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VorstellungsgesprächBW

Der Ex-Soldaten-Thread

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Hallo zusammen,

viele sagen, dass man beruflich nach der Bundeswehr verbrannt ist. Andere scheinen den Übergang ganz gut hinbekommen zu haben.

Wie sind die Erfahrungen von ehemaligen Soldaten hier in Bezug auf die freie Wirtschaft (die Möglichkeiten bei Beamtenlaufbahnen/ÖD sind ja halbwegs berechenbar, daher uninteressant).

  • Was war eure Laufbahn?
  • Hat eure aktuelle Tätigkeit Bezug zur Bundeswehr? Was macht ihr jetzt?
  • War/ist der Bundeswehr-Hintergrund eher förderlich oder doch eher Klotz am Bein?
  • Welchen Bildungsabschluss hattet ihr beim Verlassen der Bundeswehr?
  • Wie lange hat es gedauert, bis ihr euer Bundeswehr-Netto wieder verdient habt? Oder habt ihr sofort auf ähnlichem Niveau verdient?
  • Habt ihr sonstige Anmerkungen?

Die andere Seite wäre auch interessant. Hat hier jemand Kollegen, die Zeitsoldaten waren? Fallen die besonders gut/schlecht oder auf andere Weise auf oder macht ein Bundeswehr-Hintergrund für euch keinen spürbaren Unterschied?

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Zusehen das die letzte Verwendung das BAAINBW ist. Dann kann man sich den Posten in der Wirtschaft fast aussuchen, natürlich weiter Rüstungsorientiert. Anders wird’s schwieriger.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

zwei jahre BFD und dann schauen was kommt
sehr wenig, ausser das selbe wie beim bund rumsitzen und warten
teils teils kommt drauf an wie man sich angestellt hat und wenn man als vorgesetzen oder chef erhält exbundi lieben exbundis ansonsten eher schwierig
nicht mehr als vorher ausser bisschen was zwischendrin
lange, da die bundeswehr einfach super zahlt für nichtstun
in der freien wirtschaft entscheidet einfach angebot und nachfrage und das ist nicht immer berechenbar.
wenn du die möglichkeit hast, such dir was hartes und versuch irgendwo richtig unterzukommen.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

zwei jahre BFD und dann schauen was kommt
sehr wenig, ausser das selbe wie beim bund rumsitzen und warten
teils teils kommt drauf an wie man sich angestellt hat und wenn man als vorgesetzen oder chef erhält exbundi lieben exbundis ansonsten eher schwierig
nicht mehr als vorher ausser bisschen was zwischendrin
lange, da die bundeswehr einfach super zahlt für nichtstun
in der freien wirtschaft entscheidet einfach angebot und nachfrage und das ist nicht immer berechenbar.
wenn du die möglichkeit hast, such dir was hartes und versuch irgendwo richtig unterzukommen.

Bundeswehr zahlt fürs nichts tun?
Bundesfreiwilligendienst? Wenn ich sowas schon höre.

Hier Ex-Offizier, dien deinem Land und melde dich für Mali, Kosovo oder Afghanistan.

Ich habe selber eine Tour Kosovo und zwei Afghanistan gemacht und du zählst hier was von nur dumm rumsitzen.

Gibt bis 110€ pro Tag steuervergünstigt und du lernst die Welt mal außerhalb von dem Wiwi-Treff kennen.

Vielleicht werden dich die Kinderaugen von kleinen Mädchen und Jungen die sich auf ein Stück Schokolade freuen und zur Schule gehen dürfen auch in deiner Lebensmotivation umlenken.

Glaubt nicht alles, was ihr in den Medien liest. Leider sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 05.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

zwei jahre BFD und dann schauen was kommt
sehr wenig, ausser das selbe wie beim bund rumsitzen und warten
teils teils kommt drauf an wie man sich angestellt hat und wenn man als vorgesetzen oder chef erhält exbundi lieben exbundis ansonsten eher schwierig
nicht mehr als vorher ausser bisschen was zwischendrin
lange, da die bundeswehr einfach super zahlt für nichtstun
in der freien wirtschaft entscheidet einfach angebot und nachfrage und das ist nicht immer berechenbar.
wenn du die möglichkeit hast, such dir was hartes und versuch irgendwo richtig unterzukommen.

Bundeswehr zahlt fürs nichts tun?
Bundesfreiwilligendienst? Wenn ich sowas schon höre.

Hier Ex-Offizier, dien deinem Land und melde dich für Mali, Kosovo oder Afghanistan.

Ich habe selber eine Tour Kosovo und zwei Afghanistan gemacht und du zählst hier was von nur dumm rumsitzen.

Gibt bis 110€ pro Tag steuervergünstigt und du lernst die Welt mal außerhalb von dem Wiwi-Treff kennen.

Vielleicht werden dich die Kinderaugen von kleinen Mädchen und Jungen die sich auf ein Stück Schokolade freuen und zur Schule gehen dürfen auch in deiner Lebensmotivation umlenken.

Glaubt nicht alles, was ihr in den Medien liest. Leider sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch.

Puh, also wenn du "Ex-Offizier" sein willst, frage ich mich erstmal, ob du unehrenhaft entlassen wurdest oder weshalb du dich nicht als Major a.D. (oder welchen Dienstgrad auch immer du innehattest) bezeichnest. Ansonsten solltest du wohl wissen, dass mit BFD der Berufsförderungsdienst gemeint war

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

BFD ist die offizielle Abkürzung des Bundesfreiwilligendienstes. Aus dem Beitrag davor wird jetzt auch nicht deutlich, was er wirklich meint, weil es schlussendlich nur auf das herumsitzen reduziert wird.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

BFD = Berufsförderungsdienst

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 05.10.2018:

Puh, also wenn du "Ex-Offizier" sein willst, frage ich mich erstmal, ob du unehrenhaft entlassen wurdest oder weshalb du dich nicht als Major a.D. (oder welchen Dienstgrad auch immer du innehattest) bezeichnest. Ansonsten solltest du wohl wissen, dass mit BFD der Berufsförderungsdienst gemeint war

Sollte eigentlich bekannt sein, dass nur Berufssoldaten a.D. führen, Zeitsoldaten dagegen d.R. und es dort genug gibt die eher frustriert die Bundeswehr verlassen. Die unterlassen es dann den Hauptmann d.R. zu führen und lassen sich auch nicht in die aktive Reserve versetzen.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 05.10.2018:

BFD ist die offizielle Abkürzung des Bundesfreiwilligendienstes. Aus dem Beitrag davor wird jetzt auch nicht deutlich, was er wirklich meint, weil es schlussendlich nur auf das herumsitzen reduziert wird.

