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EinstiegsgehälterInflation

Einstiegsgehalt und Inflation

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Ich habe 2002-2008 and der Universität Mannheim studiert. Nach 10 Berufsjahren in Deutschland bin ich nach Osteuropa ausgewandert.

Das Thema Einstiegsgehalt war immer ein beliebtes Thema während des Studiums auch damals und die Zahl 40.000 Euro Brutto war immer ungefähr ein Mittel-und Richtwert. Erstaunlicherweise steht diese Zahl immer noch da und scheint aktuell zu sein. Was man jedoch vergisst ist die Inflation, die vor allem seit Ausbruch der Corona-Pandemie sichtbar ist. Ich kann mich erinnern, dass ein Dönerteller damals 5 Euro gekostet hat (in meiner beliebten Dönerbude in Mannheim), mittlerweile sind das 9 Euro. Das sind stolze 80%. Das gleiche gilt für alles - Autos, Sprit, vor allem aber Immobilien, wo alles noch viel extremer ist. Ein heutiger Berufseinsteiger kann sich eigentlich viel weniger Leisten als vor 10, 15 oder 20 Jahren. Man bräuchte heute nämlich 72.000 Euro statt 40.000 Euro Einstiegsgehalt, um die Kaufkraft zu behalten. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft ständig (auch real), die Unternehmen registrieren Milliardengewinne, die Börsen explodieren....

40.000 Euro sind Mittlerweile wirklich Kleingeld. Geldpresse der EZB hört nicht auf. Die Berufseinteiger arbeiten jedoch weiterhin für 40.000 Euro.
Was denkt Ihr? Lohnt sich überhaupt noch zu studieren?

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 29.11.2021:

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Ich habe 2002-2008 and der Universität Mannheim studiert. Nach 10 Berufsjahren in Deutschland bin ich nach Osteuropa ausgewandert.

Das Thema Einstiegsgehalt war immer ein beliebtes Thema während des Studiums auch damals und die Zahl 40.000 Euro Brutto war immer ungefähr ein Mittel-und Richtwert. Erstaunlicherweise steht diese Zahl immer noch da und scheint aktuell zu sein. Was man jedoch vergisst ist die Inflation, die vor allem seit Ausbruch der Corona-Pandemie sichtbar ist. Ich kann mich erinnern, dass ein Dönerteller damals 5 Euro gekostet hat (in meiner beliebten Dönerbude in Mannheim), mittlerweile sind das 9 Euro. Das sind stolze 80%. Das gleiche gilt für alles - Autos, Sprit, vor allem aber Immobilien, wo alles noch viel extremer ist. Ein heutiger Berufseinsteiger kann sich eigentlich viel weniger Leisten als vor 10, 15 oder 20 Jahren. Man bräuchte heute nämlich 72.000 Euro statt 40.000 Euro Einstiegsgehalt, um die Kaufkraft zu behalten. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft ständig (auch real), die Unternehmen registrieren Milliardengewinne, die Börsen explodieren....

40.000 Euro sind Mittlerweile wirklich Kleingeld. Geldpresse der EZB hört nicht auf. Die Berufseinteiger arbeiten jedoch weiterhin für 40.000 Euro.
Was denkt Ihr? Lohnt sich überhaupt noch zu studieren?

Da fehlt viel Wirtschaftsverstand und Wissen in deinem Posting. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt im Master (vergleichbar mit deinem Diplom Studium) liegt bei ca. 47/48k. Die Inflation von 2008 bis 2021 liegt kumuliert bei unter 20 Prozent. Bedeutet, dass die Einstiegsgehälter heute kaufkraftbereinigt (also Inflationsbereinigt) gleich oder sogar leicht gestiegen sind ggü. 2008. Vor dem Hintergrund, dass ein Masterabsolvent heute 1-2 Jahre jünger ist als früher (G8 bzw. Master v.s. Diplom) ist das nicht der schlechteste Deal ;).

