DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ExistenzgründungStart-Up

Was braucht es zur erfolgreichen Existenzgründung?

Für viele Menschen steht fest: Sie möchten ihr eigenes Unternehmen gründen. Doch der Weg dahin kann steinig sein - vor allem dann, wenn es versäumt wird, sich frühzeitig umfassend zu informieren. Neben der Findung der richtigen Geschäftsidee gilt es nämlich, bürokratische Hürden zu nehmen. Doch welche Schritte sind zur erfolgreichen Existenzgründung nötig?

Was braucht es zur erfolgreichen Existenzgründung?

Am Anfang ist eine Idee
Ohne Geschäftsidee kein Business. Auf der Suche nach der perfekten Geschäftsidee ist darauf zu achten, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden, nach dem eine gute Nachfrage herrscht – sei es in einer Nische oder auf dem breiten Markt.

Steht die Idee, geht es ans Eingemachte:

 
Die Geschäftsidee konkretisieren
Am Anfang eines jeden erfolgreichen Business steht eine gute Idee. Doch die Idee muss auch umgesetzt werden können. In dieser Phase sollte geklärt werden, was zur Umsetzung der Idee nötig ist und wer die entsprechende Zielgruppe ist. Diese Konkretisierung ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte.
 
Welche Rechtsform ist die richtige?
Gründer müssen ihr Unternehmen eintragen lassen. In einigen Fällen reicht die Eintragung auf dem hiesigen Gewerbeamt aus – etwa dann, wenn als Solopreneur gearbeitet werden soll. Doch oft bedarf es reichlicher Überlegung, ob KG, OHG, UG oder GmbH die beste Rechtsform für ein junges Unternehmen ist.

Besonders häufig wählen deutsche Unternehmer die Rechtsform GmbH aus, doch die Eintragung ist ein bürokratischer Akt, weshalb das GmbH Gründen mit anwaltlicher Hilfe immer beliebter wird. Ein Anwalt steht dem Gründer dabei mit Rat und Tat zur Seite, so dass dieser sich entspannt auf die weitere Entwicklung seines Geschäftsmodells konzentrieren kann.
 
Welche Auflagen gibt es zu erfüllen?
Abhängig davon, in welcher Branche jemand mit seinen Produkten tätig werden möchte, gibt es verschiedene staatliche und rechtliche Auflagen zu erfüllen. Diese können von einer

Diese Dinge sollte der Gründer stets abklären, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und sein Unternehmen vor sensiblen Strafen zu schützen.
 
Finanzierung sichern
Geschäftsidee und Business Plan sind das A und O. Doch kann ein Projekt nicht finanziert werden, kann die Umsetzung scheitern. Gründer können zum Unternehmensstart staatliche Hilfen und Eigenkapital verwenden, doch bei kostspieligen Unterfangen reicht das in den seltensten Fällen aus.

Je nach Rechtsform kann ein Bankkredit eine gute Wahl sein. Startups setzen aber vor allem auf das sogenannte Investoren Onboarding, bei dem gezielt nach Personen oder Firmen gesucht wird, die in das neue Unternehmen investieren. Das sogenannte Crowdfunding kann eine weitere Möglichkeit sein, um projektbezogen Investoren zu finden – der Pool an Investoren ist dabei größer. Immer mehr junge Unternehmen entscheiden sich sogar dazu, eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen, um ihr Projekt auf diese Weise mitzufinanzieren.
 
Welcher Standort?
Zum erfolgreichen Firmenstart gehört auch die Wahl des idealen Standortes. Für Einzelhandel oder Gastronomie eignen sich gut frequentierte Städte, Plätze und Straßen besser als abgelegene Orte. Für Firmen mit eigener Produktion oder Lagerhaltung ist ein Industrie- oder Gewerbegebiet mit guter Infrastruktur die bessere Wahl. Letztlich spielt auch noch die Region eine Rolle – vor allem die Markt- und Konkurrenzsituation gilt es dabei im Blick zu haben.
 
Die richtige Werbung
Die Zielgruppenfindung ist ein essentieller Bestandteil der Unternehmensgründung. Im besten Fall sollten Gründer wissen, wer dieser Zielgruppe angehören wird:

Anhand dieser Informationen lässt sich eine geeignete Marketingstrategie festlegen. Dabei findet das Unternehmen die idealen Wege, um Touchpoints – also Berührungspunkte – mit möglichen Kunden zu schaffen. Je nach Struktur der Zielgruppe und Werbebudget können diese Touchpoints aus

Vor allem die Werbung auf Social Media, sei es direkt oder in Form von Empfehlungsmarketing, wird derzeit immer beliebter – es gilt jedoch zu prüfen, ob diese Form der Werbung die relevante Zielgruppe überhaupt erreichen wird.

