DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Fachdiskussion BWLAnnuität

Annuitäten

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Annuitäten

Hi Leute. Ich habe ein Verständnisproblem bzgl. äquivalenter Annuitäten. Damit kann ich, genauso wie mittels Kaitalwertkriterium, Investitionsentscheidungen treffen. Die Formel zu Berechnung einer nachschüssigen T-Jährigen Annuität lautet wohl: z = K / RBF (i;T)
Ein Bsp: K = 502,82 i = 15 % und T = 5. Wie lauten die minimalen Netto-Cashflows, die die Entnahme von 502,82 rechtfertigen?
Ich rechne z = 502,82 / RBF ( 0,15; 5) = 150 (äquivalente Annuität)

So nun muss gelten:

502,82 = 150/1,15 + 150/1,15^2 + 150/1.15^3 + 150/1.15^4 + 150/1.15^5

Wenn ich nun ein weiteres Investitionsprojekt habe mit einer Annuität von 80euro (bei gleicher Laufzeit T = 5), dann kann ich vergleichen:

z(I1) = 150 > 80 z(I2) ==> führe Investitionsprojekt 1 aus.

Soweit ist mir das auch klar. Und wenn ich das korrekt verstehe, dann ist die äquivalente Annuiät der Wert, den der Unternehmer in der jeweiligen Periode zusätzlich entnehmen kann. Also der Kapitalwert, nur nicht zu t=0, sondern auf die Perioden verteilt. Daher ist die Summe der Annuitäten auch gleich dem Kapitalwert.

Was ich aber nicht verstehe ist nun, was mir diese Zahlungsreihe der Annuitäten aussagen soll! Denn sie beginnt erst bei t=1 und summiert nur die Cashflows auf. Wo bleibt die Anfangsasuzahlung? Zuerst dachte ich nämlich:

t 0 1 2

zt -100 50 100

i = 10%

K = -A0 + z1 / 1+i + z2 / (1+i)^2

==> K = -100 + 50/1,1 + 100/1,1^2 = 28,09

Äquivalente Annuität = 28,09 / RBF (0,1;2)
= 28,09 / 1,735
= 16,65

Soooooo nun dachte ich zu Anfang es würde gelten:

28,09 = -100 + 16,65/1,1 + 16,65/1,1^2

aber 28,09 != -71,10

Was aber stimmt ist:

28,09 = 16,65/1,1 + 16,65/1,1^2

Und genau das verstehe ich nicht. Wieso wird die Anfangsauszahlung nicht berücksichtigt? Damit verstehe ich dann den Sinn des Ganzen auch nicht mehr. Denn ich dachte immer die Frage wäre also wie gross die Cashflows sein müssen, wenn sie konstant sein sollen (also eben nicht 50 und 100, sondern 16,65 in jeder Periode). Damit ich also anstatt der ungleichen EInzahlungsüberschüsse nun konstante nun in die Gleichung einsetzen kann. Aber das klappt ja nicht, sondern nur wenn ich die Anfangsauszahlung weglasse.

Kann mir dazu jemand vielleicht etwas sagen? Ich hoffe mein Problem ist irgendwie deutlich geworden!

Ich bedanke mich schonmal!

antworten

Artikel zu Annuität

E-Book: Schüler- und Lehrerheft Wirtschaftslehre »Finanzen & Steuern«

E-Book: Schüler- und Lehrerheft Wirtschaftslehre »Finanzen & Steuern«

Die aktuelle Neuauflage des kostenlosen Unterrichtsmaterials "Finanzen und Steuern" für Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen steht wieder zum Download. Das Themenheft vermittelt ein Grundwissen über das deutsche Steuersystem, den Staatshaushalt und die internationale Finanzpolitik.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Die verborgenen Potenziale der Bibliotheken

Eine große, alte Bibliothek.

Die Alternative zu Fernleihe oder Bücherkauf: Anschaffungsvorschläge für die Bibliotheken. Was nur wenigen bekannt ist: Fast jeder kann Universitäts-, Fach-, Instituts- und Stadtbibliotheken Bücher zur Anschaffung vorschlagen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2017

Statistik: Datenkarte Deutschland 2017

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2017 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Wer-zu-wem.de - Markenhersteller von Aldi, Lidl & Co.

Das Aldischild mit seinem Emblem in den typischen Farben weiß, rot und blau, hägt an dem Filialengiebel.

Datenbank mit über 3.500 Marken, der Markenhersteller und 3.000 Adressen von Vertriebsfirmen, Händlern und Dienstleistern wie Aldi und Lidl.