Am Ende spielt das für die Überlegung ob Studium ja oder nein aber keine große Rolle. Wichtiger ist hier die Betrachtung über den Lebenszeitraum. Also wie viel verdienen Akademiker im Durchschnitt mehr als Nicht-Akademiker. Dieses Lebenseinkommen fällt bei Akademikern im durchschnitt über 1. Mio. höher aus als bei Nicht-Akademikern. Ein Akademiker verdient im Laufe seines Lebens durchschnittlich also 1. Mio. mehr als ein Nicht-Akademiker. Das ist für mich Argument genug um Menschen zu einem Studium zu raten ;).

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Zumindest theoretisch sollten höhere Gehälter erzielbar sein und das Risiko von Arbeitslosigkeit ist geringer.

Ansonsten sind Handwerkliche Berufe aktuell auch nicht uninteressant, falls du hier in die Selbstständigkeit gehen möchtest.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Wirstchaftsverstand und Wissen bedeutet nicht, dass man automatisch der EZB glaubt. Das Einzige Ziel der EZB ist, durch versteckte Inflation und Geldpresse + Negativzinsen die Ersparnisse der Bevölkerung zu vernichten und damit die Schuldenberge der EU-Staaten zu finanzieren. Jeder neue Absolvent heute arbeitet, um die Schulden von Italienern und Griechen zu bedienen.

20% Inflation - nur laut offizielen Angaben. In der Realität sind das 50% und mehr. Mein Einstiegsgehalt damals (2008) war 40.000. Heute hätte ich evtl. höchstens 48.000 erzielen können. Von den 500 Euro mehr netto (ink. Steuersenkungen) kannst Du nicht mal die Hälfte der Preissteigerung bei den Immobilien kompensieren. Eine 60 qm 2-ZimmerWochnung in Frankfurt, gute Lage, kostete damals 200-250k,heute sind das über 500k. Haus bauen? Nur in den letzten 3 Monaten sind Baumeterialien um 60% gestiegen. Hier spreche ich von eigener Erfahrung. Strompreise? Autos? Restaurants? Die 20% hast du nur im letzten Jahr überschritten.

Natürlich geht es hier um meine Meinung, ich will niemanden damit belasten.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Ich habe 2002-2008 and der Universität Mannheim studiert. Nach 10 Berufsjahren in Deutschland bin ich nach Osteuropa ausgewandert.

Das Thema Einstiegsgehalt war immer ein beliebtes Thema während des Studiums auch damals und die Zahl 40.000 Euro Brutto war immer ungefähr ein Mittel-und Richtwert. Erstaunlicherweise steht diese Zahl immer noch da und scheint aktuell zu sein. Was man jedoch vergisst ist die Inflation, die vor allem seit Ausbruch der Corona-Pandemie sichtbar ist. Ich kann mich erinnern, dass ein Dönerteller damals 5 Euro gekostet hat (in meiner beliebten Dönerbude in Mannheim), mittlerweile sind das 9 Euro. Das sind stolze 80%. Das gleiche gilt für alles - Autos, Sprit, vor allem aber Immobilien, wo alles noch viel extremer ist. Ein heutiger Berufseinsteiger kann sich eigentlich viel weniger Leisten als vor 10, 15 oder 20 Jahren. Man bräuchte heute nämlich 72.000 Euro statt 40.000 Euro Einstiegsgehalt, um die Kaufkraft zu behalten. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft ständig (auch real), die Unternehmen registrieren Milliardengewinne, die Börsen explodieren....

40.000 Euro sind Mittlerweile wirklich Kleingeld. Geldpresse der EZB hört nicht auf. Die Berufseinteiger arbeiten jedoch weiterhin für 40.000 Euro.
Was denkt Ihr? Lohnt sich überhaupt noch zu studieren?

