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Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Wenn du sparsam bist, ist das wohl realistisch. Bin 24 und gebe rund 1800 ohne Miete aus. Kosten für das Auto sind mit eingerechnet.

Finde ich so ok. Dafür lebe ich anständig und kann auch mal essen gehen oder meine Freunde in anderen Städten besuchen:)

WiWi Gast schrieb am 23.11.2019:

Laut Vorgängern werde ich zum Einstieg im Beruf etwa 65k€ verdienen, was dann ca. 3000€ netto monatlich sind. Da ich eventuell in eine Eigentumswohnung meiner Eltern ziehen kann, werde ich nur ca. 1500€ pro Monat ausgeben...

Für was bitte willst du 1.500 pro Monat ausgeben, wenn du anscheinend keine Wohnkosten hast? Da gebe ich trotz Wohnung weniger aus.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Wenn du sparsam bist, ist das wohl realistisch. Bin 24 und gebe rund 1800 ohne Miete aus. Kosten für das Auto sind mit eingerechnet.

1800 ohne Miete. Ganz schöne Nummer. Für was gebt ihr denn alle so viel Geld aus? Bin echt nicht geizig, aber was soll ich mir den bitte schön ständig alles kaufen? Seid ihr alle so auf Konsum aus?

Finde ich so ok. Dafür lebe ich anständig und kann auch mal essen gehen oder meine Freunde in anderen Städten besuchen:)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

"Man wird in Deutschland als Angestellter nicht mehr reich..."

Nicht mehr? In welcher Zeit hat man als Angestellter hier denn Reichtum angehäuft?

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird. Es ist pervers was damals ging. Ich bekomme auch ständig die Geschichten zu hören wo früher immer Geschäftsreisen mit Urlaub verbunden wurden und was sonst noch alles so für Spaß auf Firmenkosten gebucht wurde..

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Da sind sie wieder: Geschichten aus dem Paulanergarten...

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

"Man wird in Deutschland als Angestellter nicht mehr reich..."

Nicht mehr? In welcher Zeit hat man als Angestellter hier denn Reichtum angehäuft?

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird. Es ist pervers was damals ging. Ich bekomme auch ständig die Geschichten zu hören wo früher immer Geschäftsreisen mit Urlaub verbunden wurden und was sonst noch alles so für Spaß auf Firmenkosten gebucht wurde..

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird.

Ich schätze einmal, alles Vorstehende ist um den Faktor 2-3 übetrieben.

Den 260k vergleichbare Bezüge erhalten beispielsweise auch Bundeskanzler, Vorstand einer mittelgroßen Sparkasse oder Intendant einer Rundfunkanstalt.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich war bis letztes Jahr bei Karstadt/Kaufhof als Einkäufer angestellt und habe ein Abfindungsangebot angenommen. Wenn man sieht wie denen nun ein Jahr später geht wahrlich keine schlechte Entscheidung.

Bin 34 und hatte mit 30 Jahren eigentlich auch keine genaue Summe als Ziel. Wollte mit spätestens 30 Jahren allerdings genau wissen, wie ich mein Geld für's Alter genau anlegen muss. 10% vom Gehalt wurden seit dem Studium langfristig gespart, 5% mittelfristig und 5% gingen auf das Sparbuch für kurzfristige Anschaffungen (z.B. Urlaub).

Jetzt bin ich selbstständig und nutze die Kontakte der letzten 10 Jahre als Einkäufer und helfe kleineren Händlern bessere Konditionen zu bekommen. Für den Anfang bin ich trotz Corona sehr zufrieden. Aber Geld jetzt großartig zur Seite zu legen und dies langfristig zu planen mache ich zurzeit noch nicht. Dafür brauch man eine gewisse Sicherheit bei den Einnahmen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

"Man wird in Deutschland als Angestellter nicht mehr reich..."

Nicht mehr? In welcher Zeit hat man als Angestellter hier denn Reichtum angehäuft?

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird. Es ist pervers was damals ging. Ich bekomme auch ständig die Geschichten zu hören wo früher immer Geschäftsreisen mit Urlaub verbunden wurden und was sonst noch alles so für Spaß auf Firmenkosten gebucht wurde..

jo und heute kriegst ein F***er :(
Die leute gehen immer noch ins UB/IB und denken sie kriegen Models&Bottels oder Schnupf auf der Diensttoilette...leider sind diese Zeiten vobei.

Gottseidank habe ich es nach einem Jahr in der Knechte realisiert. Nie auf Projekt Budget nur mit dem Team Essen gewesen, obwohl sau viel Reisekosten über waren...könnte ja negativ auffallen weiter oben...der PL war nichtmal auf das Budget verzielt....(T3)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Es fragt sich was die heute noch als 70er tätigen Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater aktuell verdienen sowie deren Einkommen im Alter von 45 bis 60 Jahren ...

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich würde mal aus dem Bauch heraus schätzen, dass der "Wald und Wiesen" Anwalt in einer mittleren bis großen Stadt mit eigener Kanzlei und guten Kundenstamm so 180-280k nach Hause nimmt

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Das ist bitter....Als ich Praktikant im Bereich TAS war (vor etwa 1,5 Jahren) haben wir regelmäßig aufs Projektbudget Essen geholt. Sowohl mit PL als auch mit dem Partner. Die wollten ein gutes Team aufbauen, statt die letzten 1-2 % aus der Marge zu holen...

Zum Thema:

Bin mit genau 27 in den Job eingestiegen (vor ca. 7 Monaten) mit ~1,5k auf dem Konto (genug um bis zum ersten Gehalt zu "überleben"). ~2,9k netto Gehalt im Monat. Hatte noch einiges an Anschaffungen in den ersten Monaten aber konnte im Schnitt trotzdem etwa 1,6k ansparen. Habe Bafög schulden, die etwa am maximal möglichen liegen (10k). Denke bis 30 sollte ich trotzdem ca. 50k angespart haben, vor allem, da ich auch nächstes Jahr mit einer Gehaltserhöhung rechne, die mich etwa auf 3,2k netto bringen sollte.

Ich gebe mein Geld primär für Miete/Fixkosten aus (~750 €) und der Rest wird konsumiert. Bspw. finde ich, dass ein Mittagessen im Restaurant für 7-10 € nicht zu sehr weh tut in meiner situation aber mir einen enormen Schub im "Lebensstandard" gibt...Morgens gibts allerdings Haferflocken, weil es schnell geht :D

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

"Man wird in Deutschland als Angestellter nicht mehr reich..."

Nicht mehr? In welcher Zeit hat man als Angestellter hier denn Reichtum angehäuft?

Meine ehemaligen Kollegen die heute so im Alter 45-60 sind, sind extrem wohlhabend (großer Chemiekonzern). 2 Beispiele: Der eine ITler, der andere Controller. Gehälter: 260k und 170k. Keine Personalverantwortung. Keine Führung. Sachbearbeiter. Das Gehalt bekommen die seit Ewigkeiten. Dazu unfassbar lukrative Betriebsrente, die die spätere staatliche Rente um den Faktor 4-5 übersteigen wird. Es ist pervers was damals ging. Ich bekomme auch ständig die Geschichten zu hören wo früher immer Geschäftsreisen mit Urlaub verbunden wurden und was sonst noch alles so für Spaß auf Firmenkosten gebucht wurde..

jo und heute kriegst ein F***er :(
Die leute gehen immer noch ins UB/IB und denken sie kriegen Models&Bottels oder Schnupf auf der Diensttoilette...leider sind diese Zeiten vobei.

Gottseidank habe ich es nach einem Jahr in der Knechte realisiert. Nie auf Projekt Budget nur mit dem Team Essen gewesen, obwohl sau viel Reisekosten über waren...könnte ja negativ auffallen weiter oben...der PL war nichtmal auf das Budget verzielt....(T3)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Ich würde mal aus dem Bauch heraus schätzen, dass der "Wald und Wiesen" Anwalt in einer mittleren bis großen Stadt mit eigener Kanzlei und guten Kundenstamm so 180-280k nach Hause nimmt.