Im Forum zu Start-Up

1 Kommentare

Von der Bank ins Start-up: Chance oder Risiko?

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich bin 29 und stehe vor der Entscheidung meine Position bei einer Bank (TOP 20 nach Bilanzsumme in DE) gegen eine vielversprechende aber logischerweise riskantere Stelle bei einem ...

1 Kommentare

Gute Start-Ups

WiWi Gast

Guten Abend meine Lieben, Folgendes: Ich befinde mich im 3. Semester einer „Target“ und habe bereits ein klassisches BIG4 Audit Praktikum hinter mir. Als nächstes würde ich gerne ein Praktikum im ...

43 Kommentare

Steuermodelle für den "kleinen Mann"

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 14.11.2021: sehe ich auch so. ich schimpfe eher, dass diese regel für alle gelten muss. bis lang gilt sie halt für die allergrößten nicht und das ist der skandal. so etwas e ...

31 Kommentare

Warum machen sich Leute selbständig? (bei vorheriger erfolgreicher Karriere?)

WiWi Gast

Ja, warum machen die einen dies, und die anderen das, und nicht das, was mir gefällt? Weil es eben im Leben nun mal so ist, dass jeder Mensch anders ist.

2 Kommentare

Praktikum Start-Up vor Studium

Carma Careers

Hi Mike, da würde ich mir keine Sorgen machen, gerade Start-Ups können bei allen möglichen Sachen (das allermeiste kein Rocket Science) Hilfe gut gebrauchen. Vor allem, wenn das Praktikum un- oder ...

2 Kommentare

Erstes Praktikum im StartUp

WiWi Gast

Hallo, die Chancen in einem Start-Up als Praktikant genommen zu werden stehen nie wirklich schlecht. Start-Ups benötigen im grunde andauernd helfende Hände und als Praktikant bist du in der Regel ein ...

4 Kommentare

Gründen vs Praktikum

WiWi Gast

Vielen Dank für deine Antwort! Mein Traum ist es, langfristig gesehen immer zu gründen. Meine Frage wäre eben gewesen, ob ich mir durch meine unternehmerische Tätigkeit und die dadurch fehlenden Pr ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Start-Up

Herausforderung-Unternehmertum Startups Stipendium

Startup-Stipendien für Studierende fördern Gründer-Knowhow

Egal ob gewinnorientiertes Business oder gemeinnütziges Social Startup – mit ihrer Gründungsidee können sich Studierende für das Förderprogramm »Herausforderung Unternehmertum« bewerben. Das Bildungsprogramm für Gründer ist eine Initiative der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Bereits im Studium sollen Startup-Knowhow vermittelt und Ideen ausprobiert werden. Die Gewinner erhalten eine einjährige Förderung und finanzielle Unterstützung von bis zu 15.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 19. August 2016.

Existenzgründung mit einem Start-Up Unternehmen

Wie junge Unternehmer sich Wettbewerbsvorteile verschaffen

Gerade für junge Unternehmer ist es deutlich schwieriger, sich am Markt zu behaupten und von der Konkurrenz abzuheben. Schon etablierte Unternehmen haben meist ein wesentlich höheres Budget und können so auch falsche Entscheidungen und Fehlkalkulationen abfedern sowie sehr viel mehr Geld für die Organisation der Firma ausgeben. Bei Start-ups sieht dies anders aus, sie kämpfen meist an allen Fronten gleichzeitig. Einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen ist da keine sehr einfache Aufgabe.

Weiteres zum Thema Existenzgründung

EXIST-Gründerstipendium: Eine Möwe fliegt über dem blauen Meer und symolisiert die Freiheit eines selbstständigen Unternehmers.

EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST Gründerstipendium fördert innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Maximal für die Dauer eines Jahres werden die Lebenshaltungskosten mit bis zu 2.500 Euro monatlich finanziert. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftler, Hochschulabsolventen und Studierende.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Schon bei der Gründung eines Unternehmens sind steuerliche Aspekte wichtig. Der Steuerwegweiser "Steuer-Tipps für die Existenzgründung" für junge Unternehmerinnen und Unternehmer beantwortet steuerliche Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Broschüre ist im März 2018 erschienen und kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

Vorbereitung auf das Bankgespräch: Lloyds Bank Filiale von außen.

Broschüre: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Die Bank gehört für beinahe jedes Unternehmen zu den wichtigsten Geschäftspartnern. Schließlich sind eine ausreichende Finanzausstattung sowie eine Reihe weiterer Finanzdienstleistungen aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken. Dennoch fühlen sich gerade bei Finanzierungsfragen viele Unternehmen im Umgang mit der Bank unsicher. Die Broschüren "Vorbereitung auf das Bankgespräch" vom Bundesverband deutscher Banken e.V. liefert wichtige Tipps und Informationen, um Finanzierungsvorhaben im Bankgespräch erfolgreich zu präsentieren.

