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EinstiegsgehälterVersicherungsbranche

Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Wie schätzt ihr denn meine Chancen ein?

BSc WiMa 2,7
6 Monate Praktikum in Risk Management
Abschlussarbeit in der selben Versicherung (Solvency II Thema)
einige Aktuar Prüfungen durch das Studium anerkannt

Der Einstieg in die Firma vom Praktikum geht nicht aufgrund ner "Restrukturierung"

Würde an sich gerne im Risk Bereich bleiben oder evtl. auch in die Beratung gehen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Gut! Aber mach lieber den master um evtl unter ne note con 2.5 zu kommen! Macht den Wechsel dann einfacher;)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Bewirb dich doch parallel für geeignete Stellen und für Masterplätze. Wenn dir der Einstieg gelingt, wieso nicht. Ansonsten machst du halt den Master und steigst mit einem etwas höheren Gehalt ein.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Zu der Frage zum Vorstellungsprozess bei RVs: Ich habe das nicht als anders empfunden als bei Erstversicherungen. Wie immer ist es wohl auch hier entscheidend, was für eine Firmenkultur vorherrscht. Ich habe fast nur Standardverfahren erlebt und insgesamt auch recht wenig fachliche Fragen. (Was allerdings nicht überrascht, wenn man sich überlegt, dass man ja angenehme Kollegen einstellen will und keine "Autisten".) Bei den Rückversicherern ist es eher so, dass man als Bewerber mehr Konkurrenz hat. Ein großartig anderes Auswahlverfahren habe ich aber nicht wahrnehmen können.

Zu der Frage oben: Ich persönlich würde dich wohl zum VG einladen. Allgemein hatte ich den Eindruck, dass die Branche halt doch sehr tradiert ist, sprich: je höher die formale Qualifikation, desto besser. Das scheint unabhängig davon zu sein, wieviel Praxiserfahrung ein Bewerber mitbringt. Wenn das für dich eine Lösung sein könnte, versuch es mal in der Schweiz. Ist aktuell zwar ein schwieriges Umfeld, aber die Schweizer nehmen gerne Bachelor oder auch FH-Leute, weil das keine "arroganten Fachidioten" sind. Noten sind in der Schweiz auch nicht so wichtig. Du musst dich halt drauf einlassen wollen und auch nicht den Fehler machen, zu denken, dass sei alles wie in D nur weil man dort auch Deutsch spricht.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche als Diplom-Kaufmann

In August 2015 mit 4. Jahren Beruferfahrung mit PVT 7,5 eingestiegen. Nach einem Jahr PVT 8 mit insgesamt 14 Gehältern als Diplom-Kaufmann bei öffentlichem Versicherer. Studium wurde voll als Berufserfahrung anerkannt, so dass bald die Endstufe erreicht ist. Dazu üppige Altersvorsorge durch Arbeitgeber finanziert, darf man auch nicht vergessen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche als Diplom-Kaufmann

wie geht es eigentlich weiter wenn man die Endstufe erreicht? Das geht ja relativ schnell wenn man mit PTV 8 oder 7 einsteigt.

VG

Lounge Gast schrieb:

In August 2015 mit 4. Jahren Beruferfahrung mit PVT 7,5
eingestiegen. Nach einem Jahr PVT 8 mit insgesamt 14
Gehältern als Diplom-Kaufmann bei öffentlichem Versicherer.
Studium wurde voll als Berufserfahrung anerkannt, so dass
bald die Endstufe erreicht ist. Dazu üppige Altersvorsorge
durch Arbeitgeber finanziert, darf man auch nicht vergessen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Dann bleibt man dort und bekommt logischerweise jedes Jahr die Tariferhöhungen. Oder nen AT-Vertrag, wenn man den Job wechselt und der höher dotiert ist o.ä. Mich würde mal interessieren, wie hoch dotiert die AT-Stufen bei anderen Versicherern sind?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Sind AT - Vertäge ohne Überstundenregelung ? Ich finde es ziemlich gut, dass man im TV 38h Arbeitzeit hat und diese dann abbauen kann. Das ist mir persönlich sehr sehr viel wert. d.h 70k mit Überstundenregelung sind mir mehr wert als 80k ohne diese Regelung.

Lounge Gast schrieb:

Dann bleibt man dort und bekommt logischerweise jedes Jahr
die Tariferhöhungen. Oder nen AT-Vertrag, wenn man den Job
wechselt und der höher dotiert ist o.ä. Mich würde mal
interessieren, wie hoch dotiert die AT-Stufen bei anderen
Versicherern sind?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Mal abgesehen von der Entlohnung und den netten Gimmiks weiß ich nicht, ob ich noch einmal in der Versicherung anfangen würde.

Letztendlich verschlanken sich alle Versicherer gerade. Klar, auch ich kann mir sagen "Was geht mich das an? Ich bin relativ jung (5 Jahre BE) und werde schon woanders einen Job finden".

Aber denkt man mal 15-20 Jahre weiter, dann ist das halt nicht mehr so. Man ist festgelegt auf eine Branche, die sich über Jahre hinweg einen massiven Wasserkopf aufgebaut hat, angesichts der Tatsache, dass sie letztendlich eine immaterielle Leistung anbietet.

Wer sagt eigentlich, dass Google nicht irgendwann auf die idee kommt, Versicherungen anzubieten? Oder Facebook?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

welche Vesicherer wären den sicher? öfentlich rechtliche? Rückversicherer? Naja mit dem gleichen Argument fallen auch Banken weg. Es bleibt der klassische IT job - hier konkurriert man aber mit Informatiker & zusätzlich gibt es da die Tendenz zum Outsourcing

Lounge Gast schrieb:

Mal abgesehen von der Entlohnung und den netten Gimmiks weiß
ich nicht, ob ich noch einmal in der Versicherung anfangen
würde.

Letztendlich verschlanken sich alle Versicherer gerade. Klar,
auch ich kann mir sagen "Was geht mich das an? Ich bin
relativ jung (5 Jahre BE) und werde schon woanders einen Job
finden".

Aber denkt man mal 15-20 Jahre weiter, dann ist das halt
nicht mehr so. Man ist festgelegt auf eine Branche, die sich
über Jahre hinweg einen massiven Wasserkopf aufgebaut hat,
angesichts der Tatsache, dass sie letztendlich eine
immaterielle Leistung anbietet.

Wer sagt eigentlich, dass Google nicht irgendwann auf die
idee kommt, Versicherungen anzubieten? Oder Facebook?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Großartige Beschreibung! Danke, habe sehr gelacht. Genau so isses - ich habe rein gar nichts hinzuzufügen. ;-D

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Schaden-/Unfallversicherung: Mehr Vielfalt und (Lebens-) Themen über das gesamte Spektrum (im englischen heißt das Geschäftssegment auch property/casualty oder schlicht "non-life"), höhere Profitabilität (wenn gut gemanagt) - insbesondere im ewig andauernden Niedrigzinsumfeld, grds. mehr Chancen auf internationale Weiterentwicklung / Projekte (wenn gewünscht) und Nähe zur Rückversicherung (wenn man da vielleicht auch mal hin möchte).

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

  1. Die großen Versicherer haben Systemwechsel und Weltkriege überlebt. Da wird sie die Digitalisierung nicht schaffen..

  2. Gerade der, der das Kapital hat, hat die Mittel um sich zu verändert. Nur, weil die Marken schwerfällig wirken, müssen sie es nicht sein. Gerade bei den Großen gehen Hunderte Millionen in die Digitalisierung. Teilweise gibt es schon Agenturen, die komplett online, aber persönlich, und rechtlich sicher beraten. Die Marktreife der Technik wird in ca. 3 Jahren erreicht sein und dann flächendeckend eingeführt

  3. Google und Facebook werden deswegen niemals Versicherungen (ohne Partner) anbieten, weil die rechtlichen Vorgaben in Zukunft immer schärfer werden und diese Anbieter das know-how (siehe Punkt 2) dafür nicht haben

  4. Selbst wenn Google & Co die Milliarden aus den anderen Zweigen herausziehen könnten, um überhaupt rechtssicher vermitteln zu können, brauchen sie immer noch etwas, dass sie vermitteln und wer bietet das an?

Lounge Gast schrieb:

Mal abgesehen von der Entlohnung und den netten Gimmiks weiß
ich nicht, ob ich noch einmal in der Versicherung anfangen
würde.

Letztendlich verschlanken sich alle Versicherer gerade. Klar,
auch ich kann mir sagen "Was geht mich das an? Ich bin
relativ jung (5 Jahre BE) und werde schon woanders einen Job
finden".

Aber denkt man mal 15-20 Jahre weiter, dann ist das halt
nicht mehr so. Man ist festgelegt auf eine Branche, die sich
über Jahre hinweg einen massiven Wasserkopf aufgebaut hat,
angesichts der Tatsache, dass sie letztendlich eine
immaterielle Leistung anbietet.

