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Duales StudiumDHBW

DHBW-Studium

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WiWi Gast

DHBW-Studium

Hallo Community,

ich will ab September ein duales Studium machen. Hier im Forum wird das teilweise als etwas negatives aufgelistet, dabei gibts doch sicherlich zwischen den Studiengängen Unterschiede oder?

Habe mal gehört, dass Bank und Versicherungen auf Uni-Level sind.. Stimmt das? Ist es danach möglich, in einen Finance-Master zu gehen?

LG

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Wenn dir das DHBW Studium zusagt, dann mach das. Viele Uni-Leute würden im Nachhinein jederzeit mit dir Tauschen wollen. UND ja du kannst einen Finance Master im Ausland machen, auch an Top Unis oder BS

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Pauschal kann man gar nichts sagen. Der Vergleich: Ich vergleiche jetzt staatliche mit DHs geht eh nicht. Ich kann unheimlich viele DHler, die ne bessere Karriere hinlegen als Studenten aus staatlichen Unis.

Aber zu deinen Fragen: Nein, auf Uni-Level wird an der DH nicht gelehrt. Nein, mit DH stehen dir gewisse Master (Goethe, Köln in D, HSG; RSM, SSE, CBS in Europa nicht mehr offen)

Du siehst: Es gibt keine eindeutigen Antworten.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Wenn du Praxisorientierter Lernen willst: geh an die DH. Wenn du Forschungsorientierter und akademisch anspruchsvoller lernen willst: geh an die Uni. Wenn du Karriere in deinem Industrieunternehmen machen willst: geh an die DH. Wenn du IB oder UB machen willst: geh an die Uni.

Was das Richtige ist, liegt an dir. Mit einem DH Abschluss steht man auf jeden Fall solider da als mit einem 3,x Uni Abschluss.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

DH ist der "sicherere" Weg ins mittlere Management zu kommen, der Weg nach ganz oben bleibt aber üblicherweise versperrt. Falls Karriere für dich ein und alles ist auf jeden Fall an die Uni.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Denkst du ernsthaft wenn Du in eine Director Position bist und das Potential zum VP hast, dass es dir verwehrt bleibt, weil du an der Dualen Hochschule und nicht an einer Uni warst? Insbesondere dort hängt es dann nur noch von der Performance (und natürlich Komponenten wie Networking, Glück etc.) ab, aber mit Nichten davon wo du studiert hast.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

ganz ehrlich, wieviel schaffen es denn bitte Dax-Vorstand oder Ähnliches zu werden. Damit kann man nicht planen, auch bei sehr guten Noten von Top Unis ist dieser Weg eine Ausnahme. Da spielen Sachen wie Vitamin b, Charakter, Performance im Unternehmen etc. eine viel größere Rolle

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

TE hier: Danke erstmal für eure Ausführungen. "Mittleres Management" bezieht sich das dann auf den Arbeitgeber, bei dem ich das duale Studium mache? Oder hat man auch woanders Chancen?

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Ignoriere den Post - er ist kompletter Unfug. Weder kommt man mit DH Abschluss mal locker flockig ins mittlere Management, noch ist einem der Weg nach weiter oben verwehrt.

Allein schon weil die DH´s nach heutigem Muster zu der Zeit als die jetzigen DAX-Vorstände studiert haben entweder nicht exisiert haben oder damals noch extrem unpopulär waren, wäre eine empirische Aussage darüber gar nicht möglich. De facto ist ein Studium - egal welches - aber nichts anderes als ein Türöffner. Bist du erstmal drin interessiert, sich keine Sau mehr dafür.

Lounge Gast schrieb:

Wenn du Praxisorientierter Lernen willst: geh an die DH. Wenn du Forschungsorientierter und akademisch anspruchsvoller lernen willst: geh an die Uni. Wenn du Karriere in deinem Industrieunternehmen machen willst: geh an die DH. Wenn du IB oder UB machen willst: geh an die Uni.

