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EinstiegsgehälterING

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Es ist egal ob KIT oder nicht im Ing Bereich. Das wichtigste sind Praxiserfahrungen.
Und da gilt, obwohl es leute hier im Forum nicht hören wollen: Dorf Fh+ gute Werkistelle / praktika >>> elite uni
In meiner Abteilung arbeiten Ing von der TUM und dorf fh zusammen. Für das gleiche Gehalt.
50k sind ein guter Einstieg mit Master.

Bin in einem Sondermaschinenbau Unternehmen aus Bayern mit 4k Mitarbeiter weltweit.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Hi,
also ich bin zwar nicht ingenieur aber naturwissenschaftler und arbeite mit vielen ingenieuren zusammen. ich denke 50k kommen schon ungefähr hin. in süddeutschland natürlich nicht, aber es gibt grad bei den KMUs in ehemals ostdeutschland viele betriebe die ingenieuren nicht mehr als 40k/ jahr zahlen können oder wollen. auch die riesige dienstleisterindustrie für die autobauer darf man nicht vergessen... bertrand, akka und wie sie nicht alle heißen... der großteil der absolventen kommt nicht direkt beim OEM unter und muss ohne bezahlte überstunden beim dienstleister schuften und sich dort erstmal beweisen. für den großteil der MINT absoleventen sind die rosigen zeiten leider vorbei und das anstrengende studium ohnt nicht mehr wirklich... bleibt nur zu hoffen dass irgendwann wieder bessere zeiten kommen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ich würde mir mal den Median anschauen und auch mal versuchen herauszufinden ob es die Statistik aufgedröselt nach Bundesland gibt und ob Boni berücksichtigt werden.

Klar einige steigen direkt bei einer IGM mit ihren 65k ein, aber mal ehrlich, wieviel % sind das? Zudem muss dir bewusst sein, dass in diesen Stellen oftmals genannt wird 0-2 Jahre Berufserfahrung. Habe es selbst erlebt, dass sich dann die Berufserfahrenen gegen die echten Einsteiger durchsetzten.

Bei „uns“ (Mittelständler im Raum Stuttgart) steigen die (Wi-)Ings so bei 45-50k ein plus kleinen Bonus und quasi kostenlosen Mittagessen.

Zuletzt: Schau dir mal den Step Stone Gehalts Report an, falls noch nicht getan

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Naja was genau hast du denn erwartet?
Außerhalb vom IGM-Wunderland sieht es halt oftmals nicht ganz so rosig aus, je nach Fachrichtung müssen bekanntermaßen viele auch erst einmal beim Dienstleister anheuern.

Wenn du mit 45k - 50k einsteigst, ist das doch grundsolide und du stehst im Vergleich mit Absolventen anderer Studiengänge vergleichsweise gut bis sehr gut da. Viele vergessen an der Stelle immer, dass es sich hierbei eben nur um das Einstiegsgehalt handelt. Bei passender Leistung und einem halbwegs tauglichen Arbeitgeber wird man in kurzer Zeit auch (einiges) mehr verdienen können.

Und in BaWü mit KIT-Abschluss sollte sich doch ein passabler AG finden lassen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Die Statistiken stimmen schon. Und ja, es gibt Ings die unter 40k einsteigen (müssen).

Und die Gründe hast du auch schon angerissen. In BaWü oder Bayern sieht der Markt ganz solide aus, wegen der großen Industriearbeitgeber. Aber geh mal in den Norden oder z.B. Richtung Berlin. Da sieht es jobtechnisch für Ingenieure eher düster aus und dort herrscht ohnehin ein wesentlich geringeres Lohnniveau.

Und es kommt auch auf die Art des Ings an. Elektroingenieure z.B. sind wesentlich gefragter als Maschinenbauer in der Masse. Die können daher auch bessere Einstiegsgehälter erzielen.

Unabhängig davon hat sich das Ingenieurstudium aus dem Aspekt Aufwand gegen Geld noch nie gelohnt. Der Aufwand für das Studium ist halt hoch und die Gehälter waren dafür eigentlich noch nie richtig angemessen.
Hat schon seinen Grund, warum Studiengänge mit Wirtschaftsbezug seit Jahrzehnten so boomen.

Ich bin jedenfalls froh mich damals gegen das Ing Studium entschieden zu haben und stattdessen was mit Informatik gemacht zu haben.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Also ich kann hier nur mal meine subjektive Meinung abgeben.
Es gibt genügend Ingenieure und Maschinenbauer, die in Zeitarbeitsfirmen arbeiten.
Wenn dein Profil sehr gut ist (starke Noten, Praktika, Auslandserfahrung etc.) wirst du natürlich mit mehr einsteigen. Angenommen du hast ein durchschnittliches oder schlechtes Profil (FH, durchschnittliche Noten) dann bekommst du halt ein dementsprechendes Gehalt. Ich würde heute keinem mehr empfehlen Ing. oder Maschb. zu werden, wenn er nicht wirklich dafür brennt. Außerdem sind deine Aufstiegschancen meistens weniger gut als Leute, die aus der UB kommen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Keine Firma wird dir alleine für deinen vermeintlich harten Abschluss 60k und mehr bezahlen. Du musst praxisrelevante Kenntnisse mitbringen, damit dich die Firma nicht teuer einarbeiten muss. Dann kannst du auch ein gutes Gehalt aushandeln. Ich bin mit Informatik-Master in ein kleineres IGM-Unternehmen mit 59k eingestiegen und jetzt nach 2 Jahren bei etwas über 70k, hatte aber auch wirklich im Studium stark den Fokus auf Praxiserfahrung gelegt. Im Notenranking bin ich hingegen nur gutes Mittelfeld.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Willkommen in der Wirklichkeit, warum sollte man einem Absolventen eines vermeintlich schwierigen Studienfachs mehr als 50k bieten? Das ist immer noch gutes Geld und definitiv mehr als die meisten Absolventen in Deutschland verdienen. Ansonsten ist alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Bezahlt wird nicht die Schwierigkeit des Fachs sondern wie viele Absolventen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Meine Freundin ist beispielsweise Grundschullehrerin (ein Fach, das laut Wiwi Treff anscheinend jeder Vollidiot machen kann) und verdient zum Einstieg bei 28,5h direkt 2,8k Netto als A12. Da aber sich bei Weitem nicht genügend Leute für den Job finden, sind die Noten fast egal und manche Länder werben direkt mit A13 oder schnellen Beförderungen. Ich würde also jedem empfehlen, vor der Studienwahl den Arbeitsmarkt zu beobachten und nicht einfach Ing werden, weil Papa was „Solides“ für den Sohn will.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Bin 2012 als Ing mit 44k eingestiegen.
In den Medien hörst nur Ing Mangel hier und da (zumindest vor zehn Jahren), in der Realität am A**ch!
So ging es den meisten. Durch Fleiß, Willen und glückliche Fügungen konnte ich mein Gehalt inzwischen ~ verdreifachen (lieg bei 120k). Ist OK.

Hab aber viele Ehemalige Kollegen die immer noch im Bereich 50-60k rumkrebsen. Und das bei heftiger Inflation bei Wohn- und Energiekosten.

Also nein, Ingenieur werden weil man als (angestellter) Ingenieur reich / wohlhabend wird? Mit Sicherheit nicht. Dann lieber Medizin, IB oder Jurist mit Prädikatsexamen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Keine Firma wird dir alleine für deinen vermeintlich harten Abschluss 60k und mehr bezahlen. Du musst praxisrelevante Kenntnisse mitbringen, damit dich die Firma nicht teuer einarbeiten muss. Dann kannst du auch ein gutes Gehalt aushandeln. Ich bin mit Informatik-Master in ein kleineres IGM-Unternehmen mit 59k eingestiegen und jetzt nach 2 Jahren bei etwas über 70k, hatte aber auch wirklich im Studium stark den Fokus auf Praxiserfahrung gelegt. Im Notenranking bin ich hingegen nur gutes Mittelfeld.

Welche IGM Stufe war das? Wie weit kommst du auf der Position noch voraussichtlich?

Bin selbst in Bayern mit 9a (+14% LZ) eingestiegen mit Master Informatik

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

65k nur bei den ganz großen DAX-IGM-Konzernen wie BMW, die noch ordentlich Bonus mit drauflegen. Dafür musst du natürlich entsprechend gut sein. Bewirb dich doch einfach mal dort. Wenn du wirklich so überdurchschnittlich bist wie du schreibst, solltest du gute Chancen haben. Gut, bei BMW vielleicht nicht ohne jemanden dort zu kennen. Aber Siemens, Infineon, VW und die Tier2-Zulieferer zahlen den richtigen Leuten so viel zum Einstieg.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

Teils/Teils. Ja, es kommt auf die Einstufung der Stelle an. ABER: Zumindest bei uns (IGM Konzern) und meinem vorherigen Arbeitgeber (IGBCE Konzern) muss man dabei zugeben, dass businesslastige Stellen dabei systematisch besser abschneiden als operative Stellen oder Stellen die viel Fachwissen voraussetzen. Da kann man schon drüber diskutieren ob der Entwickler mit jahrelangem Produkt-Knowhow, der eigentlich unersetzbar ist und dessen Nachfolger wohl mehrere Jahre brauchen würde um einen ähnlichen Beitrag zu leisten, für die Firma wertvoller ist oder der Controller, den ich dank Standardisierung wahrscheinlich innerhalb weniger Monate austauschen kann.

