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ExistenzgründungGeschäftsidee

WiWis liefern 35% der Geschäftsideen

Halbzeitbilanz beim Gründerbüro der Universität Bayreuth: 100 Gründer in 18 Monaten

Bayreuth, 08.10.92 (idw) Knapp 100 Existenzgründer haben in 18 Monaten an den Hochschulstandorten Bayreuth (Universität) und Hof (Fachhochschule) 52 Geschäftsideen entwickelt. Diese Halbzeitbilanz ihrer Tätigkeit hat jetzt die Gründerberaterin Dipl.-Geoökologin Andrea Mehling vorgelegt. Sie gehört zu den 14 Gründerbüros, die im Rahmen des sog. HOCHSPRUNG-Programms (Hochschul-Programm für Unternehmens-Gründungen im GründerNetzwerk Bayern) bayernweit auf drei Jahre befristet im Rahmen der bayerischen High Tech Offensive (HTO) tätig sind. Ziel ist es, das Gründerklima an den Hochschulen zu verbessern und Existenzgründern durch fachliche Unterstützung den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern.

BWLer vorne
In der ersten Hälfte der Projektlaufzeit entwickelten knapp 100 Existenzgründer 52 Geschäftsideen. Dabei haben - nach Fachbereichen aufgeschlüsselt, die Wirtschaftswissenschaftler die Nase vorn. Immerhin 35 Prozent der Existenzgründer kommen aus dem Bereich der BWL. Dies ist mit Sicherheit auf das überdurchschnittliche Engagement der Bayreuther Studenten und die qualifizierte Ausbildung - unter anderem im Bereich Unternehmensführung - zurückzuführen.

Aber auch in allen anderen Fachbereichen steigt das Interesse an der Gründungsthematik. Aus den Naturwissenschaften und aus der Informationstechnologie (FH Hof) stammen jeweils 13 Prozent, gefolgt von den Ingenieurwissenschaften und Geisteswissenschaften mit jeweils 10 Prozent der Existenzgründer. Ingenieure interessieren sich insbesondere für Unternehmensgründungen im Bereich innovativer Produkte. Dienstleistungen haben jedoch mit immerhin 90 Prozent am Gründungsgeschehen an der Uni und der FH deutlich die Nase vorn.

  1. Seite 1: BWLer vorne
  2. Seite 2: 50 Prozent der Gründer noch im Studium
  3. Seite 3: Weitere Informationen

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