Jeder (Ex-)Soldat wird bei BFD jedoch an den internen Berufsförderungsdienst denken.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

TE hier.

Vielen Dank für die Beiträge. Schön, dass wir geklärt haben, was ein Durchschnittssoldat unter der Abkürzung BFD versteht. Auch für mich ist das der Berufsförderungsdienst, aber mir ist auch bekannt, dass man damit auch den Bundesfreiwilligendienst bezeichnet. Dann sind wir uns ja alle einig und müssen diesen Thread nicht auf das Off-Topic-Niveau einer AugenGeradeaus-Kommentarspalte verkommen lassen.

Bisher haben wir hier einen DZE-Verlierer wie es scheint (DZE=Dienstzeitende), welcher Gammeldienst leisten musste (ja, das gibt es und nicht jeder darf ins Ausland, selbst wenn man sich freiwillig meldet).

@Gammeldienstopfer: Würdest du jetzt beim Wechsel in das Zivilleben etwas anders machen, wenn du nochmal die Zeit zurückdrehen könntest?

@Ex-Offizier: Vielleicht ein paar Worte zum Werdegang, so genau wie möglich und anonym wie nötig?

Gibt es hier auch ehemalige Unteroffiziere?

Haben andere eine durch persönliche Erfahrung begründete Meinung zu Ex-Soldaten?

Hat jemanden einen Wechsel außerhalb des militärischen Dunstkreises hinlegen können (also außerhalb von Rüstung und ministeriumsnaher Beratung)?

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 05.10.2018:

TE hier.

Vielen Dank für die Beiträge. Schön, dass wir geklärt haben, was ein Durchschnittssoldat unter der Abkürzung BFD versteht. Auch für mich ist das der Berufsförderungsdienst, aber mir ist auch bekannt, dass man damit auch den Bundesfreiwilligendienst bezeichnet. Dann sind wir uns ja alle einig und müssen diesen Thread nicht auf das Off-Topic-Niveau einer AugenGeradeaus-Kommentarspalte verkommen lassen.

Bisher haben wir hier einen DZE-Verlierer wie es scheint (DZE=Dienstzeitende), welcher Gammeldienst leisten musste (ja, das gibt es und nicht jeder darf ins Ausland, selbst wenn man sich freiwillig meldet).

@Gammeldienstopfer: Würdest du jetzt beim Wechsel in das Zivilleben etwas anders machen, wenn du nochmal die Zeit zurückdrehen könntest?

@Ex-Offizier: Vielleicht ein paar Worte zum Werdegang, so genau wie möglich und anonym wie nötig?

Gibt es hier auch ehemalige Unteroffiziere?

Haben andere eine durch persönliche Erfahrung begründete Meinung zu Ex-Soldaten?

Hat jemanden einen Wechsel außerhalb des militärischen Dunstkreises hinlegen können (also außerhalb von Rüstung und ministeriumsnaher Beratung)?

Ein bekannter von mir wurde nach Abschluss seines Studiums aus seinem Offiziersvertrag herausgekauft von PwC. Mit Projekterfahrung ist also wohl ein Einstieg als Manager (?) ggf. möglich.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

SAZ 13, Heer , M.A. Geisteswissenschaft, BFD "Corporate Security" an einer FH (LL.M.) studiert und jetzt DAX 30 Unternehmenssicherheit.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Bin Hauptmann d.R. (hier scheint man ja Wert auf den richtigen Ausdruck zu legen). Ganz normale Laufbahn mit BWL-Studium an der Helmut-Schmidt-Uni, danach bei den Gebirgsjägern im Oberbayerischen Bermudadreieck.

Jetzt in einem Rüstungsunternehmen, wie viele andere auch. Das Unternehmen fördert den Reservistendienst und ermutigt auch Ungediente im Unternehmen noch in die Reserve einzutreten, was ich sehr gut finde. Leider ist das auch in der Rüstung viel zu selten der Fall.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Sitzen alle bei KPMG im Public Consulting und steigen als D2 ein. Performance ist in der Regel aber unterdurchschnittlich. Geht den Jungs alles ein bisschen zu schnell.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Das Problem ist dass heute viele Heinis zur Bundeswehr gehen und dort alles viel zu locker ist. Das war mal anders. Dementsprechend sind auch die exits.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Hat Public Consulting größere Überschneidungen mit anderen Bereichen oder führt man dort ein Eigenleben? Wechseln manche auch von Public Consulting woanders hin oder ist man dort gefangen?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Sitzen alle bei KPMG im Public Consulting und steigen als D2 ein. Performance ist in der Regel aber unterdurchschnittlich. Geht den Jungs alles ein bisschen zu schnell.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Eher ein bisschen ein Eigenleben, da die Kunden sehr speziell sind. Wachsen aber überdurchschnittlich..... wechsel innerhalb der servicelines hat es schon gegeben, aber eher selten.