Und Angebot und Nachfrage regeln unseren Markt auch nicht alleine. Wenn das so wäre, dürfte der Controller im IGM-Konzern nämlich nicht mehr verdienen als der Controller im FMCG oder Medien Konzern.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

Teils/Teils. Ja, es kommt auf die Einstufung der Stelle an. ABER: Zumindest bei uns (IGM Konzern) und meinem vorherigen Arbeitgeber (IGBCE Konzern) muss man dabei zugeben, dass businesslastige Stellen dabei systematisch besser abschneiden als operative Stellen oder Stellen die viel Fachwissen voraussetzen. Da kann man schon drüber diskutieren ob der Entwickler mit jahrelangem Produkt-Knowhow, der eigentlich unersetzbar ist und dessen Nachfolger wohl mehrere Jahre brauchen würde um einen ähnlichen Beitrag zu leisten, für die Firma wertvoller ist oder der Controller, den ich dank Standardisierung wahrscheinlich innerhalb weniger Monate austauschen kann.

Und Angebot und Nachfrage regeln unseren Markt auch nicht alleine. Wenn das so wäre, dürfte der Controller im IGM-Konzern nämlich nicht mehr verdienen als der Controller im FMCG oder Medien Konzern.

Ohne Controller würde dein Arbeitgeber wahrscheinlich gegen die Wand gefahren werden und du wärst auf der Straße. Der Impact und Benefit von den Finance-Kollegen ist nicht zu unterschätzen, auch wenn es nicht direkt offensichtlich ist.
Ich stimme dir zu, dass Entwickler (insb. in speziellen Branchen/Bereichen) sehr wertvoll und nicht so leicht zu ersetzen sind wie ein Controller. Doch auch vernünftiges Finance Personal zu finden ist nicht mehr ganz so einfach. Bei vielen fehlt sogar einfach eine gewisse Arbeitsmentalität, auch mal die Extrameile zu gehen.
Bis du einen wirklich guten, breit aufgestellten, kompetenten Controller im Unternehmen hast, vergehen auch einige Jahre.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

Teils/Teils. Ja, es kommt auf die Einstufung der Stelle an. ABER: Zumindest bei uns (IGM Konzern) und meinem vorherigen Arbeitgeber (IGBCE Konzern) muss man dabei zugeben, dass businesslastige Stellen dabei systematisch besser abschneiden als operative Stellen oder Stellen die viel Fachwissen voraussetzen. Da kann man schon drüber diskutieren ob der Entwickler mit jahrelangem Produkt-Knowhow, der eigentlich unersetzbar ist und dessen Nachfolger wohl mehrere Jahre brauchen würde um einen ähnlichen Beitrag zu leisten, für die Firma wertvoller ist oder der Controller, den ich dank Standardisierung wahrscheinlich innerhalb weniger Monate austauschen kann.

Und Angebot und Nachfrage regeln unseren Markt auch nicht alleine. Wenn das so wäre, dürfte der Controller im IGM-Konzern nämlich nicht mehr verdienen als der Controller im FMCG oder Medien Konzern.

Die meisten Absolventen wären bereit auch deutlich unter den Tarif-Verträgen zu arbeitrn, genauso würde man genug sehr gute Absolventen finden die auch bei mckinsey oder goldman sachs für 50k einsteigen würden, gutes Beispiel ist der Job eines fernseh Moderators oder Nachrichtensprecher, wenn Angebot und Nachfrage aufeinander treffen, dann würde der Arbeitgeber den mindestlohn bezahlen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Kenne da zwei Fälle, die sind deutlich unter 40k eingestiegen. Maschinenbauer und jetzt Konstrukteure. Nach einigen Jahren auch nicht über 40k in dem einen Fall. Der andere durch Jobwechsel nach oben aufgestiegen über 40k.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

Teils/Teils. Ja, es kommt auf die Einstufung der Stelle an. ABER: Zumindest bei uns (IGM Konzern) und meinem vorherigen Arbeitgeber (IGBCE Konzern) muss man dabei zugeben, dass businesslastige Stellen dabei systematisch besser abschneiden als operative Stellen oder Stellen die viel Fachwissen voraussetzen. Da kann man schon drüber diskutieren ob der Entwickler mit jahrelangem Produkt-Knowhow, der eigentlich unersetzbar ist und dessen Nachfolger wohl mehrere Jahre brauchen würde um einen ähnlichen Beitrag zu leisten, für die Firma wertvoller ist oder der Controller, den ich dank Standardisierung wahrscheinlich innerhalb weniger Monate austauschen kann.

Und Angebot und Nachfrage regeln unseren Markt auch nicht alleine. Wenn das so wäre, dürfte der Controller im IGM-Konzern nämlich nicht mehr verdienen als der Controller im FMCG oder Medien Konzern.

Ohne Controller würde dein Arbeitgeber wahrscheinlich gegen die Wand gefahren werden und du wärst auf der Straße. Der Impact und Benefit von den Finance-Kollegen ist nicht zu unterschätzen, auch wenn es nicht direkt offensichtlich ist.
Ich stimme dir zu, dass Entwickler (insb. in speziellen Branchen/Bereichen) sehr wertvoll und nicht so leicht zu ersetzen sind wie ein Controller. Doch auch vernünftiges Finance Personal zu finden ist nicht mehr ganz so einfach. Bei vielen fehlt sogar einfach eine gewisse Arbeitsmentalität, auch mal die Extrameile zu gehen.
Bis du einen wirklich guten, breit aufgestellten, kompetenten Controller im Unternehmen hast, vergehen auch einige Jahre.

Ich bin ja der Controller ;) und ich kann nicht behaupten, dass wir Probleme hätten neue Leute zu bekommen. Einfach weil du wegen IGM für die gleiche Tätigkeit viel besser verdienst als wenn du in einer anderen Branche wärst. Ich denke auch für 20 % weniger würden die Leute noch Schlange stehen. Und als Controller kann ich eben recht einfach wechseln. Klar braucht es etwas, um gut zu werden. Aber wenn ich das einmal bin, kann ich mich recht schnell in eine neue Firma einarbeiten. Heißt andersherum aber auch, dass wenn ich gehe, meine Firma recht einfach jemanden finden kann, der mich schnell ersetzen kann. Bei einem Entwickler sieht das ganz anders aus.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

50% der ings arbeiten bei externen dienstleistern a la ferchau und co was im Prinzip Leiharbeit ist. Da gibts nicht das große Geld

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ich halte es für falsch, die Ableitung des Einstiegsgehaltes nur am Studienfach festzumachen. Es gibt viele andere Faktoren. Und der Hauptfaktor - viel wichtiger als das Studienfach oder die Universität - ist der Arbeitgeber und die Position.

Was meine ich damit: Entscheidender sind Statistiken, dass man bei den Automobilherstellern mehr verdient als bei der 16-Mitarbeiter-Sondermaschinenbaufirma. Egal, ob man da als Maschinenbauer oder Informatiker einsteigt.

50k werden einige Absolventen der Ingenieurwissenschaften überbieten, aber viele auch unterbieten. Die Streuung ist hier einfach riesig, weil der Abschluss nicht der richtige Parameter ist.

Und, es wurde hier auch schon geschrieben: Es gibt nicht mehr Gehalt, nur weil man Ingenieurabsolvent der TU Darmstadt, RWTH Aachen oder TU München ist. Wenn man den gleichen Job erhält wie der Kollege von der Dorf-FH nebenan, gibt es auch das gleiche Geld (ja, ich weiß, ich kenne einen, der kennt einen, dessen Schwester hat gleich 'nen Firmenwagen als Absolvent und 90 k erhalten, weil der Abschluss von einer Elite-Uni war).

Ist vielleicht für viele ein unschönes "Aufwachen", nachdem man sich so mit Thermodynamik und Mathematik etc. an der TU gequält hat. Aber ich behaupte: es ist trotzdem so.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Naja es gibt solche und solche Jobs. ich kenne auf 2 Fh Fahrzeugingenieure die mit Mitte 20 vor 15 Jahren 11k im Monat gemacht haben (in Köln), allerdings mit teilweise 80h Woche von Februar bis November und extrem vielen Reise

Gast schrieb am 15.09.2021:

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Kenne da zwei Fälle, die sind deutlich unter 40k eingestiegen. Maschinenbauer und jetzt Konstrukteure. Nach einigen Jahren auch nicht über 40k in dem einen Fall. Der andere durch Jobwechsel nach oben aufgestiegen über 40k.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich halte es für falsch, die Ableitung des Einstiegsgehaltes nur am Studienfach festzumachen. Es gibt viele andere Faktoren. Und der Hauptfaktor - viel wichtiger als das Studienfach oder die Universität - ist der Arbeitgeber und die Position.

Was meine ich damit: Entscheidender sind Statistiken, dass man bei den Automobilherstellern mehr verdient als bei der 16-Mitarbeiter-Sondermaschinenbaufirma. Egal, ob man da als Maschinenbauer oder Informatiker einsteigt.

50k werden einige Absolventen der Ingenieurwissenschaften überbieten, aber viele auch unterbieten. Die Streuung ist hier einfach riesig, weil der Abschluss nicht der richtige Parameter ist.

Und, es wurde hier auch schon geschrieben: Es gibt nicht mehr Gehalt, nur weil man Ingenieurabsolvent der TU Darmstadt, RWTH Aachen oder TU München ist. Wenn man den gleichen Job erhält wie der Kollege von der Dorf-FH nebenan, gibt es auch das gleiche Geld (ja, ich weiß, ich kenne einen, der kennt einen, dessen Schwester hat gleich 'nen Firmenwagen als Absolvent und 90 k erhalten, weil der Abschluss von einer Elite-Uni war).