Wer sagt eigentlich, dass Google nicht irgendwann auf die
idee kommt, Versicherungen anzubieten? Oder Facebook?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

wenn Google das möchte, könnten sie ganze Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Und wenn die großen Versicherungskonzerne wollten, dann kaufen sie sich Internetdienstleister ein...nein, das haben sie ja schon... ;)

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Nein, deine Ausführungen machen deutlich, dass du keine Ahnung von der Branche und dem Geschäft hast. Mal davon abgesehen, dass Google Milliarden investieren müsste, wäre kein einziges technisches oder rechtliches Problem gelöst.

Man müsste daher einen Konzern kaufen, der bei der Digitalisierung schon soweit ist, dass man auf dem Markt bestehen könnte. Also einen der ganz großen.

Jetzt mal ein kleiner Vergleich:

Google Inc:
Umsatz: 1,8 Milliarden

Allianz SE
Umsatz: 125,2 Milliarden

Fällt dir was auf?

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Alleine die Allianz hat 125 Milliarden (Gewinn 10 Milliarden) oder die Züricher 68 Milliarden Umsatz.

Die Nr. 1 (Allianz) oder die Nummer 2 (AIG) zählen zu den 15 größten Unternehmen der Welt.

Man müsste aber einen in der Größe schlucken, wenn man wirklich den Markt beherrschen will, weil nur die das Know-How haben. Gerade im Bereich Digitalisierung. Irgendeinen Zwerg kaufen, bringt es nicht. Außerdem würden die Großkonzerne der Finanzindustrie das vermutlich auch nicht zulassen, sondern mitbieten.

Oder alternativ müsste man sich gegen die Großen stellen.

Seien wir ehrlich:

Google müsste sein komplettes Geschäft auf Versicherungen konzentrieren und dann gäbe es immer noch Konkurrenten, die doppelt so groß sind, den Markt kennen und die beste Infrastruktur haben....

Gleichzeitig würde man das Kerngeschäft vernachlässigen und die Konkurrenz da quasi einladen.

Das wäre doch Wahnsinn! Nein, auch Google kann nicht einfach so einsteigen, ohne Angst zu haben, zerquetscht zu werden.

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Du vergleichst den Google-Umsatz für Deutschland mit dem Allianz Umsatz weltweit. Das passt nicht so ganz ;)

Natürlich ist die Allianz das weitaus größere Unternehmen, aber ein wenig mehr Umsatz hat Google schon ;)

Grundsätzlich hast du aber recht. Wie will denn Google mit den Unternehmen konkurrieren, die viel größer sind, als es selbst und selbst innovationstreiber in der Branche sind? Ich meine, das sind doch nicht nur Versicherungen, sondern die sind doch gleichzeitig Banken und Investmentgesellschaften.

Alleine die beiden Allianz-Töchter Pimco und AGI verwalten 5,7 Billionen Euro. Und das ist nur die Kapitalanlage.

Mit welchem Kapital will man denn da bestehen als Google?

Lounge Gast schrieb:

Nein, deine Ausführungen machen deutlich, dass du keine
Ahnung von der Branche und dem Geschäft hast. Mal davon
abgesehen, dass Google Milliarden investieren müsste, wäre
kein einziges technisches oder rechtliches Problem gelöst.

Man müsste daher einen Konzern kaufen, der bei der
Digitalisierung schon soweit ist, dass man auf dem Markt
bestehen könnte. Also einen der ganz großen.

Jetzt mal ein kleiner Vergleich:

Google Inc:
Umsatz: 1,8 Milliarden

Allianz SE
Umsatz: 125,2 Milliarden

Fällt dir was auf?

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Mal ehrlich. Hast du die Bilanz von AGI mal angesehen? Das ist nur eine von mehreren Allianz-Töchtern. Die verwalten alleine 3,36 Billionen Euro. Dazu kommt noch Pimco, Allianz Leben usw.. würdest du Google echt empfehlen, den Markt anzugreifen?

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Was nützt dir ein kleines Unternehmen? Die arbeiten doch noch mit Papieranträgen und haben von der Digitalisierung keine Ahnung. Du müsstest schon einen großen fressen.

Absoluter Vorreiter bei der Digitalisierung ist tatsächlich die schwerfälligwirkende Allianz. Wir haben für die gearbeitet. Da ist die virtuelle Beratung in ein paar Jahren reif für den Markt. Rechtssicher.

Nur ist so ne Allianz halt viel größer als Google und frisst eher Google auf

Lounge Gast schrieb:

wenn Google das möchte, könnten sie ganze
Versicherungsunternehmen und damit das benötigte knowhow
einkaufen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal, welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt? Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Nein, keiner unterschätzt hier Google.

Du unterschätzt ganz einfach die großen Versicherer, weil du nicht kapierst, dass Versicherung nur einen kleinen Teil des Portfolios ausmachen und sie in Wirklichkeit Giganten mit Banklizenzen sind, die viel kapitalkräftiger und innovativer sind, als du meinst.

Das ist wie bei der PR-Nummer von Google mit dem selbstfahrenden Autos. Wirkt total toll. Ich arbeite selbst bei einem Automobilkonzern. Wir entwickeln und testen selbstfahrende Autos bereits seit 20 Jahren. Wenn wir wollten (und vom Gesetzgeber her dürften), wären die Morgen auf den Straßen.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den
Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel
durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität
raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet
generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz
sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle
Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal,
welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt?
Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Dein eigenes Argument widerlegt deine komplette Argumentation:

Die DDR-Versicherungen kamen in eine marktwirtschaftlichen Wettbewerbssituation. Dort sind sie natürlich untergegangen, weil sie nicht das Know-How und Kapital hatten.

Die Versicherungen gibt es heute übrigens noch. Sie wurden mehrfach umbenannt. Heute heißen sie "Deutsche Versicherungs-AG" und der Deutschen Lebensversicherungs-AG.

Sie sind ein Teil des Allianz-Konzerns.

In deinem Beispiel ist Google aber mehr die staatliche DDR-Versicherung, als die Allianz..

Lounge Gast schrieb:

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den
Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel
durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität
raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet
generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz
sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle
Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal,
welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt?
Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Mal davon abgesehen, dass die DDR-Versicherungen von der Allianz aufgekauft wurden und sie daher immer noch existieren, mal ganz praktische Fragen:

  • Ein Unwetter verursacht plötzliche Schäden in Höhe von 5 Milliarden. Mit welchen Rücklagen bezahlt Google die seinen Versicherten?

  • Kapitalanleger möchten Vermögen anlegen. Mit welchen Know-How und Sicherungsvermögen will Google das Kapital verwalten und mehren?

Google hat doch weder das Know-How noch die Kapitalrücklagen, um ein großer Spieler auf dem Finanzmarkt zu sein. Wie viel Eigenkapitel (das müssen ja Finanzkonzerne haben) hat Google überhaupt? Wieviel Kapital wäre gebunden und nicht mehr im Kerngeschäft verfügbar?

Einen Versicherer kaufen würde nicht funktionieren. Das langt auch nicht, weil man auch eine Banklizenz braucht. Die Großen sind viel größer als Google und die Kleinen haben die Kompetenz einfach nicht, um mit den großen mitzuhalten. Mal ganz davon abgesehen, dass die Großen mitbieten würden.

Es ist schon fatal, wie du Unternehmen unterschätzt, die so viel älter und finanzkräftiger sind als Google und wie du das Unternehmen überschätzt, nur weil es sehr laut und intensiv PR betreibt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den
Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel
durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität
raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet
generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz
sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle
Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal,
welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt?
Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Mir scheint, du verstehst nicht so ganz, dass die Versicherungskonzerne nicht nur Versicherungen verticken, sondern in der Regel auch Finanzkonzerne sind.

Das Versicherungsgeschäft macht da nur einen Bruchteil des Umsatzes aus. Alleine, dass bei zwei Töchtern einer einzigen Gesellschaft (siehe oben) mal eben 5 Billionen verwaltet werden, sollte dir doch zu denken gehen.

P.S. Stamme aus der ehemaligen DDR. Die Versicherungen wurden nach der Wende von der Allianz, in Kooperation mit dem Bund, restrukturiert und 1998 endgültig in den Konzern übernommen. Von untergehen kann da gar keine Rede sein.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den
Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel
durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität
raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet
generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz
sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle
Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal,
welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt?
Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Die DDR-Versicherungen waren keine privaten Versicherungen sondern marode Staatsunternehmen. Nach der Wende hat sich dann der Bund einen privaten Partner (Name wurde hier mehrfach genannt) geholt, der die maroden Versicherungen auf Vordermann gebracht hat. Das hat Jahre gedauert. Sie wurden anschließend in den Konzern eingegliedert. Da sind sie immer noch. Die DDR-Versicherungen haben damit die Wende überlebt.

Wenn aber schon der Branchenprimus und Weltmarkt- und Innovationsführer viele Jahre braucht, um einen "Kleinen" langfristig wettbewerbsfähig zu machen, wie lange würde dann wohl Google brauchen, um mit einem "Kleinen" wettbewerbsfähig zu werden? Und das ohne Kapital, Erfahrung und Know-How.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread ist ein bisschen abgedriftet, aber bei den
Kommentaren hier sieht man eines ganz deutlich:

Euch ist noch nicht im Mindesten klar, was für einen Wandel
durch Google etc. wir sehen. Ich lese hier die Mentalität
raus: "Naja, die paar Anzeigen, die Google schaltet
generieren halt ein bisschen Umsatz. Was juckt die Allianz
sowas?"

