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Geschäftsideen scheitern meist an der Finanzierung

Seit 2001 ist die Zahl der Unternehmensgründungen in der ITK-Branche rückläufig und hat sich mehr als halbiert. Dabei scheitern geplante Unternehmensgründungen am häufigsten am Geld.

Geschäftsideen scheitern meist an der Finanzierung
Düsseldorf, 14.05.2008 (m-nrw) - Seit 2001 ist die Zahl der Unternehmensgründungen in der ITK-Branche rückläufig und hat sich mehr als halbiert. Dabei scheitern geplante Unternehmensgründungen am häufigsten am Geld. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. Befragt wurden dabei Teilnehmer des Gründerwettbewerbs Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums.

»Fehlendes Startkapital, unsichere Einnahmen und lukrative Jobangebote bei anderen Unternehmen sind die drei wichtigsten Gründe, warum potenzielle Gründer ihre Ideen nicht weiterverfolgen«, analysiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Bei zwei von drei gescheiterten Gründungsplänen (64 Prozent) fehlten Kapitalgeber für das Start-up, und in jedem dritten Fall spielten Sorgen um das Einkommen eine wesentliche Rolle.

87 Prozent der tatsächlich gegründeten Unternehmen starten mit Eigenmitteln der Gründer. Lediglich ein Drittel der Start-ups (31 Prozent) kann auf öffentliches Geld zurückgreifen, etwa von Gründerfonds und Förderbanken. An dritter Stelle der Geldgeber stehen Verwandte und Freunde (22 Prozent), gefolgt von Banken (17 Prozent) und Privatinvestoren (13 Prozent). Risikokapitalgeber (sechs Prozent) und weitere Finanzierungspartner spielen eine geringere Rolle. Der Studie zufolge würden zwei Drittel der Gründer mit einem Anfangskapital von bis zu 40.000 Euro auskommen.

Download
Finanzierungssituation von ITK-Start-ups

http://www.bitkom.org/files/documents/Finanzierungssituation_ITK-Start-ups.pdf (PDF; 200 KB) 

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