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Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Hallo,

um wieviel kann man sein Gehalt steigern, wenn man außertariflich eingeordnet ist.
Gerade, wenn man als Berufseinsteiger beginnt und nach ca. einem Jahr eingelernt ist.

Angenommen man verdient 40.000 im Jahr - was kann man ein Jahr danach fordern ?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ich konnte erst nach 19 Monaten das erste mal mehr verlangen da es bei uns starre Prozesse und immer nur zum Januar passiert. Bei uns bekommt die Abteilung ein Budget oder eben Prozentsatz an Gehaltssteigerung über alle Köpfe und die musst eben durch Verhandlung, gute Leistungen etc. dein Anteil rausschlagen. Meine Steigerungen ohne Beförderung oder sonstiges waren 5-6%. Ich kenne 7% von einem Kollegen aber genauso auch die 1-2 % oder eben nullenden.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo,

um wieviel kann man sein Gehalt steigern, wenn man außertariflich eingeordnet ist.
Gerade, wenn man als Berufseinsteiger beginnt und nach ca. einem Jahr eingelernt ist.

Angenommen man verdient 40.000 im Jahr - was kann man ein Jahr danach fordern ?

du bist nicht beim Amt. Das ist verhandlungssache. Es gibt kein Vorgaben wie hoch es ausfallen muss. Fordern kann man alles, aber es muss schon begründet sein.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo,

um wieviel kann man sein Gehalt steigern, wenn man außertariflich eingeordnet ist.
Gerade, wenn man als Berufseinsteiger beginnt und nach ca. einem Jahr eingelernt ist.

Angenommen man verdient 40.000 im Jahr - was kann man ein Jahr danach fordern ?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Im Normalfall sollte man mehr Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo,

um wieviel kann man sein Gehalt steigern, wenn man außertariflich eingeordnet ist.
Gerade, wenn man als Berufseinsteiger beginnt und nach ca. einem Jahr eingelernt ist.

Angenommen man verdient 40.000 im Jahr - was kann man ein Jahr danach fordern ?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Bei mir sind es ca. 10% nach dem ersten Jahr

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Das kommt auf die aktuelle Situation und deine Leistung an, wenn der AG dich nur schwer ersetzten kann (weil du eine super Leistung bringst oder der Arbeitsmarkt wie leer gefegt ist) kannst du mehr durchsetzen als wenn es direkt 100 andere gibt die deinen Job machen können...

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

na und? Es gibt immer einen, der in der WG wohnt und den Job trotzdem machen will und nach 1 Jahr ist man bestimmt nicht unersetzlich.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Arbeitest Du im öffentlichen Dienst?

Als ob der Arbeitgeber bei Berufseinsteigern einen Experten verlieren würde. Klar ist es dann wieder eine Mehrbelastung, den nächsten Berufseinsteiger einzuarbeiten. Aber deshalb eine Gehaltserhähung direkt ohne Anforderung zu versprechen, ist wohl die deutliche Ausnahme.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Ich meinte echte Argumente und keinen Unsinn, den man sich aus den Fingern saugt. Ob ein Berufsanfänger, der nicht einmal 1 Jahr BE hat es sich leisten kann, während Corona "abzuspringen", würde ich mal bezweifeln. Man sollte den Leuten hier keine Flöhe ins Ohr setzen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

Ich hab noch nie den Ansatz gehört, dass der Chef dem Jungspund mehr Gehalt bieten muss, sp dass er das unternehmen nicht verlässt. Und das soll er am besten jedes jahr machen? Welche Sicherheit hat der Chef?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

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Sec_tech

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

Ich hab noch nie den Ansatz gehört, dass der Chef dem Jungspund mehr Gehalt bieten muss, sp dass er das unternehmen nicht verlässt. Und das soll er am besten jedes jahr machen? Welche Sicherheit hat der Chef?

+1
Für die große Masse der Berufseinsteiger mit 1 oder 2 Jahren Erfahrung lässt sich extrem schnell ein adäquater Ersatz finden... Der Chef hat da also eine deutlich längeren Hebel...

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Dann wechsel mal nach 1,5 - 2 Jahren als Berufseinsteiger ;) lol

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Sec_tech schrieb am 02.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

Ich hab noch nie den Ansatz gehört, dass der Chef dem Jungspund mehr Gehalt bieten muss, sp dass er das unternehmen nicht verlässt. Und das soll er am besten jedes jahr machen? Welche Sicherheit hat der Chef?

+1
Für die große Masse der Berufseinsteiger mit 1 oder 2 Jahren Erfahrung lässt sich extrem schnell ein adäquater Ersatz finden... Der Chef hat da also eine deutlich längeren Hebel...

Naja, an der Aussage ist zwar etwas wahres dran, so einfach würde ich es mir da aber auch nicht machen.

Natürlich lässt sich für einen Mitarbeiter mit 1-2 Jahren Ersatz finden aber so problemlos lässt sich das nun auch nicht bewerkstelligen. So gut wie jeder Mitarbeiter benötigt 6-12 Monate Einarbeitungszeit (Junior Positionen allemal), das heißt es kündigt im Zweifelsfall ein Mitarbeiter der gerade eingearbeitet ist. Je nach Kündigungsfrist ist die Stelle auch noch eine Weile unbesetzt und ob der Ersatz auch was taugt, kann man erst genau wissen wenn er da ist, dann geht das ganze wieder von vorne los.
Hängt natürlich davon ab ob der Mitarbeiter einen neuen Job findet, jetzt im Lockdown wäre ich da auch vorsichtig aber in wirtschaftlich guten Zeiten ist es möglich (und auch gar nicht ungewöhnlich) alle 2 Jahre etwas Neues zu finden.

Fazit: Wenn es keine tariflichen Regelungen gibt, kann man in einem angemessenen Zeitraum auch mal nach mehr Geld fragen. Grundsätzlich bietet sich hierfür das Jahresgespräch an. Als Berufsanfänger verdient man idR auch deutlich weniger als seine Kollegen, so das Chefs auch gar nicht so überrascht sind, wenn Mitarbeiter nach 1-2 Jahren mehr Geld wollen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Bei mir muss jährlich eine inflationsbedingte Anpassung erfolgen, denn ich sehe es nicht ein, dass ich finanziell nach einem Jahr schlechter gestellt bin als zu zu Jahresbeginn. Und das ist sehr wohl ein solides Argument, was bspw. Verdi und IG-Metall IMMER anführen. Schließlich passt mein Chef die Angebote regelmäßig an und ich argumentiert mit Kostensteigerungen.