Dieser Post hier sagt allerdings die Wahrheit und darauf solltest du hören. In der Industrie bringt dich ein DH Studium vor allem aus einem Grund weiter: Du hast währenddessen bereits 1,5 Jahre Berufserfahrung gesammelt und die wird auch als echte Berufserfahrung gewertet - zumindest im eigenen Unternehmen, bei externen Bewerbungen sieht man das dann vllt doch eher wieder als Praktika. Das erlaubt dir einen Start mit bereits aufgebautem Netzwerk und auf Postitionen die auf deine Stärken zugeschnitten sind, denn die sind ja bereits bekannt.

Für UB oder IB brauchst du allerdings den Türöffner Uni. Hast du den nicht wirds schwer - unmöglich ist nichts.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

"DH ist der "sicherere" Weg ins mittlere Management zu kommen, der Weg nach ganz oben bleibt aber üblicherweise versperrt. Falls Karriere für dich ein und alles ist auf jeden Fall an die Uni."

Als ob es einen sicheren Weg ins mittlerere Management gäbe. Mittleres Management bleibt für min 90% der Akademiker unerreichbar. Überlegt doch einfach mal wie biespielsweise in einer Controlling Abteilung fast nur Akademiker sitzen.. und wie viele Leute im Verhältnis dazu im Mittleren Management.

DH ist allein von der Ausbildung deutlich mehr auf die Sachbearbeiter-Positionen ausgerichtet. Und gerade weil höhere Führungsebenen keine persönlichen Erfahrungen mit DHs haben, ist der Weg nach oben neben der schlechteren Akademischen Ausbildung noch viel schwerer.

antworten
WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Was sind denn eigentlich die Gründe für den "Türöffner Uni"?

  • eigenständigeres, selbständigeres Lernen?
  • Prestige? Reputation?
  • Quantitativer und forschungsorientierter?
antworten
WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Ich kann mich den Vorpostern nur anschliessen. Wie man so schön sagt: It depends...

Für die selbsternannten Überfliegerjobs wie MBB oder IB ist ein DH Studium sicher die schlechtere Wahl, da es weniger zu dem Image dieser Bereiche passt. Ausserdem solltest du dir Gedanken machen, ob du evtl. forschungslastig arbeiten willst oder ein praktisch orientierter Mensch bist. Für die "normale" Industriekarriere ist ein DH Studium mMn völlig ausreichend. Das einzige, was ich nicht machen würde, ist nach einem BA/DH-Bachelor einen Pseudo Master wie zB Steinbeis zu machen. Wenn Master, dann eher einen anständigen an einer richtigen Hochschule.

Ich selbst habe nach einer techn. Ausbildung bei einem Industriekonzern das Abi gemacht und an FH und Uni bis zum Master studiert. Jetzt bin ich seit 6 Jahren bei dem gleichen Konzern gelandet - und es war nicht so einfach wieder reinzukommen. Ein damaliger Kollege aus der Ausbildung hat direkt im Anschluss ein BA/DH-Studium bei dem Unternehmen gemacht und ist jetzt auch wieder mein Kollege - mit ca. 4-5 Jahren mehr Berufserfahrung. Das wäre im Nachhinein auch für mich der einfachere Weg gewesen, da ich ein sehr praktisch orientierter Mensch bin und nach dem BA/DH-Studium direkt einen sicheren Job gehabt hätte ohne 6 Monate zu suchen.

Am Ende musst du selbst entscheiden was dir besser passt. Die Lehre ist an FH und Uni sicherlich (meist) anspruchsvoller, aber auch theoretischer als in einem BA/DH-Studium. Gerade die DHBW ist jetzt aber auch keine Feld-Wald-Wiesen-Schmalspur FH, sondern hat durchaus Qualität und Anspruch. Und nach ein paar Jahren wird es nur noch an deiner Leistung (und vor allem dem Netzwerk) liegen, was du aus deiner Karriere machst.

Viel Glück

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

"Was sind denn eigentlich die Gründe für den "Türöffner Uni"?

  • eigenständigeres, selbständigeres Lernen?
  • Prestige? Reputation?
  • Quantitativer und forschungsorientierter?"