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Hat Public Consulting größere Überschneidungen mit anderen Bereichen oder führt man dort ein Eigenleben? Wechseln manche auch von Public Consulting woanders hin oder ist man dort gefangen?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2018:

Sitzen alle bei KPMG im Public Consulting und steigen als D2 ein. Performance ist in der Regel aber unterdurchschnittlich. Geht den Jungs alles ein bisschen zu schnell.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Also wird euch zwar nicht weiterhelfen, aber ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen:
Studium der Rechte, Berufserfahrung, Einstieg als Oberstleutnant :-)

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Habe nachdem Studium (BWL) den Kriegsdienst verweigert. Bin mittlerweile bei ALDI als Regionalverkaufsleiter tätig. Gehalt aktuell bei etwas über 100T, Job ist stressig aber macht mir nach 4 Jahren noch immer Spaß. Zahle aber auch noch ein bisschen meinte Studiengebühren (insgesamt knapp 40k) an die Bundeswehr zurück.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Ist man dann Berufssoldat oder bekommt man einen Vetrag über ein paar Jahre und sobald man alt und klapprig ist steht man auf der Straße?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Also wird euch zwar nicht weiterhelfen, aber ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen:
Studium der Rechte, Berufserfahrung, Einstieg als Oberstleutnant :-)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Du Bundeswehr berechnet für ein BWL Studium 40k? Master? Findest du, dass die Qualität des Studiums das rechtfertigt? Wie wird das berechnet?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Habe nachdem Studium (BWL) den Kriegsdienst verweigert. Bin mittlerweile bei ALDI als Regionalverkaufsleiter tätig. Gehalt aktuell bei etwas über 100T, Job ist stressig aber macht mir nach 4 Jahren noch immer Spaß. Zahle aber auch noch ein bisschen meinte Studiengebühren (insgesamt knapp 40k) an die Bundeswehr zurück.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Seit wann richtet sich der Preis von etwas nach "Qualität"?

Davon abgesehen, wird der Autor weiter oben wahrscheinlich auch Geld zur Deckung der Lebenshaltungskosten bekommen haben. Da kommt in 5 Jahren schon einiges zusammen.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Ok, danke für die Info.

Sonst keine Ex-Soldaten hier oder jemand der einen kennt?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Seit wann richtet sich der Preis von etwas nach "Qualität"?

Davon abgesehen, wird der Autor weiter oben wahrscheinlich auch Geld zur Deckung der Lebenshaltungskosten bekommen haben. Da kommt in 5 Jahren schon einiges zusammen.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Zur Deckung der Lebenshaltungskosten ist ganz gut... im Masterstudium ist man Leutnant da gibt es schon ein nicht schlechtes Gehalt. Dazu kommt das die meisten in Hamburg oder München Zimmer gestellt bekommen und keine teure Wohnung bezahlt werden muss.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ist man dann Berufssoldat oder bekommt man einen Vetrag über ein paar Jahre und sobald man alt und klapprig ist steht man auf der Straße?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Also wird euch zwar nicht weiterhelfen, aber ich bin genau den umgekehrten Weg gegangen:
Studium der Rechte, Berufserfahrung, Einstieg als Oberstleutnant :-)

https://www.bundeswehrkarriere.de/jurist-stabsoffizier/137512

Hier z.B. erstmal drei Jahre, aber da man Stabsoffizier ist dürfte die Übernahme als Berufssoldat kein Problem sein.

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Zur Deckung der Lebenshaltungskosten ist ganz gut... im Masterstudium ist man Leutnant da gibt es schon ein nicht schlechtes Gehalt. Dazu kommt das die meisten in Hamburg oder München Zimmer gestellt bekommen und keine teure Wohnung bezahlt werden muss.

Darf ich fragen von wann diese Information stammt, dass Zimmer gestellt werden.
Ein Bekannter (Leutnant) hat mir erzählt, dass bereits vor 2-3 Jahren Soldaten aufgefordert wurden sich am freien Markt Unterkünfte zu suchen (zumindest für München).

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Schön mal was über Soldaten nach ihrer Bunderswehrkarriere zu lesen...

Ich war SAZ 12 und bis vorletztes Jahr als Kampfschwimmer in Eckernförde stationiert. Bin mit 22 zur Bundeswehr und hatte nach dem Abitur Psychologie studiert und auch abgeschlossen. Ich wusste aber nicht genau ob die Psychologie genau das ist, womit ich später mal meinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Als damals noch aktiver Triathlet waren die Voraussetzungen für mich natürlich schon sehr gut, als Kampfschwimmer überhaupt den Einstellungstest zu bestehen.

Zwei Jahre vor Ende meiner Dienstzeit habe ich dann von einer möglichen Freistellung Gebrauch gemacht und bin wieder in meine alte Heimat (NRW) gezogen. Seit dem studiere ich BWL (HR) an einer staatlichen Universität. Ich werde meinen Bachelor in der Regelstudienzeit, also im nächsten Jahr, abschließen Danach werde ich noch meinen Master machen.

Seit ein paar Wochen ist meine Dienstzeit auch offiziell beendet. Da ich als Zeitsoldat insgesamt noch drei Jahre nach dem Ausscheiden eine finanzielle Unterstützung bekomme kann ich auch den Master in dieser Zeit machen. Das ist auf jeden Fall mein Plan.

Für meine persönliche Entwicklung war die Zeit bei der Bundeswehr glaube ich schon sehr gut und auch förderlich. Und im Studium nutzt mir das auch ein wenig.
Gut, der bewaffnete Häuserkampf und das Fallschirmspringen aus großen Höhen kommt jetzt in einem Studium nicht so zum Tragen. Ich bin aber glaube ich sehr auf das Ziel (den Abschluss) fixiert und organisiere mich besser als (fast) jeder andere Student.

Einen Job habe ich im Endeffekt auch schon. Ein guter Freund von mir ist im HR-Consulting mit einer eigenen Firma tätig. Ein Praktikum habe ich dort schon absolviert und auch einen Vorvertrag (nach bestandenem Bachelor) unterschrieben. Die Firma ist klein aber fein. Die Kollegen sind nett und das Aufgabengebiet ist spannend.

