DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
EinstiegsgehälterBachelor

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Meine subjektive Meinung: Nettogehälter sind schwer zu vergleichen. Wenn du Steuerklasse I bist ohne Kinder, dann ist das in Ordnung. Bei Steuerklasse 3 mit Kindern wäre es etwas wenig ;)

Ich kriege zum Einstieg ein bisschen mehr. (2,3-2,4 St. Klasse 1, keine Kinder)

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Ja, finde ich gut. Um auf 3k€ netto zu kommen, braucht man ungefähr 3-4 Jahre.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Ja, das ist gut und völlig in Ordnung. Es ist sogar überdurchschnittlich. WIe lange es bis 3000 netto dauert, ist eine irritierende Frage. Das hängt nicht von der Zeit ab, sondern von dir und deiner Tätigkeit. Es kann sein, dass du das nie erreichst, oder aber schon morgen.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Viel zu wenige Informationen. Welche Branche, welche Stadt, etc. (2 Netto in München für Wiwi eher zu wenig (besonders zum leben) - im Osten super!)

Ich kann Dir nur sagen: ich bin mit 2,4 netto eingestiegen und kann in Frankfurt damit super leben. 3 Netto gab es nach 2 Jahren (Sprung in die nächste Stufe).

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Wir brauchen schon mehr Informationen.
Als Big4 Praktikant in der Lausitz kannst du dich mit 2100€ mehr als glücklich schätzen.
Als IT-Absolvent in München hat man sich bei so einem Gehalt über den Tisch ziehen lassen.

Was hast du denn studiert und wo ungefähr wohnst du?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

3000 netto sind ziemlich genau das Durchschnittsgehalt der "guten" akademischen Berufe in BWL, Ing, etc.
Das heißt, man wird das als normaler BWLer irgendwann in der Mitte des Berufslebens erreichen. Zu Bedenken gibt es da allerdings, dass im heutigen Durchschnitt viele Leute drin sind, wo es vor 30 Jahren als Akademiker noch viel einfacher war Karriere zu machen. Je nachdem wird es evtl. auch schwieriger, die 3000 jemals zu erreichen.
Das alles ist natürlich eine reine Durchschnittsbetrachtung, in München wird man die 3k hoffentlich sehr schnell haben, auf dem Land in Brandenburg vermutlich nie.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Wenig Angaben (Branche, deine Spezialisierung, Wohnort, Uni vs FH, Entwicklungspotenzial..). Ganz grundsätzlich ist das nicht wirklich gut, aber echt OK fürs erste Jahr

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

3000 netto sind ziemlich genau das Durchschnittsgehalt der "guten" akademischen Berufe in BWL, Ing, etc.
Das heißt, man wird das als normaler BWLer irgendwann in der Mitte des Berufslebens erreichen. Zu Bedenken gibt es da allerdings, dass im heutigen Durchschnitt viele Leute drin sind, wo es vor 30 Jahren als Akademiker noch viel einfacher war Karriere zu machen. Je nachdem wird es evtl. auch schwieriger, die 3000 jemals zu erreichen.
Das alles ist natürlich eine reine Durchschnittsbetrachtung, in München wird man die 3k hoffentlich sehr schnell haben, auf dem Land in Brandenburg vermutlich nie.

Denke, du verwechselst Brutto mit Netto und selbst das ist schon gewagt. 3000 netto, also mal eben über 5000 brutto, sind sicher kein Durchschnittsgehalt für Akademiker unter 30. Und was bringt es uns, wenn wir hier durch fette Altverträge den Schnitt künstlich heben? Nix, oder?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Um 900 mehr Netto zu haben, müsstest du 1500 mehr Brutto verdienen.
Kann 3 Jahre dauern, kann auch 10 Jahre dauern ohne weitere Infos.
Wichtig ist aber was kommt nach den 3k Netto?
Sind auch 4-5k Netto möglich?

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

2.1-2.2k netto sind bei Stk1 und ohne Kirchensteuer rund 38-40k brutto p.a.
Da hatte ich mit mittelmässigem FH Diplom schon im Jahre 2011 bei Stk 1, also vor 10 Jahren mehr! (Ba-Wü, nicht Stuttgart)

Mit Bachelor ist es noch ok, in Corona Zeiten muss man ja überhaupt den Einstieg als Absolvent schaffen, aber gut ist es nicht.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Hab mit 2.3k angefangen (All in 44k), nach 18 Monate Stellenwechsel auf 3.2k (All in 65k)

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

2,1-2,2 Netto mit einem Bachelor finde ich persönlich ziemlich gut. Ich bin 2018 mit einem ähnlichen Gehalt nach dem Bachelor eingestiegen.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Denke, du verwechselst Brutto mit Netto und selbst das ist schon gewagt. 3000 netto, also mal eben über 5000 brutto, sind sicher kein Durchschnittsgehalt für Akademiker unter 30. Und was bringt es uns, wenn wir hier durch fette Altverträge den Schnitt künstlich heben? Nix, oder?

Hast du gelesen, was ich geschrieben habe? Es ging nicht um unter 30, sondern um den Durchschnitt insgesamt. Wenn ich dann sage, die 3k (netto) sind recht genau Durchschnitt (auf StK 1 bezogen), daraus ableite, dass man diese dann im Durchschnitt irgendwann in der Mitte des Arbeitslebens erreicht hat, sollte das nicht so verkehrt sein. Genau das wollte der Threadersteller ja wissen.