Du setzt dich eben (im idealfall, ganz erhlich, auch alle Unis lehren viel oberflächlichen Bullshit und Bulemielernen wird belohnt..) selbständig mit komplexen Themen auseinander und erarbeitest dir Arbeitsweisen/Denkstrukturen etc die neben dem fachlichen dich fit für komplexe Aufgaben machen. In erster Linie ist das aber wertvoll für akademisches Arbeiten, die meisten Berufe erfordern diese Kompetenzen kaum.

In erster Linie könnte daher vielleicht auch Signaling als einzigen Grund sehen, dass (gute) Unis angesehener sind. Du hast dich freiwllig härteren Bedingungen ausgesetzt und dies gut gemeistert = potenziell ergeiziger und leistungsfähiger (im Erwartungswert zumindest, Einzelfälle gibt es immer in beide Richtungen)

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Nein, die Gründe sind in deinem Fall:

  • überhebliches und unreflektiertes denken
  • geringe Selbstachtung, da krampfhaftes fh oder dh bashing
  • außendarstellung
  • Selbstüberschätzung
  • krankhaftes Festhalten an veralteten Mustern (Beispiel: Uni dezent über allem )
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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

DH ist allein von der Ausbildung deutlich mehr auf die Sachbearbeiter-Positionen ausgerichtet. Und gerade weil höhere Führungsebenen keine persönlichen Erfahrungen mit DHs haben, ist der Weg nach oben neben der schlechteren Akademischen Ausbildung noch viel schwerer.

Nochmal: Es interessiert im späteren Berufsleben niemand (aber auch wirklich absolut NIEMAND) wo oder was du studiert hast. Du wirst bei Beförderungen nicht wegen deines Abschlusses benachteiligt werden einfach weil dein Chef und dessen Chef keinen Schimmer haben wo oder was du studiert hast. Es kommt nur auf Leistung, Netzwerk und Glück an. Sonst auf nichts.

Natürlich kann es dir für das Netzwerk was bringen wenn du zufällig an der gleichen Uni warst wie Vorstand XY - dann kommt man dadurch leichter ins Gespräch. Das kann man sich aber genauso gut anderweitig erarbeiten wenn man erstmal im Unternehmen ist. 98% des Netzwerkes baut man sich nämlich nicht durch Gespräche über das Studium auf. Machen die 2% in Ausnahmefällen den Unterschied? Sicherlich! Aber 1,5 Jahre länger im Unternehmen zu sein bringt dir da ohne Zweifel mehr. In der Zeit kannst du an den anderen 98% arbeiten.

Ich rede hier btw nur von der Industie - nicht IB/UB. Davon hab ich keine Ahnung also halt ich dazu die Klappe.

Lounge Gast schrieb:

Was sind denn eigentlich die Gründe für den "Türöffner Uni"

  • eigenständigeres, selbständigeres Lernen?
  • Prestige? Reputation?
  • Quantitativer und forschungsorientierter?
  • Prestige und Reputation interessieren niemanden wenns nicht grad Oxfort oder Harvard ist.

  • Forschungsorientiertere Ausbildung ist für BWLer in der Industrie wenn überhaupt dann Nachteilhaft. Grund ist einfach: Braucht keiner. Man betreibt keine Grundlagenforschung als Controller, Marketer oder Einkäufer. Man macht mal nen Experiment und wertet das aus oder nen A/B-Test oder ähnliches. Damit hat sichs dann aber schon. Dafür muss man kein Experte für Forschung nach wissenschaftlichen Kriterien sein. Und wenn Zeit damit "vergeudet" wird dir "Forschung beizubringen" bleibt logischerweise weniger Zeit um dir Praxisrelevantes bei zu bringen.

