DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Digitaltrends & NewsDigitalstrategie

Branchendossier: Banken – Den digitalen Wandel gestalten

Banken stehen durch die Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Das Branchendossier Banken von Lünendonk zeigt den aktuellen Stand der digitalen Transformation im Banksektor und zentrale Handlungsfelder. Kundenkanäle müssen vernetzt, Datenmengen mittels innovativer Technologien reduziert und hohe Investitionen für die digitale Restrukturierung finanziert werden. Fachbeiträge und Interviews gehen gesondert auf Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation sowie auf Digitalisierungstrends im Banksektor ein.

Eine Eingangstür mit dem Zeichen der Sparkasse und den Worten: Finanz Center mit roten, plastischen Buchstaben.

Branchendossier: Banken – Den digitalen Wandel gestalten
Die Banken stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäfts- und IT-Prozesse durch geeignete IT-Systeme zu automatisieren. Die Entwicklung und Umsetzung einer innovativen, ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie, die alle Prozesse und Kundenkanäle impliziert, ist unabdingbar. Geschäftsprozesse können so intelligenter vernetzt, Datenmengen reduziert und die Komplexität innerhalb der Organisationsstrukturen kann verringert werden. Hohe Kundenanforderungen sowie strenge gesetzliche Regelungen setzen den Bankensektor jedoch zusätzlich unter Druck. All das geht nicht ohne hohe Investitionskosten ab.

Wie weit ist die Digitalisierung im Bankensektor bereits vorangeschritten, welchen regulatorischen Anforderungen sehen sich die Banken gegenüber und welche Instrumente führen zu einer letztendlich erfolgreichen Digitalisierungsstrategie? Mit diesen Fragen hat sich das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk in seinem Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beschäftigt. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Nutzens, den die Digitalisierung für die Zukunft der Banken beisteuert. Das Dossier entstand in fachlicher Zusammenarbeit mit BearingPoint, Deloitte und NTT Data und steht zum kostenfreien Download bei Lünendonk zur Verfügung.

Instrumente für Digitalisierungsstrategien
Der Strukturwandel bedeutet für die Banken, das Geschäft ganzheitlich digitalisieren zu müssen. Dabei setzen sie auf eine Reihe unterschiedlicher Technologien. So benötigen Kreditinstitute eine Gesamtsicht auf die Daten ihrer Kunden. Hier erleichtert die Nutzung von In-Memory-Technologien die schnelle Verarbeitung von Kundendaten. Die Ansammlung großer Datenmengen und Redundanzen entfällt, wenn Daten nicht mehr kopiert werden, sondern alle Unternehmensbereiche auf die gleiche Datenbasis zugreifen.

Die Auswertung von Informationen übernehmen hochleistungsfähige Datenbanktechnologien mit analytischen Tools. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Informationsbeschaffung über soziale Netzwerke. Aus diesen Informationen lassen sich Interessen ableiten und personalisierte Angebote erstellen.

Vom Multi- zum Omnichannel
„Eine erfolgreiche Transformation setzt die Vernetzung sämtlicher Kanäle der Kundenkommunikation voraus“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Branchendossiers. „Je umfassender die Sicht auf den Kunden, desto kundenfreundlicher können sich die Banken ausrichten.“

Besonders wichtig ist es daher, den Kunden alle Produkte, Informationen und Services einheitlich über alle Vertriebskanäle hinweg zur Verfügung zu stellen. „Das zieht aber im Grunde eine völlig neue Perspektive und einen neuen Entwurf für die digitale Bank nach sich, der sowohl das Back- als auch das Frontoffice umfasst“, resümiert Zillmann.

Zudem wird die enge digitale Vernetzung mit dem Kunden immer wichtiger. Viele Banken haben ihre Online-Vertriebskanäle bereits verbessert, um so mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und Informationen nach außen zu tragen. Untersuchungen belegen, dass sich Kunden heute vor einer persönlichen Beratung viel häufiger und intensiver online informieren.