Ebenso habe ich geschrieben, dass aktuell der Durchschnitt sicherlich davon verfälscht ist, dass man früher als Akademiker leichter Karriere machen konnte (oder eben wie du schreibst aufgrund Altverträge noch oben verfälscht ist) und deshalb die 3k evtl. sogar noch etwas schwerer erreichbar sind.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Herr im Himmel. Hat hier wirklich jemand etwas mit Wirtschaft studiert? Ist es um die Jugend wirklich schon so schlimm bestellt, dass hier Nettogehälter verglichen werden. Das ist echt nicht zu glauben. Dieses Niveau hätte ich vielleicht bei Zehntklässlern vermutet.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Herr im Himmel. Hat hier wirklich jemand etwas mit Wirtschaft studiert? Ist es um die Jugend wirklich schon so schlimm bestellt, dass hier Nettogehälter verglichen werden. Das ist echt nicht zu glauben. Dieses Niveau hätte ich vielleicht bei Zehntklässlern vermutet.

Es zählt nur das, was auf dem Konto eingeht! Vielleicht sollte man jedoch die Steuerklasse ergänzen, ansonsten ist das Nettogehalt durchaus aussagekräftig. Ich kann mir vom Brutto keine Dsquared oder Louis kaufen, nur von dem was auf dem Konto eingeht.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Finde ich nicht gut, aber akzeptabel.

Kommt drauf wo, wie etc. du wohnst. 2K in Berlin womöglich gut, in München...

3K in München gut, in Berlin der Hit...

Definitiv auch branchenabhängig!

Bei mir waren es 14 Jahre. Und da rechne ich Arbeitgeberwechsel, Ausbildung, Nachholen des Fachabis, Studium, Praktikum, Werkstudent, "mehrjährige echte Arbeitserfahrung", Arbeitslosigkeit (kurz), Urlaub, Freizeit, etc. mit ein.

In diesem Sinne...

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Herr im Himmel. Hat hier wirklich jemand etwas mit Wirtschaft studiert? Ist es um die Jugend wirklich schon so schlimm bestellt, dass hier Nettogehälter verglichen werden. Das ist echt nicht zu glauben. Dieses Niveau hätte ich vielleicht bei Zehntklässlern vermutet.

Der Threadersteller will es netto wissen, was soll man ihm denn dann sagen? Wenn man davon ausgeht, dass es ihm als Berufseinsteiger um StK 1 geht ist das doch ok.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Wie können hier überhaupt Aussagen wie "Ja ist gut" oder "Bei 3.000 biste so in 2 Jahren" getroffen werden?
Zum einen ist es Schwachsinn, Nettogehälter zu vergleichen - das wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass hier mit noch keinem Wort erwähnt wurde, was der TE überhaupt beruflich macht. Auch wenn es beim Wiwi Treff wohl kein Job bei Aldi an der Kasse sein wird ist die Bandbreite an in Frage kommenden Berufen doch viel zu groß, um so eine Aussage treffen zu können.

2.100 netto wären z.B. als SAP Berater viel zu wenig und für einen Trainee ziemlich gut. Vom Wohnort war hier auch noch keine Rede. Im Süden wird man mit 2.100 netto vielleicht gerade so als Single überleben können, im Osten lebt man damit schon viel besser.

Ist ja genauso als würde man fragen "Ich habe im Supermarkt was für 2€ gekauft. War das ein guter Preis?"

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

1) Natürlich lässt sich sagen, ob 2100 netto für einen Berufsanfänger im BWL-Bereich gut ist. Das ist ist, weil es weit über dem Schnitt liegt. Außerdem dürfen wir annehmen, dass ein Berufsanfänger relativ jung ist, keine Kinder hat und vermutlich noch nicht verheiratet ist. Hat er auch nicht widersprochen, daher können wir ungefähr das Brutto erahnen.

2) Du hast natürlich Recht, dass niemand etwas über die 3000 netto sagen kann. Die Frage ist völlig unsinnig, da von nie bis morgen, alles möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wie können hier überhaupt Aussagen wie "Ja ist gut" oder "Bei 3.000 biste so in 2 Jahren" getroffen werden?
Zum einen ist es Schwachsinn, Nettogehälter zu vergleichen - das wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass hier mit noch keinem Wort erwähnt wurde, was der TE überhaupt beruflich macht. Auch wenn es beim Wiwi Treff wohl kein Job bei Aldi an der Kasse sein wird ist die Bandbreite an in Frage kommenden Berufen doch viel zu groß, um so eine Aussage treffen zu können.

2.100 netto wären z.B. als SAP Berater viel zu wenig und für einen Trainee ziemlich gut. Vom Wohnort war hier auch noch keine Rede. Im Süden wird man mit 2.100 netto vielleicht gerade so als Single überleben können, im Osten lebt man damit schon viel besser.

Ist ja genauso als würde man fragen "Ich habe im Supermarkt was für 2€ gekauft. War das ein guter Preis?"

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Beachte doch neben deinem Gehalt auch wie du gefördert wirst und du dich entwickeln kannst. Klar das gehalt spielt eine Rolle (und deins wäre OK) aber du musst auch perspektivisch denken: wo kannst du nach 3 Jahren stehen? Was planen die nach deiner Einarbeitungszeit mit dir? Wie ist das gehalt nach paar Jahren?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Gut, ich komme aus der IT und habe nie klassische BWL studiert.
Aber es gibt im "BWL-Bereich" doch sicherlich eine Mannigfaltigkeit an Einstiegsmöglichkeiten, die definitiv unterschiedlich vergütet werden.
Der TE hat ja nicht einmal gesagt, dass er BWL studiert hat.