Und speziell zum Thema "Die Versicherungen haben alle
Systemwechsel überstanden" - dann erzähl mir doch mal,
welche alt-eingesessenen DDR-Versicherer es heute noch gibt?
Bzw. welche Versicherer es in der DDR gab?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Wenn wir mal weg gehen von PR-Meistern wie Google, deren tatsächliche Innovationen außerhalb ihres Kerngeschäftes, fast immer nur toll präsentierte Luftnummern (typisches Beispiel.... das Google Driverless Car wurde mit dem Partner VW/Audi entwickelt.... dann hat sich Google alleine an einem Prototyp versucht.... der packt nicht einmal 40 KM/h) darstellen...

...natürlich wird sich die Versicherungsbranche ändern. Die Digitalisierung ist das große Thema bei den Großkonzernen und es werden Hunderte von Millionen investiert. Am Ende kostet das genauso Arbeitsplätze, wie in der Industrie auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Was wollt ihr eigentlich alle mit den "Driverless Cars" usw? Das ist Augenwischerei und Marketing, sonst nichts. Dessen sind sich Google und Mercedes sicher sehr bewusst.

Aber weil sie dadurch Medienpräsenz bekommen, werden diese Dinge halt vorangetrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Versicherungen sind - im Gegensatz zum Auto - von nicht-materieller Natur. Man kann sie kaufen, und hat ein Stück Papier in der Hand.

Aus welcher Welt kommen diese Versicherung-Riesenkonzerne mit ihren Tausenden Mitarbeitern? Aus der Welt, in der ebendieses Stück Papier 10mal kopiert, 5mal erfasst werden musste. Aus der Welt, in der außer dem Namen, dem Geburtsdatum, dem Wohnort und (evtl.) der Schadenhistorie nichts bekannt war über den Kunden. Und aus der Welt, in der die Zinsgarantie von 4% p.a. nichts wert war, weil der Kapitalmarkt selbst jedes Jahr 5-8% generiert hat (10-jährige Bundesanleihen).

Diese Welt verschwindet, und die Eiferer hier reden von "was soll Google machen? Die haben kein Know-how!"

Ja, Google hat kein Know-how davon,

  • wie man ein Stück Papier 10mal kopiert
  • wie man Daten 5mal erfasst
  • wie man aus Unkenntnis heraus tarifiert

Das ist aber nicht die Frage, sondern die Frage ist eher, ob man dieses "Know-how" wirklich braucht, um Versicherungen zu verkaufen - d.h., ein immaterielles Gut zu produzieren?!

Wie gesagt, ich bin seit 5 Jahren dabei. Ich würde nicht noch einmal bei einer Versicherung einsteigen. Klar, für mein Arbeitsleben wird die Arbeit noch da sein, wenn ich genügend oft bereit bin, mich zu verändern. Aber ich habe schon jetzt das Gefühl, in einer Welt zu arbeiten, die schwerfällig ist und wo sich nichts bewegt.

Lounge Gast schrieb:

Wenn wir mal weg gehen von PR-Meistern wie Google, deren
tatsächliche Innovationen außerhalb ihres Kerngeschäftes,
fast immer nur toll präsentierte Luftnummern (typisches
Beispiel.... das Google Driverless Car wurde mit dem Partner
VW/Audi entwickelt.... dann hat sich Google alleine an einem
Prototyp versucht.... der packt nicht einmal 40 KM/h)
darstellen...

...natürlich wird sich die Versicherungsbranche ändern. Die
Digitalisierung ist das große Thema bei den Großkonzernen und
es werden Hunderte von Millionen investiert. Am Ende kostet
das genauso Arbeitsplätze, wie in der Industrie auch.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Nur einmal ein paar ganz praktische Fragen:

  • Wie bezahlt Google Schäden? 2015 waren die Einnahmen im Sachbereich der Branche niedriger als die Ausgaben für Schäden (Unwetter). Woher nimmt Google die Rücklagen oder welche Sparte soll das Ganze ausgleichen?

  • Wer begutachtet die Schäden? Wer legt die Schadenshöhen fest? Welche Struktur steckt dahinter?

  • Wie will Google Vermögen verwalten? Mit welcher Struktur?Wie will es das Ganze anlegen, damit Google und der Kunde Gewinn machen?

  • Woher bekommt Google das Eigenkapital? Woher ein Sicherungsvermögen?

  • Woher bekommt Google eine Banklizenz?

Die Liste kann man problemlos fortsetzen. Leider hast du auch von der Branche keine Ahnung und auch nicht, wie sie technisch aufgestellt ist. Das entlarvt auch deine Peine Polemik mit dem Papier. Papier gibt es nur noch für den Kunden. Der Rest ist bereits komplett elektronisch. Mal nur, falls du es nicht weißt:

Wenn ein Vertreter zum Kunden kommt, wird alles elektronisch aufgenommen und unterschrieben. Die Beratung erfolgt über eine Beratungssoftware, die alles rechtlich sauber dokumentiert.

Gibt es spezielle Fachfragen, dann kann der Vertreter sich einen Spezialisten direkt(!) auf den Rechner schalten lassen.
Inzwischen wird längst getestet, diesen Prozess komplett ohne den Besuch vor Ort, sondern mit elektronischer Beratung, durchzuführen.

So läuft es zumindest bei der Allianz, dem Branchenriesen, an dem sich Google orientieren müsste. Das ist der Standard.

Lounge Gast schrieb:

Was wollt ihr eigentlich alle mit den "Driverless
Cars" usw? Das ist Augenwischerei und Marketing, sonst
nichts. Dessen sind sich Google und Mercedes sicher sehr
bewusst.

Aber weil sie dadurch Medienpräsenz bekommen, werden diese
Dinge halt vorangetrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Versicherungen sind - im Gegensatz zum Auto - von
nicht-materieller Natur. Man kann sie kaufen, und hat ein
Stück Papier in der Hand.

Aus welcher Welt kommen diese Versicherung-Riesenkonzerne mit
ihren Tausenden Mitarbeitern? Aus der Welt, in der ebendieses
Stück Papier 10mal kopiert, 5mal erfasst werden musste. Aus
der Welt, in der außer dem Namen, dem Geburtsdatum, dem
Wohnort und (evtl.) der Schadenhistorie nichts bekannt war
über den Kunden. Und aus der Welt, in der die Zinsgarantie
von 4% p.a. nichts wert war, weil der Kapitalmarkt selbst
jedes Jahr 5-8% generiert hat (10-jährige Bundesanleihen).

Diese Welt verschwindet, und die Eiferer hier reden von
"was soll Google machen? Die haben kein Know-how!"

Ja, Google hat kein Know-how davon,

  • wie man ein Stück Papier 10mal kopiert
  • wie man Daten 5mal erfasst
  • wie man aus Unkenntnis heraus tarifiert

Das ist aber nicht die Frage, sondern die Frage ist eher, ob
man dieses "Know-how" wirklich braucht, um
Versicherungen zu verkaufen - d.h., ein immaterielles Gut zu
produzieren?!

Wie gesagt, ich bin seit 5 Jahren dabei. Ich würde nicht noch
einmal bei einer Versicherung einsteigen. Klar, für mein
Arbeitsleben wird die Arbeit noch da sein, wenn ich genügend
oft bereit bin, mich zu verändern. Aber ich habe schon jetzt
das Gefühl, in einer Welt zu arbeiten, die schwerfällig ist
und wo sich nichts bewegt.

Lounge Gast schrieb:

Wenn wir mal weg gehen von PR-Meistern wie Google, deren
tatsächliche Innovationen außerhalb ihres Kerngeschäftes,
fast immer nur toll präsentierte Luftnummern (typisches
Beispiel.... das Google Driverless Car wurde mit dem
Partner
VW/Audi entwickelt.... dann hat sich Google alleine an
einem
Prototyp versucht.... der packt nicht einmal 40 KM/h)
darstellen...

...natürlich wird sich die Versicherungsbranche ändern.
Die
Digitalisierung ist das große Thema bei den
Großkonzernen und
es werden Hunderte von Millionen investiert. Am Ende
kostet
das genauso Arbeitsplätze, wie in der Industrie auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Hatte diese Woche einen Vertreter von der großen Firma mit A da. Du weißt schon, dass die kein Papier mehr benutzen und alles am Rechner abläuft?

Die eingesetzte Software hat einen guten und stabilen Eindruck hinterlassen. Da waren auch alle Verträge bis ins Detail einsehbar.

Da ich selbst in der Softwareberatung tätig bin, kann ich das gut einschätzen. Die Entwicklung von solchen Tools und Programme dauert Jahre und kosten Hunderte von Millionen.

Ich glaube du unterschätzt da die Innovationskraft der Versicherer grandios. Vielleicht ist das Image etwas bieder, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen.