Ist vielleicht für viele ein unschönes "Aufwachen", nachdem man sich so mit Thermodynamik und Mathematik etc. an der TU gequält hat. Aber ich behaupte: es ist trotzdem so.

Der Punkt mit den Unis ist sehr wichtig. Man verdient nicht mehr, weil man an einer anderen Uni studiert hat. Man hat allerdings höhere Chancen die gut bezahlten Jobs zu kriegen. Es kommen natürlich auch eine Dorf-FH-Studenten oder wie ihr sie genannt habt bei den großen IGM-Konzernen unter, aber deutlich mehr von den "Elite" Unis. Vor allem prozentual auf die Absolventen gesehen.

Es stimmt also schon, dass Absolventen solcher Unis mehr verdienen. Aber nicht der einzelne in seinem Job, sondern im Schnitt, dadurch dass sie mehr gutbezahlte Stellen bekommen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ich habe einen Bachelor von der berüchtigten Dorf-FH und bin vor 3 Jahren mit 49k im Chemie-Mittelstand eingestiegen. Derzeit sind es 65k durch die erste Beförderung. Bis 80k geht es ab jetzt per Automatismus weiter, dann muss man mal weiterschauen. Für mehr müsste ich dann sicher wechseln.

Das ist jetzt natürlich, im Vergleich zu irgendwelchen Traumarbeitgebern mit IGM und 35 h/W, sicher nicht die Welt, aber ich bin trotzdem soweit zufrieden damit. Ein Haus nahe Mainz/Wiesbaden/Frankfurt kann ich mir mit dem Gehalt aber leider nicht leisten, das ist das einzige Manko.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Hallo zusaamen,

diversen Umfragen und Statistiken kann man entnehmen, dass man als Ingenieur im Durchschnitt mit knapp 50k einsteigt.
Ehrlich gesagt kann ich das fast nicht glauben und bin erschrocken von der Statistik.

Selbst wenn man an der Uni bleibt und promoviert (also beim Land angestellt ist) bekommt man schon gut 50k.
Hinzu kommt noch, dass einige (wenn auch nicht viele) den Direkteinstieg in große Unternehmen schaffen und da bereits 65k zum Einstieg erhalten.

Das heißt es muss echt Ingenieurabsolventen geben, die auch für 40k und weniger? einsteigen...

Was sind eure Meinungen dazu? Sind die Statistiken einfach Müll?
Ich muss dazu sagen, dass ich in BaWü wohne und hier die Gehälter nochmal allgemein höher sind aber ich habe schon "Angst" mit so einem Gehalt abgespeist zu werden, obwohl ich echt hart für meinen KIT-Abschluss ackern musste. Das wäre den Stress echt nicht wert gewesen.

Es ist egal ob KIT oder nicht im Ing Bereich. Das wichtigste sind Praxiserfahrungen.
Und da gilt, obwohl es leute hier im Forum nicht hören wollen: Dorf Fh+ gute Werkistelle / praktika >>> elite uni
In meiner Abteilung arbeiten Ing von der TUM und dorf fh zusammen. Für das gleiche Gehalt.
50k sind ein guter Einstieg mit Master.

Bin in einem Sondermaschinenbau Unternehmen aus Bayern mit 4k Mitarbeiter weltweit.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich verstehe nie, was die ganzen Ingenieursabsolventen immer denken. Glaubt ihr ernsthaft ihr werdet dafür belohnt, ganz doll Mathe und Technik im Studium gemacht zu haben?
Es kommt darauf an was ihr im Job machen sollt und und wie wie Stelle bewertet wird. Da siehts für Anfänger und Unerfahrene dann eben sehr nüchtern aus.

Abgesehen von dem angesprochenen IGM-Wunderland gibt es kaum Gehälter jenseits der 55K für Frischlinge. Da muss man auch mal auf dem Teppich bleiben.

Und der Mythos von den TU´s oder whatever ist auch totaler quatsch. Auch die IGM-Klitschen interessiert es nicht, wo du studiert hast. Das einzige was zählt ist Praxis, Praxis und nochmal Praxis.

Teils/Teils. Ja, es kommt auf die Einstufung der Stelle an. ABER: Zumindest bei uns (IGM Konzern) und meinem vorherigen Arbeitgeber (IGBCE Konzern) muss man dabei zugeben, dass businesslastige Stellen dabei systematisch besser abschneiden als operative Stellen oder Stellen die viel Fachwissen voraussetzen. Da kann man schon drüber diskutieren ob der Entwickler mit jahrelangem Produkt-Knowhow, der eigentlich unersetzbar ist und dessen Nachfolger wohl mehrere Jahre brauchen würde um einen ähnlichen Beitrag zu leisten, für die Firma wertvoller ist oder der Controller, den ich dank Standardisierung wahrscheinlich innerhalb weniger Monate austauschen kann.

Und Angebot und Nachfrage regeln unseren Markt auch nicht alleine. Wenn das so wäre, dürfte der Controller im IGM-Konzern nämlich nicht mehr verdienen als der Controller im FMCG oder Medien Konzern.

Ohne Controller würde dein Arbeitgeber wahrscheinlich gegen die Wand gefahren werden und du wärst auf der Straße. Der Impact und Benefit von den Finance-Kollegen ist nicht zu unterschätzen, auch wenn es nicht direkt offensichtlich ist.
Ich stimme dir zu, dass Entwickler (insb. in speziellen Branchen/Bereichen) sehr wertvoll und nicht so leicht zu ersetzen sind wie ein Controller. Doch auch vernünftiges Finance Personal zu finden ist nicht mehr ganz so einfach. Bei vielen fehlt sogar einfach eine gewisse Arbeitsmentalität, auch mal die Extrameile zu gehen.
Bis du einen wirklich guten, breit aufgestellten, kompetenten Controller im Unternehmen hast, vergehen auch einige Jahre.

Ich bin ja der Controller ;) und ich kann nicht behaupten, dass wir Probleme hätten neue Leute zu bekommen. Einfach weil du wegen IGM für die gleiche Tätigkeit viel besser verdienst als wenn du in einer anderen Branche wärst. Ich denke auch für 20 % weniger würden die Leute noch Schlange stehen. Und als Controller kann ich eben recht einfach wechseln. Klar braucht es etwas, um gut zu werden. Aber wenn ich das einmal bin, kann ich mich recht schnell in eine neue Firma einarbeiten. Heißt andersherum aber auch, dass wenn ich gehe, meine Firma recht einfach jemanden finden kann, der mich schnell ersetzen kann. Bei einem Entwickler sieht das ganz anders aus.

Interessant. Ich bin Software-Entwickler in einem IGM Konzern. Gute Leute zu finden ist fast unmöglich; wir suchen teilweise Jahre für gewisse Stellen. Und wenn ein Kollege geht, dann liegt dessen Teil-Gebiet erst mal ziemlich brach, das dauert dann schon ein paar Monate bis man sich dort wieder eingearbeitet hat. Dazu kommt noch ziemlich viel Projekt-Druck (sind zu ca. 50% über RnD, zu 50% über Projekte finanziert).

Trotzdem gibt es zu den obersten Tarifstufen bzw. AT nur einen Weg: Weg von der Technik.
Das ist meiner Meinung nach etwas, was uns die amerik. Tech-Konzerne weit voraus haben. Hier lassen sich auch Traumgehälter als 'normaler' Entwickler erreichen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Was ist daran erschreckend?
Es gibt z.B. Bauingenieure und Maschinenbauer. Deren Einstiegsgehalterwartung liegt deutlich unter 50k mittlerweile.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Bin nach dem Elektrotechnik-Master mit 9a (IGM Bayern) eingestiegen, nach 2 Jahren dann auf 10a. Damit verdiene ich im Vergleich zu meinen Studienkollegen am besten. Einige haben nach dem Studium Stellen mit 38k angenommen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Bin vor 5 Jahren mit 48k als Maschinenbauingenieur eingestiegen. Master an einer Uni (unterer Durchschnitt), wenig Praktiker und 1,x Abschluss. Erste Stelle zu finden hat ca. 4 Monate gedauert. Viele Absagen kassiert.

Jetzt öffentlicher Dienst: A13 mit ca. 3.5 k netto im Monat und bald A14 mit Richtung 4k netto.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Interessant. Ich bin Software-Entwickler in einem IGM Konzern. Gute Leute zu finden ist fast unmöglich; wir suchen teilweise Jahre für gewisse Stellen. Und wenn ein Kollege geht, dann liegt dessen Teil-Gebiet erst mal ziemlich brach, das dauert dann schon ein paar Monate bis man sich dort wieder eingearbeitet hat. Dazu kommt noch ziemlich viel Projekt-Druck (sind zu ca. 50% über RnD, zu 50% über Projekte finanziert).

