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Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

So what? 2009 / 2010 waren die Immobilien in Deutschland deutlich unterbewertet. Es gab einen Preisrückgang über viele Jahre. Bedeutet, dass die Immos jedes Jahr billiger wurden, obwohl zu hohen Zinssätzen finanziert. Wer in den 1990ern gekauft hatte mit Zinsen von manchmal 10% ist daran sogar schon mal in die Insolvenz gekommen. 2009 / 2010 wurden solche Wohnungen als Bankverwertung verramscht. Ich habe damals leider nur eine ETW zugekauft. Auch über eine Bank. Rückblickend betrachtet hätte man damals deutlich mehr investieren sollen.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

Mal zur Info:
2010 als der Immobilienboom los ging, hat eine ETW in Stuttgart ungefähr 2.000 € den QM gekostet. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 200.000 € plus 10% NK = 220.000 €. Angenommen man hatte 50.000 € EK, blieben 170.000 € zur Finanzierung. Zinsen damals ungefähr 4%. Bei einer angestrebten Abzahlung in 20 Jahren wären dabei gut 77.000 € an Zinsen an die Bank geflossen. Die ETW hätte also mit Zinsen und Nebenkosten 297.000 € gekostet.

Jetzt 2020 liegt eine ETW in Stuttgart bei mindestens 4.500 € den QM. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 450.000 €. Mit Nebenkosten 495.000 €. Finanzierungsbedarf wieder bei 50.000 € EK dementsprechend 445.000 €. Bei einem Zinssatz von nun 0,8% fliessen in 20 Jahren gut 36.000 € an Zinsen an die Bank. Macht Gesamtkosten mit Nebenkosten und Zinsen von 531.000 €.

Warum mache ich die Rechnung? Um zu zeigen, dass sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen die Preise effektiv fast verdoppelt haben! Das Beispiel zeigt auch sehr gut, wie die prozentual erhobenen Nebenkosten durch die hohen Kaufpreise nochmal als zusätzlicher Kostentreiber agieren.

Übrigens: selbst wenn man früher zu einem etwas schlechteren Zeitpunkt gekauft und stolze 6% Zinsen hätte zahlen müssen, wären zwar im ersten Beispiel 122.000 € an Zinsen der Bank zu Gute gekommen, der Gesamtpreis wäre mit 342.000 € aber immernoch deutlich niedriger als der heutige Gesamtpreis von 531.000 € gewesen.

Jetzt könnte man natürlich noch berücksichtigen, dass die meisten früher abgeschlossenen Finanzierungen nach 10 Jahren auslaufen und die Restschuld zu den aktuell viel günstigeren Konditionen finanziert werden kann, also die berechnete Gesamtzinslast effektiv deutlich geringer ausfällt. Das macht die Diskrepanz zwischen früheren und heutigen Gesamtkosten noch deutlicher.

Ich weiss nicht, ob und wann einer der vielen genannten Gründe für Preisrückgänge zuschlägt (demografischer Wandel, Corona, Zinsänderungen, politische Eingriffe etc.), aber jeder aktuelle Käufer sollte sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass er am Ende für ein und die selbe Wohnung trotzdem doppelt so viel hinblättern muss wie vor 10 Jahren!

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

So what? 2009 / 2010 waren die Immobilien in Deutschland deutlich unterbewertet. Es gab einen Preisrückgang über viele Jahre. Bedeutet, dass die Immos jedes Jahr billiger wurden, obwohl zu hohen Zinssätzen finanziert. Wer in den 1990ern gekauft hatte mit Zinsen von manchmal 10% ist daran sogar schon mal in die Insolvenz gekommen. 2009 / 2010 wurden solche Wohnungen als Bankverwertung verramscht. Ich habe damals leider nur eine ETW zugekauft. Auch über eine Bank. Rückblickend betrachtet hätte man damals deutlich mehr investieren sollen.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

Mal zur Info:
2010 als der Immobilienboom los ging, hat eine ETW in Stuttgart ungefähr 2.000 € den QM gekostet. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 200.000 € plus 10% NK = 220.000 €. Angenommen man hatte 50.000 € EK, blieben 170.000 € zur Finanzierung. Zinsen damals ungefähr 4%. Bei einer angestrebten Abzahlung in 20 Jahren wären dabei gut 77.000 € an Zinsen an die Bank geflossen. Die ETW hätte also mit Zinsen und Nebenkosten 297.000 € gekostet.

Jetzt 2020 liegt eine ETW in Stuttgart bei mindestens 4.500 € den QM. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 450.000 €. Mit Nebenkosten 495.000 €. Finanzierungsbedarf wieder bei 50.000 € EK dementsprechend 445.000 €. Bei einem Zinssatz von nun 0,8% fliessen in 20 Jahren gut 36.000 € an Zinsen an die Bank. Macht Gesamtkosten mit Nebenkosten und Zinsen von 531.000 €.

Warum mache ich die Rechnung? Um zu zeigen, dass sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen die Preise effektiv fast verdoppelt haben! Das Beispiel zeigt auch sehr gut, wie die prozentual erhobenen Nebenkosten durch die hohen Kaufpreise nochmal als zusätzlicher Kostentreiber agieren.

Übrigens: selbst wenn man früher zu einem etwas schlechteren Zeitpunkt gekauft und stolze 6% Zinsen hätte zahlen müssen, wären zwar im ersten Beispiel 122.000 € an Zinsen der Bank zu Gute gekommen, der Gesamtpreis wäre mit 342.000 € aber immernoch deutlich niedriger als der heutige Gesamtpreis von 531.000 € gewesen.

Jetzt könnte man natürlich noch berücksichtigen, dass die meisten früher abgeschlossenen Finanzierungen nach 10 Jahren auslaufen und die Restschuld zu den aktuell viel günstigeren Konditionen finanziert werden kann, also die berechnete Gesamtzinslast effektiv deutlich geringer ausfällt. Das macht die Diskrepanz zwischen früheren und heutigen Gesamtkosten noch deutlicher.

Ich weiss nicht, ob und wann einer der vielen genannten Gründe für Preisrückgänge zuschlägt (demografischer Wandel, Corona, Zinsänderungen, politische Eingriffe etc.), aber jeder aktuelle Käufer sollte sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass er am Ende für ein und die selbe Wohnung trotzdem doppelt so viel hinblättern muss wie vor 10 Jahren!

Das ist jetzt deine persönliche Meinung, dass die Immobilien vor 10 Jahren zu billig waren. Wenn du meinst, dass 0,5 Mio. € für eine 100 QM-Bestandswohnung im Industriemoloch Stuttgart nun ein fairer Preis sind, gerne. Ich sehe es anders. Wir wissen beide nicht, was die Zukunft bringt, die Rechnung zeigt aber zumindest das signifikante Rückschlagpotential auf.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die 200k von damals waren auf jeden Fall ein guter Preis. Aber 500k für 100qm bezahlt man heute auch in anderen Gegenden. Das ist nichts besonderes. Bei guter Wohnlage und guter Ausstattung wird da auch schon mal viel mehr fällig. 2009 konnte man vermietete Objekte mit einer Nettorendite von 10% kaufen. Das war wirklich sehr gut.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

So what? 2009 / 2010 waren die Immobilien in Deutschland deutlich unterbewertet. Es gab einen Preisrückgang über viele Jahre. Bedeutet, dass die Immos jedes Jahr billiger wurden, obwohl zu hohen Zinssätzen finanziert. Wer in den 1990ern gekauft hatte mit Zinsen von manchmal 10% ist daran sogar schon mal in die Insolvenz gekommen. 2009 / 2010 wurden solche Wohnungen als Bankverwertung verramscht. Ich habe damals leider nur eine ETW zugekauft. Auch über eine Bank. Rückblickend betrachtet hätte man damals deutlich mehr investieren sollen.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2020:

Mal zur Info:
2010 als der Immobilienboom los ging, hat eine ETW in Stuttgart ungefähr 2.000 € den QM gekostet. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 200.000 € plus 10% NK = 220.000 €. Angenommen man hatte 50.000 € EK, blieben 170.000 € zur Finanzierung. Zinsen damals ungefähr 4%. Bei einer angestrebten Abzahlung in 20 Jahren wären dabei gut 77.000 € an Zinsen an die Bank geflossen. Die ETW hätte also mit Zinsen und Nebenkosten 297.000 € gekostet.

Jetzt 2020 liegt eine ETW in Stuttgart bei mindestens 4.500 € den QM. Kauf einer Wohnung mit 100 QM also 450.000 €. Mit Nebenkosten 495.000 €. Finanzierungsbedarf wieder bei 50.000 € EK dementsprechend 445.000 €. Bei einem Zinssatz von nun 0,8% fliessen in 20 Jahren gut 36.000 € an Zinsen an die Bank. Macht Gesamtkosten mit Nebenkosten und Zinsen von 531.000 €.

Warum mache ich die Rechnung? Um zu zeigen, dass sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen die Preise effektiv fast verdoppelt haben! Das Beispiel zeigt auch sehr gut, wie die prozentual erhobenen Nebenkosten durch die hohen Kaufpreise nochmal als zusätzlicher Kostentreiber agieren.

Übrigens: selbst wenn man früher zu einem etwas schlechteren Zeitpunkt gekauft und stolze 6% Zinsen hätte zahlen müssen, wären zwar im ersten Beispiel 122.000 € an Zinsen der Bank zu Gute gekommen, der Gesamtpreis wäre mit 342.000 € aber immernoch deutlich niedriger als der heutige Gesamtpreis von 531.000 € gewesen.

Jetzt könnte man natürlich noch berücksichtigen, dass die meisten früher abgeschlossenen Finanzierungen nach 10 Jahren auslaufen und die Restschuld zu den aktuell viel günstigeren Konditionen finanziert werden kann, also die berechnete Gesamtzinslast effektiv deutlich geringer ausfällt. Das macht die Diskrepanz zwischen früheren und heutigen Gesamtkosten noch deutlicher.

Ich weiss nicht, ob und wann einer der vielen genannten Gründe für Preisrückgänge zuschlägt (demografischer Wandel, Corona, Zinsänderungen, politische Eingriffe etc.), aber jeder aktuelle Käufer sollte sich auch unter Berücksichtigung der niedrigen Zinsen nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass er am Ende für ein und die selbe Wohnung trotzdem doppelt so viel hinblättern muss wie vor 10 Jahren!

Das ist jetzt deine persönliche Meinung, dass die Immobilien vor 10 Jahren zu billig waren. Wenn du meinst, dass 0,5 Mio. € für eine 100 QM-Bestandswohnung im Industriemoloch Stuttgart nun ein fairer Preis sind, gerne. Ich sehe es anders. Wir wissen beide nicht, was die Zukunft bringt, die Rechnung zeigt aber zumindest das signifikante Rückschlagpotential auf.

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Achja?

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Nein, eigtl ist es das nicht.

Msci world: 90: 460 2019: 2350
Dow jones 90: ~3500 2019: 29.000
Dax: 90: 2000 2019: 12.500

Immobilie in Deutschland
90: Basiswert 100 2019: Basiswert 230

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Achja? schrieb am 09.11.2020:

Nein, eigtl ist es das nicht.

Msci world: 90: 460 2019: 2350
Dow jones 90: ~3500 2019: 29.000
Dax: 90: 2000 2019: 12.500

Immobilie in Deutschland
90: Basiswert 100 2019: Basiswert 230

Die Aktienentwicklung verläuft aber nicht proportional zur Einkommensentwicklung. Und letzteres ist entscheidend, für welchen Preis ich mir eine Immobilie kaufen kann (oder sie vermieten kann).

Und die nominale Lohnentwicklung 1990 bis 2019 liegt nur bei knapp 80%, daher
90 Basiswert 100 2019: 180
Man sieht also, dass die Immobilien den Einkommen davonlaufen, was sich auch im Abflachen der Reallohnentwicklung bemerkbar macht.

Vom Wachstum am Aktienmarkt profitiert nur eine kleine Minderheit, die überwiegend von einem großen Vermögen und passivem Einkommen leben. Und denen sind die Immobilienpreise ziemlich egal.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Diese Übersicht mach wenig Sinn. Die genannten Indizes beziehen sich auf die Untermenge aller verfügbaren Unternehmen, nämlich die größten (Ausnahme DIJA) und damit sehr erfolgreiche Unternehmen. Der Immobilienindex für Deutschland auf ganz Deutschland und unterschätzt somit die Preissteigerung in den begehrtesten Gegenden des Landes massiv.

Achja? schrieb am 09.11.2020:

Nein, eigtl ist es das nicht.

Msci world: 90: 460 2019: 2350
Dow jones 90: ~3500 2019: 29.000
Dax: 90: 2000 2019: 12.500

Immobilie in Deutschland
90: Basiswert 100 2019: Basiswert 230

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Achja? schrieb am 09.11.2020:

Nein, eigtl ist es das nicht.

Msci world: 90: 460 2019: 2350
Dow jones 90: ~3500 2019: 29.000
Dax: 90: 2000 2019: 12.500

Immobilie in Deutschland
90: Basiswert 100 2019: Basiswert 230

Du musst beim MSCI World und dem Down Jones als Performance Index nehmen um es vergleichbar zu machen.

Außerdem kannst du nicht die erfolgreichsten Unternehmen (dh. die größten) mit dem gesamten Immobilienmarkt Deutschlands vergleichen. Im Immobilienindex hast du auch die Preisentwicklung von Immos in der Lausitz oder dem Bayrischen Wald.

Es würde mehr Sinn machen die Aktienindizes von größten deutschen REITs mit Fokus auf Wohnimmobilien zu nehmen. Da ist auch der Wertzuwachs der Immos abgebildet.

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Achja?

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Zahlenbasis kann man, beispielsweise für Stuttgart, recht passend verwenden.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Achja? schrieb am 09.11.2020:

Nein, eigtl ist es das nicht.

Msci world: 90: 460 2019: 2350
Dow jones 90: ~3500 2019: 29.000
Dax: 90: 2000 2019: 12.500

Immobilie in Deutschland
90: Basiswert 100 2019: Basiswert 230

Was genau soll uns das jetzt sagen? Dass Immobilien unterbewertet sind oder sie im Vergleich zu Aktien ein schlechtes Investment waren?