Lounge Gast schrieb:

Was wollt ihr eigentlich alle mit den "Driverless
Cars" usw? Das ist Augenwischerei und Marketing, sonst
nichts. Dessen sind sich Google und Mercedes sicher sehr
bewusst.

Aber weil sie dadurch Medienpräsenz bekommen, werden diese
Dinge halt vorangetrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Versicherungen sind - im Gegensatz zum Auto - von
nicht-materieller Natur. Man kann sie kaufen, und hat ein
Stück Papier in der Hand.

Aus welcher Welt kommen diese Versicherung-Riesenkonzerne mit
ihren Tausenden Mitarbeitern? Aus der Welt, in der ebendieses
Stück Papier 10mal kopiert, 5mal erfasst werden musste. Aus
der Welt, in der außer dem Namen, dem Geburtsdatum, dem
Wohnort und (evtl.) der Schadenhistorie nichts bekannt war
über den Kunden. Und aus der Welt, in der die Zinsgarantie
von 4% p.a. nichts wert war, weil der Kapitalmarkt selbst
jedes Jahr 5-8% generiert hat (10-jährige Bundesanleihen).

Diese Welt verschwindet, und die Eiferer hier reden von
"was soll Google machen? Die haben kein Know-how!"

Ja, Google hat kein Know-how davon,

  • wie man ein Stück Papier 10mal kopiert
  • wie man Daten 5mal erfasst
  • wie man aus Unkenntnis heraus tarifiert

Das ist aber nicht die Frage, sondern die Frage ist eher, ob
man dieses "Know-how" wirklich braucht, um
Versicherungen zu verkaufen - d.h., ein immaterielles Gut zu
produzieren?!

Wie gesagt, ich bin seit 5 Jahren dabei. Ich würde nicht noch
einmal bei einer Versicherung einsteigen. Klar, für mein
Arbeitsleben wird die Arbeit noch da sein, wenn ich genügend
oft bereit bin, mich zu verändern. Aber ich habe schon jetzt
das Gefühl, in einer Welt zu arbeiten, die schwerfällig ist
und wo sich nichts bewegt.

Lounge Gast schrieb:

Wenn wir mal weg gehen von PR-Meistern wie Google, deren
tatsächliche Innovationen außerhalb ihres Kerngeschäftes,
fast immer nur toll präsentierte Luftnummern (typisches
Beispiel.... das Google Driverless Car wurde mit dem
Partner
VW/Audi entwickelt.... dann hat sich Google alleine an
einem
Prototyp versucht.... der packt nicht einmal 40 KM/h)
darstellen...

...natürlich wird sich die Versicherungsbranche ändern.
Die
Digitalisierung ist das große Thema bei den
Großkonzernen und
es werden Hunderte von Millionen investiert. Am Ende
kostet
das genauso Arbeitsplätze, wie in der Industrie auch.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Bei was für einem Versicherer bist du denn bitte? Bei uns geht überhaupt nichts mehr mit Papier. Intern wird alles elektronisch verarbeitet.

Steinzeit-Versicherungss AG? ;)

Die Frage ist ernstgemeint..

Lounge Gast schrieb:

Was wollt ihr eigentlich alle mit den "Driverless
Cars" usw? Das ist Augenwischerei und Marketing, sonst
nichts. Dessen sind sich Google und Mercedes sicher sehr
bewusst.

Aber weil sie dadurch Medienpräsenz bekommen, werden diese
Dinge halt vorangetrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema:
Versicherungen sind - im Gegensatz zum Auto - von
nicht-materieller Natur. Man kann sie kaufen, und hat ein
Stück Papier in der Hand.

Aus welcher Welt kommen diese Versicherung-Riesenkonzerne mit
ihren Tausenden Mitarbeitern? Aus der Welt, in der ebendieses
Stück Papier 10mal kopiert, 5mal erfasst werden musste. Aus
der Welt, in der außer dem Namen, dem Geburtsdatum, dem
Wohnort und (evtl.) der Schadenhistorie nichts bekannt war
über den Kunden. Und aus der Welt, in der die Zinsgarantie
von 4% p.a. nichts wert war, weil der Kapitalmarkt selbst
jedes Jahr 5-8% generiert hat (10-jährige Bundesanleihen).

Diese Welt verschwindet, und die Eiferer hier reden von
"was soll Google machen? Die haben kein Know-how!"

Ja, Google hat kein Know-how davon,

  • wie man ein Stück Papier 10mal kopiert
  • wie man Daten 5mal erfasst
  • wie man aus Unkenntnis heraus tarifiert

Das ist aber nicht die Frage, sondern die Frage ist eher, ob
man dieses "Know-how" wirklich braucht, um
Versicherungen zu verkaufen - d.h., ein immaterielles Gut zu
produzieren?!

Wie gesagt, ich bin seit 5 Jahren dabei. Ich würde nicht noch
einmal bei einer Versicherung einsteigen. Klar, für mein
Arbeitsleben wird die Arbeit noch da sein, wenn ich genügend
oft bereit bin, mich zu verändern. Aber ich habe schon jetzt
das Gefühl, in einer Welt zu arbeiten, die schwerfällig ist
und wo sich nichts bewegt.

Lounge Gast schrieb:

Wenn wir mal weg gehen von PR-Meistern wie Google, deren
tatsächliche Innovationen außerhalb ihres Kerngeschäftes,
fast immer nur toll präsentierte Luftnummern (typisches
Beispiel.... das Google Driverless Car wurde mit dem
Partner
VW/Audi entwickelt.... dann hat sich Google alleine an
einem
Prototyp versucht.... der packt nicht einmal 40 KM/h)
darstellen...

...natürlich wird sich die Versicherungsbranche ändern.
Die
Digitalisierung ist das große Thema bei den
Großkonzernen und
es werden Hunderte von Millionen investiert. Am Ende
kostet
das genauso Arbeitsplätze, wie in der Industrie auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

...auch wenn hier gerade eine ganz andere Diskussion zu laufen scheint ...

Ich schließe mich dem Poster vom 22.06.16 an bzw. sage konkret, dass ich nicht noch einmal in einer Versicherung anfangen würde (bin der, der den Post vom Mai geschrieben hat mit den 60k Einstiegsgehalt).

Es stimmte für mich, dass das Gehalt und die Sozialleistungen und sonstigen Extras alle gut sind. Da konnte ich nicht meckern. Problematisch waren die Inhalte (bin promovierter Physiker): Wenn meine ganze Tätigkeit darin besteht, Dreisatzrechnungen mit Excel zu erstellen oder Daten von einer Excel-Datei in die andere zu kopieren, dann ist das weder befriedigend noch in irgendeiner Weise meiner Ausbildung entsprechend. Dass ich nicht jeden Tag das Rad neu erfinden würde, war klar. Aber: Datenanalyse? Machen wir nicht. Statistische Modellierungen? Konzeptarbeit? Fehlanzeige. Stattdessen stupides Excelschubsen, das zuweilen an Auswürfeln erinnert. Aber Hauptsache, die Pappnasen in der Zentrale bekommen ihre Blankodaten. Ich hoffe, dass das bei anderen Versicherern anders ist, ich will es aber nicht ausprobieren, sondern wechsle nun komplett die Branche. Schade. Aber wenn einen die Arbeit nur langweilt, dann stimmt die Work-Life-Balance halt auch nicht (obwohl ich immer mit 40 Stunden hinkomme). Und den Rest meines Lebens den halben Tag lang Kaffee trinken ist keine besonders gute Aussicht.

Nicht falsch verstehen: Bin 100%ig sicher, dass es sie gibt, die tollen, interessanten, herausfordernden Mathematiker-Jobs bei Versicherungen, bei RVs vielleicht sogar mit einem gewissen Forschungsanspruch (Modellierung von NatCat etc. pp.). Allein mir fehlt die Idee, wie man da dran kommen sollte, wenn man nicht zufällig die entscheidenden Leute kennt.
Was für mich bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein fettes Gehalt nicht richtig wichtig ist

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Ach, danke für die Zustimmung. Bin der Poster vom 22.6. und damit mit Dir "auf einer Wellenlänge".

Was mich interessiert: Wohin wechselst Du und wie hast Du das "eingefädelt"?

Lounge Gast schrieb:

...auch wenn hier gerade eine ganz andere Diskussion zu
laufen scheint ...

Ich schließe mich dem Poster vom 22.06.16 an bzw. sage
konkret, dass ich nicht noch einmal in einer Versicherung
anfangen würde (bin der, der den Post vom Mai geschrieben hat
mit den 60k Einstiegsgehalt).

...

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Ich halte mal fest, wie schwer du es in deinem Job hast bei der Allianz:

  • 40 Stunden Woche
  • 60k Gehalt
  • Arbeit stresst dich genau Null
  • zahlreiche Sozialleistungen

Das würde ich auch hinwerfen ;)

Lounge Gast schrieb:

...auch wenn hier gerade eine ganz andere Diskussion zu
laufen scheint ...