Trotzdem gibt es zu den obersten Tarifstufen bzw. AT nur einen Weg: Weg von der Technik.
Das ist meiner Meinung nach etwas, was uns die amerik. Tech-Konzerne weit voraus haben. Hier lassen sich auch Traumgehälter als 'normaler' Entwickler erreichen.

ich stimme dir in den meisten punkten zu. einzige ausnahme ist vielleicht die aussage, dass man keine guten leute findet. wenn man sich die stellenausschreibungen im SE bereich der deutschen konzerne mal anschaut haben die firmen schon sehr genaue vorstellungen davon, was sie haben wollen - denen ist in meiner wahrnehmung nicht besonders wichtig, dass man gut in der uni 'performed' hat oder viel potential mitbringt sondern dass man nachweisbar erfahrung in framework X oder programmiersprache Y hat - was wenig schlau ist, da sich die frameworks und methoden sowieso dauernd ändern und es somit eher wichtig ist dass man gute grundlagen hat um sich schnell in neue themen einzuarbeiten- ist aber nur meine meinung. würde man den leuten etwas mehr zeit zum lernen eingestehen und, wie du sagst, leuten für ihre fachliche qualifikation geld bezahlen und nicht nur dafür, dass sie führungs oder projektleitungserfahrung haben, würde man auch ganz schnell gute leute finden. im allgemeinen haben sich die IGM gehälter in den letzen jahren im verhältnis zur inflation sowieso sehr schlecht entwickelt - vor 10 jahren haben die unis noch probleme gehabt leute zu finden. heute verdient man mit E13 teilweise schon mehr als in so manchem dienstleister.

was noch dazugesagt werden muss ist, dass der gute entwickler 10 rund die produktivität von 10 schlechten etnwicklern erreicht.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Interessant. Ich bin Software-Entwickler in einem IGM Konzern. Gute Leute zu finden ist fast unmöglich; wir suchen teilweise Jahre für gewisse Stellen.

Tut mir leid, aber dann scheinen diese Stellen ja alles andere als wichtig zu sein. Da wäre ich dann auch als "guter" Kandidat nicht wirklich motiviert, diese Stelle zu besetzen.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Interessant. Ich bin Software-Entwickler in einem IGM Konzern. Gute Leute zu finden ist fast unmöglich; wir suchen teilweise Jahre für gewisse Stellen.

Tut mir leid, aber dann scheinen diese Stellen ja alles andere als wichtig zu sein. Da wäre ich dann auch als "guter" Kandidat nicht wirklich motiviert, diese Stelle zu besetzen.

Nochmal der von oben hier.

Du hast schon recht, ist halt ein sehr traditionsreicher Maschinenbaubetrieb hier. Software wird nicht wirklich als wichtiger Faktor wahrgenommen - hier ist die Firma aber auf dem Weg der Besserung nachdem in den letzten Jahren viele Projekte an fehlender Software-Kompetenz gescheitert sind.

Gehaltstechnisch ist es auch für "gute" Kandidaten interessant denke ich mal. Bin nach der Uni mit 67k eingestiegen, jetzt nach 3,5 Jahren bei 85k - IGM halt. Klar, die echten "HiPo"s gehen zu FAANG.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Interessant. Ich bin Software-Entwickler in einem IGM Konzern. Gute Leute zu finden ist fast unmöglich; wir suchen teilweise Jahre für gewisse Stellen.

Tut mir leid, aber dann scheinen diese Stellen ja alles andere als wichtig zu sein. Da wäre ich dann auch als "guter" Kandidat nicht wirklich motiviert, diese Stelle zu besetzen.

Nochmal der von oben hier.

Du hast schon recht, ist halt ein sehr traditionsreicher Maschinenbaubetrieb hier. Software wird nicht wirklich als wichtiger Faktor wahrgenommen - hier ist die Firma aber auf dem Weg der Besserung nachdem in den letzten Jahren viele Projekte an fehlender Software-Kompetenz gescheitert sind.

Gehaltstechnisch ist es auch für "gute" Kandidaten interessant denke ich mal. Bin nach der Uni mit 67k eingestiegen, jetzt nach 3,5 Jahren bei 85k - IGM halt. Klar, die echten "HiPo"s gehen zu FAANG.

IGM sortiert halt einfach sofort einen Großteil aus, der Rest der übrig bleibt wartet nicht ewig bis er eine Rückmeldung bekommt.

Ich habe bei Airbus 10 Monate nach meiner Bewerbung eine Einstellung zum Vorstellungsgespräch erhalten... wie lächerlich ist das denn?

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Was ist daran erschreckend?
Es gibt z.B. Bauingenieure und Maschinenbauer. Deren Einstiegsgehalterwartung liegt deutlich unter 50k mittlerweile.

Für Bauingenieur liegt das IG Bau einstiegsgehalt bei genau 51k, und es ist wirklich nicht schwer eine Stelle zu bekommen.

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hatkeineahnung

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Mein Bekannter hat nen CNC-Betrieb, ca. 20 Mio EUR Umsatz / Jahr, seine Meinung:

"Ich geb' dem ganzen noch 10 Jahren, dann kann ich statt 'nem fertigen Azubi 'nen Ing für 2,5 brutto an die Maschine stellen"

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

hatkeineahnung schrieb am 17.09.2021:

Mein Bekannter hat nen CNC-Betrieb, ca. 20 Mio EUR Umsatz / Jahr, seine Meinung:

"Ich geb' dem ganzen noch 10 Jahren, dann kann ich statt 'nem fertigen Azubi 'nen Ing für 2,5 brutto an die Maschine stellen"

Mein Bekannter lebt seit Jahren von Hartz Iv, er sagt, dass CNC Betriebe demnächst pleite gehen weil alles nach China abwandert.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Hier wurde schon häufig genug erklärt, dass man für die Stelle und nicht für den Abschluss bezahlt wird.

Durch die große Menge an ausgebildeten Ingenieuren werden heute auch Tätigkeiten, die früher Gesellen/Techniker/Meister absolviert haben, von diesen Ingenieuren übernommen. Die Bezahlung hat sich nur nicht geändert.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Das glaubst du doch selber nicht, oder? Selbst bei Ferchau kannst die 32k fast x2 nehmen für einen Ing/Inf.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Das glaubst du doch selber nicht, oder? Selbst bei Ferchau kannst die 32k fast x2 nehmen für einen Ing/Inf.

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Ne, früher war die Nahrungskette mal andersherum Ing/MINT > Kaufleute > Ausbildung. Zumindest in den großen Industriekonzernen wie Daimler, Bosch, Siemens, BASF, Bayer, etc. Vor einigen Jahrzehnten hat das dann aber angefangen zu kippen.

Bei den großen US-Tech Konzerne rechne ich früher oder später mit einer ähnlichen Entwicklung.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

Ich habe bei Ferchau ein Angebot von 52k zum Einstieg bekommen. Hatte zwar ein besseres Angebot angenommen, aber das ist doch ein ganz solides Gehalt und dürfte auch über dem Schnitt der meisten BWLer liegen.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Das glaubst du doch selber nicht, oder? Selbst bei Ferchau kannst die 32k fast x2 nehmen für einen Ing/Inf.

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

Du weißt aber schon wie das Gehalt als ANÜler funktioniert, oder? Es gibt Projektzulagen die sich nach dem Gehalt der Festangestellten richten, dessen Team man verstärkt. Kommt man in eine große Firma mit IGM, kommt man leicht auf >60k, auch im ersten Jahr schon. Unterstützt man bei einer KMU aufm Dorf, dann natürlich nicht. Nur vom Grundgehalt auszugehen macht bei solchen Bodyleasing Firmen keinen Sinn.

Quelle: Kollegen, die vorher bei Ferchau/Brunel waren und mittlerweile bei uns in der Abteilung fest eingestiegen sind.

Selten so herzlich gelacht

Ach, lachen musste ich eher bei

BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung

Ist natürlich vollkommener Blödsinn. Die breite Masse der BWL Studenten steht mindestens genauso weit "unten" wie die breite Masse der Ing/Infs. Führungskräfte kommen aus beiden Bereichen und das wird einem nicht beim Studienfach mitgegeben.

VG in den Hörsaal, viel Spaß bei Bilanzierung I.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Das glaubst du doch selber nicht, oder? Selbst bei Ferchau kannst die 32k fast x2 nehmen für einen Ing/Inf.

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

Du weißt aber schon wie das Gehalt als ANÜler funktioniert, oder? Es gibt Projektzulagen die sich nach dem Gehalt der Festangestellten richten, dessen Team man verstärkt. Kommt man in eine große Firma mit IGM, kommt man leicht auf >60k, auch im ersten Jahr schon. Unterstützt man bei einer KMU aufm Dorf, dann natürlich nicht. Nur vom Grundgehalt auszugehen macht bei solchen Bodyleasing Firmen keinen Sinn.

Quelle: Kollegen, die vorher bei Ferchau/Brunel waren und mittlerweile bei uns in der Abteilung fest eingestiegen sind.

Selten so herzlich gelacht

Ach, lachen musste ich eher bei

BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung

Ist natürlich vollkommener Blödsinn. Die breite Masse der BWL Studenten steht mindestens genauso weit "unten" wie die breite Masse der Ing/Infs. Führungskräfte kommen aus beiden Bereichen und das wird einem nicht beim Studienfach mitgegeben.

VG in den Hörsaal, viel Spaß bei Bilanzierung I.

Du hast schon recht, dass es Führungskräfte aus beiden Lagern gibt. Aber auch das ist schon eine Änderung, es gab Zeiten, da waren die kompletten Führungsetagen Techniker.
Und es geht auch vielleicht weniger um die ursprüngliche Ausbildung, sondern eher die eigene Einstellung. Mal ganz Platt für die Autoindustrie: Früher war der Anspruch das beste Auto zu bauen, das sich dann schon gut verkaufen lässt, weil es ja besser ist als die Vorgänger. Der Wettbewerb ging darum, wer die beste Technik kann. Da waren die wichtigsten Leute die, die diese Autos entwickelt haben.
Heute ist der Anspruch das Auto mit der höchsten Marge für die Firma zu bauen. Und die Leuten, die diese Marge optimieren werden als die wichtigeren gesehen. Der Wettbewerb geht darum, wer die beste Marge hin bekommt. (Natürlich alles überspitzt).