  • Quantitativer: Again....wayne? Für welchen Industrie Job brauchst du als BWLer hervorragende Quant-Skills? Sicher gibts da ein paar Ausnahmen aber die werden dann auch gerne mit Mathematikern/Physikern besetzt. Im Normalfall brauchst du nen solides Verständnis für logische/betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und musst diese mit der vorhandenen Zahlenbasis analysieren - gegebenfalls forderst du mal andere Zahlen im BI/Controlling an aber auch dort werden nur Berichte aus vorhandenen Zahlen erstellt und viel mehr als bissel Kennzahlen dividieren muss man auch da nicht können. Leute denen diese solide Verständnis fehlt fallen an der Uni recht früh raus weil sie die Klausuren nicht packen. Die DH ist in dieser Hinsicht sicherlich etwas einfacher aber dann haben sie halt ne 3,8 oder ähnliches in den entsprechenden Fächern stehen und kommen trotzdem nicht an die Positionen für die das relevant ist.

  • Eigenständigeres und selbstständiges Arbeiten: Ja ist wichtig und hier liegen die Uni´s definitiv nen Tick vor den DH´s. De Facto lernt man das aber on the Job denn Arbeit und Studium sind zwei Paar Schuhe. Aufgaben und Projekte termingerecht abliefern (aka ECTS sammeln und auf Klausuren lernen) bekommt "jeder" hin. Der Uni Student ist hier sicher erstmal im Vorteil weil er bereits im Studium seine Zeit freier Einteilen konnte aber der DHler wird das sehr schnell aufholen - spätestens wenn das erste Mal wegen eigenem Verschulden das Projekt verzögert wird und der Chef das mitbekommt. Die beim Arbeiten gefragte Selbstständigkeit ist das Erledigen der Dinge nach denen keiner frägt. Das lernt man in keinem Studium - wie auch? Oder bekommst du an deiner Uni 5 ECTS extra wenn du ne Abhandlung für nen Kurs schreibst der gar nicht angeboten wird?
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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Selbständiges Arbeiten ist doch viel mehr als etwas fristgerecht abgeben. Es ist eigenständig Entscheidungen zu treffen, etwas selbständig zu bearbeiten ohne groß Rückfrage zu halten, sich in seinem arbeiten sehr sicher zu sein.

Ja, man kann das aufholen. aber eben nicht schnell. Ich bin bei DAX30 im M&A und habe hier zig Praktikanten. Der Unterschied ist enorm. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die DH der richtige Weg ist für Industrie.

Im übrigen: "Spätere interessiert die Uni niemand mehr" ist nicht wahr. Unser CEO kennt von allen 100 Top-Managern die Uni und das sind immer die gleichen. Das ist kein Zufall.

Aber man sollte auch nicht planen ins Top-Management zu kommen. Das ist n Knochenjob. 60-80h buckeln die locker.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Lounge Gast schrieb:

Selbständiges Arbeiten ist doch viel mehr als etwas fristgerecht abgeben. Es ist eigenständig Entscheidungen zu treffen, etwas selbständig zu bearbeiten ohne groß Rückfrage zu halten, sich in seinem arbeiten sehr sicher zu sein.

Absolut! Und wie gesagt seh ich hier die Uni´s auch leicht im Vorteil gegenüber den DH´s. Aber sicherlich nicht meilenweit. In erster Linie ist das ne Frage von Engagement, Neugierde und Selbstbewusstsein. Das sind grundlegende Charaktereigenschaften die durch die Art der Bildung sicherlich gefördert werden können aber sie tauchen an der Uni nicht schlagartig auf oder werden an der DH komplett unterdrückt. Ein sehr selbstbewusster Typ der sich an der DH etwas zu sehr bevormundet gefühlt hat wird vllt anfangs aus Gewohnheit lieber etwas öfter nachfragen als nötig aber sehr schnell die Freiheiten die er hat auch ausnutzen. Während jemand der vllt gerne klare Aufgaben hat und nicht selbst entscheiden will nach dem Wechsel von der Uni in den Beruf aus Gewohnheit erstmal etwas mehr an eigenen Entscheidungen trifft aber auch relativ zügig in seine Komfortzone zurückfallen wird.

Also ja ich sehe hier zum Einstieg auf jedenfall den Unterschied, bin aber der Meinung das das bereits nach einem Berufsjahr nur noch marginal ist. Deinem nächsten Satz würde ich daher widersprechen.

