DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ExistenzgründungUni-Startup

Gründungsradar 2013: Hochschulen mit bester Gründungskultur in München, Lüneburg und Leipzig

Drei Hochschulen in drei Bundesländern haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind bundesweit die Hochschulen mit der besten Gründungskultur. Wer hier studiert oder arbeitet, hat beste Voraussetzungen, mit seinem Wissen ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gründungsradars 2013 des Stifterverbandes.

Grüner Schriftzug mit dem Wort starten.

Gründungsradar 2013: Hochschulen mit bester Gründungskultur in München, Lüneburg und Leipzig
Studierende, Absolventen und Wissenschaftler in München, Lüneburg und Leipzig werden an ihren Hochschulen bestens vorbereitet, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das Ergebnis des Gründungsradars des Stifterverbandes sagt, die Hochschulen mit der besten Gründungskultur sind:

Mit diesen drei Gewinnern gehören private sowie staatliche Hochschulen, Fachhochschulen wie auch Universitäten zu den führenden akademischen Einrichtungen in der Gründungsförderung. Der Gründungsradar stellt heraus, dass die institutionelle Verankerung der Gründungsförderung, die Sensibilisierung und die Beratung der Studierenden und Mitarbeiter zum Thema unternehmerisches Denken und Handeln bei den drei Gewinnerhochschulen vorbildhaft entwickelt sind. Die Folge sind herausragende Zahlen innovativer Unternehmensgründungen.

Der Gründungsradar zeigt zwar im Vergleich zum letzten Jahr keine große Veränderung im Ranking aber er offenbart bei der Gründungskultur in den Hochschulen eine erhebliche Dynamik. Die gemeldeten Gründungen sind von 2012 (1.145 Gründungen) bis 2013 (1.766 Gründungen) deutlich gestiegen, was nicht nur auf eine bessere Dokumentation zurückzuführen ist. Im gleichen Zeitraum stieg das Gesamtbudget der Hochschulen für Gründungsförderung um 28 Prozent auf knapp 63 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um rund 40 Prozent auf 748 und die gründungsrelevanten Veranstaltungen haben sich um 45 Prozent erhöht.

Trotz dieser Dynamik steht die Gründungsförderung an den Hochschulen nicht an vorderster Stelle und das Gesamtniveau der Gründungen ist niedrig. Deshalb empfiehlt der Stifterverband eine Beteiligung des Bundes an den Grundmitteln der Gründungsförderung: „Die Hochschulen finanzieren die Gründungsförderung über Drittmittel. Das erschwert eine verlässliche Gründerberatung und die Kontinuität der Gründungsförderung“, bemängelt Volker Meyer Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Der Bund sollte prüfen, ob eine anteilige Grundfinanzierung der Gründungsförderung an Hochschulen nicht im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegt und Bundesaufgabe werden sollte." Erfolgversprechend wäre auch eine größere Öffentlichkeit der gesamten Gründungsaktivitäten, um noch mehr Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter zu Unternehmensgründungen zu animieren.

Iris Gleicke, Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sagt: "Die Ergebnisse des Gründungsradars sind ermutigend. Das Ranking hilft, die Gründungsaktivitäten in den Hochschulen entsprechend zu würdigen und kurbelt den Wettbewerb unter den Hochschulen an. Die Ergebnisse zeigen, dass der Bund mit seinem Gründerförderprogramm EXIST auf dem richtigen Weg ist. Das Bundeswirtschaftsministerium hat deshalb beschlossen, noch in diesem Jahr die Fördermöglichkeiten von EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer deutlich zu verbessern."

Vom Kommilitonen zum Kollegen – wie wichtig Gründungsförderung an Hochschulen ist, zeigt eine kleine Umfrage im Rahmen des Gründungsradars unter Unternehmensgründern. Demnach sind die meisten Unternehmen Teamgründungen. Bereits nach fünf Jahren konnten die neuen Manager die Zahl ihrer Mitarbeiter verfünffachen. Ein Drittel der Unternehmen nutzt Forschungsergebnisse der Hochschulen und geht mit einem neuen Produkt auf den Markt. Das zeigt, die Unternehmen sind überdurchschnittlich innovativ und wachstumsorientiert und steigern somit außerordentlich die Wertschöpfung in der Region.

Download Gründungsradar 2013 [PDF, 128 Seiten - 6,6 MB]
http://www.stifterverband.de/pdf/gruendungsradar_2013.pdf


Das Gründungsradar
Der jährliche Gründungsradar wurde 2013 erstmals vom Stifterverband erstellt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In der Studie wollen die Autoren jedes Jahr von allen staatlich anerkannten Hochschulen wissen, welche Hochschulen die lebendigste Gründungskultur haben und mit welchen Strategien, Strukturen und Angeboten sie potenzielle Gründer unterstützen. Jede Hochschule aber auch die Politik, Wirtschaft und Wissenschaftsförderer können in einem Ranking erkennen, wie weit die Gründungskultur an der jeweiligen Hochschule entwickelt ist und wo es noch Potenziale gibt.