Fakt ist aber, dass die Weltaktienmärkte in den letzten 50 Jahren ziemlich konstant und massiv angestiegen sind, während sich Immobilien in Deutschland jahrzehntelang kaum oder negativ entwickelt haben und nur seit 2009 völlig explodieren. Das ist eine Anomalie und bei Anomalien bin ich grundsätzlich vorsichtig.

Betrachten wir auch einmal die Treiber von Aktien und Immobilien. Aktien leben von den Megatrends dieser Welt, Bevölkerungsexplosionen, neue Märkte, aufstrebende Mittelschicht in Asien usw. Stellt euch einmal vor, wenn 200 Mio. Indonesier nicht mehr nur Töff sondern Auto fahren und eine Spülmaschine haben wollen. Daher ist es fundamental gut begründbar, warum die Weltwirtschaft und Aktien konstant steigen.

Immobilien in Deutschland hingegen sind in erster Linie von der hiesigen Bevölkerung und deren Einkommen abhängig. Für beides sieht die Zukunftsprognose mau aus bzw. fehlen hier die Megatreiber. Und die Zinsen als Ersatzstimulator haben so langsam ihre Maximalwirkung erreicht.

Und einen letzten Punkt will ich noch machen:
Gerade für uns hoffentlich gutverdienende BWLer ist die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt ungünstig. Vor 10-20 Jahren hatte man auf dem Immobilienmarkt mit viel Eigenkapital noch einen riesigen Vorteil, in dem man den Fremdkapitalanteil und damit die Zinslast entsprechend drücken und von günstigen Kaufpreisen profitieren konnte. Heute hingegen schmälert zu viel Eigenkapital nur die Rendite und jeder Azubi fängt schon an Immobilien zu finanzieren, weil Fremdkapital nichts mehr kostet....

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Der Einkäufer

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Achja? schrieb am 09.11.2020:

Die Zahlenbasis kann man, beispielsweise für Stuttgart, recht passend verwenden.

Du hast zuerst von Gesamtdeutschland gesprochen. Hast du auch eine Quelle fuer Stuttgart? Nach meiner Erfahrung (und einem kurzem googlem) sind deine 230% Steigerung von Immobilienpreisen fuer Stuttgart seit 1990 auch etwas zu niedrig.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Das mache ich ;) seid 2015 in ner neubauwohnung mit xxl balkon für knapp 10 euro / m2 in ner guten Stuttgarter Gegend. Hier gehe ich never mehr raus und miete was anderes :-).
Der Wunsch nach einem Eigenheim ist aber da. Garten mehr Platz für Nachwuchs etc. Altersvorsorge ist es ja auch...

Überleg nebenei auch Immobilien als Kapitalanlagen zu kaufen. Bin aktuell an einer Wohnung dran 320.000 euro für 100 m2 renovierungsbedürftig.

Inwieweit würde des einen weiteren Kredit für ein RH blocken? EK ca. 70.000...

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Tja, ich stand auf der anderen Seite. Habe eine DHH in Vaihingen mit 170qm und ohne nennenswerten Garten für 700k € verkauft. Der Haken: 60er Jahre komplett (!) unrenoviert. Da fliessen locker nochmal 200k € an Kernsanierung rein. Sitzt also für 900k € dann in deinem gartenlosen Reihenhaus am Stadtrand. Ach Nebenkosten kommen ja auch noch drauf. Am Ende steht da also fast 1 Mio. €. Verrückt, die Käufer tun mir leid. Und wer davon fabuliert, dass bald noch höhere Preise gezahlt werden, der scheint die Lebensrealität nicht mehr zu kennen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Demographie wird in dieser Dekade voll zuschlagen.

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

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D-CH-F

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Ohne Stuttgart oder dieses Viertel näher zu kennen, muss man bei den Mietrenditen in Deutschland und besonders in den gefragten Grossstädten durchaus überlegen, ob man lieber mietet als zu kaufen. In Paris würde ich auch viel eher mieten als zu kaufen, weil das Verhältnis Miete/Kaufpreis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Man darf beim Kauf nicht nur die Zinsen bzw. die monatliche Belastung mit einer Miete vergleichen, sondern als Eigentümer fallen noch viele weitere Kosten an. Da kann man in der Tat mal darüber nach denken, ob Mieten und in Wertpapiere investieren, nicht langfristig besser und stressfreier ist.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wahrscheinlich auf dem Dorf und in der Kleinstadt. Für die Ballungsräume sehen die Prognosen immer noch einen starken Zuzug, auch wenn in Gesamtdeutschland die Bevölkerung zurück geht.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Die Demographie wird in dieser Dekade voll zuschlagen.

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Tja, ich stand auf der anderen Seite. Habe eine DHH in Vaihingen mit 170qm und ohne nennenswerten Garten für 700k € verkauft. Der Haken: 60er Jahre komplett (!) unrenoviert. Da fließen locker nochmal 200k € an Kernsanierung rein. Sitzt also für 900k € dann in deinem gartenlosen Reihenhaus am Stadtrand. Ach Nebenkosten kommen ja auch noch drauf. Am Ende steht da also fast 1 Mio. €. Verrückt, die Käufer tun mir leid. Und wer davon fabuliert, dass bald noch höhere Preise gezahlt werden, der scheint die Lebensrealität nicht mehr zu kennen.

Glückwunsch :) würde ich nicht anders machen
Ist aber abartig... meine Eltern haben 2001 gebaut. RH in Stuttgart 200m2 Grund vill für 250.000 Euro. Heute bezahlst du für das Haus zwischen 750 und 900.000 Euro :D
Was würdet ihr vorziehen bei meinem Fall? Bin mir unschlüssig... würde ich kein RH kaufen wollen hätte ich längst 90% in ETFs gesteckt... hab den Grossteil halt als EK sinnlos auf dem Sparkonto liegen...

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Der Einkäufer schrieb am 09.11.2020:

Die Immobilienpreise sind echt ein Witz.
Bin seit 3 Jahren(!) auf der Suche nach einem 0815 Reihenhaus in Stuttgart und finde einfach nichts gutes bezahlbares trotz einem soliden Gehalt...

Und falls mal was bezahlbares auf den Markt kommt gibt es 100 Bieter die den Preis nach oben treiben.

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Tja, ich stand auf der anderen Seite. Habe eine DHH in Vaihingen mit 170qm und ohne nennenswerten Garten für 700k € verkauft. Der Haken: 60er Jahre komplett (!) unrenoviert. Da fließen locker nochmal 200k € an Kernsanierung rein. Sitzt also für 900k € dann in deinem gartenlosen Reihenhaus am Stadtrand. Ach Nebenkosten kommen ja auch noch drauf. Am Ende steht da also fast 1 Mio. €. Verrückt, die Käufer tun mir leid. Und wer davon fabuliert, dass bald noch höhere Preise gezahlt werden, der scheint die Lebensrealität nicht mehr zu kennen.

Glückwunsch :) würde ich nicht anders machen
Ist aber abartig... meine Eltern haben 2001 gebaut. RH in Stuttgart 200m2 Grund vill für 250.000 Euro. Heute bezahlst du für das Haus zwischen 750 und 900.000 Euro :D
Was würdet ihr vorziehen bei meinem Fall? Bin mir unschlüssig... würde ich kein RH kaufen wollen hätte ich längst 90% in ETFs gesteckt... hab den Grossteil halt als EK sinnlos auf dem Sparkonto liegen...

Kommt auf deine persönlichen Lebensumstände an, also dein Alter, Familienstand etc. Ich persönliche würde aber in der aktuellen Situation definitiv nicht kaufen. Wenn du mehr Platz für die Kinder brauchst, miete doch ein Haus. Je grösser die Wohnung/das Haus, desto geringer die Miete pro QM. Dein EK dann in ETFs packen und darauf hoffen, dass die Blase irgendwann platzt. Gründe, dass die Preise sinken, gibt es wie hier im Thread genannt, genug. Ich würde zumindest noch die Corona-Auswirkungen und die neuen mietpolitischen Experimente einer rot-grünen Regierung abwarten.

Ach ja: die billige Wohnung aus 2015 würde ich einfach behalten und für 50% Aufschlag untervermieten. So hast sie weiter in den Händen und machst noch Profit damit.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Genau das ist der Denkfehler. Selbst der Zuzug kann gar nicht ersetzen was demografisch in den Ballungsräumen wegfällt. Es wird ja auch gebaut in den Ballungsräumen, das darfst du nicht vergessen. Es wird also sowohl mehr neuer Wohnraum neben mehr altem Wohnraum vorhanden sein.
Die Prognosen schreiben die Zuwanderung der letzten Jahre einfach mal bis 2040-2050 fort.
Die gleichen Prognosen haben aber auch vor 20 Jahren schon nicht den Zuzug der letzten zehn Jahre vorhergesagt. Insofern ist das einfach unglaubwürdig.
Die Geburtenrate ist weiterhin sehr niedrig, jede Generation verkleinert sich um 30% bei einer Rate von 1,4 Kindern pro Frau.
Die deutschen Regionen mit großer Abwanderung in der Vergangenheit sind ja schon ausgeblutet, wo soll da Nachschub kommen? Und selbst die können den massiven Überhang der Alten nicht auffangen.
Zudem ist zwar die Stadt meist "jung", das Umland hingegen auch in Boomregionen wie München teils völlig überaltert. Die jungen Bevölkerung, die wegen der Ausbildung in solche Städte zieht, wohnt eben eher im Kern als im Speckgürtel.
Die Demografie wird das ganze Land massiv verändern!

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Wahrscheinlich auf dem Dorf und in der Kleinstadt. Für die Ballungsräume sehen die Prognosen immer noch einen starken Zuzug, auch wenn in Gesamtdeutschland die Bevölkerung zurück geht.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Was ich hier im persönlichen Umfeld mit bekomme: Zuzug aus Osteuropa / Balkanstaaten. Gut ausgebildete Fachkräfte, z.B. aus dem medizinischen Bereich. Das ist noch lange nicht zu Ende.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Genau das ist der Denkfehler. Selbst der Zuzug kann gar nicht ersetzen was demografisch in den Ballungsräumen wegfällt. Es wird ja auch gebaut in den Ballungsräumen, das darfst du nicht vergessen. Es wird also sowohl mehr neuer Wohnraum neben mehr altem Wohnraum vorhanden sein.
Die Prognosen schreiben die Zuwanderung der letzten Jahre einfach mal bis 2040-2050 fort.
Die gleichen Prognosen haben aber auch vor 20 Jahren schon nicht den Zuzug der letzten zehn Jahre vorhergesagt. Insofern ist das einfach unglaubwürdig.
Die Geburtenrate ist weiterhin sehr niedrig, jede Generation verkleinert sich um 30% bei einer Rate von 1,4 Kindern pro Frau.
Die deutschen Regionen mit großer Abwanderung in der Vergangenheit sind ja schon ausgeblutet, wo soll da Nachschub kommen? Und selbst die können den massiven Überhang der Alten nicht auffangen.
Zudem ist zwar die Stadt meist "jung", das Umland hingegen auch in Boomregionen wie München teils völlig überaltert. Die jungen Bevölkerung, die wegen der Ausbildung in solche Städte zieht, wohnt eben eher im Kern als im Speckgürtel.
Die Demografie wird das ganze Land massiv verändern!

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Wahrscheinlich auf dem Dorf und in der Kleinstadt. Für die Ballungsräume sehen die Prognosen immer noch einen starken Zuzug, auch wenn in Gesamtdeutschland die Bevölkerung zurück geht.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Genau das ist der Denkfehler. Selbst der Zuzug kann gar nicht ersetzen was demografisch in den Ballungsräumen wegfällt. [...]

Exakt. Was dem noch hinzugefügt werden kann:
Gerade die großen Wohnungen werden von den alten beansprucht und da meine ich nicht nur das Eigentum. Eine Bekannte arbeitet in einem Friseursalon, mit relativ altem Publikum. Da kommen sehr viel, zum teil verwittwete, Frauen, die seit 40 Jahren in der Wohnung des öffentlichen Bauträgers wohnt. Vor 40 Jahren waren da natürlich noch Mann und zwei Kinder untergebracht. Aber seit mindestens 20 Jahren sind die Kinder raus, trotzdem bleibts bei der 100qm Wohnung. Und das ist kein Einzelfall. Das Problem ist häufig, dass solche Personen nicht mal in eine kleine Wohnung ziehen könnten, wenn sie wollten. Eine 2 Zimmerwohnung kostet heute vermutlich das doppelte von dem was die Dame zahlt.
In Wien haben sie dieses Problem erkannt und bieten Rentnern kleinere, moderne und altersgerechte Wohnungen zum gleichen Preis an. Die großen Wohnungen werden dann renoviert und an junge Familien vermietet. Aber gut Wien ist was Mieten angeht wohl Top in Europa.
Diese Dekade werden die Eltern der Boomer wegsterben und in den 40ern und 50ern sind dann die Boomer dran. Da kommen dann nochmal richtig viele Wohnungen auf den Markt. So viele Flüchtlingswellen können da garnicht kommen um das auszugleichen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Genau das ist der Denkfehler. Selbst der Zuzug kann gar nicht ersetzen was demografisch in den Ballungsräumen wegfällt. Es wird ja auch gebaut in den Ballungsräumen, das darfst du nicht vergessen. Es wird also sowohl mehr neuer Wohnraum neben mehr altem Wohnraum vorhanden sein.
Die Prognosen schreiben die Zuwanderung der letzten Jahre einfach mal bis 2040-2050 fort.
Die gleichen Prognosen haben aber auch vor 20 Jahren schon nicht den Zuzug der letzten zehn Jahre vorhergesagt. Insofern ist das einfach unglaubwürdig.
Die Geburtenrate ist weiterhin sehr niedrig, jede Generation verkleinert sich um 30% bei einer Rate von 1,4 Kindern pro Frau.
Die deutschen Regionen mit großer Abwanderung in der Vergangenheit sind ja schon ausgeblutet, wo soll da Nachschub kommen? Und selbst die können den massiven Überhang der Alten nicht auffangen.
Zudem ist zwar die Stadt meist "jung", das Umland hingegen auch in Boomregionen wie München teils völlig überaltert. Die jungen Bevölkerung, die wegen der Ausbildung in solche Städte zieht, wohnt eben eher im Kern als im Speckgürtel.
Die Demografie wird das ganze Land massiv verändern!

