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ExistenzgründungGeschäftsidee

Studenten für Geschäftsidee zu Online-Gaming ausgezeichnet

Die von Studenten gegründete Menippos GmbH in Chemnitz ist beim Gründerwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit einer Kombination aus Sammelkarten und Online-Spiel erfolgreich.

Studenten für Geschäftsidee zu Online-Gaming ausgezeichnet
Chemnitz, 26.06.2006 (idw) - »Mit Multimedia erfolgreich starten« - so lautet der Titel des Gründungswettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Diesem Motto hat sich auch die Chemnitzer Menippos GmbH verschrieben und sich mit einer Gründungsidee erfolgreich am Wettbewerb beteiligt. Das Ideenpapier der drei Gründer Jan Thiele, Volker Tzschucke und Maik Golomb wurde als eines der Konzepte ausgewählt, die in der ersten Runde des Jahres 2006 mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet werden.

Die Menippos GmbH konzipiert, gestaltet und vertreibt Spiele, die die virtuelle und die reale Spiel-Welt miteinander verknüpfen. Diese Verknüpfung erfolgt durch gedruckte Spielkarten, die einen ID-Chip in sich tragen. Dank dieses Chips und eines speziellen Lesegeräts lassen sich die Daten der Karten direkt in einem Computer auswerten und somit in den Spielablauf zum Beispiel eines Online-Spiels integrieren. Dabei setzt Menippos auf die Technologie der printed systems GmbH, eines Spin-Offs der TU Chemnitz: den Massendruck von Funktionspolymeren mit elektronischen Eigenschaften.

Das erste Produkt der Menippos GmbH wird schon bald im Handel erhältlich sein: Das Sammelkarten-Online-Spiel »HurraFussball« wird mit 330 Spieler-, Aktions- und Sonderkarten gesteuert, die an absurde Ereignisse rund um den beliebtesten Sport der Welt erinnern. »Wir wollen den Fußball von seiner wahren Seite zeigen«, erklärt Volker Tzschucke, Geschäftsführer der Menippos GmbH. »Deshalb dürfen die Spieler bei uns nach Herzenslust foulen, dopen, Schiedsrichter bestechen oder Abseitstore schießen.« Gegenwärtig werden die mehr als drei Millionen Sammelkarten gedruckt, ab Juli soll das Spiel über das Internet verkauft werden.

Der satirische Umgang mit dem Thema Fußball spielte auch bei der Namensfindung für das Unternehmen eine nicht unbedeutende Rolle: Der griechische Philosoph Menippos vermischte in seinen satirischen Schriften als erster Verse und Prosa. »Genau wie er wollen wir jetzt auch in der Satire zwei Welten miteinander verknüpfen: das Spiel mit Sammelkarten und das Online-Gaming«, erläutert Volker Tzschucke.  

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