 

Im Forum zu Uni-Startup

18 Kommentare

Uni mit bester Gründer Infrastruktur?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 31.10.2019: Die TUM hat am meisten Startups mit mehr als 10 Mio Funding hervorgebracht wie aus der Analyse hervorgeht, das Ökosystem besteht noch nicht allzu lange (Unterneh ...

7 Kommentare

Selbständig machen als Maler und Lackierer Arbeitnehmer nicht EU Bürger

WiWi Gast

Natürlich werden die sich Gedanken gemacht haben. Aber das heißt nicht, dass man sich die richtigen Gedanken macht oder die richtigen Schlüsse zieht. Deswegen ist es ein berechtigter Hinweis, dass fü ...

1 Kommentare

Programmierkurse anbieten

Guten Morgen, Ich werde dieses Semester meinen BWL-Master abschließen und danach in die Berufswelt einsteigen. Ich würde allerdings gerne in naher Zukunft nebenbei Programmierkurse anbieten, da ...

6 Kommentare

Anlagevermögen vorfinanzieren wegen Inflation?

Ceterum censeo

WiWi Gast schrieb am 07.04.2022: Ups, hier hast du selbstverständlich Recht, da habe ich mich im Eifer des Gefechts schlicht verschrieben. Nichtsdestotrotz ist der Sammelposten in der derzeitige ...

7 Kommentare

Zweites Standbein aufbauen

WiWi Gast

tadeus schrieb am 03.04.2022: Kann euch das Buch 4 Stunden Startup empfehlen, leicht zu legen und ganz gut für den Anfang zur Orientierung, zum einen was das organisatorische und rechtli ...

9 Kommentare

Freelancing neben Praktikum in FFM

WiWi Gast

Informieren musst du einen Arbeitgeber dann über die Selbsständigkeit, wenn sie im Interessenskonflikt zu deiner Arbeitnehmertätigkeit stehen könnte. Sonst nicht. Bank musst du nicht informieren? W ...

4 Kommentare

Gründung / Was zu erst

WiWi Gast

Ich bin auch Einzelunernehmer, allerdings ohne Phantasienamen und Handelsregistereintrag. Bei mir war (Gewerbe) halt erst Gewerbeanmeldung (da musst du ein einseitiges Formular ausfüllen), die melden ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Uni-Startup

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Gründung nach dem Studium

Einige Studenten entwickeln bereits im Studium ihr Geschäftskonzept und verwirklichen den Traum vom eigenen Unternehmen direkt im Anschluss oder sogar parallel dazu. Letztlich entscheidet vor allem die intensive Vorbereitung über den Erfolg. Einige zentrale Tipps für die Planung erleichtern die Gründung.

Weiteres zum Thema Existenzgründung

Gründungsradar 2018: Eine keimende grüne Pflanze symbolisert die Gründung eines Startup-Unternehmens.

Gründungsradar: TU München, Oldenburg und HHL Leipzig sind "Gründerunis"

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle vierte Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Schon bei der Gründung eines Unternehmens sind steuerliche Aspekte wichtig. Der Steuerwegweiser "Steuer-Tipps für die Existenzgründung" für junge Unternehmerinnen und Unternehmer beantwortet steuerliche Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Broschüre ist im März 2018 erschienen und kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

IT-Freelancer: Rechtsgutachten zum arbeitsrechtlichen Status

Freelancer: Sind IT-Berater und IT-Entwickler selbstständig?

Externe IT-Berater oder IT-Entwickler werden oft als Spezialisten für IT-Projekte eingesetzt. Die unklare Rechtslage bei freien Mitarbeitern - den sogenannten Freelancern - bremst nach Meinung vom Digitalverband Bitkom die Digitalisierung aus. Der Heidelberger Arbeitsrechtsexperte Professor Dr. Markus Stoffels fordert daher eine klare rechtliche Abgrenzung von festen und freien Mitarbeitern in der IT. Für den Branchenverband hat er ein Rechtsgutachten zu IT-Freelancern verfasst.

Mehrere schwarze Aktenordner mit der Buchführung vergangener Jahre stehen nebeneinander.

Ratgeber für Büros: Akten richtig aufbewahren und vernichten

Das papierlose Büro bleibt vielerorts Wunschdenken. Viele Dokumente werden weiterhin in physischer Form aufbewahrt und nehmen entsprechend Platz in Anspruch. Damit die Aufbewahrung korrekt gelingt, braucht es ein durchdachtes System und geeignete Räume. Gleichzeitig sind beim Vernichten von Akten wesentliche Punkte zu beachten. Bei einem Verstoß gegen die DSGVO drohen ansonsten sogar Bußgelder.

startsocial Businessplan-Wettbewerb 2018

16. startsocial Wettbewerb 2019

Vom 6. Mai bis zum 7. Juli 2019 kann sich beim bundesweiten Startsocial Wettbewerb jedes Projekt bewerben, das an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeitet. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Im Vordergrund steht der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und sozialer Projektarbeit. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ unterstützt startsocial regelmäßig 100 soziale Initiativen durch viermonatige Beratungsstipendien.