PS: Selbst bei inflationsbedingter Anpassung erleidet man real einen Einkommensverlust, Stichwort: kalte Progression.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

weil das auch ein Automatismus ist? Es geht um das gesamte gehaltsgefüge in der Abteilung - da geht es nicht darum "UN macht 2 Mrd umsatz" - was sind da schon 5k im Jahr.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Um jetzt noch einmal was hilfreiches zu sagen: normalerweise macht man nach einem Jahr nicht mehr genau das gleiche was man beim Einstieg gemacht hat. Entweder zusätzliche Projekte, mehr Verantwortung oder zumindest steigende Produktivität aufgrund höheren Wissens. Falls ja und die Mehrleistung auch einen spürbaren Mehrgewinn für die Firma darstellt, dann kann man im Rahmen eines Jahresgesprächs nach mehr Gehalt fragen. Dafür sollte es aber auch üblicherweise geregelte Prozesse im Unternehmen geben (interne Grades, Erfahrungsstufen, Bonustöpfe etc). Falls es sich allerdings um eine 0815 Sachbearbeiter Tätigkeit handelt, bei der man um es mal einfach auszudrücken jeden Tag einen Stapel mit x Akten bekommt, der bearbeitet werden muss, dann sieht’s eher schlecht aus. Mehr als nen Inflationsausgleich kann man dann schlecht erwarten und auch das ist in der Regel dann firmenweit geregelt.

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PFP

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Eigentlich ist es demnach ein Wunder, dass Arbeitsverhältnisse von Berufseinsteigern 2 Jahre überstehen. Es ist für den Arbeitgeber noch recht easy möglich, zeitnah brauchbaren Ersatz für Leute zu finden, die nach 1-2 Jahren gehen. Andererseits liegt die Produktivität eines Mitarbeiters mit 2 Jahren Berufserfahrung deutlich über der eines Einsteigers nach der Probezeit. Gleichzeitig hat man mit 2 Jahren Berufserfahrung schon deutlich mehr Auswahl an Stellen als direkt von der Uni.

Ich rate massiv davon ab, eine Wechselabsicht gegenüber Vorgesetztem oder Personalabteilung zu kommunizieren, weil Chancen und Risiken in einem groben Missverhältniss stehen. Eine Gehaltserhöhung aus diese Weise durchzudrücken ist eine Sackgasse. Wenn das Ergebnis des wohlwollend geführten Jahresgesprächs nicht den eigenen Ansprüchen entspricht kann man ja risikolos erstmal Bewerbungen schreiben und den Markt prüfen.

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Sec_tech

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Sec_tech schrieb am 02.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

Ich hab noch nie den Ansatz gehört, dass der Chef dem Jungspund mehr Gehalt bieten muss, sp dass er das unternehmen nicht verlässt. Und das soll er am besten jedes jahr machen? Welche Sicherheit hat der Chef?

+1
Für die große Masse der Berufseinsteiger mit 1 oder 2 Jahren Erfahrung lässt sich extrem schnell ein adäquater Ersatz finden... Der Chef hat da also eine deutlich längeren Hebel...

Naja, an der Aussage ist zwar etwas wahres dran, so einfach würde ich es mir da aber auch nicht machen.

Natürlich lässt sich für einen Mitarbeiter mit 1-2 Jahren Ersatz finden aber so problemlos lässt sich das nun auch nicht bewerkstelligen. So gut wie jeder Mitarbeiter benötigt 6-12 Monate Einarbeitungszeit (Junior Positionen allemal), das heißt es kündigt im Zweifelsfall ein Mitarbeiter der gerade eingearbeitet ist. Je nach Kündigungsfrist ist die Stelle auch noch eine Weile unbesetzt und ob der Ersatz auch was taugt, kann man erst genau wissen wenn er da ist, dann geht das ganze wieder von vorne los.
Hängt natürlich davon ab ob der Mitarbeiter einen neuen Job findet, jetzt im Lockdown wäre ich da auch vorsichtig aber in wirtschaftlich guten Zeiten ist es möglich (und auch gar nicht ungewöhnlich) alle 2 Jahre etwas Neues zu finden.

Fazit: Wenn es keine tariflichen Regelungen gibt, kann man in einem angemessenen Zeitraum auch mal nach mehr Geld fragen. Grundsätzlich bietet sich hierfür das Jahresgespräch an. Als Berufsanfänger verdient man idR auch deutlich weniger als seine Kollegen, so das Chefs auch gar nicht so überrascht sind, wenn Mitarbeiter nach 1-2 Jahren mehr Geld wollen.

Deinen Aussagen will ich überhaupt nicht widersprechen. Klar hat der Chef auch besseres zu tun als jemanden neu einzustellen und einzulernen.
Wie in einer anderen Antwort aber bereits erwähnt führt einen eine zu verbissene Herangehensweise direkt in eine Sackgasse.

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Fernuni

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Über das Doppelte Gehalt war nicht die Rede.
Wenn ein Mitarbeiter nach 2 Jahren immer noch das gleiche Gehalt bekommt, dann muss sich der Chef nicht wundern, dass alle nach 2 Jahren kündigen.
Ob das im Sinn von Unternehmen ist, das bezweifle ich. Aber manche Unternehmen verstehen immer noch nicht wie man langfristig die Mitarbeiter an sich bindet, obwohl es in jeder Vorlesung, später im Workshop erklärt wird.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Was heißt hier "der Chef muss sich nicht wundern". Klar hat jeder AN die Möglichkeit, zu gehen. Ob mit oder ohne Gehaltserhöhung.

Es ist so, dass man eine Gehaltserhöhung verhandelt (wenn sie nicht tariflich kommt), und dafür braucht man halt gute Argumente. Gestiegene Mieten oder das teurere Benzin sind da halt keine Gründe.

Fernuni schrieb am 03.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Über das Doppelte Gehalt war nicht die Rede.
Wenn ein Mitarbeiter nach 2 Jahren immer noch das gleiche Gehalt bekommt, dann muss sich der Chef nicht wundern, dass alle nach 2 Jahren kündigen.
Ob das im Sinn von Unternehmen ist, das bezweifle ich. Aber manche Unternehmen verstehen immer noch nicht wie man langfristig die Mitarbeiter an sich bindet, obwohl es in jeder Vorlesung, später im Workshop erklärt wird.

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ExBerater

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Wäre mir neu, dass Gehalt einen großen Einfluss auf Mitarbeiterbindung hätte.

Um mal aus der Praxis zu reden:

  • ich erhöhe das Gehalt von jemandem der 18 Monate in der Firma ist
  • nach wenigen Tagen kommen andere zu mir, die die gleiche Rolle machen und zwar seit 15 Monaten --> Bschwerde
  • dann kommt jemand, der die gleiche Rolle seit 2 Jahren macht aber immer noch weniger verdient weil er nicht gut ist --> Beschwerde
  • dann stelle ich neue Leute in der gleichen Rolle ein. Nach einige Wochen finden die raus, dass es Leute in der gleichen Position gibt, die mehr verdienen --> Beschwerde

Wenn man sowas mal 5 Jahre in einem Start-Up ähnlichen Umfeld mitgemacht hat, lernt man:

  1. Gehaltserhöhungen haben eine motivierende Wirkung ie wenige Wochen hilft - und danach oft den Rest des Büros frustriert
  2. Man arbeitet am Besten nur mit starren Regeln, idealerweise ohne Ausnahmen
  3. Befördern ist immer leichter als Anpassungen bei gleicher Rolle
antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Was ist bei euch los? Natürlich droht man nicht mit dem Wechsel oder der Kündigung. Wie kommt ihr überhaupt auf die Idee??
Ein Mindestmaß an sozialer Kompetenz kann man wohl bei den Diskussionsteilnehmern erwarten.