Die Hälfte bis ein Viertel ist realistisch, langjährige Anschauung aus dem Bereich Steuerberatung.

Schau Dir auch einmal den Aktenumsatz von Anwälten je Rechtsgebiet an. Wenn man davon ausgeht, daß je nach Struktur der Kanzlei 30% bis 60% des Aktenumsatzes Gewinn sind, kannst Du Dir selbst ausrechnen, wie viele Fälle der Anwalt jährlich benötigt, um entsprechende Gewinne zu erzielen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

"Rechtsanwälte in Deutschland kommen auf einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 200.000 Euro, der durchschnittliche Vorsteuergewinn liegt bei rund 96.500 Euro."

Lese im Internet: " Kleine und mittlere Kanzleien - Nur wenige Anwälte sind Großv­er­diener"

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Ich würde mal aus dem Bauch heraus schätzen, dass der "Wald und Wiesen" Anwalt in einer mittleren bis großen Stadt mit eigener Kanzlei und guten Kundenstamm so 180-280k nach Hause nimmt.

"Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist, dass die Hälfte aller Einzelanwälte einen Umsatz von weniger als 100.000 Euro und damit einen Gewinn von nur 53.400 Euro erreicht."

Es gibt hier Einzelkämpfer ohne Personal, die kommen bei einer Kostenquote um 20% (Büromiete, Software und Fortbildung) und durch Vereinbarung von Stundensätzen jenseits dem RVG auch bei solchen Umsätzen auf akzeptable Gewinne.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Ich würde mal aus dem Bauch heraus schätzen, dass der "Wald und Wiesen" Anwalt in einer mittleren bis großen Stadt mit eigener Kanzlei und guten Kundenstamm so 180-280k nach Hause nimmt.

"Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist, dass die Hälfte aller Einzelanwälte einen Umsatz von weniger als 100.000 Euro und damit einen Gewinn von nur 53.400 Euro erreicht."

Es gibt hier Einzelkämpfer ohne Personal, die kommen bei einer Kostenquote um 20% (Büromiete, Software und Fortbildung) und durch Vereinbarung von Stundensätzen jenseits dem RVG auch bei solchen Umsätzen auf akzeptable Gewinne.

Sehe es an meinem eigenen Dad, etwas bequemer Wald-und-Wiesen Anwalt im Vorort, kein Personal, netto im Schnitt ca. 4,5-5

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich hatte durch den Profisport ( Fussball) mit Anfang 30 knapp 100k als Rücklage angespart. Mit einem Master (Schwerpunkt SCM) in der Tasche bin ich jetzt für eine kleinere Beratung tätig. Als gegenwärtiger Single lege ich zurzeit monatlich 500€ (bei 3300€ netto) zur Seite.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Hallo zusammen,

was bringt dieser Thread eigentlich?! Soll man sich schlecht fühlen, wenn man weniger hat als die Peers? Oder gut, wenn man mehr hat?!

Sich anonym im Internet über das Gesparte austauschen und gegenseitig aufgeilen... kannste dir nich ausdenken sowas...

Das Leben ist ein Marathon und kein sprint.
Beispiel aus erster Hand.
Bis 35 Vermögen um die 100k
Mit 52 ~3+ Millionen.

Bin auch fast 26 und stehe bei einer 0. Vergleichen tue ich mich nicht, da siehe oberes Beispiel.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 18.06.2020:

Bis 35 Vermögen um die 100k
Mit 52 ~3+ Millionen.

Bin auch fast 26 und stehe bei einer 0. Vergleichen tue ich mich nicht, da siehe oberes Beispiel.

Du hast ja nichts näheres zu deiner Position/Gehalt/etc. geschrieben, daher kann ich mir vorstellen, dass von 26 bis 35 100k ansparen durchaus sehr gut möglich ist. Aber wie willst du innerhalb von 17 Jahren (35-52 Jahre) von 100k auf 3 Millionen Euro Vermögen kommen?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ceterum censeo schrieb am 07.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Als Erwerbstätiger wird man nicht vermögend. Ganz einfach.

Ich würde einmal die steile These wagen, dass der Vermögenszuwachs der Erwerbstätigen den der Erwerbslosen im Mittel übersteigt ;-)
Liebe Grüße

Wie kann diese Perle von Genialität so lange unkommentiert bleiben? Vater und ich haben uns im Maybach (hinten) köstlich amüsiert. Leider ist uns eine Auster in den Moet gefallen vor Lachen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 18.06.2020:

Aber wie willst du innerhalb von 17 Jahren (35-52 Jahre) von 100k auf 3 Millionen Euro Vermögen kommen?

Schau Dir einmal die Nasdaq 100 - Werte seit 2009 durch, da gab es einige Möglichkeiten.

Amazon und Netflix sind davon noch die Bekanntesten.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Ceterum censeo schrieb am 07.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Als Erwerbstätiger wird man nicht vermögend. Ganz einfach.

Ich würde einmal die steile These wagen, dass der Vermögenszuwachs der Erwerbstätigen den der Erwerbslosen im Mittel übersteigt ;-)
Liebe Grüße

Wie kann diese Perle von Genialität so lange unkommentiert bleiben? Vater und ich haben uns im Maybach (hinten) köstlich amüsiert. Leider ist uns eine Auster in den Moet gefallen vor Lachen.

Könnt ihr euch nichts leisten oder warum trinkt ihr Moet?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich plane mit ~30k netto wenn ich 30 werde.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Kleines Update:
Mittlerweile 33 Jahre und 3 Jahre BE nach dem Master
Vermögen jetzt in etwa bei 40k. Bafög-Schulden 8k. KfW Kredit 6k.

Dank der Umstellung der BAföG Rückzahlung werde ich wohl im April die 8k für ca. 6,6k tilgen. Man bekommt dann 20 Prozent Nachlass auf die Restschuld und nicht wie bisher auf die Gesamtsumme.

Danke für die info zur Regeländerung beim Bafög. Wird wohl dann auch meine Bar / Aktienreserven ein wenig verändern

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

  • Studienzeit: War immer so ungefähr 5-10k - gearbeitet, ausgegeben aber immer Polster behalten. Hätte schon investieren sollen nach der großen Finanzkrise, aber schlauer ist man immer hinterher.
  • 06/2018 - endlich 30k Grundpolster gespart, vorsichtig mit Aktien begonnen
  • 06/2019 - ca. 50k Vermögen, 2018/19 nebenberuflich selbständig gewesen, um das Einkommen zu steigern. Ich habe aber davon eine Reise unternommen, die 2k gekostet hat (im Rückblick zu teuer gelebt, aber man ist nur 1mal jung).
  • 06/2020 - 79k (+2300/Monat Sparrate; Fixkosten ~1300 im Monatsmittel), ich verdiene aktuell 3600 EUR als Netto. Das erste Jahr, in dem ich nicht nebenberuflich gearbeitet habe, um das Netto zu erhöhen. Ich habe also mit viel weniger Stunden mein Investitionsziel erreicht.

Ich bin im Frühjahr 29 geworden. Das heißt, wenn alles klappt und ich keinen Fehler mache oder meine langristigen Holdings nicht gerade wieder in einem Crash am Boden sind, werde ich in 1 Jahr mit 30 Jahren ca. 106600€ in Buchvermögen haben, davon 80k in Aktien und ETF sowie 20k in Cash (halte ich immer noch), minus eventuell die Kosten für einen Gebrauchtwagen (wegen Corona hat sich ÖPNV für mich erst einmal erledigt, aktuell arbeite ich von zuhause und das wird noch bis mindestens September so bleiben, ich bin mir unsicher inwiefern ich das durch Umzug aufs Land zur Kostenoptimierung nutzen kann/soll).

