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Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Wirft er dir das wegen den Weiterbildungen vor oder aus einem anderen Grund?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Dringender Rat: wende dich an den Betriebsrat und dann an HR und das genau in dieser Reihenfolge.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

Beider

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Hätte er den Weiterbildungen nicht zustimmen müssen?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Inwiefern Arbeitszeitbetrug? Wird dir vorgeworfen Stunden gebucht zu haben obwohl du offiziell keine Aufgabe bekommen hast? Die internen Trainings werden doch sicher bei euch in einer Art elearning Center oder so getracked? Also könntest du beweisen, dass du gearbeitet hast.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Hallo nochmal die TE,

"Weiterbildung" ist etwas missverständlich formuliert. Wir haben eine Sammlung an Tutorials und Lehrinhalten. Mit diesen Inhalten habe ich mich beschäftigt.

zu der Frage "Wird dir vorgeworfen Stunden gebucht zu haben obwohl du offiziell keine Aufgabe bekommen hast?"
Richtig, ich habe Offiziell keine Aufgabe gehabt. Ich war aber stets Verfügbar und wurde in dem Zeitraum kein einziges mal von meinem Vorgesetzten angeleitet.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Du drückst dich sehr unpräzise aus.

Hast du Zeiten gebucht, die du nicht anwesend warst? Wenn nicht, hast du auch keinen Arbeitszeitbetrug begangen.

Hast du statt nach Arbeit zu fragen einfach nur 9h am Tag den Bürosessel warm gehalten ist das kein Arbeitszeitbetrug, sondern einfach nur underperformance. Dein Lohn dafür steht dir zu.
Ich als dein Chef hätte dich dann aber dafür gekündigt, dass du in 4 Monaten nicht nach Arbeit gefragt hast.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

Ohne zu wissen, was in deinem Arbeitsvertrag steht, können wir nur mutmaßen.

Hier könnte nach § 616 BGB Annahmeverzug seitens des AG vorliegen.
Das müsste jedoch im Detail geklärt werden. Klingt aber auf den ersten Blick für mich, dass der AG im Unrecht ist.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Schwierig zu beantworten...wie hast du deine Bereitschaft kommuniziert? Schriftlich oder mündlich?
Grundsätzlich gilt: Hast du einen Arbeitsvertrag über X Stunden, dann muss der Arbeitgeber dich auch einsetzen und bezahlen. Kann er dich nicht voll beschäftigen, obwohl du (am besten mit Beweis) deine Bereitschaft signaliert hast, muss er dich voll bezahlen. Nennt man auch Arbeitgeberrisiko.
Problem ist bei dir, dass du gebucht hast...Hättest du auch ohne Buchung Geld bekommen?
Wie oft und wie regelmäßig hast du mit wem gesprochen?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo nochmal die TE,

"Weiterbildung" ist etwas missverständlich formuliert. Wir haben eine Sammlung an Tutorials und Lehrinhalten. Mit diesen Inhalten habe ich mich beschäftigt.

zu der Frage "Wird dir vorgeworfen Stunden gebucht zu haben obwohl du offiziell keine Aufgabe bekommen hast?"
Richtig, ich habe Offiziell keine Aufgabe gehabt. Ich war aber stets Verfügbar und wurde in dem Zeitraum kein einziges mal von meinem Vorgesetzten angeleitet.

Die Stundenerfassung ist mE nur eine interne Organisations- und Abrechnungsfrage. Du schuldest deinen Dienst und keinen Erfolg und wenn dein Arbeitgeber dir keine Aufgaben gibt, ist es nicht dein Problem, dass du nichts zu tun hast. Die Stunden, die du aufschreibst, zu überwachen, ist ebenfalls Sache des Arbeitgebers. Was hättest du denn sonst noch tun sollen?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo nochmal die TE,

"Weiterbildung" ist etwas missverständlich formuliert. Wir haben eine Sammlung an Tutorials und Lehrinhalten. Mit diesen Inhalten habe ich mich beschäftigt.

zu der Frage "Wird dir vorgeworfen Stunden gebucht zu haben obwohl du offiziell keine Aufgabe bekommen hast?"
Richtig, ich habe Offiziell keine Aufgabe gehabt. Ich war aber stets Verfügbar und wurde in dem Zeitraum kein einziges mal von meinem Vorgesetzten angeleitet.

Warum hast du nicht nach 2-3 Wochen die Aussprache gesucht?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Ohne Kenntnis der vertraglichen Rahmenbedingungen nicht zu beantworten. Normalerweise wird ein Werkstudent aber nicht für das absolvieren von Schulungen bezahlt. Bei einem Prakti ist das in Ordnung, der soll sich was lernen und wird ja nicht nach Stunden bezahlt. Ein Werkstudent soll hingegen vor allem Aufgaben abarbeiten. Auf die Idee in der Zeit Schulungen zu machen muss man erstmal kommen.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo nochmal die TE,

"Weiterbildung" ist etwas missverständlich formuliert. Wir haben eine Sammlung an Tutorials und Lehrinhalten. Mit diesen Inhalten habe ich mich beschäftigt.

zu der Frage "Wird dir vorgeworfen Stunden gebucht zu haben obwohl du offiziell keine Aufgabe bekommen hast?"
Richtig, ich habe Offiziell keine Aufgabe gehabt. Ich war aber stets Verfügbar und wurde in dem Zeitraum kein einziges mal von meinem Vorgesetzten angeleitet.

Du hast keinen Fehler gemacht, ähnlichen Fall hatte ich auch. Du hast schließlich einen Werkstudentenvertrag unterschrieben der belegt, dass du regelmäßig in der Woche eingesetzt wirst. Dies kann dir nicht zum Vorwurf gemacht werden. Dass du keine Beschäftigung hast, ist nicht deine Schuld. Dass du dich gar proaktiv weiterbildest ist auch gut.

Gehe zum BR, der regelt sowas (wenn es einen gibt bei euch, ansonsten zu einem HR Referenten).

Trotzdem immer diplomatisch bleiben, schließlich schreibt der Vorgesetzte dein Zeugnis später.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Auf die Idee in der Zeit Schulungen zu machen muss man erstmal kommen.

