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E-Book: Anleihekäufe, Deflationsgefahr und Niedrigzinsen

Mit milliardenschweren Anleihekäufen will die Europäische Zentralbank (EZB) eine mögliche Deflation abwehren. Kritiker fürchten, dass die geldpolitischen Maßnahmen die Zinsen in der Eurozone auf Jahre im Keller halten könnten – zu Unrecht, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Anleihekäufe sind der richtige Weg.

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

E-Book: Anleihekäufe, Deflationsgefahr und Niedrigzinsen
Die Schuldenkrise in vielen Ländern der Eurozone ist noch nicht ausgestanden, jeder weitere negative Impuls könnte die Situation verschlimmern. Im Falle einer Deflation etwa würden die Konsumenten und Unternehmen in den Euro-Ländern geplante Käufe und Investitionen aufschieben, weil sie auf noch niedrigere Preise hoffen. Damit würden sie das Wirtschaftswachstum weiter schwächen. Die EZB will genau das mit ihrem milliardenschweren Programm zum Anleihekauf verhindern: Die Zentralbank plant, jeden Monat für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen zu kaufen – mindestens bis September 2016. Indem sie Europa so mit jeder Menge frischem Geld versorgt, soll sich die Inflationsrate wieder erhöhen. Aktuell liegt sie bei minus 0,6 Prozent, Ziel ist eigentlich eine Inflationserwartung von 1,7 bis 1,9 Prozent.

Die Rechnung der EZB könnte aufgehen, zeigt eine IW-Analyse. Denn Erfahrungen der sogenannten Quantitativen Lockerung aus den USA haben gezeigt: Zögerliche Anleihekäufe haben kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Inflation, umfangreiche Käufe hingegen schon „Daher ist der Plan der EZB, Staatsanleihen für insgesamt mindestens 1,2 Billionen Euro aufzukaufen, ein starkes und wichtiges Signal“, sagt IW-Direktor Michael Hüther.

Die EZB-Maßnahmen seien deshalb keinesfalls als Abgesang auf eine Leitzinserhöhung zu sehen. Ein Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik, so die IW-Studie, sei allerdings erst dann möglich, wenn das wirtschaftliche Umfeld es zulässt. Dazu müssen die Schuldenstände der Krisenländer weiter sinken, die Staaten weitere Reformen umsetzen und eine Deflation verhindert werden.

Download IW policy paper 7/2015 [PDF, 22 Seiten - 1.022 MB]
Markus Demary / Michael Hüther:
Gefährden die unkonventionellen Maßnahmen der EZB den Ausstieg aus dem Niedrigzinsumfeld?

Im Forum zu Geldpolitik

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Quantitative Easing

kuve

Hat jemand Literaturempfehlungen zum Thema Quantitative Easing als Instrument der Geldpolitik?

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Bachelorarbeit "Geldpolitik EZB/FED in der Finanzkrise"

WiWi Gast

Hallo! Ich möchte meine Bachelorarbeit zum o.g. Thema schreiben und wollte euch Fragen, ob ihr mich vielleicht Literatur oder Links zu diesem Thema nennen könnt? DANKE Peter

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Geldpolitik/Fiskalpolitik

WiWi Gast

Hallo zusammen, worin besteht bitte der Unterschied zw. Antizyklischer Geldpolitik und Antizyklischer Fiskalpolitik?? Die haben doch beide die Verstetigung der Konjunktur zum Ziel oder? nur mit andere ...

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Uni mit kleinen Lerngruppen?

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Was könnt ihr empfehlen? nicht diese "ich kitzel alles aus unseren studenten raus" läden...

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Statistik VO Reschenhofer Unterlagen

Müjde

Hallo!! Hat jemanden Unterlagen von der Statistik VO vom Reschenhofer? auf der Homepage habe ich sie leider nicht gefunden! Und findet sie auf Englisch statt? Danke!

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WLW Karteikarten Klausurtechnik 2017

WiWi Gast

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Verändert euch das Lernen?

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Hallo zusammen, ja die Frage steht im Titel. Im Vergleich zur Schulzeit bin ich im Studium ganz anders an die Sache rangegangen und habe deutlich strukturierter und häufiger gelernt, Skripte ausführl ...

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Geldpolitische Maßnahmen der EZB stimulieren die Wirtschaft

Preise, Produktion und Inflationserwartungen werden durch die unkonventionellen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank gestützt. Sowohl der Euroraum als Ganzes als auch Deutschland allein profitieren, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. DIW-Ökonom Dr. Malte Rieth resümiert: "Unsere Untersuchung zeigt, dass die Maßnahmen der EZB sehr effektiv waren."

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Geldpolitik: EZB-Geldflut kommt bei Unternehmen nicht an

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