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Erfahrung mit Updressing

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Hallo zusammen, hat jemand hier Erfahrung damit sich besser zu kleiden als die Peergroup? Ich arbeite für einen Konzern der innerhalb der letzten 10 Jahre den Dresscode abgeschafft hat und von Anzug mit Krawatte zu Chino und teilweise Jeans mit Hemd gewandert ist. Ich will aber eigentlich Anzug tragen, am liebsten mit Krawatte, aber auch ohne wäre schon mal eine Verbesserung.

Hat jemand von euch ähnliches gemacht und kann berichten, wie es gelaufen ist?

Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass es eben doch nicht keinen Dresscode gibt, sondern sich dieses Hose + Hemd als quasi Dresscode festgesetzt hat und man sich keinen Gefallen tut da auszuscheren.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Ja, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der neue Dresscode Chino / Jeans + Hemd und alles was davon abweicht, wird dir negativ ausgelegt (auch, wenn es evtl. nicht ausgesprochen wird).

Ich hatte in der UB eine ähnlich gelagerte Situation in Bezug auf Anzug + Krawatte: Ich weigerte mich hartnäckig, die Krawatte abzulegen und das wurde mir dann als mangelndes Anpassungsvermögen ausgelegt. Hab es trotzdem ziemlich lange durchgezogen aber als das Thema Krawatte dann tatsächlich im Mitarbeitergespräch angesprochen wurde, habe ich mich gebeugt.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Einfach machen!

Ich laufe auch stets mit Krawatte und EST rum, andere kommen in Chino, Polohemd und New Balance.

Am Ende wird deine Arbeit bewertet. Trage das worin du dich am wohlsten fühlst.

Vllt solltest du nicht direkt am Anfang mit allen Accessoires losschießen. Fang erstmal an dir eine nachhaltige klassiche Garderobe aufzubauen, trage eine Krawatte und putz deine Schuhe!

Wenn du mal die Krawatte trägst und mal nicht, wird es weniger auffallen, dass du eine trägst und man wird es als dein Erscheinungsbild akzeptieren.

Der wichtigste Schritt ist es einfach zu machen. Die Routine kommt von automatisch. Und Komplimente gibt es hie und da auch.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Geht mir ebenso. Ich war nie der absolute Anzugträger. Aber wenn ich sehe dass Kollegen mit abgelaufenen Turnschuhen hier erscheinen... Puh. In meinen Augen Katastrophe.

Würde mich nicht trauen hier im Anzug zu erscheinen.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Kommt vielleicht auch darauf an, welchen Style man trägt. Ist es eher ein konservativer Anzug oder etwas "lockerer". Also andere Textur, Stoffe etc. Muss ja nicht immer der schwarze Ausgänger sein. Es wird dann einfach als persönlichen Geschmack akzeptiert ("Dandy"). Kann dich ja niemand zwingen keine Lederschuhe und nur noch Adidas Sneakers zu tragen.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Ich war bei einer Big 4 in Berlin und mein Kleidungsstil war schicker als das der Kollegen - War in Berlin auch nicht schwer.

Ich hatte halt jeden Tag Etuikleid und Pumps an (kein Blazer) und es hat ehrlich gesagt niemanden interessiert.

Ich würde mir auch nie anmaßen jemanden als nicht anpassungsfähig zu sehen weil er anders rumrennt als der Durchschnitt. Ich habe mich so wohler gewühlt und mochte die Abgrenzung zwischen privatem ich und beruflichem ich.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ja, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der neue Dresscode Chino / Jeans + Hemd und alles was davon abweicht, wird dir negativ ausgelegt (auch, wenn es evtl. nicht ausgesprochen wird).

Ich hatte in der UB eine ähnlich gelagerte Situation in Bezug auf Anzug + Krawatte: Ich weigerte mich hartnäckig, die Krawatte abzulegen und das wurde mir dann als mangelndes Anpassungsvermögen ausgelegt. Hab es trotzdem ziemlich lange durchgezogen aber als das Thema Krawatte dann tatsächlich im Mitarbeitergespräch angesprochen wurde, habe ich mich gebeugt.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Kompromiss wäre Jeanshemd + Krawatte.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Das tut mir echt leid..