Ich lasse mich mal überraschen, was die Zukunft so bringt.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

BE alleine reicht nicht. Die ausgeübte Tätigkeit muss dem Dienstgrad entsprechen. Wäre auch echt ein Witz, wenn einfach 6 Jahre BE als Jurist für A16 reichen würden. Das schafft man nicht mal im Ministerium. Für die meisten Berufsoffiziere dürfte mit A15 Ende der Karriere sein.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

BE alleine reicht nicht. Die ausgeübte Tätigkeit muss dem Dienstgrad entsprechen. Wäre auch echt ein Witz, wenn einfach 6 Jahre BE als Jurist für A16 reichen würden. Das schafft man nicht mal im Ministerium. Für die meisten Berufsoffiziere dürfte mit A15 Ende der Karriere sein.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

Deswegen schrieb ich: Falls entsprechende Stelle verfügbar.
Außerdem geht man als Jurist mit zweimal VB nicht wegen dem Gehalt zur Bundeswehr. ;-)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

BE alleine reicht nicht. Die ausgeübte Tätigkeit muss dem Dienstgrad entsprechen. Wäre auch echt ein Witz, wenn einfach 6 Jahre BE als Jurist für A16 reichen würden. Das schafft man nicht mal im Ministerium. Für die meisten Berufsoffiziere dürfte mit A15 Ende der Karriere sein.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

Deswegen schrieb ich: Falls entsprechende Stelle verfügbar.
Außerdem geht man als Jurist mit zweimal VB nicht wegen dem Gehalt zur Bundeswehr. ;-)

Wieso sind die einstiegspositionen als Jurist so niedrig? Ich bin als BWLer weit höher eingestiegen.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Wieso sind die einstiegspositionen als Jurist so niedrig? Ich bin als BWLer weit höher eingestiegen.

Auch für dich wird die entsprechende Vorschrift der SLV gelten; als BWLer muss man für einen Einstieg mit dem gleichen Dienstgrad sogar noch kanpp 3 Jahre BE on top haben, also 9 für den Oberst. Aber wie du "weit höher" als Stabsoffz eingestiegen sein willst, würde ich wirklich gerne hören ;-)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

BE alleine reicht nicht. Die ausgeübte Tätigkeit muss dem Dienstgrad entsprechen. Wäre auch echt ein Witz, wenn einfach 6 Jahre BE als Jurist für A16 reichen würden. Das schafft man nicht mal im Ministerium. Für die meisten Berufsoffiziere dürfte mit A15 Ende der Karriere sein.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

Deswegen schrieb ich: Falls entsprechende Stelle verfügbar.
Außerdem geht man als Jurist mit zweimal VB nicht wegen dem Gehalt zur Bundeswehr. ;-)

Wieso sind die einstiegspositionen als Jurist so niedrig? Ich bin als BWLer weit höher eingestiegen.

Klar BWLer werden direkt als General eingestellt mit 23 nach dem Bachelor:)

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Du hast als BWLer einen höheren Dienstgrad als Oberstleutnant bekommen?

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

BE alleine reicht nicht. Die ausgeübte Tätigkeit muss dem Dienstgrad entsprechen. Wäre auch echt ein Witz, wenn einfach 6 Jahre BE als Jurist für A16 reichen würden. Das schafft man nicht mal im Ministerium. Für die meisten Berufsoffiziere dürfte mit A15 Ende der Karriere sein.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

@ Oberstleutnant: Wie funktioniert das denn? Major wäre ja eig. Das Einstiegsamt.

Major wäre grundsätzlich die Einstiegsposition als Jurist; mit Berufserfahrung steigt man aber direkt höher ein (falls entsprechende Planstellen verfügbar).
Ab 3 Jahren BE: Oberstleutnant
Ab 6 Jahren BE: Oberst
Quelle: § 26 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)

Deswegen schrieb ich: Falls entsprechende Stelle verfügbar.
Außerdem geht man als Jurist mit zweimal VB nicht wegen dem Gehalt zur Bundeswehr. ;-)

Wieso sind die einstiegspositionen als Jurist so niedrig? Ich bin als BWLer weit höher eingestiegen.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

War bei der Luftwaffe.
Jetzt dürfen die Kampfschwimmer und Gebirgsjäger mit ihren Witzen kommen...

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Zur Deckung der Lebenshaltungskosten ist ganz gut... im Masterstudium ist man Leutnant da gibt es schon ein nicht schlechtes Gehalt. Dazu kommt das die meisten in Hamburg oder München Zimmer gestellt bekommen und keine teure Wohnung bezahlt werden muss.

Darf ich fragen von wann diese Information stammt, dass Zimmer gestellt werden.
Ein Bekannter (Leutnant) hat mir erzählt, dass bereits vor 2-3 Jahren Soldaten aufgefordert wurden sich am freien Markt Unterkünfte zu suchen (zumindest für München).

Vor einigen Jahren gab es zur Umstellung der Heeresoffiziersausbildung einen Engpass an Zimmern. Meines Wissens nach hat sich das aber alles wieder gegeben.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Und was machst du jetzt (ganz grob). Würdest du beim Übergang in die Wirtschaft mit deinem jetzigen Wissen etwas anders machen?

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

War bei der Luftwaffe.
Jetzt dürfen die Kampfschwimmer und Gebirgsjäger mit ihren Witzen kommen...

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Und was machst du jetzt (ganz grob). Würdest du beim Übergang in die Wirtschaft mit deinem jetzigen Wissen etwas anders machen?

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

War bei der Luftwaffe.
Jetzt dürfen die Kampfschwimmer und Gebirgsjäger mit ihren Witzen kommen...

Arbeite als Teamleiter im Vertrieb bei einem Zulieferer in der Luftfahrtindustrie.
Rückblickend (ist allerdings erst zwei Jahre her) hätte ich die Angebote der Bundeswehr bezüglich Übergang in die Wirtschaft vielleicht mehr nutzen sollen. Habe das nicht gemacht, weil mir meine jetzige Stelle schon gegen Ende ziemlich sicher war. Hatte auch während der Dienstzeit viel mit meiner jetzigen Abteilung zu tun.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Gibt es auch jemanden, dessen aktuelle Tätigkeit nichts mit der Bundeswehr zu tun hat?

Sind hier auch Ex-Soldatinnen?

Seid ihr alle Anfang 30 beim Wechsel gewesen oder hat auch jemand später einen brauchbaren Übergang geschafft?

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Und schon ist der Thread eingeschlafen...daraus könnte man schließen, dass es keine lebhafte Ex-Soldaten-Szene in den mutmaßlich attraktivsten Bereichen der Wirtschaft gibt und ansonsten eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Ex-Soldaten herrscht?

Gibt es Leute, die automatisch die Augen rollen, wenn sie Bundeswehr hören?