Da fehlt viel Wirtschaftsverstand und Wissen in deinem Posting. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt im Master (vergleichbar mit deinem Diplom Studium) liegt bei ca. 47/48k. Die Inflation von 2008 bis 2021 liegt kumuliert bei unter 20 Prozent. Bedeutet, dass die Einstiegsgehälter heute kaufkraftbereinigt (also Inflationsbereinigt) gleich oder sogar leicht gestiegen sind ggü. 2008. Vor dem Hintergrund, dass ein Masterabsolvent heute 1-2 Jahre jünger ist als früher (G8 bzw. Master v.s. Diplom) ist das nicht der schlechteste Deal ;).

Am Ende spielt das für die Überlegung ob Studium ja oder nein aber keine große Rolle. Wichtiger ist hier die Betrachtung über den Lebenszeitraum. Also wie viel verdienen Akademiker im Durchschnitt mehr als Nicht-Akademiker. Dieses Lebenseinkommen fällt bei Akademikern im durchschnitt über 1. Mio. höher aus als bei Nicht-Akademikern. Ein Akademiker verdient im Laufe seines Lebens durchschnittlich also 1. Mio. mehr als ein Nicht-Akademiker. Das ist für mich Argument genug um Menschen zu einem Studium zu raten ;).

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Man muss dabei beachten, dass viel mehr Leute studieren als früher. Das heißt natürlich auch, dass man mehr leisten muss als der Durchschnitt für mehr Gehalt. Deshalb verdient man auch in MINT ein gutes Stück mehr, weil das zwar auch mehr Leute beginnen, aber nicht viele schaffen bei gleichzeitig höherem Bedarf.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Wirstchaftsverstand und Wissen bedeutet nicht, dass man automatisch der EZB glaubt. Das Einzige Ziel der EZB ist, durch versteckte Inflation und Geldpresse + Negativzinsen die Ersparnisse der Bevölkerung zu vernichten und damit die Schuldenberge der EU-Staaten zu finanzieren. Jeder neue Absolvent heute arbeitet, um die Schulden von Italienern und Griechen zu bedienen.

20% Inflation - nur laut offizielen Angaben. In der Realität sind das 50% und mehr. Mein Einstiegsgehalt damals (2008) war 40.000. Heute hätte ich evtl. höchstens 48.000 erzielen können. Von den 500 Euro mehr netto (ink. Steuersenkungen) kannst Du nicht mal die Hälfte der Preissteigerung bei den Immobilien kompensieren. Eine 60 qm 2-ZimmerWochnung in Frankfurt, gute Lage, kostete damals 200-250k,heute sind das über 500k. Haus bauen? Nur in den letzten 3 Monaten sind Baumeterialien um 60% gestiegen. Hier spreche ich von eigener Erfahrung. Strompreise? Autos? Restaurants? Die 20% hast du nur im letzten Jahr überschritten.

Natürlich geht es hier um meine Meinung, ich will niemanden damit belasten.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Ich habe 2002-2008 and der Universität Mannheim studiert. Nach 10 Berufsjahren in Deutschland bin ich nach Osteuropa ausgewandert.

Das Thema Einstiegsgehalt war immer ein beliebtes Thema während des Studiums auch damals und die Zahl 40.000 Euro Brutto war immer ungefähr ein Mittel-und Richtwert. Erstaunlicherweise steht diese Zahl immer noch da und scheint aktuell zu sein. Was man jedoch vergisst ist die Inflation, die vor allem seit Ausbruch der Corona-Pandemie sichtbar ist. Ich kann mich erinnern, dass ein Dönerteller damals 5 Euro gekostet hat (in meiner beliebten Dönerbude in Mannheim), mittlerweile sind das 9 Euro. Das sind stolze 80%. Das gleiche gilt für alles - Autos, Sprit, vor allem aber Immobilien, wo alles noch viel extremer ist. Ein heutiger Berufseinsteiger kann sich eigentlich viel weniger Leisten als vor 10, 15 oder 20 Jahren. Man bräuchte heute nämlich 72.000 Euro statt 40.000 Euro Einstiegsgehalt, um die Kaufkraft zu behalten. Gleichzeitig wächst die Wirtschaft ständig (auch real), die Unternehmen registrieren Milliardengewinne, die Börsen explodieren....

