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EinkommensentwicklungBruttoarbeitsentgelte

Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte - Entgeltstatistik 2013

In einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit werden die Bruttomonatsgehälter der Beschäftigten in Deutschland in Grafiken und Tabellen dargestellt, insbesondere die Verteilungen und Streuungen von Bruttoarbeitsentgelten nach Branchen, Berufen, Kreisen und soziodemografischen Merkmalen. Für Akademiker errechnet sich ein Medianentgelt von 4.836 Euro.

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Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte - Entgeltstatistik 2013
Die Höhe der Arbeitsentgelte sozialversicherungspflichtig Beschäftigter variiert in erheblichem Maße. Im Mittel wurde ein Arbeitsentgelt von 2.452 Euro erzielt (Median), am häufigsten wurden Entgelte in den Klassen in der Nähe der Medianklasse erzielt. Bei der Interpretation des Verlaufs dieser Verteilung muss berücksichtigt werden, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Vollzeit- oder Teilzeit oder in einem Ausbildungsverhältnis ausgeübt werden kann. Der Median für sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte ohne Auszubildende ist mit 2.960 Euro höher. Im Jahr 2013 lag das mittlere Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten in den alten Bundesländern bei 3.094 Euro, während es in den neuen Bundesländern lediglich 2.317 Euro betrug. Seit 2008 ist das mittlere sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigtenum 213 Euro oder 7,7 Prozent auf 2.960 Euro gestiegen. Der Anstieg relativiert sich, wenn man betrachtet, wie sich in dieser Zeit die Lebenshaltungskosten entwickelt haben. Dabei steht der Entgeltzunahme von 7,7 Prozent eine Veränderung des Verbraucherpreisindex von 7,2 Prozent gegenüber.

Männer haben ein deutlich höheres mittleres sozialversicherungspflichtiges Bruttomonatsentgelt als Frauen. Bezogen auf alle sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten des jeweiligen Geschlechts mit Entgeltangaben erhielten Männer im Mittel 3.146 Euro und Frauen 2.631 Euro. Der Abstand erklärt sich auch durch Unterschiede in der Zugehörigkeit zu Wirtschaftsabschnitten und die unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkte von Männern und Frauen in Kombination mit abweichenden Qualifikationsstrukturen. So arbeiten überproportional viele Männer in den Branchen und Tätigkeitsbereichen mit stark überdurchschnittlicher Entlohnung. Außerdem haben mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigte Männer einen akademischen Abschluss, der im Allgemeinen eine bessere Entlohnung mit sich bringt. Während der Median des monatlichen Bruttoarbeitsentgelts von Männern insgesamt rund 20 Prozent über dem von Frauen liegt, sind die Unterschiede in den einzelnen Tätigkeitsbereichen zum Teil sogar noch größer: So liegt das mittlere Entgelt von Männern im Bereich Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb, Tourismus um rund 62 Prozent und im Bereich Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht, Verwaltung um rund 50 Prozent über dem von Frauen. Mit Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik gibt es aber immerhin einen Tätigkeitsbereich, in dem sich das Medianentgelt von Frauen über dem von Männern befindet. Es ist zu beachten, dass für diese Darstellung Geschlecht und ausgeübte Tätigkeit nicht mit weiteren entgeltrelevanten Aspekten wie beispielweise Berufsabschluss und Wirtschaftsabschnitt kombiniert wurden.

Große Unterschiede gibt es auch beim Vergleich zwischen den Altersgruppen. Während vollzeitbeschäftigte 25- bis unter 50-Jährige sowie 50- bis unter 65-Jährige mit im Mittel 2.970 Euro bzw. 3.198 Euro ein überdurchschnittliches sozialversicherungspflichtiges Bruttomonatsentgelt hatten, errechnet sich für die 15- bis unter 25-Jährigen, welche häufig noch keinen akademischen Absschluss oder noch keine langjährige Berufserfahrung haben, ein Median von nur 2.090 Euro. Auch zwischen vollzeitbeschäftigten Deutschen und Ausländern gibt es Unterschiede hinsichtlich des sozialversicherungspflichtigen Bruttomonatsentgelts. Der Abstand von 2.995 Euro gegenüber 2.514 Euro ist aber nicht ganz so stark ausgeprägt wie beim Vergleich zwischen Männern und Frauen.