Das ist natürlich eine implizierte Drohung. Man verlangt mehr Geld, lehnt der Chef ab, fängt man an Bewerbungen zu schreiben. Nach 2 Jahren hat man eine gute Auswahl und kriegt auch einen spürbaren Gehaltssprung hin. Wenn es nicht klappt, dann probiert man es halt weiter. Die Suche aus einem ungekündigten Vertrag ist easy.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Sec_tech schrieb am 03.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Sec_tech schrieb am 02.01.2021:

Und warum sollte der AG dir nach einem Jahr mehr Geld bezahlen? Ändert sich was an der Tätigkeit?

Durch steigende Mieten und Inflation steigert der AG mit jedem Jahr ohne Gehaltserhöhung erheblich das Risiko, dass der Mitarbeiter abspringt.

Du kommunizierst das hoffentlich dann so im Gespräch?

Dachte ich auch gerade. Bestes Argument: Ja chef, die mieten steigen ich will mehr geld :D

Klar sagt man das nicht so dem Chef, aber wenn er ein ordentlicher Chef ist, weiß er das und bietet von sich aus mehr Gehalt, oder muss eben wiederum seinem Chef dann erklären, wieso der mühevoll und teuer eingearbeitete Jungspund nach nicht mal 2 Jahren schon wieder weg ist.

Ich hab noch nie den Ansatz gehört, dass der Chef dem Jungspund mehr Gehalt bieten muss, sp dass er das unternehmen nicht verlässt. Und das soll er am besten jedes jahr machen? Welche Sicherheit hat der Chef?

+1
Für die große Masse der Berufseinsteiger mit 1 oder 2 Jahren Erfahrung lässt sich extrem schnell ein adäquater Ersatz finden... Der Chef hat da also eine deutlich längeren Hebel...

Naja, an der Aussage ist zwar etwas wahres dran, so einfach würde ich es mir da aber auch nicht machen.

Natürlich lässt sich für einen Mitarbeiter mit 1-2 Jahren Ersatz finden aber so problemlos lässt sich das nun auch nicht bewerkstelligen. So gut wie jeder Mitarbeiter benötigt 6-12 Monate Einarbeitungszeit (Junior Positionen allemal), das heißt es kündigt im Zweifelsfall ein Mitarbeiter der gerade eingearbeitet ist. Je nach Kündigungsfrist ist die Stelle auch noch eine Weile unbesetzt und ob der Ersatz auch was taugt, kann man erst genau wissen wenn er da ist, dann geht das ganze wieder von vorne los.
Hängt natürlich davon ab ob der Mitarbeiter einen neuen Job findet, jetzt im Lockdown wäre ich da auch vorsichtig aber in wirtschaftlich guten Zeiten ist es möglich (und auch gar nicht ungewöhnlich) alle 2 Jahre etwas Neues zu finden.

Fazit: Wenn es keine tariflichen Regelungen gibt, kann man in einem angemessenen Zeitraum auch mal nach mehr Geld fragen. Grundsätzlich bietet sich hierfür das Jahresgespräch an. Als Berufsanfänger verdient man idR auch deutlich weniger als seine Kollegen, so das Chefs auch gar nicht so überrascht sind, wenn Mitarbeiter nach 1-2 Jahren mehr Geld wollen.

Deinen Aussagen will ich überhaupt nicht widersprechen. Klar hat der Chef auch besseres zu tun als jemanden neu einzustellen und einzulernen.
Wie in einer anderen Antwort aber bereits erwähnt führt einen eine zu verbissene Herangehensweise direkt in eine Sackgasse.

Von einer zu verbissen Herangehensweise hab ich ja auch nichts gesagt und natürlich gibt es auch immer Ausnahmen.
Dennoch habe ich noch keinen Chef erlebt, der eine Gehaltserhöhung von sich aus anbietet, abwarten bringt also nichts. Nach 1-2 Jahren kann man das Thema daher im Mitarbeiter Gespräch ruhig mal platzieren, da man als Mitarbeiter eben doch etwas wertvoller geworden ist als ganz zu Anfang.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Fernuni schrieb am 03.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Über das Doppelte Gehalt war nicht die Rede.
Wenn ein Mitarbeiter nach 2 Jahren immer noch das gleiche Gehalt bekommt, dann muss sich der Chef nicht wundern, dass alle nach 2 Jahren kündigen.
Ob das im Sinn von Unternehmen ist, das bezweifle ich. Aber manche Unternehmen verstehen immer noch nicht wie man langfristig die Mitarbeiter an sich bindet, obwohl es in jeder Vorlesung, später im Workshop erklärt wird.

Meinen Chef ist das tatsächlich egal. Er sieht es als Beleidigung an, wenn jemand auf ihn wegen mehr Gehalt zukommt.
Insgesamt entscheidet er es sehr sehr fair. Bei uns kriegen die neuen nicht sofort mehr Geld (Wieso auch? Sie waren mit dem Einstiegsgehalt einverstanden und nach 1-2 Jahre immer noch keine echte Hilfe)
Bei uns bekommen die Leute mehr Geld, die neue Kollegen einarbeiten, Projekte übernehmen oder einfach gute Leistung bringen. Das ist dann unabhängig vom Alter und Betriebszugehörigkeit (Ausnahme neue Kollegen)

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Fernuni schrieb am 03.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Über das Doppelte Gehalt war nicht die Rede.
Wenn ein Mitarbeiter nach 2 Jahren immer noch das gleiche Gehalt bekommt, dann muss sich der Chef nicht wundern, dass alle nach 2 Jahren kündigen.
Ob das im Sinn von Unternehmen ist, das bezweifle ich. Aber manche Unternehmen verstehen immer noch nicht wie man langfristig die Mitarbeiter an sich bindet, obwohl es in jeder Vorlesung, später im Workshop erklärt wird.

Sehe ich ähnlich. Natürlich sollte man nicht in jedem Jahresgespräch mit der Kündigung drohen, man sollte seinen eigenen Wert aber auch nicht unterschätzen.