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

Wahrscheinlich auf dem Dorf und in der Kleinstadt. Für die Ballungsräume sehen die Prognosen immer noch einen starken Zuzug, auch wenn in Gesamtdeutschland die Bevölkerung zurück geht.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

Wie fragril eine solche Prognose ist zeigt Corona.
2020 (evtl auch 21) weniger Einwanderung bringt das ganze Modell bereits ins Wanken.
Social Distancing und vorallem eine Wirtschaftskrise sind auch nicht förderlich für die Geburtenrate.

Und bezüglich der Netto Zuwanderung muss man auch beachten das eben, laut statistischem Bundesamt, eher die gut ausgebildeten gehen und die schlecht ausgebildeten kommen.
Ob die dann in der Lage sind die Preise zu bezahlen ist eben fraglich.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wer weiß, wie die staatlichen Statistiken und Vorhersagen entstehen, weiß auch, dass sie nicht stimmen können.

Wer Daten über Gesetze aus den Bürgern herauspresst, anstatt dafür zu bezahlen, bekommt nun mal Datenmüll.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Du verstehst scheinbar nicht was Demografie bedeutet.
Es geht hier nicht nur um die Anzahl an Köpfen, sondern um die Altersstrukturen.
Wer kauft dir denn deinen Neubau ab? 60-80 Jährige? Oder 30-40 Jährige?
Der typische Immobilienkauf in Deutschland ist natürlich der klassische Nestbau für Familien.
Diese Nachfragegruppe wird aber schon statistisch von Generation zu Generation immer kleiner, vom aktuellen Preisniveau ganz zu schweigen.
Auf 10 Alte kommen 7 Junge. Schon der Altbestand reicht damit aus um die Jungen perspektivisch mit Wohnraum zu versorgen und es bleibt ein Überschuss von 3 Wohneinheiten. Jetzt wird aber auch noch neu gebaut, damit wird der Überschuss perspektivisch noch größer! Dann hast du 10 Alte, 7 Junge und 3 neue Wohneinheiten. Macht einen Überschuss von 6 Wohneinheiten und das trifft genauso die Boomregionen.

Es wird also in den nächsten 20 Jahren nicht nur das Angebot steigen, sondern auch die Nachfrage wird abnehmen. Was macht das mit den Preisen? Die stehen doppelt unter Druck.
Die Kinder der Babyboomer sind jetzt mit Immobilien so gut wie versorgt (und diese Generation war schon deutlich kleiner als die ihrer Eltern), alles was dann nachkommt ist zahlenmäßig wieder geringer!
Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!

Und Zuwanderung? Die Zuwanderung aus der EU findet jobtechnisch statt. Osteuropa ist doch auch am Ausbluten. Bulgarien und Rumänien haben seit der Wende 20% ihrer Bevölkerung verloren. Auch hier nicht die Alten, sondern die Jungen. Die Qualifizierten sind schon längst hier und von dort kann dauerhaft nicht ein Strom an Arbeitskräften kommen wenn dort nur noch die Alten wohnen. Die Alterung ist in solchen Ländern ja teils deutlich dramatischer als bei uns!

Ansonsten darf man auch bei Migration nicht vergessen inwiefern die Personen überhaupt ausreichendes Kapital und Einkommen haben um Preise treiben zu können. Das sind eher die klassischen Mieter.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Deine Aussage kann nur den aktuellen Status betreffen. Mit den Prognosen für die Zukunft hat das nichts zu tun.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Wer weiß, wie die staatlichen Statistiken und Vorhersagen entstehen, weiß auch, dass sie nicht stimmen können.

Wer Daten über Gesetze aus den Bürgern herauspresst, anstatt dafür zu bezahlen, bekommt nun mal Datenmüll.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Wer weiß, wie die staatlichen Statistiken und Vorhersagen entstehen, weiß auch, dass sie nicht stimmen können.

Wer Daten über Gesetze aus den Bürgern herauspresst, anstatt dafür zu bezahlen, bekommt nun mal Datenmüll.

Inwiefern muss man für die Geburten und Sterberate denn Daten aus den Bürgern "herauspressen"?

Mit herauspressen wirst du wohl den Mikrozensus machen, zu dem man verpflichtet wird. Aber deswegen alle staatlichen Statistiken von Destatis als unstimmig zu bezeichnen ist höchst dumm.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Kommt auf deine persönlichen Lebensumstände an, also dein Alter, Familienstand etc. Ich persönliche würde aber in der aktuellen Situation definitiv nicht kaufen. Wenn du mehr Platz für die Kinder brauchst, miete doch ein Haus. Je grösser die Wohnung/das Haus, desto geringer die Miete pro QM. Dein EK dann in ETFs packen und darauf hoffen, dass die Blase irgendwann platzt. Gründe, dass die Preise sinken, gibt es wie hier im Thread genannt, genug. Ich würde zumindest noch die Corona-Auswirkungen und die neuen mietpolitischen Experimente einer rot-grünen Regierung abwarten.

Ach ja: die billige Wohnung aus 2015 würde ich einfach behalten und für 50% Aufschlag untervermieten. So hast sie weiter in den Händen und machst noch Profit damit.

Verheiratet 1 kind 30... noch ist Platz genug..
Überlege ne wohnung als kapitalanlage zu kaufen. Einfach dass der mieter diese bezahlt oder haltet ihr etfs für sinnvoller langfristig gesehen?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist ja eine ganz neue Idee! Weißt du wieviel Mietrendite du aktuell bekommst?
Nach 11 Jahren Immobilienboom, der die Bewertungen astronomisch ansteigen ließ, willst du eine Wohnung als Kapitalanlage? Die Mietrenditen liegen in vielen Gegenden nur noch bei 3-4%, wenn überhaupt.

Weit unter jeder Kapitalmarktrendite.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Verheiratet 1 kind 30... noch ist Platz genug..
Überlege ne wohnung als kapitalanlage zu kaufen. Einfach dass der mieter diese bezahlt oder haltet ihr etfs für sinnvoller langfristig gesehen?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Nachfrage wird in den Ballungsräumen weiter steigen. Deshalb versucht man da auch neue Baugebiete zu entwickeln, damit in 5 bis 10 Jahren das Angebot an Wohnraum etwas besser sein wird, als es das jetzt ist. Dass in anderen Regionen die Bevölkerung und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum deutlich zurück gehen wird, kann man den amtlichen Prognosen entnehmen. Im ländlichen Raum und in Kleinstädten würde ich deshalb definitiv keine Immobilie kaufen wollen. Da sind Verluste vorprogrammiert.

Junge Familien suchen eher nach dem Reihenhaus, während die ältere Generation in Eigentumswohnungen investiert, um diese zu vermieten.

Der Zuzug aus Osteuropa wird uns erhalten bleiben. Da wachsen immer neue junge Leute nach, die eine gute Ausbildung haben.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Du verstehst scheinbar nicht was Demografie bedeutet.
Es geht hier nicht nur um die Anzahl an Köpfen, sondern um die Altersstrukturen.
Wer kauft dir denn deinen Neubau ab? 60-80 Jährige? Oder 30-40 Jährige?
Der typische Immobilienkauf in Deutschland ist natürlich der klassische Nestbau für Familien.
Diese Nachfragegruppe wird aber schon statistisch von Generation zu Generation immer kleiner, vom aktuellen Preisniveau ganz zu schweigen.
Auf 10 Alte kommen 7 Junge. Schon der Altbestand reicht damit aus um die Jungen perspektivisch mit Wohnraum zu versorgen und es bleibt ein Überschuss von 3 Wohneinheiten. Jetzt wird aber auch noch neu gebaut, damit wird der Überschuss perspektivisch noch größer! Dann hast du 10 Alte, 7 Junge und 3 neue Wohneinheiten. Macht einen Überschuss von 6 Wohneinheiten und das trifft genauso die Boomregionen.

Es wird also in den nächsten 20 Jahren nicht nur das Angebot steigen, sondern auch die Nachfrage wird abnehmen. Was macht das mit den Preisen? Die stehen doppelt unter Druck.
Die Kinder der Babyboomer sind jetzt mit Immobilien so gut wie versorgt (und diese Generation war schon deutlich kleiner als die ihrer Eltern), alles was dann nachkommt ist zahlenmäßig wieder geringer!
Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!

Und Zuwanderung? Die Zuwanderung aus der EU findet jobtechnisch statt. Osteuropa ist doch auch am Ausbluten. Bulgarien und Rumänien haben seit der Wende 20% ihrer Bevölkerung verloren. Auch hier nicht die Alten, sondern die Jungen. Die Qualifizierten sind schon längst hier und von dort kann dauerhaft nicht ein Strom an Arbeitskräften kommen wenn dort nur noch die Alten wohnen. Die Alterung ist in solchen Ländern ja teils deutlich dramatischer als bei uns!

Ansonsten darf man auch bei Migration nicht vergessen inwiefern die Personen überhaupt ausreichendes Kapital und Einkommen haben um Preise treiben zu können. Das sind eher die klassischen Mieter.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

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D-CH-F

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Hier wurde das wissenschaftlich untersucht. Selbst wenn man in Deutschland den demografischen Wandel mit berücksichtigt, wird Wohnen bis 2060 teuer bleiben. In Frankreich gibt es fast 2 Kinder pro Frau, die Gesellschaft ist im Gesamten jünger. Daher auch interessant hier zu investieren. Aber hier die Studie über Deutschland:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/immobilienpreise-bis-2060-bleibt-das-wohnen-teuer/24377186.html

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

D-CH-F schrieb am 11.11.2020:

Hier wurde das wissenschaftlich untersucht. Selbst wenn man in Deutschland den demografischen Wandel mit berücksichtigt, wird Wohnen bis 2060 teuer bleiben. In Frankreich gibt es fast 2 Kinder pro Frau, die Gesellschaft ist im Gesamten jünger. Daher auch interessant hier zu investieren. Aber hier die Studie über Deutschland:

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/immobilienpreise-bis-2060-bleibt-das-wohnen-teuer/24377186.html

Der Artikel macht doch wenig Sinn. Die zwei Kernpunkte: Mehr Junge leute ziehen eher aus und fragen eigenen Wohnraum nach und Rentner leben länger passt doch nicht.

  1. Warum ziehen in Zukunft prozentual mehr Junge leute eher aus als heute? Es gibt in Zukunft generell weniger Leute.
  2. Die Rentner wohnen jetzt auch irgendwo. Entweder schon alleine, oder zusammen und einer der beiden stirbt. Und dann? Dann wohnt man halt alleine oder zieht um, aber dann wird die alte Immobilie frei.

Für mich klingt das wenig plausibel.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

“Demographie“ ist ein dummes Argument um vom Thema abzulenken.

Oben schreibt einer dass bald die Preise noch aus anderen Gründen sinken: “Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!“

Ist das logisch?? Leerstände weil Renter rausziehen weil Preise zu hoch sind, also weil NACHFRAGE so hoch ist.....

Weder durch die Demographie, noch die flüchtenden Rentner sinken Preise. Nur massenhaft bauen würde etwas ändern aber oje oje das würde ja die armen “Renditen“ treffen.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das Problem ist dass es zu wenig Immobilien gibt, sondern an den falschen Orten.

Ich hatte in Zwickau (immerhin 100k Einwohner Stadt mit Hochschule und großem VW Werk sowie zig Zulieferern im Speckgürtel des Werks -> Arbeitsplätze) für 390€ im Monat eine Neubauwohnung mit 65qm und hochwertiger Ausstattunng gemietet.
Jetzt bin ich in München und zahle rund 1.000 warm für ein 25qm Appartment.

Was bringen viele leere Immos weit draußen auf dem Land (z.B. Pfalz, Sachsen außerhalb von DD und Leipzig, Brandenburg, auch Ba-Wü z.B. auf der schwäbischen Alb) wenn da keiner Wohnen will?
Was bringen Immos in "Großstädten" (weil 100k oder mehr EInwohner) in Städten wie Kaiserslautern, Zwickau, Chemnitz, Gelsenkirchen etc. wenn da niemand wohnen will.

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Da helfen die vielen Leerstände in unattraktiven Orten auch nichts mehr.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Du verstehst scheinbar nicht was Demografie bedeutet.
Es geht hier nicht nur um die Anzahl an Köpfen, sondern um die Altersstrukturen.
Wer kauft dir denn deinen Neubau ab? 60-80 Jährige? Oder 30-40 Jährige?
Der typische Immobilienkauf in Deutschland ist natürlich der klassische Nestbau für Familien.
Diese Nachfragegruppe wird aber schon statistisch von Generation zu Generation immer kleiner, vom aktuellen Preisniveau ganz zu schweigen.
Auf 10 Alte kommen 7 Junge. Schon der Altbestand reicht damit aus um die Jungen perspektivisch mit Wohnraum zu versorgen und es bleibt ein Überschuss von 3 Wohneinheiten. Jetzt wird aber auch noch neu gebaut, damit wird der Überschuss perspektivisch noch größer! Dann hast du 10 Alte, 7 Junge und 3 neue Wohneinheiten. Macht einen Überschuss von 6 Wohneinheiten und das trifft genauso die Boomregionen.

Es wird also in den nächsten 20 Jahren nicht nur das Angebot steigen, sondern auch die Nachfrage wird abnehmen. Was macht das mit den Preisen? Die stehen doppelt unter Druck.
Die Kinder der Babyboomer sind jetzt mit Immobilien so gut wie versorgt (und diese Generation war schon deutlich kleiner als die ihrer Eltern), alles was dann nachkommt ist zahlenmäßig wieder geringer!
Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!

Und Zuwanderung? Die Zuwanderung aus der EU findet jobtechnisch statt. Osteuropa ist doch auch am Ausbluten. Bulgarien und Rumänien haben seit der Wende 20% ihrer Bevölkerung verloren. Auch hier nicht die Alten, sondern die Jungen. Die Qualifizierten sind schon längst hier und von dort kann dauerhaft nicht ein Strom an Arbeitskräften kommen wenn dort nur noch die Alten wohnen. Die Alterung ist in solchen Ländern ja teils deutlich dramatischer als bei uns!