40.000 Euro sind Mittlerweile wirklich Kleingeld. Geldpresse der EZB hört nicht auf. Die Berufseinteiger arbeiten jedoch weiterhin für 40.000 Euro.
Was denkt Ihr? Lohnt sich überhaupt noch zu studieren?

Da fehlt viel Wirtschaftsverstand und Wissen in deinem Posting. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt im Master (vergleichbar mit deinem Diplom Studium) liegt bei ca. 47/48k. Die Inflation von 2008 bis 2021 liegt kumuliert bei unter 20 Prozent. Bedeutet, dass die Einstiegsgehälter heute kaufkraftbereinigt (also Inflationsbereinigt) gleich oder sogar leicht gestiegen sind ggü. 2008. Vor dem Hintergrund, dass ein Masterabsolvent heute 1-2 Jahre jünger ist als früher (G8 bzw. Master v.s. Diplom) ist das nicht der schlechteste Deal ;).

Am Ende spielt das für die Überlegung ob Studium ja oder nein aber keine große Rolle. Wichtiger ist hier die Betrachtung über den Lebenszeitraum. Also wie viel verdienen Akademiker im Durchschnitt mehr als Nicht-Akademiker. Dieses Lebenseinkommen fällt bei Akademikern im durchschnitt über 1. Mio. höher aus als bei Nicht-Akademikern. Ein Akademiker verdient im Laufe seines Lebens durchschnittlich also 1. Mio. mehr als ein Nicht-Akademiker. Das ist für mich Argument genug um Menschen zu einem Studium zu raten ;).

Schonmal was von gefühlter Inflation und von persönlicher Inflation gehört?

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Schonmal was von gefühlter Inflation und von persönlicher Inflation gehört?

Wenn man damit anfängt, wird es ja noch bitterer. Denn die jetzige junge Generation ist ja nicht nur durch relativ schwach gestiegenen Einstiegsgehälter, sondern auch von der Inflation, insbesondere für Mieten und Immobilien, besonders betroffen. Also die tatsächliche Inflation erwarte ich für die 25 - 35 jährigen höher als für den Durchschnitt.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Die inflation ist natürlich nur ein theoretisches kostrukt das bei jedem unterschiedlich greift. bei den grundbedürfnissen "energie" , "mobilität" und "wohnen" lag die preissteigerung insbesondere in städtischen regionen sicherlich nicht bei 2% und ist während corona sicherlich nicht nur 5% pro jahr. das trifft insbesondere normalverdiener unter 100k jahresgehalt hart, da diese posten einen großteil des nettogehaltes ausmachen. die löhne steigen dabei auch sicherlich nicht schnell genug, aber immernoch schneller als die steuerprogression (der staat will ja noch was davon haben) - das was oben geschrieben wurde ist einfach müll. jeder kann es bei den immopreisen sehen wieviel sein lohn noch wert ist - mein vater konnte als quasi-alleinverdiener ein einfamilienhaus in stadtnähe finanzieren und in unter 20 jahren abbezahlen. das ist heute teiweise selbst bei zwei promovierten, vollzeit arbeitenden akademikern nicht mehr möglich ohne sich auf auf 30 jahre zu verschulden.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Das Einzige Ziel der EZB ist, durch versteckte Inflation und Geldpresse + Negativzinsen die Ersparnisse der Bevölkerung zu vernichten und damit die Schuldenberge der EU-Staaten zu finanzieren. Jeder neue Absolvent heute arbeitet, um die Schulden von Italienern und Griechen zu bedienen.

Ui ui ui, da wirds aber düster. Ich empfehle dringend einen Blick aus deiner Bubble heraus.
Und nicht falsch verstehen: man kann die EZB durchaus kritisieren, aber deine Ansicht ist mehr als drüber. Liebe Grüße

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Und der demnächst deutlich steigende Mindestlohn wird nochmals deutlich die Inflation steigern.