Interessieren würde mich die Vorgehensweise der jenigen die hier das "nach 1-3 Jahren nach mehr Gehalt fordern" ablehnen. Wann und wie fordert ihr mehr Geld oder wechselt ihr jedes mal wenn ihr mehr Geld wollt oder macht ihr gar nichts?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Eine Erpressung erfordert immer das Androhen einer rechtswidrigen Handlung und soweit ich weiß sind Kündigungen in Deutschland noch erlaubt. Sonst würde man einen Autohändler ja auch erpressen, wenn man unter der Androhung das Auto nicht zu kaufen einen Rabatt fordert (kleiner Tipp: das nennt sich Verhandlung)
Unglaublich was hier in einem Akademiker Forum teilweise für ein Unsinn geschrieben wird.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

Alle zwei bis drei Jahre den AG zu wechseln ist auch nicht unbedingt empfehlenswert weil Job-Hopping sich auch negativ auswirkt wenn es zu intensiv betrieben wird. Irgendwann sollte man schonmal zeigen das man es meinetwegen fünf Jahre bei einem AG aushält und sich auch so hocharbeiten kann. Außerdem funktioniert hochkündigen irgendwann auch nicht mehr weil man ohne interne Förderer/internes Netzwerk ziemlich aufgeschmissen ist und die Luft entgegen der Forenmeinung ab 80/90 TEUR p.a. dann doch sehr dünn wird.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

antworten
ExBerater

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Das ist vollkommen realistisch - weil es den neuen Arbeitgeber nichts angeht, was man vorher verdient hat und er das bezahlen wird, was er für Position und Kandidaten für richtig hält.
Wenn die vorherige Position eher unterbezahlt war und die neue Position eher gut bezahlt wird, warum sollder der User dann nicht dieses Glück haben?

Bin auch mehrmals gewechselt und es hat sich immer sehr stark gelohnt (+20%) - selbst beim Exit aus der Beratung haben ich einen deutlichen Sprung hingelegt bei viel weniger Stress

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

In der IT habe ich schon ab der ersten Woche bewiesen was ich kann. Daher direkt nach der Probezeit und dann auch nochmal nach einem Jahr eine Erhöhung bekommen. Einarbeitung ging schnell da ich mit der verwendeten Technologie schon vertraut war (was auch ein Grund für meine Einstellung war).

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

In der IT habe ich schon ab der ersten Woche bewiesen was ich kann. Daher direkt nach der Probezeit und dann auch nochmal nach einem Jahr eine Erhöhung bekommen. Einarbeitung ging schnell da ich mit der verwendeten Technologie schon vertraut war (was auch ein Grund für meine Einstellung war).

Dann bist du wahrscheinlich deutlich unterdurchschnittlich bezahlt worden. Zum Vergleich: ich bin in der IT mit 48k eingestiegen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

In der IT habe ich schon ab der ersten Woche bewiesen was ich kann. Daher direkt nach der Probezeit und dann auch nochmal nach einem Jahr eine Erhöhung bekommen. Einarbeitung ging schnell da ich mit der verwendeten Technologie schon vertraut war (was auch ein Grund für meine Einstellung war).

Ausnahmen bestätigen die Regel, die meisten Leute haben keinen wirklichen Plan wie genau es auf der neuen Stelle abläuft. Wie gesagt sind Gehaltserhöhungen (abgesehen von meinetwegen 1% als "Geschenk") nach einem wirklich die absolute ausnahme.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Gibt es eine Faustregel, wann man als Berufseinsteiger nach der ersten Gehaltserhöhung fragen sollte? 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre?
Und um wie viel? Sind +10% schon too much?

Angenommen man ist in einem Unternehmen ohne Tarifvertrag.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

nach 2 Jahren mit 53k ist man aber nicht unterbezahlt bzw. für welche Stelle bitte denn? Umzug in die Großstadt und der Gehaltszettel ist eher Augenwischerei, weil man real fast genau das gleiche in der Tasche hatte. Mein Wechsel nach Köln hätte keinen Sinn gemacht, obwohl 15k mehr im Jahr möglich war.

  1. Punkt eher unwahrscheinlich, dass die Stellen mit so hohen Schwankungen einhergehen. Die UN sind ja nicht dumm und wissen in welchen Korridor sich einzelne Stellen in der Branche bewegen. Außer man rutscht in eine Stelle mit Führungsverantwortung.

Anscheinend warst du in der Beratung eher unterbezahlt. Gehaltsplus vom Consulting in die Industrie eher ungewöhnlich.

ExBerater schrieb am 03.01.2021:

Das ist vollkommen realistisch - weil es den neuen Arbeitgeber nichts angeht, was man vorher verdient hat und er das bezahlen wird, was er für Position und Kandidaten für richtig hält.
Wenn die vorherige Position eher unterbezahlt war und die neue Position eher gut bezahlt wird, warum sollder der User dann nicht dieses Glück haben?

Bin auch mehrmals gewechselt und es hat sich immer sehr stark gelohnt (+20%) - selbst beim Exit aus der Beratung haben ich einen deutlichen Sprung hingelegt bei viel weniger Stress

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

In der IT habe ich schon ab der ersten Woche bewiesen was ich kann. Daher direkt nach der Probezeit und dann auch nochmal nach einem Jahr eine Erhöhung bekommen. Einarbeitung ging schnell da ich mit der verwendeten Technologie schon vertraut war (was auch ein Grund für meine Einstellung war).

Dann bist du wahrscheinlich deutlich unterdurchschnittlich bezahlt worden. Zum Vergleich: ich bin in der IT mit 48k eingestiegen.

ohne die Region zu kennen sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Gibt es eine Faustregel, wann man als Berufseinsteiger nach der ersten Gehaltserhöhung fragen sollte? 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre?
Und um wie viel? Sind +10% schon too much?

Angenommen man ist in einem Unternehmen ohne Tarifvertrag.

Nö eigentlich nicht. Zwischen 6 Monate und 3 Jahren ist alles möglich. Genauso können Gehaltserhöhungen von 0-25% möglich sein. Hängt von der Branche, der Tätigkeit und dem Unternehmen ab.

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Fernuni

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

ExBerater schrieb am 03.01.2021:

Wäre mir neu, dass Gehalt einen großen Einfluss auf Mitarbeiterbindung hätte.

Um mal aus der Praxis zu reden:

  • ich erhöhe das Gehalt von jemandem der 18 Monate in der Firma ist
  • nach wenigen Tagen kommen andere zu mir, die die gleiche Rolle machen und zwar seit 15 Monaten --> Bschwerde
  • dann kommt jemand, der die gleiche Rolle seit 2 Jahren macht aber immer noch weniger verdient weil er nicht gut ist --> Beschwerde
  • dann stelle ich neue Leute in der gleichen Rolle ein. Nach einige Wochen finden die raus, dass es Leute in der gleichen Position gibt, die mehr verdienen --> Beschwerde

Wenn man sowas mal 5 Jahre in einem Start-Up ähnlichen Umfeld mitgemacht hat, lernt man:

  1. Gehaltserhöhungen haben eine motivierende Wirkung ie wenige Wochen hilft - und danach oft den Rest des Büros frustriert
  2. Man arbeitet am Besten nur mit starren Regeln, idealerweise ohne Ausnahmen
  3. Befördern ist immer leichter als Anpassungen bei gleicher Rolle

Ja start up sind auch nicht für Mitarbeiterbindung bekannt. Unbezahlte Überstunden, keine Gehaltserhöhung.
Jeder der eine andere Möglichkeit findet verlässt das Unternehmen.
Ausser er hat andere Gründe da zu arbeiten.