Habe ich auch gemacht mein Vorgesetzter hat dann mal eine E-Mail bekommen und hat gesagt, dass er das gut findet und ob es mir was gebracht hat. Werkstudenten sind auch nur Aushilfskräfte, die sich m.E. auch intern weiterbilden können. Wenn die Erstellerin keine Aufgaben bekommt ist das nicht ihr Problem, denn der Vertrag läuft schließlich ohnehin aus

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

Du warst seit April im Home Office oder wie muss man das verstehen? Oder anwesend im Unternehmen an deinem festen Arbeitsplatz?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Ohne Kenntnis der vertraglichen Rahmenbedingungen nicht zu beantworten. Normalerweise wird ein Werkstudent aber nicht für das absolvieren von Schulungen bezahlt. Bei einem Prakti ist das in Ordnung, der soll sich was lernen und wird ja nicht nach Stunden bezahlt. Ein Werkstudent soll hingegen vor allem Aufgaben abarbeiten. Auf die Idee in der Zeit Schulungen zu machen muss man erstmal kommen.

Absolute Zustimmung. Eigenständig, nicht nachweisbare interne Trainings ohne Aufforderung machen, Stunden buchen und sich hinterher über den AG beschweren und auf WiWi Treff einen Thread eröffnen - genau mein Humor.

Die Studenten heutzutage werden immer dreister, da muss man schon doppelt und dreifach aussieben, um einen Guten zu kriegen, der obendrein nicht seine Stunden frisiert.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Naja, im Zweifel muss erstmal nachgewiesen werden, dass dem Unternehmen dadurch das du nicht am Laptop warst sondern nur telefonisch erreichbar warst ein Schaden entstanden ist, also es irgendwo zu ineffizienzen gekommen ist oder Dinge zu spät bearbeitet wurden. Wenn du aber wirklich keine Aufgaben bekommen hast wird das eher schwer nachzuweisen sein. Im Zweifel ist es Aufgabe des AG dir Arbeit zuzuweisen, du musst nur deine Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung stellen. Ob die dann abgefragt wird ist ein anderes Thema.

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ExBerater

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Also in den Verträgen meiner Werksstudenten steht drin dass bei Bedarf bis zu x Stunden gearbeitet werden kann.
Wenn wir sie nicht anfordern dann wird auch nichts geleistet und nichts bezahlt. Es geht sogar soweit dass HR mir gesagt hat dass wir denen gar nicht kündigen können aber in einem solchen Fall einfach keine Arbeit mehr geben.

Von deinem Chef ist das natürlich eine saudumme Sache. Aber dass da so wenig Kommunikation war spricht für keinen von euch

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Du hast einen Vertrag über x Stunden pro Woche, die du ableisten musst. Du hast deinen Arbeitgeber nach Aufgaben gefragt, dadurch hast du deine Anforderungen erfüllt.
Dass du dann mehrere Monate Schulungen in deiner zu leistenden Zeit machst ist denke ich vertretbar, da du ja deine Zeit abarbeiten musst.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Also abgesehen davon, dass du vllt öfters hättest nachfragen sollen, finde ich das in Ordnung. Wenn du einen 20h Arbeitsvertrag hast, müssen die dich auch für 20h bezahlen, ob sie dir was zu tun geben oder nicht. Und wenn du dann interne Fortbildungen machst, umso besser.

Die Frage ist jetzt einfach, was in deinem Vertrag bezüglich der Stunden steht? Steht da 20h/Woche oder steht da nach Bedarf?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Was steht in deinem Arbeitsvertrag.

  • A) angestellt zu x Stunden die Woche - > wenn du feste und abgesprochene Tage hast ist absitzen auch bezahlte Arbeiz.
  • B) keine Stunden sind fixiert, dein Lohn variiert mit den geleisteten Stunden ala "durchschnittlich 10 Stunden die Woche".

Dann ist es mMn Betrug, da wenn du keine Arbeit hast zwar angestellt bist aber nicht berechtigt Stunden zu buchen. Hierunter fallen nur verpflichtende Schulung wie zum Brandschutz etc. Ohne es genau zu wissen ist das meine Einschätzung. Dein Verhalten lasse ich mal so stehen aber ich würde mal kritisch reflektieren. Ich würde das Gespräch mit deinem Vorgesetzten suchen, wenn das nicht klappt zum BR.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Du hast einen Vertrag über x Stunden pro Woche, die du ableisten musst. Du hast deinen Arbeitgeber nach Aufgaben gefragt, dadurch hast du deine Anforderungen erfüllt.
Dass du dann mehrere Monate Schulungen in deiner zu leistenden Zeit machst ist denke ich vertretbar, da du ja deine Zeit abarbeiten musst.

Bitte? Nur weil du vertraglich eine gewisse Zeit ableisten sollst heißt das noch lange nicht, dass du einfach selbst bestimmst was du machen willst. Du musst schließlich im Interesse deines Arbeitgebers handeln. Und ich bezweifle, dass dazu random irgendwelche Schulungen gehören, die mit ziemlicher Sicherheit nicht für sie bestimmt sind.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

Hallo Freund!

Hier die TE.

Ich habe immer Aufträge bekommen. Das konnte ich teilweise von zu Hause über einen firmeneigenen Laptop machen. Die Aufgaben waren in der Regel stinklangweilig (Excel-Listen erstellen und überprüfen, Zahlen vergleichen usw..) so richt stupide und ätzend. Präsenz habe ich fast immer nur, wenn es um die Einführung in eine neue Aufgabe geht oder wenn ich kleine Fehlerechen gemacht habe-

Die Stunden werden über ein Programm erfasst und dann wird alles automatisch abgerechnet. Ich bin seit März in dem Saftladen und bisher hat das gut geklappt. Ab April kamen keine Aufträge mehr, ich wollte aber natürlich das Geld haben, denn Vertrag ist Vertrag. Also habe ich im April eine Email an den Chef geschickt und Anfang Juli noch einmal eine. Eine Reaktion gab es nicht.

Also habe ich mich im Sinne des Unternehmens 20 Stunden die Wochen fortgebildet und die Stunden abgerechnet. Meiner Meinung nach hätte mir das Unternehmen Aufgaben schicken müssen. Es handelt sich um ein totales Führungsversagen eines inkompetenten Menschen.

Das Unternehmen hat den Lohn für April, Mai und Juni ohne Probleme überwiesen. Also haben sie meine Leistung anerkannt. Erst im Juli wurde ich einbestellt. Da hat mir der Chef dann Arbeitszeitbetrug vorgeworfen. Ich habe ihn auf seine Inkompetenz hingewiesen und auf meine Emails und meine Fortbildung. Da war er baff und mich fast weinend nach Hause geschickt.