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Und schon ist der Thread eingeschlafen...daraus könnte man schließen, dass es keine lebhafte Ex-Soldaten-Szene in den mutmaßlich attraktivsten Bereichen der Wirtschaft gibt und ansonsten eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Ex-Soldaten herrscht?

Gibt es Leute, die automatisch die Augen rollen, wenn sie Bundeswehr hören?

Pro Jahr scheiden etwa 2000 Offiziere aus, viele haben keinen Wiwi-Hintergrund und dürften deutlich älter sein als der Durchschnitt hier. Kannst dir also ausrechnen wie viele Offiziere sich hier überhaupt im Forum tummeln und dann müssten sie auch noch aktiv sein...

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass für die meisten Soldaten ihre Zeit bei der Bundeswehr nichts anderes gewesen ist als ein kleiner Teil ihres beruflichen Werdegangs. Und man sich nicht in diese "Soldaten-Schublade" stecken lassen möchte, da es für sie vielleicht auch wichtigere Ereignisse in ihrer beruflichen Karriere gegeben hat.

Ich bin selber vier Jahre beim Bund (als SaZ) gewesen. Für die Selbstfindung war die Zeit OK. In meiiner persönlichen und beruflichen Entwicklung spielt diese Zeit aber eine mehr oder weniger untergeordnete Rolle.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Ich war Söldner und lange in Afrika tätig. Habe dann gemerkt, dass mich das Leben ganz schön fertig gemacht hat. Außerdem durfte ich in viele Länder nicht mehr einreisen.
Mein Körper macht mit Anfang 40 jetzt auch nicht mehr so mit, gerade, was Strapazen über Wochen im Dschungel oder in der Wüste so mit sich bringen. Leider musste ich große Teile meines Vermögens bei der letzten Flucht zurücklassen. Ist schwer zu erklären, aber mir sind nur knapp 20.000 Euro für den Neustart geblieben.

Habe mich jetzt für BWL eingeschrieben. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich das nicht gut schaffe, aber habt ihr einen Tipp, wie ich meinen Lebenslauf ordentlich darstelle? Ich bin nach dem Abitur gleich zur BW. War dort 12 Jahre und anschließend habe ich mich halt als Söldner selbstständig gemacht. Das ging dann etwas über 10 Jahre so.

Nur, wie soll ich das darstellen, wenn ich mich bei einem DAX-Konzern oder bei den BIG4 bewerbe? Ich meine, ich kann ja schlecht schreiben, dass ich Söldner in Afrika war, oder?

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Ich war Söldner und lange in Afrika tätig. Habe dann gemerkt, dass mich das Leben ganz schön fertig gemacht hat. Außerdem durfte ich in viele Länder nicht mehr einreisen.
Mein Körper macht mit Anfang 40 jetzt auch nicht mehr so mit, gerade, was Strapazen über Wochen im Dschungel oder in der Wüste so mit sich bringen. Leider musste ich große Teile meines Vermögens bei der letzten Flucht zurücklassen. Ist schwer zu erklären, aber mir sind nur knapp 20.000 Euro für den Neustart geblieben.

Habe mich jetzt für BWL eingeschrieben. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich das nicht gut schaffe, aber habt ihr einen Tipp, wie ich meinen Lebenslauf ordentlich darstelle? Ich bin nach dem Abitur gleich zur BW. War dort 12 Jahre und anschließend habe ich mich halt als Söldner selbstständig gemacht. Das ging dann etwas über 10 Jahre so.

Nur, wie soll ich das darstellen, wenn ich mich bei einem DAX-Konzern oder bei den BIG4 bewerbe? Ich meine, ich kann ja schlecht schreiben, dass ich Söldner in Afrika war, oder?

Warum nicht? Immerhin ist die Realwirtschaft doch das größere Haifischbecken als ein Söldnerjob so mit sich bringt. Kann also sogar als Vorteil gelten.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Ich war Söldner und lange in Afrika tätig. Habe dann gemerkt, dass mich das Leben ganz schön fertig gemacht hat. Außerdem durfte ich in viele Länder nicht mehr einreisen.
Mein Körper macht mit Anfang 40 jetzt auch nicht mehr so mit, gerade, was Strapazen über Wochen im Dschungel oder in der Wüste so mit sich bringen. Leider musste ich große Teile meines Vermögens bei der letzten Flucht zurücklassen. Ist schwer zu erklären, aber mir sind nur knapp 20.000 Euro für den Neustart geblieben.

Habe mich jetzt für BWL eingeschrieben. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich das nicht gut schaffe, aber habt ihr einen Tipp, wie ich meinen Lebenslauf ordentlich darstelle? Ich bin nach dem Abitur gleich zur BW. War dort 12 Jahre und anschließend habe ich mich halt als Söldner selbstständig gemacht. Das ging dann etwas über 10 Jahre so.

Nur, wie soll ich das darstellen, wenn ich mich bei einem DAX-Konzern oder bei den BIG4 bewerbe? Ich meine, ich kann ja schlecht schreiben, dass ich Söldner in Afrika war, oder?

Troll

Keiner "Söldner" arbeitet als "Selbstständiger" und vor allem wird so jemand auch nicht in mehren Ländern ein Einreiseverbot kekommen. Das ganze Geschriebene klingt schon sehr unrealistisch. Und die Hauptschule ist ja auch gegenwärtig geschlossen.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Klar, für die Konzernsicherheit ein optimales Profil.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Gibt es auch jemanden, dessen aktuelle Tätigkeit nichts mit der Bundeswehr zu tun hat?

Sind hier auch Ex-Soldatinnen?

Seid ihr alle Anfang 30 beim Wechsel gewesen oder hat auch jemand später einen brauchbaren Übergang geschafft?

Mein DZE war mit Mitte 30 (NschTr & BW FH Studium, MBA über BFD), dann Einstieg in die Beratung (ohne Bundeswehr/ÖD-Bezug):

-> 2 Jahre Projektmanagement-Bude (< 20 MA)
-> 2 Jahre Technology-Consulting (Accenture)
-> aktuell Big4

Gehalt kann mittlerweile locker mit A16 mithalten - mit Boni sogar eher Richtung B3 unterwegs (natürlich Brutto & ohne die diversen Zulagen)

Es geht also auch ohne Bw-Kontext...