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Man möchte als BWLer nun mal den billigen Ingenieur bzw. Informatiker haben, weil das Geld dann unverzüglich in die eigene Täsch wandert. Das ist doch nur nachvollziehbar?

Kann ich nur zustimmen. Siehe in dem Fall auch Ferchau oder ähnliche Slaveleasing Firmen. Da werden die teilweise mit 32k abgespeist und dann wird es über die Spesen schön geredet. Die Nahrungskette war schon immer so BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung (obwohl die mittlerweile schon teilweise besser qualifiziert sind)

Das glaubst du doch selber nicht, oder? Selbst bei Ferchau kannst die 32k fast x2 nehmen für einen Ing/Inf.

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

Du weißt aber schon wie das Gehalt als ANÜler funktioniert, oder? Es gibt Projektzulagen die sich nach dem Gehalt der Festangestellten richten, dessen Team man verstärkt. Kommt man in eine große Firma mit IGM, kommt man leicht auf >60k, auch im ersten Jahr schon. Unterstützt man bei einer KMU aufm Dorf, dann natürlich nicht. Nur vom Grundgehalt auszugehen macht bei solchen Bodyleasing Firmen keinen Sinn.

Quelle: Kollegen, die vorher bei Ferchau/Brunel waren und mittlerweile bei uns in der Abteilung fest eingestiegen sind.

Selten so herzlich gelacht

Ach, lachen musste ich eher bei

BWLer > Ing/Inf > Leute mit Ausbildung

Ist natürlich vollkommener Blödsinn. Die breite Masse der BWL Studenten steht mindestens genauso weit "unten" wie die breite Masse der Ing/Infs. Führungskräfte kommen aus beiden Bereichen und das wird einem nicht beim Studienfach mitgegeben.

VG in den Hörsaal, viel Spaß bei Bilanzierung I.

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

64k bei Ferchau zum Einstiegsgehalt. Selten so herzlich gelacht. Erzählen sie euch an der Uni immer noch das ihr die Elite seid und die Menschheit nur auf euch wartet?

Ich habe bei Ferchau ein Angebot von 52k zum Einstieg bekommen. Hatte zwar ein besseres Angebot angenommen, aber das ist doch ein ganz solides Gehalt und dürfte auch über dem Schnitt der meisten BWLer liegen.

Genau und dann kommst du mit Projektzulage auf 70k. Du hast aber abgelehnt weil VW dich jetzt für 90k will. Wird mal Zeit das die Präsenzveranstaltungen wieder losgehen.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

Laut der Statistik die TE erwähnt ca. 50k

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Naja es ist schon bezeichnend für ein land, das vorgibt von technologischen errungenschaften zu leben, die MINTler so schlecht zu bezahlen. der beste vergleich ist der zu den juristen, wo man zu beginn schon locker über 100k als top 30% absolvent bekommt, aber als ing von der rwth aachen der zu den top 10% gehört kann man froh sein wenn man es mit 70k beim IGM schaft einzusteigen. von den scharen an naturwissenschaftlern , wie physikern chemikern und mathematikern die noch schlechtere bezahlung erwartet will ich garnicht anfangen. und wenn man etwas mehr verdienen will muss man bwl-tätigkeit wie projektsteuerung und leitungsfunktion übernehmen. ob man es fachlich/technisch drauf hat zählt kaum-es ist wichtiger wem man in den a**** gekrochen ist und wie gut man powerpoint mit buzzwordbingo kombinieren kann. dass sich das auf lange zeit nicht auszahlt sieht man an unserer tollen autoindustrie, wo wir in zukunftsfeldern wie sprachsteuerung und autonomem fahren meilenweit im hintertreffen sind-weil google für die entsprechenden themen forschungsgruppen beschäftigt in denen millionengehälter gezahlt werden und bei vw für die gleichen themen studenten abschlussarbeiten zu mindestlohn schreiben(überspitzt formuliert).
die einzigen jobs die sich in deutschland noch lohnen und in denen man nicht den halben arbeitstag mir konkurrenzkämpfen zutun hat (UB) sind die staatlich geschützen bereiche Jura Medizin pharmazie und lehramt. ob die wirtschaft und industrie die gehälter in den bereichen aber noch
langfristig finanzieren kann, steht auf einem anderen blatt

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Bitte nicht von deinen 2,3 Bekannten auf die große Masse schließen. >50k sind mittlerweile selbst bei den Bodyleasern Alltag zum Einstieg.

Bei jedem größeren IGM-Konzern gibt es 60k+ (mit Zulagen). Finde ich dafür, dass es sich um Leiharbeit handelt, gut und durchaus angemessen.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Bin auch nur mit EG 11 in NRW eingestiegen und das war mehr als die meisten hatten. Als Ingenieur wird man nicht reich.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Bei Tier1 Firmen wie zb Bosch 60k+ (maximum circa 75k bei Porsche, etc.) Ist aber extrem schwierig reinzukommen außer dualer Student.
Kmu 40k - 55k
Ausbeuter Dienstleister geht runter bis 35k

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

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hatkeineahnung

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ja, und wie viel erfolgreiche Projekte hat Google? Die leben hauptsächlich davon, Monopolist zu sein und versenken Milliarden in irgendwelchen Projekten, dass kann sich ein OEM gar nicht leisten. F&E ist in erster Linie ein Kostenfaktor und die meisten Unternehmen steigen auf das Apple-Modell um: Nichts selber entwickeln, nur zusammenbauen. Weshalb F&E zum Großteil bei den Zulieferern erfolgt oder deren Subfirmen und die Drücken halt die Gehälter. Wie viel ein 25-jähriger Bubi, der gerade einmal einen Taschenrechner bedienen kann, zum Produkterfolg beiträgt, kann sich jeder selbst ausmahlen (wenn du so schlau bist, erfinde doch was und melde ein Patent an - dann rollt auch der Euro).

Juristen und die ganzen Berufsgruppen die du erwähnst sind eben zum Großteil selbstständig und da ist jeder sein Glückes Schmied. Es zwingt dich ja keiner als MINTler in die Festanstellung. Und die 100k die du da meinst, die bekommen vielleicht 500 Leute in ganz Deutschland mit 10+ Punkten im Examen. Gibt genug quasi-arbeitslose Juristen die für 30k irgendwo Personaler spielen.

Und zum Thema Buzzwordbingo, ja vieles davon ist Schwachsinn, wenn man keine Ahnung hat (Typischer Ing halt). Mein "Strategiepapier" für meine erste Firma war ein Prozessablaufplan, den ich mit Paint erstellt hatte. Ein paar Jahre später gab's den Exit und 2 Mio. für mich, und ich bin noch keine 30. Entwickelt hab ich übrigens auch nichts, sondern mich nur auf Vertrieb, Marketing, Auslieferung und die Finanzen konzentriert. Ist wirtschaftlich sinnvoller, als zu versuchen, jedes Mal das Rad neu zu erfinden. Wir leben im Zeitalter schrittweiser Verbesserung. Wer versucht das Rad neu zu erfinden, landet zu 90% auf der Schnauze.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Naja es ist schon bezeichnend für ein land, das vorgibt von technologischen errungenschaften zu leben, die MINTler so schlecht zu bezahlen. der beste vergleich ist der zu den juristen, wo man zu beginn schon locker über 100k als top 30% absolvent bekommt, aber als ing von der rwth aachen der zu den top 10% gehört kann man froh sein wenn man es mit 70k beim IGM schaft einzusteigen. von den scharen an naturwissenschaftlern , wie physikern chemikern und mathematikern die noch schlechtere bezahlung erwartet will ich garnicht anfangen. und wenn man etwas mehr verdienen will muss man bwl-tätigkeit wie projektsteuerung und leitungsfunktion übernehmen. ob man es fachlich/technisch drauf hat zählt kaum-es ist wichtiger wem man in den a**** gekrochen ist und wie gut man powerpoint mit buzzwordbingo kombinieren kann. dass sich das auf lange zeit nicht auszahlt sieht man an unserer tollen autoindustrie, wo wir in zukunftsfeldern wie sprachsteuerung und autonomem fahren meilenweit im hintertreffen sind-weil google für die entsprechenden themen forschungsgruppen beschäftigt in denen millionengehälter gezahlt werden und bei vw für die gleichen themen studenten abschlussarbeiten zu mindestlohn schreiben(überspitzt formuliert).
die einzigen jobs die sich in deutschland noch lohnen und in denen man nicht den halben arbeitstag mir konkurrenzkämpfen zutun hat (UB) sind die staatlich geschützen bereiche Jura Medizin pharmazie und lehramt. ob die wirtschaft und industrie die gehälter in den bereichen aber noch
langfristig finanzieren kann, steht auf einem anderen blatt

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Bitte nicht von deinen 2,3 Bekannten auf die große Masse schließen. >50k sind mittlerweile selbst bei den Bodyleasern Alltag zum Einstieg.