Heutzutage ist das Einstecktuch wohl das letzte Accessoire, was man haben darf…
Immerhin kann man noch die Kombi Sakko, Wollhose und Oxfords tragen ohne gerügt zu werden..

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ja, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der neue Dresscode Chino / Jeans + Hemd und alles was davon abweicht, wird dir negativ ausgelegt (auch, wenn es evtl. nicht ausgesprochen wird).

Ich hatte in der UB eine ähnlich gelagerte Situation in Bezug auf Anzug + Krawatte: Ich weigerte mich hartnäckig, die Krawatte abzulegen und das wurde mir dann als mangelndes Anpassungsvermögen ausgelegt. Hab es trotzdem ziemlich lange durchgezogen aber als das Thema Krawatte dann tatsächlich im Mitarbeitergespräch angesprochen wurde, habe ich mich gebeugt.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Hab ich die ersten Jahre meines Berufslebens konsequent so gemacht, negativ aufgefallen ist das nie - zumindest nicht so, dass ich es mitbekommen hätte.

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber stellt sich die Frage gar nicht, unser Dresscode ist sehr strikt (massgeschneiderter Anzug, Krawatte, Schuhe mit Ledersolhle usw).

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Meine Erfahrung: Ausscheren ist ok, solange nicht zu extrem. Ich habe bei mir in der Abteilung eine ähnliche Situation wie du sie beschrieben hast (10 Personen, alle auf derselben Hierarchie-Stufe): 7 von 10 tragen immer Chino+Hemd oder Chino+Pullover mit Hemd drunter, Hemd oftmals auch dezent kariert oder gestreift, aber immer in der Hose und keine typischen Freizeithemden.

Also ziemlich typisch Business Casual würde ich meinen. Eine Person weicht bewusst nach unten ab und trägt eigentlich ausschließlich einfärbige Polos anstatt Hemd, manchmal dunkle Jeans anstatt Chino. Ein Kollege und ich tragen grundsätzlich gerne Anzug und wir weichen daher einfach nach oben ab, ohne total über das Ziel hinauszuschießen. Konkret tragen wir immer Anzug ohne Krawatte, im Sommer wird das Sakko meist ausgezogen, sodass wir am Ende zwar auch "nur" Hose+Hemd tragen, aber eben immer eine Anzugshose und ein weißes oder blaues Business Hemd.

Für mich / uns eigentlich der ideale Kompromiss: Wir tragen weiterhin Anzug (bis auf die Krawatte) und sind sehr gut gekleidet, tanzen aber nicht übertrieben aus der Reihe und es entsteht nicht der Eindruck, dass wir uns nicht anpassen wollen. Und ganz ehrlich, ein *bisschen* overdressed hat noch keinem geschadet.

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Voice of Reason

Erfahrung mit Updressing

Mich nervts auch - ich hab gerne Anzug und Krawatte getragen.

In der Beratung ist es dann schon in den letzten 2 Jahren kontinuierlich lockerer geworden - selbst in Pitches bei Vorständen hat man irgendwann keine Krawatte mehr getragen.
Und jetzt bei US-BigTechs kann ich froh sein, wenn die Kollegen nicht mit Flip-Flops und Shorts in das Büro in Berlin-Mitte reinschlurfen...

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hab ich die ersten Jahre meines Berufslebens konsequent so gemacht, negativ aufgefallen ist das nie - zumindest nicht so, dass ich es mitbekommen hätte.

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber stellt sich die Frage gar nicht, unser Dresscode ist sehr strikt (massgeschneiderter Anzug, Krawatte, Schuhe mit Ledersolhle usw).

Wo arbeitest du?

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Ich muss Anzug tragen und hasse es. Hab mich irgendwie nie dran gewöhnt. Dafür bin ich wohl zu viel MINT-ler geblieben....