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Und schon ist der Thread eingeschlafen...daraus könnte man schließen, dass es keine lebhafte Ex-Soldaten-Szene in den mutmaßlich attraktivsten Bereichen der Wirtschaft gibt und ansonsten eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Ex-Soldaten herrscht?

Natürlich gibt es die "Szene", aber sie treibt sich halt nicht im WiWi Treff herum. Die Ehemaligen Offiziere und Absolventen der UniBws vernetzen sich mittlerweile recht gut über die Alumnivereinigungen ihrer jeweiligen Uni. Das gilt insbesondere für diejenigen, die am Ende ihrer Dienstzeit noch einen der beiden "MBA für Offiziere" Studiengänge absolvieren (HS Kempten und ESB Reutlingen).

Ich selber bin noch in der Übergangsphase und hab mir aus diversen Gründen mit dem MBA n bisschen Zeit gelassen, hab aber alle möglichen Werdegänge und Karrierestufen bei ehemaligen Absolventen gesehen, die ich bei Alumniveranstaltungen o.ä. kennengelernt habe. Dabei z.B.:

  • Key Account Manager bei LH (Einstiegsgehalt deutlich oberhalb A12 Netto)
  • Partner bei Deloitte
  • Diverse M/SM bei Big4 und anderen Beratungen (Public Sector Consulting scheint ein Auffangbecken für ehemalige Soldaten zu sein)
  • Strategiekoordinator bei einem Rüstungskonzern
  • Manager im Einkauf bei Audi
  • Vertiebs-/Verkaufsleiter im Einzelhandel (die Angebote scheinen sich hier sehr zu ähneln: Einstieg bei einem Gehalt äquivalent zu A12 Netto, garantierte jährliche Gehaltserhöhung bis auf max. 105 - 110k nach 5 - 6 Jahre. ABER: up-or-out Prinzip. Wenn die KPIs der eigenen Filialen nicht passen, fliegt man raus)
  • Ein paar Leute bei MBB kenne ich auch. Die waren im Studiengang "OffzMBA" ;) auf Seelenfang und haben allein aus meinem Jahrgang zwei Mann rekrutiert.
  • AmazonDE hat einen eigenen Military Recruiter und ein Führungskräfteprogramm für Ex-Soldaten.

Ich persönlich glaube mittlerweile, dass Absolventen der Bundeswehr ebenso ein "Spiegel der Gesellschaft" sind, wie es für die Bw selbst immer wieder behauptet wird. Unter den Ex-Offizieren tun sich manche etwas schwieriger mit der Transition ins Zivilleben, andere einfacher. Die meisten bringen Pluspunkte in Form eines sicheren Auftretens und diverser anderer Skills mit, haben aber gerade bei der ersten zivilen Bewerbung mit Minuspunkten in Form von Vorurteilen etc. zu kämpfen. Es gibt lowperformer und highperformer, dementsprechend gibt es auch die einen, die fünf/zehn Jahre nach DZE deutlich überdurchschnittliche Gehälter haben, und die anderen, die nicht Vollgas fahren.

Was ich aber auf jeden Fall feststellen kann: Von allen ehemaligen Offizieren die ich kenne, hat noch niemand gesagt, er sei beruflich verbrannt. Und ich persönlich ziehe auch ein positives Fazit aus der Dienstzeit und dem, was sie mir für den beruflichen Wechsel gebracht hat.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Interessant, vielen Dank!

Klingt aber auch sehr nach Offizieren.

Sind auch ein paar Werdegänge ehemaliger Feldwebel bekannt? Aus der Laufbahn heraus studieren ja auch viele am Ende der Dienstzeit.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.10.2018:

Und schon ist der Thread eingeschlafen...daraus könnte man schließen, dass es keine lebhafte Ex-Soldaten-Szene in den mutmaßlich attraktivsten Bereichen der Wirtschaft gibt und ansonsten eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Ex-Soldaten herrscht?

Natürlich gibt es die "Szene", aber sie treibt sich halt nicht im WiWi Treff herum. Die Ehemaligen Offiziere und Absolventen der UniBws vernetzen sich mittlerweile recht gut über die Alumnivereinigungen ihrer jeweiligen Uni. Das gilt insbesondere für diejenigen, die am Ende ihrer Dienstzeit noch einen der beiden "MBA für Offiziere" Studiengänge absolvieren (HS Kempten und ESB Reutlingen).

Ich selber bin noch in der Übergangsphase und hab mir aus diversen Gründen mit dem MBA n bisschen Zeit gelassen, hab aber alle möglichen Werdegänge und Karrierestufen bei ehemaligen Absolventen gesehen, die ich bei Alumniveranstaltungen o.ä. kennengelernt habe. Dabei z.B.:

  • Key Account Manager bei LH (Einstiegsgehalt deutlich oberhalb A12 Netto)
  • Partner bei Deloitte
  • Diverse M/SM bei Big4 und anderen Beratungen (Public Sector Consulting scheint ein Auffangbecken für ehemalige Soldaten zu sein)
  • Strategiekoordinator bei einem Rüstungskonzern
  • Manager im Einkauf bei Audi
  • Vertiebs-/Verkaufsleiter im Einzelhandel (die Angebote scheinen sich hier sehr zu ähneln: Einstieg bei einem Gehalt äquivalent zu A12 Netto, garantierte jährliche Gehaltserhöhung bis auf max. 105 - 110k nach 5 - 6 Jahre. ABER: up-or-out Prinzip. Wenn die KPIs der eigenen Filialen nicht passen, fliegt man raus)
  • Ein paar Leute bei MBB kenne ich auch. Die waren im Studiengang "OffzMBA" ;) auf Seelenfang und haben allein aus meinem Jahrgang zwei Mann rekrutiert.
  • AmazonDE hat einen eigenen Military Recruiter und ein Führungskräfteprogramm für Ex-Soldaten.