Zwischen Standardisierung und Individualisierung
Ein weiteres wichtiges Thema ist die strategische Entwicklung der Kernbankensysteme und ihre Integrationsfähigkeit für digitale Lösungen im Sinne einer End-to-End-Prozesssicht. Banken werden dabei den Spagat schaffen müssen, sich im Frontend durch Eigenentwicklungen zu differenzieren und im Backend mit moderner Standardsoftware Kosten zu reduzieren. Damit werden automatisch gesetzliche Regularien erfüllt und diverse Schnittstellen zu digitalen Lösungen bereitgestellt. Im Frontend dagegen können Banken weiterhin mit Individualsoftware arbeiten.

„Die Herausforderung an die Banken ist, ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen Individualität in der Kundenansprache und Standardisierung in den IT-Systemen zu finden“, so Mario Zillmann. „Für diese Veränderungen stehen die Banken aber noch vor großen Anstrengungen.“ Dass die Vereinheitlichung der Kommunikationskanäle sowie die Automatisierung und Industrialisierung der Geschäftsprozesse für die Banken Investitionsschwerpunkte der Zukunft sind, spiegelt das Lünendonk®-Dossier wider.

Das Lünendonk-Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beinhaltet neben der Analyse des Bankensektors auch Interviews, Best Practices und Case Studies der Unternehmen BearingPoint, Deloitte und NTT Data. Es steht kostenfrei zum Download bereit.

Lünendonk-Branchendossier Banken [PDF, 64 Seiten - 3,35 MB]
Wie Retailbanken die Optionen der „Digitalen Welt“ nutzen
http://luenendonk-shop.de/out/pictures/0/branchendossierbanken2015(1)_fl.pdf

Im Forum zu Digitalstrategie

2 Kommentare

Digital Strategy Wechsel

WiWi Gast

Das heißt du würdest in die Strategy Practice von Accenture wechseln? Vergiss nicht, dass du es bei einem internen Wechsel leichter hättest, da du bereits ein Netzwerk hast und nicht in das Probezeitt ...

20 Kommentare

Big4 Strategieberatung Dach Raum

WiWi Gast

Wir können einfach vor jedes Wort "Strategie" hängen, das machts deswegen aber noch lange nicht strategischer. Sorry wenn ich dein Strategisches Weltbild damit durcheinander bringe. Keiner sagt, da ...

18 Kommentare

Digital Strategy bei T1/2/3

WiWi Gast

Berger CC Digital ist echt schwer ohne da vorher Prakti gewesen zu sein, wurde mir auch so gesagt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie gar nicht so viel Business reinbekommen. McK BTO seh ...

2 Kommentare

Welcher Master für Digitales Strategie & Management Consulting?

WiWi Gast

TUM Master in Management & Technology wäre das richtige für dich. Kannst auch nebenher als Werkstudent bei Accenture, Gapgemini oder kleineren Beratungen wie Senacor arbeiten und so die teuren Mieten ...

5 Kommentare

Johann Jungwirth

WiWi Gast

BWLer halt. WiWi Gast schrieb am 14.06.2018:

4 Kommentare

Gehalt als Digital Business Manager

WiWi Gast

und was wurde es für ein Gehalt am Ende? Stelle wurde ja scheinbar angenommen...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Digitalstrategie

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Der Ausschnitt einer Computertastatur zeigt die Buchstaben CDO für Chief Digital Officer.

Chief Digital Officer: Digitalchefs definieren Rolle selbst

Bis 2025 muss jede Führungskraft ein digitales Verständnis mitbringen. Verantwortlich für die Digitalstrategie und den digitalen Wandel von Unternehmen ist der Chief Digital Officer (CDO). Die Digitalchefs definieren ihre Rolle und ihre Aufgaben dabei meist selbst. Zentrale Aufgaben sind das Trendscouting, das Formulieren einer Digitalstrategie und und die Digitalisierung interner Prozesse. Die wichtigsten Kompetenzen des CDO sind Innovationskraft, Veränderungswillen und die Fähigkeit zur Kollaboration. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Kienbaum zu Profil, Rolle und Kernkompetenzen des CDO.

Petition für Digitalministerium in Deutschland: Blick durch ein Fernglas mit Wlan-Symbol auf den Bundestag in Berlin.

Online-Petition: Digitalminister (m/w) für Deutschland gesucht

Unter »digitalministerium.org« ist die Online-Petition »Digitalminister (m/w)« auf Initiative des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. gestartet. Der Verband sieht in der Digitalisierung die größte Chance und Herausforderung der Gegenwart. Er fordert die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD daher dazu auf, einen Digitalminister oder eine Digitalministerin für Deutschland zu benennen. Zahlreiche Digitalverbände und Ökonomen haben sich der Forderung bereits angeschlossen.