Ich dachte, damit wäre alles geklärt, habe aber hier dann gestern zur Rückversicherung hier mal gepostet.

Leider kam heute mit der Post ein Schreiben des AG, unterschrieben von dem Stümper, dass ich fristlos gekündigt wäre und sie die Gehälter für die letzten Monate zurückwollen. Zudem wollen sie mich anzeigen, wenn ich nicht zahlen, auch, weil meine Behauptung, dass ich ich mich fortgebildet hätte, gelogen wäre, da keine Aktivitäten auf dem Rechner messbar wären. Das heißt, die Gauner spionieren mich auch noch aus.

Wie gehe ich jetzt rechtlich gegen das Unternehmen vor? Ich will unbedingt noch den Juli-Lohn und auch eine Abfindung wegen der Kündigung, die nicht gerechtfertigt ist. Ich denke 3 Monatslöhne wären ok. Ein Zeugnis brauche ich natürlich auch.

Für rechtliche Tipps, bin ich dankbar.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Der Fall ist, zugegenermaßen aus meiner Laien-Sicht, rechtlich doch sehr klar; du hast deine Arbeitsleistung angeboten, und der Arbeitgeber ist seiner Pflicht zur Arbeitsannahme nicht nachgekommen. Der Lohn steht dir trotzdem zu:
https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/arbeitszeit/themen/beitrag/ansicht/arbeitszeit/annahmeverzug-zur-rechten-zeit-am-rechten-ort/details/anzeige/

Ich kann allerdings ebenfalls nur empfehlen, sich an Betriebsrat oder HR zu wenden, wenn ihr einen habt. Leider kenne ich es aus persönlicher Erfahrung, dass der Arbeitgeber schlichtweg auf seiner Auffassung beharrt und sich nicht von der "Rechtsauffassung eines Werkstudenten" überzuegen lassen wird.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

Hallo Freund!

Hier die TE.

Ich habe immer Aufträge bekommen. Das konnte ich teilweise von zu Hause über einen firmeneigenen Laptop machen. Die Aufgaben waren in der Regel stinklangweilig (Excel-Listen erstellen und überprüfen, Zahlen vergleichen usw..) so richt stupide und ätzend. Präsenz habe ich fast immer nur, wenn es um die Einführung in eine neue Aufgabe geht oder wenn ich kleine Fehlerechen gemacht habe-

Die Stunden werden über ein Programm erfasst und dann wird alles automatisch abgerechnet. Ich bin seit März in dem Saftladen und bisher hat das gut geklappt. Ab April kamen keine Aufträge mehr, ich wollte aber natürlich das Geld haben, denn Vertrag ist Vertrag. Also habe ich im April eine Email an den Chef geschickt und Anfang Juli noch einmal eine. Eine Reaktion gab es nicht.

Also habe ich mich im Sinne des Unternehmens 20 Stunden die Wochen fortgebildet und die Stunden abgerechnet. Meiner Meinung nach hätte mir das Unternehmen Aufgaben schicken müssen. Es handelt sich um ein totales Führungsversagen eines inkompetenten Menschen.

Das Unternehmen hat den Lohn für April, Mai und Juni ohne Probleme überwiesen. Also haben sie meine Leistung anerkannt. Erst im Juli wurde ich einbestellt. Da hat mir der Chef dann Arbeitszeitbetrug vorgeworfen. Ich habe ihn auf seine Inkompetenz hingewiesen und auf meine Emails und meine Fortbildung. Da war er baff und mich fast weinend nach Hause geschickt.

Ich dachte, damit wäre alles geklärt, habe aber hier dann gestern zur Rückversicherung hier mal gepostet.

Leider kam heute mit der Post ein Schreiben des AG, unterschrieben von dem Stümper, dass ich fristlos gekündigt wäre und sie die Gehälter für die letzten Monate zurückwollen. Zudem wollen sie mich anzeigen, wenn ich nicht zahlen, auch, weil meine Behauptung, dass ich ich mich fortgebildet hätte, gelogen wäre, da keine Aktivitäten auf dem Rechner messbar wären. Das heißt, die Gauner spionieren mich auch noch aus.

Wie gehe ich jetzt rechtlich gegen das Unternehmen vor? Ich will unbedingt noch den Juli-Lohn und auch eine Abfindung wegen der Kündigung, die nicht gerechtfertigt ist. Ich denke 3 Monatslöhne wären ok. Ein Zeugnis brauche ich natürlich auch.

Für rechtliche Tipps, bin ich dankbar.

Da gibts nur eins zu zu sagen: Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht beauftragen, hat ja doch mittlerweile einige Konsequenzen.

Persönliche Meinung: Mai bis Juli also etwa 13 Wochen zu je 20h/Woche sind 260 Stunden, ggf. noch April, das kommt hier nicht so klar raus. Sich so lange Zeit als Werkstudent selbst zu beschäftigen, ohne den Chef anzurufen oder einfach mal persönlich das Gespräch zu suchen (Auch wenn zweimal ne Mail-Rückfrage im Quartal), finde ich mehr als grenzwertig. Inkompetenz des Chefs hin oder her.

Ob man sich für so viel Zeit (immerhin 6,5 Wochen Vollzeit) in einem Unternehmen mit internen Schulungen oder komplett eigenständig fortbilden kann, obwohl man noch nicht mal Berufserfahrung hat und weißt was im Job eventuell nützlich wäre, würde ich unabhängig vom Sachverhalt zumindest kritisch hinterfragen.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Sorry, aber du hast dich im April und dann erst wieder im Juli gemeldet? Da hätte ich dich als Chef auch gekündigt. Wie kann man denn auf die Idee kommen sich 3 Monate lang selbst zu beschäftigen? Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass du 20h/Woche irgendwelche internen Schulungsunterlagen durchgearbeitet hättest, 3 Monate lang. Das nimmt dir keiner ab. V.a. ergibt sich die Frage, wieso du nicht einfach mal angerufen hast, oder zumindest alle 1-2 Wochen mal eine E-Mail geschickt hast.