Bei jedem größeren IGM-Konzern gibt es 60k+ (mit Zulagen). Finde ich dafür, dass es sich um Leiharbeit handelt, gut und durchaus angemessen.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

Dass >50k bei Bodyleasing drin sind bestreitet ja niemand. >60k wirst du aber nicht bekommen, IGM zahlen nämlich für die internen Berufseinsteiger um die 60k (+/- ein paar abhängig von Stunden). So viel ist den Leuten die Flexibilität des Bodyleasing von Berufseinsteigern nicht wert, dass sie gleich mehr zahlen als internen Leuten, dafür bringen die zu wenig mit. Kannst mir nicht erzählen, dass irgendwo Berufseinsteiger über Bodyleasing mehr verdienen als die internen im Team

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Bei Tier1 Firmen wie zb Bosch 60k+ (maximum circa 75k bei Porsche, etc.) Ist aber extrem schwierig reinzukommen außer dualer Student.
Kmu 40k - 55k
Ausbeuter Dienstleister geht runter bis 35k

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

Die 75k bei Porsche sind dann inkl. BAV, Urlaubsgeld und maximaler Bonus etc eingerechnet? Sicher nicht das Grundgehalt. Porsche muss sicher nicht so viel zahlen um Angestellte zu halten bzw Berufseinsteiger zu bekommen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Manche hier vergessen auch, dass es sich nicht nur um das Geld handelt sondern auch drum wie viel Zeit man da reinstecken muss. Viel lieber bekomme ich 50-60k für eine entspannte 39h Woche, wo die Kollegen nett sind, kein Stress machen und man kein dresscode hat, als 100k für eine 80-90h Woche im Anzug und mit 4 Überstunden am Tag.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Auch bei Porsche gibt's keine 75k zum Einstieg für nen normalen Bsc/Msc

Nach 24 Monaten vielleicht, wenn du entsprechend Gewinnbeteiligung, Weihnachtsgeld, Leistungszulage etc hast.

Zum Einstieg never.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Bei Tier1 Firmen wie zb Bosch 60k+ (maximum circa 75k bei Porsche, etc.) Ist aber extrem schwierig reinzukommen außer dualer Student.
Kmu 40k - 55k
Ausbeuter Dienstleister geht runter bis 35k

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

Die 75k bei Porsche sind dann inkl. BAV, Urlaubsgeld und maximaler Bonus etc eingerechnet? Sicher nicht das Grundgehalt. Porsche muss sicher nicht so viel zahlen um Angestellte zu halten bzw Berufseinsteiger zu bekommen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

hatkeineahnung schrieb am 18.09.2021:

[...] F&E ist in erster Linie ein Kostenfaktor und die meisten Unternehmen steigen auf das Apple-Modell um: Nichts selber entwickeln, nur zusammenbauen. [...]

Und genau diese Einstellung vieler Leute mit Businesshintergrund ist das Problem. F&E kostet und wird zusammengeschrumpft. Stattdessen optimiert man Logistik oder sonstwas. Damit bekommt man zwar jetzt sein Wachstum billiger hin, aber man zahlt das mit der eigenen Zukunft.
Man fängt an nur noch das vorhandene zu verwalten (ist ja billiger), und steht technologisch still. Das rächt sich, nur leider so, dass es nicht so eindeutig in den Zahlen korrelierbar ist wie die Einsparungen wenn man auf F&E verzichtet.
In den 90ern hat Daimler intensiv an Wasserstoffautos geforscht. Die Projekte wurden mit und mit eingestellt, weil sie keinen kurzfristigen Erfolg versprachen. Wo könnte Daimler heute stehen, wenn sie weiter so effektiv an Wasserstoff gearbeitet hätten?

In der Chemieindustrie werden zu großen Teilen die gleichen Produkte wie vor 30, 40 Jahren produziert. Auch hier wurde F&E abgebaut, weil man doch genug zum verkaufen hatte. Jetzt wundert man sich, warum die Chinesen diese alten Produkte billiger können als man selber und einem die Marktanteile wegnehmen. Nur wenige Neuentwicklungen sind nicht so leicht nachzumachen. Hätte man die hohe Forschungsleistung beibehalten, hätte man viel mehr solcher Alleinstellungsmerkmale und stände heute besser da.

Aber man spart lieber das Geld und hofft sich Entwicklungen einkaufen zu können. Bloß führt das zu weniger guten Entwicklungen. Die meisten Forscher und Entwickler sind genau das, Forscher und Entwickler. Keine Geschäftsleute. Sie wollen keine eigene Firma gründen um dann irgendwo Wagniskapital her zu bekommen um ihr Projekt umsetzen zu können. Mit dem Ausblick bei Erfolg den Millionenexit zu machen und ansonsten vor dem nichts zu stehen.

Sie wollen einen sicheren, gutbezahlten Job, der ihnen vor allem die Ressourcen gibt, an ihren Ideen zu arbeiten (das ist nicht wie bei Strategiepapieren, wo man einen Computer braucht und gut ist, du brauchst Labore, Prüfstände, Werkstätten, eine Menge teuren Kram). Jobs können können kleinere Firmen noch bieten, aber nicht die Ausstattung.
Die Spitzenforschung erfolgt dann nicht wo anders, sie erfolgt gar nicht mehr. Denn der Output eines Forschers bei einem großen Konzern, mit entsprechenden Mitteln und Ausstattung, ist deutlich höher als in der abgespeckten F&E Abteilung eines Zulieferers.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Manche hier vergessen auch, dass es sich nicht nur um das Geld handelt sondern auch drum wie viel Zeit man da reinstecken muss. Viel lieber bekomme ich 50-60k für eine entspannte 39h Woche, wo die Kollegen nett sind, kein Stress machen und man kein dresscode hat, als 100k für eine 80-90h Woche im Anzug und mit 4 Überstunden am Tag.

naja das ist ja gut für dich . damit kann man halt zwei zimmer im renovierungszustand im stadtrand finanzieren. wo msn täglich 2 stunden von und zur arbeit braucht. ob man sich dafür 6 jahre im studium oder 10 jahre mit promotion den a*sch aufgerissen hat muss ja jeder für sich selbst entscheiden. es geht ja auch darum dass man nichtmal die wahl hat, 60-70 stunden zu arbeiten und dafür >100k zum einstieg zu bekommen als mintler.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Manche hier vergessen auch, dass es sich nicht nur um das Geld handelt sondern auch drum wie viel Zeit man da reinstecken muss. Viel lieber bekomme ich 50-60k für eine entspannte 39h Woche, wo die Kollegen nett sind, kein Stress machen und man kein dresscode hat, als 100k für eine 80-90h Woche im Anzug und mit 4 Überstunden am Tag.

naja das ist ja gut für dich . damit kann man halt zwei zimmer im renovierungszustand im stadtrand finanzieren. wo msn täglich 2 stunden von und zur arbeit braucht. ob man sich dafür 6 jahre im studium oder 10 jahre mit promotion den a*sch aufgerissen hat muss ja jeder für sich selbst entscheiden. es geht ja auch darum dass man nichtmal die wahl hat, 60-70 stunden zu arbeiten und dafür >100k zum einstieg zu bekommen als mintler.

Ach, so wild ist das alles nicht. Ich spiele gerade mit dem Gedanken das momentane 100% remote Arbeitsleben in Südtirol fortzusetzen. Dort sind die Preise (noch) in Ordnung und ab 60k lebt es sich dort auch nicht schlecht.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Sehr richtig. Und wenn man die Pendelei rausrechnet, werden aus den 4 Überstunden (was wohl auch ziemlich hoch gegriffen ist), die der "Anzugträger" macht pro Tag, nur noch 2h.

Ob man dafür tatsächlich auf 50k mehr Gehalt verzichten möchte, sei mal dahingestellt. Spätestens mit Familie oder um die 40 Jahre wird man sicher nicht mehr in einer WG wohnen wollen, oder in der abgeranzten Stadtwohnung mit Gammel-Bad und Partynachbarn.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Manche hier vergessen auch, dass es sich nicht nur um das Geld handelt sondern auch drum wie viel Zeit man da reinstecken muss. Viel lieber bekomme ich 50-60k für eine entspannte 39h Woche, wo die Kollegen nett sind, kein Stress machen und man kein dresscode hat, als 100k für eine 80-90h Woche im Anzug und mit 4 Überstunden am Tag.

naja das ist ja gut für dich . damit kann man halt zwei zimmer im renovierungszustand im stadtrand finanzieren. wo msn täglich 2 stunden von und zur arbeit braucht. ob man sich dafür 6 jahre im studium oder 10 jahre mit promotion den a*sch aufgerissen hat muss ja jeder für sich selbst entscheiden. es geht ja auch darum dass man nichtmal die wahl hat, 60-70 stunden zu arbeiten und dafür >100k zum einstieg zu bekommen als mintler.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

100k sind im Tarif leider auch nicht so einfach zu erreichen. Vor allem mit 30 Jahren ist es schon sehr ambitioniert.

In Bayern brauchst du dafür schon die EG12 und das ist bei Einstieg mit 27 nicht zu erreichen. Daher etwas „übertrieben“ und rechne realistisch mit 3-4 Jahren mehr.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Hier der TE:

Wie kommt man auf die kleinen nach IGM zahlenden Unternehmen?
Ich meine ich kann ja schlecht bei jedem kleineren Unternehmen anklopfen und sagen ich will die 67k zum Einstieg und hoffen, dass ein nach IGM zahlendes Unternehmen dabei ist.
Die anderen lachen mich dann ja aus und denken was kommt da für ein Spinner.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

hatkeineahnung schrieb am 18.09.2021:

[...] F&E ist in erster Linie ein Kostenfaktor und die meisten Unternehmen steigen auf das Apple-Modell um: Nichts selber entwickeln, nur zusammenbauen. [...]