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Kompromiss wäre Jeanshemd + Krawatte.

Klar.. und bestimmt Cap und Converse dazu..

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hab ich die ersten Jahre meines Berufslebens konsequent so gemacht, negativ aufgefallen ist das nie - zumindest nicht so, dass ich es mitbekommen hätte.

Bei meinem aktuellen Arbeitgeber stellt sich die Frage gar nicht, unser Dresscode ist sehr strikt (massgeschneiderter Anzug, Krawatte, Schuhe mit Ledersolhle usw).

Wo arbeitest du?

Kleine Beratungs-Boutique. Der Chef/Eigentümer möchte es halt so, um dem Kunden gegenüber ein seriöses Gesamtbild zu präsentieren (es gibt auch entsprechende Vorgaben zum Firmenwagen, Armbanduhr, usw). Da wir alle tendentiell auch "gestandene Beraterpersönlichkeiten" (sprich alte Säcke) sind passt das auch.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Warum tragen wir eigentlich keine Anzüge mehr, wenn es so viele gibt die das gerne würden?
Wann haben wir angefangen uns nicht mehr nach der Spitze, sondern dem anderen Ende zu orientieren?

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Voice of Reason schrieb am 15.09.2021:

Mich nervts auch - ich hab gerne Anzug und Krawatte getragen.

In der Beratung ist es dann schon in den letzten 2 Jahren kontinuierlich lockerer geworden - selbst in Pitches bei Vorständen hat man irgendwann keine Krawatte mehr getragen.
Und jetzt bei US-BigTechs kann ich froh sein, wenn die Kollegen nicht mit Flip-Flops und Shorts in das Büro in Berlin-Mitte reinschlurfen...

Wie machst du es denn? Passt du dich an, oder trägst du weiter deine Anzüge?

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Wenn es wieder ein Leben im Büro gibt, wollte ich auch ein bisschen updressen und zumindest mit Sakkos anfangen. Aber ich weiß noch nicht wie es ankommt, wir haben einen ähnlichen Hose + Hemd Dresscode.

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BrioniFanboy87

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hallo zusammen, hat jemand hier Erfahrung damit sich besser zu kleiden als die Peergroup? Ich arbeite für einen Konzern der innerhalb der letzten 10 Jahre den Dresscode abgeschafft hat und von Anzug mit Krawatte zu Chino und teilweise Jeans mit Hemd gewandert ist. Ich will aber eigentlich Anzug tragen, am liebsten mit Krawatte, aber auch ohne wäre schon mal eine Verbesserung.

Hat jemand von euch ähnliches gemacht und kann berichten, wie es gelaufen ist?

Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass es eben doch nicht keinen Dresscode gibt, sondern sich dieses Hose + Hemd als quasi Dresscode festgesetzt hat und man sich keinen Gefallen tut da auszuscheren.

Deinen Stil durchziehen. Toleranz funktioniert nur in beide Richtungen. Wer Dir wegen (gutem) Stil irgendwas Negatives will, ist Deine Zeit nicht wert. Dann schnell in eine gute Arbeitsumgebung wechseln - wo Performance und Kleidungsstil stimmen oder Letzteres zumindest auch nach oben flexibel ist.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Ist ja Luft nach oben, also Zweireiher, Weste, Fliege, Hut...Grenzen jibbet nur inne Köppken, wie man so sagt (Bibel).

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Voice of Reason

Erfahrung mit Updressing

Ich versuche eine gesunde Mischung zu fahren.
Wenn ich in unser eigenes Büro fahre, kann ich leider echt keinen Anzug tragen.
Da würde ich sowas von out-of-place erscheinen, das wäre einfach nicht hilfreich.