Ja, man kann das aufholen. aber eben nicht schnell.

Im übrigen: "Spätere interessiert die Uni niemand mehr" ist nicht wahr. Unser CEO kennt von allen 100 Top-Managern die Uni und das sind immer die gleichen. Das ist kein Zufall.

Aber man sollte auch nicht planen ins Top-Management zu kommen. Das ist n Knochenjob. 60-80h buckeln die locker.

Ich kann dir versichern, dass das bei uns niemanden interessiert. Ist nen Konzern mit 70k MA. Mit dem Vorstand hatte ich persönlich noch nie das Vergnügen - mit Vorstand minus 1 Personen dafür umso öfter. Und da sind FHler genauso dabei wie Leute mit Ausbildung die einfach im Job Leistung gezeigt haben. Kann natürlich trotzdem stimmen was du sagst, es widerspricht nur 100% meiner Erfahrung in allen Stellen die ich bisher hatte.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Sehe ich auch so. Bei Dax30 habe ich Vorstand und die Ebene darunter niemals kennengelernt. Unser Bereichsleiter und der Abteilungsleiter hatten FH-Abschluß. Und bei denen war man mit Uni-Abschluß ganz eindeutig im Nachteil. Die hatten Seilschaften organisiert. Für eine Teamleiterstelle war dann auch ein FH-Abschluß einfach besser. Uni aber ganz schlecht.

Lounge Gast schrieb:

Ich kann dir versichern, dass das bei uns niemanden interessiert. Ist nen Konzern mit 70k MA. Mit dem Vorstand hatte ich persönlich noch nie das Vergnügen - mit Vorstand minus 1 Personen dafür umso öfter. Und da sind FHler genauso dabei wie Leute mit Ausbildung die einfach im Job Leistung gezeigt haben. Kann natürlich trotzdem stimmen was du sagst, es widerspricht nur 100% meiner Erfahrung in allen Stellen die ich bisher hatte.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Ich habe in einem Dax30 Konzern genau gegenteilige Erfahrung gemacht, bis ins mittlere Management ging es mit FH Abschluss, darüber waren das absolute Exoten und man hat zu 80% Uni Absolventen getroffen die aus Unternehmensberatungen kamen. Denke es kommt halt immer auf die Branche und die Firma an, da gibt es scheinbar große Unterschiede. Allgemeine Pauschalisierungen kann man keine machen.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Sehr guter Beitrag! Es kommt tatsächlich auf den Bereich an, indem man durchstarten möchte.

Die Praxiserfahrung ist der ausschlaggebende Vorteil. Rein studiumstechnisch sind DH-Studierende den Uni-Studierenden unterlegen. In der gleichen Zeit sollen die Inhalte im Intensivstudium vermittelt werden, das klappt bei der heutigen Generation weniger. Des Weiteren werden die Studierenden nicht gerade zur Selbstständigkeit erzogen, sondern "bemuttert". Jede Kleinigkeit wird über das Sekretariat, Studiengangsleitung erledigt. Externe Dozenten tendieren zu guter Notengebung, um Nachholklausuren zu vermeiden. Bei dem Stundenlohn und vor allem Selbstanspruch der Dozenten auch verständlich. Wer im Unternehmen immer der "Auszubildende" bleiben will, aber dennoch einen Bachelor möchte, ist im DH-Studium gut aufgehoben. Einige wechseln am Ende den Arbeitgeber und schaffen gute Einstiege. Zudem stehen einige Master offen (leider schauen sich Unis genau die Modulpläne der FHs und DHs an und passen dementsprechend die Voraussetzungen an).

Lounge Gast schrieb:

Ignoriere den Post - er ist kompletter Unfug. Weder kommt man mit DH Abschluss mal locker flockig ins mittlere Management, noch ist einem der Weg nach weiter oben verwehrt.