Ich schließe mich dem Poster vom 22.06.16 an bzw. sage
konkret, dass ich nicht noch einmal in einer Versicherung
anfangen würde (bin der, der den Post vom Mai geschrieben hat
mit den 60k Einstiegsgehalt).

Es stimmte für mich, dass das Gehalt und die Sozialleistungen
und sonstigen Extras alle gut sind. Da konnte ich nicht
meckern. Problematisch waren die Inhalte (bin promovierter
Physiker): Wenn meine ganze Tätigkeit darin besteht,
Dreisatzrechnungen mit Excel zu erstellen oder Daten von
einer Excel-Datei in die andere zu kopieren, dann ist das
weder befriedigend noch in irgendeiner Weise meiner
Ausbildung entsprechend. Dass ich nicht jeden Tag das Rad neu
erfinden würde, war klar. Aber: Datenanalyse? Machen wir
nicht. Statistische Modellierungen? Konzeptarbeit?
Fehlanzeige. Stattdessen stupides Excelschubsen, das zuweilen
an Auswürfeln erinnert. Aber Hauptsache, die Pappnasen in der
Zentrale bekommen ihre Blankodaten. Ich hoffe, dass das bei
anderen Versicherern anders ist, ich will es aber nicht
ausprobieren, sondern wechsle nun komplett die Branche.
Schade. Aber wenn einen die Arbeit nur langweilt, dann stimmt
die Work-Life-Balance halt auch nicht (obwohl ich immer mit
40 Stunden hinkomme). Und den Rest meines Lebens den halben
Tag lang Kaffee trinken ist keine besonders gute Aussicht.

Nicht falsch verstehen: Bin 100%ig sicher, dass es sie gibt,
die tollen, interessanten, herausfordernden Mathematiker-Jobs
bei Versicherungen, bei RVs vielleicht sogar mit einem
gewissen Forschungsanspruch (Modellierung von NatCat etc.
pp.). Allein mir fehlt die Idee, wie man da dran kommen
sollte, wenn man nicht zufällig die entscheidenden Leute kennt.
Was für mich bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein fettes
Gehalt nicht richtig wichtig ist

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Lounge Gast schrieb:

Ich halte mal fest, wie schwer du es in deinem Job hast bei
der Allianz:

  • 40 Stunden Woche
  • 60k Gehalt
  • Arbeit stresst dich genau Null
  • zahlreiche Sozialleistungen

Das würde ich auch hinwerfen ;)

Er hat doch dargelegt, dass das Gehalt eben nicht alles ist. Wer einmal so einen Job hatte, kann das auch nachvollziehen. 7 von 8 Stunden täglich nur Zeit schinden oder stupide Sachen machen ist auf Dauer genauso ungesund wie täglich 10h zu brennen.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Ich bin zwar nicht derjenige, der "hingeworfen" hat, aber der Poster drunter, den interessiert, wohin es ihn zieht.

Mal kurz zum Überlegen: Der Schreiber ist promovierter Physiker (d.h., er hat ein Diplom in Physik und einen Dr. rer. nat.).

Er hat doch gar nicht geschrieben, dass er unzufrieden ist mit Gehalt oder Gimmiks, sondern eben mit der Aufgabe an sich! Er hat auch nicht behauptet, dass er es schwer hat, sondern, dass der Bore-Out vor der Tür steht.

Lounge Gast schrieb:

Ich halte mal fest, wie schwer du es in deinem Job hast bei
der Allianz:

  • 40 Stunden Woche
  • 60k Gehalt
  • Arbeit stresst dich genau Null
  • zahlreiche Sozialleistungen

Das würde ich auch hinwerfen ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

... also dass ich bei der Allianz war, habe ich nie behauptet.

Nun, ich gehe zurück in die Forschung, was im Endeffekt nicht so schwierig einzufädeln war, weil ich ja vorher in der Branche war und daher auch einige Kontakte bestanden. Klar, das Problem an der Uni ist immer, dass öfter mal das Geld nicht da ist, aber da hatte ich gerade Glück. Das braucht es halt auch immer.

Und verdiensttechnisch ist es nicht viel schlechter. Schließlich muss jeder für sich selbst beantworten, was ihm die zusätzliche Freiheit wert ist. An der Uni juckt es niemanden, ob du 30, 40 oder 50 Stunden die Woche arbeitest. Du musst halt liefern. Im vorherigen Job war es teilweise so, dass ich mich nach 15 Stunden ins WE hätte verabschieden können, weil schlichtweg alles erledigt war. Aber irgendwie muss man halt dann noch 25 Stunden zusammenschinden, weil man halt 40h anwesend sein muss. Auf Dauer ist das für niemanden eine Lösung, der der Illusion erlegen ist, etwas Sinnvolles mit seinem Leben anfangen zu wollen (von schlichtweg unsinnigen Versicherungsprodukten einmal ganz abgesehen).

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Was meinst Du mit "dass öfter mal das Geld nicht da ist,..."?

Lounge Gast schrieb:

... also dass ich bei der Allianz war, habe ich nie behauptet.

Nun, ich gehe zurück in die Forschung, was im Endeffekt nicht
Schließ
so schwierig einzufädeln war, weil ich ja vorher in der
Branche war und daher auch einige Kontakte bestanden. Klar,
das Problem an der Uni ist immer, dass öfter mal das Geld
nicht da ist, aber da hatte ich gerade Glück. Das braucht es
halt auch immer.

(...)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Damit war gemeint, dass die Unis bzw. nicht immer das Geld haben, um Leute anzustellen bzw. Leuten auch ein adäquates Gehalt zu bezahlen. Nicht umsonst krebsen viele gestandene Wissenschaftler auch nach der Promotion auf 50 oder 65% Stellen herum, anstatt anständig und fair bezahlt zu werden. Andererseits sind die Gegebenheiten das eine, es braucht auch immer noch die, die es mit sich machen lassen. Auch ein gewisses politisches Risiko kann man nicht abstreiten, schließlich ändern sich alle paar Jahre ja die Landes- und Bundesregierungen...

Lounge Gast schrieb:

Was meinst Du mit "dass öfter mal das Geld nicht da
ist,..."?

Lounge Gast schrieb:

... also dass ich bei der Allianz war, habe ich nie
behauptet.

Nun, ich gehe zurück in die Forschung, was im Endeffekt
nicht
Schließ
so schwierig einzufädeln war, weil ich ja vorher in der
Branche war und daher auch einige Kontakte bestanden.
Klar,
das Problem an der Uni ist immer, dass öfter mal das Geld
nicht da ist, aber da hatte ich gerade Glück. Das
braucht es
halt auch immer.

(...)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Das sehe ich mittlerweile etwas anders. Bin der, der geschrieben hatte, dass er nicht noch einmal in der Versicherungsbranche anfangen würde.

Das Lied von "ich bin qualifizierter Wissenschaftler und muss auch dementsprechend bezahlt werden" ist sowas von leistungsfeindlich, dass es kracht: Warum sollte man Leute für ihre Qualifikation bezahlen, anstatt für ihre Leistung?

Im Vergleich zur "Freien Wirtschaft" ist die Uni - und das kennen wir doch beide aus eigener Erfahrung - nun wirklich ein Traumarbeitgeber. Die Universitäten sind heute Lehranstalten, an denen leidenschaftliche "Lehrer" gebraucht werden. Der Habitus vieler AR / AOR und der Professoren sowieso (ich rede jetzt von Unis, nicht von FHs) strahlt doch schon aus "Lehre ist lästig - keinen Bock".

Als Du geschrieben hattest, dass Du die Branche wechselst, hatte ich gedacht, Du könntest von "neuen" Erfahrungen berichten. Aber ich glaube, dass der Spruch "Einmal Versicherung, immer Versicherung" leider stimmt - deshalb wird es wohl auch bei mir entweder dabei bleiben oder ich probiere einen ähnlichen Schritt wie Du.

Lounge Gast schrieb:

Damit war gemeint, dass die Unis bzw. nicht immer das Geld
haben, um Leute anzustellen bzw. Leuten auch ein adäquates
Gehalt zu bezahlen. Nicht umsonst krebsen viele gestandene
Wissenschaftler auch nach der Promotion auf 50 oder 65%
Stellen herum, anstatt anständig und fair bezahlt zu werden.
Andererseits sind die Gegebenheiten das eine, es braucht auch
immer noch die, die es mit sich machen lassen. Auch ein
gewisses politisches Risiko kann man nicht abstreiten,
schließlich ändern sich alle paar Jahre ja die Landes- und
Bundesregierungen...

Lounge Gast schrieb:

Was meinst Du mit "dass öfter mal das Geld nicht da
ist,..."?

Lounge Gast schrieb:
(...)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

hab gerade diesen theard entdeckt. Was mir dazu einfällt:
"Warum sollte man Leute für ihre Qualifikation bezahlen, anstatt für ihre Leistung?"

Weil qualifizierte Leute in der Lage sind über den Rand hinauszublicken und Aufgaben auch anders zu lösen. Ich bezeichne mich Mals als qualifiziert und ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass die "weniger qualifizierten" oft nach Schema F arbeiten und auch kein Bock haben anders was zu machen... Das führt dazu, dass Unternehmen extrem ineffizient werden. Am schlimmsten sind solche Personen als Vorgesetzte^^

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Dann müssten Unis nach Deiner Argumentation ja extrem effizient geführte "Unternehmen" sein - merkst Du selber, dass da was nicht passen kann?!