Für mich klingt es so als ob du gar keine Lust auf Aufgaben gehabt hättest und froh warst, dass das Gehalt trotzdem kam. Im Juli hattest du dann vermutlich langsam ein schlechtes Gewissen und dachtest du meldest dich nochmal, nachdem du jetzt 3 Monate lang gechillt hast ;-)

Nichtsdestotrotz würde ich zum Anwalt gehen - mMn kannst du allerdings mehr als zufrieden sein, wenn du das Juli Gehalt noch bekommst. Ist halt auch fraglich, was sie dir groß ins Zeugnis schreiben sollen.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Es ist ganz normal dass Auszubildende abhängen, gerade auch bei Corona. Gutes Zeugnis ist drin, Zusatzkohle zweifelhaft. Kündigung war in der Probezeit? Die angedrohte Anzeige wird wohl zu nichts führen, welchen Irrtum hast du denn erzeugt? Arbeitskraft angeboten. Fachanwalt und Ende gelände.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Der Chef hat sich zwar nicht gemeldet, aber 2 Mails innerhalb von 3 Monaten ist nicht zufriedenstellend m.E.. Scheint als ob du auch keine Aufgaben wolltest, sonst hättest du ihn auch mal anrufen können oder andere Arbeitskollegen fragen können, ob es was zu tun gibt. Bei uns im Unternehmen haben wir viele Werkstudenten die oftmals nichts zu tun haben. Die Fragen einfach 10 Leute gleichzeitig, ob es Aufgaben gibt, wenn keiner was sagt, macht die Person Feierabend und bucht keine Stunden.

Wie einer der Vorredner sagte: Fortbildung ist was für Festangestellte und ggf. Praktikanten, aber sicher nicht für Werkstudenten gedacht. Da hättest du definitiv dein Chef informieren müssen. Einfach auf eigene Faust sich fortbilden und dann Gehalt verlangen geht nicht.

Sowas nennt man übrigens nicht spionieren sondern Monitoring, das beginnt bei Viren Malware etc. und geht weiter zu Mailtracking. Beim Mailtracking schaut man sich nicht den Inhalt an, sondern nur, wann die Mails geschrieben wurden, das ist aus Arbeitsschutzrechtlichen gründen notwendig, da es (zumindest bei uns in der Firma), viele gibt die +10h arbeiten, da schaut man: erste Mail 8:05 Uhr, letzte Mail 23:25 Uhr.
Weiterhin trackt man auch die Dauer der Trainings, sei es durch Online Portale oder Rechnerintern, dass ist komplett üblich.

Für mich sieht es eher so aus, dass du das Geld wolltest, aber auch nicht wirklich dafür arbeiten wolltest, sonst hättest du nicht nur 2 Mails geschrieben. Und wie der Vorredner sagt, 260 Stunden nur Trainings? Das ist sehr unglaubwürdig. Würde auch bedeuten, wenn man dich zu den Themen ausfragt, müsstest du jetzt wirklich alles wissen und theoretisch ein Experte in der Firma sein.

Dass du dann noch den Juli Gehalt + Abfindung willst ist sehr dreist.
Ich vermute stark du warst Apr - Jun nur im Home Office.

Nur erreichbar sein, heißt nicht, dass du Anspruch auf Geld hast. Als Prakti vllt. ja aber nicht als Werkstudent.

Ein Chef kriegt nunmal hunderte Mails am Tag, da kann eine Mail untergehen und man kann auch mal vergessen, dass man einen Werkstudenten hat. Möglicherweise hat er auch von dir die Reife erwartet, dass du keine Zeiten buchst, solang du keine arbeit hast. Als Student sollte man soviel Verantwortung haben und nicht einfach Stunden buchen ohne zu arbeiten oder sich nur fortzubilden ohne jegliche Genehmigungen einzuholen.

Hört sich alles etwas hart an. Dem Chef ist definitiv mangelende Führung auszusetzen, aber die Schuld liegt dennoch bei dir, da du nicht proaktiv gefragt hast. Du hast über 3 Monate deine Zeiten eingetragen ohne 1x zu fragen, ob dass so passt oder wie man weiter vorgehen kann.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Einfach nur WOW. Schau lieber mal, wie du aus der Sache rauskommst anstatt Forderungen nach Abfindung zu stellen. Dein Chef mag Schuld tragen aber du solltest dringend mal tief in den Spiegel schauen. Da hauts einen ja aus den Socken. Bei deiner Art kann ich verstehen wenn sie dich auch noch anzeigen. Manche Leute...

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

Hallo Freund!

Hier die TE.

Ich habe immer Aufträge bekommen. Das konnte ich teilweise von zu Hause über einen firmeneigenen Laptop machen. Die Aufgaben waren in der Regel stinklangweilig (Excel-Listen erstellen und überprüfen, Zahlen vergleichen usw..) so richt stupide und ätzend. Präsenz habe ich fast immer nur, wenn es um die Einführung in eine neue Aufgabe geht oder wenn ich kleine Fehlerechen gemacht habe-

Die Stunden werden über ein Programm erfasst und dann wird alles automatisch abgerechnet. Ich bin seit März in dem Saftladen und bisher hat das gut geklappt. Ab April kamen keine Aufträge mehr, ich wollte aber natürlich das Geld haben, denn Vertrag ist Vertrag. Also habe ich im April eine Email an den Chef geschickt und Anfang Juli noch einmal eine. Eine Reaktion gab es nicht.

Also habe ich mich im Sinne des Unternehmens 20 Stunden die Wochen fortgebildet und die Stunden abgerechnet. Meiner Meinung nach hätte mir das Unternehmen Aufgaben schicken müssen. Es handelt sich um ein totales Führungsversagen eines inkompetenten Menschen.

Das Unternehmen hat den Lohn für April, Mai und Juni ohne Probleme überwiesen. Also haben sie meine Leistung anerkannt. Erst im Juli wurde ich einbestellt. Da hat mir der Chef dann Arbeitszeitbetrug vorgeworfen. Ich habe ihn auf seine Inkompetenz hingewiesen und auf meine Emails und meine Fortbildung. Da war er baff und mich fast weinend nach Hause geschickt.

Ich dachte, damit wäre alles geklärt, habe aber hier dann gestern zur Rückversicherung hier mal gepostet.

Leider kam heute mit der Post ein Schreiben des AG, unterschrieben von dem Stümper, dass ich fristlos gekündigt wäre und sie die Gehälter für die letzten Monate zurückwollen. Zudem wollen sie mich anzeigen, wenn ich nicht zahlen, auch, weil meine Behauptung, dass ich ich mich fortgebildet hätte, gelogen wäre, da keine Aktivitäten auf dem Rechner messbar wären. Das heißt, die Gauner spionieren mich auch noch aus.

Wie gehe ich jetzt rechtlich gegen das Unternehmen vor? Ich will unbedingt noch den Juli-Lohn und auch eine Abfindung wegen der Kündigung, die nicht gerechtfertigt ist. Ich denke 3 Monatslöhne wären ok. Ein Zeugnis brauche ich natürlich auch.