Aber in der persönlichen Kundeninteraktion versuche ich einen passenden Mix hinzubekommen.
In der letzten Woche war ich für meine Firma auf dem EBS-Symposium (war übrigens eine echt beeindruckende Veranstaltung) und habe dort einen Anzug getragen. Allerdings statt Hemd einen dunklen Pullover und statt Anzugschuhe weiße "Luxus"-Sneaker.
War mir gar nicht bewußt, aber von 100 Anzugträgern hatten so ca. 92 weiße Sneaker dazu an...

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Voice of Reason schrieb am 15.09.2021:

Mich nervts auch - ich hab gerne Anzug und Krawatte getragen.

In der Beratung ist es dann schon in den letzten 2 Jahren kontinuierlich lockerer geworden - selbst in Pitches bei Vorständen hat man irgendwann keine Krawatte mehr getragen.
Und jetzt bei US-BigTechs kann ich froh sein, wenn die Kollegen nicht mit Flip-Flops und Shorts in das Büro in Berlin-Mitte reinschlurfen...

Wie machst du es denn? Passt du dich an, oder trägst du weiter deine Anzüge?

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Warum tragen wir eigentlich keine Anzüge mehr, wenn es so viele gibt die das gerne würden?
Wann haben wir angefangen uns nicht mehr nach der Spitze, sondern dem anderen Ende zu orientieren?

Ich frage mich das auch oft. Wir tragen konsequent Anzug aber immer ohne Krawatte. Find ich viel weniger schön. Aber die OFK Eben hat das eben irgendwann aufgehört. Bei denen, die jetzt 20 Jahre lang Anzug und Krawatte getragen haben wird das als Freiheit verstanden..

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Voice of Reason schrieb am 20.09.2021:

Ich versuche eine gesunde Mischung zu fahren.
Wenn ich in unser eigenes Büro fahre, kann ich leider echt keinen Anzug tragen.
Da würde ich sowas von out-of-place erscheinen, das wäre einfach nicht hilfreich.

Aber in der persönlichen Kundeninteraktion versuche ich einen passenden Mix hinzubekommen.
In der letzten Woche war ich für meine Firma auf dem EBS-Symposium (war übrigens eine echt beeindruckende Veranstaltung) und habe dort einen Anzug getragen. Allerdings statt Hemd einen dunklen Pullover und statt Anzugschuhe weiße "Luxus"-Sneaker.
War mir gar nicht bewußt, aber von 100 Anzugträgern hatten so ca. 92 weiße Sneaker dazu an...

Danke für die Einblicke. Nur eigentlich bedauerlich, dass der ja gerne so groß beworbene Verzicht auf einen Dresscode eigentlich gar kein Verzicht, sondern nur ein neuer Dresscode ist.

Manchmal glaube ich ja auch, dass da die Modeindustrie mit drin steckt, die dir viel lieber ein Luxussneaker für 250 € und Markenhoodie für 250 € verkauft, als Rahmengenähte Schuhe für 300 € und ein Sakko für 300 €, weil die Marge bei ersteren viel höher ist.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Warum tragen wir eigentlich keine Anzüge mehr, wenn es so viele gibt die das gerne würden?
Wann haben wir angefangen uns nicht mehr nach der Spitze, sondern dem anderen Ende zu orientieren?

Ich frage mich das auch oft. Wir tragen konsequent Anzug aber immer ohne Krawatte. Find ich viel weniger schön. Aber die OFK Eben hat das eben irgendwann aufgehört. Bei denen, die jetzt 20 Jahre lang Anzug und Krawatte getragen haben wird das als Freiheit verstanden..

Freiheit wäre es ja, wenn du frei entscheiden dürftest, ob mit oder ohne Krawatte... aber ich erlebe das ähnlich wie du.

Es hängt glaube ich auch viel damit zusammen, wie modeaffin man ist. Leute die da überhaupt keinen Bezug zu haben, haben die Krawatte als störend und einengend war genommen. Die freuen sich, dass jetzt Chino + Hemd ist, man spart Geld und muss sich weniger Gedanken machen. Außerdem kann man weniger verkehrt machen.