Sagen wir mal ich bin mit 40 k eingestiegen ohne Berufserfahrung.
Da ist es wohl nicht so schwer etwas über 40 k zu finden mit 2 Jahren Berufserfahrung, man muss nur suchen.
Ausserdem ist in deinem Unternehmen wahrscheinlich auch nach 3-5 Jahren kein Gehaltsprung in Sicht, sonst beschwert sich noch jemand.
Da hat man noch weniger Motivation in dem Unternehmen zu bleiben.

Wir hatten hier einen Controller, der seit 8 Jahren in dem Unternehmen für 40k arbeitet. Auch in 10 Jahren wird er nicht mehr bekommen, da kann man nur sagen selbst Schuld, der Chef freut sich.

Und soweit ich weiß sogut wie keiner redet in Deutschland über das Gehalt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

ExBerater schrieb am 03.01.2021:

Wäre mir neu, dass Gehalt einen großen Einfluss auf Mitarbeiterbindung hätte.

Um mal aus der Praxis zu reden:

  • ich erhöhe das Gehalt von jemandem der 18 Monate in der Firma ist
  • nach wenigen Tagen kommen andere zu mir, die die gleiche Rolle machen und zwar seit 15 Monaten --> Bschwerde
  • dann kommt jemand, der die gleiche Rolle seit 2 Jahren macht aber immer noch weniger verdient weil er nicht gut ist --> Beschwerde
  • dann stelle ich neue Leute in der gleichen Rolle ein. Nach einige Wochen finden die raus, dass es Leute in der gleichen Position gibt, die mehr verdienen --> Beschwerde

Wenn man sowas mal 5 Jahre in einem Start-Up ähnlichen Umfeld mitgemacht hat, lernt man:

  1. Gehaltserhöhungen haben eine motivierende Wirkung ie wenige Wochen hilft - und danach oft den Rest des Büros frustriert
  2. Man arbeitet am Besten nur mit starren Regeln, idealerweise ohne Ausnahmen
  3. Befördern ist immer leichter als Anpassungen bei gleicher Rolle

Ehh, kann ich mit eigener Startup-Erfahrung definitiv so nicht unterschreiben.

High-Potential-Berufseinsteiger in Startups sind gerade bereit anfangs ein geringeres Gehalt in Kauf zu nehmen WEIL sie sich eine schnelle Entwicklung erhoffen - sei es mit Gehalt, Learnings oder beruflicher Entwicklung.
Die motivierten Leute, die man gerade halten will (produktiv, gute Stunden, smart+kreativ, etc.), wollen halt dann nach einem Jahr entweder einen guten Sprung von 10% sehen oder einen Pfad zur Personalverantwortung. Ich weiß aus anderen Abteilungen bei uns, die das hingegen sehr konservativ handhaben, dass die Zufriedenheit niedrig und Fluktation eben genau wegen mangelndem Entwicklungspotential ziemlich hoch ist.

Transparenz bei Gehältern ist immer ein heißes Thema, das aber erfahrungsgemäß kaum eine Rolle spielt- wenn ich jemandem mehr Verantwortung gebe, dann schätze ich die Person auch vernünftig genug ein nicht sein Gehalt direkt am nächsten Tag der ganzen Abteilung mitzuteilen und zu checken wieso das eine dumme Idee ist. Ansonsten wars das auch schnell mit der Verantwortung :D

Gerade am Anfang und vor allem in nicht-standardisierten Rollen (CC, Sales) ist sowas (glattes Gehaltsgefüge) meiner Meinung nach auch ganz einfach nicht möglich.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

Naja 40% waren es nicht ganz^^

Ist von einer Sachbearbeiterstelle im Controlling auf eine andere Sachbearbeiterstelle im Controlling gewesen. Arbeitgeber 1 hatte 38h/Woche, Arbeitgeber 2 39h/Woche. Städte sind vergleichbar, zahle in der Stadt 2 jetzt ca. 50 € weniger Miete.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ich finde es auch amüsant, wie manche hier total als Arbeitgeber argumentieren und fragen, warum man einem Mitarbeiter nach 1-2 Jahren weitaus mehr zahlen sollte, als einem Einsteiger.
Die Antwort ist: Es ist einfach so. Wenn der Mitarbeiter gut ist, kann er einfach wechseln und ein deutliches Gehaltsplus nach üblicherweise drei Jahren mitnehmen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ich habe das mit den Gehaltsverhandlungen schon lange hinter mir gelassen und mache mir nicht mehr die Mühe, mir irgendwelche Argumente zu suchen. Entweder ich bekomme mehr Gehalt bzw. es gibt einen Tarif der mir automatisch höhere Stufen zusichert oder ich bin weg. Der nächste AG zahlt mir sowieso 20% mehr. So what?

Ich verstehe auch nicht warum sich hier so viele rechtfertigen, warum sie angeblich mehr wert sind als sie bekommen. Es gibt eine frei Marktwirtschaft und entweder mein AG bezahlt mich adäquat oder er hat halt das Problem. Langfristig werden solche Arbeitgeber eh ausgesiebt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ich habe das mit den Gehaltsverhandlungen schon lange hinter mir gelassen und mache mir nicht mehr die Mühe, mir irgendwelche Argumente zu suchen. Entweder ich bekomme mehr Gehalt bzw. es gibt einen Tarif der mir automatisch höhere Stufen zusichert oder ich bin weg. Der nächste AG zahlt mir sowieso 20% mehr. So what?

Ich verstehe auch nicht warum sich hier so viele rechtfertigen, warum sie angeblich mehr wert sind als sie bekommen. Es gibt eine frei Marktwirtschaft und entweder mein AG bezahlt mich adäquat oder er hat halt das Problem. Langfristig werden solche Arbeitgeber eh ausgesiebt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Fernuni schrieb am 03.01.2021:

Soll er halt nicht. Dann wechselt man nach 1,5 - 2 Jahren mit Gehaltssteigerung. Der alte AG kann dann einen neuen Bewerbungsprozess durchführen mit Einlernen, weil er 5k € im Jahr sparen wollte.

Du bist wohl noch Student, sonst würdest du sowas nicht von dir geben. Geld ist nicht alles. Viele mögen ihren job. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach 1-3 jahren das doppelte an gehalt bekommt.
Was du ansprichst ist den AG zu erpressen: gib mir mehr geld, ansonsten bin ich weg. Dadurch verspielst du dir jegliche karrierechancen, da dein chef somit weiss, dass er nicht auf dich zählen kann.

Über das Doppelte Gehalt war nicht die Rede.
Wenn ein Mitarbeiter nach 2 Jahren immer noch das gleiche Gehalt bekommt, dann muss sich der Chef nicht wundern, dass alle nach 2 Jahren kündigen.
Ob das im Sinn von Unternehmen ist, das bezweifle ich. Aber manche Unternehmen verstehen immer noch nicht wie man langfristig die Mitarbeiter an sich bindet, obwohl es in jeder Vorlesung, später im Workshop erklärt wird.

