedöns, jetzt sind wir im Beamtentum angekommen

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Hast du die dann jedes Jahr eingefordert oder automatisch angeboten bekommen?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Arbeite bei einem IGM Konzern. Die ersten 3 Jahre wurde ich jeweils jährlich in die nächste Tarifstufe gehoben. [EG12-->EG15 und LZ von 10% auf 15%). Fand ich berechtigt, weil ich jedes Jahr mehr Erfahrung hatte und einen größeren Mehrwert gebracht habe. Dann gab es zwei Jahre lang keine Erhöhung (nur 2% LZ) und jetzt bin ich an dem Punkt, entweder zu wechseln oder mit meinem Chef über Perspektiven zu reden.

Verkauft euch nicht unter Wert. Im ersten Jahr lernt man meisten dazu, also kann der AG da ruhig mindestens 10% Zuschlag gewähren. Es ist ja auch keine Beförderung, da man in BW im IGM oft eine Zielstufe hat, die einem ab einem gewissen Punkt zusteht.

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Die erste und zweite habe ich automatisch im Rahmen des jährlichen Entwicklungsgesprächs angeboten bekommen. Die dritte habe ich gefordert und auf meinen Mehrwert verwiesen. Dabei zu 25% auf vergangene Leistungen hinweisen ("Arsch aufgerissen für ...") und 75% auf künftige Leistungen hinweisen ("Werde / muss mir für das Projekt XY auch künftig den Arsch aufreißen").

Wäre mir die Hochstufung im ersten Jahr nicht angeboten geworden, hätte ich sie eingefordert und auch den Vergleich mit Kollegen nicht gescheut. Immerhin verantwortet man nach einem Jahr durchaus viele Sachen (in abgeschwächter Form) wie Kollegen, die 3-4 Stufen über einem sind.

Wenn der Arbeitgeber die Auswahl hat, einen Bewerber mit 1J BE und gleicher Rest-Qualifikation anstatt eines Bewerbers mit 0J BE für das gleiche Geld zu bekommen, dann wird er das auch in 100% der Fälle so machen.

Daraus folgt nach den Gesetzen des Marktes: Gehalt mit 1J BE > Gehalt mit 0J BE. Wie viel genau muss man individuell entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Hast du die dann jedes Jahr eingefordert oder automatisch angeboten bekommen?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Arbeite bei einem IGM Konzern. Die ersten 3 Jahre wurde ich jeweils jährlich in die nächste Tarifstufe gehoben. [EG12-->EG15 und LZ von 10% auf 15%). Fand ich berechtigt, weil ich jedes Jahr mehr Erfahrung hatte und einen größeren Mehrwert gebracht habe. Dann gab es zwei Jahre lang keine Erhöhung (nur 2% LZ) und jetzt bin ich an dem Punkt, entweder zu wechseln oder mit meinem Chef über Perspektiven zu reden.

Verkauft euch nicht unter Wert. Im ersten Jahr lernt man meisten dazu, also kann der AG da ruhig mindestens 10% Zuschlag gewähren. Es ist ja auch keine Beförderung, da man in BW im IGM oft eine Zielstufe hat, die einem ab einem gewissen Punkt zusteht.

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Hi, Danke für deine Antwort! Was hättest du gemacht, wenn trotz einfordern, keine Hochstufung gekommen wäre? Auf meine Forderung (sehr direkt) kam eine Antwort wie "erstmal sind andere dran, mal schauen in einem Jahr dann OB du weiter performst"

Würdest du den Schlussstrich ziehen? Wenn ja wann und wie würdest du vorgehen?

Darf ich Fragen mit welchem Gehalt du Eingestiegen bist? Meine Einstiegsstufe ist bei 40h um die 70k. Ich frage deswegen weil es schon einen Unterschied macht von 45 auf 50 und 50 auf 55k zu gehen wie von 70k auf 83k (die nächste Stufe für mich)

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Die erste und zweite habe ich automatisch im Rahmen des jährlichen Entwicklungsgesprächs angeboten bekommen. Die dritte habe ich gefordert und auf meinen Mehrwert verwiesen. Dabei zu 25% auf vergangene Leistungen hinweisen ("Arsch aufgerissen für ...") und 75% auf künftige Leistungen hinweisen ("Werde / muss mir für das Projekt XY auch künftig den Arsch aufreißen").

Wäre mir die Hochstufung im ersten Jahr nicht angeboten geworden, hätte ich sie eingefordert und auch den Vergleich mit Kollegen nicht gescheut. Immerhin verantwortet man nach einem Jahr durchaus viele Sachen (in abgeschwächter Form) wie Kollegen, die 3-4 Stufen über einem sind.

