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EinstiegsgehälterHochschulabsolventen

Gehaltsstudie 2008 - Einstiegsgehälter steigen

Überraschende Befunde der neuen Gehaltsstudie: Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind wieder im Ansteigen begriffen. Allerdings bewegt sich die Lohnhöhe der einzelnen Funktionsbereiche auseinander.

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Gehaltsstudie 2008 - Einstiegsgehälter steigen
Die durchschnittlichen Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen bewegen sich wieder auseinander - so eines der Ergebnisse der breit angelegten Erhebung des Recruiting-Spezialisten alma mater. Lag 2007 der jährliche Lohnunterschied zwischen den beiden Berufsfeldern Marketing und Finanzen bei nur 500 Euro, ist er inzwischen auf 2.000 Euro angewachsen. Ähnlich verhält es sich bei den Funktionen Forschung und Personalwesen. Hier ist der Abstand von 1.150 Euro auf 3.000 Euro gestiegen. Dies entspricht einer Differenz von 7,3 % gegenüber 3,0 % des Vorjahres. Als Begründung für das jüngste Auseinanderdriften der Löhne kann die günstige konjunkturelle Entwicklung herangezogen werden. Alle Berufsfelder, die in Zusammenhang mit dem produzierenden Gewerbe stehen, befinden sich wieder im Aufwind. Besonders die marktknappen Bereiche wie Ingenieure oder Schnittstellenfunktionen, zum Beispiel der technische Einkauf, sind von den Unternehmen gesucht und hart umkämpft. Andere, weniger knappe Professionen, stehen im Lohngefüge hinten an. Insgesamt betrachtet verfestigen sich die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen allerdings auf hohem Niveau.



Zur Teilnahme an der Gehaltsstudie 2008, die sich bereits im vierten Jahr ihres Bestehens befindet, wurden insgesamt etwa 5.000 Personalansprechpartner aus der Kundendatenbank von alma mater eingeladen. Die Personen wurden per E-Mail mit einem Fragebogen angeschrieben und gebeten, Auskunft über die durchschnittlichen Einstiegsgehälter zu erteilen, die sie für (Fach-) Hochschulabsolventen in verschiedenen Funktionsbereichen bezahlen. Dabei wurden für die Auswertung folgende quantifizierbare Schlüsselkategorien festgelegt, die das Interpretationsgerüst bilden: Funktionsbereich, Größe, Branche und regionale Präsenz der Unternehmen. Es beteiligten sich 864 Unternehmen jeglicher Größenordnung aus dem gesamten Bundesgebiet. Was die regionale Präsenz betrifft, wurde den teilnehmenden Unternehmen erstmalig die Möglichkeit gegeben, die Verortung am konkreten Arbeitsplatz auszumachen. Dies bedeutet, dass Betriebe, die in mehreren Bundesländern Produktionsstätten führen oder Dienstleistungen anbieten, Mehrfachnennungen bezüglich der Postleitzahl abgeben konnten. Ein entscheidender Vorteil dieser Neuerung liegt darin, die regionale Präsenz der Unternehmen unverfälscht abbilden zu können, da die Datenerhebung sich nicht am Hauptsitz des Unternehmens, sondern am tatsächlichen Einsatzort des Arbeitsplatzes orientiert.



Aufs Ganze gesehen konnte auch dieses Jahr wieder festgestellt werden, dass Gehälter Marktpreise für Arbeit darstellen, die sich an der konjunkturellen Lage ausrichten. Insofern stehen 2008 bei den Unternehmen technische Fachkräfte weiterhin hoch im Kurs. Während die Funktionsbereiche Marketing und Personal, die überwiegend von Kaufleuten besetzt werden, wie in den vorigen Jahren unterdurchschnittlich vergütet sind, locken die Bereiche Forschung & Entwicklung, IT und Fertigung wieder mit überdurchschnittlichen Gehältern, auch für Berufseinsteiger. Stark verbessert haben sich erneut die Aussichten für Berufsaspiranten im Einkauf. Dies mag darin begründet sein, dass viele Industrieunternehmen für den Einkauf unternehmerisch denkende Nachwuchskräfte mit technischem Background suchen, die zugleich für das internationale »Sourcing« geeignet sind und möglichst mehrere Fremdsprachen beherrschen, ein schwieriges Anforderungsprofil, das die Vergütung in den vergangenen Monaten anziehen ließ. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen im Jahre 2008 auf hohem Niveau konsolidieren. Die Studienergebnisse zeigen, dass akademische Nachwuchskräfte im Durchschnitt weiterhin mit einer sehr guten Vergütung rechnen können.

alma mater Gehaltsstudie 2008
http://www.alma-mater.de/img/almamater-PDF/Gehaltsstudie_08.pdf

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