Auswertungen zum Berufsabschluss zeigen, dass mit höheren Berufsabschlüssen auch deutlich höhere Entgelte einhergehen. Das durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelt von vollzeitbeschäftigten Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung betrug 2.451 Euro. Leicht unterdurchschnittliche Ergebnisse werden für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit anerkanntem, nicht akademischem Berufsabschluss ausgewiesen 2.920 Euro. Für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit akademischem Berufsabschluss errechnet sich ein Medianentgelt von 4.836 Euro. Deutliche Unterschiede gibt es beim Vergleich nach Anforderungsniveau der Tätigkeit der Beschäftigten. Unterdurchschnittliche Medianentgelte werden bei Helfern mit 2.070 Euro und Fachkräften mit 2.731 Euro ausgewiesen. Bei Spezialisten errechnet sich dagegen ein Medianwert von 3.880 Euro, bei Experten ein Medianentgelt von 4.873 Euro.

Die mit Abstand höchsten sozialversicherungspflichtigen Bruttomonatsentgelte werden von Vollzeitbeschäftigten mit einer Tätigkeit im Bereich Naturwissenschaft, Geografie, Informatik 4.223 Euro erzielt. Das Ergebnis erklärt sich damit, dass unter dieser Tätgikeit ein besonders hoher Anteil an Beschäftigten mit akademischem Abschluss geführt wird, bei denen sich im Allgemeinen eine vergleichsweise hohe Entlohnung zeigt. Deutlich überdurchschnittliche Entgelte werden außerdem noch für die Tätigkeitsbereiche Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht, Verwaltung mit 3.530 Euro und Geisteswissenschaften, Kultur, Gestaltung mit 3.434 Euro ausgewiesen. Die niedrigsten Werte errechnen sich für Land-, Forst-, Tierwirtschaft, Gartenbau mit 2.061 Euro sowie für Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit mit 2.334 Euro. Der Abstand zwischen den Tätigkeitsbereichen erklärt sich auch durch Unterschiede in der Zugehörigkeit zu Wirtschaftsabschnitten in Kombination mit abweichenden Qualifikationsstrukturen.

Dass mit einer Beschäftigung in größeren Betrieben höhere Entgelte einhergehen, zeigen Auswertungen nach Betriebsgrößenklassen. Das durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelt von vollzeitbeschäftigten Personen in Betrieben mit 1 bis 5 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug nur 1.974 Euro. Unterdurchschnittliche Ergebnisse werden im Mittel auch für die Betriebsgrößenklassen 6 bis 9 Beschäftigte mit 2.251 Euro, 10 bis 19 Beschäftigte mit 2.449 Euro, 20 bis 49 Beschäftigte mit 2.621 Euro und 50 bis 99 Beschäftigte mit 2.775 Euro ausgewiesen. Überdurchschnittliche Entgelte sind im Allgemeinen für sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Betrieben mit 100 bis 499 Beschäftigten und insbesondere für sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Betrieben mit 500 und mehr Beschäftigten mit 3.922 Euro zu verzeichnen.

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Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte 2013 - Entgeltstatistik


Im Jahr 2011 wurden in der Beschäftigungsstatistik die Erhebungsinhalte beim Meldeverfahren für die Sozialversicherung teilweise geändert. Die Arbeitgeber melden der Bundesagentur für Arbeit die ausgeübte Tätigkeit, den Schul- und Berufsabschluss sowie die Arbeitszeit der bei ihnen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Diese neuen Erhebungsinhalte lagen allerdings nicht zu einem Stichtag gleichzeitig vor, sondern wurden sukzessive in den Meldungen der Arbeitgeber ab Dezember 2011 berücksichtigt.

Für einen Übergangszeitraum bis zum Stichtag 31.12.2012 gab es eine Mischung zwischen alten und neuen Erhebungsinhalten. Dies führte zu einem (Teil-)Ausfall der Berichterstattung etwa über die Berufe, die Arbeitszeitformen und die Bruttoarbeitsentgelte der Beschäftigten sowie zu Zeitreihenbrüchen, die nicht korrigiert werden können.

Im Forum zu Bruttoarbeitsentgelte

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