Allein schon weil die DH´s nach heutigem Muster zu der Zeit als die jetzigen DAX-Vorstände studiert haben entweder nicht exisiert haben oder damals noch extrem unpopulär waren, wäre eine empirische Aussage darüber gar nicht möglich. De facto ist ein Studium - egal welches - aber nichts anderes als ein Türöffner. Bist du erstmal drin interessiert, sich keine Sau mehr dafür.

Lounge Gast schrieb:

Wenn du Praxisorientierter Lernen willst: geh an die DH. Wenn du Forschungsorientierter und akademisch anspruchsvoller lernen willst: geh an die Uni. Wenn du Karriere in deinem Industrieunternehmen machen willst: geh an die DH. Wenn du IB oder UB machen willst: geh an die Uni.

Dieser Post hier sagt allerdings die Wahrheit und darauf solltest du hören. In der Industrie bringt dich ein DH Studium vor allem aus einem Grund weiter: Du hast währenddessen bereits 1,5 Jahre Berufserfahrung gesammelt und die wird auch als echte Berufserfahrung gewertet - zumindest im eigenen Unternehmen, bei externen Bewerbungen sieht man das dann vllt doch eher wieder als Praktika. Das erlaubt dir einen Start mit bereits aufgebautem Netzwerk und auf Postitionen die auf deine Stärken zugeschnitten sind, denn die sind ja bereits bekannt.

Für UB oder IB brauchst du allerdings den Türöffner Uni. Hast du den nicht wirds schwer - unmöglich ist nichts.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Hier mal die Sicht von mir, bin seit 5 Jahren HR im DAX30 davor beim MDAX auch 7 Jahre im HR gewesen.

Also DHBW ist halt 1zu1 wie eine FH bei uns. Einzige Unterschied man hat halt mehr echte Praxis anstatt Case Studies oder praxisnahe Projekte an der FH. Eine klassische BA ist halt nicht akademisch, also unter einer DH angesiedelt.

Im Endeffekt macht man überall einen Bachelor und ein Uni Bachelor mit 1,8 sieht gut aus, aber FH oder DH mit 1,5 noch besser. Als Personaler gebe ich Uni immer pauschale 0,3 Vorsprung bei Noten.

Das Banking und Versicherungs Spezialisierung besser angesehen wird... Naja ist halt mehr Mathe lastiger.... Da paar gute Noten macht schon einen gewissen Eindruck.

Allgemein kann ich für uns folgende Regeln sagen:

  • Uni 0,3 besser als FH/DH
  • Bis auf 1-2 Ausnahmen (internes M&A, Volkswirte etc.) ist es egal wo ihr euren Bachelor gemacht habt.
  • Ruf der Uni spielt marginal eine Rolle. Man rechnet halt etwas ab und auf. Also einer mit einer 2,3 bei der DHBW Mannheim ist wie eine 2,1 an der DHBW Heidenheim..... FH FFM ne 2,0 ist wie ne 1,8 bei der Hochschule Augsburg. Bei Unis ist z.B. von der Uni Mainz ne 2,2 wie ne 2,5 von der Uni Köln etc. Kann dann schon zu absoluten extremen kommen: Also ein Bachelor mit 2,8 der Uni Mannheim ist für uns gleichwertig wie eine 1,8 der FOM. Das sind so die extremen Unterschiede dann.
  • Abi oder Fachhochschule schauen wir auch gerne mal kurz drüber, da keine unentschuldigten Fehltage und Note mit 1,X oder 2,X macht guten Gesamteindruck. Hatte da letztens Bewerber der EBS der hatte im Abi aber ne 3,4... Das gibt schon Faden Beigeschmack. Daher die auch aussortiert. Aber jetzt keine Angst, ne 2,9 etc. ist vollkommen ok. Jedoch ne hintere 3,x ..... Abinote schauen wir jedoch nur bei Absolventen die gerade Bachelor oder Master fertig haben und noch keine BE haben. Sobald 2 Jahre BE ist die Note komplett egal.
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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Mittleres Management würde ich bis inkl. Bereichsleiter sehen. Darüber sind bei Dax noch ausreichend viele höhere Ebenen angesiedelt. Die dürften dann auch über 200k liegen. Der normale "Akademiker" beendet seine "Karriere" aber als Sachbearbeiter. Nennt sich dann "Experte".