Das macht mich einerseits sehr glücklich und lässt mich ein bisschen zuversichtlicher in die Zukunft blicken und hoffen, dass ich einmal nicht Flaschen sammeln oder kriminell werden muss, um über die Runden zu kommen, aber ich bin insgesamt enttäuscht, denn ein Häuschen dort, wo es auch IT-Jobs gibt, kann ich mir subjektiv nicht leisten ohne fast komplett auf andere Altersvorsorge zu verzichten. Ich würde ein Haus gerne wie ein Auto behandeln (kaufen, nutzen, dann zügig weiterverkaufen, wenn ich umziehe) aber die (Kaufneben-)Kosten sind dafür in Deutschland unmöglich hoch, das geht nicht.

Es ist auch scheißbeängstigend, denn ich habe schon soviel mehr als die meisten "Mittelschichtsleute" und bin dennoch noch so (relativ) arm, was finanzielle Sicherheit betrifft, denn auf staatliche Absicherung und Leistungen in 40 Jahren kann man denke ich pfeifen bzw. ist es wie im Lotto, ob da was abfällt. Lieber nicht darauf verlassen. Ich wieß nicht, wie Leute ohne Immobilienerbe und mit weniger Einkommen in Deutschland noch klarkommen.

Ich möchte in den nächsten Jahren mein Einkommen irgendwie auf 100-150k steigern, notfalls durch Wegzug aus Deutschland, idealerweise aber durch Aufstieg in eine Teamlead-Position. Das wird ein Hauptprojekt ab August; die nötige Seniorität habe ich mittlerweile. Passives Einkommen -- ich habe einige Projekte -- lässt sich vielleicht auch von 5-10 EUR/Monat irgendwie hochschrauben. Mal sehen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Hatte mit 30ig rd. 5,5 Mio Reinvermögen davon Mio. EUR 5 in Immobilien (Erbe - daher keine eigene Leistung).
Angespart / erarbeitet rd. 500 TEUR im Wesentlichen seit ich 15 war immer die Hälfte der Einnahmen in Fondsparpläne angelegt die sich sehr gut entwickelt haben, ab Mitte 20ig dann auch gut verdient und weiter gespart.

Mittlerweile guter Nettoverdienst von EUR 5000 im Monat zzgl. Mieteinnahmen von rd. 16.000 im Monat (vor Steuern), meine Frau hat einen ähnlichen Nettoverdienst, haben also die sehr priviligierte Situation immer noch sehr viel sparen zu können (aktuell 6.000 mtl.) parallel aber auch sehr gut leben können.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich habe noch 1,5 Jahre bis ich 30 bin und verdiene 75k als Angestellter in den neuen Bundesländern. Habe eine ETW mit 3 Z. und 125qm, komplett modernisiert. Die ETW wird mtl. abbezahlt, ist ca. 250k wert. Bereits bezahlte Rechnungen aus der Modernisierung und Tilgung belaufen sich auf 65k, also würde ich das zu meinem „AV“ zählen. Meine Aktien sind aktuell 10k schwer, allerdings habe ich erst zur Krise angefangen zu investieren.
Wenn nichts unvorhergesehenes passiert bin ich mit 30 also auch ca. 100k schwer mit ca. 30k Cashanteil.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Hatte mit 30ig rd. 5,5 Mio Reinvermögen davon Mio. EUR 5 in Immobilien (Erbe - daher keine eigene Leistung).
Angespart / erarbeitet rd. 500 TEUR im Wesentlichen seit ich 15 war immer die Hälfte der Einnahmen in Fondsparpläne angelegt die sich sehr gut entwickelt haben, ab Mitte 20ig dann auch gut verdient und weiter gespart.

Mittlerweile guter Nettoverdienst von EUR 5000 im Monat zzgl. Mieteinnahmen von rd. 16.000 im Monat (vor Steuern), meine Frau hat einen ähnlichen Nettoverdienst, haben also die sehr priviligierte Situation immer noch sehr viel sparen zu können (aktuell 6.000 mtl.) parallel aber auch sehr gut leben können.

Also ihr habt 16k Mieteinnahmen und 10k Nettogehälter und spart 6k im Monat?
Also feuert ihr ca 12k raus?
Ich mein ihr könnt es euch leisten, ich würde aber dennoch gerne wissen für was man so 12k im Monat eig. ausgeben kann wenn man kein Haus oä abbezahlt.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Habe momentan 30k in Aktien/ETFs und bin 25, plane ca. 10000€ pro Jahr zu sparen, das wären dann also 80k ohne Rendite. Insofern erhoffe ich mir, mit 30 bei ca. 120k zu sein.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Witziges Thema für mich. Kurze Antwort: 0€
Lange antwort: ich schließe gerade meinen PhD in Financial Engineering ab und werde nächsten monat 30. Bisher war ich bis auf Praktika und Werkstudentenstellen also nur an der Uni.
Ich habe meinen PhD an einer der top Unis im asiatischen Ausland gemacht. Wenn ich die Zahlen hier so sehe denke ich mir: kurzfristig gesehen hat das alles gar keinen Sinn gemacht. Jedoch werde ich jetzt ebenfalls in Asien in einer management position bei einem big tech Unternehmen einsteigen und dort zum Start ca 110k Euro all in verdienen. Daher sehe ich meine 0 Euro auf dem Konto nicht so eng. Vor allem weil ich während meines PhD Programms hier die beste Zeit meines Lebens hatte

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 29.06.2020:

Das macht mich einerseits sehr glücklich und lässt mich ein bisschen zuversichtlicher in die Zukunft blicken und hoffen, dass ich einmal nicht Flaschen sammeln oder kriminell werden muss, um über die Runden zu kommen, aber ich bin insgesamt enttäuscht, denn ein Häuschen dort, wo es auch IT-Jobs gibt, kann ich mir subjektiv nicht leisten ohne fast komplett auf andere Altersvorsorge zu verzichten. Ich würde ein Haus gerne wie ein Auto behandeln (kaufen, nutzen, dann zügig weiterverkaufen, wenn ich umziehe) aber die (Kaufneben-)Kosten sind dafür in Deutschland unmöglich hoch, das geht nicht.

****
Es wäre super, wenn die Häuser heute nur die Hälfte kosten würden, wenn man keinerlei Eigenkapital mitbringen müsste und die zu zahlende Rate auf der Höhe der Inflation liegen würde.

Das alles ist aber auch heute schon möglich und nennt sich: Miete.

Nebeneffekte: Die ganzen Einmalkosten bei Kauf und Verkauf spart man sich, man hat eine hohe Flexibilität und idR Null Stress und nahezu Null Arbeit.

Die einzige Kunst ist die, dass man das als Mieter gesparte Geld dann halt auch tatsächlich investiert. Machst Du das mit halbwegs Glück und Geschick kaufst Du das Haus in 20 Jahren in Cash, wenn Du dann immer noch unbedingt eins haben willst (rentieren wird es sich auch dann nicht)

Es gibt nur wenige Regionen, in denen das derzeit nicht gilt.

MfG

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Was soll denn hier das Ziel sein?
Ich bin 28 und habe erst seit diesem Jahr angefangen zu arbeiten.
Habe das Studentenleben genossen und mich selbst persönlich weiterentwickelt.
Meine Rücklagen beliefen sich ab Berufsbeginn ca. 200€ :D
Kannst dir jetzt denken wie viel ich bis 30 sparen kann.
Und, was jetzt? Ich habe gelebt. Die 200k mehr nimmst du jetzt auch nicht mit ins Grab, aber an die Erlebnisse erinnert man sich.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

am ende des tages ist es einfach so, dass die Gehälter im Keller sind. Fertig. Leistung lohnt sich in Deutschland einfach nicht mehr und die paar Euro die man mehr hat sind einfach dahin... was glaubt ihr denn, warum soviele den Job wechseln. Selbst als SAP Berater mit 70k in FFM reicht es alleine nur für eine 1 Zimmer Wohnung und mehr nicht. Eigentum oder Haus sind gar nicht möglich.
...
Es ist ein Armutszeugnis und es muss sich was ändern, ansonsten braucht sich keiner zu beschweren, dass es einfach nicht mehr funktioniert.