Ein Buchhaltungs-Einsteiger bei einem unbedeutenden KMU in Bautzen wird sicherlich deutlich weniger erhalten als ein Top Absolvent, der direkt im DAX-Controlling in München einsteigt.

Faktoren wie Branche, Unternehmensgröße die z.T. deutliche Unterschiede beim Gehalt verursachen sind hier noch gar nicht erwähnt.

Vielleicht hat der TE ja auch mit 18 früh mit der Familienplanung losgelegt oder erst mit Anfang 30 seinen Bachelor gemacht. Mit Stkl. 3 und Kindern sind 2k dann ganz sicher nicht mehr gut.

Mit so vielen unbekannten Variablen ist eine Einschätzung m.E. sinnbefreit und eine Aussage wie "Ja 2,1k netto als BWL-Anfänger ist gut" fehlplatziert.

Warum nennt der TE nicht die konkrete Stellenbezeichnung und das Bruttogehalt (und bestenfalls noch weitere Faktoren wie den Arbeitsort etc.) und schon können die Berufserfahrenen hier eine realistische Einschätzung abgeben.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

1) Natürlich lässt sich sagen, ob 2100 netto für einen Berufsanfänger im BWL-Bereich gut ist. Das ist ist, weil es weit über dem Schnitt liegt. Außerdem dürfen wir annehmen, dass ein Berufsanfänger relativ jung ist, keine Kinder hat und vermutlich noch nicht verheiratet ist. Hat er auch nicht widersprochen, daher können wir ungefähr das Brutto erahnen.

2) Du hast natürlich Recht, dass niemand etwas über die 3000 netto sagen kann. Die Frage ist völlig unsinnig, da von nie bis morgen, alles möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wie können hier überhaupt Aussagen wie "Ja ist gut" oder "Bei 3.000 biste so in 2 Jahren" getroffen werden?
Zum einen ist es Schwachsinn, Nettogehälter zu vergleichen - das wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass hier mit noch keinem Wort erwähnt wurde, was der TE überhaupt beruflich macht. Auch wenn es beim Wiwi Treff wohl kein Job bei Aldi an der Kasse sein wird ist die Bandbreite an in Frage kommenden Berufen doch viel zu groß, um so eine Aussage treffen zu können.

2.100 netto wären z.B. als SAP Berater viel zu wenig und für einen Trainee ziemlich gut. Vom Wohnort war hier auch noch keine Rede. Im Süden wird man mit 2.100 netto vielleicht gerade so als Single überleben können, im Osten lebt man damit schon viel besser.

Ist ja genauso als würde man fragen "Ich habe im Supermarkt was für 2€ gekauft. War das ein guter Preis?"

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Hi , ich hab nur 12 Gehälter. Da das Gehalt so hoch ist bekomme ich kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Somit komme ich auf 70.000 € im Jahr.
Ich gebe Dir recht das es nicht normal ist. Unser neuer Chef hat sich schon beschwert das einige von uns wie Ingenieure bezahlt werden. Aber das sind Altverträge an denen die nicht rumschrauben können. :-) Ich hab oft nach einem Tarifsprung nachgefragt wenn es der Firma gut ging und wenn der alte Chef kurz vor dem Ausstieg war so dass er mir noch nen Gefallen tun konnte bevor er dann in Rente oder zu nem anderen Arbeitgeber wechselte :-)
Alles reine Taktik.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Viel zu wenige Informationen. Welche Branche, welche Stadt, etc. (2 Netto in München für Wiwi eher zu wenig (besonders zum leben) - im Osten super!)

Ich kann Dir nur sagen: ich bin mit 2,4 netto eingestiegen und kann in Frankfurt damit super leben. 3 Netto gab es nach 2 Jahren (Sprung in die nächste Stufe).

Geht mir gleich. Ebenfalls in Frankfurt bei etwas mehr Gehalt.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Von einem Grundgehalt von ca. 2150 auf ca. 3.000 netto in 2,5 Jahren
Einstieg mit 42k jetzt zum 1.10. werden es 61,2k - dazu kommen dann aber noch Boni.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Absolute Ausnahme würde ich eher sagen. Und dann auch noch im Vertriebsinnendienst mit so Aufgaben wie Auftragserfassung und Service. Da hat einer richtig richtig Glück gehabt. Ich habe nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann gleiche Tätigkeiten gemacht und habe 1800 Brutto bekommen. Logischerweise bin ich dann ganz schnell weg da zum studieren.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Im technischen Bereich nicht unbedingt eine Ausnahme. Alter Kollege von mir hat 5,5 k brutto im Monat bei einem Dax-Konzern. Ist gelernter Handwerker + Fachabi. Die Stelle ist vergleichbar einem Ingenieur auf Einstiegsniveau, obwohl seine Qualifikation und Leistung davon meilenweit entfernt sind. Ist schon älter und hatte mehrfach Glück mit Höhergruppierungen gehabt.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Absolute Ausnahme würde ich eher sagen. Und dann auch noch im Vertriebsinnendienst mit so Aufgaben wie Auftragserfassung und Service. Da hat einer richtig richtig Glück gehabt. Ich habe nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann gleiche Tätigkeiten gemacht und habe 1800 Brutto bekommen. Logischerweise bin ich dann ganz schnell weg da zum studieren.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Ein Kollege ein Tisch weiter von mir hat auch eine Industriekaufmann Ausbildung durchlaufen. Liegt auch bei ca. 6 k. Gewöhnlicher Sachbearbeiter, 35 Stunden, ohne Personen unter sich. Siemens machts möglich.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Ein Kollege ein Tisch weiter von mir hat auch eine Industriekaufmann Ausbildung durchlaufen. Liegt auch bei ca. 6 k. Gewöhnlicher Sachbearbeiter, 35 Stunden, ohne Personen unter sich. Siemens machts möglich.