Ansonsten darf man auch bei Migration nicht vergessen inwiefern die Personen überhaupt ausreichendes Kapital und Einkommen haben um Preise treiben zu können. Das sind eher die klassischen Mieter.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

“Demographie“ ist ein dummes Argument um vom Thema abzulenken.

Oben schreibt einer dass bald die Preise noch aus anderen Gründen sinken: “Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!“

Ist das logisch?? Leerstände weil Renter rausziehen weil Preise zu hoch sind, also weil NACHFRAGE so hoch ist.....

Weder durch die Demographie, noch die flüchtenden Rentner sinken Preise. Nur massenhaft bauen würde etwas ändern aber oje oje das würde ja die armen “Renditen“ treffen.

Ja grundgütiger...

Extra für dich nochmal:
Wenn im Jahr 2019 ca 24% der Münchener Bevölkerung zwischen 50 und 69 Jahren ist, dann haben in spätestens 17 Jahren diese 24%, die jetzt Wohnraum benötigen, ein um ca 50% niedrigeres Einkommen als heute.

Das sind 350k Leute und damit ca 200k Wohnungen/Häuser.
Einige davon werden Häuser gekauft haben, sagen wir mal 50k Wohnungen/Häuser.
Einige davon werden genug vorgesorgen haben, nochmal 50k.

Macht 100k Wohnungen bei denen es zumindest in Zukunft kniffliger wird.

PS:
Die beiden größten Bevökerungsgruppen in München sind aktuell im "Hauskauf Alter"
20-29 (15,4%) und 30-39 (18,1%)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Die Frage ist, warum ist das so?
Wenn wir sowas wie Fachkräftemangel hätten, dann müssten die Jobs zu den Leuten kommen und dann gäbe es nicht das Problem, dass viele gezwungen sind in diese Städte zu ziehen, weil sie nur dort einen Job bekommen.
Ich weiß jetzt nicht ob es hier im Thread war, aber irgendwo wurde eine Studie zitiert, wonach das Verhältnis aus Kaufkraft/Lebensstandard und Einkommen in München mit am schlechtesten in ganz Deutschland ist. Das heißt, für den durchschnittlicheren Arbeitnehmer gibt es kaum einen schlechteren Platz zum leben, wenn man vielleicht ein paar "weiche Faktoren" wie Nähe zu Bergen und Italien außer acht lässt, was ja vielen auch gefällt.
Trotzdem gehen viele nach München, eben weil sie es müssen. Das heißt für mich, die Firmen können es sich erlauben, für das münchner Preisniveau deutlich unterdurchschnittliche Gehälter zu zahlen und haben trotzdem genug Bewerber.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Das Problem ist dass es zu wenig Immobilien gibt, sondern an den falschen Orten.

Ich hatte in Zwickau (immerhin 100k Einwohner Stadt mit Hochschule und großem VW Werk sowie zig Zulieferern im Speckgürtel des Werks -> Arbeitsplätze) für 390€ im Monat eine Neubauwohnung mit 65qm und hochwertiger Ausstattunng gemietet.
Jetzt bin ich in München und zahle rund 1.000 warm für ein 25qm Appartment.

Was bringen viele leere Immos weit draußen auf dem Land (z.B. Pfalz, Sachsen außerhalb von DD und Leipzig, Brandenburg, auch Ba-Wü z.B. auf der schwäbischen Alb) wenn da keiner Wohnen will?
Was bringen Immos in "Großstädten" (weil 100k oder mehr EInwohner) in Städten wie Kaiserslautern, Zwickau, Chemnitz, Gelsenkirchen etc. wenn da niemand wohnen will.

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Da helfen die vielen Leerstände in unattraktiven Orten auch nichts mehr.

Heilbronn zieht hier extrem nach. Auch viel zu wenig Wohnungen / Häuser, aber immer attraktiv werdende Großstadt mit namhaften Unternehmen (Schwarz Gruppe, Bechtle, Würth, Audi, Bosch etc.), Hochschulen (TUM, DHBW etc.) und nur 45 Min. von Stuttgart sowie Heidelberg entfernt.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Du verstehst scheinbar nicht was Demografie bedeutet.
Es geht hier nicht nur um die Anzahl an Köpfen, sondern um die Altersstrukturen.
Wer kauft dir denn deinen Neubau ab? 60-80 Jährige? Oder 30-40 Jährige?
Der typische Immobilienkauf in Deutschland ist natürlich der klassische Nestbau für Familien.
Diese Nachfragegruppe wird aber schon statistisch von Generation zu Generation immer kleiner, vom aktuellen Preisniveau ganz zu schweigen.
Auf 10 Alte kommen 7 Junge. Schon der Altbestand reicht damit aus um die Jungen perspektivisch mit Wohnraum zu versorgen und es bleibt ein Überschuss von 3 Wohneinheiten. Jetzt wird aber auch noch neu gebaut, damit wird der Überschuss perspektivisch noch größer! Dann hast du 10 Alte, 7 Junge und 3 neue Wohneinheiten. Macht einen Überschuss von 6 Wohneinheiten und das trifft genauso die Boomregionen.

Es wird also in den nächsten 20 Jahren nicht nur das Angebot steigen, sondern auch die Nachfrage wird abnehmen. Was macht das mit den Preisen? Die stehen doppelt unter Druck.
Die Kinder der Babyboomer sind jetzt mit Immobilien so gut wie versorgt (und diese Generation war schon deutlich kleiner als die ihrer Eltern), alles was dann nachkommt ist zahlenmäßig wieder geringer!
Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!

Und Zuwanderung? Die Zuwanderung aus der EU findet jobtechnisch statt. Osteuropa ist doch auch am Ausbluten. Bulgarien und Rumänien haben seit der Wende 20% ihrer Bevölkerung verloren. Auch hier nicht die Alten, sondern die Jungen. Die Qualifizierten sind schon längst hier und von dort kann dauerhaft nicht ein Strom an Arbeitskräften kommen wenn dort nur noch die Alten wohnen. Die Alterung ist in solchen Ländern ja teils deutlich dramatischer als bei uns!

Ansonsten darf man auch bei Migration nicht vergessen inwiefern die Personen überhaupt ausreichendes Kapital und Einkommen haben um Preise treiben zu können. Das sind eher die klassischen Mieter.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2020:

Bevor Du hier so einen Unsinn behauptest, solltest Du Dir mal ganz genau die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ansehen. Die verlängern vergangene Entwicklungen nicht einfach in die Zukunft. Bei den Prognosen werden viele Einflussgrößen berücksichtigt, die dann auch zu einer entsprechenden Bandbreite der Prognose führen.

Ein Zitat von der website des Statistischen Bundesamtes:

"Die Bevölkerung wird voraussichtlich noch bis mindestens 2024 zunehmen. Bei einer moderaten Entwicklung der Geburtenhäufigkeit und Lebenserwartung würde sie spätestens ab 2040 zurückgehen, auch wenn die Nettozuwanderung dauerhaft hoch bleibt. Sollte jedoch neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung auch die Geburtenhäufigkeit weiter steigen, würde sich die Bevölkerungszahl nach dem Anstieg stabilisieren. Im Jahr 2060 würden in Deutschland je nach der Entwicklung der demografischen Faktoren zwischen 74 und 84 Millionen Menschen leben."

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Klar ist das logisch.
Stell dir vor dein Nettogehalt ist 3k und du zahlst 1.200 Warmmiete.
Bei Renteneintritt beträgt das Einkommen plötzlich nur noch 1.800 Netto pro Monat. Da bleibt nach Abzug der Miete nicht mehr viel übrig, selbst wenn die Miete nicht mehr steigen sollte. Die Fallhöhe vom Arbeitseinkommen zum Renteneinkommen ist in Deutschland eben gigantisch. Viele werden gar keine Wahl haben als in günstigere Regionen abzuwandern wie Niederbayern.
Die Demographie ist das alles entscheidende Element jedes Immobilienmarkts.

Und mal ehrlich: eine Prognose bis 2060? Bis dahin ist der Euro längst gescheitert oder er lebt noch dank kurzzeitig höherer Inflation, welche schlussendlich auch höhere Zinsen nach sich ziehen würde. Ansonsten würde man dem Beispiel Türkeis in der Währung folgen.
Was ein doppelt so hoher (oder mehr) Zins bei Auslaufen der Finanzierung anrichtet, ist mehr als brutal. Und von 1,4% Kreditzins auf 2,8% Zins ist absolut gesehen nicht viel, aber das würde vielen die Finanzierung brechen.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

“Demographie“ ist ein dummes Argument um vom Thema abzulenken.

Oben schreibt einer dass bald die Preise noch aus anderen Gründen sinken: “Zudem werden viele Neurentner bei Beginn der Rente aus den Boomregionen abwandern. Warum? Weil sie die Miete in MUC von ihrer Rente gar nicht zahlen können!“

Ist das logisch?? Leerstände weil Renter rausziehen weil Preise zu hoch sind, also weil NACHFRAGE so hoch ist.....

Weder durch die Demographie, noch die flüchtenden Rentner sinken Preise. Nur massenhaft bauen würde etwas ändern aber oje oje das würde ja die armen “Renditen“ treffen.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Welcher Eigentümer/Mieter hat denn die Perspektive 2060? Wer heute Student ist kommt 2060 in Rente und muss also die Stadt verlassen.

Btw: an der jetzigen Wirtschaftsituation rächt sich dass man die Eigentumsquote in Deutschland zuwenig gefördert hat. Die Politik schüttet Geld drauf um das Problem zu verschieben....

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Über Jahrzehnte wurde der Immobilienerwerb staatlich gefördert. Auch heute noch. Baukindergeld, §7b u.s.w. Das Ergebnis ist immer eine Fehlsteuerung gewesen. Es wurden Immobilien dort gebaut, wo man sie eigentlich nicht gebraucht hätte. Schöne Neu-Einfamilienhäuser im Hunsrück und im Westerwald u.s.w. Aber nicht in den Großstädten mit Wohnraumnot.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Welcher Eigentümer/Mieter hat denn die Perspektive 2060? Wer heute Student ist kommt 2060 in Rente und muss also die Stadt verlassen.

Btw: an der jetzigen Wirtschaftsituation rächt sich dass man die Eigentumsquote in Deutschland zuwenig gefördert hat. Die Politik schüttet Geld drauf um das Problem zu verschieben....

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die ganzen Prognosen und Statistiken werden uns nicht die Zukunft vorhersagen können. Es kann immer was dazwischen kommen. Aber es ist halt das Beste was wir haben und das spricht klar dagegen aktuell Immobilien zu kaufen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Da helfen die vielen Leerstände in unattraktiven Orten auch nichts mehr.

Ich stimme dir grundsätzlich zu, trotzdem nicht blind von der Stimmung blenden lassen.
Potsdam ist teurer als Berlin. Köln ist teurer als Frankfurt und Hamburg. Düsseldorf ist ungefähr auf einem Niveau wie Frankfurt.

Und gerade im Ruhrgebiet gibt es bestimmte Viertel, die im Renditeverhältnis viel viel besser abschneiden als die genannten Großstädte.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Sowas kann man auch nicht ernstnehmen wenn man sich allein schon den Immobilienmarkt der letzten 40 Jahre ansieht. Was in diesem Zeitraum alles passiert ist sollte Warnung genug sein an jeden der ernsthaft mit jahrzehntelangen Wertsteigerungen rechnet.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Welcher Eigentümer/Mieter hat denn die Perspektive 2060? Wer heute Student ist kommt 2060 in Rente und muss also die Stadt verlassen.

Btw: an der jetzigen Wirtschaftsituation rächt sich dass man die Eigentumsquote in Deutschland zuwenig gefördert hat. Die Politik schüttet Geld drauf um das Problem zu verschieben....

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Bzgl.Köln: auf Boris NRW kann man sich die Bodenrichtwerte ansehen. Außerhalb der Altstadt liegt fast alles unter 2k pro qm. Also ganz sicher nicht teurer als Frankfurt.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Da helfen die vielen Leerstände in unattraktiven Orten auch nichts mehr.

Ich stimme dir grundsätzlich zu, trotzdem nicht blind von der Stimmung blenden lassen.
Potsdam ist teurer als Berlin. Köln ist teurer als Frankfurt und Hamburg. Düsseldorf ist ungefähr auf einem Niveau wie Frankfurt.

Und gerade im Ruhrgebiet gibt es bestimmte Viertel, die im Renditeverhältnis viel viel besser abschneiden als die genannten Großstädte.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Der Reiz der Metropolen wird sinken bzw. sinkt bereits (s. New York, Paris, London, etc.).

Warum?
Die Corona-Krise hat von heute auf morgen offengeleget, dass Home Office flächendeckend und weltweit funktioniert, der Wohnsitz ist egal oder zweitrangig.

Und Grund Nr. 1 für die Wahl des Wohnsitzes ist nun mal der Arbeitsplatz. Wenn dieser Grund wegfällt, ändert das die Lage dramatisch. Junge Leute unter 30 klammere ich mal aus.

Warum für das gleiche Gehalt in der Stadt viel für Wohnraum ausgeben, wenn ich 50 km entfernt nur 30 - 50 % für eine Immobilie zahle? Die Nahversorgung hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert, jedes Dorf hat inzwischen Supermärkte. Den Rest bestellt man sich im Internet. Nur Nachtleben gibt es auf dem Land nicht, was viele Ü30 auch gar nicht stört. Partnersuche läuft ja auch online...

Ich denke, dass der ländliche Raum einen Aufschwung erlebt, zumindest im Einzugsbereich der Großstädte (50-100 km Radius). Die Preise und Bevölkerungsdichte sind in den Städten inzwischen einfach zu hoch.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Bzgl.Köln: auf Boris NRW kann man sich die Bodenrichtwerte ansehen. Außerhalb der Altstadt liegt fast alles unter 2k pro qm. Also ganz sicher nicht teurer als Frankfurt.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Es konzentriert sich halt alles auf die attraktiven Großsstädte, allen voran München, Stuttgart, Frankfurt, HH und Berlin und mit Abstrichen Köln, Düsseldorf, Potsdam, Karlsruhe sowie einige Städten im Einzugsbereich wie z.B. Ulm (1h nach München, Stuttgart),
Hier fehlen massiv Wohnungen und Häuser.