Meinen Chef ist das tatsächlich egal. Er sieht es als Beleidigung an, wenn jemand auf ihn wegen mehr Gehalt zukommt.
Insgesamt entscheidet er es sehr sehr fair. Bei uns kriegen die neuen nicht sofort mehr Geld (Wieso auch? Sie waren mit dem Einstiegsgehalt einverstanden und nach 1-2 Jahre immer noch keine echte Hilfe)

Nach 2 Jahren noch keine Hilfe? Arbeitest du bei der NASA in der Abteilung Raumschiffe? Bei uns darf jeder, der nach der Probezeit nicht zumindest einfache Abläufe verstanden hat und ausführen kann, ein ernstes Gespräch mit dem Chef führen.

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Ceterum censeo

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Meinen Chef ist das tatsächlich egal. Er sieht es als Beleidigung an, wenn jemand auf ihn wegen mehr Gehalt zukommt.
Insgesamt entscheidet er es sehr sehr fair. Bei uns kriegen die neuen nicht sofort mehr Geld (Wieso auch? Sie waren mit dem Einstiegsgehalt einverstanden und nach 1-2 Jahre immer noch keine echte Hilfe)

Nach 2 Jahren noch keine Hilfe? Arbeitest du bei der NASA in der Abteilung Raumschiffe? Bei uns darf jeder, der nach der Probezeit nicht zumindest einfache Abläufe verstanden hat und ausführen kann, ein ernstes Gespräch mit dem Chef führen.

Du magst es kaum glauben, aber die Angabe ist keineswegs so abwegig, wie dein flegelhafter Beitrag es uns vermitteln möchte. Wir (Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung) rechnen bei jungen Absolventen auch mit 1,5 - 2 Jahren Einarbeitung, bevor der Mitarbeiter rentabel arbeitet und zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

Naja 40% waren es nicht ganz^^

Ist von einer Sachbearbeiterstelle im Controlling auf eine andere Sachbearbeiterstelle im Controlling gewesen. Arbeitgeber 1 hatte 38h/Woche, Arbeitgeber 2 39h/Woche. Städte sind vergleichbar, zahle in der Stadt 2 jetzt ca. 50 € weniger Miete.

wo bekommt man denn als Sachbearbeiter Controller 71k? nach 2 Jahren? 39h scheint ja auch nicht OEM zu sein. Controller sind jetzt auch keine Seltenheit auf dem Arbeitsmarkt besonders mit 1-2 Jahren BE.

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

Naja 40% waren es nicht ganz^^

Ist von einer Sachbearbeiterstelle im Controlling auf eine andere Sachbearbeiterstelle im Controlling gewesen. Arbeitgeber 1 hatte 38h/Woche, Arbeitgeber 2 39h/Woche. Städte sind vergleichbar, zahle in der Stadt 2 jetzt ca. 50 € weniger Miete.

wo bekommt man denn als Sachbearbeiter Controller 71k? nach 2 Jahren? 39h scheint ja auch nicht OEM zu sein. Controller sind jetzt auch keine Seltenheit auf dem Arbeitsmarkt besonders mit 1-2 Jahren BE.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ceterum censeo schrieb am 04.01.2021:

Meinen Chef ist das tatsächlich egal. Er sieht es als Beleidigung an, wenn jemand auf ihn wegen mehr Gehalt zukommt.
Insgesamt entscheidet er es sehr sehr fair. Bei uns kriegen die neuen nicht sofort mehr Geld (Wieso auch? Sie waren mit dem Einstiegsgehalt einverstanden und nach 1-2 Jahre immer noch keine echte Hilfe)

Nach 2 Jahren noch keine Hilfe? Arbeitest du bei der NASA in der Abteilung Raumschiffe? Bei uns darf jeder, der nach der Probezeit nicht zumindest einfache Abläufe verstanden hat und ausführen kann, ein ernstes Gespräch mit dem Chef führen.

Du magst es kaum glauben, aber die Angabe ist keineswegs so abwegig, wie dein flegelhafter Beitrag es uns vermitteln möchte. Wir (Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung) rechnen bei jungen Absolventen auch mit 1,5 - 2 Jahren Einarbeitung, bevor der Mitarbeiter rentabel arbeitet und zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Liebe Grüße

Wenn es 2 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter rentabel arbeitet, warum gibt es in der WP/StB nach 1 Jahr bereits die erste Gehaltserhöhung mit ungefähr 10%? Außerdem gehen innerhalb von 2 Jahren meist 70-80% der Prüfungsassistenten. Das ist sehr widersprüchlich. Sei mal nicht so frech.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Es hängt halt total vom Unternehmen und der Branche ab, was man sich erlauben kann und was nicht.
Ich arbeite im IT-Consulting. Wer da nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, weiß, dass man begehrtes Gut ist und es eigentlich immer eine Firma gibt, die einen für mehr Geld nehmen würde.
Das weiß auch mein Chef, der mir ein marktübliches Gehalt zahlen muss, damit ich langfristig beim Unternehmen bleibe. Natürlich ist Geld nicht alles, aber wenn jemand anders für eine vergleichbare Position 15k mehr zahlt, muss ich nicht lange überlegen.

So dreist, dass ich meinem Chef sage, dass ich kündige, wenn ich die Erhöhung nicht bekommen würde, bin ich natürlich nicht.
Aber schön zu verpacken, dass man sich bewusst ist, was am Markt gezahlt wird und man nicht darunter liegen möchte, ist finde ich nicht nur legitim, sondern essentiell, wenn man sich nicht abspeisen lassen möchte. Kenne genug Leute, die in Gehaltsverhandlungen den Mund nicht auf bekommen und so wenn überhaupt den Inflationsausgleich raus bekommen.

Ganz anders sieht das natürlich aus, wenn man zur Corona Zeit froh sein muss, überhaupt noch einen Job zu haben oder der Arbeitsmarkt in der jeweiligen Branche eh mies ist. Da sitzt der Chef am deutlich längeren Hebel und man landet als Kandidat, der den Eindruck vermittelt, nur den eigenen Profit zu maximieren zu wollen, schnell auf der Abschussliste.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

Naja 40% waren es nicht ganz^^

Ist von einer Sachbearbeiterstelle im Controlling auf eine andere Sachbearbeiterstelle im Controlling gewesen. Arbeitgeber 1 hatte 38h/Woche, Arbeitgeber 2 39h/Woche. Städte sind vergleichbar, zahle in der Stadt 2 jetzt ca. 50 € weniger Miete.

wo bekommt man denn als Sachbearbeiter Controller 71k? nach 2 Jahren? 39h scheint ja auch nicht OEM zu sein. Controller sind jetzt auch keine Seltenheit auf dem Arbeitsmarkt besonders mit 1-2 Jahren BE.

Same here, plus eventuelle IGM Tariferhöhung kommt noch on top. Bin zufrieden mit der Stufenentwicklung, aber unzufrieden dass der Betriebsrat keine 40h verträge genehmigt.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Ceterum censeo schrieb am 04.01.2021:

Meinen Chef ist das tatsächlich egal. Er sieht es als Beleidigung an, wenn jemand auf ihn wegen mehr Gehalt zukommt.
Insgesamt entscheidet er es sehr sehr fair. Bei uns kriegen die neuen nicht sofort mehr Geld (Wieso auch? Sie waren mit dem Einstiegsgehalt einverstanden und nach 1-2 Jahre immer noch keine echte Hilfe)

Nach 2 Jahren noch keine Hilfe? Arbeitest du bei der NASA in der Abteilung Raumschiffe? Bei uns darf jeder, der nach der Probezeit nicht zumindest einfache Abläufe verstanden hat und ausführen kann, ein ernstes Gespräch mit dem Chef führen.

