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Gehaltsstudie 2005 - Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen rückläufig

In der jüngst veröffentlichten Gehaltsstudie hat alma mater die Trends der Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen zusammengefasst.

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt und im Hintergrund ist ein 100 Euroschein..

Gehaltsstudie 2005 - Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen rückläufig
In den letzten 2-3 Jahren haben viele Unternehmen der aktuellen alma mater Gehaltsstudie zur Folge die Einstiegsgehälter nach unten korrigiert. Hier zeigt die schwache Wirtschaftsentwicklung der vergangenen Jahre Wirkung. Auffällig ist die gesunkene Untergrenze der Gehaltsbandbreite, die eine wachsende Verhandlungsbereitschaft vieler Absolventen signalisiert. Insbesondere in den Funktionsbereichen Marketing und Personal scheint ein deutliches Überangebot an Hochschulabsolventen zu existieren. Interessant ist auch, dass die Einstiegsgehälter in den Funktionen IT und Finanzen/Controlling rückläufig sind; zwei Bereiche, die vor wenigen Jahren noch zu den Top-Verdienern zählten.

50 Prozent der angegebenen Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen bewegen sich zwischen 34.000 Euro und 40.300 Euro. Der Median der Einstiegsgehälter liegt je nach Funktionsbereich zwischen 36.000 Euro (Personal) und 38.500 Euro (Forschung & Entwicklung). Es existieren teilweise gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Funktionen. Es ist auffallend, dass bei Betrachtung der Durchschnittswerte die kundenorientierten Funktionen wie Marketing und Vertrieb ähnlich hoch wie die technischen Bereiche IT, F&E und Fertigung dotiert sind. Bei der unteren Gehaltsbandbreite schneiden allerdings die technischen Bereiche besser ab. Die obere Gehaltsbandbreite liegt bei allen Funktionsbereichen auf ähnlich hohem Niveau. Ein Gehalt von 40.000 Euro scheint hier für die meisten Unternehmen noch eine »Schallgrenze« bei Hochschulabsolventen zu sein.



Eine spannende Frage ist das Zusammenwirken von Unternehmensgröße und Gehalt. Hochschulabsolventen, die bei einem Großunternehmen ihre Karriere starten , können im Durchschnitt ein bis zu 12 Prozent höheres Gehalt erzielen, als ihre Kommilitonen, die bei KMU mit bis 1.000 Mitarbeitern einsteigen. Versorgungsunternehmen zahlen im Branchenvergleich mit 42.095 Euro die höchsten Einstiegsgehälter, gefolgt von Chemie, Pharma und Medizin mit 39.158 Euro sowie der Unternehmensberatung mit 38.827 Euro. Weit abgeschlagen sind hingegen die Dienstleistungen mit 33.656 Euro und die EDV mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 34.952 Euro. Nach wie vor besteht ein deutliches West-Ost-Gefälle von etwa 2.000 Euro bei den Einstiegsgehältern von Hochschulabsolventen. Erkennbar ist ferner ein leichtes Süd-Nord-Gefälle.



Insgesamt zeigt sich, dass viele Unternehmen die Einstiegsgehälter für Absolventen der aktuellen Marktumgebung angepasst haben. Gehälter um die 40.000 Euro, wie sie noch vor 4 Jahren auch durchschnittliche Kandidaten in bestimmten Fachrichtungen erlangen konnten, sind heute nur noch für High Potentials erzielbar. Vereinzelte Ausreißer über die 50.000 Euro Grenze können nicht verhindern, dass die durchschnittlichen Einstiegsgehälter sich heute zwischen 35.000 Euro und 39.000 Euro bewegen. Das durchschnittliche Niveau der Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen ist damit immer noch absolut gesehen hoch. Die Gehaltsblase der Jahre 1999-2001 scheint mittlerweile allerdings geplatzt zu sein. Insbesondere die Gehälter für IT-Absolventen und Controller haben sich von einem hohen Niveau stark bereinigt.

Für die branchenübergreifende Gehaltsstudie wurden insgesamt 1.038 Gehaltsangaben von Personalverantwortlichen ausgewertet. Von den teilnehmenden Unternehmen sind 45,3 Prozent an einen Tarifvertrag gebunden. Die Unternehmensgröße, gemessen an der Mitarbeiteranzahl der Studienteilnehmer, war relativ gleichmäßig verteilt.

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Alma Mater Gehaltsstudie 2005

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