Und genau diese Einstellung vieler Leute mit Businesshintergrund ist das Problem. F&E kostet und wird zusammengeschrumpft. Stattdessen optimiert man Logistik oder sonstwas. Damit bekommt man zwar jetzt sein Wachstum billiger hin, aber man zahlt das mit der eigenen Zukunft.
Man fängt an nur noch das vorhandene zu verwalten (ist ja billiger), und steht technologisch still. Das rächt sich, nur leider so, dass es nicht so eindeutig in den Zahlen korrelierbar ist wie die Einsparungen wenn man auf F&E verzichtet.
In den 90ern hat Daimler intensiv an Wasserstoffautos geforscht. Die Projekte wurden mit und mit eingestellt, weil sie keinen kurzfristigen Erfolg versprachen. Wo könnte Daimler heute stehen, wenn sie weiter so effektiv an Wasserstoff gearbeitet hätten?

In der Chemieindustrie werden zu großen Teilen die gleichen Produkte wie vor 30, 40 Jahren produziert. Auch hier wurde F&E abgebaut, weil man doch genug zum verkaufen hatte. Jetzt wundert man sich, warum die Chinesen diese alten Produkte billiger können als man selber und einem die Marktanteile wegnehmen. Nur wenige Neuentwicklungen sind nicht so leicht nachzumachen. Hätte man die hohe Forschungsleistung beibehalten, hätte man viel mehr solcher Alleinstellungsmerkmale und stände heute besser da.

Aber man spart lieber das Geld und hofft sich Entwicklungen einkaufen zu können. Bloß führt das zu weniger guten Entwicklungen. Die meisten Forscher und Entwickler sind genau das, Forscher und Entwickler. Keine Geschäftsleute. Sie wollen keine eigene Firma gründen um dann irgendwo Wagniskapital her zu bekommen um ihr Projekt umsetzen zu können. Mit dem Ausblick bei Erfolg den Millionenexit zu machen und ansonsten vor dem nichts zu stehen.

Sie wollen einen sicheren, gutbezahlten Job, der ihnen vor allem die Ressourcen gibt, an ihren Ideen zu arbeiten (das ist nicht wie bei Strategiepapieren, wo man einen Computer braucht und gut ist, du brauchst Labore, Prüfstände, Werkstätten, eine Menge teuren Kram). Jobs können können kleinere Firmen noch bieten, aber nicht die Ausstattung.
Die Spitzenforschung erfolgt dann nicht wo anders, sie erfolgt gar nicht mehr. Denn der Output eines Forschers bei einem großen Konzern, mit entsprechenden Mitteln und Ausstattung, ist deutlich höher als in der abgespeckten F&E Abteilung eines Zulieferers.

100% ige zustimmung. nachhaltige entwicklung hat stark abgenommen...und verstehen kann man das schon dreimal nicht. wenn man bedenkt dass der staat bei industriellen forschungsprojekten schon oftmals mit mindestens 50% förderquote mitzahlt könnte man meinen wir gehen hier unter in forschung aber selbst das ist den firmen hier (mit ausnahmen von wenigen wie zb bosch) zu viel risiko.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

hatkeineahnung schrieb am 18.09.2021:

Ja, und wie viel erfolgreiche Projekte hat Google? Die leben hauptsächlich davon, Monopolist zu sein und versenken Milliarden in irgendwelchen Projekten, dass kann sich ein OEM gar nicht leisten. F&E ist in erster Linie ein Kostenfaktor und die meisten Unternehmen steigen auf das Apple-Modell um: Nichts selber entwickeln, nur zusammenbauen. Weshalb F&E zum Großteil bei den Zulieferern erfolgt oder deren Subfirmen und die Drücken halt die Gehälter. Wie viel ein 25-jähriger Bubi, der gerade einmal einen Taschenrechner bedienen kann, zum Produkterfolg beiträgt, kann sich jeder selbst ausmahlen (wenn du so schlau bist, erfinde doch was und melde ein Patent an - dann rollt auch der Euro).

Juristen und die ganzen Berufsgruppen die du erwähnst sind eben zum Großteil selbstständig und da ist jeder sein Glückes Schmied. Es zwingt dich ja keiner als MINTler in die Festanstellung. Und die 100k die du da meinst, die bekommen vielleicht 500 Leute in ganz Deutschland mit 10+ Punkten im Examen. Gibt genug quasi-arbeitslose Juristen die für 30k irgendwo Personaler spielen.

Und zum Thema Buzzwordbingo, ja vieles davon ist Schwachsinn, wenn man keine Ahnung hat (Typischer Ing halt). Mein "Strategiepapier" für meine erste Firma war ein Prozessablaufplan, den ich mit Paint erstellt hatte. Ein paar Jahre später gab's den Exit und 2 Mio. für mich, und ich bin noch keine 30. Entwickelt hab ich übrigens auch nichts, sondern mich nur auf Vertrieb, Marketing, Auslieferung und die Finanzen konzentriert. Ist wirtschaftlich sinnvoller, als zu versuchen, jedes Mal das Rad neu zu erfinden. Wir leben im Zeitalter schrittweiser Verbesserung. Wer versucht das Rad neu zu erfinden, landet zu 90% auf der Schnauze.

also ob sich volkswagen irgendwas nicht leisten kann würde ich mal stark bezweifeln. rund 50 mrd an die amerikanische justiz + rücklagen für weitere rechtsstreits waren ja auch möglich. und nebenbei natürlich schön gewinne "erwirtschaftet" aka in form von kurzarbeitergeld vom steuerzahler abgeschöpft.

wie gut das bisherige model von apple funktioniert sieht man daran dass sie wieder anfangen , selbst chips zu entwickeln. weiterhin arbeiten so leute wie ian goodfellow als technical director für millionengehälter bei apple während sie weiterhin forschend tätig sind (zumindest publizieren sie viel und sind auf sämtlichen fachkonferenzen aktiv)...

die selbstständigkeit von juristen etc basiert vor allem darauf dass sie in einem staatlich geschützen bereich arbeiten und staatlich geschützte dienstleistungen anbieten dürfen, die sonst niemand anbieten darf. das dürfen naturwissenschaftler und ingenieure nicht oder kaum, deren arbeit muss schön billig bleiben - der markt wirds schon regeln wenn man nur genug durch die immer schlechteren unis und fhs jagd.

glückwunsch dass du mit deiner firma erfolg hattest, das bringt die gesellschaft leider auch nicht weiter. wenn sämtliche technologische innovation (die nunmal viel kostet und hohes risiko für totalverlust birgt) nur noch im ausland passiert ist hier im land irgendwann keine wertschöpfung mehr stattfindet setzt du mit deiner vertriebs und marketing bude auch nichts mehr um.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

darf man fragen welches Unternehmen?

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

Bullshit. IGM Bayern 10a bei 50h ist nicht mal 67k. Du bist sicher nicht mit 9a bei 67k eingestiegen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

darf man fragen welches Unternehmen?

München AG.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

Bullshit. IGM Bayern 10a bei 50h ist nicht mal 67k. Du bist sicher nicht mit 9a bei 67k eingestiegen

Also, dann gib mal in den IGM Rechner ein:

9a Bayern
Sonderzahlung 25% (am Anfang)
Arbeitszeit 114% (40h)
Zulagen 14%

Ergebnis:

Grundgehalt: 64,992€
steuerpflicht. Brutto: 7,.950€

Bei mir waren es im ersten Jahr relativ genau 67k all-in weil noch ein par Sonderzahlungen (z.B. T-Zug) weniger waren damals. Was soll jetzt daran so unrealistisch sein?

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

Bullshit. IGM Bayern 10a bei 50h ist nicht mal 67k. Du bist sicher nicht mit 9a bei 67k eingestiegen

Also, dann gib mal in den IGM Rechner ein:

9a Bayern
Sonderzahlung 25% (am Anfang)
Arbeitszeit 114% (40h)
Zulagen 14%

Ergebnis:

Grundgehalt: 64,992€
steuerpflicht. Brutto: 7,.950€

Bei mir waren es im ersten Jahr relativ genau 67k all-in weil noch ein par Sonderzahlungen (z.B. T-Zug) weniger waren damals. Was soll jetzt daran so unrealistisch sein?

Muss natürlich heißen:
steuerpflicht. Brutto: 72.950€

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Für solch hohe Gehälter muss man als MINTler eben nicht unbedingt bei den bekanntesten Unternehmen landen.

Ich, 27, ET-İngenieur arbeite bei einem "kleineren" Konzern, welches nach IGM zahlt. Komme dank Master, Werkstudent Erfahrung etc. Auf 67k bei einer 35h Woche.

Werde mit Anfang 30 wahrscheinlich dann schon die 100k bei einer (realistischen) 40h Woche knacken. Das reicht mir, finanzierte Wohnung mit dem Auto keine halbe Stunde entfernt.

Bin fast in deiner Lage nur schon 3 Jahre weiter. Einstieg mit ca. 67k (IGM 9a Bayern mit LZ von Anfang an). Jetzt in 10a (bald b) dann mit mind. 85k (14% LZ, hatte eigentlich immer mehr bis jetzt) mit 29 Jahren. 40h Woche.