Lounge Gast schrieb:

Ich habe in einem Dax30 Konzern genau gegenteilige Erfahrung gemacht, bis ins mittlere Management ging es mit FH Abschluss, darüber waren das absolute Exoten und man hat zu 80% Uni Absolventen getroffen die aus Unternehmensberatungen kamen. Denke es kommt halt immer auf die Branche und die Firma an, da gibt es scheinbar große Unterschiede. Allgemeine Pauschalisierungen kann man keine machen.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

trotz Abi 1,8 kann ich überhaupt nicht verstehen wieso nach einen Bachelor und Master das Abi trotzdem noch ne Rolle spielen sollte. Hab mich während Abi nur für Mädchen und Hobby interessiert, ist ja auch i.O für das alter. Für mich irgendwie lächerlich 6 jahre nach dem Abi noch irgendwelche Rückschlüsse ziehen zu wollen.

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

"Allgemein kann ich für uns folgende Regeln sagen:

  • Bis auf 1-2 Ausnahmen (internes M&A, Volkswirte etc.) ist es egal wo ihr euren Bachelor gemacht habt."

Meinst du damit es ist bei VWL nicht egal ob man ihn an einer FH oder UNI gemacht hat oder es ist nicht egal an welcher Uni bzw. FH man ihn gemacht hat? :)

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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Der Beitrag von dem HRler ist erfunden. :D Bin mit ner HRlerin zusammen. Die lacht sich hier grad schlapp. Bitte ma Konzern angeben.

antworten
WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Danke für die interessanten Einblicke. Wie ist das mit Studiengängen wie Wing oder Winfo. Gelten da die gleich Notenmaßstäbe wie bei BWLern?

Lounge Gast schrieb:

Hier mal die Sicht von mir, bin seit 5 Jahren HR im DAX30 davor beim MDAX auch 7 Jahre im HR gewesen.

Also DHBW ist halt 1zu1 wie eine FH bei uns. Einzige Unterschied man hat halt mehr echte Praxis anstatt Case Studies oder praxisnahe Projekte an der FH. Eine klassische BA ist halt nicht akademisch, also unter einer DH angesiedelt.

Im Endeffekt macht man überall einen Bachelor und ein Uni Bachelor mit 1,8 sieht gut aus, aber FH oder DH mit 1,5 noch besser. Als Personaler gebe ich Uni immer pauschale 0,3 Vorsprung bei Noten.

Das Banking und Versicherungs Spezialisierung besser angesehen wird... Naja ist halt mehr Mathe lastiger.... Da paar gute Noten macht schon einen gewissen Eindruck.

Allgemein kann ich für uns folgende Regeln sagen:

  • Uni 0,3 besser als FH/DH
  • Bis auf 1-2 Ausnahmen (internes M&A, Volkswirte etc.) ist es egal wo ihr euren Bachelor gemacht habt.
  • Ruf der Uni spielt marginal eine Rolle. Man rechnet halt etwas ab und auf. Also einer mit einer 2,3 bei der DHBW Mannheim ist wie eine 2,1 an der DHBW Heidenheim..... FH FFM ne 2,0 ist wie ne 1,8 bei der Hochschule Augsburg. Bei Unis ist z.B. von der Uni Mainz ne 2,2 wie ne 2,5 von der Uni Köln etc. Kann dann schon zu absoluten extremen kommen: Also ein Bachelor mit 2,8 der Uni Mannheim ist für uns gleichwertig wie eine 1,8 der FOM. Das sind so die extremen Unterschiede dann.
  • Abi oder Fachhochschule schauen wir auch gerne mal kurz drüber, da keine unentschuldigten Fehltage und Note mit 1,X oder 2,X macht guten Gesamteindruck. Hatte da letztens Bewerber der EBS der hatte im Abi aber ne 3,4... Das gibt schon Faden Beigeschmack. Daher die auch aussortiert. Aber jetzt keine Angst, ne 2,9 etc. ist vollkommen ok. Jedoch ne hintere 3,x ..... Abinote schauen wir jedoch nur bei Absolventen die gerade Bachelor oder Master fertig haben und noch keine BE haben. Sobald 2 Jahre BE ist die Note komplett egal.
antworten
WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Guter Witz :D

Lounge Gast schrieb:

Hier mal die Sicht von mir, bin seit 5 Jahren HR im DAX30 davor beim MDAX auch 7 Jahre im HR gewesen.