Ich persönlich glaube mittlerweile, dass Absolventen der Bundeswehr ebenso ein "Spiegel der Gesellschaft" sind, wie es für die Bw selbst immer wieder behauptet wird. Unter den Ex-Offizieren tun sich manche etwas schwieriger mit der Transition ins Zivilleben, andere einfacher. Die meisten bringen Pluspunkte in Form eines sicheren Auftretens und diverser anderer Skills mit, haben aber gerade bei der ersten zivilen Bewerbung mit Minuspunkten in Form von Vorurteilen etc. zu kämpfen. Es gibt lowperformer und highperformer, dementsprechend gibt es auch die einen, die fünf/zehn Jahre nach DZE deutlich überdurchschnittliche Gehälter haben, und die anderen, die nicht Vollgas fahren.

Was ich aber auf jeden Fall feststellen kann: Von allen ehemaligen Offizieren die ich kenne, hat noch niemand gesagt, er sei beruflich verbrannt. Und ich persönlich ziehe auch ein positives Fazit aus der Dienstzeit und dem, was sie mir für den beruflichen Wechsel gebracht hat.

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 14.03.2019:

Interessant, vielen Dank!

Klingt aber auch sehr nach Offizieren.

Sind auch ein paar Werdegänge ehemaliger Feldwebel bekannt? Aus der Laufbahn heraus studieren ja auch viele am Ende der Dienstzeit.

Diese Frage werden dir wohl nur die Feldwebel selbst beantworten können. ;) Mir scheint, dass trotz der hehren Absicht aller "Bundeswehr Alumni", das strikte Hierarchiedenken zurückzuschrauben, zwischen Ex-Offizieren und Ex-Feldwebel doch eine Art imaginäre Wand bestehen bleibt, die auf Gegenseitigkeit beruht. Ich persönlich habe trotz eines guten Verhältnisses zu den meisten mir bekannten Feldwebeln keinen einzigen von denen als Teil meines Netzwerks ins Zivilleben mitgenommen und mir ist nicht bekannt, dass das bei meinen MBA-Kommilitonen anders wäre. Schade eigentlich, mir ist aber eben auch keiner bekannt, der nach DZE studiert hätte...

Den Studiengang "WIng für Feldwebel" gibt es ja erst seit einigen Jahren, der dürfte also noch nicht sooo viele Absolventen generiert haben. Ob davor oder auch jetzt wirklich so viele Feldwebel Studienangebote wahrgenommen haben... keine Ahnung.

Einen einzigen Feldwebel hat ich bei einer B4 kennen gelernt! Der Mann ist ehemaliger Militärpolizist, der mit nem Bachelor und jetzt als Berater irgendwas in die Richtung Loss Prevention oder Forensic (...) macht.

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WiWi Gast

Ehemaliger Feldwebel

Guten Morgen,
ehemaliger Feldwebel hier. Bzw. sogar noch aktiv, bin seit einem halben Jahr im Berufsförderungsdienst.

Für mich natürlich ein interessantes Thema, zu dem ich einiges sagen kann. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen Interessierten/ sich in ähnlicher Situation befindlichen weiter.

Die Bandbreite an Laufbahnen/Werdegängen ist sehr groß und deswegen lassen sich da nur eingeschränkt allgemeingültige Aussagen treffen. Auch tummeln sich da ganz unterschiedliche Charaktere und Motivationen. Klar, das gibt es bei den Offizieren auch - diese Gruppe eint aber zumindest 4(?) Studienjahre, je nachdem wie man die Trimester nun genau zählen möchte.
Entwicklungsmöglichkeiten zum Ende der Dienstzeit hin, haben Feldwebel recht viele. 5 Jahre Förderungszeit sind schon eine Hausnummer, aber meiner Meinung nach auch berechtigt und nötig. Schließlich hat man dafür auch zehn Jahre seines Lebens einige Einschränkungen hinnehmen müssen. Das Problem für die meisten in meinem Kameradenkreis war/ist es einfach den Absprung zu schaffen. Die ‚High Potentials‘ der Vergleichsgruppe werden Berufssoldaten oder stellen sich nach einem Jahrzehnt bereitwillig dem Kulturwandel, weil sie einen klaren Plan haben.
Das ist aber nicht der Großteil. Der Großteil hat sich über 10 Jahre von einem sehr hierarchischen und strukturierten Berufsleben einlullen lassen und steht jetzt vor der Herausforderung ohne relevante Vorkenntnisse am zivilen Arbeitsmarkt ein ordentliches Gehalt erzielen zu wollen. Klassisch gehen dann viele an irgendwelche Bundeswehr Fachschulen, um dort ihre Schulbildung aufzufrischen. Problem ist auch hier: Das ist alles weiterhin von der Bundeswehr organisiert, ein Wechsel in der Einstellung wird hier vermutlich nicht stattfinden. Die Eigenverantwortlichkeit für die eigene Entwicklung würde ich als eine der größten Herausforderungen betiteln.

Wie ist es nun also mir ergangen?
Habe vor der Bundeswehr mein Abitur gemacht (lange ist‘s her), durch das ich mich aber nur durchgemogelt hatte. Keinen Bock auf Schule, keine Akademiker in der Familie. Bundeswehr hätte dank Wehrpflicht sowieso auf dem Plan gestanden und da ich sowieso nur vor mich hingedödelt hätte, dachte ich mir: Warum nicht dahin?
Mit Abitur zum Bund - da wird man Offizier mit Studium. Ich nicht. Keinen Bock zu studieren. Rückblickend wäre der Offizier des Truppendienstes (also ohne Studium) vermutlich eine gute Alternative gewesen, diese Möglichkeit ist aber nur für bestimmte Bereiche gegeben, die damals nicht von Interesse/ in Reichweite waren.
Also wird man Feldwebel im Truppendienst.
Ich kann sagen, die nächsten Jahre habe ich mich persönlich sehr stark weiterentwickelt. Ich habe viel gesehen, interessante Lehrgänge besucht und herausfordernde, aber auch stinklangweilige Zeiten mitgemacht. Es ist immer die Frage, was man aus seinen Erfahrungen macht und wie man sich danach positionieren möchte. In diesen Jahren habe ich herausgefunden, was mir Spaß macht und vor allem wo meine Stärken und Schwächen liegen. Ich denke wenn man es schafft, diese Selbstreflektion durchzuführen hat man am Ende seiner Verpflichtungszeit keine schlechten Karten.