Das passt schon so.

Wer als 08/15 Akademiker wie Du oder ich nen 1000nder im Monat zur Seite legen kann ist doch prima dabei, iauch wenn es nicht für das Haus in München reicht.

Das ist ein gutes Leben und war es schon immer.

Ich gehe in den Supermarkt und kaufe mir, was auch immer mich dort anlacht. Ein spontaner Kauf für 100 Euro? Da denk ich nicht mal drüber nach. Ein 1000 Euro Ausgabe fürs Hobby? Schläft man mal ne Nacht drüber.

Damit sind wir in diesem Land zwar nicht reich, aber sehr wohl privilegiert, auf der Welt sowieso.

Unsere Gesellschaft funktioniert nicht, wenn es nur noch Könige gibt, die nach 10 Jahren Beruf dann mit einem Millionendepot und 3 Immonilien für den Rest des Lebens ausgesorgt haben.

Unser Einkommen reicht aus, um damit ein gutes Leben führen zu können, aber halt auch eine ganze Weile arbeiten zu müssen. Ob man jetzt mit 60 in Rente geht, mit Disziplin und Glück sich nach 30 Jahren das Millionendepot zur Vererben zusammen spart, sich das Eigenheim abspart oder das Geld lieber für teure Autos oder Reisen ausgibt kann jeder frei wählen, unser Einkommen ermöglicht sehr wohl verschiedene Lebensmodelle.

Nur "Reichtum für Alle" ist eben nicht drin.

Das ist es aber auch nicht in anderen Nationen. Dort wo viele sehr reich werden passiert das auf Kosten anderer, entweder im eigenen Land oder in einem fremden.

Auch wir sind Profiteuer der Globalisierung. Für eine Stunde im Büro die Maus herum schubsen arbeitet im Kongo ein anderer 100 Stunden in der Mine, um die Metalle für mein spottbilliges Smartphone aus der Erde zu graben.

Einfach mal den Blick aus der eigenen Filterblase wagen!

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Ganz so extrem würde ich es nicht sehen. Allerdings gebe ich dir recht, dass das Nettoeinkommen teilweise echt schlecht ist (im Ländervergleich), weil einfach die Steuer- und Abgabenlast so immens hoch ist.

Knapp 19% unseres Lohns landet in einem umlagenbasierten Rentensystem
Knapp 15% unseres Lohns landen in einer Krankenversicherung für alle.

Die Steuern finanzieren mit weiteren 100 Milliarden eben dieses Rentensystem und dann eben so Dinge wie preiswerte Hochschulbildung für alle.

Man kann andere Modelle bevorzugen, ich bin zufrieden so wie es ist. Im Moment zahle ich da natürlich auch massiv drauf, aber mein Vater hatte z.B. vor 25 Jahren Knochenkrebs und unterm Strich dürfte seine sehr langwierige Behandlung in der Größenordnung um 1 Million Euro gekostet haben.
Das hätte er schlichtweg nicht aus eigener Tasche bezahlen können.
Wenn ich einen Wunsch frei habe wünsche ich mir, dass ich mein Leben lang gerne nur für andere ins Gesundheitssystem einzahle und es niemals brauchen werde und dafür bis 100 Geld aus dem Rententopf bekomme :-)

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Zur Erheiterung.

Mit 21 war ich als Soldat fertig und hatte so 30k€. Zu dem Zeitpunkt war der Aktienboom am neuen Markt, das Vermögen wuchs bis zum Crash 2000, da war ich grad auf großer Reise und hab's nicht mal mitbekommen.
Mit 30 habe ich dann schlussendlich nach 1 1/2 Studiengängen das Arbeiten angefangen, im Osten der Republik und mein Vermögen war noch bei vielleicht 5k€.
Zu dem Zeitpunkt sah der Arbeitsmarkt gerade zappenduster aus, mein Einstiegsgehalt als Dipl. Ing war 32k€ (brutto!)
Jetzt sind 12 Jahre vergangen, ich bin 42 und ich verdiene 74k€ brutto.
Mein Vermögen liegt so um die 100k€. Die Aktienboom der 2010er Jahre habe ich blöderweise weitgehend verpasst. Ca 30k€ des Geldes liegen (vor Steuer) in eine betr. Altersvorsorge mit 2,25% Mindestverzinsung, die sind quasi bis zur Rente nicht sinnvoll nutzbar. (ob das überhaupt eine sinnvolle Altersvorsorge ist kann man anzweifeln, am sinnvollsten ist aber immer noch sie wenigstens nicht aufzulösen).

Unterm Strich wäre deutlich mehr möglich gewesen mit höherer Sparquote und Invest in ETFs, aber im nachhinein ist man halt immer schlauer. So ging stattdessen viel Geld für Reisen und Konsum drauf.
Die Reisen und Aktivitäten bereue ich in keinster Weise, vom Konsum liegt vieles jetzt in der Wohnung herum und ich frage mich, wieso ich dafür eigentlich mal so viel Geld bezahlt habe.

Trotzdem ist es ein sehr angenehmes Leben, das ich so führe. "Finanzielle Freiheit" mit 40 bekomme ich nicht hin, auch nicht mit 50, aber was auf meinen Level sehr wohl möglich ist ist die Altersvorsorge auf sicherere Beine zu stellen und die Abhängigkeit vom Einkommen deutlich zu reduzieren.

Ich versuche zu diesem Zweck meinen Lebensstandard derzeit experimentell auf Ausgaben um die 2000€/Monat zu drücken, um zu schauen, ob mir das (inflationsbereinigt) dauerhaft genügen kann.

Neben dem Geld ist nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben auch die Gesundheit sehr wichtig und die sozialen Kontakte. Die Arbeit nimmt schon viel Zeit ein im Leben, da braucht man auch viele Aktivitäten drum herum, damit man nicht in ein "Loch" fällt.

Die Zahl auf dem Konto selbst ist (hoffentlich!) beruhigend, hat aber erstmal für sich keinen Nutzen, außer man will sie vererben. Es braucht in meinen Augen auch einen gewissen plan, was man mit dem Geld dann eigentlich mal anfangen will, das man sich so zusammen spart.

Ich rate aus heutiger Sicht davon ab, das "gute Leben" immer weiter nach hinten zu verschieben sondern stattdessen nicht zu vergessen, das Leben auch heute schon zu genießen.

MfG

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Knapp 19% unseres Lohns landet in einem umlagenbasierten Rentensystem
Knapp 15% unseres Lohns landen in einer Krankenversicherung für alle.

Die Steuern finanzieren mit weiteren 100 Milliarden eben dieses Rentensystem und dann eben so Dinge wie preiswerte Hochschulbildung für alle.