Da helfen die vielen Leerstände in unattraktiven Orten auch nichts mehr.

Ich stimme dir grundsätzlich zu, trotzdem nicht blind von der Stimmung blenden lassen.
Potsdam ist teurer als Berlin. Köln ist teurer als Frankfurt und Hamburg. Düsseldorf ist ungefähr auf einem Niveau wie Frankfurt.

Und gerade im Ruhrgebiet gibt es bestimmte Viertel, die im Renditeverhältnis viel viel besser abschneiden als die genannten Großstädte.

Ich bin von Mietpreisen in akzeptablen Vierteln ausgegangen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Supermärkte in jedem Dorf. Das Benötigte kommt ohnehin aus dem Internet.

Ersteres stimmt nicht, und zweiteres ist wohl kaum ein gewichtiger Faktor bei der Wohnentscheidung.

Vielleicht solltest Du mal für ein paar Monate im Dorf leben, irgendwo in der Eifel oder im Taunus. Und dann urteilen.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Der Reiz der Metropolen wird sinken bzw. sinkt bereits (s. New York, Paris, London, etc.).

Warum?
Die Corona-Krise hat von heute auf morgen offengeleget, dass Home Office flächendeckend und weltweit funktioniert, der Wohnsitz ist egal oder zweitrangig.

Und Grund Nr. 1 für die Wahl des Wohnsitzes ist nun mal der Arbeitsplatz. Wenn dieser Grund wegfällt, ändert das die Lage dramatisch. Junge Leute unter 30 klammere ich mal aus.

Warum für das gleiche Gehalt in der Stadt viel für Wohnraum ausgeben, wenn ich 50 km entfernt nur 30 - 50 % für eine Immobilie zahle? Die Nahversorgung hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert, jedes Dorf hat inzwischen Supermärkte. Den Rest bestellt man sich im Internet. Nur Nachtleben gibt es auf dem Land nicht, was viele Ü30 auch gar nicht stört. Partnersuche läuft ja auch online...

Ich denke, dass der ländliche Raum einen Aufschwung erlebt, zumindest im Einzugsbereich der Großstädte (50-100 km Radius). Die Preise und Bevölkerungsdichte sind in den Städten inzwischen einfach zu hoch.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die meisten Menschen leben gerne da, wo sie sich wohl fühlen. Wer in der Großstadt zuhause ist will da meistens nicht weg. Auch wenn in 20 Minuten Entfernung die Grundstücke nur ein Viertel kosten.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Supermärkte in jedem Dorf. Das Benötigte kommt ohnehin aus dem Internet.

Ersteres stimmt nicht, und zweiteres ist wohl kaum ein gewichtiger Faktor bei der Wohnentscheidung.

Vielleicht solltest Du mal für ein paar Monate im Dorf leben, irgendwo in der Eifel oder im Taunus. Und dann urteilen.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Der Reiz der Metropolen wird sinken bzw. sinkt bereits (s. New York, Paris, London, etc.).

Warum?
Die Corona-Krise hat von heute auf morgen offengeleget, dass Home Office flächendeckend und weltweit funktioniert, der Wohnsitz ist egal oder zweitrangig.

Und Grund Nr. 1 für die Wahl des Wohnsitzes ist nun mal der Arbeitsplatz. Wenn dieser Grund wegfällt, ändert das die Lage dramatisch. Junge Leute unter 30 klammere ich mal aus.

Warum für das gleiche Gehalt in der Stadt viel für Wohnraum ausgeben, wenn ich 50 km entfernt nur 30 - 50 % für eine Immobilie zahle? Die Nahversorgung hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert, jedes Dorf hat inzwischen Supermärkte. Den Rest bestellt man sich im Internet. Nur Nachtleben gibt es auf dem Land nicht, was viele Ü30 auch gar nicht stört. Partnersuche läuft ja auch online...

Ich denke, dass der ländliche Raum einen Aufschwung erlebt, zumindest im Einzugsbereich der Großstädte (50-100 km Radius). Die Preise und Bevölkerungsdichte sind in den Städten inzwischen einfach zu hoch.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Aha jetzt soll also die angebliche Digitalisierungsoffensive alles richten nach dem Demografie nicht hilft. Perspektive Jahr 2300? Anscheinend verschwinden politisch gemachte Probleme von allein und man wartet am besten einfach ab? (Ironie)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Klar ist das logisch.
Stell dir vor dein Nettogehalt ist 3k und du zahlst 1.200 Warmmiete.
Bei Renteneintritt beträgt das Einkommen plötzlich nur noch 1.800 Netto pro Monat. Da bleibt nach Abzug der Miete nicht mehr viel übrig, selbst wenn die Miete nicht mehr steigen sollte. Die Fallhöhe vom Arbeitseinkommen zum Renteneinkommen ist in Deutschland eben gigantisch. Viele werden gar keine Wahl haben als in günstigere Regionen abzuwandern wie Niederbayern.

Du vergisst, dass viele Rentner entweder alte Mietverträge haben, wo es dann eher 600€ Warmmiete sind. Oder Eigentum besitzen, wo man eben keine Miete zahlt. Zumindest bei den Gutverdienenden, die du da angesprochen hast.
Zudem darfst du bei Rentnern folgendes nicht vergessen: Wo wohnen die Kinder und Enkel? Wieso sollte man, dann wenn man endlich Zeit ohne Ende hat, 3 Autostunden weit weg von seinen Enkeln und Kindern ziehen?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Die Eigentumsquote ist nichtmal 50% in Deutschland.
Ergo hat nichtmal die Hälfte der Rentner Eigentum...
600 warm gibts in MUC auch in alten Mietverträgen kaum und außerdem muss jede Wohnung irgendwann in Teilen saniert werden. Die Miete wird spätestens dann angepasst werden.
Vllt solltest du dich mal informieren wieviele Rentner jetzt schon richtig kämpfen müssen um die Wohnkosten zu stemmen.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2020:

Du vergisst, dass viele Rentner entweder alte Mietverträge haben, wo es dann eher 600€ Warmmiete sind. Oder Eigentum besitzen, wo man eben keine Miete zahlt. Zumindest bei den Gutverdienenden, die du da angesprochen hast.
Zudem darfst du bei Rentnern folgendes nicht vergessen: Wo wohnen die Kinder und Enkel? Wieso sollte man, dann wenn man endlich Zeit ohne Ende hat, 3 Autostunden weit weg von seinen Enkeln und Kindern ziehen?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Supermärkte in jedem Dorf. Das Benötigte kommt ohnehin aus dem Internet.

Ersteres stimmt nicht, und zweiteres ist wohl kaum ein gewichtiger Faktor bei der Wohnentscheidung.

Vielleicht solltest Du mal für ein paar Monate im Dorf leben, irgendwo in der Eifel oder im Taunus. Und dann urteilen.

Stimme dir zu 100 % zu. Das ist gerade so ein Hype mit dem Landleben. Auch ich habe zwei Jahre auf dem Land gelebt. Und ich gehe echt nicht oft in Clubs o. ä. Dennoch einfach pure Langeweile auf dem Land. Nie wieder. Wir hatten zwar Glück mit unserem Stadthaus aber dennoch.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Der Reiz der Metropolen wird sinken bzw. sinkt bereits (s. New York, Paris, London, etc.).

Warum?
Die Corona-Krise hat von heute auf morgen offengeleget, dass Home Office flächendeckend und weltweit funktioniert, der Wohnsitz ist egal oder zweitrangig.

Und Grund Nr. 1 für die Wahl des Wohnsitzes ist nun mal der Arbeitsplatz. Wenn dieser Grund wegfällt, ändert das die Lage dramatisch. Junge Leute unter 30 klammere ich mal aus.

Warum für das gleiche Gehalt in der Stadt viel für Wohnraum ausgeben, wenn ich 50 km entfernt nur 30 - 50 % für eine Immobilie zahle? Die Nahversorgung hat sich in den letzten Jahren drastisch verbessert, jedes Dorf hat inzwischen Supermärkte. Den Rest bestellt man sich im Internet. Nur Nachtleben gibt es auf dem Land nicht, was viele Ü30 auch gar nicht stört. Partnersuche läuft ja auch online...

Ich denke, dass der ländliche Raum einen Aufschwung erlebt, zumindest im Einzugsbereich der Großstädte (50-100 km Radius). Die Preise und Bevölkerungsdichte sind in den Städten inzwischen einfach zu hoch.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Wer genau hat das so geplant?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Aha jetzt soll also die angebliche Digitalisierungsoffensive alles richten nach dem Demografie nicht hilft. Perspektive Jahr 2300? Anscheinend verschwinden politisch gemachte Probleme von allein und man wartet am besten einfach ab? (Ironie)

Hast du den Punkt mit der Demografie immer noch nicht verstanden?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Du verbreitest hier Fake News!! Der Staat fördert seit Jahrzehnten den Immobilienerwerb für Arbeitnehmer. Teilweise mit Steuervorteilen, teilweise mit direkten Zuschüssen (z.B. Baukindergeld). Die Unterschicht im ländlichen Bereich konnte sich so Häuser kaufen. Die Mittelschicht in den Ballungsräumen hat nichts von der Förderung, weil die Preise da zu hoch sind, so dass die Förderung auch nicht weiter hilft.

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 13.11.2020:

Die Eigentumsquote ist nichtmal 50% in Deutschland.
Ergo hat nichtmal die Hälfte der Rentner Eigentum...
600 warm gibts in MUC auch in alten Mietverträgen kaum und außerdem muss jede Wohnung irgendwann in Teilen saniert werden. Die Miete wird spätestens dann angepasst werden.
Vllt solltest du dich mal informieren wieviele Rentner jetzt schon richtig kämpfen müssen um die Wohnkosten zu stemmen.

Du schließt von der Gesamtdeutschen Eigentumsquote auf eine spezielle Gruppe (Rentner). Das kannst du so aber nicht machen, weil:

  1. Steigt die Eigentumsquote mit dem Alter. Was logisch ist, da sich der 26 Jährige Absolvent in der Regel nicht direkt ein EFH gönnt
  2. Sind bei verheirateten Personen (mit Kindern) die Eigentumsquoten auch höher als bei Singles.

Ja es gibt viele Rentner die um die Miete kämpfen, aber das ist sicher nicht die mehrheit. Gab letztens einen Spiegel Artikel zum Thema Einkommen der Rentner. Spoiler: Ist meistens eher hoch. Nicht umsonst boomen Kreuzfahrttourismus etc. (Vor Corona natürlich)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Die Eigentumsquote ist nichtmal 50% in Deutschland.
Ergo hat nichtmal die Hälfte der Rentner Eigentum...
600 warm gibts in MUC auch in alten Mietverträgen kaum und außerdem muss jede Wohnung irgendwann in Teilen saniert werden. Die Miete wird spätestens dann angepasst werden.
Vllt solltest du dich mal informieren wieviele Rentner jetzt schon richtig kämpfen müssen um die Wohnkosten zu stemmen.

Du schließt von der Gesamtdeutschen Eigentumsquote auf eine spezielle Gruppe (Rentner). Das kannst du so aber nicht machen, weil:

  1. Steigt die Eigentumsquote mit dem Alter. Was logisch ist, da sich der 26 Jährige Absolvent in der Regel nicht direkt ein EFH gönnt
  2. Sind bei verheirateten Personen (mit Kindern) die Eigentumsquoten auch höher als bei Singles.

Ja es gibt viele Rentner die um die Miete kämpfen, aber das ist sicher nicht die mehrheit. Gab letztens einen Spiegel Artikel zum Thema Einkommen der Rentner. Spoiler: Ist meistens eher hoch. Nicht umsonst boomen Kreuzfahrttourismus etc. (Vor Corona natürlich)

Du schließt gerade von "gar nichts" auf eine höhere Quote bei Rentnern, da finde ich ist die Gesamtdeutsche Eigentumsquote schon der bessere Ansatz.

Auch wenn deine Argumente natürlich nicht falsch sind, bleiben sie schlechter Belegt und so etwas führt meistens zu falschen Rückschlüssen.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

45% der Bevölkerung ist 50+.
Das ist eine ganze Menge. Du machst einen Denkfehler denn die alte Generation ist ja bereits überproportional vertreten. Also hebt sie schon den Durchschnitt auf 50%.
Laut Statista beträgt die Wohneigentumsquote bei 65+ gerade mal 54,8%. Hättest du leicht googeln können. In Regionen wie Stadt München liegt die wohl eher unterdurchschnittlich. Aber selbst 55% bedeuten, dass jeder Zweite sich dem Mietproblem stellen muss! Nicht umsonst wird ja eine riesige Altersarmut prognostiziert...
Der kreuzfahrende Rentner ist nicht der Normalfall!

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Du schließt von der Gesamtdeutschen Eigentumsquote auf eine spezielle Gruppe (Rentner). Das kannst du so aber nicht machen, weil:

  1. Steigt die Eigentumsquote mit dem Alter. Was logisch ist, da sich der 26 Jährige Absolvent in der Regel nicht direkt ein EFH gönnt
  2. Sind bei verheirateten Personen (mit Kindern) die Eigentumsquoten auch höher als bei Singles.

Ja es gibt viele Rentner die um die Miete kämpfen, aber das ist sicher nicht die mehrheit. Gab letztens einen Spiegel Artikel zum Thema Einkommen der Rentner. Spoiler: Ist meistens eher hoch. Nicht umsonst boomen Kreuzfahrttourismus etc. (Vor Corona natürlich)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Du verbreitest hier Fake News!! Der Staat fördert seit Jahrzehnten den Immobilienerwerb für Arbeitnehmer. Teilweise mit Steuervorteilen, teilweise mit direkten Zuschüssen (z.B. Baukindergeld). Die Unterschicht im ländlichen Bereich konnte sich so Häuser kaufen. Die Mittelschicht in den Ballungsräumen hat nichts von der Förderung, weil die Preise da zu hoch sind, so dass die Förderung auch nicht weiter hilft.