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know-it-all

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Die inflation ist natürlich nur ein theoretisches kostrukt das bei jedem unterschiedlich greift. bei den grundbedürfnissen "energie" , "mobilität" und "wohnen" lag die preissteigerung insbesondere in städtischen regionen sicherlich nicht bei 2% und ist während corona sicherlich nicht nur 5% pro jahr. das trifft insbesondere normalverdiener unter 100k jahresgehalt hart, da diese posten einen großteil des nettogehaltes ausmachen. die löhne steigen dabei auch sicherlich nicht schnell genug, aber immernoch schneller als die steuerprogression (der staat will ja noch was davon haben) - das was oben geschrieben wurde ist einfach müll. jeder kann es bei den immopreisen sehen wieviel sein lohn noch wert ist - mein vater konnte als quasi-alleinverdiener ein einfamilienhaus in stadtnähe finanzieren und in unter 20 jahren abbezahlen. das ist heute teiweise selbst bei zwei promovierten, vollzeit arbeitenden akademikern nicht mehr möglich ohne sich auf auf 30 jahre zu verschulden.

Was hier gerne vergessen wird - eine Preisentwicklung ist keine Einbahnstraße, denn die können hoch, aber auch runter gehen. Preise für Kraftstoffe sind ein gutes Beispiel. Die waren vor einigen Jahren schonmal sehr hoch; zwischendurch dann wieder sehr niedrig (Diesel teilweise wieder unter 1€).
Man sollte also auch nicht den Fehler machen, die (zugegeben) recht dynamische Preisentwicklung in diesem Jahr (bei Immobilien auch schon länger) auf Dauer gleichbleibend in die Zukunft fortzuschreiben.

Was das ganze zudem noch teilweise kompensiert, und hier irgendwie übersehen wurde: durch Anpassung verschiedener Faktoren kommt heute bei gleichen Bruttogehalt wie vor 10 Jahren merklich mehr Nettogehalt raus.

Gerechnet habe ich mal mit diesem Brutto-Netto-Rechner:
http://www.parmentier.de/steuer/index.php?site=lohnsteuerrechnerjava
(Defaulteinstellung bleibt unverändert; lediglich Kirchensteuer auf 0% und Bundesland auf NRW geändert). Bei 4.000€ Monatsbrutto blieben ...

  • im Jahr 2010 2.374€ netto (Steuerbelastung 829€)
  • im Jahr 2021 2.533€ netto (Steuerbelastung 657€)

also gut 160€ netto mehr. Wenn die oben angegebene kumulative Inflation von 20% ab 2008 also ungefähr stimmt, dann kompensiert allein die Nettolohnverbesserung seit 2010 davon ~6,7%.

Faktoren, die sich in dieser Zeit geändert haben:

  • Leichte Rechtsverschiebung der Eckpunkte im Steuertarif (dadurch höherer Steuerfreibetrag usw.)
  • Höherer Prozentsatz der Rentenversicherungsbeträge absetzbar.
  • Prozentsätze zur Renten- und Arbeitslosenversicherung niedriger als vor 10 Jahren (gegenläufig: höhere Beitragssätze für Pflegeversicherung und KV)

Vielleicht habe ich noch was übersehen?