Man kann andere Modelle bevorzugen, ich bin zufrieden so wie es ist. Im Moment zahle ich da natürlich auch massiv drauf, aber mein Vater hatte z.B. vor 25 Jahren Knochenkrebs und unterm Strich dürfte seine sehr langwierige Behandlung in der Größenordnung um 1 Million Euro gekostet haben.
Das hätte er schlichtweg nicht aus eigener Tasche bezahlen können.
Wenn ich einen Wunsch frei habe wünsche ich mir, dass ich mein Leben lang gerne nur für andere ins Gesundheitssystem einzahle und es niemals brauchen werde und dafür bis 100 Geld aus dem Rententopf bekomme :-)

Dem kann ich nur zustimmen. Ich selbst bin in der "komfortablen" Lage mit Höchstsatz besteuert zu werden, würde mich aber definitiv nicht beschweren. Da ich selbst einen schweren Krankheitsfall mit Frührente in der Familie habe (Herz-Kreislauf trotz gesunder Lebensweise) und die Kosten einer Leukämie-Behandlung für meine minderjährige Cousine kenne. Aber jedem sei es gegönnt in ein System a la USA auszuwandern und zu versuchen solche Kosten selbst zu tragen, auch wenn es einem selbst unwahrscheinlich erscheinen mag selbst einmal von solchen Schicksalsschlägen betroffen zu sein.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Alter: 24
Ort: FFM
Beruf: Finance (aktuell berufsbegleitend noch M.Sc.)
Gehalt: aktuell ~2.200 netto (TG8/7), Einstiegsangebot zu ~70k brutto (All-In) vorliegen
Vermögen: ~10k (5k TG + 3.5k Depot)
Sparrate: ~900-1000€

Kurzfristiges Ziel: 10k für mein kommendes Auslandssemester um die wahrscheinlich einmalige Zeit dort möglichst unbeschwert und voll auskosten zu können.

Mittelfristiges Ziel: 150k mit 30 zu knacken und meinen Eltern einen schönen Alterswohnsitz und verpasste Reisen zu finanzieren - da ich selbst aus bescheidenen Verhältnissen komme und sie auf einiges verzichtet haben um mir meinen Weg zu ermöglichen.
Ob das nun eine "clevere" Investition ist, das Geld für solchen Konsum oder ein Haus in der strukturschwachen Pampa auszugeben, ist mir relativ schnuppe - sie sollen noch was davon haben, bevor sie zu alt sind solche Dinge zu noch vollumfänglich zu erleben.

Langfristiges Ziel ist es genügend Eigenkapital aufzubauen (je nachdem wie viel nach genannter Idee noch übrig ist), um sich möglichst früh in den 30ern selbstständig zu machen. Mit viel Glück und der passenden Partnerin dann die finanzielle Unabhängigkeit vor 50 anstreben.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Knapp 19% unseres Lohns landet in einem umlagenbasierten Rentensystem
Knapp 15% unseres Lohns landen in einer Krankenversicherung für alle.

Wobei das ehrlich gesagt ja nur bis zur Beitragsbemessungsgrundlage gilt. Wenn Du gut verdienst sind es dann eher 5-10 Prozent jeweils. Wenn Du Dich dann noch privat krankenversicherst geht es noch deutlich günstiger..

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Hatte mit 30ig rd. 5,5 Mio Reinvermögen davon Mio. EUR 5 in Immobilien (Erbe - daher keine eigene Leistung).
Angespart / erarbeitet rd. 500 TEUR im Wesentlichen seit ich 15 war immer die Hälfte der Einnahmen in Fondsparpläne angelegt die sich sehr gut entwickelt haben, ab Mitte 20ig dann auch gut verdient und weiter gespart.

Mittlerweile guter Nettoverdienst von EUR 5000 im Monat zzgl. Mieteinnahmen von rd. 16.000 im Monat (vor Steuern), meine Frau hat einen ähnlichen Nettoverdienst, haben also die sehr priviligierte Situation immer noch sehr viel sparen zu können (aktuell 6.000 mtl.) parallel aber auch sehr gut leben können.

Also ihr habt 16k Mieteinnahmen und 10k Nettogehälter und spart 6k im Monat?
Also feuert ihr ca 12k raus?
Ich mein ihr könnt es euch leisten, ich würde aber dennoch gerne wissen für was man so 12k im Monat eig. ausgeben kann wenn man kein Haus oä abbezahlt.

Es gehen noch mal 3k in die Rücklagen für die Häuser (seh ich nicht als sparen an da es zur lfd. Instandhaltung dient) da immer mal wieder größere Reparaturen anstehen. Dann sind wir noch bei rd. 9k - größere Ausgaben sind halt Autos ( 3 Stück insg. ca. 2,5k), einkaufen / Restaurant (ca. 2,5k), sonstige Einkäufe, wie Klamotten/ Schmuck/Uhren (ca. 1k), Reisen (ca.3k) - sind halt Durchschnittswerte, ich sammel Vintage Uhren, da kommt schnell mal ein höherer Betrag raus und für die Reisen kann man auch leicht viel Geld ausgeben (teure Hotels, Business/First-Flüge...). Geht mit dem entsprechenden Standard ohne Probleme, mir ist auch bewusst, dass wir sehr luxuriös leben. Wir arbeiten beide viel und nutzen die gemeinsame Zeit halt und wollen dann keine "Kompromisse" eingehen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Hatte mit 30ig rd. 5,5 Mio Reinvermögen davon Mio. EUR 5 in Immobilien (Erbe - daher keine eigene Leistung).
Angespart / erarbeitet rd. 500 TEUR im Wesentlichen seit ich 15 war immer die Hälfte der Einnahmen in Fondsparpläne angelegt die sich sehr gut entwickelt haben, ab Mitte 20ig dann auch gut verdient und weiter gespart.

Mittlerweile guter Nettoverdienst von EUR 5000 im Monat zzgl. Mieteinnahmen von rd. 16.000 im Monat (vor Steuern), meine Frau hat einen ähnlichen Nettoverdienst, haben also die sehr priviligierte Situation immer noch sehr viel sparen zu können (aktuell 6.000 mtl.) parallel aber auch sehr gut leben können.

Also ihr habt 16k Mieteinnahmen und 10k Nettogehälter und spart 6k im Monat?
Also feuert ihr ca 12k raus?
Ich mein ihr könnt es euch leisten, ich würde aber dennoch gerne wissen für was man so 12k im Monat eig. ausgeben kann wenn man kein Haus oä abbezahlt.

Es gehen noch mal 3k in die Rücklagen für die Häuser (seh ich nicht als sparen an da es zur lfd. Instandhaltung dient) da immer mal wieder größere Reparaturen anstehen. Dann sind wir noch bei rd. 9k - größere Ausgaben sind halt Autos ( 3 Stück insg. ca. 2,5k), einkaufen / Restaurant (ca. 2,5k), sonstige Einkäufe, wie Klamotten/ Schmuck/Uhren (ca. 1k), Reisen (ca.3k) - sind halt Durchschnittswerte, ich sammel Vintage Uhren, da kommt schnell mal ein höherer Betrag raus und für die Reisen kann man auch leicht viel Geld ausgeben (teure Hotels, Business/First-Flüge...). Geht mit dem entsprechenden Standard ohne Probleme, mir ist auch bewusst, dass wir sehr luxuriös leben. Wir arbeiten beide viel und nutzen die gemeinsame Zeit halt und wollen dann keine "Kompromisse" eingehen.

16k Mieteinnahmen, 10k Nettogehalt und 6k Sparen sind 20k Konsum pro Monat.

Schön, dass du die 12k Konsum mit Vintage Uhren erklärt hast. Irgendwie unglaubwürdig, dass dir die 8k Differenz nicht aufgefallen sind.

Geht euch da irgendwie einer ab, wenn ihr von solchen Lebensstilen faselt?

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

36k im Jahr für Reisen, 30k für essen

Ja das kann man definitiv als Luxus bezeichnen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

16k Mieteinnahmen, 10k Nettogehalt und 6k Sparen sind 20k Konsum pro Monat.

Schön, dass du die 12k Konsum mit Vintage Uhren erklärt hast. Irgendwie unglaubwürdig, dass dir die 8k Differenz nicht aufgefallen sind.

Geht euch da irgendwie einer ab, wenn ihr von solchen Lebensstilen faselt?

Die 16k sind vor Steuern sagte er.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

Das ist halt ein von Steuerflüchtlingen, Kriminellen und Diktatoren subventioniertes System. Klar dass es bevorteilt ist.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Mit 30 Jahren hatte ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin zusammen ca. 80.000€ angespart. Die Hälfte davon kam durch den Verkauf eines aufbereiteten Oldtimers. Da hatte ich zwei Jahre dran gearbeitet. Wir sparten das Geld eigentlich für den Kauf einer Wohnung.