Für rechtliche Tipps, bin ich dankbar.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Wenn nachweisbar ist, dass dein Laptop zu den behaupteten erfassten Zeiten gar nicht eingewählt war, ist das Arbeitszeitbetrug aus dem Lehrbuch.

Das hat dann auch nichts mit „keine Aufgaben bekommen“ zu tun.

Eine Auswertung ist zulässig bei Anfangsverdacht, aber nicht einfach „ins Blaue“.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Ohne Kenntnis der vertraglichen Rahmenbedingungen nicht zu beantworten. Normalerweise wird ein Werkstudent aber nicht für das absolvieren von Schulungen bezahlt. Bei einem Prakti ist das in Ordnung, der soll sich was lernen und wird ja nicht nach Stunden bezahlt. Ein Werkstudent soll hingegen vor allem Aufgaben abarbeiten. Auf die Idee in der Zeit Schulungen zu machen muss man erstmal kommen.

Bei uns (DAX30) war das als Werkstudent sehr wohl mit Stundenbuchung. Ich musste schließlich anwesend sein, selbst wenn es nur die reinen computer basierten waren, wegen Intranet ohne Laptop. Und das nicht auch ein Werksstudent was lernen soll, ist mir komplett neu. Da wurde nie ein Unterschied gemacht bzgl. Einsatz der Personen, außer eben wegen der Dauer der Projekte natürlich, das Längeres beim Prakti, der nach 3 Monaten wieder weg ist, nicht geht.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Weiß ja nicht bei welchen Unternehmen Ihr alle als Werkstudent gearbeitet hat aber bei mir war es - immer - Anwesenheit bedeutet Stunden aufschreien und abrechnen lassen.

Wie dumm sind denn hier manche Leute, die wenn sie keine Arbeit kriegen als Werkstudent nach Hause gehen (wahrscheinlich an dem Tag an welchem man arbeiten sollte) und dann nichts aufschreibt?

Von welchem Geld habt ihr denn dann gelebt, wenn es mal 3 Wochen nichts zu arbeiten gab und ihr also 0€ verdient habt?

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Naja, wenn ein AG quasi vergisst, dass man da ist ... aber ja 2 emails sind wirklich dünn.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Mit diesem Fall werden sich die Gerichte beschäftigen müssen.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

Hallo Freund!

Hier die TE.

Ich habe immer Aufträge bekommen. Das konnte ich teilweise von zu Hause über einen firmeneigenen Laptop machen. Die Aufgaben waren in der Regel stinklangweilig (Excel-Listen erstellen und überprüfen, Zahlen vergleichen usw..) so richt stupide und ätzend. Präsenz habe ich fast immer nur, wenn es um die Einführung in eine neue Aufgabe geht oder wenn ich kleine Fehlerechen gemacht habe-

Die Stunden werden über ein Programm erfasst und dann wird alles automatisch abgerechnet. Ich bin seit März in dem Saftladen und bisher hat das gut geklappt. Ab April kamen keine Aufträge mehr, ich wollte aber natürlich das Geld haben, denn Vertrag ist Vertrag. Also habe ich im April eine Email an den Chef geschickt und Anfang Juli noch einmal eine. Eine Reaktion gab es nicht.

Also habe ich mich im Sinne des Unternehmens 20 Stunden die Wochen fortgebildet und die Stunden abgerechnet. Meiner Meinung nach hätte mir das Unternehmen Aufgaben schicken müssen. Es handelt sich um ein totales Führungsversagen eines inkompetenten Menschen.

Das Unternehmen hat den Lohn für April, Mai und Juni ohne Probleme überwiesen. Also haben sie meine Leistung anerkannt. Erst im Juli wurde ich einbestellt. Da hat mir der Chef dann Arbeitszeitbetrug vorgeworfen. Ich habe ihn auf seine Inkompetenz hingewiesen und auf meine Emails und meine Fortbildung. Da war er baff und mich fast weinend nach Hause geschickt.

Ich dachte, damit wäre alles geklärt, habe aber hier dann gestern zur Rückversicherung hier mal gepostet.

Leider kam heute mit der Post ein Schreiben des AG, unterschrieben von dem Stümper, dass ich fristlos gekündigt wäre und sie die Gehälter für die letzten Monate zurückwollen. Zudem wollen sie mich anzeigen, wenn ich nicht zahlen, auch, weil meine Behauptung, dass ich ich mich fortgebildet hätte, gelogen wäre, da keine Aktivitäten auf dem Rechner messbar wären. Das heißt, die Gauner spionieren mich auch noch aus.

Wie gehe ich jetzt rechtlich gegen das Unternehmen vor? Ich will unbedingt noch den Juli-Lohn und auch eine Abfindung wegen der Kündigung, die nicht gerechtfertigt ist. Ich denke 3 Monatslöhne wären ok. Ein Zeugnis brauche ich natürlich auch.

Für rechtliche Tipps, bin ich dankbar.

Ich bin der auf den du geantwortet hast :)

Rechtlich kenne ich mich nicht aus, würde es glaube ich vom Vertrag abhängig machen. Hier ist der Weg zum Anwalt sicherlich der nächste und wichtige Schritt. Ich bin kein Jurist, würde dir aber davon abraten weiter Rat in diesem Forum zu suchen, das geht definitiv über die Kompetenz hier hinaus.

Moralisch gesehen halte ich leider dich eher für Schuldig als deinen Chef. 3 Monate im Home Office auf Weiterbildung buchen und nur 2 Mails an deinen Chef zu senden ist vielleicht nicht illegal aber sicherlich ein schlechter Stiel. Jede Firma wird dich feuern sollte so ein Verhalten auffliegen.

Natürlich hätte dein Chef sich darum kümmern müssen dir Aufgaben zu geben, dich hier im Regen stehen zu lassen war auch nicht richtig, dennoch war Corona eine Ausnahme Situation, da kann es schon sein, das Werkstudenten keine Priorität hatten.

Ich kann mich der Meinung hier nur anschließen und muss dir leider auch raten, dein Verhalten zu reflektieren unabhängig des rechtlichen Ausgangs.

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WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Hallo Freunde,

ich arbeite als Werkstudentin in einem Unternehmen. Aufgrund von Corona ist es zu einer Reiberei zwischen mir und meinem Vorgesetzten gekommen.