Was mache ich jetzt?
Stark in der Menschenführung (bei der Bundeswehr leben nicht alle nach den Vorgaben der letzten Jahrzehnte, auch hier wird sich weiterentwickelt), charismatisch im Auftreten, Typ Anpacker und Anführer.
Beworben für diverse duale Studiengänge, ich brauche einfach links und rechts ein paar Leitplanken zur Orientierung und Zielvorgaben - auch für mich ist die Eigenverantwortlichkeit ein Entwicklungsfeld. Einige Zusagen trotz miserabler Abiturnote von damals und auch auf die Gefahr hin, dass jetzt dumme Sprüche kommen, es ging in den Handel. Da passen meine Stärken gut hin, der Übergang in das praktische Arbeitsumfeld stellt bisher keine großen Herausforderungen dar. Das Theoriesemester hingegen hat mich, vor allem menschlich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Veränderungsbereitschaft Grenzen kennt. Sich in eine Kursgemeinschaft zu integrieren, die im Schnitt fast 10 Jahre jünger ist als man selber, ist für mich schon schwierig.

Okay, ich will nicht zu weit ausschweifen - schönen Start in den Tag!

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Gibt es hier "aktive" Reservisten?
Wie sieht das mit eurem AG aus? Viele sind da ja nicht gerade begeistert von den Wehrübungen.

antworten
WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

Vielen Dank an die beiden Beiträge vom 27.03.2019!

Ein interessantes Phänomen ist die post-dienstzeitliche Wand zwischen Offzen und UmPs. Das war mir bisher so nicht bekannt.

Auch das Studieren mit 10 Jahre jüngeren ist etwas, worüber man sich jetzt nicht unbedingt sofort Gedanken macht. Da scheint es ja fast sinnvoll zu sein, parallel zum Dienst an der FernUni zu studieren, damit dann bei nem Präsenz-Master der Altersunterschied nicht mehr so astronomisch ist. Kann man denn als "Opa" den jüngeren was mitgeben oder vielleicht sogar umgekehrt? Oder führt man eher ein Parallel-Dasein, weil der Altersunterschied zum Jungvolk doch zu groß ist?

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WiWi Gast

Der Ex-Soldaten-Thread

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Vielen Dank an die beiden Beiträge vom 27.03.2019!

Ein interessantes Phänomen ist die post-dienstzeitliche Wand zwischen Offzen und UmPs. Das war mir bisher so nicht bekannt.

Auch das Studieren mit 10 Jahre jüngeren ist etwas, worüber man sich jetzt nicht unbedingt sofort Gedanken macht. Da scheint es ja fast sinnvoll zu sein, parallel zum Dienst an der FernUni zu studieren, damit dann bei nem Präsenz-Master der Altersunterschied nicht mehr so astronomisch ist. Kann man denn als "Opa" den jüngeren was mitgeben oder vielleicht sogar umgekehrt? Oder führt man eher ein Parallel-Dasein, weil der Altersunterschied zum Jungvolk doch zu groß ist?

Bist du denn Feldwebel oder Offz?

Der Altersunterschied zu den zivilen Studenten ist grundsätzlich egal. Die meisten von uns sehen doch mit 29 - 31 nicht aus wie Rentner, also ist alles gut. ;) An der Fernuni hast du dann auch wieder nen etwas höheren Altersdurchschnitt. Insgesamt würde ich da aber auch nicht in den Kategorien "Wer kann wem noch etwas mitgeben" denken. Man ist halt Student und findet sich primär in Lerngruppen zusammen. Wenn kein Vorgesetztenverhältnis und Dienstgradunterschied besteht, nähert man sich im Umgang einander doch wieder leichter an. Bei zivilen Studenten besteht dann eher ein gewisses Misstrauen gegenüber den Management-skills von Soldaten, oder zumindest deren Übertragbarkeit ins zivile Berufsleben.

Ich würde halt eine grundsätzliche Sache beachten: Als (Ex-)Soldat macht es Sinn, zumindest einen Baustein der universitären Ausbildung aus dem Bereich "Erwachsenenbildung" mitzunehmen. Damit meine ich folgendes: Du kannst natürlich den klassischen Uniweg gehen und 3 Jahre Bachelor + 2 Jahre Master machen. Am Ende wird dir aber eine essenzielle Sache fehlen, und das sind Kontakte. Du stehst quasi als ca. 32-jähriger Uniabsolvent da und kennst niemanden da draussen. Wenn du dann noch Feldwebel bist, ist die Chance hoch, dass nicht mal aus deinem ehemaligen Kameradenkreis Leute auf der Akademikerschiene unterwegs sind und dich somit bei der Hand nehmen könnten.
Die Alternative, die ich eben für sinnvoller halte ist die: Du machst während der Dienstzeit 3 Fernuni Bachelor in einem Fach, das dich interessiert und in dem du arbeiten möchtest. Danach machst du den Master eben nicht als konsekutiven Master (wie oben beschrieben), sondern gehst auf die Schiene der nicht-konsekutiven Masterstudiengänge: MBA; M.Sc. in Systems Engineering oder was es sonst so gibt. Der Vorteil ist, dass du bereits im Studium zusammengewürfelt wirst mit Leuten, die zivil schon gut aufgestellt sind oder zumindest diverse Kontaktveranstaltungen stattfinden, bei denen du Leute kennen lernst, die dich irgendwo unterbringen können. Aus meinem MBA-Jahrgang sind gut und gerne 50% über solche Unternehmenskontakte an ihren ersten zivilen Job gekommen.

Ich selber habe als Offz mit Studium übrigens gegen Ende meiner Dienstzeit ein zweites Studium an der Fernuni angefangen, BWL Bachelor, und habe dann nach mehrmaliger Empfehlung mit eben dieser Überlegung hin zu nem MBA gewechselt. Der Berufseinstieg hat damit durchaus besser als gut geklappt.

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