Zudem: sagt ja auch keiner was, wenn die "qualifizierten" Personen über den Rand hinausschauen und Aufgaben anders lösen. Denn dann leisten sie etwas und werden für ihre Leistung bezahlt. Aber allein dafür, dass sie qualifiziert sind, sollten sie nicht bezahlt werden (was aber an den Unis der Fall ist).

Lounge Gast schrieb:

hab gerade diesen theard entdeckt. Was mir dazu einfällt:
"Warum sollte man Leute für ihre Qualifikation bezahlen,
anstatt für ihre Leistung?"

Weil qualifizierte Leute in der Lage sind über den Rand
hinauszublicken und Aufgaben auch anders zu lösen. Ich
bezeichne mich Mals als qualifiziert und ich habe oft die
Erfahrung gemacht, dass die "weniger
qualifizierten" oft nach Schema F arbeiten und auch kein
Bock haben anders was zu machen... Das führt dazu, dass
Unternehmen extrem ineffizient werden. Am schlimmsten sind
solche Personen als Vorgesetzte^^

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Lounge Gast schrieb:

Dann müssten Unis nach Deiner Argumentation ja extrem
effizient geführte "Unternehmen" sein - merkst Du
selber, dass da was nicht passen kann?!

Zudem: sagt ja auch keiner was, wenn die
"qualifizierten" Personen über den Rand
hinausschauen und Aufgaben anders lösen. Denn dann leisten
sie etwas und werden für ihre Leistung bezahlt. Aber allein
dafür, dass sie qualifiziert sind, sollten sie nicht bezahlt
werden (was aber an den Unis der Fall ist).

Lounge Gast schrieb:

hab gerade diesen theard entdeckt. Was mir dazu einfällt:
"Warum sollte man Leute für ihre Qualifikation
bezahlen,
anstatt für ihre Leistung?"

Weil qualifizierte Leute in der Lage sind über den Rand
hinauszublicken und Aufgaben auch anders zu lösen. Ich
bezeichne mich Mals als qualifiziert und ich habe oft die
Erfahrung gemacht, dass die "weniger
qualifizierten" oft nach Schema F arbeiten und auch
kein
Bock haben anders was zu machen... Das führt dazu, dass
Unternehmen extrem ineffizient werden. Am schlimmsten sind
solche Personen als Vorgesetzte^^

wer sagt denn das Unis innefizient sind? Ich finde Unis sind bisher das beste was es im Bereich Forschung gibt. Die meisten technologischen Errungenschaften kamen von Universitäten und nicht von Unternehmen.

Aber zurück zu deiner Frage. Ich weiß ja nicht welchen Hintergrund du hast. Dies ist eine klassische Fragestellung der Wirtschaftswissenschaften. Wie wählen Unternehmen und wie differenzieren Unternehmen. Sollen Unternehmen Durchschnittslöhne zahlen? Oder können Unternehmen gute und schlechte Arbeiter Unterscheiden. In der ganzen Theorie gibt es auch das sogenannte Signaling oder "weiße Wester Theorem". Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit einer hohen Qualifikation gute Leistung bringt ist höher als ohne die Qualifikation. Da man a priori oft nicht weiß ob ein Bewerber gut ist wird anhand solcher weicher Faktoren entschieden. Dies ist auch der Grund warum z.B. gewisse Unternehmen McKinsey am liebsten nur 1.er Kandidaten nehmen - da sie sich hohe Leistungen erhoffen. Ob die Person das dann tatsächlich liefert und ob jemand mit einer Ausbildung evtl. doch besser geeignet wäre spielt dabei keine Rolle da bei vielen Bewerbern doch das "Signaling" seine Wirkung zeigt und man eben im Schnitt bessere Bewerber bekommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Ok, ich denke mal, durch Dein Geseiere von "Signalling", "weiße Weste" und Durchschnittslöhne hast Du selbst gemerkt, dass Deine Erklärung falsch war.

Bei McKinsey bist Du schneller draußen als Du denkst, wenn Du Deine Leistung nicht bringst.

An der Uni hingegen interessiert das keinen, sofern Du die formale Qualifikation erfüllst.

Du darfst das jetzt auch gerne mal so stehen lassen und nicht weiter auf aussichtslosem Posten "argumentieren".

Lounge Gast schrieb:
(...)

wer sagt denn das Unis innefizient sind? Ich finde Unis sind
bisher das beste was es im Bereich Forschung gibt. Die
meisten technologischen Errungenschaften kamen von
Universitäten und nicht von Unternehmen.

Aber zurück zu deiner Frage. Ich weiß ja nicht welchen
Hintergrund du hast. Dies ist eine klassische Fragestellung
der Wirtschaftswissenschaften. Wie wählen Unternehmen und wie
differenzieren Unternehmen. Sollen Unternehmen
Durchschnittslöhne zahlen? Oder können Unternehmen gute und
schlechte Arbeiter Unterscheiden. In der ganzen Theorie gibt
es auch das sogenannte Signaling oder "weiße Wester
Theorem". Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit einer
hohen Qualifikation gute Leistung bringt ist höher als ohne
die Qualifikation. Da man a priori oft nicht weiß ob ein
Bewerber gut ist wird anhand solcher weicher Faktoren
entschieden. Dies ist auch der Grund warum z.B. gewisse
Unternehmen McKinsey am liebsten nur 1.er Kandidaten nehmen -
da sie sich hohe Leistungen erhoffen. Ob die Person das dann
tatsächlich liefert und ob jemand mit einer Ausbildung evtl.
doch besser geeignet wäre spielt dabei keine Rolle da bei
vielen Bewerbern doch das "Signaling" seine Wirkung
zeigt und man eben im Schnitt bessere Bewerber bekommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Also wer eine Uni als effizient bezeichnet war wohl noch nie an einer.
Da ist jede Versicherung besser aufgestellt

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Ist eh am Thema vorbei. Aber natürlich hat Qualifikation einen Mehrwert. Allein schon fürs vorselektieren - was wir in der Versicherung machen ist zml. trivial jeder mit Abi könnte es auch machen. Ist dann ein Studium umsonst? Nein. Wer was anderes behauptet hat weder studiert war noch auf der Uni. Abi Mathematik plus etwas Einarbeitung reicht da vollkommen aus!

Lounge Gast schrieb:

Ok, ich denke mal, durch Dein Geseiere von
"Signalling", "weiße Weste" und
Durchschnittslöhne hast Du selbst gemerkt, dass Deine
Erklärung falsch war.

Bei McKinsey bist Du schneller draußen als Du denkst, wenn Du
Deine Leistung nicht bringst.

An der Uni hingegen interessiert das keinen, sofern Du die
formale Qualifikation erfüllst.

Du darfst das jetzt auch gerne mal so stehen lassen und nicht
weiter auf aussichtslosem Posten "argumentieren".

Lounge Gast schrieb:
(...)

wer sagt denn das Unis innefizient sind? Ich finde Unis
sind
bisher das beste was es im Bereich Forschung gibt. Die
meisten technologischen Errungenschaften kamen von
Universitäten und nicht von Unternehmen.

Aber zurück zu deiner Frage. Ich weiß ja nicht welchen
Hintergrund du hast. Dies ist eine klassische
Fragestellung
der Wirtschaftswissenschaften. Wie wählen Unternehmen
und wie
differenzieren Unternehmen. Sollen Unternehmen
Durchschnittslöhne zahlen? Oder können Unternehmen gute
und
schlechte Arbeiter Unterscheiden. In der ganzen Theorie
gibt
es auch das sogenannte Signaling oder "weiße Wester
Theorem". Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit
einer
hohen Qualifikation gute Leistung bringt ist höher als
ohne
die Qualifikation. Da man a priori oft nicht weiß ob ein
Bewerber gut ist wird anhand solcher weicher Faktoren
entschieden. Dies ist auch der Grund warum z.B. gewisse
Unternehmen McKinsey am liebsten nur 1.er Kandidaten
nehmen -
da sie sich hohe Leistungen erhoffen. Ob die Person das
dann
tatsächlich liefert und ob jemand mit einer Ausbildung
evtl.
doch besser geeignet wäre spielt dabei keine Rolle da bei
vielen Bewerbern doch das "Signaling" seine
Wirkung
zeigt und man eben im Schnitt bessere Bewerber bekommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Interessant, was für Neiddebatten hier geführt werden ... ziemlich am Thema vorbei.

Nur noch zwei Kommentare:

  1. An den Poster, der oben behauptet hatte, es jucke an der Uni keinen, ob man Leistung bringe, solange man "die formale Qualifikation erfüllt": Ehrlich? Dann versuch mal, dich bei deiner wissenschaftlichen Karriere auf deiner "formalen Qualifikation" auszuruhen. Kleiner Hinweis: Deine Mitbewerber werden auch alle promoviert haben ...