Zum Vorfall: Ich habe seit April, Corona bedingt, keine Aufgaben mehr bekommen, obwohl ich proaktiv nachgefragt (mehrfach) habe. Demnach habe ich mich eigenständig beschäftigt (mit Fachspezifischen Unternehmensinternen Weiterbildungen). Logischerweise habe ich auch Stunden gebucht. Was ich noch erwähnen möchte ist, dass ich jederzeit verfügbar war. Mein Vorgesetzter hat in den 4 Monaten kein einziges mal Kontakt zu mir aufgenommen, sich über mich erkundigt oder sich bemüht mich auf ein Projekt zu setzen.

Ich meine ja, ich hätte natürlich nochmal und nochmal, nach Aufgaben fragen können. Irgendwo kommt man sich aber doch ziemlich doof vor. Jedenfalls, wirft er mir Arbeitszeitbetrug vor.

Ich würde gerne eure Einschätzung hören. Ist es seine Schuld (Ich werfe ihm massives Führungsversagen vor) ? Ist es meine Schuld ? unser beider ?

hab genau dasselbe im big4 Praktikum gemacht (+ extern Vorstellungsgespräche über zoom und Co während der Arbeitszeit geführt)
wenn er dir keine Aufgaben gibt ist er selbst schuld
kannst ja sogar nachweisen, dass du intern die elearnings gemacht hast
(hätte ich bei den big4 auch gemacht)
außerdem warst du ja in "bereitschaft" jederzeit zu arbeiten

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Ohne Kenntnis der vertraglichen Rahmenbedingungen nicht zu beantworten. Normalerweise wird ein Werkstudent aber nicht für das absolvieren von Schulungen bezahlt. Bei einem Prakti ist das in Ordnung, der soll sich was lernen und wird ja nicht nach Stunden bezahlt. Ein Werkstudent soll hingegen vor allem Aufgaben abarbeiten. Auf die Idee in der Zeit Schulungen zu machen muss man erstmal kommen.

wird einem bei vielen dax Konzernen und auch bei den big4 genau so kommuniziert
wenn man nichts zutun hat, dann soll eben im firmenintranet elearnings gemacht werden kann man ja gut nachvollziehen, weil er ja "Zertifikate" fürs bestehen bekommen hat.
für mich ist es weiterhin Arbeitszeit, da er es ja nicht zum Spaß macht

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Moralisch:

  1. Du hast aktiv nach Aufgaben gefragt, aber in Anbetracht des gegebenen Zeitraums viel zu selten. Da muss man deutlich öfters beim Chef "nerven", das es in Ordnung geht. Hatte auch mal nicht viel zu tun und keine Aufgaben, aber immer spätestens jede zweite Woche rückgefragt. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.

  2. Warum hier manche Schulungen für Studenten so negativ verurteil ist mir nicht klar. Ist doch eigentlich etwas Positives, wenn jemand was lernen möchte. Und dafür bezahlt zu werden, warum nicht, wenn es thematisch zur Arbeit passt. Wüsste nicht, warum man das dann in der Freizeit machen sollen müsste.
antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen und besprechen. Evtl. bietet die Uni ggf. sogar Rechtsberatung an.

Läuft bei einem Rechtsstreit auf einen Vergleich hinaus. Letztlich liegt die „Wahrheit“ irgendwo dazwischen. Dein Chef macht es sich dabei zu leicht. Letztlich hat der Arbeitgeber auch eine Bringschuld und nicht zuletzt auch Fürsorgepflicht. Sei selbstbewusst und kämpfe für deinen Lohn der verganenen Monate aber rechne nicht damit den Jackpot bzgl. Abfindung geknackt zu haben.

Und eine Bitte: HR ist nicht dein Freund. Die HR Kollegen vertreten immer die Sicht des Arbeitgebers. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass sie für dich Partei ergreifen werden.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Kommt meiner Ansicht nach darauf an, wie das "Stunden buchen" zu verstehen ist. In wie weit musst du deine Arbeitszeit vorher absprechen? Falls du sagen wir mal 2 Tage die Woche als feste Arbeitszeit zur Arbeit gehen musst und du dich irgendwie beschäftigen musst, liegt der Fehler klar beim Unternehmen.
Falls du Projekte abarbeiten sollst und hier selbstständig Stunden für einzelne Projekte gebucht hast, die so nicht existieren (und du auch keine feste Arbeitszeit hattest bzw. keine Arbeitstage abgesprochen hast) und dein Vorgesetzter dachte du hättest noch andere Aufgaben bzw. du würdest alte Projekte beenden, liegt der Fehler eindeutig bei dir.

Hallo Freund!

Hier die TE.

Ich habe immer Aufträge bekommen. Das konnte ich teilweise von zu Hause über einen firmeneigenen Laptop machen. Die Aufgaben waren in der Regel stinklangweilig (Excel-Listen erstellen und überprüfen, Zahlen vergleichen usw..) so richt stupide und ätzend. Präsenz habe ich fast immer nur, wenn es um die Einführung in eine neue Aufgabe geht oder wenn ich kleine Fehlerechen gemacht habe-

Die Stunden werden über ein Programm erfasst und dann wird alles automatisch abgerechnet. Ich bin seit März in dem Saftladen und bisher hat das gut geklappt. Ab April kamen keine Aufträge mehr, ich wollte aber natürlich das Geld haben, denn Vertrag ist Vertrag. Also habe ich im April eine Email an den Chef geschickt und Anfang Juli noch einmal eine. Eine Reaktion gab es nicht.

Also habe ich mich im Sinne des Unternehmens 20 Stunden die Wochen fortgebildet und die Stunden abgerechnet. Meiner Meinung nach hätte mir das Unternehmen Aufgaben schicken müssen. Es handelt sich um ein totales Führungsversagen eines inkompetenten Menschen.

Das Unternehmen hat den Lohn für April, Mai und Juni ohne Probleme überwiesen. Also haben sie meine Leistung anerkannt. Erst im Juli wurde ich einbestellt. Da hat mir der Chef dann Arbeitszeitbetrug vorgeworfen. Ich habe ihn auf seine Inkompetenz hingewiesen und auf meine Emails und meine Fortbildung. Da war er baff und mich fast weinend nach Hause geschickt.

Ich dachte, damit wäre alles geklärt, habe aber hier dann gestern zur Rückversicherung hier mal gepostet.