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Du verbreitest hier Fake News!! Der Staat fördert seit Jahrzehnten den Immobilienerwerb für Arbeitnehmer. Teilweise mit Steuervorteilen, teilweise mit direkten Zuschüssen (z.B. Baukindergeld). Die Unterschicht im ländlichen Bereich konnte sich so Häuser kaufen. Die Mittelschicht in den Ballungsräumen hat nichts von der Förderung, weil die Preise da zu hoch sind, so dass die Förderung auch nicht weiter hilft.

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

Naja einen Zuschuss nicht zu bekommen ist wohl nicht das selbe wie geschröpft zu werden. Mir hat heute auch keiner Geld geschenkt und ich beschwer mich nicht über die böse Gesellschaft. Ich würde dir auch empfehlen dich mal über Kinderfreibetrag/Kindergeld zu informieren. Da profitiert man als besser Verdiener mehr.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Warum ist der Thread eigentlich plötzlich unter “Fun und Allgemeines”?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

D-CH-F schrieb am 09.11.2020:

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Ohne Stuttgart oder dieses Viertel näher zu kennen, muss man bei den Mietrenditen in Deutschland und besonders in den gefragten Grossstädten durchaus überlegen, ob man lieber mietet als zu kaufen. In Paris würde ich auch viel eher mieten als zu kaufen, weil das Verhältnis Miete/Kaufpreis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Man darf beim Kauf nicht nur die Zinsen bzw. die monatliche Belastung mit einer Miete vergleichen, sondern als Eigentümer fallen noch viele weitere Kosten an. Da kann man in der Tat mal darüber nach denken, ob Mieten und in Wertpapiere investieren, nicht langfristig besser und stressfreier ist.

Ich versteh das nicht.

Angenommen ich hab 1.000 Euro Budget zum Wohnen.

Ich kann 1.000 Miete zahlen, dann ist das Geld weg.

Ich kann 1.000 finanzieren, meinetwegen eine Immobilie für 400k zu 1.5% voll finanziert, sprich ich hab im ersten Monat 500 Zinsen, die sind weg, und hab 500 in Wohneigentum.
Und mit jedem Monat verschiebt sich das weg von Zinsen in Richtung Eigentum.

Wie soll da mieten „günstiger sein“?

Gut, dann miete ich nur für 800€, dann bleiben mir 200€ zum Anlegen.
Da brauch ich für die 200% ja ne Rendite von über 500% um besser da zustehen als der Immo Käufer.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

D-CH-F schrieb am 09.11.2020:

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Ohne Stuttgart oder dieses Viertel näher zu kennen, muss man bei den Mietrenditen in Deutschland und besonders in den gefragten Grossstädten durchaus überlegen, ob man lieber mietet als zu kaufen. In Paris würde ich auch viel eher mieten als zu kaufen, weil das Verhältnis Miete/Kaufpreis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Man darf beim Kauf nicht nur die Zinsen bzw. die monatliche Belastung mit einer Miete vergleichen, sondern als Eigentümer fallen noch viele weitere Kosten an. Da kann man in der Tat mal darüber nach denken, ob Mieten und in Wertpapiere investieren, nicht langfristig besser und stressfreier ist.

Ich versteh das nicht.

Angenommen ich hab 1.000 Euro Budget zum Wohnen.

Ich kann 1.000 Miete zahlen, dann ist das Geld weg.

Ich kann 1.000 finanzieren, meinetwegen eine Immobilie für 400k zu 1.5% voll finanziert, sprich ich hab im ersten Monat 500 Zinsen, die sind weg, und hab 500 in Wohneigentum.
Und mit jedem Monat verschiebt sich das weg von Zinsen in Richtung Eigentum.

Wie soll da mieten „günstiger sein“?

Gut, dann miete ich nur für 800€, dann bleiben mir 200€ zum Anlegen.
Da brauch ich für die 200% ja ne Rendite von über 500% um besser da zustehen als der Immo Käufer.

Die Rechnung ist schon etwas komplexer. Zum einen musst du erst einmal NebenErwerbskosten von circa 8 % zahlen (ohne Makler). Bei 400.000 € also 36.000 €. Das heißt 36 Monate zahlst du erst mal nur Steuern.

Dann hast du bei einem Haus ja auch noch laufende Nebenkosten und Kosten für Instandhaltung. Darüber hinaus ist auch die Frage, wie sich die Immobilienpreise entwickeln.

Deine Rechnung ist aber richtig, wenn die Preise zumindest stabil bleiben, man länger in dem Haus wohnt und keine großen Reparaturen hat.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Du verbreitest hier Fake News!! Der Staat fördert seit Jahrzehnten den Immobilienerwerb für Arbeitnehmer. Teilweise mit Steuervorteilen, teilweise mit direkten Zuschüssen (z.B. Baukindergeld). Die Unterschicht im ländlichen Bereich konnte sich so Häuser kaufen. Die Mittelschicht in den Ballungsräumen hat nichts von der Förderung, weil die Preise da zu hoch sind, so dass die Förderung auch nicht weiter hilft.

Eigentumsaubau wurde effektiv gefördert nur bei Investoren. Der Normalo ist auf sein Arbeitseinkommen angewiesen um nicht obdachlos zu werde. Diese Strukturen hat die Politik zementiert, sonst nichts. In der Krise explodieren deshalb die Sozialkosten. Ohne Kurzarbeitergeld wären viele doch schon unter der Brücke. Warum? Weil sie Mieter sind. Der Sozialstaat hält so den Großeigentümern den Rücken frei. Die Vermögenkonzentration läuft. Kann ja ewig so weitergehen? Denn Staat zahlt ja in der Not Wohnkosten, Lohnaufschläge, Sonderzahlungen, Corona-Überbrückung etc, damit sich der kleine Sachbearbeiter weiter mit Billiglohn anbietet, weil sie jeden Monat Angst haben muss, ihre Miete nicht bezahlen zu können. Der Narmalo soll nie Eigentum haben, nichtmal 15qm am Ende des Arbeitslebens.

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

Naja einen Zuschuss nicht zu bekommen ist wohl nicht das selbe wie geschröpft zu werden. Mir hat heute auch keiner Geld geschenkt und ich beschwer mich nicht über die böse Gesellschaft. Ich würde dir auch empfehlen dich mal über Kinderfreibetrag/Kindergeld zu informieren. Da profitiert man als besser Verdiener mehr.

Was genau soll da an Profit rauskommen? Kindergeld / Kinderfreibetrag ist gedeckelt. Achja, den Coronabonus bekommen wir natürlich auch nicht, da über 80k brutto ;) Es geht darum, dass alles unter 30k Brutto vom Staat mit Zulagen noch und nöcher angehoben wird. Hier ist was zum Lesen:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/NW_Steuer_und_Transfersystem.pdf

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 14.11.2020:

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

90k bei einem Kind, für jedes weitere Kind kommen noch mal 15k oben drauf. Außerdem ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

D-CH-F schrieb am 09.11.2020:

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Ohne Stuttgart oder dieses Viertel näher zu kennen, muss man bei den Mietrenditen in Deutschland und besonders in den gefragten Grossstädten durchaus überlegen, ob man lieber mietet als zu kaufen. In Paris würde ich auch viel eher mieten als zu kaufen, weil das Verhältnis Miete/Kaufpreis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Man darf beim Kauf nicht nur die Zinsen bzw. die monatliche Belastung mit einer Miete vergleichen, sondern als Eigentümer fallen noch viele weitere Kosten an. Da kann man in der Tat mal darüber nach denken, ob Mieten und in Wertpapiere investieren, nicht langfristig besser und stressfreier ist.

Ich versteh das nicht.

Angenommen ich hab 1.000 Euro Budget zum Wohnen.

Ich kann 1.000 Miete zahlen, dann ist das Geld weg.

Ich kann 1.000 finanzieren, meinetwegen eine Immobilie für 400k zu 1.5% voll finanziert, sprich ich hab im ersten Monat 500 Zinsen, die sind weg, und hab 500 in Wohneigentum.
Und mit jedem Monat verschiebt sich das weg von Zinsen in Richtung Eigentum.

Wie soll da mieten „günstiger sein“?

Gut, dann miete ich nur für 800€, dann bleiben mir 200€ zum Anlegen.
Da brauch ich für die 200% ja ne Rendite von über 500% um besser da zustehen als der Immo Käufer.

Weil du bei deinen Rahmenbedingungen nur eine Wohung für max 250k kaufen kannst, und die kosten weit weniger als 1k kalt.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

90k bei einem Kind, für jedes weitere Kind kommen noch mal 15k oben drauf. Außerdem ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich.

Es ist momentan aber wirklich ein nerviger Trend in der Politik, die besserverdienenden von "Wohltaten" auszuschließen:

  • Baukindergeld: nein, Sie verdienen leider zu viel
  • Corona Bonus: Nein, wird mit Freibetrag verrechnet.
  • Soli: Darf ich leider weiterbezahlen

Irgendjemand in der Politik glaubt wohl wirklich, dass man mit 100-150k Einkommen "reich" ist. Man sollte da m.E. viel mehr auf das Vermögen abstellen und weniger auf das Einkommen..

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

In Bayern könnten die 8% reichen. In anderen Bundesländern wird es deutlich mehr sein. 6% Grunderwerbssteuer + Notar + Grundbuch!

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Die Rechnung ist schon etwas komplexer. Zum einen musst du erst einmal NebenErwerbskosten von circa 8 % zahlen (ohne Makler).

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

D-CH-F schrieb am 09.11.2020:

Ich weine jetzt schon wenn ich daran denke dass ich (hoffentlich) in naher Zukunft dass 3fache zahle für ein abgenutztes Haus aus den 80ern das damals neu ein Drittel gekostet hat :(

Warum nicht einfach weiter mieten? Im Europaviertel steht der Neubau schon mit Weihnachtsbonus (eine Miete geschenkt) in Immoscout, weil keine Nachfrage mehr da ist.

Ohne Stuttgart oder dieses Viertel näher zu kennen, muss man bei den Mietrenditen in Deutschland und besonders in den gefragten Grossstädten durchaus überlegen, ob man lieber mietet als zu kaufen. In Paris würde ich auch viel eher mieten als zu kaufen, weil das Verhältnis Miete/Kaufpreis vollkommen aus den Fugen geraten ist. Man darf beim Kauf nicht nur die Zinsen bzw. die monatliche Belastung mit einer Miete vergleichen, sondern als Eigentümer fallen noch viele weitere Kosten an. Da kann man in der Tat mal darüber nach denken, ob Mieten und in Wertpapiere investieren, nicht langfristig besser und stressfreier ist.

Ich versteh das nicht.

Angenommen ich hab 1.000 Euro Budget zum Wohnen.

Ich kann 1.000 Miete zahlen, dann ist das Geld weg.

Ich kann 1.000 finanzieren, meinetwegen eine Immobilie für 400k zu 1.5% voll finanziert, sprich ich hab im ersten Monat 500 Zinsen, die sind weg, und hab 500 in Wohneigentum.
Und mit jedem Monat verschiebt sich das weg von Zinsen in Richtung Eigentum.

Wie soll da mieten „günstiger sein“?

Gut, dann miete ich nur für 800€, dann bleiben mir 200€ zum Anlegen.
Da brauch ich für die 200% ja ne Rendite von über 500% um besser da zustehen als der Immo Käufer.

vereinfachtes Rechenexempel:
Um eine 400k Immobilie zukaufen brauchst du ca. 50k Eigenkapital für Nebenkosten.

Legst man diese 50k + die 200 Euro monatlich zu durchschnittlich 6% im Jahr in ETF`s an, ensteht ein Vermögen von 483.000 EUR.

Für die 400k Kredit bei 1,5% hast du insgesamt 506.000 EUR gezahlt.

Abhängig vom Wert des Hauses nach 30 Jahren ( bisher ohne jegliche Instandhaltung) und dem Wert des ETF Portfolios (kann besser oder schlechter laufen) ist Mieten oder Kaufen die optimalere Variante.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

90k bei einem Kind, für jedes weitere Kind kommen noch mal 15k oben drauf. Außerdem ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich.

Es ist momentan aber wirklich ein nerviger Trend in der Politik, die besserverdienenden von "Wohltaten" auszuschließen:

  • Baukindergeld: nein, Sie verdienen leider zu viel
  • Corona Bonus: Nein, wird mit Freibetrag verrechnet.
  • Soli: Darf ich leider weiterbezahlen

Irgendjemand in der Politik glaubt wohl wirklich, dass man mit 100-150k Einkommen "reich" ist. Man sollte da m.E. viel mehr auf das Vermögen abstellen und weniger auf das Einkommen..

Das! Einkommen aus Arbeit muss sich wieder lohnen. Wir haben in Deutschland die weltweit höchste Abgabenlast (nach Belgien...). Wozu noch Leistung im Beruf bringen wenn ich mit 40-50k im Sozialstaat von allen Seiten gepampert werde? Kinder müssen im Studium voll finanziert werden wenn die Eltern "zuviel" verdienen. Verdienen die Eltern etwas weniger - Zack, Bafög usw. usf... Rechnet man alles zusammen lohnt sich ein Einkommen von 100k nur bedingt, da muss man schon in Bereiche größer 200k vorstoßen, um den Stress zu rechtfertigen, nur dann wird die Luft schon sehr dünn.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

90k bei einem Kind, für jedes weitere Kind kommen noch mal 15k oben drauf. Außerdem ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich.

Es ist momentan aber wirklich ein nerviger Trend in der Politik, die besserverdienenden von "Wohltaten" auszuschließen:

  • Baukindergeld: nein, Sie verdienen leider zu viel
  • Corona Bonus: Nein, wird mit Freibetrag verrechnet.
  • Soli: Darf ich leider weiterbezahlen

Irgendjemand in der Politik glaubt wohl wirklich, dass man mit 100-150k Einkommen "reich" ist. Man sollte da m.E. viel mehr auf das Vermögen abstellen und weniger auf das Einkommen..