Virtuelle Bibliothek Wirtschaftswissenschaften

Virtuelle Bibliothek Wirtschaftswissenschaften

Umfangreiche WiWi-Linksammlung - Der Internetkatalog der Düsseldorfer Bibliothek umfasst die wichtigsten Verweise im Bereich der Wirtschaftswissenschaften.

ZBW – Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften

Zentralbibliothek Wirtschaftswissenschaften ZBW

Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften ist mit über vier Millionen Publikationen und 25.000 abonnierten Zeitschriften die größte Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften weltweit.

Storytelling: Die ursprünglichste Form der Wissensvermittlung

Storytelling: Eine Hand hält eine kleine, amerikanische Flagge.

Der Beitrag "Storytelling: Die ursprünglichste Form der Wissensvermittlung" fasst die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zum Thema Storytelling zusammen. Neben Definition, Zweck und Vorgehen beim Storytelling, werden die fünf Erfolgsbausteine guter Geschichten erläutert. Abschließend geht das dreiseitige Paper der Universität Göttingen speziell auf das Storytelling in der Schule und Universität ein.

Aktuarielles Glossar »www.glossar.aktuar.de«

Aktuar: Eine Rechenmaschine aus Holzkugeln.

Auf ihrer Internetseite aktuar.de bietet die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) e.V. eine Glossar an. Das aktuarielle Glossar umfasst fast 40 Begrifflich­keiten aus allen Sparten des Versicherungswesens und der Tätigkeit als Aktuar.

Freeware: Kostenlose Opensource-DVD mit 590 Programmen

Das Wort "Free" symbolisiert ein kostenloses freies WLAN.

Die aktuelle Neuuflage der Opensource-DVD mit einer ganzen Reihe nützlicher Opensource-Tools für Windows erscheint mittlerweile in der Version 42.0. Die neue Opensource-DVD enthält zusätzlich 16 neue und 177 aktualisierte Programme.

Arbeitsblatt: Die Richtschnur am Geldmarkt - der Leitzins

Das Schulserviceportal Jugend und Finanzen bietet das Arbeitsblatt „Die Richtschnur am Geldmarkt: Der Leitzins“ zum kostenlosen Download an. Das Arbeitsblatt informiert über das geld- und währungspolitische Steuerungsmittel und zeigt Merkmale und Wirkungen.

IFRS Muster-Konzernabschluss 2016

Muster-Konzernabschluss IFRS

Am Beispiel eines fiktiven Weltkonzerns zeigt die Publikation der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG einen Muster-Konzernabschluss für 2016 nach International Financial Reporting Standards (IFRS). Dazu werden zahlreiche Hinweise zu Darstellungsoptionen und Auslegungsfragen beim Konzernabschluss nach IFRS erläutert.

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundzüge der Konzernrechnungslegung«

Cover vom Lehrbuch "Grundzüge der Konzernrechnungslegung".

Die 13. Neuauflage von »Grundzüge der Konzernrechnungslegung« liefert Studierenden und Praktikern alles zum Studium der Konzernrechnungslegung aus einer Hand. Im Textteil des Lehrbuchs vermittelt das Autoren-Duo Gräfer und Scheld auf etwa 500 Seiten die Grundlagen der Konzernrechnungslegung. Der 360 Seiten umfassende Service-Teil bietet von Übungsaufgaben mit Lösungen bis hin zu einem Englisch-Deutsch Fachlexikon und Online-Skripten zudem alles, was in der Regel ein separates Übungsbuch enthält.

Statistik: Rekordhoch bei Steuerquote der OECD-Länder in 2015

Steuerquote, Deutschland,

Aus den neuen Ergebnissen des OECD Revenue Statistics geht hervor, dass die Steuerquote in OECD-Ländern im Jahr 2015 wieder gestiegen ist. Insbesondere die Verbrauchssteuern auf Konsum und die Steuern auf Arbeit sind gewachsen. Weiter gesunken sind in 2015 dagegen die Unternehmenssteuern.

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2016 für "Silicon Germany - Wie wir die digitale Transformation schaffen"

Deutscher-Wirtschaftsbuchpreis 2016 Shortlist

Gewinner des diesjährigen Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2016 ist Christoph Keese mit seinem Buch "Silicon Germany - Wie wir die digitale Transformation schaffen". Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Antworten auf Annuitäten

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 1 Beiträge

Diskussionen zu Annuität

Weitere Themen aus Fachdiskussion BWL