Wenn der Arbeitgeber die Auswahl hat, einen Bewerber mit 1J BE und gleicher Rest-Qualifikation anstatt eines Bewerbers mit 0J BE für das gleiche Geld zu bekommen, dann wird er das auch in 100% der Fälle so machen.

Daraus folgt nach den Gesetzen des Marktes: Gehalt mit 1J BE > Gehalt mit 0J BE. Wie viel genau muss man individuell entscheiden.

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Die erste und zweite habe ich automatisch im Rahmen des jährlichen Entwicklungsgesprächs angeboten bekommen. Die dritte habe ich gefordert und auf meinen Mehrwert verwiesen. Dabei zu 25% auf vergangene Leistungen hinweisen ("Arsch aufgerissen für ...") und 75% auf künftige Leistungen hinweisen ("Werde / muss mir für das Projekt XY auch künftig den Arsch aufreißen").

Wäre mir die Hochstufung im ersten Jahr nicht angeboten geworden, hätte ich sie eingefordert und auch den Vergleich mit Kollegen nicht gescheut. Immerhin verantwortet man nach einem Jahr durchaus viele Sachen (in abgeschwächter Form) wie Kollegen, die 3-4 Stufen über einem sind.

Wenn der Arbeitgeber die Auswahl hat, einen Bewerber mit 1J BE und gleicher Rest-Qualifikation anstatt eines Bewerbers mit 0J BE für das gleiche Geld zu bekommen, dann wird er das auch in 100% der Fälle so machen.

Daraus folgt nach den Gesetzen des Marktes: Gehalt mit 1J BE > Gehalt mit 0J BE. Wie viel genau muss man individuell entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Hast du die dann jedes Jahr eingefordert oder automatisch angeboten bekommen?

WiWi Gast schrieb am 26.11.2018:

Arbeite bei einem IGM Konzern. Die ersten 3 Jahre wurde ich jeweils jährlich in die nächste Tarifstufe gehoben. [EG12-->EG15 und LZ von 10% auf 15%). Fand ich berechtigt, weil ich jedes Jahr mehr Erfahrung hatte und einen größeren Mehrwert gebracht habe. Dann gab es zwei Jahre lang keine Erhöhung (nur 2% LZ) und jetzt bin ich an dem Punkt, entweder zu wechseln oder mit meinem Chef über Perspektiven zu reden.

Verkauft euch nicht unter Wert. Im ersten Jahr lernt man meisten dazu, also kann der AG da ruhig mindestens 10% Zuschlag gewähren. Es ist ja auch keine Beförderung, da man in BW im IGM oft eine Zielstufe hat, die einem ab einem gewissen Punkt zusteht.

Kommt doch auf die Tätigkeit an. Wenn sie nur zum anlernen ist, kommt es auf ein Jahr auch nicht an ;)

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Interessantes Thema, finde mich in einer ähnlichen Situation wieder. Mein 1. Beurteilungsgespräch findet im Juni statt, habe dann erst etwas mehr als ein halbes Jahr BE (zuvor Werkstudent im selben Unternehmen). Werde zwar noch keine Höhergruppierung sondern „nur“ eine höhere Leistungszulage fordern, dennoch möchte ich in dem Gespräch schon mal eine relativ klare Aussage, was zu tun ist um die nächste Gruppierung zu erreichen und wann das voraussichtlich so weit sein wird. Hintergrund ist dabei aber auch dass mir die Personalabteilung bei Vertragsunterzeichnung gesagt hat, dass die Stelle grundsätzlich in der höchsten Stufe eingruppiert ist, mein Chef jedoch anhand meiner Entwicklung bestimmt, wann ich die erreiche. Und da denke ich kann man auch nach 6-12 Monaten mal nachhören ob das nun eher 2 oder 5+ Jahre sein werden und mit welchen Zwischenschritten man dort hin kommt. Gegebenenfalls kann man da meiner Meinung nach auch offen sagen, wenn man eine schnellere Entwicklung sieht.

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WiWi Gast

Wann druck machen wegen Gehaltserhöhung

Meine persönliche Meinung als Unternehmer ist:
Eine automatische Gehaltserhöhung nur weil man länger dem Betrieb angehört ist abwegig.

Es wird in der Stellenbeschreibung beschrieben und im Arbeitsvertrag vereinbart was zu welchen Konditionen pro Monat zu leisten ist. Die Zeit der Einarbeitung, bzw. Mehrbelastung der anderen Mitarbeiter in dieser Zeit ist dabei nicht berücksichtigt. Normalerweise sollte im ersten Jahr weniger Gezahlt werden!

Anders sieht es aus, wenn rasch zusätzliche Aufgaben oder Verantwortung übernommen werden. Das rechtfertigt einen Termin für ein Gespräch, was jedoch ergebnisoffen ist.

Bei tariflichen Regelungen sollte man sich als Arbeitnehmer seines Glücks bewusst sein!

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