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Einstiegsgehälter: Bachelor und Master halten mit Diplom-Abschlüssen Schritt

Im Zuge der Umstellung auf internationale Hochschulabschlüsse bleibt das Gehaltsniveau der Studienabsolventen in Deutschland konstant. Durchschnittlich verdient ein Bachelor-Absolvent 39.000 Euro, das Gehalt eines Master liegt um 3.000 Euro höher.

Ein mit gelber Kreide auf den Straßenbelag aufgemalter Fußabdruck von zwei Füßen in Schrittstellung.

Einstiegsgehälter: Bachelor und Master halten mit Diplom-Abschlüssen Schritt
Gummersbach, 29.04.2008 (kb) - Im Zuge der Umstellung auf internationale Hochschulabschlüsse bleibt das Gehaltsniveau der Studienabsolventen in Deutschland konstant. Durchschnittlich verdient ein Bachelor-Absolvent 39.000 Euro, das Gehalt eines Master liegt um 3.000 Euro höher. Die vergleichende Analyse aktueller Kienbaum-Vergütungsstudien zeigt, dass der Master analog dem Universitätsabschluss und der Bachelor analog dem Fachhochschulabschluss vergütet wird. Dabei wird deutlich, dass die Vergütungsunterschiede zwischen Universitäts- und Fachhochschulabsolventen in den vergangenen Jahren abgenommen haben: Das Einstiegsgehalt eines Ingenieurs mit Fachhochschulabschluss beträgt heute durchschnittlich 41.000 Euro im Jahr, der Universitätsabschluss wird mit lediglich 2.000 Euro mehr honoriert. 2004 betrug der Unterschied noch 3.000 Euro. Neben dem akademischen Grad sind vor allem die Zusatzqualifikationen für die Höhe des Einstiegsgehalts entscheidend: Praktika, Auslandserfahrungen und gezielt gewählte, zum Berufswunsch passende Studienschwerpunkte sind Faktoren für ein überdurchschnittlich hohes Entgelt eines Absolventen.

Der Master-Abschluss wird im Vergleich zum Bachelor und zur Promotion beinahe branchenübergreifend bevorzugt. Doch die Chancen für Berufseinsteiger mit Bachelorabschluss haben sich erheblich verbessert. Besonders in den Branchen Handel, produzierendes Gewerbe und Bau/Immobilien werden Bachelor-Absolventen wesentlich stärker als in den vergangenen Jahren nachgefragt. Bei der Präferenz der Hochschulabschlüsse gibt es in den Branchen Chemie/Pharma und produzierendes Gewerbe eine Überraschung: Hier werden Absolventen einer Fachhochschule denen einer Universität vorgezogen. Aus der Analyse der Kienbaum-Studien geht hervor, dass sich für qualifizierte Nachwuchskräfte die Chancen auf dem Arbeitsmarkt generell verbessert haben. »Der Bedarf ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Insbesondere Unternehmen der Branchen Transport/Verkehr und Energie planen  sehr viele Einstellungen«, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

In den Personalabteilungen der Unternehmen sind die High Potentials unter den Absolventen besonders begehrt. Sie weisen überdurchschnittliche akademische und berufliche Leistungen und internationale Erfahrungen vor und verfügen zudem über Soft Skills wie Selbstmotivation, Teamfähigkeit, Engagement und sehr hohe Belastbarkeit zu bieten. Diese Qualifikationen zahlen sich aus, denn High Potentials können vergleichsweise hohe Gehälter beim Berufseinstieg erwarten: Ihre Leistung wird durchschnittlich mit 45.000 bis 50.000 Euro im Jahr vergütet. »Ein noch höheres Gehalt ist realisierbar, wenn ein High Potential einen Master of Business Administration (MBA) vorweisen kann. Dieser Abschluss kann das Einstiegsgehalt um bis zu 10.000 Euro steigern«, sagt Näser. 

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