  2. Befristungen, menschlich oftmals schwierige Professoren als Vorgesetzte, chronisch unterfinanzierter Mittelbau und Verwaltung, Bezahlung deutlich unterhalb des Marktlevels, Leistungsdruck (für die, die weiterkommen wollen) ... hört sich wirklich nach einem Traumarbeitgeber an (*Ironie aus*) Träumt weiter!
antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Zu 1.: Schau Dir *jeden* akademischen Rat an. Schau Dir viele Professoren an, die nichts mehr veröffentlichen. Und dann erzähl mir was von Leistung. Und ich rede hier von promovierten Leuten, klarerweise.

Dass das nicht für alle gilt, versteht sich von selbst. Aber jeder, der dort erst einmal im gemachten Nest sitzt (=verbeamtet), der kann sich aussuchen, ob er nochmal was leistet oder nicht. Das ist gemeint mit "Qualifikation, nicht Leistung entscheidet an der Uni" und das war auch nicht schwer zu verstehen.

Zu 2.: Wir reden hier doch nicht von den Muckeln, die ihre 6 Jahre Post-Doc-Zeit abgesessen haben und jetzt die "menschenunwürdigen" prekären Arbeitsverhältnisse in Lehraufträgen oder als LbfA beklagen. Wer nach dem Dr. nicht das klare Ziel hat, in der Wissenschaft zu bleiben (= Habilitation), der muss halt raus aus dem System. Verstehe nicht, warum man dort Mitleid zeigen sollte - die Tatsachen sind allen Beteiligten wohlbekannt!

Ansonsten: wieso Neid-Debatte?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Über so eine pauschale Aussage kann ich nur schmunzeln.

Ich war selbst erst Vertreter und dann 3-4 Jahre Makler. Habe meine letztes Maklerunternehmen mit nem 6stelligen Exit verkauft und bin nun Vorstandsassistent. Mein jetziger Chef, der selbst früher MD bei der DB war, meinte nach dem er mich eingestellt hat, dass er vorallem diesen Punkt in meiner Vita sehr geschätzt hat.

Von daher wäre ich vorsichtig mit so pauschalem bullshit. Die meisten Versicherungsvertriebler haben mehr emotionale Intelligenz als manche Innendienst Abteilungen zusammen...

Lounge Gast schrieb:

Werdet niemals Versicherungsmakler oder -vertriebler.

Es gibt tatsächlich Unternehmen, die eine schwarze Liste
haben, welche Typen niemals eine Stelle bekommen sollten.

Das sind unter anderem Versicherungsvertriebler.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt HAY-Gruppe

Hallo, ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte. Wie sind denn in der Versicherungsbranche die AT-Gehälter geregelt? Da soll es HAY-Gruppen geben. Wie sehen da die einzelnen Stufen der Eingruppierung aus? Vielen Dank im Voraus!
VG
Tina

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt HAY-Gruppe

Gibt es weitere aktuelle gehälter aus der versicherungsbranche bzw in welcher gehaltsgruppe befindet ihr euch?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt HAY-Gruppe

Ich hab mich bei Hay mal beworben (als Aktuar) aber dann wurden die von ner Personal Vermittlung Agentur gekauft: Einstellungsstop. ;-(

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Hallo zusammen,

kann mir jemand bitte sagen, wie man als Master-Absolvent im Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe eingruppiert wird (Gehaltsgruppe)?

Besonders interessant wäre hier eine Versicherung in Rheinland-Pfalz (also nicht die Liga Allianz in München und Konsorten)

Danke und viele Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 22.05.2019:

Hallo zusammen,

kann mir jemand bitte sagen, wie man als Master-Absolvent im Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe eingruppiert wird (Gehaltsgruppe)?

Besonders interessant wäre hier eine Versicherung in Rheinland-Pfalz (also nicht die Liga Allianz in München und Konsorten)

i.d.R. TG 5 oder TG 6

Danke und viele Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Also ich steige als Winfo FH Bachelor mit 5,5 bei 14,3 Gehältern ein

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Wieviel jahresbrutto ist das dann?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 19.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.05.2019:

Hallo zusammen,

kann mir jemand bitte sagen, wie man als Master-Absolvent im Tarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe eingruppiert wird (Gehaltsgruppe)?

Besonders interessant wäre hier eine Versicherung in Rheinland-Pfalz (also nicht die Liga Allianz in München und Konsorten)

i.d.R. TG 5 oder TG 6

Danke und viele Grüße

Man wird nicht nach Abschluss, sondern nach Stelle eingruppiert. Wenn Unternehmen X die Stelle Y mit Stufe Z einordnet, bekommt man auch nur das und zwar völlig egal, ob das ein Ungelernter, Bachelor, Master oder Professor ausübt, denn die Aufgaben ändern sich nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Hallo zusammen,

aktuell ist eine Teamleiterstelle ausgeschrieben. Wie würde man denn hier eingestuft werden? Ich selbst habe 15 Jahre BE, davon 13 in der Versicherungsbranche und 5 Jahre Führungserfahrung.
Gem. dem Manteltarifvertrag wäre man da ja in der Stufe VII, oder? Das erscheint mir nämlich etwas wenig (bei 13,3 Gehälter wären das ja ca. 60.000 EUR).
Oder würde man höher eingestuft werden?

Schon einmal vielen Dank!

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Hallo zusammen,

aktuell ist eine Teamleiterstelle ausgeschrieben. Wie würde man denn hier eingestuft werden? Ich selbst habe 15 Jahre BE, davon 13 in der Versicherungsbranche und 5 Jahre Führungserfahrung.
Gem. dem Manteltarifvertrag wäre man da ja in der Stufe VII, oder? Das erscheint mir nämlich etwas wenig (bei 13,3 Gehälter wären das ja ca. 60.000 EUR).
Oder würde man höher eingestuft werden?

Schon einmal vielen Dank!

  1. Das Unternehmen entscheidet, wie die Stelle eingestuft wird
  2. Die Tendenz geht dazu, die Einstufungen zu verändern
  3. Rechne eher mit 45k als mit 60k
antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Hallo zusammen,

aktuell ist eine Teamleiterstelle ausgeschrieben. Wie würde man denn hier eingestuft werden? Ich selbst habe 15 Jahre BE, davon 13 in der Versicherungsbranche und 5 Jahre Führungserfahrung.
Gem. dem Manteltarifvertrag wäre man da ja in der Stufe VII, oder? Das erscheint mir nämlich etwas wenig (bei 13,3 Gehälter wären das ja ca. 60.000 EUR).
Oder würde man höher eingestuft werden?

Schon einmal vielen Dank!

  1. Das Unternehmen entscheidet, wie die Stelle eingestuft wird
  2. Die Tendenz geht dazu, die Einstufungen zu verändern
  3. Rechne eher mit 45k als mit 60k

Oh je....das ist ja heftig (wenig).....Aber würde man dann nicht teilweise sogar weniger verdienen als die eigenen Mitarbeiter im Team? Dann würde sich die Bewerbung für mich ja in keinen Fall lohnen...

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 23.11.2016:

...auch wenn hier gerade eine ganz andere Diskussion zu laufen scheint ...

Ich schließe mich dem Poster vom 22.06.16 an bzw. sage konkret, dass ich nicht noch einmal in einer Versicherung anfangen würde (bin der, der den Post vom Mai geschrieben hat mit den 60k Einstiegsgehalt).

Es stimmte für mich, dass das Gehalt und die Sozialleistungen und sonstigen Extras alle gut sind. Da konnte ich nicht meckern. Problematisch waren die Inhalte (bin promovierter Physiker): Wenn meine ganze Tätigkeit darin besteht, Dreisatzrechnungen mit Excel zu erstellen oder Daten von einer Excel-Datei in die andere zu kopieren, dann ist das weder befriedigend noch in irgendeiner Weise meiner Ausbildung entsprechend. Dass ich nicht jeden Tag das Rad neu erfinden würde, war klar. Aber: Datenanalyse? Machen wir nicht. Statistische Modellierungen? Konzeptarbeit? Fehlanzeige. Stattdessen stupides Excelschubsen, das zuweilen an Auswürfeln erinnert. Aber Hauptsache, die Pappnasen in der Zentrale bekommen ihre Blankodaten. Ich hoffe, dass das bei anderen Versicherern anders ist, ich will es aber nicht ausprobieren, sondern wechsle nun komplett die Branche. Schade. Aber wenn einen die Arbeit nur langweilt, dann stimmt die Work-Life-Balance halt auch nicht (obwohl ich immer mit 40 Stunden hinkomme). Und den Rest meines Lebens den halben Tag lang Kaffee trinken ist keine besonders gute Aussicht.