Die fünf Faktoren für den Erfolg des Chief Digital Officers (CDO)

Mit der Digitalisierung ist auch eine neue Chef-Funktion entstanden: Der Chief Digital Officer (CDO). Das Problem: In vielen Fällen entpuppt sich der CDO als zahnloser Tiger, da Unternehmen die falsche Person rekrutieren oder ihn nicht richtig ins Unternehmen einführen. Die Personal-, Talent- und Organisationsberatung Korn Ferry benennt die fünf entscheidenden Faktoren, die einen CDO erfolgreich machen.

Ein Mann im weißen Anzug mit gepunkteter Krawatte arbeitet an einem Notebook.

Virtualisierung: Unternehmensberatungen planen virtualisierte Beratungsleistungen

Die Digitalisierung führt in Unternehmen zur Virtualisierung von Leistungen, Prozessen, Strukturen und Geschäftsmodellen. Consultingfirmen unterstützen Unternehmen dabei. Einige Unternehmensberatungen haben erkannt, dass die Virtualisierung auch bei Beratungsleistungen großes Potenzial besitzt. Wie virtuell sind Beratungsleistungen bereits und was erwartet Unternehmensberatungen zukünftig? Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. hat eine Studie zur Virtualisierung im deutschen Beratungsmarkt durchgeführt. 92 Prozent der Unternehmensberater erwarten in den nächsten fünf Jahren eine Zunahme der Virtualisierung ihrer Dienstleistung.

Branchenwandel: Top-Manager unterschätzen Einfluss von Online-Plattformen

Die Bedeutung digitaler Plattformen für ihre Branchen ist vielen Top-Managern nicht klar. Rund 60 Prozent der Managern sagt der Begriff "digitale Plattformen" und das Geschäftsmodell Plattform-Ökonomie nichts. Der Digitalverband Bitkom begrüßt dagegen die Plattform-Strategie, die für Unternehmen erheblich ist, um durch die Digitalisierung weltweit Internetnutzer zu generieren. Im B2B-Bereich zeigt sich bereits ein digitaler Wandel beispielsweise im Maschinenbau.

Weiteres zum Thema Digitaltrends & News

Die Großbuchstaben "KI" auf einer Taste stehen für "Künstliche Intelligenz"

Künstliche Intelligenz ist Top-Thema bei Unternehmen

Neun von zehn Managern erwarten grundlegende Veränderungen bei ihren Geschäftsprozessen und Kundeninteraktionen durch Künstliche Intelligenz (KI). Die strategische Bedeutung von Künstlicher Intelligenz zieht daher Anpassung der Unternehmens­strategie nach sich. Effizienz und Kundenzentrierung werden dabei derzeit als größtes Potenzial der KI-Technologien gesehen, so die Ergebnisse von Lünendonk und Lufthansa Industry Solutions in ihrer Sonderanalyse Künstliche Intelligenz.

Künstliche Intelligenz: Das Wahlplakat der CDU zur Bundestagswahl 2017 zeigt Angela Merkel.

Deutschland will führend in Künstlicher Intelligenz werden

Deutschland müsse "noch schneller und entschiedener" bei der Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) werden. Das sagt Bundeskanzlerin Merkel in ihrem neuen Video-Podcast. Deshalb will die Bundesregierung bis zum Ende dieser Legislaturperiode drei Milliarden Euro für die Förderung von Künstlicher Intelligenz ausgeben.

Ein Kompass symbolisiert die Digitalstrategien von Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung.

3,4 Millionen Jobs von Digitalisierung bedroht

Jedes vierte deutsche Unternehmen sieht seine Existenz durch die Digitalisierung gefährdet und 60 Prozent sehen sich bei der Digitalisierung als Nachzügler. 85 Prozent der Unternehmen erwarten von der Bundesregierung eine klare Digitalstrategie und dass die Digitalisierung zum Top-Thema gemacht wird. So lauten die Ergebnisse einer Studie vom Digitalverband Bitkom. "Die Digitalisierung wartet nicht auf Deutschland.", warnt Bitkom-Präsident Berg.