Also DHBW ist halt 1zu1 wie eine FH bei uns. Einzige Unterschied man hat halt mehr echte Praxis anstatt Case Studies oder praxisnahe Projekte an der FH. Eine klassische BA ist halt nicht akademisch, also unter einer DH angesiedelt.

Im Endeffekt macht man überall einen Bachelor und ein Uni Bachelor mit 1,8 sieht gut aus, aber FH oder DH mit 1,5 noch besser. Als Personaler gebe ich Uni immer pauschale 0,3 Vorsprung bei Noten.

Das Banking und Versicherungs Spezialisierung besser angesehen wird... Naja ist halt mehr Mathe lastiger.... Da paar gute Noten macht schon einen gewissen Eindruck.

Allgemein kann ich für uns folgende Regeln sagen:

  • Uni 0,3 besser als FH/DH
  • Bis auf 1-2 Ausnahmen (internes M&A, Volkswirte etc.) ist es egal wo ihr euren Bachelor gemacht habt.
  • Ruf der Uni spielt marginal eine Rolle. Man rechnet halt etwas ab und auf. Also einer mit einer 2,3 bei der DHBW Mannheim ist wie eine 2,1 an der DHBW Heidenheim..... FH FFM ne 2,0 ist wie ne 1,8 bei der Hochschule Augsburg. Bei Unis ist z.B. von der Uni Mainz ne 2,2 wie ne 2,5 von der Uni Köln etc. Kann dann schon zu absoluten extremen kommen: Also ein Bachelor mit 2,8 der Uni Mannheim ist für uns gleichwertig wie eine 1,8 der FOM. Das sind so die extremen Unterschiede dann.
  • Abi oder Fachhochschule schauen wir auch gerne mal kurz drüber, da keine unentschuldigten Fehltage und Note mit 1,X oder 2,X macht guten Gesamteindruck. Hatte da letztens Bewerber der EBS der hatte im Abi aber ne 3,4... Das gibt schon Faden Beigeschmack. Daher die auch aussortiert. Aber jetzt keine Angst, ne 2,9 etc. ist vollkommen ok. Jedoch ne hintere 3,x ..... Abinote schauen wir jedoch nur bei Absolventen die gerade Bachelor oder Master fertig haben und noch keine BE haben. Sobald 2 Jahre BE ist die Note komplett egal.
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WiWi Gast

Re: DHBW-Studium

Ich spreche jetzt mal aus Sicht eines Angestellten bei einem großen deutschen Automobilisten. Euer Abschluss, Hochschule, Abinote etc. ist nur wichtig beim Ersteinstieg nach Abschluss. Seid ihr erstmal drin, schaut sich das niemand mehr an. Ggf. noch wenn ihr euch selbst auf intern ausgeschriebene Stellen bewerbt. Wollt ihr aber richtig Karriere machen, braucht ihr einfach ein super Netzwerk. Das impliziert , dass ihr keine fachlichen Blasen seid. Sonst werdet ihr kein Netzwerk aufbauen können, weil niemand von euch profitieren kann. Bei der richtigen Konzernkarriere hilft euch der Abschluss also kaum weiter, zumindest bei uns. Mag außerhalb der Industrie anders sein, da habe ich keine Ahnung.

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10 Jahre Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft

Screenshot der Internetseite zum Verbundstudium der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft.

Grund zum Feiern hat der Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule in Hagen. Vor zehn Jahren wurde dieses Studienmodell, das Beruf und Studium kombiniert, aus der Taufe gehoben.

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