Und ich kenne einen Industriekaufmann der nur 28k im Jahr verdient. Ist jetzt nicht so die wahnsinnige Nachricht, das es sich durchaus lohnen kann in einem Konzern wie Siemens eine Ausbildung zu machen. Die Programme sind nur relativ selektiv aber ja wer die Möglichkeit hat sollte es auf alle Fälle machen.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Ich wohne im ländlichen Osten und kenne fast nur Industriekaufmänner, welche zwischen 2 und 2,3k im Monat verdienen, alle mit 2-3 Jahre BE. Meine Freundin hat den Fachwirt noch gemacht und liegt jetzt bei 2,6k. Dafür kostet unsere Wohnung, 64 m2 mit Balkon aber nur 435 EUR warm, also man kann hier damit sehr gut leben.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

Ja, dem kann man nur zustimmen. Diese Standesdünkel sind 2021 völlig fehl am Platze. Das Studium ist Massenware und hat vor allem die kaufmännischen Berufe (außer Einzelhandel) verdrängt. Heute studieren 60% eines Jahrganges, 10% machen nichts und 30% eine Lehre. Davon nur noch überschaubar viele Industrie- oder Bürokaufmann. Ja, der einfache Bachelor-BWL ist das Substitut zum Industrie/Bürokaufmann. Ja, man besetzt in der Regel genau die Stellen und wird auch so bezahlt. Diese künstliche Trennung wäre daher 2000 und vielleicht noch 2010 relevant gewesen, aber heute wirkt das nur noch lächerlich.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

Das stimmt natürlicht. Allerdings ist das hier im Forum schwer zu vermitteln, dass man keine Elite ist, wenn man studiert, sondern nur der Standard. Wer hört das auch gerne?

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Du redest aber vom Brutto und nicht vom Netto oder?
Im ländlichen Raum Ostdeutschlands kriegt sicher kein junger Industriekfm. 2,6k Netto.

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Ich wohne im ländlichen Osten und kenne fast nur Industriekaufmänner, welche zwischen 2 und 2,3k im Monat verdienen, alle mit 2-3 Jahre BE. Meine Freundin hat den Fachwirt noch gemacht und liegt jetzt bei 2,6k. Dafür kostet unsere Wohnung, 64 m2 mit Balkon aber nur 435 EUR warm, also man kann hier damit sehr gut leben.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Naja wer das noch nicht mitbekommen hat, der kriegt wohl auch sonst nichts mit.
Nicht umsonst wird hier im Forum zurecht über gute Unis/FHs, Studiengänge, Programme etc diskutiert.

Wer kann, macht einen Top Abschluss (Master natürlich) an einer Top Uni, sammelt Praxiserfahrung und kriegt entsprechend auch einen guten Job. Wer direkt noch mehr Chancen auf einen Top Einstieg haben will, setzt noch den Doktor drauf.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:
Ja, dem kann man nur zustimmen. Diese Standesdünkel sind 2021 völlig fehl am Platze. Das Studium ist Massenware und hat vor allem die kaufmännischen Berufe (außer Einzelhandel) verdrängt. Heute studieren 60% eines Jahrganges, 10% machen nichts und 30% eine Lehre. Davon nur noch überschaubar viele Industrie- oder Bürokaufmann. Ja, der einfache Bachelor-BWL ist das Substitut zum Industrie/Bürokaufmann. Ja, man besetzt in der Regel genau die Stellen und wird auch so bezahlt. Diese künstliche Trennung wäre daher 2000 und vielleicht noch 2010 relevant gewesen, aber heute wirkt das nur noch lächerlich.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

3000 netto sind ziemlich genau das Durchschnittsgehalt der "guten" akademischen Berufe in BWL, Ing, etc.
Das heißt, man wird das als normaler BWLer irgendwann in der Mitte des Berufslebens erreichen. Zu Bedenken gibt es da allerdings, dass im heutigen Durchschnitt viele Leute drin sind, wo es vor 30 Jahren als Akademiker noch viel einfacher war Karriere zu machen. Je nachdem wird es evtl. auch schwieriger, die 3000 jemals zu erreichen.
Das alles ist natürlich eine reine Durchschnittsbetrachtung, in München wird man die 3k hoffentlich sehr schnell haben, auf dem Land in Brandenburg vermutlich nie.

lol. Ich habe dual studiert. Bekomme 3k netto 1 Jahr nach Abschluss

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

3000 netto sind ziemlich genau das Durchschnittsgehalt der "guten" akademischen Berufe in BWL, Ing, etc.
Das heißt, man wird das als normaler BWLer irgendwann in der Mitte des Berufslebens erreichen. Zu Bedenken gibt es da allerdings, dass im heutigen Durchschnitt viele Leute drin sind, wo es vor 30 Jahren als Akademiker noch viel einfacher war Karriere zu machen. Je nachdem wird es evtl. auch schwieriger, die 3000 jemals zu erreichen.
Das alles ist natürlich eine reine Durchschnittsbetrachtung, in München wird man die 3k hoffentlich sehr schnell haben, auf dem Land in Brandenburg vermutlich nie.