Meine Lebensgefährtin betrog mich und wir wollten uns trennen. Nur einen Tag später räumte sie neben dem Sparkonto auch unser gemeinsames Girokonto (inklusive Dispo fast 20.000€) leer und verschwand mit dem Nötigsten zu ihrer Schwester in die Schweiz.

Seit dem weiß ich dass man auch Eventualitäten mit einplanen sollte.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Das Problem bei uns ist, dass wir Einkommen überproportional besteuern, sodass sich wirkliche Leistung nicht mehr lohnt. Vermögen sind dagegen wenig besteuert.

Ein persönliches Beispiel:
Ich habe viel Zeit und Engagement in mein Studium gesteckt und verdiene ganz gut. Ein guter Freund hat eine Ausbildung gerade so durchgezogen und widmet den Großteil seiner Zeit Partys und Kiffen. Er hat zwei Wohnungen geerbt und eine davon bewohnt er und die andere wird vermietet. Steuern musste er keine zahlen. Ohne selbst Miete zu zahlen und mit den zusätzlichen Mieteinnahmen steht er finanziell viel besser da als ich. Selbst eine solche Immobilie werde ich vermutlich nie besitzen können.

Ich weiß jetzt werden alle wieder mit Neiddebatte und co. kommen, aber ich finde das insgesamt unfair und zutiefst leistungsfeindlich. Für mich widerspricht das allem, was ich als liberal sehe. Die aktuelle Politik zementiert den Status Quo. Wer nicht irgendwelche Vermögenswerte erbt, hat Pech gehabt. Das ist sehr demotivierend.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

wo zahlt man dort 15%? Sind nicht 25-35%, natürlich kantonabhängig, realistischer?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Hatte mit 30 und 50h Woche seit meinem 23 Lebensjahr so ziemlich genau 150.000 auf dem Konto gehabt. In meiner Heimatstadt fangen Reihenhäuser aus den 90ern mit ca. 250qm Grundstück im Randbezirk der Stadt ab 500.000 an. Zustand renovierungsbedürftig, jedoch keine Kernsanierung.

Möchte mich bei der Politik für die Preisexplosion bedanken. Hätte ich einfach vor 10 Jahren nach dem Studium ohne EK gekauft und hätte keinen einzigen Tag gearbeitet, wäre ich mit 30 doppelt so reich...

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Hatte mit 30 und 50h Woche seit meinem 23 Lebensjahr so ziemlich genau 150.000 auf dem Konto gehabt. In meiner Heimatstadt fangen Reihenhäuser aus den 90ern mit ca. 250qm Grundstück im Randbezirk der Stadt ab 500.000 an. Zustand renovierungsbedürftig, jedoch keine Kernsanierung.

Möchte mich bei der Politik für die Preisexplosion bedanken. Hätte ich einfach vor 10 Jahren nach dem Studium ohne EK gekauft und hätte keinen einzigen Tag gearbeitet, wäre ich mit 30 doppelt so reich...

Rechne das mal bitte vor, wie du ohne einen Tag Arbeit bei dem doppelten Vermögen gelandet wärst und dabei deinen Lebenshaltungskosten und Kosten des Haus finanziert hättest.

Oder geht es hier nicht im Fakten, sondern um gefühlte Realität?

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Hatte mit 30 und 50h Woche seit meinem 23 Lebensjahr so ziemlich genau 150.000 auf dem Konto gehabt. In meiner Heimatstadt fangen Reihenhäuser aus den 90ern mit ca. 250qm Grundstück im Randbezirk der Stadt ab 500.000 an. Zustand renovierungsbedürftig, jedoch keine Kernsanierung.

Möchte mich bei der Politik für die Preisexplosion bedanken. Hätte ich einfach vor 10 Jahren nach dem Studium ohne EK gekauft und hätte keinen einzigen Tag gearbeitet, wäre ich mit 30 doppelt so reich...

Und hättest du vor 10 Jahren 10000€ in FANG und Tesla investiert, dann wärst du reicher.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Werde dieses Jahr 30 und perspektivisch ein Vermögen von 12.000 Euro haben.
Hintergrund: Hatte mit Anfang 20 nach längerer Krankheit komplett den Jobeinstieg/Studium verpasst. Hole eben alles mühsam nach und da ging echt viel Zeit/Geld "verloren".

Aber das juckt mich kaum. Ich bin froh, dass ich wieder gesund bin und weiß nicht wie lange das hält. Daher zählt das Jetzt!
Habe ne wunderbare Frau, ausreichend große Wohnung und genug für Hobbys/Reisen.

Wenn man Top Verdiener ist kann man gerne die Tausender sparen. Aber realistisch ist es doch sehr durchwachsen und es bleibt nicht so viel übrig, wenn man leben will. Ich hab's erlebt: Du weißt nie wann es vorbei ist.

Dennoch sollte man den Härtefall abdecken:

Auszug aus meinem Umfeld:

Freund A - 33 Jahre - Konto +/- 200 €

Freund B - 30 Jahre - 60TEUR Rücklagen + Immobilie

Freund C - 32 Jahre - Dispo -1500 € (wird am Jahresende mit Weihnachtsgeld ausgeglichen)

Freund D - 33 Jahre - ca. 400TEUR + 2 Immos in Grossstadt

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Hatte mit 30 und 50h Woche seit meinem 23 Lebensjahr so ziemlich genau 150.000 auf dem Konto gehabt. In meiner Heimatstadt fangen Reihenhäuser aus den 90ern mit ca. 250qm Grundstück im Randbezirk der Stadt ab 500.000 an. Zustand renovierungsbedürftig, jedoch keine Kernsanierung.

Möchte mich bei der Politik für die Preisexplosion bedanken. Hätte ich einfach vor 10 Jahren nach dem Studium ohne EK gekauft und hätte keinen einzigen Tag gearbeitet, wäre ich mit 30 doppelt so reich...

Rechne das mal bitte vor, wie du ohne einen Tag Arbeit bei dem doppelten Vermögen gelandet wärst und dabei deinen Lebenshaltungskosten und Kosten des Haus finanziert hättest.

Oder geht es hier nicht im Fakten, sondern um gefühlte Realität?

Ich denke dass sich die Immobilienpreise binnen 10 Jahren in den meisten Städten verdoppelt haben und du mit 150.000EK und Preisen von 500.000 absolut schlechter stehst als mit 10.0000 EK und 250.000 ist keine gefühlte Realität sondern in jeder Lokalzeitung nachlesbar. Aber ja, würde man es tatsächlich durchziehen und die 10 Jahre nicht arbeiten, du hättest am Ende nicht das doppelte vermögen bzw. je nach Konsumvermögen auf gleichem Niveau auch gar nichts mehr . Du hättest aber auch seit 10 Jahren rund 2.500 Arbeitsstunden pro Jahr gespart oder auf 10 Jahre rund 25.000 Arbeitsstunden oder 3 Jahre deines Lebens nicht für die Arbeit opfern müssen. Du hättest auch einen 35h IGM Job annehmen können oder einfach 20h in Teilzeit arbeiten können.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

wo zahlt man dort 15%? Sind nicht 25-35%, natürlich kantonabhängig, realistischer?

Nein! Meine Abgaben in Zürich sind ziemlich genau bei 15%. Und in Zug, Schwyz etc. nochmal deutlich niedriger.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Die Schweiz darfst Du einfach niemals mit Deutschland vergleichen. Die Sonderstellung der Schweiz ist so drastisch, dass es so ein System in DE niemals geben wird.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

Knapp 19% unseres Lohns landet in einem umlagenbasierten Rentensystem
Knapp 15% unseres Lohns landen in einer Krankenversicherung für alle.