Du magst es kaum glauben, aber die Angabe ist keineswegs so abwegig, wie dein flegelhafter Beitrag es uns vermitteln möchte. Wir (Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung) rechnen bei jungen Absolventen auch mit 1,5 - 2 Jahren Einarbeitung, bevor der Mitarbeiter rentabel arbeitet und zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Liebe Grüße

und wenn der Mitarbeiter nach 2 Jahren 5-10% mehr Geld will, dann lehnst du ab?

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Den besten Gehaltssprung macht man nach wie vor mit einem Jobwechsel.

Bin nach 2 Jahren gewechselt von 53k auf 71k. Das hätte ich nie im Leben im alten Job bekommen.

halte ich für mehr als unrealistisch...40 % mehr Gehalt? Das kann meistens ja nur mit erhöhten Arbeitsaufwand einhergehen siehe Consulting. Jobwechsel ist gerade momentan kein Allerheilsmittel. Versuchen kann man es natürlich immer.

Naja 40% waren es nicht ganz^^

Ist von einer Sachbearbeiterstelle im Controlling auf eine andere Sachbearbeiterstelle im Controlling gewesen. Arbeitgeber 1 hatte 38h/Woche, Arbeitgeber 2 39h/Woche. Städte sind vergleichbar, zahle in der Stadt 2 jetzt ca. 50 € weniger Miete.

wo bekommt man denn als Sachbearbeiter Controller 71k? nach 2 Jahren? 39h scheint ja auch nicht OEM zu sein. Controller sind jetzt auch keine Seltenheit auf dem Arbeitsmarkt besonders mit 1-2 Jahren BE.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Wenn es 2 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter rentabel arbeitet, warum gibt es in der WP/StB nach 1 Jahr bereits die erste Gehaltserhöhung mit ungefähr 10%? Außerdem gehen innerhalb von 2 Jahren meist 70-80% der Prüfungsassistenten. Das ist sehr widersprüchlich. Sei mal nicht so frech.

Das ist nicht korrekt. Die Zeiten in denen man nach dem 1. Jahr 10% Gehaltserhöhung bekommt sind vorbei bzw. mir nicht bekannt. Bei den Big4 gibt es nach dem ersten Jahr im Durchschnitt 4-6%, einige wenige Ausreißer mit mehr als 6%. Die "große" Beförderung findet nach 2-3 Jahren statt, hier sind eventuell 6-10% für den Großteil drin, tendenziell eher Richtung 6% als Richtung 10%.

Und 70%-80% Fluktuation in den ersten 2 Jahren ist auch nicht realistisch. Diese liegt deutlich darunter, wenn auch deutlich höher als zum Rest der Wirtschaft. Schätzungsweise bewegen wir uns hier zwischen 10 und 40%, je nach Region und Niederlassung.

LG
Ein Big4 Manager

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

Hier bei den Beiträgen ist oft etwas Fantasie im Spiel. Bei "80k nach 2 Jahren BE" könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da ein klitzekleines bisschen Fantasie dabei ist. Oder auch der sogenannte "fromme Wusch".

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Wenn es 2 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter rentabel arbeitet, warum gibt es in der WP/StB nach 1 Jahr bereits die erste Gehaltserhöhung mit ungefähr 10%? Außerdem gehen innerhalb von 2 Jahren meist 70-80% der Prüfungsassistenten. Das ist sehr widersprüchlich. Sei mal nicht so frech.

Das ist nicht korrekt. Die Zeiten in denen man nach dem 1. Jahr 10% Gehaltserhöhung bekommt sind vorbei bzw. mir nicht bekannt. Bei den Big4 gibt es nach dem ersten Jahr im Durchschnitt 4-6%, einige wenige Ausreißer mit mehr als 6%. Die "große" Beförderung findet nach 2-3 Jahren statt, hier sind eventuell 6-10% für den Großteil drin, tendenziell eher Richtung 6% als Richtung 10%.

Und 70%-80% Fluktuation in den ersten 2 Jahren ist auch nicht realistisch. Diese liegt deutlich darunter, wenn auch deutlich höher als zum Rest der Wirtschaft. Schätzungsweise bewegen wir uns hier zwischen 10 und 40%, je nach Region und Niederlassung.

LG
Ein Big4 Manager

Reden wir von 6% Fixum oder mit variablen Anteil. Bei letzteres bin ich mir fast sicher das es zumindest ungefähr die Richtung ist, weil ich selber so viel bekommen habe bzw. Andere die ich kenne.

Auch wenn die Fluktuation niedriger ist, wäre das immer noch ein Widerspruch zu der genannten Aussage.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Nach drei Jahren ist man schon deutlich erfahrener als nach einem Jahr und da gibt es auch in der Regel eine Gehaltserhöhung, Gehaltserhöhungen nach einem Jahr sind wirklich die Ausnahme. Da ist man gerade mal wirklich eingearbeitet und hat noch nicht beweisen können was man wirklich kann.

Alle zwei bis drei Jahre den AG zu wechseln ist auch nicht unbedingt empfehlenswert weil Job-Hopping sich auch negativ auswirkt wenn es zu intensiv betrieben wird. Irgendwann sollte man schonmal zeigen das man es meinetwegen fünf Jahre bei einem AG aushält und sich auch so hocharbeiten kann. Außerdem funktioniert hochkündigen irgendwann auch nicht mehr weil man ohne interne Förderer/internes Netzwerk ziemlich aufgeschmissen ist und die Luft entgegen der Forenmeinung ab 80/90 TEUR p.a. dann doch sehr dünn wird.

Also ich persönlich kann nach 3 Jahren auch nicht mehr, als nach der Uni. Ich würde sogar sagen, dass mir das ganze Wissen aus Vorlesungen mittlerweile abhanden gekommen ist. Finde es sowieso befremdlichen, wenn Leute mit 50 oder 55 Jahren mehr verdienen als 30 jährige...

Der 30 Jährige ist so gut wie nie krank, arbeitet mehr als 40h, bekommt meistens den Scheiß ab den keiner machen will. Als Belohnung verdient er dann nur halbsoviel als sein 50 jähriger Kollege, der sich jedes Jahr 4 Wochen Kur gönnt, 3 Wochen krank ist und bei allem was mal nicht Regeltätigkeit ist ablehnt.