Denke, du verwechselst Brutto mit Netto und selbst das ist schon gewagt. 3000 netto, also mal eben über 5000 brutto, sind sicher kein Durchschnittsgehalt für Akademiker unter 30. Und was bringt es uns, wenn wir hier durch fette Altverträge den Schnitt künstlich heben? Nix, oder?

Ich verdiene mit 25 5k brutto also 3k netto. Nix besonderes.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

2,1-2,2 Netto mit einem Bachelor finde ich persönlich ziemlich gut. Ich bin 2018 mit einem ähnlichen Gehalt nach dem Bachelor eingestiegen.

Es ist sicherlich ganz ok. Gut ist es nicht. Es gibt welche, die mit 2,5-3k nach dem Bachelor einsteigen

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 03.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Hallo,

Eure subjektive Meinung ist gefragt.
Findet ihr den Einstiegsgehalt von 2.100-2.200 € gut (mit Bachelorabschluss)?

Wieviele Jahre braucht man ungefähr um 3.000€ netto zu verdienen?

Finde ich nicht gut, aber akzeptabel.

Kommt drauf wo, wie etc. du wohnst. 2K in Berlin womöglich gut, in München...

3K in München gut, in Berlin der Hit...

Definitiv auch branchenabhängig!

Bei mir waren es 14 Jahre. Und da rechne ich Arbeitgeberwechsel, Ausbildung, Nachholen des Fachabis, Studium, Praktikum, Werkstudent, "mehrjährige echte Arbeitserfahrung", Arbeitslosigkeit (kurz), Urlaub, Freizeit, etc. mit ein.

In diesem Sinne...

Absolut. Was einfach sehr viele hier im Forum nicht verstehen ist, dass es auch in München top ist, wenn man 3k netto als Single hat. Das reicht übermäßig aus. Ausser man lebt, als hätte man 5k netto zur Verfügung. Das haben vielleicht 1% hier aus dem Forum.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wie können hier überhaupt Aussagen wie "Ja ist gut" oder "Bei 3.000 biste so in 2 Jahren" getroffen werden?
Zum einen ist es Schwachsinn, Nettogehälter zu vergleichen - das wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass hier mit noch keinem Wort erwähnt wurde, was der TE überhaupt beruflich macht. Auch wenn es beim Wiwi Treff wohl kein Job bei Aldi an der Kasse sein wird ist die Bandbreite an in Frage kommenden Berufen doch viel zu groß, um so eine Aussage treffen zu können.

2.100 netto wären z.B. als SAP Berater viel zu wenig und für einen Trainee ziemlich gut. Vom Wohnort war hier auch noch keine Rede. Im Süden wird man mit 2.100 netto vielleicht gerade so als Single überleben können, im Osten lebt man damit schon viel besser.

Ist ja genauso als würde man fragen "Ich habe im Supermarkt was für 2€ gekauft. War das ein guter Preis?"

Völlig fern der Realität. Ich wohne in Frankfurt in einer super Bude mit Balkon, kaufe Bio und frisch und habe mtl. wiederkehrende Kosten von knapp 1400-1500€. Und ich habe alles was ich zum Leben brauche. Kaufe Sushi 1x die Woche etc.. Bei 2100 würde ich mtl. locker 500€ sparen können.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

Sorry, aber nix für Ungut. 5900€ als Industriekaufmann. Sorry aber no way. Das ist nicht so. Du hast kein Studium, keine Weiterbildung kein gar nichts? Nehme ich dir nicht ab. Als IK verdienst du nach 20 Jahren vllt 4k brutto.

Troll

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Entweder Troll oder absolute Ausnahme. Das verdienen viele Führungskräfte nicht mal. Um ehrlich zu sein glaube ich dir überhaupt nix.

Du hast nur eine Ausbildung sonst nix. Was verdient dann ein kaufmännische Angestellter mit Master dann nach 20 Jahren? 150k? Das wäre etwad ein korrektes Verhältnis

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Ein Kollege ein Tisch weiter von mir hat auch eine Industriekaufmann Ausbildung durchlaufen. Liegt auch bei ca. 6 k. Gewöhnlicher Sachbearbeiter, 35 Stunden, ohne Personen unter sich. Siemens machts möglich.

Das ist Fake. Sagen und sein sind unterschiedliche paar Schuhe

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

5900 mal 13, nehme ich an? Das 76,7k sind aber ziemlich gut dafür, dass Du "nur" eine Ausbildung hast. Denke, dass das schon Seltenheitswert hat.

Ein Kollege ein Tisch weiter von mir hat auch eine Industriekaufmann Ausbildung durchlaufen. Liegt auch bei ca. 6 k. Gewöhnlicher Sachbearbeiter, 35 Stunden, ohne Personen unter sich. Siemens machts möglich.

Und ich kenne einen Industriekaufmann der nur 28k im Jahr verdient. Ist jetzt nicht so die wahnsinnige Nachricht, das es sich durchaus lohnen kann in einem Konzern wie Siemens eine Ausbildung zu machen. Die Programme sind nur relativ selektiv aber ja wer die Möglichkeit hat sollte es auf alle Fälle machen.