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Genau das meinte ich. Wieviel Haus kann heute ein Absolvent mit 2500 Netto finanzieren im Vergleich zu einem 2008 Absolventen mit 2000 netto? Die 500 Euro Mehrgehalt gehen weg nur zum Ausgleich der Energiepreise und Lebensmittel (wenn es überhaupt noch reicht). Mein BMW 1er kostete damals 22.500 Euro, heute kriegt man bei vergleichbarer Austattung nicht unter 30.000 Euro.
Lebensstandart sinkt erheblich und der Durchschnittsverdiener ist nur von 2020 auf 2022 um mindestens 20% ärmer geworden, trotz Wirtschaftswachstum. Ein Absolvent heute kann sich genauso viel leisten wie ein Bauarbeiter vor 10-15 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Die inflation ist natürlich nur ein theoretisches kostrukt das bei jedem unterschiedlich greift. bei den grundbedürfnissen "energie" , "mobilität" und "wohnen" lag die preissteigerung insbesondere in städtischen regionen sicherlich nicht bei 2% und ist während corona sicherlich nicht nur 5% pro jahr. das trifft insbesondere normalverdiener unter 100k jahresgehalt hart, da diese posten einen großteil des nettogehaltes ausmachen. die löhne steigen dabei auch sicherlich nicht schnell genug, aber immernoch schneller als die steuerprogression (der staat will ja noch was davon haben) - das was oben geschrieben wurde ist einfach müll. jeder kann es bei den immopreisen sehen wieviel sein lohn noch wert ist - mein vater konnte als quasi-alleinverdiener ein einfamilienhaus in stadtnähe finanzieren und in unter 20 jahren abbezahlen. das ist heute teiweise selbst bei zwei promovierten, vollzeit arbeitenden akademikern nicht mehr möglich ohne sich auf auf 30 jahre zu verschulden.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Die inflation ist natürlich nur ein theoretisches kostrukt das bei jedem unterschiedlich greift. bei den grundbedürfnissen "energie" , "mobilität" und "wohnen" lag die preissteigerung insbesondere in städtischen regionen sicherlich nicht bei 2% und ist während corona sicherlich nicht nur 5% pro jahr. das trifft insbesondere normalverdiener unter 100k jahresgehalt hart, da diese posten einen großteil des nettogehaltes ausmachen. die löhne steigen dabei auch sicherlich nicht schnell genug, aber immernoch schneller als die steuerprogression (der staat will ja noch was davon haben) - das was oben geschrieben wurde ist einfach müll. jeder kann es bei den immopreisen sehen wieviel sein lohn noch wert ist - mein vater konnte als quasi-alleinverdiener ein einfamilienhaus in stadtnähe finanzieren und in unter 20 jahren abbezahlen. das ist heute teiweise selbst bei zwei promovierten, vollzeit arbeitenden akademikern nicht mehr möglich ohne sich auf auf 30 jahre zu verschulden.

Meine Eltern sind beide promoviert und sind in eine Vollzeit und einer Halbzeitstelle. Sie haben ihr Haus nicht in 20 Jahren abbezahlen können.

Es stimmt einfach nicht, dass Immobilienerwerb früher so extrem einfach war, wie das hier häufig dargestellt wird. Wenn dem so wäre, hätten wir nicht eine so niedrige Eigentumsquote. Oder meint jemand ernsthaft, dass Leute früher lieber zu dritt in einer 3-Zimmer-Wohnung zur Miete gelebt haben, wenn sie stattdessen mal eben so locker ein EFH hätten abbezahlen können?

Was Mobilität angeht, waren die Benzinpreise im Corona-Jahr 2020 niedriger als 2019 oder auch als 2008.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

Die inflation ist natürlich nur ein theoretisches kostrukt das bei jedem unterschiedlich greift. bei den grundbedürfnissen "energie" , "mobilität" und "wohnen" lag die preissteigerung insbesondere in städtischen regionen sicherlich nicht bei 2% und ist während corona sicherlich nicht nur 5% pro jahr. das trifft insbesondere normalverdiener unter 100k jahresgehalt hart, da diese posten einen großteil des nettogehaltes ausmachen. die löhne steigen dabei auch sicherlich nicht schnell genug, aber immernoch schneller als die steuerprogression (der staat will ja noch was davon haben) - das was oben geschrieben wurde ist einfach müll. jeder kann es bei den immopreisen sehen wieviel sein lohn noch wert ist - mein vater konnte als quasi-alleinverdiener ein einfamilienhaus in stadtnähe finanzieren und in unter 20 jahren abbezahlen. das ist heute teiweise selbst bei zwei promovierten, vollzeit arbeitenden akademikern nicht mehr möglich ohne sich auf auf 30 jahre zu verschulden.