Ist doch nur fair.
Es bringen ja auch die oberen 20%, 80% aller Einnahmen des Staates ein. Das man dafür nichts bekommt und die anderen weiter Alimentiert lässt jeden bei der SPD das Herz höher schlagen

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Es bringen ja auch die oberen 20%, 80% aller Einnahmen des Staates ein.

Hast du eine Quelle dafür? Laut Destatis lagen die Einnahmen des Staats 2019 bei etwa 800Mrd EUR. Die oberen 20% müssten somit 640Mrd EUR blechen. Das ist mehr als alle Gemeinschaftssteuern (Einkommenssteuer, Umsatzsteuer etc.) mit 587Mrd EUR.

Aber ja, die Lohnsteuer müsste deutlich gesenkt werden, gerade im unteren Bereich. Dafür eine Besteuerung von Vermögen (die nicht jeden trifft der ein Reihenhaus in Stuttgart hat). Alternativ auf Erbschaften oder massive Kapitalerträge (Rede da vom sech- oder siebenstelligen Bereich). Mit der aktuellen Besteuerung werden nämlich die Top 0,1% kaum zur Kasse gebeten und es entsteht ein regelrechter Geldadel.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Kommt ganz auf die Bezugsgröße an: Wenn "20% der Bevölkerung" gemeint ist, dann gehe ich sogar davon aus, dass diese 95% der Steuerleistung erbringen.

Wenn "20% der Leute im erwerbsfähigen Alter, also zwischen 16 und 66" gemeint sind, dann schätze ich 80% als zutreffend ein.

Hast Du eigentlich eine Vorstellung davon, wie viele Leute in diesem Land gar nichts beitragen, außer der Mehrwertsteuer beim Konsumieren? Nur ganz wenige tragen ernsthaft etwas zur Wertschöpfung bei, der Rest eben nicht / kaum.

Hier eine Quelle, aus der eindeutig hervorgeht, dass 25% der Einkommensteuerzahler für 78,8% des Einkommensteueraufkommens verantwortlich sind (Daten aus 2014):
https://www.bundestag.de/resource/blob/644072/6967bb5df502e1ca8e6465e6e9d66b10/WD-4-036-19-pdf-data.pdf

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Es bringen ja auch die oberen 20%, 80% aller Einnahmen des Staates ein.

Hast du eine Quelle dafür? Laut Destatis lagen die Einnahmen des Staats 2019 bei etwa 800Mrd EUR. Die oberen 20% müssten somit 640Mrd EUR blechen. Das ist mehr als alle Gemeinschaftssteuern (Einkommenssteuer, Umsatzsteuer etc.) mit 587Mrd EUR.

Aber ja, die Lohnsteuer müsste deutlich gesenkt werden, gerade im unteren Bereich. Dafür eine Besteuerung von Vermögen (die nicht jeden trifft der ein Reihenhaus in Stuttgart hat). Alternativ auf Erbschaften oder massive Kapitalerträge (Rede da vom sech- oder siebenstelligen Bereich). Mit der aktuellen Besteuerung werden nämlich die Top 0,1% kaum zur Kasse gebeten und es entsteht ein regelrechter Geldadel.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Das ist doch wohl die größte Farce. Die Grenze für Baukindergeld liegt bei einem Haushaltseinkommen von 75k Euro Brutto... Soviel hatte ich ja schon alleine knapp nach dem Berufseinstieg verdient, ergo, bekomme keine Förderung. Außerdem ist ein solches Investment bei solch niedrigen Einkommen nicht grade sinnvoll. Sobald man genug verdient, um sich aus eigener Kraft ein gutes Haus kaufen zu können, wird man von allen Seiten geschröpft.

90k bei einem Kind, für jedes weitere Kind kommen noch mal 15k oben drauf. Außerdem ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich.

Es ist momentan aber wirklich ein nerviger Trend in der Politik, die besserverdienenden von "Wohltaten" auszuschließen:

  • Baukindergeld: nein, Sie verdienen leider zu viel
  • Corona Bonus: Nein, wird mit Freibetrag verrechnet.
  • Soli: Darf ich leider weiterbezahlen

Irgendjemand in der Politik glaubt wohl wirklich, dass man mit 100-150k Einkommen "reich" ist. Man sollte da m.E. viel mehr auf das Vermögen abstellen und weniger auf das Einkommen..

Mehrwertsteuer Senkung hat dich auch betroffen, Homeoffice Regelung und ggf. Kurzarbeit Verlängerung trifft dich auch. Den Corona Bonus bekommst du nicht, weil du mit dem Kinderfreibetrag bereits mehr als Kindergeld + Bonus bekommst, da hält sich mein Mitleid ehrlich gesagt in Grenzen.

Das ist nur was mir spontan einfällt, ich bin sicher mit ein bisschen Recherche finde ich noch mehr Sachen. Aber ja als Armer Mensch profitiert man relativ gesehen mehr.

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D-CH-F

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist so. Als Angestellter der oberen Mittelschicht wird man in Deutschland europaweit mit am meisten geschröpft. In Frankreich ist das erheblich besser. Selbst unverheiratet ohne Kinder, mit Kindern ist es noch besser, da es einen Familiensplitting gibt.

Dafür zahlen hier Erben mehr Steuern und es gibt eine Vermögensteuer. Letzere wird seit Macron nur noch auf Immobilienvermögen ab 1,3 Mio fällig. In Paris ist das eine etwas bessere 100 qm Wohnung, in manchen ländlichen Regionen gibt es renovierte Schlösser für weniger. Im verhältnismäßig reichen Elsass gibt es für 1 Mio und weniger schon Traumvillen, selbst in guten Lagen, nahe deutscher oder schweizer Grenze.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Zurück zum Thema:

Preise für Wohnimmobilien im 3. Quartal 2020: +2,6 % zum Vorquartal
Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 3. Quartal 2020 durchschnittlich 2,6 % höher als im 2. Quartal 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anstieg von 7,8 % gegenüber dem 3. Quartal 2019. Damit stiegen die Preise im 3. Quartal 2020 trotz der Corona-Krise durchschnittlich so stark wie zuletzt im 4. Quartal 2016. Der Anstieg zum Vorjahresquartal hatte damals 8,4 % betragen.

  • Meldung des Statistischen Bundesamts -

Damit ist der weiter laufende Preisanstieg amtlich bestätigt!

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Sehr spannend persönlich zu sehen wieviel in den Randbezirken von München gebaut wird.
Kaum wird ein altes, alleinstehendes Haus vererbt, ist das Grundstück nach kurzer Zeit eine Baugrube. Statt einem Haus für eine Familie werden Wohnungen und/oder Reihenhäuser gebaut mit Nachverdichtungsfaktor 10. Halbwegs familientaugliche Wohnungen kosten natürlich mittlerweile um 1 Million EUR und mehr. Das Ende ist absehbar.

antworten
WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Sehr spannend persönlich zu sehen wieviel in den Randbezirken von München gebaut wird.
Kaum wird ein altes, alleinstehendes Haus vererbt, ist das Grundstück nach kurzer Zeit eine Baugrube. Statt einem Haus für eine Familie werden Wohnungen und/oder Reihenhäuser gebaut mit Nachverdichtungsfaktor 10. Halbwegs familientaugliche Wohnungen kosten natürlich mittlerweile um 1 Million EUR und mehr. Das Ende ist absehbar.

Schon mal geschaut was in Paris entsprechende Immobilien kosten und da gibt es wenige Big Player als in München...

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 25.11.2020:

Dafür eine Besteuerung von Vermögen (die nicht jeden trifft der ein Reihenhaus in Stuttgart hat).

So verkehrt wäre es aus Sicht einer Lenkungsfunktion nicht, wenn es auch eher "normale" Immobilien in manchen teuren Großstädten treffen würde. Also sagen wir alles Immobilienvermögen oberhalb 500k. Das macht dann einerseits Spekulation in diesen eh schon teuren Städten unattraktiver, andererseits macht es auch das wohnen dort unattraktiver und die Arbeitgeber wären mehr gezwungen, dorthin zu gehen, wo die Leute sind, nicht umgekehrt. Gerade letzteres ist eine Entwicklung in den letzten zwanzig Jahren, der entgegengewirkt werden sollte. Wenn ich hier im Forum z.B. lese, man muss mittlerweile deutschlandweit mobil sein, um einen guten Job zu finden, bin ich da der einzige, der das absolut daneben findet?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Sehr spannend persönlich zu sehen wieviel in den Randbezirken von München gebaut wird.
Kaum wird ein altes, alleinstehendes Haus vererbt, ist das Grundstück nach kurzer Zeit eine Baugrube. Statt einem Haus für eine Familie werden Wohnungen und/oder Reihenhäuser gebaut mit Nachverdichtungsfaktor 10. Halbwegs familientaugliche Wohnungen kosten natürlich mittlerweile um 1 Million EUR und mehr. Das Ende ist absehbar.

Das Problem ist das die Erbschaftsteuer so hoch ist das sich viele es nicht leisten können das Haus zu halten oder man muss 2,3 Miterben auszahlen und kann sich das nicht leisten.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Kauf mal ein Haus, dann wirst du sehe, warum Haus teuer ist. Die Rechnung, die du anstellst ist das eine. Das andere sind die ganzen Ausgaben, die man (freiwillig) tätigt, wenn man ein Haus gekauft hat. Wir lassen kurz mal ein paar alte Baumstämme im Garten wegfräsen, da sie fürs Spielen mit den Kiddies halt im Weg sind. Kosten? 700 EUR. Einfach mal so. Und so geht das ständig. Haus zur Eigennutzung muss definitiv ein Hobby sein, was einem Geld wert ist. Als rein finanzielle Entscheidung ist es sicherlich nicht geeignet. Falls doch, hätte sich das wohl rumgesprochen und es gäbe deutlich weniger Mieter.

Ich versteh das nicht.

Angenommen ich hab 1.000 Euro Budget zum Wohnen.

Ich kann 1.000 Miete zahlen, dann ist das Geld weg.

Ich kann 1.000 finanzieren, meinetwegen eine Immobilie für 400k zu 1.5% voll finanziert, sprich ich hab im ersten Monat 500 Zinsen, die sind weg, und hab 500 in Wohneigentum.
Und mit jedem Monat verschiebt sich das weg von Zinsen in Richtung Eigentum.

Wie soll da mieten „günstiger sein“?

Gut, dann miete ich nur für 800€, dann bleiben mir 200€ zum Anlegen.
Da brauch ich für die 200% ja ne Rendite von über 500% um besser da zustehen als der Immo Käufer.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Das Problem ist das die Erbschaftsteuer so hoch ist das sich viele es nicht leisten können das Haus zu halten oder man muss 2,3 Miterben auszahlen und kann sich das nicht leisten.

Du meinst die 15%, die nach dem Freibetrag von 400k (als Kind des verstorbenen)? Das sind bei einer 1 Mio Immobilie 90k. Wer sich das (evtl durch Kredit) nicht leisten kann ...
Die Miterben auszahlen ist natürlich eine andere Sache, die durchaus problematisch werden kann.

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Hieß es nicht auch die Mieten wären gesunken? Das die Preise den Mieten davonlaufen ist immer ein großes Warnzeichen.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Zurück zum Thema:

Preise für Wohnimmobilien im 3. Quartal 2020: +2,6 % zum Vorquartal
Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 3. Quartal 2020 durchschnittlich 2,6 % höher als im 2. Quartal 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anstieg von 7,8 % gegenüber dem 3. Quartal 2019. Damit stiegen die Preise im 3. Quartal 2020 trotz der Corona-Krise durchschnittlich so stark wie zuletzt im 4. Quartal 2016. Der Anstieg zum Vorjahresquartal hatte damals 8,4 % betragen.

  • Meldung des Statistischen Bundesamts -

Damit ist der weiter laufende Preisanstieg amtlich bestätigt!

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WiWi Gast

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Naja die UBS setzt nicht umsonst München als Bubble City schlechthin hin. Das wird in dieser Dekade noch schlecht ausgehen.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Schon mal geschaut was in Paris entsprechende Immobilien kosten und da gibt es wenige Big Player als in München...

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WiWi Gast

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Kaufen lohnt sich definitiv immer weniger als Mieten und in Aktien zu investieren. Warum? Ganz einfach weil die Mieten nicht mehr oder kaum noch steigen derzeit. In Frankfurt sehe ich einen leicht rückläufigen Trend im Vergleich zu letztem Jahr (schaue ausschließlich auf Neubau).

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Kaufen lohnt sich definitiv immer weniger als Mieten und in Aktien zu investieren. Warum? Ganz einfach weil die Mieten nicht mehr oder kaum noch steigen derzeit. In Frankfurt sehe ich einen leicht rückläufigen Trend im Vergleich zu letztem Jahr (schaue ausschließlich auf Neubau).

Wenn Du in FFM in einigermaßen attraktiver Lage eine Wohnung für nicht nur eine Person sondern eine Familie mieten willst, dann bleibt nichts zum sparen über ;-)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Naja die UBS setzt nicht umsonst München als Bubble City schlechthin hin. Das wird in dieser Dekade noch schlecht ausgehen.

Schon mal geschaut was in Paris entsprechende Immobilien kosten und da gibt es wenige Big Player als in München...

Fakt ist die deutschen Städte sind doch international gesehen noch viel zu günstig. Wenn die EU weiterhin Geld druckt ohne Ende, werden die Preise noch weiter steigen. Selbst die lausigtse Bude im Umkreis von 50 Kilometer um München geht in wenigen Tagen zu lachhaften Preisen über den Tisch.

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WiWi Gast

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Selten so einen Schwachsinn gelesen. Die gr. Mehrheit der CAC40 haben ihren Hauptsitz in Paris. Dazu sitzt dort die gesamte Verwaltung des Landes.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Sehr spannend persönlich zu sehen wieviel in den Randbezirken von München gebaut wird.
Kaum wird ein altes, alleinstehendes Haus vererbt, ist das Grundstück nach kurzer Zeit eine Baugrube. Statt einem Haus für eine Familie werden Wohnungen und/oder Reihenhäuser gebaut mit Nachverdichtungsfaktor 10. Halbwegs familientaugliche Wohnungen kosten natürlich mittlerweile um 1 Million EUR und mehr. Das Ende ist absehbar.