Petition für Digitalministerium in Deutschland: Blick durch ein Fernglas mit Wlan-Symbol auf den Bundestag in Berlin.

Online-Petition: Digitalminister (m/w) für Deutschland gesucht

Unter »digitalministerium.org« ist die Online-Petition »Digitalminister (m/w)« auf Initiative des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. gestartet. Der Verband sieht in der Digitalisierung die größte Chance und Herausforderung der Gegenwart. Er fordert die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD daher dazu auf, einen Digitalminister oder eine Digitalministerin für Deutschland zu benennen. Zahlreiche Digitalverbände und Ökonomen haben sich der Forderung bereits angeschlossen.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 erstmals unter den Top-Themen des Jahres

Die Digitalisierung des produzierenden Gewerbes gewinnt in diesem Jahr an Bedeutung, wie eine aktuelle Trendumfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zeigt. Im Ranking der Themen liegen Cloud Computing, dann IT-Sicherheit und Big Data vorne.

Beliebtes zum Thema News

UNICEF warnt: Psychische Störungen junger Menschen alamierend

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF schlägt Alarm. Jeder Siebte zwischen 10 und 19 Jahren lebt mit einer diagnostizierten psychischen Störung und das sei nur die Spitze des Eisbergs. Kinder und Jugendliche könnten die Auswirkungen von Covid-19 auf ihre Psyche noch Jahre spüren. Sie beeinträchtigt zudem die Gesundheit, Bildungschancen und Fähigkeit sich zu entfalten. „Aufgrund der landesweiten Lockdowns und der pandemiebedingten Einschränkungen haben Kinder prägende Abschnitte ihres Lebens ohne ihre Großeltern oder andere Angehörige, Freunde, Klassenzimmer und Spielmöglichkeiten verbracht", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore.

Österreich: Gericht erklärt PCR-Test für Corona-Diagnose als unzulässig

Wegweisendes Urteil: PCR-Test für Corona-Diagnose unzulässig

Ärzte bleiben der Goldstandard: Mit erstaunlich klaren Worten erklärt das Verwaltungsgericht Wien den PCR-Test als Infektionsnachweis für ungeeignet. Im Urteil vom 24. März 2021 beruft sich das Gericht dabei auf den Erfinder des PCR-Tests Kary Mullis, der seinen PCR-Test zur Diagnostik für ungeeignet hält und auf die aktuelle WHO-Richtlinie 2021 zum PCR-Test. Überdies warnt es bei fehlender Symptomatik vor hochfehlerhaften Antigentests. Insgesamt kritisiert das Gericht die unwissenschaftlichen Corona-Zahlen in Österreich. Recht bekam damit die FPÖ, die wegen einer im Januar 2021 in Wien untersagten Versammlung geklagt hatte.

Coronavirus: Zwei Viren-Zellen unter einem Mikroskop.

UPDATE: Tipps, Links und neue Symptome zum Coronavirus

Was sind neue Symptome beim Coronavirus? Welche Schutzmaßnahmen und Hausmittel empfehlen Experten? Was ist beim Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Virus zu tun? Gibt es Behandlungsmöglichkeiten? Wie viele Coronavirus-Fälle gibt es aktuell in Deutschland? Welche Tipps, Links und Hotlines sind zum Coronavirus in Deutschland besonders hilfreich?

Coronavirus-COVID-19 Resochin/Chloroquin Malaria-Medikament von Bayer AG

Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert

US-Präsident Donald Trump könnte Recht behalten mit seiner Notfallzulassung des deutschen Arzneimittels Resochin. Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert. Ärzte in Frankreich und Amerika haben Erfolge in der Behandlung von Covid-19 mit dem Medikament signalisiert. Bayer hatte den USA drei Millionen Tabletten des Malaria-Medikaments mit dem Wirkstoff Chloroquin gespendet. Deutschland hat sich das Medikament ebenfalls gesichert.

Das Bild zeigt ein Gerät für den COVID-19-Schnelltest auf den Coronavirus der Firma Bosch Healthcare Solutions und Randox Laboratories Ltd.

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Screenshot der Coronavirus-Karte für Deutschland »corona.rki.de« vom Robert-Koch-Institut.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.