Nicht falsch verstehen: Bin 100%ig sicher, dass es sie gibt, die tollen, interessanten, herausfordernden Mathematiker-Jobs bei Versicherungen, bei RVs vielleicht sogar mit einem gewissen Forschungsanspruch (Modellierung von NatCat etc. pp.). Allein mir fehlt die Idee, wie man da dran kommen sollte, wenn man nicht zufällig die entscheidenden Leute kennt.
Was für mich bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein fettes Gehalt nicht richtig wichtig ist

Ein "kleiner" Rückversicherer in Wiesbaden ist immer auf der Suche, wächst seit Jahren und baut massiv Personal an. Gerade auch im Bereich NatCat Modelling/Pricing.... Feel free Dich zu bewerben! ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

Was ein Schmarrn. Bei uns steigen die DHler mit 49k ein. Du wirst mlt 13 Jahren BE nicht bei 45k einsteigen..

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Hallo zusammen,

aktuell ist eine Teamleiterstelle ausgeschrieben. Wie würde man denn hier eingestuft werden? Ich selbst habe 15 Jahre BE, davon 13 in der Versicherungsbranche und 5 Jahre Führungserfahrung.
Gem. dem Manteltarifvertrag wäre man da ja in der Stufe VII, oder? Das erscheint mir nämlich etwas wenig (bei 13,3 Gehälter wären das ja ca. 60.000 EUR).
Oder würde man höher eingestuft werden?

Schon einmal vielen Dank!

  1. Das Unternehmen entscheidet, wie die Stelle eingestuft wird
  2. Die Tendenz geht dazu, die Einstufungen zu verändern
  3. Rechne eher mit 45k als mit 60k

Oh je....das ist ja heftig (wenig).....Aber würde man dann nicht teilweise sogar weniger verdienen als die eigenen Mitarbeiter im Team? Dann würde sich die Bewerbung für mich ja in keinen Fall lohnen...

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Versicherungsbranche

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Hallo zusammen,

aktuell ist eine Teamleiterstelle ausgeschrieben. Wie würde man denn hier eingestuft werden? Ich selbst habe 15 Jahre BE, davon 13 in der Versicherungsbranche und 5 Jahre Führungserfahrung.
Gem. dem Manteltarifvertrag wäre man da ja in der Stufe VII, oder? Das erscheint mir nämlich etwas wenig (bei 13,3 Gehälter wären das ja ca. 60.000 EUR).
Oder würde man höher eingestuft werden?

Schon einmal vielen Dank!

  1. Das Unternehmen entscheidet, wie die Stelle eingestuft wird
  2. Die Tendenz geht dazu, die Einstufungen zu verändern
  3. Rechne eher mit 45k als mit 60k

Oh je....das ist ja heftig (wenig).....Aber würde man dann nicht teilweise sogar weniger verdienen als die eigenen Mitarbeiter im Team? Dann würde sich die Bewerbung für mich ja in keinen Fall lohnen...

Du wirst lachen, aber das kann dir in der Banken- und Versicherungsbranche immer passieren, wenn die Kollegen noch nach einer anderen Gehaltsstruktur bezahlt werden, die für Neulinge nicht mehr gilt. Zudem kann einer deiner Untergebenen schon 20 Jahre jährlich von der Tariferhöhung profitiert haben. Ja, kann daher passieren, aber da du aus der Branche kannst, weißt du ja, dass da alle paar Jahre alles verändert wird.

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Demografie-Wandel bedroht Versicherer: Weniger Neukunden, höhere Schadensquoten

Ein Seniorenpaar geht spazieren.

Die Studie „Auswirkung der demografischen Entwicklung auf die Marktpotenziale von Versicherungen und Kreditinstituten“ des des IMWF Instituts für Management und Wirtschaftsforschung offenbart, dass bis 2050 mehr als vier Millionen Menschen weniger Hausratsversicherungen, KFZ- und Privathaftpflicht haben. Grund dafür ist die längere Lebenserwartung der Deutschen bei gleichzeitig sinkenden Geburtsraten.

Gehälter 2016: Kaufmännische Führungskräfte verdienen 3,5 Prozent mehr und am besten bei Versicherungen

Ein Werbeplakat der Allianz mit einem Mann auf einem Roller auf einem Feldweg, der Aufschrift: Lösungen für jede Lebenslage, steht im Grünen von Gräsern und Büschen umgeben.

Der aktuelle Vergütungsreport „Führungskräfte und Spezialisten in kaufmännischen Funktionen 2016“ der Personalberatung Kienbaum zeigt, dass insbesondere kaufmännische Führungskräfte bei Versicherungen am besten verdienen. Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt dort bei 173.000 Euro. Es folgen pharmazeutische Führungskräfte mit 167.000 Euro. Insgesamt betrachtet sind die Gehälter im kaufmännischen Bereich um 3,3 Prozent gestiegen.

Digitalisierung droht die Versicherungsbranche zu überrollen

Mitten in einer Meereswelle.

Weltweit kämpfen Versicherer mit dem Ausmaß und der Geschwindigkeit der Digitalisierung. Laut dem „Global Digital Insurance Benchmarking Report 2015“ der internationalen Managementberatung Bain & Company fehlen noch rund 60 Prozent der Unternehmen zentrale Elemente für eine erfolgreiche digitale Transformation.

Reserven der Versicherer: Bundesregierung kündigt Neuregelung an

Ein Goldbarren liegt auf dunkelblauem Untergrund.

Mit dem stetig sinkenden Zinsniveau in der Versicherungsbranche steigen die stillen Reserven, auf die die Versicherer zurückgreifen können. Lange war umstritten, wem die frei gewordenen Mittel zugute kommen sollten. Nun kündigt die Bundesregierung eine grundlegende Neuregelung der Angelegenheit an und versetzt Versicherer und Versicherte damit gleichermaßen in eine gespannte Erwartungshaltung.

Vergütungsstudie 2009: Leitende Angestellte in Versicherungen

Gehaltsstudie Managergehälter Österreich

Die Grundgehälter der leitenden Angestellten in Versicherungen sind im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen: Führungskräfte auf der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung erhalten durchschnittlich 2,6 Prozent mehr Gehalt, auf der zweiten Ebene sind es drei Prozent.

Vergütungsstudie 2007: Leitende Angestellte in Versicherungen

Gehaltsstudie Managergehälter Österreich

3,5 Prozent mehr im Portemonnaie haben Führungskräfte in der Versicherungswirtschaft im Vergleich zum Vorjahr. Mit durchschnittlich 126.000 Euro werden leitende Angestellte der ersten Ebene jährlich vergütet.

Neuer Stiftungslehrstuhl für Versicherungsmarketing

Ein altes, verrostetes Vorhängeschloss verschließt mit einer Kette eine Tür.

Die Universität Erlangen-Nürnberg errichtet mit Unterstützung eines Stifterkonsortiums aus vier in Nordbayern beheimateten Versicherungen einen Lehrstuhl für Versicherungsmarketing - ein Novum in Deutschland.

Neuer Master-Studiengang Versicherungswesen

Eine Kette symbolisiert die Absicherung von Risiken in der Versicherungswirtschaft.

Erstmals ab Wintersemester 2007/2008 bietet das Institut für Versicherungswesen der TH Köln den Studiengang Master of Insurance an. Der betriebswirtschaftlich orientierte Studiengang sich an Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften sowie an Mathematiker und Juristen.

Kundenbindung bei Versicherungen an erster Stelle

Eine verrostete Kette mit einzelnen Glieder an einem Hafen.

Die Versicherungsunternehmen wollen die Kundenbindung und das Kundenvertrauen stärken. Zwei von drei Fach- und Führungskräften aus der Branche betrachten dieses Thema als wichtigste Aufgabe.

Neuer Teilzeit-Master-Studiengang Versicherungsmanagement

Studentin der Hochschule Coburg im Gespräch mit einem Professor.

Versicherungsmanagement in den Startlöchern - Die Fachhochschule Coburg bietet ab dem Sommersemester 2005 einen neuen Master-Studiengang Versicherungsmanagement an. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2005.

Banken steigen ins Versicherungsgeschäft ein

Banken Sparkasse SPK

Bankmanager setzen auf das Versicherungsgeschäft. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Banking-Trend“ von Mummert Consulting.

Versicherungen steigen ins Bankgeschäft ein

Mummert Consulting Studie Online-Shops

„Insurance- Trend“-Studie: Nahezu 37 Prozent der deutschen Assekuranzen sind überzeugt, das Bankprodukte zukünftig zum festen Angebot der Versicherungen gehören werden.

Kienbaum: Gehälter-Studie Versicherungen

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Studie über »Leitende Angestellte in Versicherungen 2003« vorgelegt - Gehälter deutlich gewachsen

Gelbes Online-Trikot für Versicherungen

Studie »Managementkompass Vertrieb« von Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut: Versicherungen in der Internetnutzung deutlich weiter als andere Branchen

Absolventen-Gehaltsreport 2018/19: Höhere Einstiegsgehälter bei WiWis

Absolventen-Gehaltsreport-2018: Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Wie im Vorjahr verdienen die Wirtschaftsingenieure bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit 48.696 Euro im Schnitt am meisten. Sie legten im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019 damit um 458 Euro zu. Wirtschaftsinformatiker erhalten mit 45.566 Euro (2017: 45.449 Euro) und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, VWL und BWL und mit 43.033 Euro (2017: 42.265 Euro) ebenfalls etwas höhere Einstiegsgehälter.

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