Wie planst du bis 30 auf die 100k zu kommen? Welche Stufe (und Bundesland) hast du denn momentan? Finde es immer interessant wie die Entwicklung in anderen IGM Buden sich so gestaltet.

Bullshit. IGM Bayern 10a bei 50h ist nicht mal 67k. Du bist sicher nicht mit 9a bei 67k eingestiegen

Also, dann gib mal in den IGM Rechner ein:

9a Bayern
Sonderzahlung 25% (am Anfang)
Arbeitszeit 114% (40h)
Zulagen 14%

Ergebnis:

Grundgehalt: 64,992€
steuerpflicht. Brutto: 7,.950€

Bei mir waren es im ersten Jahr relativ genau 67k all-in weil noch ein par Sonderzahlungen (z.B. T-Zug) weniger waren damals. Was soll jetzt daran so unrealistisch sein?

Muss natürlich heißen:
steuerpflicht. Brutto: 72.950€

71.950€

tippen ist wohl heute nicht meine Stärke

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Ob wahr oder falsch, möchte ich nicht beurteilen. Aber das ist wirklich die Ausnahme, dass du mit 14% LZ startest. Leider ist die Realität, dass man mit bestenfalls 3-5% startet und sich nach oben arbeiten muss.

V.a. ist der Weg zu 100k ein sehr weiter Weg und wenn du mit 27 eingestiegen bist, kann ich dir fast garantieren, dass du 100k nicht mit 30 im gleichen Unternehmen erreichen wirst.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Wenn du von extern bist hast du Recht.
Wenn du nach dem dualen Studium einsteigst, bist du ja schon bei 3 Jahren Betriebszugehörigkeit was bedeutet, dass du zum Beispiel dann im ersten Jahr schon die vollen 55% Weihnachtsgeld bekommst.
75k sind natürlich trotzdem das all-in Gehalt und nicht das Grundgehalt wie ein paar Posts vorher erwähnt.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

Auch bei Porsche gibt's keine 75k zum Einstieg für nen normalen Bsc/Msc

Nach 24 Monaten vielleicht, wenn du entsprechend Gewinnbeteiligung, Weihnachtsgeld, Leistungszulage etc hast.

Zum Einstieg never.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Bei Tier1 Firmen wie zb Bosch 60k+ (maximum circa 75k bei Porsche, etc.) Ist aber extrem schwierig reinzukommen außer dualer Student.
Kmu 40k - 55k
Ausbeuter Dienstleister geht runter bis 35k

WiWi Gast schrieb am 18.09.2021:

Nun, was kann man denn nun erwarten als 25jährige(r) Ing`? Ohne nennenswerte BE, außer vielleicht Praktikum?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Locker über 60k bei IGM durch Bodyleasing? Nein. Kenne selbst einige die mit 0-3 Jahren BE über Brunel bei verschiedenen IGM sind/waren und keiner hat >55k bei IGM bekommen. Über Direkteinstieg bei IGM sicher, aber nicht Bodyleasing

Die 75k bei Porsche sind dann inkl. BAV, Urlaubsgeld und maximaler Bonus etc eingerechnet? Sicher nicht das Grundgehalt. Porsche muss sicher nicht so viel zahlen um Angestellte zu halten bzw Berufseinsteiger zu bekommen

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Hier der 27 Jährige ET-Ingenieur.

Keine Ahnung, wer vorher da in meinem Namen geantwortet hat es ist aber nicht die München AG.

Die Stadt ist aber richtig. Außerdem habe ich von 100k mit Anfang 30 geschrieben, Anfang 30 heißt bei mir nicht mit genau 30. Schätze eher mit 32-34 Jahren, dann ist das Gehalt auch realistisch erreichbar. Mit genau 30 ist das eher unrealistisch.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Um zur Ausgangsfrage zu kommen.
Die, welche nach 2010 angefangen haben Ing. zu studieren, werden im (median) Durchschnitt um die 60-80k€ pa. als maximales Gehalt in Ihrer Karriere bekommen.
Die hier von 100k€ bis 35 reden sind in der Minderheit.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Um zur Ausgangsfrage zu kommen.
Die, welche nach 2010 angefangen haben Ing. zu studieren, werden im (median) Durchschnitt um die 60-80k€ pa. als maximales Gehalt in Ihrer Karriere bekommen.
Die hier von 100k€ bis 35 reden sind in der Minderheit.

genau. und man kann die dinge auch mal so nennen wie sie sind - wenn man sich den trend der letzten jahre anguckt, ist die tendenz in meiner wahrnehmung auch eher abnehmend. war bei einem IGM zulieferer beschäftigt und in den letzten 5 Jahren haben sich die konditionen für berufseinsteiger massiv verschlechtert. in zahlen bedeutet das: - 12000 euro im jahr bruttogehaltsverlust durch automatische steigerungen die jetzige einsteiger nicht mehr bekommen.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Scheint - wie so oft im Leben - eine recht laute Minderheit zu sein...

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Um zur Ausgangsfrage zu kommen.
Die, welche nach 2010 angefangen haben Ing. zu studieren, werden im (median) Durchschnitt um die 60-80k€ pa. als maximales Gehalt in Ihrer Karriere bekommen.
Die hier von 100k€ bis 35 reden sind in der Minderheit.

antworten
WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Ob wahr oder falsch, möchte ich nicht beurteilen. Aber das ist wirklich die Ausnahme, dass du mit 14% LZ startest. Leider ist die Realität, dass man mit bestenfalls 3-5% startet und sich nach oben arbeiten muss.

V.a. ist der Weg zu 100k ein sehr weiter Weg und wenn du mit 27 eingestiegen bist, kann ich dir fast garantieren, dass du 100k nicht mit 30 im gleichen Unternehmen erreichen wirst.

Das mit den 14% LZ im ersten Jahr ist bei uns im Konzern (nicht Muc, nicht Dax, IGM, Bayern) üblich (glaube nach 3 Monaten oder so). Dort bleibt man halt dann, bzw. arbeitet sich nicht mehr sehr weit hoch.

Bin übrigens >nicht< der ET Ing aus München von oben, sondern der der ihn nach seinem zukünftigem Plan gefragt hatte.

Start mit normaler LZ (laut Tarif im Durchschnitt 14%) ist bei uns im Unternehmen (IGM, Bayern, Non-Dax, nicht MUC) üblich. Ich bin übrigens >nicht< der ET-Ing. von oben, sondern derjenige, der nach seinem Plan gefragt hatte.

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Also ich habe Wing an der rwth studiert und habe auch einige Freunde, die Maschinenbau studieren oder studiert haben.
Aus den Erfahrungen kann ich sagen, es gibt einige die mit 40k Brutto eingestiegen sind.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das schon eine Frechheit finde, wenn man bedenkt, was man in diesem Studium geleistet hat.
Dazu kommt, dass Praktika bzw. Berufserfahrung einfach immer wichtiger werden und das in so einem fordernden Studium immer mit einer Verlängerung der Studiendauer zusammenhängt.

Ich weiß ja nicht wie das bei einem BWL Absolventen mit der persönlichen Freiheit im Beruf aussieht, aber ich finde als Ing hat man schon sehr viele und ich glaube, wenn einen Technik interessiert und man gerne Produkte mitgestalten möchte, dann ist ein Ing Studium trotzdem das Mittel der Wahl.

Wenn das Linkedin Profil und der Gehaltscheck allerdings wichtiger sind, dann tut man sich mit so einem Studium keinen Gefallen.

Für mich bleibt Wing einfach das beste Studium :)

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WiWi Gast

Ingenieurgehälter aus Statistiken realistisch?

Am Ende hat man es auch selbst in der Hand, zu welchem Gehalt man anfangen möchte. Ich würde mich mit 40k nicht zufrieden geben, aber das muss jeder eben auf Basis seiner Alternativen bewerten.

Was du im Studium "geleistet" hast, sei mal dahingestellt und interessiert deinen Arbeitgeber nicht. Der bezahlt dich nach auf Basis des "Wertes", den du für die Firma erbringst oder er nutzt dich aus.

Ob jetzt ein Studium, egal ob BWL / ING / WING / ..., eine besonders tolle Leistung ist, würde ich doch nochmal in Frage stellen. Mittlerweile studiert gefühlt jeder zweite Abiturient und die Noteninflation führt auch mehr und mehr zu "top Studenten". Also lasst immer mal die Kirche im Dorf und seht, was euch der "Arbeitsmarkt" bezahlt.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

Also ich habe Wing an der rwth studiert und habe auch einige Freunde, die Maschinenbau studieren oder studiert haben.
Aus den Erfahrungen kann ich sagen, es gibt einige die mit 40k Brutto eingestiegen sind.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das schon eine Frechheit finde, wenn man bedenkt, was man in diesem Studium geleistet hat.
Dazu kommt, dass Praktika bzw. Berufserfahrung einfach immer wichtiger werden und das in so einem fordernden Studium immer mit einer Verlängerung der Studiendauer zusammenhängt.

Ich weiß ja nicht wie das bei einem BWL Absolventen mit der persönlichen Freiheit im Beruf aussieht, aber ich finde als Ing hat man schon sehr viele und ich glaube, wenn einen Technik interessiert und man gerne Produkte mitgestalten möchte, dann ist ein Ing Studium trotzdem das Mittel der Wahl.

Wenn das Linkedin Profil und der Gehaltscheck allerdings wichtiger sind, dann tut man sich mit so einem Studium keinen Gefallen.

Für mich bleibt Wing einfach das beste Studium :)

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