Unternehmensnachfolge: Unternehmensbörse nexxt-change

Unternehmensbörse »nexxt-change«

Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Aus mehr als 10.000 stets aktuell gehaltenen Inseraten können sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer auf der Suche nach einem Nachfolger passende Profile auswählen. Ab dem 1. Mai ist die Plattform auch für ausländische Partner geöffnet.

Broschüre Unternehmensnachfolge Planung

Broschüre: Unternehmensnachfolge - Die optimale Planung

Die Broschüre »Unternehmensnachfolge« vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet zahlreiche Informationen und praktische Tipps für Unternehmer und ihre Nachfolger sowie einen Schritt für Schritt Plan zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge.

Gründungsradar: Spitzenunis für Gründer sind TU und HS München, Uni Lüneburg und HHL Leipzig

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Hochschule München, Leuphana Universität Lüneburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

Eine junge Frau auf der Mitte einer Treppe blickt in die Ferne.

E-Learning: Existenzgründung für Gründerinnen

Die sehr umfassenden E-Learning-Kurse zur Existenzgründung der Hochschule Karlsruhe bieten nützliches Wissen für den Start in die Existenzgründung. Das E-Learning-Angebot ist kostenlos.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Unternehmensranking 2017 der Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Unternehmensranking 2020: Top 15 Managementberatungen in Deutschland

Die Top 15 Managementberatungen erzielen 2019 mit 12.600 Mitarbeitern gemeinsam rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz. Ihre Umsätze in Deutschland stiegen im Schnitt um 6,2 Prozent. Roland Berger ist mit weltweit 650 Millionen Euro Umsatz erneut die klare Nummer eins. Es folgt Simon-Kucher & Partners mit fast 360 Millionen Euro. Q_Perior aus München zählt mit 214 Millionen Euro Umsatz erstmals zu den Top 3. Die Top-Themen der deutschen Managementberatungen sind Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Gründungsradar 2018: Eine keimende grüne Pflanze symbolisert die Gründung eines Startup-Unternehmens.

Gründungsradar: TU München, Oldenburg und HHL Leipzig sind "Gründerunis"

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle vierte Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

Jobbörsen-Kompass 2018: Das Foto zeigt einen Wirtschaftswissenschaftler im Anzug der die Jobbörse für WiWis von Staufenbiel.de auf dem Smarthone aufruft.

Jobbörsen-Kompass 2018: StepStone beste Jobbörse für WiWis

Jobbörsen-Kompass hat die besten deutschen Jobbörsen 2018 gekürt. Bei den Jobbörsen mit der Zielgruppe Wirtschaftswissenschaften gewann StepStone, gefolgt von Staufenbiel und Xing. Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone ebenfalls auf Platz eins vor den Business-Netzwerken Indeed und Xing. Bei den Spezialisten-Jobbörsen stehen Staufenbiel und Unicum für die Jobsuche zum Berufseinstieg an der Spitze. Shooting Star mobileJob.com erzielt Platz drei. Die führenden Jobsuchmaschinen sind Kimeta.de, Jobbörse.de und Jobrapido.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

EXIST-Gründerstipendium: Eine Möwe fliegt über dem blauen Meer und symolisiert die Freiheit eines selbstständigen Unternehmers.

EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST Gründerstipendium fördert innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Maximal für die Dauer eines Jahres werden die Lebenshaltungskosten mit bis zu 2.500 Euro monatlich finanziert. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftler, Hochschulabsolventen und Studierende.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Schon bei der Gründung eines Unternehmens sind steuerliche Aspekte wichtig. Der Steuerwegweiser "Steuer-Tipps für die Existenzgründung" für junge Unternehmerinnen und Unternehmer beantwortet steuerliche Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Broschüre ist im März 2018 erschienen und kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

Ein Team von IT-Beratern und Kundenmitarbeitern sitzt in einem Meeting.

Einblicke in den Beratungsalltag der viadee

Die Digitalisierung boomt - nicht erst seit Corona. In vielen Unternehmen und Berufen spielt IT heute eine zentrale Rolle. Das zeigt sich auch im Wirtschaftsstudium. Immer mehr BWL-Studiengänge integrieren IT-Module. Extrem gefragt ist zudem ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Ein klassisches Berufsziel für Wirtschaftsinformatiker ist der Beruf des IT Beraters. Doch was macht ein IT Berater eigentlich? Die viadee Unternehmensberatung AG gibt Einblick in ihre Projekte.