Das ist total üblich und angemessen auf dem Land. Lass es in der Stadt 40k sein aber das wars dann auch. 5,6k verfient ein Industriekaufmann nach 30 Jahren Erfahrung kurz vor der Rente. ABER BRUTTO!!!

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

Das, was du in der Theorie beschreibst, kann ich praktisch bestätigen. Wir (IGM-Konzern) haben unsere Ausbildungsprogramme im kaufmännischen Bereich Schritt für Schritt zurückgefahren und haben heute praktisch keine mehr jenseits der Dualen, aber die Dualen zähle ich nicht zur Ausbildung.

Die Wahrheit ist nun einmal, dass fast jeder Abi hat und studiert. Tatsächlich ist es auch so, dass wir die gleichen Stellen zu besetzen haben, wie vor 10 Jahren und auch nicht mehr bezahlen, allerdings schreiben wir jetzt halt abgeschlossenes Studium in die Stellenbeschreibung statt kaufmännischer Ausbildung. Ettikett ausgetauscht, Inhalt gleich. Na ja, wenn man hier die Posts so liest, dann ist das Ettikett ja das A und O.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Naja ich kenne auch einen 60 jährigen der bei einem IGM Betrieb zum Ende 75.000 Euro verdient hat. Das ganze nur mit Ausbildung. Waren andere Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

Sorry, aber nix für Ungut. 5900€ als Industriekaufmann. Sorry aber no way. Das ist nicht so. Du hast kein Studium, keine Weiterbildung kein gar nichts? Nehme ich dir nicht ab. Als IK verdienst du nach 20 Jahren vllt 4k brutto.

Troll

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

Ja, dem kann man nur zustimmen. Diese Standesdünkel sind 2021 völlig fehl am Platze. Das Studium ist Massenware und hat vor allem die kaufmännischen Berufe (außer Einzelhandel) verdrängt. Heute studieren 60% eines Jahrganges, 10% machen nichts und 30% eine Lehre. Davon nur noch überschaubar viele Industrie- oder Bürokaufmann. Ja, der einfache Bachelor-BWL ist das Substitut zum Industrie/Bürokaufmann. Ja, man besetzt in der Regel genau die Stellen und wird auch so bezahlt. Diese künstliche Trennung wäre daher 2000 und vielleicht noch 2010 relevant gewesen, aber heute wirkt das nur noch lächerlich.

Die Standesdünkel sind aber menschlich. Jeder möchte etwas besseres sein und dann arbeitet man sich eben an allem ab, was vermeindlich schwächer ist. Hier angeblich der Industriekaufmann, den es so gar nicht mehr gibt. Dass man selbst nur zum Durchschnitt gehört und das macht, was jeder mit normaler Intelligenz macht, ist psychologisch schwer zu ertragen. Lieber redet man sich ein, dass man zu einer Elite gehört. Zu einer 60% Elite ;)

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Ist denn in deinen 1.500 Euro alles drin, Miete, Auto, Kleidung, Essen, Freizeit? Hut ab ...

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wie können hier überhaupt Aussagen wie "Ja ist gut" oder "Bei 3.000 biste so in 2 Jahren" getroffen werden?
Zum einen ist es Schwachsinn, Nettogehälter zu vergleichen - das wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass hier mit noch keinem Wort erwähnt wurde, was der TE überhaupt beruflich macht. Auch wenn es beim Wiwi Treff wohl kein Job bei Aldi an der Kasse sein wird ist die Bandbreite an in Frage kommenden Berufen doch viel zu groß, um so eine Aussage treffen zu können.

2.100 netto wären z.B. als SAP Berater viel zu wenig und für einen Trainee ziemlich gut. Vom Wohnort war hier auch noch keine Rede. Im Süden wird man mit 2.100 netto vielleicht gerade so als Single überleben können, im Osten lebt man damit schon viel besser.

Ist ja genauso als würde man fragen "Ich habe im Supermarkt was für 2€ gekauft. War das ein guter Preis?"

Völlig fern der Realität. Ich wohne in Frankfurt in einer super Bude mit Balkon, kaufe Bio und frisch und habe mtl. wiederkehrende Kosten von knapp 1400-1500€. Und ich habe alles was ich zum Leben brauche. Kaufe Sushi 1x die Woche etc.. Bei 2100 würde ich mtl. locker 500€ sparen können.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

Sorry, aber nix für Ungut. 5900€ als Industriekaufmann. Sorry aber no way. Das ist nicht so. Du hast kein Studium, keine Weiterbildung kein gar nichts? Nehme ich dir nicht ab. Als IK verdienst du nach 20 Jahren vllt 4k brutto.

Troll

Sowas gibt es durchaus. Der Abteilungsleiter der Abteilung, in der ich arbeite hat eine Ausbildung zum Industriekaufmann und noch eine technische Ausbildung (irgendwas Richtung Elektroniker) und ist jetzt wie gesagt Abteilungsleiter im Einkauf eines Dax30-Konzerns. Der macht safe 120k+.

Vor ein paar Jahren ging sowas bei entsprechender Leistung noch ohne Studium. Und der Poster mit den 5,9k ist ja auch schon länger dabei, wenn ich es richtig gelesen habe.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Wenn du bei VW ohne Schulabschluß arbeitest, hast du mehr. So pervers ist deren IGM Haustarif.