Leider kam heute mit der Post ein Schreiben des AG, unterschrieben von dem Stümper, dass ich fristlos gekündigt wäre und sie die Gehälter für die letzten Monate zurückwollen. Zudem wollen sie mich anzeigen, wenn ich nicht zahlen, auch, weil meine Behauptung, dass ich ich mich fortgebildet hätte, gelogen wäre, da keine Aktivitäten auf dem Rechner messbar wären. Das heißt, die Gauner spionieren mich auch noch aus.

Wie gehe ich jetzt rechtlich gegen das Unternehmen vor? Ich will unbedingt noch den Juli-Lohn und auch eine Abfindung wegen der Kündigung, die nicht gerechtfertigt ist. Ich denke 3 Monatslöhne wären ok. Ein Zeugnis brauche ich natürlich auch.

Für rechtliche Tipps, bin ich dankbar.

Ich bin der auf den du geantwortet hast :)

Rechtlich kenne ich mich nicht aus, würde es glaube ich vom Vertrag abhängig machen. Hier ist der Weg zum Anwalt sicherlich der nächste und wichtige Schritt. Ich bin kein Jurist, würde dir aber davon abraten weiter Rat in diesem Forum zu suchen, das geht definitiv über die Kompetenz hier hinaus.

Moralisch gesehen halte ich leider dich eher für Schuldig als deinen Chef. 3 Monate im Home Office auf Weiterbildung buchen und nur 2 Mails an deinen Chef zu senden ist vielleicht nicht illegal aber sicherlich ein schlechter Stiel. Jede Firma wird dich feuern sollte so ein Verhalten auffliegen.

Natürlich hätte dein Chef sich darum kümmern müssen dir Aufgaben zu geben, dich hier im Regen stehen zu lassen war auch nicht richtig, dennoch war Corona eine Ausnahme Situation, da kann es schon sein, das Werkstudenten keine Priorität hatten.

Ich kann mich der Meinung hier nur anschließen und muss dir leider auch raten, dein Verhalten zu reflektieren unabhängig des rechtlichen Ausgangs.

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Ceterum censeo

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Ich mag mich zwar täuschen, aber mit dem zweiten Beitrag hat der vermeintliche (?) TE doch die Grenze zu etwas überschritten, was die junge Generation wohl als "Paulaner" bezeichnen würde. ;-)
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Die werden dich garantiert nicht Anzeigen, wenn es darauf ankommt.

Wenn du ne RSV hast würde ich gegen die Kündigung vorgehen, sonst nicht.

Also einfach Gehalt behalten und nicht mehr melden und gut ist. Hatte einen ähnlichen Fall hier im Freundeskreis auch wegen Corona, der hat über einen Anwalt noch einem Vergleich rausgeholt, weil man ihm auch keine Stunden zahlen wollte.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Corona hat hier natürlich auch eine spezielle Situation erzeugt. Normalerweise musste ich als Werksstudent immer "Stempeln", also zwingend vor Ort anwesend sein. Was ich dann aber in der Zeit gemacht habe war schnuppe. Mein Chef war häufig auf Dienstreise, gab mir eine Aufgabe und wenn die erledigt war, war erstmal nichts zu tun. Hab da auch oft Däumchen gedreht, weil sich die andere Festangestellten, nicht für mich verantworlich gefühlt haben und ich nix zu tun hatte. Der andere Werksstudent, am Arbeitsplatz neben mir, hat gefühlt nur 10% seiner Zeit mit Arbeiten zu gebracht und den Rest mit Kaffee kochen, Rauchen, Mitagessen, Rauchen, Kaffeekochen, Rauchen, Rauchen, ....usw.

Mit Corona ist die Anwesenheit im Büro erstmal für viele weggefallen und das klassische "stempeln" auch. Arbeitszeiterfassung also höchstens dadurch, wann der Laptop eingewählt war. Aber wer sagt einem, das dann auch tatzächlich irgendwas gearbeitet wurde? Bzw., wie kann man nachweisen, dass man gearbeitet hat, wenn es in Zweifel gestellt wird? Das ist ja nicht zwingend an irgendwelche Intranet Aktivitäten gekoppelt, je nachdem woran man arbeitet.

Schwierige Sache.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Weiß ja nicht bei welchen Unternehmen Ihr alle als Werkstudent gearbeitet hat aber bei mir war es - immer - Anwesenheit bedeutet Stunden aufschreien und abrechnen lassen.

Wie dumm sind denn hier manche Leute, die wenn sie keine Arbeit kriegen als Werkstudent nach Hause gehen (wahrscheinlich an dem Tag an welchem man arbeiten sollte) und dann nichts aufschreibt?

Von welchem Geld habt ihr denn dann gelebt, wenn es mal 3 Wochen nichts zu arbeiten gab und ihr also 0€ verdient habt?

Das große Problem für mich ist in diesem Fall die mangelhafte Kommunikation (von beiden Seiten), die eigenmächtige Entscheidung vom TE und die ungewöhnliche Arbeitsstrucktur.

Besonders in der Kommunikation tun sich beide nicht viel, wobei ich auch behaupten würde das ein durchschnittlicher Werkstudent hier öfter nachfragt als 2 mal in 3 Monaten.
Ich finde es nicht verwerflich, dass sie die TE mit Schulungen beschäftigt aber so etwas muss abgesprochen werden! Ein Wort wie "ich sehe mir die Schulungen mal an, wenn ich nichts zu tun habe okay?" ist hier schon angebracht.
Die TE hatte ja keine festen Anwesenheitstage und hat sich selbst disponiert. Sie ist also nicht für umsonst ins Büro bestellt worden. Ich habe mal als Nachhilfelehrer gejobbt, wenn hier die Stunden ausgefallen sind gab es auch kein Geld.
Das ganze beeinflusst sich natürlich gegenseitig. Besonders wenn jemand sich im Homeoffice die Zeit selbst einteilen kann, setzt das natürlich auch ein großes Vertrauen voraus. Wenn dann rauskommt, das du 3 Monate eigentlich nicht gearbeitet hast und dich ohne Absprache mit Schulungen beschäftigst, ist das Vertrauensverhältnis hin. Da würde ich dich auch kündigen (besonders da es sowieso noch die Probezeit ist oder?)

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Per se würde ich sagen Dir steht das Gehalt zu. Arbeitgeber hat dich angeheuert und sollte dich mit Aufgaben versorgen. Ist nicht passiert. Problem des Arbeitgebers.

ABER was natürlich problematisch ist, wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass du den Rechner garnicht an hattest. IT technisch durchaus möglich. Muss nicht unbedingt Spionage heißen, sondern es reicht ja das login und logout im system abgespeichert werden etc.