Wobei das ehrlich gesagt ja nur bis zur Beitragsbemessungsgrundlage gilt. Wenn Du gut verdienst sind es dann eher 5-10 Prozent jeweils. Wenn Du Dich dann noch privat krankenversicherst geht es noch deutlich günstiger..

Ob das Geld für KV oder Steuern draufgeht ist letztlich egal. Es ist weg.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Die Schweiz darfst Du einfach niemals mit Deutschland vergleichen. Die Sonderstellung der Schweiz ist so drastisch, dass es so ein System in DE niemals geben wird.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

Na, das versucht man dir einzureden. Vor +20 Jahren sind die deutschen in die Schweiz zum Einkaufen gefahren und nicht umgekehrt (und damals hat der Schweizer Bankensektor noch gut verdient). Nicht wenige Schweizer haben sich auch mit DM abgesichert. Ebenso hat der deutsche Hilfsarbeiter im Italienurlaub mit den Mark wedeln können.

Du kannst in DE kaum 10 km fahren ohne an diversen Konzernen und KMUs vorbei zu kommen, dennoch zieht uns manch Agrarland in Sachen Vermögensbildung ab... Klar, das risikoaverse Sparverhalten ist ein Faktor. Zusammenfassend würde ich aber behauptetn die Mittelschicht hat mit dem Euro massiv an Kaufkraft und damit Wohlstand verloren.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich möchte ebenfalls gerne 100k bis 30 ansparen, aber das ist ein super Kommentar den man immer im Hinterkopf behalten muss. Nicht dass das sparen verwerflich ist, aber die Mittelschicht in Dt ist schon Top 5% weltweit. Daher einfach Mal dankbar sein.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

am ende des tages ist es einfach so, dass die Gehälter im Keller sind. Fertig. Leistung lohnt sich in Deutschland einfach nicht mehr und die paar Euro die man mehr hat sind einfach dahin... was glaubt ihr denn, warum soviele den Job wechseln. Selbst als SAP Berater mit 70k in FFM reicht es alleine nur für eine 1 Zimmer Wohnung und mehr nicht. Eigentum oder Haus sind gar nicht möglich.
...
Es ist ein Armutszeugnis und es muss sich was ändern, ansonsten braucht sich keiner zu beschweren, dass es einfach nicht mehr funktioniert.

Das passt schon so.

Wer als 08/15 Akademiker wie Du oder ich nen 1000nder im Monat zur Seite legen kann ist doch prima dabei, iauch wenn es nicht für das Haus in München reicht.

Das ist ein gutes Leben und war es schon immer.

Ich gehe in den Supermarkt und kaufe mir, was auch immer mich dort anlacht. Ein spontaner Kauf für 100 Euro? Da denk ich nicht mal drüber nach. Ein 1000 Euro Ausgabe fürs Hobby? Schläft man mal ne Nacht drüber.

Damit sind wir in diesem Land zwar nicht reich, aber sehr wohl privilegiert, auf der Welt sowieso.

Unsere Gesellschaft funktioniert nicht, wenn es nur noch Könige gibt, die nach 10 Jahren Beruf dann mit einem Millionendepot und 3 Immonilien für den Rest des Lebens ausgesorgt haben.

Unser Einkommen reicht aus, um damit ein gutes Leben führen zu können, aber halt auch eine ganze Weile arbeiten zu müssen. Ob man jetzt mit 60 in Rente geht, mit Disziplin und Glück sich nach 30 Jahren das Millionendepot zur Vererben zusammen spart, sich das Eigenheim abspart oder das Geld lieber für teure Autos oder Reisen ausgibt kann jeder frei wählen, unser Einkommen ermöglicht sehr wohl verschiedene Lebensmodelle.

Nur "Reichtum für Alle" ist eben nicht drin.

Das ist es aber auch nicht in anderen Nationen. Dort wo viele sehr reich werden passiert das auf Kosten anderer, entweder im eigenen Land oder in einem fremden.

Auch wir sind Profiteuer der Globalisierung. Für eine Stunde im Büro die Maus herum schubsen arbeitet im Kongo ein anderer 100 Stunden in der Mine, um die Metalle für mein spottbilliges Smartphone aus der Erde zu graben.

Einfach mal den Blick aus der eigenen Filterblase wagen!

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Das Problem bei uns ist, dass wir Einkommen überproportional besteuern, sodass sich wirkliche Leistung nicht mehr lohnt. Vermögen sind dagegen wenig besteuert.

Ein persönliches Beispiel:
Ich habe viel Zeit und Engagement in mein Studium gesteckt und verdiene ganz gut. Ein guter Freund hat eine Ausbildung gerade so durchgezogen und widmet den Großteil seiner Zeit Partys und Kiffen. Er hat zwei Wohnungen geerbt und eine davon bewohnt er und die andere wird vermietet. Steuern musste er keine zahlen. Ohne selbst Miete zu zahlen und mit den zusätzlichen Mieteinnahmen steht er finanziell viel besser da als ich. Selbst eine solche Immobilie werde ich vermutlich nie besitzen können.

Ich weiß jetzt werden alle wieder mit Neiddebatte und co. kommen, aber ich finde das insgesamt unfair und zutiefst leistungsfeindlich. Für mich widerspricht das allem, was ich als liberal sehe. Die aktuelle Politik zementiert den Status Quo. Wer nicht irgendwelche Vermögenswerte erbt, hat Pech gehabt. Das ist sehr demotivierend.

Das mag alles sein und ist in deinem Fall sicher nicht schön. Dein Freund hatte halt Glück, aber das wird sicherlich nicht sein ganzes Leben so weiter gehen. Auch zwei Wohnungen sind schnell verbraucht, wenn man sich sein Leben damit finanziert und selbst nichts reißt. Da fehlt dann die Kohle für ne Renovierung und dann nimmt nach 20 Jahren der Wert auch deutlich ab. Spätestens nach 45 wenn die Rente ansteht und die beiden Buden komplett Schrott sind. Klar kann er wiederum Glück haben, dass die Wohnungen weiter im Wert steigen und ausgleichen, dass er die Kohle komplett verlebt. Aber das ist auch nur in wenigen Regionen zu erwarten, der Boom geht immer irgendwann zuende

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Seltsam die JubelSchweizer hier. Wie wär es einmal über erforderliche Korrekturen nachzudenken bevor die Wirtschaftsförderung hier Werbotschaften für deutsche Fachkräften unterbringt? Die Schweiz geht in der Regel nur für paar wenige Jahre und jüngere kinderlose Singels, dort auf Dauer leben lohnt aber nicht (Eigentum, Kinder, Arbeitsplatzsicherheit, Absicherung für Krankheit und Alter).

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Ich habe Stand heute (bin fast 25) ca. 30k angespart. Spare aktiv also ETF Aktien etc. 750€ p.M., zusätzlich leg ich noch 250 auf ein anderes Konto weg für schlechte Zeiten. In 5 Jahren kommen also 60k dazu, mit Zins Rendite etc. würde ich gerne bei >120k sein. Gehaltssteigerungen mal außen vor gelassen.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Seltsam die JubelSchweizer hier. Wie wär es einmal über erforderliche Korrekturen nachzudenken bevor die Wirtschaftsförderung hier Werbotschaften für deutsche Fachkräften unterbringt? Die Schweiz geht in der Regel nur für paar wenige Jahre und jüngere kinderlose Singels, dort auf Dauer leben lohnt aber nicht (Eigentum, Kinder, Arbeitsplatzsicherheit, Absicherung für Krankheit und Alter).

Was ist mit HK, Singapur, Norwegen, Dubai ja sogar Australien hat niedrigere Steuern und x2-3 Netto Gehalt

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Man sollte sich mit positiven Beispielen vergleichen und nicht immer froh sein dass es anderen schlechter geht

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Absolut falsch. Die Schweiz war schon vor 100 Jahren das reichste Land Europas. Das BIP pro Kopf liegt seit 1970 nahezu konstant knapp unterm Faktor 2x verglichen mit Deutschland.