Meine Eltern sind beide promoviert und sind in eine Vollzeit und einer Halbzeitstelle. Sie haben ihr Haus nicht in 20 Jahren abbezahlen können.

Es stimmt einfach nicht, dass Immobilienerwerb früher so extrem einfach war, wie das hier häufig dargestellt wird. Wenn dem so wäre, hätten wir nicht eine so niedrige Eigentumsquote. Oder meint jemand ernsthaft, dass Leute früher lieber zu dritt in einer 3-Zimmer-Wohnung zur Miete gelebt haben, wenn sie stattdessen mal eben so locker ein EFH hätten abbezahlen können?

Was Mobilität angeht, waren die Benzinpreise im Corona-Jahr 2020 niedriger als 2019 oder auch als 2008.

Wir müssen glaube ich keine 2. Immobilienpreisdiskussion aufmachen. Aber auch wenn es früher gegen die hier manchmal aufkommende Meinung auch nicht möglich war, eine Immobilie aus der Kaffeekasse zu bezahlen, werden Preiserhöhungen von 40 - 80 % in 10 Jahren, wie wir sie in vielen Ballungszentren sehen, nicht durch die niedrigen Kreditzinsen ausgeglichen.

Bei den Details kommt es dann aber natürlich auch drauf an was man vergleicht, also welche Kaufdaten, welche Lagen, gleiche Ausstattung oder an die Entwicklung angepasst, etc. In manchen Bereichen ist die Entwicklung extremer als in anderen.

Ich kann nur sagen, dass ich mir das Haus, was mein Chef vor 25 Jahren gebaut hat, heute nicht leisten kann. Er war Alleinverdiener mit 2 Kindern auf der gleichen Einstufung in der Firma wie ich jetzt zum Einstieg.

Und ich rede hier nicht davon, dass ich es nicht kann weil ich meine Ausgaben nicht einschränken kann, sondern weil ich > 80 % meines Nettos für den Kredit aufbringen müsste, bei 30 Jahre Laufzeit und Nebenkosten aus Eigenkapital.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Ich glaube ein Teil davon liegt auch am Trend zu Doppelverdienern. Wenn ich mich bei mir in der Firma umgucke ist es bei den Kollegen über 40 eigentlich normal, dass die Frau teilzeit arbeitet und sie zusammen 1,x bis 1,5 Gehälter haben. Gucke ich bei denen bis 35 hat man eher (wenn die Kinder 1 - 3 Jahre alt sind) 1,8 - 2 Gehälter.

Da dadurch die meisten Haushalte mehr Geld zur Verfügung haben kommen aber zwei Effekte: Zum einen zwingt die hohe Arbeitslast dazu mehr Dinge Auszulagern als früher. Da werden die Hemden zum Waschen abgegeben, zuhause kommt eine Putzhilfe, Essen wird schon mal eher bestellt, für die Kinder gibt es Ganztagsbetreuung und Verpflegung, etc. Das sind alles Dinge, die die Inflation nicht abbildet, die aber die Ausgaben steigern.

Zum anderen hat das Mehr an verfügbarem Einkommen dazu geführt, dass die Preise entsprechenden gestiegen sind. Und zwar insbesondere für Dinge der gehobenen Mittelschicht und drüber. Auch hier trifft es wieder weniger den Einkaufskorb für die Inflationsberechnung. Denn Lebensmittel, Energie etc. kaufen auch die Geringverdiener, der Löhne eher gefallen sind. Treffen tut es eher luxuriösere Dinge, die nicht sein müssen aber die Akademiker der oberen Mittelschicht auf Basis ihrer Ausbildung erwarten. Das sind vor allem Immobilien deren Preise in die Höhe geschossen sind. Aber auch Autos der Mittel- und oberen Mittelklasse (ist jetzt ein längerer Zeithorizont, aber grob sind die Preise im Vergleich zu den 70ern inflationsbereinigt bei einem Porsche um den Faktor 10, einem Mercedes um den Faktor 7 und einem VW um den Faktor 4 gestiegen). Genauso qualitativ hochwertige Möbel, und einiges andere.