Alles hängt vom Arbeitgeber ab.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Der Vergleich Industriekaufmann/Bachelor ist natürlich Unsinn, da der BWL-Bachelor den Industriekaufmann längst abgelöst hat, praktisch sein Substitut ist und übrigens auch immer so gedacht war, denn parallel zur abnormalen Steigerung der Studienanfängerquote, sind die Quoten derer, die eine Ausbildung machen, gesunken. Schaut euch die Zahlen mal an, wie viele heute noch eine kaufmänische Büroausbildung machen, wie viele vor 10 Jahren gemacht haben und parallel dazu die Entwicklung beim BWL-Studium.

Der größte Teil der Bachelors sitzt deswegen auf Positionen, die man vorher mit der Ausbildung bekommen hat und verdient auch genauso viel oder wenig. Das Studium ist hier praktisch die neue Ausbildung.

Allerdings sind weder die Anforderungen gestiegen, noch kann man als BWL-Bachelor mehr, was für die Stelle relevant wäre. Es ist einfach der Zeitgeist, durch gesunkene Anforderungen, möglichst viele zu Abitur und Studium zu bringen. Dass das hier nicht jeder hören will, ist klar, ändert aber nichts an der Realität.

Was das Gehalt betrifft. Ein Industriekaufmann/BWL-Bachelor kann im Konzern viel verdienen, bei Handwerker Erwin im 3-Mann-Betrieb vermutlich eher wenig. Der kaufmännische Bereich war schon immer sehr breit im Gehaltsvolumen aufgestellt und daran hat sich nichts geändert.

Das, was du in der Theorie beschreibst, kann ich praktisch bestätigen. Wir (IGM-Konzern) haben unsere Ausbildungsprogramme im kaufmännischen Bereich Schritt für Schritt zurückgefahren und haben heute praktisch keine mehr jenseits der Dualen, aber die Dualen zähle ich nicht zur Ausbildung.

Die Wahrheit ist nun einmal, dass fast jeder Abi hat und studiert. Tatsächlich ist es auch so, dass wir die gleichen Stellen zu besetzen haben, wie vor 10 Jahren und auch nicht mehr bezahlen, allerdings schreiben wir jetzt halt abgeschlossenes Studium in die Stellenbeschreibung statt kaufmännischer Ausbildung. Ettikett ausgetauscht, Inhalt gleich. Na ja, wenn man hier die Posts so liest, dann ist das Ettikett ja das A und O.

Ist bei uns auch so und ich bin verblüfft, was sich hier Leute auf ihr Massenstudium einbilden und wie sie (frühere) Ausbildungsberufe abwerten. Man müsste diesen "Akademikern" mal sagen, dass es viele vor Bachelors vor 20 Jahren mit Realschule und Ausbildung an ihren Grenzen gekommen wären. Nur, weil man heute Abi und Studium nachgeworfen bekommt, macht das den Durchschnitt nicht küger oder besser.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Also ich kann sagen das ich als Industriekaufmann (Ausbildung ohne jegliche Weiterfortbildung und im Raum Niedersachen) im Vertriebsinnendienst (Auftragseingabe und Kundenservice) im Alter von 23 Jahren mit 2800€ Brutto angefangen habe. Nun nach 20 Jahren (bin jetzt 43) im gleichen Job und der gleichen Firma bin ich bei 5900€ Brutto (Netto in SK3 4000 €).
Alles unter dem Tarif IG Chemie und einigen Tarifsprüngen. Also kann man davon ausgehen das bei einem Einstiegsgehalt von 2100-2200 netto in 10 bis 20 Jahren das Gehalt sehr rosig aussehen könnte wenn man eine Firma erwischt die die Arbeit auch honoriert und Gehaltserhöhungen möglich sind.

Sorry, aber nix für Ungut. 5900€ als Industriekaufmann. Sorry aber no way. Das ist nicht so. Du hast kein Studium, keine Weiterbildung kein gar nichts? Nehme ich dir nicht ab. Als IK verdienst du nach 20 Jahren vllt 4k brutto.

Troll

Sowas gibt es durchaus. Der Abteilungsleiter der Abteilung, in der ich arbeite hat eine Ausbildung zum Industriekaufmann und noch eine technische Ausbildung (irgendwas Richtung Elektroniker) und ist jetzt wie gesagt Abteilungsleiter im Einkauf eines Dax30-Konzerns. Der macht safe 120k+.

Vor ein paar Jahren ging sowas bei entsprechender Leistung noch ohne Studium. Und der Poster mit den 5,9k ist ja auch schon länger dabei, wenn ich es richtig gelesen habe.

Das kommt rein auf die Konzerngröße an, bei über 100k Mitarbeitern sind diese Gehälter absoluter Standard, insbesondere nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit.

antworten

Artikel zu Bachelor

Bachelor-Studium soll besser auf Arbeitsmarkt vorbereiten

Bachelor Studium Europa-Flagge

Die Qualität der Bachelorstudiengänge und die Vorbereitung der Studenten auf den Arbeitsmarkt 4.0 sollen verbessert werden. Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben verschiedene Schritte zur Optimierung der Europäischen Studienreform veröffentlicht. Dabei rückt auch die Thematik Digitalisierung im Rahmen der Hochschule in den Fokus. Mittlerweile integrieren fast Dreiviertel aller deutschen Hochschulen digitale Konzepte in die Lehrinhalte vom Bachelor-Studium.