Leute mit einer modischen Ader fehlt mit Hemd + Chino die Eleganz und der Gestaltungsspielraum. Gestört hat die Krawatte nicht, man konnte eher etwas Farbe ins Outfit bringen und zusammen mit verschiedenen Sakkoschnitten etc. Akzente setzen. Hemd + Chino ist da geradezu uniform.

Im Endeffekt egalisiert man die Mode. Der Unterschied zwischen C&A-Anzug und einem höherwertigen, angepassten Anzug (muss ja nicht mal maßgeschneidert sein) ist sehr auffällig. Erst recht wenn man noch Hemd, Krawatte und Accessoires dazu abstimmen muss (oder es eben nicht kann). Ein schlecht sitzender Anzug kann richtig mies aussehen, und bei Krawatten und Accessoires lauern Fettnäpfchen.
Bei Chino und Hemd ist das schon viel einfacher. Da kann man den Griff ins Klo zwar auch hinbekommen, aber es bedarf viel weniger, ein halbwegs sitzendes Hemd und eine halbwegs sitzende Hose zu finden, die dann schon gut aussehen, als einen vernünftig sitzenden Anzug.

Also Modemuffel sehen mit weniger Aufwand besser aus, Modeentusiasten haben kaum noch Chancen, sich einfach sichtbar von der Masse abzuheben.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Voice of Reason schrieb am 20.09.2021:

Ich versuche eine gesunde Mischung zu fahren.
Wenn ich in unser eigenes Büro fahre, kann ich leider echt keinen Anzug tragen.
Da würde ich sowas von out-of-place erscheinen, das wäre einfach nicht hilfreich.

Aber in der persönlichen Kundeninteraktion versuche ich einen passenden Mix hinzubekommen.
In der letzten Woche war ich für meine Firma auf dem EBS-Symposium (war übrigens eine echt beeindruckende Veranstaltung) und habe dort einen Anzug getragen. Allerdings statt Hemd einen dunklen Pullover und statt Anzugschuhe weiße "Luxus"-Sneaker.
War mir gar nicht bewußt, aber von 100 Anzugträgern hatten so ca. 92 weiße Sneaker dazu an...

Soviel zum Thema Konformität und Dresscode...

Schlimmer noch, wenn die Sneakerträger wie ich Ende 40 sind.

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Voice of Reason

Erfahrung mit Updressing

Bis dahin hab ich als 40-jähriger glücklicherweise noch ein paar Jahre...
Aber ja, irgendwann sieht es total seltsam aus.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Voice of Reason schrieb am 20.09.2021:

Ich versuche eine gesunde Mischung zu fahren.
Wenn ich in unser eigenes Büro fahre, kann ich leider echt keinen Anzug tragen.
Da würde ich sowas von out-of-place erscheinen, das wäre einfach nicht hilfreich.

Aber in der persönlichen Kundeninteraktion versuche ich einen passenden Mix hinzubekommen.
In der letzten Woche war ich für meine Firma auf dem EBS-Symposium (war übrigens eine echt beeindruckende Veranstaltung) und habe dort einen Anzug getragen. Allerdings statt Hemd einen dunklen Pullover und statt Anzugschuhe weiße "Luxus"-Sneaker.
War mir gar nicht bewußt, aber von 100 Anzugträgern hatten so ca. 92 weiße Sneaker dazu an...

Soviel zum Thema Konformität und Dresscode...

Schlimmer noch, wenn die Sneakerträger wie ich Ende 40 sind.

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WiWi Gast

Erfahrung mit Updressing

Wenn 92% nicht mal anständig zu einem Symposium erscheint, macht es mir die Arbeit leichter und ich muss meine Aufmerksamkeit nur 8% der Jobgeilen Studenten widmen.

Hatten einmal einen Bewerber, der kam auch im Super slim-fit mit weißen Adidas schuhen ohne Socken zum VG. Dem haben wir am Eingang bereits gesagt, dass uns ein wichtiger Termin dazwischen gekommen ist und er eine follow-up mail mit einem neuen Termin erhält.

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