Das alles führt dazu, dass die gefühlte und die persönliche Inflation, gerade für junge Akademiker die zur oberen Mittelschicht oder Oberschicht gehören (möchten), deutlich höher liegt als die offiziell ermittelte.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Wird immer nur beachtet was man nicht hat.

  • Mobilität (Leasing, Car-Sharing etc.) teilweise deutlich günstiger als vor 12 Jahren,
  • Consumer electronics kriegt man nachgeworfen, Benzin jahrelang supergünstig, Lebensmittel in Deutschland extrem preiswert...
  • Fernreisen (pre Corona) für ein paar Euro machbar...

Wenn man nur auf Immobilien schaut, sieht es sicherlich schlechter aus. Aber die musste man sich schon immer absparen...
Auch meine Elterngeneration hat teilweise 30 Jahre abbezahlt.

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Wie wenig Ahnung kann man denn bitte haben :D. Ich bin raus aus der Diskussion die hier komplett auf ein akademisch unwürdiges Niveau gefallen ist. Die Inflation seit 2008 liegt kommutiert unter 20 Prozent und wenn man als Akademiker diesen Fakt ignorieren möchte dann bitte sehr. Hat mit der Realität nur nix zu tun und wer dann das noch begründet, dass das Interesse der EZB darin besteht die Inflation falsch darzustellen, der lebt dann komplett hinter dem Mind. Nur zur Info, die EZB ist überhaupt nicht der Akteur, der die Inflation berechnet. Das ist das Statistische Bundesamt. So viel zum Wirtschaftsverständnis. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man hier einfach nur noch ganz laut Lachen!

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WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

das ist vom system so gewünscht.

  1. parolen wie "wettbewerbsfähigkeit steigern", heißt im endeffekt lohndumping.
  2. die ezb will erst die zinsen erhöhen, wenn sie eine lohn-preis-spiralae entdecken kann. übersetzt: eine hohe inflation ist so lange okay, bis die löhne steigen - absurd.

die leute sollen/können doch nicht vermögend werden, weil sonst doch keiner mehr arbeitet. wie soll das funktionieren? deshalb bringt nur technologischer fortschritt wirklich echten wohlstand.

antworten
WiWi Gast

Einstiegsgehalt und Inflation

Also meine Mutter ist Hausfrau und mein Vater Schichtarbeiter in einem IGBCE Konzern.
Kein Schlussabschluss und schlechte Deutschkenntnisse - verdient mit Zulagen trotzdem häufig seine knapp 4 netto/Monat. Sein Aufstieg ist fast 30 Jahre her - heute ist das ohne Schulabschluss etc. aber definitiv nicht mehr möglich. Die Entwicklung der Reallöhne in den letzten 10 Jahre ist traurig und auch die Durchlässigkeit hat sich in der Realität verschlechtert. Nur auf dem Papier wird es immer besser und besser und besser:-)

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Arbeitsblatt »Inflation - Deflation«

Arbeitsblatt Inflation Deflation

Das Arbeitsblatt befasst sich mit den Ursachen für Inflation, Deflation und Hyperinflation. Dabei steht das Thema Preisstabilität als oberstes wirtschaftspolitisches Ziel im Fokus.

Inflationsrate erstmals seit Wiedervereinigung bei null

Ein Holzsetskasten mit Buchstabenwürfeln, die die Worte: Vier und Null ergeben..

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Mai 2009 - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber Mai 2008 voraussichtlich nicht verändern (April 2009: + 0,7%).

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