StudiFinder.de - Studienwahl zu Bachelor-Studiengängen in NRW

Screenshot Studifinder NRW

Die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen bieten an rund 50 Standorten über 1.800 Studiengänge an. Der StudiFinder soll Studieninteressierten helfen, sich in diesem riesigen Angebot zurechtzufinden, und Anregungen für passende Studiengänge geben. Er ist ein gemeinsames Angebot der öffentlich-rechtlichen Hochschulen und dem NRW-Bildungsministerium.

Bachelor-Studie: Studierende gestresst, aber zuversichtlich

Uni, Studenten, Studium,

Wie eine neue Online-Befragung im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) zeigt, sind Bachelor-Studierende in hohem Maße Stress und Belastungen ausgesetzt, aber die meisten von ihnen können damit umgehen.

Personalvorstände formulieren klares Bekenntnis zum Bachelor

Blick aus der letzten Reihe in einen leeren Hörsaal der älteren Generation mit Kreidetafeln.

Die Wirtschaft bekennt sich zum fünften Mal seit 2004 zum Bachelor. 62 Personalvorstände haben auf Einladung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Stifterverbandes die hochschulpolitische Erklärung "Bologna@Germany 2012" unterzeichnet.

Neuer Bachelor-Studiengang Medizincontrolling

MSH-Medical-School-Hamburg

Der neue Bachelor-Studiengang Medizincontrolling der MSH Medical School Hamburg bietet eine medizinische und betriebswirtschaftliche Doppelqualifikation. Diese Kombination von Betriebswirtschaft und Medizin qualifiziert für Tätigkeiten im Gesundheitswesen, die in den Schnittstelle zwischen Medizin und Ökonomie liegen.

DSW-Studie "Studierende im Bachelor-Studium 2009"

Zwei Mädchen mit einem Rucksack gehen über eine grüne Wiese.

Die wirtschaftliche und soziale Lage der Bachelor-Studierenden unterscheidet sich nur wenig von jener der Diplom- und Magister-Studierenden. Das geht aus dem Sonderbericht „Studierende im Bachelor-Studium 2009“ hervor.

Bachelor sind in Unternehmen willkommen

Thumbs up Karriere mit Bachelor

Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule und Wirtschaft erklärte bei der Unterzeichnung der Bachelor-Welcome-Erklärung in Berlin: »Bachelor sind uns höchst willkommen.«

Bachelor auf dem Vormarsch

Im Prüfungsjahr 2009 haben knapp 338 700 Studierende erfolgreich eine Hochschulprüfung abgelegt. Davon erwarben rund 72 000 Studierende einen Bachelorabschluss (21 Prozent), die Mehrheit waren mit rund 105 700 jedoch traditioneller universitärer Art wie zum Beispiel Diplom oder Magister.

Magere Zwischenbilanz bei Bachelor-Studiengängen

Ein rotes Schild mit einem weißen Zeichen für ein Hut für ein Studiumabschluss.

Politische Entscheidungsträger in Deutschland versprachen sich von der Einführung des Bachelor-Studiums unter anderem eine Entschärfung des Fachkräftemangels. Eine erste Zwischenbilanz des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim für die Jahre 1998 bis 2006 fällt indessen ernüchternd aus.

Gute Perspektiven für Bachelor-Absolventen

Ein Sonnenuntergang in Orange über dem Meer.

Bachelor-Absolventen haben bei fächerübergreifender Betrachtung vergleichbare Chancen, eine Anstellung zu finden wie Absolventen früherer Studiengänge. Zu dem Ergebnis kommt die Studie zum Berufserfolg von Hochschulabsolventen von dem Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER-Kassel).

Zwei Drittel aller Studienanfänger wählten Bachelorstudium

Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamt zu Studierenden und Studienanfänger an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 zeigen, dass sich 66 Prozent aller Studienanfänger in einen Bachelorstudiengang einschrieben.

Bachelor-Studiengänge: Employability-Ranking 2008

CHE Hochschulranking BWL-VWL

Insgesamt haben Fachhochschulen hinsichtlich der Förderung der Beschäftigungsbefähigung ihrer Studenten nach wie vor die Nase vorn. Zu diesem Ergebnis kommt die Neuauflage des Employability-Ratings von CHE und dem Arbeitskreis Personalmarketing (dapm).

Bachelor-Studiengänge: Employability-Ranking 2007

CHE Hochschulranking BWL-VWL

Das aktuelle Employability-Rating von CHE und dem Arbeitskreis Personalmarketing bewertet die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in nahezu 400 Bachelor-Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen.

Neues duales Bachelor-Studium am Baltic College Güstrow

Hochspringende Niketurnschuhe.

Das Baltic College Güstrow startet ein duales Studium, bestehend aus dem Bachelor-Studiengang Unternehmensmanagement und dem IHK-Abschluss Kauffrau/Kaufmann für Marketingkommunikation. Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2007.

Absolventen-Gehaltsreport 2018/19: Höhere Einstiegsgehälter bei WiWis

Absolventen-Gehaltsreport-2018: Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Wie im Vorjahr verdienen die Wirtschaftsingenieure bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit 48.696 Euro im Schnitt am meisten. Sie legten im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019 damit um 458 Euro zu. Wirtschaftsinformatiker erhalten mit 45.566 Euro (2017: 45.449 Euro) und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, VWL und BWL und mit 43.033 Euro (2017: 42.265 Euro) ebenfalls etwas höhere Einstiegsgehälter.

Antworten auf Einstiegsgehalt 2.100€ - 2.200€ netto

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 54 Beiträge

Diskussionen zu Bachelor

Weitere Themen aus Einstiegsgehälter