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

Die Schweiz darfst Du einfach niemals mit Deutschland vergleichen. Die Sonderstellung der Schweiz ist so drastisch, dass es so ein System in DE niemals geben wird.

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

An die ganzen Zufriedenen hier: ja, in DE sind wir privilegiert. Aber wenn ich mir anschaue, dass man in der Schweiz mit 15% Steuern- und Abgaben ein ähnliches Sozialsystem plus bessere Infrastruktur als in Deutschland mit knapp 50% Steuern und Abgaben bekommt - dann läuft gewaltig was falsch.

Na, das versucht man dir einzureden. Vor +20 Jahren sind die deutschen in die Schweiz zum Einkaufen gefahren und nicht umgekehrt (und damals hat der Schweizer Bankensektor noch gut verdient). Nicht wenige Schweizer haben sich auch mit DM abgesichert. Ebenso hat der deutsche Hilfsarbeiter im Italienurlaub mit den Mark wedeln können.

Du kannst in DE kaum 10 km fahren ohne an diversen Konzernen und KMUs vorbei zu kommen, dennoch zieht uns manch Agrarland in Sachen Vermögensbildung ab... Klar, das risikoaverse Sparverhalten ist ein Faktor. Zusammenfassend würde ich aber behauptetn die Mittelschicht hat mit dem Euro massiv an Kaufkraft und damit Wohlstand verloren.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Meine Lebensgefährtin betrog mich und wir wollten uns trennen. Nur einen Tag später räumte sie neben dem Sparkonto auch unser gemeinsames Girokonto (inklusive Dispo fast 20.000€) leer und verschwand mit dem Nötigsten zu ihrer Schwester in die Schweiz.

Wenn man schon nicht verheiratet ist dann sollte man auch vorsorgen, dass eine größere Summe nur von beiden Kontoinhaber zusammen abgehoben werden kann.

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WiWi Gast

Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

Oder man hat mehrere Konten:

  • "Fixausgaben" (Konto 1)
  • "Gehälter" (Konto 2)
  • "Taschengelder / freie Verfügung / Spaß / Urlaub (Konto 3)

WiWi Gast schrieb am 30.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Meine Lebensgefährtin betrog mich und wir wollten uns trennen. Nur einen Tag später räumte sie neben dem Sparkonto auch unser gemeinsames Girokonto (inklusive Dispo fast 20.000€) leer und verschwand mit dem Nötigsten zu ihrer Schwester in die Schweiz.

Wenn man schon nicht verheiratet ist dann sollte man auch vorsorgen, dass eine größere Summe nur von beiden Kontoinhaber zusammen abgehoben werden kann.

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Ob Vermögenswirksame Leistungen, Riester-Rente, Bausparen oder Aktienanlage: Finanzielle Vorsorge ist für jeden Berufseinsteiger ein wichtiges Thema. Wir zeigen, welche Anlageformen am günstigsten sind. Im zweiten Teil geht es um persönliche Faktoren, Vermögensstruktur und Liquidität.

Reichtum ungleich verteilt: Rekordhoch von 2043 Milliardären

Das Bild zeigt als Symbol für Reichtum und eine ungleiche Vermögensverteilung die riesen Luxus-Yacht eines Milliardärs.

Die Anzahl der Milliardäre stieg auf ein Rekordhoch von 2043 Milliardären. 82 Prozent des 2017 erwirtschafteten Vermögens floss in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Jeden zweiten Tage kam ein neuer Milliardär hinzu. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, profitieren dagegen nicht vom aktuellen Vermögenswachstum. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth 2018“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat.

Fondsvermögen von Depotbanken wächst 2018 um ein Prozent

Das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds ist 2018 um ein Prozent gestiegen. Insgesamt betreuten die 40 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2018 ein Vermögen von 2.079 Milliarden Euro.

DAI-Renditedreieck

Das Renditedreieck mit den DAX-Renditen der letzten 50 Jahre zeigt die langfristige Entwicklung der Aktienanlage in deutsche Standardwerte.

Das DAI-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts veranschaulicht die historische Renditeentwicklung der Geldanlage in Aktien. Das Rendite-Dreieck visualisiert die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren. Historisch betrachtet lagen die jährlichen Renditen für Anlagezeiträume von 20-Jahren im Schnitt bei rund 9 Prozent. Das eingesetzte Vermögen verdoppelte sich bei dieser Wertentwicklung etwa alle 8 Jahre.

Die besten Geldanlagen 2017: Toprenditen mit Aktien

Aktienbesitzer konnten sich 2017 über Toprenditen freuen. Wer am ersten Handelstag 2017 deutsche Standardaktien aus den DAX-Werten kaufte, konnte am Ende des ersten Handelstages 2018 eine Rendite aus Kursgewinnen und Dividenden von etwa elf Prozent verbuchen. Die Zinsen lagen im Jahr 2017 dagegen lediglich im Promille-Bereich.

Dividendenstudie 2017: Rekordausschüttung der 137 Dax-Unternehmen

Cover der FOM-Dividendenstudie 2017

Dividendenrekord - Die deutschen Börsenfirmen schütten im Jahr 2017 gut 46 Milliarden Euro an ihre Aktionärinnen und Aktionäre aus. Das sind neun Prozent mehr Dividenden als im Vorjahr 2016 und der höchste Wert seit dem Jahr 2008. Insgesamt zahlen 137 von den 160 in DAX, MDAX, TecDAX und SDAX vertretenen Unternehmen eine Dividende. Mehr als je zuvor.

Chatbots für Broker

Trading: Chatbots für Broker

Wie kann ein Conversational-User-Interface mit KI-Funktionalität die Ansprache, Konvertierung und Aktivierung von Tradern unterstützen? Evgeny Sorokin ist Leiter der R&D-Abteilung bei Devexperts, einem Entwickler von Handelsplattformen und Finanzmarktdaten-Lösungen. Er gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die Chatbots als neuer Kommunikationskanal bieten.

Die Mittelschicht in Deutschland ist stabil: Rund 40 Millionen Menschen zählen dazu

Knapp 48 Prozent der deutschen Bevölkerung zählt zur Mittelschicht – das sind rund 40 Millionen Menschen. Zur Mittelschicht zählen Alleinstehende mit durchschnittlichem Netto-Einkommen von 1.760 Euro pro Monat und Paare mit Kindern unter 14 Jahren von 3.690 Euro Einkommen. Wer 80 bis 150 Prozent davon zur Verfügung hat, zählt laut IW-Studie „Die Mittelschicht in Deutschland – vielschichtig und stabil“ zu dieser Kategorie.

Investment-Barometer 2017: Eigenheim, betriebliche Altersvorsorge und Gold attraktivste Geldanlagen

Beliebte Geldanlagen in Deutschland

Das Sparbuch sowie Tagesgeld- und Festgeldkonten bleiben nach wie vor die bewährte Geldanlage bei den deutschen Sparern. Aus dem Investment-Barometer 2017 des GfK Vereins geht auch hervor, dass viele daran denken, ihr Erspartes in Immobilien, betriebliche Altersvorsorge und Gold zu investieren. Aktien und Fonds gewinnen langsam ebenfalls an Attraktivität.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Geldanlage: Zehn Aktien-Tipps für Anleger

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

Schock für Sparer: EZB-Chef Draghi hat die Zinsen abgeschafft. Das Sparen mit Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch lohnt sich aktuell nicht mehr. Wer risikobereit ist, sollte seine Geldanlagen in Aktien investieren. Das berichtet der Bundesverband deutscher Banken und gibt zehn wertvolle Aktien-Tipps für Anleger.

Antworten auf Wie viel Vermögen hattet ihr/plant ihr mit 30 zu haben

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