Und zum Thema Jobhopping... Wenn ich mir bei uns im Großkonzern die Vorstandsposten anschaue... da war JEDER ausnahmslos immer nur 1, 2 oder maximal 3 Jahre auf der gleichen Position. Nur die Ameisenkrieger aka Referenten verharren jahrelang auf einer Stelle.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Genau, alle die viel verdienen lügen!!!
Hier redet ja niemand davon, dass das ganze üblich ist. Es kommt aber immer wieder vor.
Zusammensetzung bei mir:
68k Gehalt
4 RSUs (Aktien) ung. 10k
Erfolgsabhängige Zahlungen, bis zu 6% des Gehaltes, davon bis zu 3% nur für Anwesenheit.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

Hier bei den Beiträgen ist oft etwas Fantasie im Spiel. Bei "80k nach 2 Jahren BE" könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da ein klitzekleines bisschen Fantasie dabei ist. Oder auch der sogenannte "fromme Wusch".

antworten
WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

Hier bei den Beiträgen ist oft etwas Fantasie im Spiel. Bei "80k nach 2 Jahren BE" könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da ein klitzekleines bisschen Fantasie dabei ist. Oder auch der sogenannte "fromme Wusch".

EG14 BW gibts für Stellen die 2-3 Jahre BE voraussetzen. Bin mit EG12 eingestiegen und jetzt nach 2 Jahren bei EG14. Mit 16% LZ sind das ziemlich genau 80k, dazu kommt noch die eventuelle Tariferhöhung dieses Jahr. Bei 70k zum Einstieg sind das auch nur 7% Steugerung pro Jahr, also nix krasses.
Kannst du mir glauben oder nicht, das ist aber genau das was ich bekomme. Habe nichts davon hier zu lügen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

16% LZ als Anfänger im Betrieb. Total daneben.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

Hier bei den Beiträgen ist oft etwas Fantasie im Spiel. Bei "80k nach 2 Jahren BE" könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da ein klitzekleines bisschen Fantasie dabei ist. Oder auch der sogenannte "fromme Wusch".

EG14 BW gibts für Stellen die 2-3 Jahre BE voraussetzen. Bin mit EG12 eingestiegen und jetzt nach 2 Jahren bei EG14. Mit 16% LZ sind das ziemlich genau 80k, dazu kommt noch die eventuelle Tariferhöhung dieses Jahr. Bei 70k zum Einstieg sind das auch nur 7% Steugerung pro Jahr, also nix krasses.
Kannst du mir glauben oder nicht, das ist aber genau das was ich bekomme. Habe nichts davon hier zu lügen.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Wenn es 2 Jahre dauert bis ein Mitarbeiter rentabel arbeitet, warum gibt es in der WP/StB nach 1 Jahr bereits die erste Gehaltserhöhung mit ungefähr 10%? Außerdem gehen innerhalb von 2 Jahren meist 70-80% der Prüfungsassistenten. Das ist sehr widersprüchlich. Sei mal nicht so frech.

Das ist nicht korrekt. Die Zeiten in denen man nach dem 1. Jahr 10% Gehaltserhöhung bekommt sind vorbei bzw. mir nicht bekannt. Bei den Big4 gibt es nach dem ersten Jahr im Durchschnitt 4-6%, einige wenige Ausreißer mit mehr als 6%. Die "große" Beförderung findet nach 2-3 Jahren statt, hier sind eventuell 6-10% für den Großteil drin, tendenziell eher Richtung 6% als Richtung 10%.

Und 70%-80% Fluktuation in den ersten 2 Jahren ist auch nicht realistisch. Diese liegt deutlich darunter, wenn auch deutlich höher als zum Rest der Wirtschaft. Schätzungsweise bewegen wir uns hier zwischen 10 und 40%, je nach Region und Niederlassung.

LG
Ein Big4 Manager

Wiwi Treff bedeutet nicht gleich Big4. Gibt halt viel lukrativere Optionen.
IT-Consulting z.B. sind 10% nach dem ersten Jahr normal. Sogar mehr ist nicht unüblich.

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Hi, mir wurde gesagt dass nach der Probezeit das Gehalt neu verhandelt wird. Bin Trainee bei einem Konzern und mit 48k eingestiegen (MSc.). Meine Kollegen verdienen weitaus mehr und viele sind AT. Was kann ich nach 6Monaten fordern? Arbeite in der chem. Industrie wo die Einstiegsgehälter normal generell sehr viel höher sind. Normal ist E12/E13 bei Berufseinstieg meine ich oder? Habe ich von Freunden bei BASF gehört (chem.Tarif)

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

naja nach 6 Monaten bist du noch in der Traineeausbildung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die dann das Gehalt "neu verhandeln" werden vlt. mit Glück eine kleine Zulage.
Du hast dich für ein Traineeprogramm entschieden und nicht für den Direkteinstieg. Natürlich verdienen dann Zweitere mehr Geld.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

Hi, mir wurde gesagt dass nach der Probezeit das Gehalt neu verhandelt wird. Bin Trainee bei einem Konzern und mit 48k eingestiegen (MSc.). Meine Kollegen verdienen weitaus mehr und viele sind AT. Was kann ich nach 6Monaten fordern? Arbeite in der chem. Industrie wo die Einstiegsgehälter normal generell sehr viel höher sind. Normal ist E12/E13 bei Berufseinstieg meine ich oder? Habe ich von Freunden bei BASF gehört (chem.Tarif)

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WiWi Gast

Gehaltserhöhung nach Berufseinstieg

Die Führungskräfte haben bei uns einen Spielraum von 11 - 18% in dem sie LZ vergeben können. Ich bringe sehr gute Leistung, dementsprechend bekomme ich auch eine durchschnittliche Leistungszulage.
Nach oben ist allerdings sogut wie kein Spielraum, mehr als 1-2% im Jahr ist nicht drin ohne Höherstufung, und 1% mehr wird dann schon als "Belohnung" verkauft.

Ein Kumpel ist bei Bosch, ein anderer bei Daimler, und die haben als Einsteiger auch beide über 15% bekommen.
Ein anderer Kumpel von mir hat als Produktionsmitarbeiter in meinem UN aber nur die minimalen 11% bekommen, ist dort wohl Standard.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

16% LZ als Anfänger im Betrieb. Total daneben.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

aha anscheinend wimmelt es hier von Controllern. Bei uns sind Controllereinstiegstellen bei EG11 NRW, schleierhaft wie man da nach 2x jahren bei 80 k landet.

Ich bin jetzt auch bei knapp 80k in 2021 mit knapp 2 Jahren Berufserfahrung. Ist alles möglich..

Hier bei den Beiträgen ist oft etwas Fantasie im Spiel. Bei "80k nach 2 Jahren BE" könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da ein klitzekleines bisschen Fantasie dabei ist. Oder auch der sogenannte "fromme Wusch".

EG14 BW gibts für Stellen die 2-3 Jahre BE voraussetzen. Bin mit EG12 eingestiegen und jetzt nach 2 Jahren bei EG14. Mit 16% LZ sind das ziemlich genau 80k, dazu kommt noch die eventuelle Tariferhöhung dieses Jahr. Bei 70k zum Einstieg sind das auch nur 7% Steugerung pro Jahr, also nix krasses.
Kannst du mir glauben oder nicht, das ist aber genau das was ich bekomme. Habe nichts davon hier zu lügen.

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