Vorbereitung auf das Bankgespräch: Lloyds Bank Filiale von außen.

Broschüre: Vorbereitung auf das Bankgespräch

Die Bank gehört für beinahe jedes Unternehmen zu den wichtigsten Geschäftspartnern. Schließlich sind eine ausreichende Finanzausstattung sowie eine Reihe weiterer Finanzdienstleistungen aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken. Dennoch fühlen sich gerade bei Finanzierungsfragen viele Unternehmen im Umgang mit der Bank unsicher. Die Broschüren "Vorbereitung auf das Bankgespräch" vom Bundesverband deutscher Banken e.V. liefert wichtige Tipps und Informationen, um Finanzierungsvorhaben im Bankgespräch erfolgreich zu präsentieren.

Unternehmensnachfolge: Unternehmensbörse nexxt-change

Unternehmensbörse »nexxt-change«

Unternehmensnachfolge leicht gemacht: Aus mehr als 10.000 stets aktuell gehaltenen Inseraten können sowohl Existenzgründer als auch Unternehmer auf der Suche nach einem Nachfolger passende Profile auswählen. Ab dem 1. Mai ist die Plattform auch für ausländische Partner geöffnet.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Unternehmensranking 2017 der Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Unternehmensranking 2020: Top 15 Managementberatungen in Deutschland

Die Top 15 Managementberatungen erzielen 2019 mit 12.600 Mitarbeitern gemeinsam rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz. Ihre Umsätze in Deutschland stiegen im Schnitt um 6,2 Prozent. Roland Berger ist mit weltweit 650 Millionen Euro Umsatz erneut die klare Nummer eins. Es folgt Simon-Kucher & Partners mit fast 360 Millionen Euro. Q_Perior aus München zählt mit 214 Millionen Euro Umsatz erstmals zu den Top 3. Die Top-Themen der deutschen Managementberatungen sind Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Gründungsradar 2018: Eine keimende grüne Pflanze symbolisert die Gründung eines Startup-Unternehmens.

Gründungsradar: TU München, Oldenburg und HHL Leipzig sind "Gründerunis"

Studenten, die eine Zukunft als Gründer oder Gründerin einschlagen wollen, sollten hier studieren: An der Technischen Universität München, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und HHL Leipzig Graduate School of Management wird am besten für eine Unternehmensgründung ausgebildet. Das zeigt der aktuelle vierte Gründungsradar des Stifterverbandes zur Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland.

Jobbörsen-Kompass 2018: Das Foto zeigt einen Wirtschaftswissenschaftler im Anzug der die Jobbörse für WiWis von Staufenbiel.de auf dem Smarthone aufruft.

Jobbörsen-Kompass 2018: StepStone beste Jobbörse für WiWis

Jobbörsen-Kompass hat die besten deutschen Jobbörsen 2018 gekürt. Bei den Jobbörsen mit der Zielgruppe Wirtschaftswissenschaften gewann StepStone, gefolgt von Staufenbiel und Xing. Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone ebenfalls auf Platz eins vor den Business-Netzwerken Indeed und Xing. Bei den Spezialisten-Jobbörsen stehen Staufenbiel und Unicum für die Jobsuche zum Berufseinstieg an der Spitze. Shooting Star mobileJob.com erzielt Platz drei. Die führenden Jobsuchmaschinen sind Kimeta.de, Jobbörse.de und Jobrapido.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

EXIST-Gründerstipendium: Eine Möwe fliegt über dem blauen Meer und symolisiert die Freiheit eines selbstständigen Unternehmers.

EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST Gründerstipendium fördert innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Maximal für die Dauer eines Jahres werden die Lebenshaltungskosten mit bis zu 2.500 Euro monatlich finanziert. Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftler, Hochschulabsolventen und Studierende.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Schon bei der Gründung eines Unternehmens sind steuerliche Aspekte wichtig. Der Steuerwegweiser "Steuer-Tipps für die Existenzgründung" für junge Unternehmerinnen und Unternehmer beantwortet steuerliche Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Broschüre ist im März 2018 erschienen und kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

Ein Team von IT-Beratern und Kundenmitarbeitern sitzt in einem Meeting.

Einblicke in den Beratungsalltag der viadee

Die Digitalisierung boomt - nicht erst seit Corona. In vielen Unternehmen und Berufen spielt IT heute eine zentrale Rolle. Das zeigt sich auch im Wirtschaftsstudium. Immer mehr BWL-Studiengänge integrieren IT-Module. Extrem gefragt ist zudem ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Ein klassisches Berufsziel für Wirtschaftsinformatiker ist der Beruf des IT Beraters. Doch was macht ein IT Berater eigentlich? Die viadee Unternehmensberatung AG gibt Einblick in ihre Projekte.