Aber wie die meisten schon sagten. Ganz klarer Fall für einen Rechtsanwalt. Eigentlich kriegst du hier evtl. sonst falschen Rat.

Zur ethischen Frage: Ihr seid beide Schuld. Du hättest wohl etwas mehr nachfragen sollen. Vor allem, da man sich drei Monate nicht wirklich sinnvoll mit Weiterbildung beschäftigen kann. Dein Arbeitgeber hat natürlich versäumt dir Aufgaben zu geben. So what.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

Der Threadersteller ist wohl Sinnbild für die kommende Generation, mit normalem Menschenverstand hätte man hier wenigstens einmal die Woche nachgefragt, oder eigentlich: täglich.

Gerade in dax30 haben die Teamleiter von 15+ Teams in der Regel so viel zu tun, dass da mal der Praktikant oder werkstudi sehr auf sich allein gestellt sein kann. Dennoch sucht man doch mindestens 1 mal die Woche das Gespräch. Die Argumentation vom OP ist ein Klassiker, man nimmt ein Argument "ich war ja anwesend und arbeitsfähig" und zerrt es ins völlig absurde, sodass sich jeder normale Mensch fragt, glaubst du denn wirklich noch daran was du schreibst?
Ein hoch auf das was da heranwächst, jeder halbwegs belastbare arbeiter wird da zukünftig auf dem Arbeitsmarkt einen hohen Wert haben, nachdem die boomer in Rente sind. Argumentation des Unsinns :)

antworten
ExBerater

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

100% Zustimmung.
Teile der jungen Leute glauben ihnen gehöre Die Welt qua Geburtsrecht und Die Welt müsse sich um sie und für sie drehen. Hinzu kommt diese Flattarif Mentalität: ich habe ständig ein Recht auf alles kostenlos und sofort.

Da beruft man sich dann noch auf die ach so aufwendige und teure Ausbildung/Studium oder den drohenden Fachkräftemangel. In Wahrheit hat man keinerlei Ahnung vom Fach und keine Kraft etwas leisten zu wollen was nicht der eigenen Selbstverwirklichung dienlich ist. Man glaubt an die Bringschuld des Arbeitgebers anstatt an eine Holschuld bei sich selbst

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Der Threadersteller ist wohl Sinnbild für die kommende Generation, mit normalem Menschenverstand hätte man hier wenigstens einmal die Woche nachgefragt, oder eigentlich: täglich.

Gerade in dax30 haben die Teamleiter von 15+ Teams in der Regel so viel zu tun, dass da mal der Praktikant oder werkstudi sehr auf sich allein gestellt sein kann. Dennoch sucht man doch mindestens 1 mal die Woche das Gespräch. Die Argumentation vom OP ist ein Klassiker, man nimmt ein Argument "ich war ja anwesend und arbeitsfähig" und zerrt es ins völlig absurde, sodass sich jeder normale Mensch fragt, glaubst du denn wirklich noch daran was du schreibst?
Ein hoch auf das was da heranwächst, jeder halbwegs belastbare arbeiter wird da zukünftig auf dem Arbeitsmarkt einen hohen Wert haben, nachdem die boomer in Rente sind. Argumentation des Unsinns :)

Würde es Vlt. nicht ganz so dramatisch formulieren aber da ist auf jeden Fall dran. Vernünftiger Arbeitsethos könnte in Zukunft wieder ein echtes Pfand werden, mehr noch als immer nur Top Resultate zu erbringen. Planbarkeit ist für Chefs wichtig, stabile Resultate müssen her und die konstant egal welcher Auftrag gestellt wird.

Zum Thread: Entweder im Paulanergarten erstellt oder ein erschreckendes Beispiel für mangelnden Arbeitsethos und dahingehend auch mangelnde Selbstachtung. Wer dazu bereit ist 3 Monate in einer, für alle Firmen, schwierigen Zeit konsequent unter dem Radar zu fliegen, dafür zu kassieren und die Schuld auch noch vollständig beim Arbeitgeber zu sehen, der sollte sich nicht so sehr mit fachlichen Dingen auseinandersetzen, sondern erstmal klären was eigtl. so im Leben abgeht.

antworten
listrea

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Der Threadersteller ist wohl Sinnbild für die kommende Generation, mit normalem Menschenverstand hätte man hier wenigstens einmal die Woche nachgefragt, oder eigentlich: täglich.

Naja, man muss auch mal beide Seiten der Medaille sehen. Es war offensichtlich Arbeit schlicht nicht erwünscht, um Kosten zu sparen. Ist zwar schön und gut, dass man an der Uni lernt, immer nachzufragen und um Projekte zu bitten, aber ich "beantrage" Arbeit und damit Bezahlung ja nicht einfach wann sich will, sonst ist der ganze Nutzen ja weg.

antworten
WiWi Gast

Arbeitszeitbetrug; Eure Einschätzung ?

WiWi Gast schrieb am 02.08.2020:

Der Threadersteller ist wohl Sinnbild für die kommende Generation, mit normalem Menschenverstand hätte man hier wenigstens einmal die Woche nachgefragt, oder eigentlich: täglich.

Gerade in dax30 haben die Teamleiter von 15+ Teams in der Regel so viel zu tun, dass da mal der Praktikant oder werkstudi sehr auf sich allein gestellt sein kann. Dennoch sucht man doch mindestens 1 mal die Woche das Gespräch. Die Argumentation vom OP ist ein Klassiker, man nimmt ein Argument "ich war ja anwesend und arbeitsfähig" und zerrt es ins völlig absurde, sodass sich jeder normale Mensch fragt, glaubst du denn wirklich noch daran was du schreibst?
Ein hoch auf das was da heranwächst, jeder halbwegs belastbare arbeiter wird da zukünftig auf dem Arbeitsmarkt einen hohen Wert haben, nachdem die boomer in Rente sind. Argumentation des Unsinns :)

Darum geht es doch bei der Fragestellung nicht. Es geht um eine rechtliche Frage, i.e. ist das Arbeitszeitbetrug oder nicht.

Es geht nicht darum, ob der AG und die TE weiterhin gut zusammen arbeiten. Das hat sich offensichtlich erledigt.

Es ist für mich auch nur schwer nachvollziehbar, dass es einem Teamleiter erst nach 4 Monaten auffällt, dass da jemand seiner Ansicht nach unrechtmäßig Stunden abrechnet.

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