Schon mal geschaut was in Paris entsprechende Immobilien kosten und da gibt es wenige Big Player als in München...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Kaufen lohnt sich definitiv immer weniger als Mieten und in Aktien zu investieren. Warum? Ganz einfach weil die Mieten nicht mehr oder kaum noch steigen derzeit. In Frankfurt sehe ich einen leicht rückläufigen Trend im Vergleich zu letztem Jahr (schaue ausschließlich auf Neubau).

Genau weil Aktien auch immer nur hoch gehen

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Natürlich ist es dumm, idiotisch und vorallem ökonomischer wahnsinn, aber so ist es leider im Kapitalismus.

Der Mensch ist eine wäre mit Qualität und Quantität. Wenn du bwl studiert hast, bist du einer von 1 Mio. Studenten und 3 bis 5 Mio. Arbeitnehmern. Daher bist du nix besonderes, wie ich. Du wirst dann nach Alter, Geschlecht, Gehaltswunsch und Mängeln eingestellt.

Sehe ich bei mir. Erfahrungsbericht real life.

Ein Personaler hat mir das mal so erklärt. Angebot und Nachfrage zum Zeitpunkt x lus fien10 punkte ggf. Mehr oder weniger entscheiden.

  1. Peergroup nach Anforderungen (ob die Anforderungen gebraucht werden ist egal, daher hochzeitsanzeigen und man einen Master of finance auf eine buchhalter job setzt) contra: Frustration des stelleninhabers
  2. Mängel im cv (preisdrückerei wie im bau) / ohh 3 Jahre nur warum... warum eigentlich Kündigung... ohhh warum nicht geradlinig... etc.
  3. Verfügbarkeit... erst Monate brauchen und dann sofort... mit 120 % Leistung
  4. Gehaltswunsch (Selbstkostenpreis (reine Kosten ohne sparen und investment) vs. Marktpreis (investment banking vs. Assistenz)
  5. Persönlichkeit
  6. Geschlecht (frau = kind = ausfall aber langfristig sichere Arbeitskraft die nicht wechselt wenn sie nicht muss / jung person = wird wechseln / ältere = wird nicht wechseln / etc.)
  7. Druck: subjektiv, objektiv selten, wie zum Beispiel steuerberatung oder wp (Pflicht im jahresturnus zu liefern...) oder Pflege (es werden Leute gebraucht, aber Qualität und Quantität sind egal, da es nur um Masse geht)
  8. Lokal vs. Global (Umzug ja oder nein / ist man arschloch und lässt umziehen oder ist man mensch mit Verstand und schaut auf andere)
  9. Transaktionskosten, m. E. n. Der entscheidende Punkt. Summe x für dich oder Summe y für jemanden vor Ort.
  10. Motivation: d.h. Mehrwert, kann man dich binden und Knechten oder nicht.

Das bekloppte ist auch, dass man davon ausgeht, dass jemand mit Erfahrung > 10 Jahre das schneller und besser macht als ein neueinsteiger. Kurzfristig ja. Langfristig naja. Wenn der den Job wechseln will oder muss. Sieht es anders aus.

Aber wer kann schon langfristig planen. ...

Der entscheidende Punkt sind die Kosten in Summe und der nasenfaktor und die Tätigkeit. I.d.r. kann es in diesem Jahr gefragt sein und im nächsten nicht mehr. Vgl. Bauwirtschaft: elektriker heute absolut goldwert und dann für 11 Euro die Std. Im Osten super. 2008: kauf Aufträge und kaum Potenzial für einen Job.

Heute: meister oder ing. Mit 20 bei 30 Jahren Erfahrung, wenn gesucht 100 % Dringlichkeit bei sehr guten gehalt / wenn ü50 nur in Ausnahmefällen / könnte krank werden ...

Morgen: ???

Es beliebt immer ein Spiel mit den Werten und dem Druck. Ist wie mit Aktien und immobilien gerade, alle wollen sie und kaufen für jeden Preis und morgen in der Rezession werden Sie nur noch verkauft.

Softwareentwicklung z.b. in hypethemen: gehälter 120k Facebook geht immer ... aber ausland / 2000 oder 2008: Informatik war eine schwemme... da hat jeder geschaut, was anderes zu machen, da keiner einen job fand. Analog bauingenieure. Heute findest du keinen.

M.e.n. geht der Trend zu absoluten Spezialisten M.Eng. ET plus Informatik mit Entwicklung in ABAP für MM und 10 Jahren Erfahrung in der zulieferindustrie für kabelstränge und edi Erfahrung... und dem normale mit vier Gliedmaßen, normaler kognitiver Fähigkeiten etc. Welcher eine Tätigkeit angelernt bekommt und mit seinen 13 bis 19 Euro die Std. Zufrieden ist. Der Rest kommt per inflation...

Das Problem daran ist nur, beide auf immer weniger rentabele jobs treffen und es immer mehr werden, also Bewerber. Nennt sich Wettbewerb.

Aber am Ende ist es leider so, es in Summe immer weiter in den Keller geht mit Durchschnittlichen Gehältern. Jobsicherheit ist das a.o. beamte daher favorisierte Positionen.

M.e.n. ist die Wertschätzung in Deutschland für Arbeit im Keller und mit corona werden mehr der 1. Jobs vernichtet und in 2. Verlagert. Fertig.

Ein Umdenken findet aber nicht statt, daher dann auch die Folgen im form Demografie, aufstockerquote, etc. Egoismus ist das neue Chanel parfüm...

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Dafür eine Besteuerung von Vermögen (die nicht jeden trifft der ein Reihenhaus in Stuttgart hat).

So verkehrt wäre es aus Sicht einer Lenkungsfunktion nicht, wenn es auch eher "normale" Immobilien in manchen teuren Großstädten treffen würde. Also sagen wir alles Immobilienvermögen oberhalb 500k. Das macht dann einerseits Spekulation in diesen eh schon teuren Städten unattraktiver, andererseits macht es auch das wohnen dort unattraktiver und die Arbeitgeber wären mehr gezwungen, dorthin zu gehen, wo die Leute sind, nicht umgekehrt. Gerade letzteres ist eine Entwicklung in den letzten zwanzig Jahren, der entgegengewirkt werden sollte. Wenn ich hier im Forum z.B. lese, man muss mittlerweile deutschlandweit mobil sein, um einen guten Job zu finden, bin ich da der einzige, der das absolut daneben findet?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Wenn Du in FFM in einigermaßen attraktiver Lage eine Wohnung für nicht nur eine Person sondern eine Familie mieten willst, dann bleibt nichts zum sparen über ;-)

Das gute am Mieten ist ja, dass man flexibel ist. Man kann die Zeit mit Kindern im Taunus aussitzen und dann wieder nach FFM ziehen ;)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Ich als Vermieter stimme euch zu, bitte kauft euch kein Eigentum und mietet fleißig weiter.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Naja die UBS setzt nicht umsonst München als Bubble City schlechthin hin. Das wird in dieser Dekade noch schlecht ausgehen.

Schon mal geschaut was in Paris entsprechende Immobilien kosten und da gibt es wenige Big Player als in München...

Fakt ist die deutschen Städte sind doch international gesehen noch viel zu günstig. Wenn die EU weiterhin Geld druckt ohne Ende, werden die Preise noch weiter steigen. Selbst die lausigtse Bude im Umkreis von 50 Kilometer um München geht in wenigen Tagen zu lachhaften Preisen über den Tisch.

Genau. Absolut lachhafte Preise, wenn man irgendwo jwd für eine unrenovierte Bruchbude aus den 70ern 1 Mio. EUR aufwärts zahlt. Die sollte mindestens 3 Mio. EUR kosten. Schließlich hat die durchschnittliche Familie ja auch jährlich sechsstellige Summen für das Wohnen übrig. Wer hat schon ein Haushaltseinkommen unter 500 Tsd. EUR brutto?

Oder andersherum mal unironisch ausgedrückt: Wenn selbst sehr gut verdienende Doppelakademiker-Pärchen mit Kindern sich Wohneigentum nur noch mit 30 Jahre Finanzierung, in B- oder C-Lage und mit überschaubarem Wohnraum leisten können. Wer soll dann noch höhere Summen bezahlen können, dass die Preise weiter steigen?

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Natürlich, es muss ja nicht Westend sein und selbst dort gehen die Mietpreise wenn beide halbwegs ordentlich verdienen. Gerade die größeren Wohnungen sind ja im Verhältnis günstiger als Die Single Wohnung mit 60-70qm. Dafür muss man n der Tat deutlich über 100k verdienen, um sich das im Westend leisten zu können.

Mit Familie würde ich aber sowieso lieber etwas außerhalb wohnen, bspw. Bergen-Enkheim... dort sind die Kaufpreise auch schon sehr hoch, mieten aber recht günstig und es ist sehr familienfreundlich.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Kaufen lohnt sich definitiv immer weniger als Mieten und in Aktien zu investieren. Warum? Ganz einfach weil die Mieten nicht mehr oder kaum noch steigen derzeit. In Frankfurt sehe ich einen leicht rückläufigen Trend im Vergleich zu letztem Jahr (schaue ausschließlich auf Neubau).

Wenn Du in FFM in einigermaßen attraktiver Lage eine Wohnung für nicht nur eine Person sondern eine Familie mieten willst, dann bleibt nichts zum sparen über ;-)

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WiWi Gast

Immobilien steigen trotz(wegen) Corona weiterhin stark

Das ist nicht Fakt, das ist Fake News.
Man kann nicht jede deutsche Stadt mit Singapur oder New York vergleichen.
So kann man sich jede Bewerbungsblase natürlich schön reden. Sorry, aber selbst die Bundesbank sieht die Preise zu 30% überzogen und die schätzen noch konservativ.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Fakt ist die deutschen Städte sind doch international gesehen noch viel zu günstig. Wenn die EU weiterhin Geld druckt ohne Ende, werden die Preise noch weiter steigen. Selbst die lausigtse Bude im Umkreis von 50 Kilometer um München geht in wenigen Tagen zu lachhaften Preisen über den Tisch.

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WiWi Gast

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Du hast immer noch nicht kapiert, dass viele Immobilien ohne Finanzierung gekauft werden. Der Kaufpreis kommt dann vom Konto. Und die meisten Kapitalanleger besitzen eine ganze Reihe von Immobilien, nicht nur eine.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Oder andersherum mal unironisch ausgedrückt: Wenn selbst sehr gut verdienende Doppelakademiker-Pärchen mit Kindern sich Wohneigentum nur noch mit 30 Jahre Finanzierung, in B- oder C-Lage und mit überschaubarem Wohnraum leisten können. Wer soll dann noch höhere Summen bezahlen können, dass die Preise weiter steigen?

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WiWi Gast

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Falsch,die ueberwiegende Mehrzahl werden finanziert.

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Du hast immer noch nicht kapiert, dass viele Immobilien ohne Finanzierung gekauft werden. Der Kaufpreis kommt dann vom Konto. Und die meisten Kapitalanleger besitzen eine ganze Reihe von Immobilien, nicht nur eine.

Oder andersherum mal unironisch ausgedrückt: Wenn selbst sehr gut verdienende Doppelakademiker-Pärchen mit Kindern sich Wohneigentum nur noch mit 30 Jahre Finanzierung, in B- oder C-Lage und mit überschaubarem Wohnraum leisten können. Wer soll dann noch höhere Summen bezahlen können, dass die Preise weiter steigen?

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WiWi Gast

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Scherzkeks. Wenn das in der breite signifikant wäre, müsste ein großer Teil der deutschen Bevölkerung aus Multimillionären bestehen. Ist leider nicht so...

WiWi Gast schrieb am 26.11.2020:

Du hast immer noch nicht kapiert, dass viele Immobilien ohne Finanzierung gekauft werden. Der Kaufpreis kommt dann vom Konto. Und die meisten Kapitalanleger besitzen eine ganze Reihe von Immobilien, nicht nur eine.

Oder andersherum mal unironisch ausgedrückt: Wenn selbst sehr gut verdienende Doppelakademiker-Pärchen mit Kindern sich Wohneigentum nur noch mit 30 Jahre Finanzierung, in B- oder C-Lage und mit überschaubarem Wohnraum leisten können. Wer soll dann noch höhere Summen bezahlen können, dass die Preise weiter steigen?

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Corona-Strategie: Thesenpapier Expertengruppe

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UPDATE: Tipps, Links und neue Symptome zum Coronavirus

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Was sind neue Symptome beim Coronavirus? Welche Schutzmaßnahmen und Hausmittel empfehlen Experten? Was ist beim Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Virus zu tun? Gibt es Behandlungsmöglichkeiten? Wie viele Coronavirus-Fälle gibt es aktuell in Deutschland? Welche Tipps, Links und Hotlines sind zum Coronavirus in Deutschland besonders hilfreich?

Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert

Coronavirus-COVID-19 Resochin/Chloroquin Malaria-Medikament von Bayer AG

US-Präsident Donald Trump könnte Recht behalten mit seiner Notfallzulassung des deutschen Arzneimittels Resochin. Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert. Ärzte in Frankreich und Amerika haben Erfolge in der Behandlung von Covid-19 mit dem Medikament signalisiert. Bayer hatte den USA drei Millionen Tabletten des Malaria-Medikaments mit dem Wirkstoff Chloroquin gespendet. Deutschland hat sich das Medikament ebenfalls gesichert.

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

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Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

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Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.

Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Covid-19: Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Deutschland hat in der Coronakrise ein Sofortpro­gramm für Beschäftigte und Unternehmen in Milliardenhöhe vorgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten ein flexibleres Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfe und unbegrenzte Kredite für Unternehmen an. Unterstützt wird zudem die gemeinsame "Corona Response Initiative" der Europäischen Kommission von 25 Milliarden Euro.

Coronakrise: Bayern verhängt Ausgangssperre

Ausgangssperre Coronavirus: Die bayrische Flagge vor grauem Himmel.

Bayern hat im Kampf gegen das Coronavirus zunächst für zwei Wochen eine vorläufig Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Ausgangssperre gilt ab Samstag, dem 21. März 2020, im gesamten Bundesland.

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DIVI-Intensivbetten-Register für COVID-19 Patienten

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Coronavirus: Sondergutachten der Wirtschaftsweisen

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