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Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Ich möchte auf Basis der aktuellen Situation gerne eine Diskussion anstoßen, inwieweit ihr denkt, dass es zu relativen Machtverschiebungen zwischen Ländern kommen kann. Der deutschen Volkswirtschaft wird nachgesagt, dass man ca. 2022 wieder auf Vorkrisen-Niveau befinden könnte.

Es wird selbstverständlich Länder geben, die relativ betrachtet innerhalb der nächsten 5 Jahre von der Corona-Krise durch geeignete Maßnahmen, genügend Reserven, Demographie, etc. profitieren könnten und andere werden wirtschaftlich relativ das Nachsehen haben.

Welche Länder könnten aus eurer Sicht von dieser positiven / negativen Verschiebung der wirtschaftlichen Verhältnisse betroffen sein?

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

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Nicklas

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

Sehe ich auch so. Am meisten werden dritte Welt Länder betroffen sein denke ich

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Nicklas schrieb am 30.04.2020:

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

Sehe ich auch so. Am meisten werden dritte Welt Länder betroffen sein denke ich

Die haben schon vor der Krise nicht performt, da macht das keinen Riesenunterschied

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Profitieren werden abgehängte Industrienationen wie Deutschland, Frankreich und UK, da aufstrebende Schwellenländer (abgesehen von China) durch die Krise immens getroffen werden und sich aufgrund fehlender Reserven nicht so schnell erholen werden.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Die EU Länder mit bisherigen Probleme werden diese nur verschärft haben. DE wird auch in eine Rezession schlittern, unklar ist wie lange diese dauern wird. Insbesondere, weil sich der Export der letzten Jahre schon sehr an Schwellenländer orientiert ist.

Afrika wird noch stärker getroffen werden, was vermutlich weitere Flüchtlingsströme auslösen wird, die nach Europa drängen werden. Da sehe ich die Gefahr, dass sich Nationalisten das zu Nutze machen und durch Arbeitslosigkeit deren Zustimmung auch noch ansteigen könnte. Nur wenige Länder wie Südafrika werden weiterhin als etwas stabiler wahrgenommen, wobei auch dort die Arbeitslosigkeit ansteigen wird.

USA wird ein klarer Verlierer der Krise sein. Europa teilweise leider auch, weil wir interne Streitigkeiten haben (wer finanziert wen und wie usw.). Statt sowas durch ein zentrales Finanzministerium zu lösen, werden wir ewig um eine Lösung ringen. Es ist natürlich klar, dass auch ein zentrale Finanzministerium nicht einfach so erstellt werden kann, weil dadurch viele die vereinigten Staaten von Europa fürchten. Aber nur das kann langfristig ein Ziel sein, das durchaus Vorteile für alle haben kann.

Mexiko hat massive Probleme durch den starken Ölpreisverlust und Corona .. da werden die Einbußen vermutlich das Land über einen längeren Zeitraum beschädigen.
Südamerika. Da kommt es ganz auf das Land an, als das pauschal beurteilen zu können. Brasilien z. B. wird wahrscheinlich auch langfristig extreme Probleme haben. Durch die dortige Armut wird es langfristig schwere Coronaepidemien im Land geben, ggf. leidet deshalb auch der Tourismus des Landes darunter. Länder wie Chile sind eher exportorientiert, sonst aber auf europäischem (spanischem Niveau). Theoretisch weniger getroffen, wenn die Kupfernachfrage in China wie wächst, wobei dort innere Unruhen weiterhin stark brodeln.

Australien. Vorerst Einbruch der Wirtschaftsleistung, auch weil viele Regionen sehr touristisch geprägt sind. Außerdem ist ein großer Wirtschaftszweig des Landes das Visumgeschäft für Migration, das aktuell auch brach liegt und mit dem nationalen Hardliner auch zukünftig ggf. zurückgefahren wird. Zweifelnswert, dass das Land das so einfach wegsteckt. Zum anderen hatte AUS seit Jahrzehnten keine Krise mehr. Hier kommt es klar auf die Regierung an, ob richtige Maßnahmen getroffen werden. Bisher hat sie da ganz klar versagt und besitzt vermutlich auch nicht die Lage die aktuelle Situation zu bewältigen.

Indien wird wahrscheinlich vereinzelt Unruhen erleben, falls die Arbeitslosigkeit deutlich zunehmen wird. Hier ist die Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung bereits recht hoch, weil sie vom Land in die Stadt kamen, um dort zu arbeiten, mittlerweile aber auch diese Einnahmequelle mehr haben. Ich gehe davon aus, dass der Staat das brutal unter Kontrolle behält. Zudem sind die dortigen Leute nicht organisiert oder nicht bereit sich in einer Organisation anderen unterzuordnen, selbst wenn es gesamtheitlich gut für alle wäre.

China. Absoluter Profiteur der Lage. Hat die Betriebe und Produktionen wieder hochgefahren. Kann Coronafälle gezielt isolieren, indem individuelle Maßnahmen getroffen werden (dann holt die Polizei eben die Familie ab und sperrt sie für ein paar Wochen ein). Zudem müssen keine offiziellen Zahlen veröffentlicht werden, sondern es kann gezielt durch Medienmanipulation gesteuert werden. Vermutlich wird China mit dieser Aktion die USA final ablösen und zur Nummer 1 der Wirtschaftsmacht aufsteigen. Einziger Konkurrent wäre dann noch die EU, aber die ist durch interne Streitigkeiten mit sich selbst beschäftigt.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Die Sorge der Machtverschiebung gab es aber auch schon mal mit Japan. Klar China ist wesentlich größer aber auch noch nicht da wo Japan ist.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Interessant, das mit den Schwellenländern hatte ich mir so noch gar nicht überlegt. Aber du hast natürlich recht, Nationen wie Brasilien und Südafrika haben sich ohnehin bereits beeindruckende Summen beispielsweise beim IWF geliehen.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Profitieren werden abgehängte Industrienationen wie Deutschland, Frankreich und UK, da aufstrebende Schwellenländer (abgesehen von China) durch die Krise immens getroffen werden und sich aufgrund fehlender Reserven nicht so schnell erholen werden.

An welche Reserven denkst du da? Geld kann es ja nicht sein...

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Wer sind die Gewinner? Ich denke alle Länder, die viele Tech-Firmen und Tech-Zulieferer haben, werden immer noch Wertschöpfung haben in den nächsten Jahren: USA; Singapur, Südkorea, China,... Ich denke, daß Deutschland auf Grund seiner Sparpolitik gut gerüstet ist. So könne wir vielleicht unsere mittelständische Struktur besser retten, als das in anderen Ländern der Fall sein wird. Zudem wird nun ein Bewußtseinswandel Richtung Digitalisierung erfolgen, der längst überfällig war und uns vielleicht mit unserer finanziell guten Ausgangslage an die anderen Tech-Länder weiter aufschließen lässt. Aber: der Trend wird weltweit hin zu mehr Nationalismus und Verstaatlichung gehen. Das sind schlechte Zeiten für den Export, von dem Deutschland ja immer profitiert. Was mit dem EURO wird, steht eh in den Sternen. Hier muß bestimmt der ein oder andere Kandidat gerettet werden.
Und außerdem wird auf Grund des weltweiten Nachfragerückgangs und der Strukturkrise in diesem Sektor es unsere Leitindustrie schwer treffen - Automobil wird jetzt erstmal verbrannt sein die nächsten Jahre... Also Deutschland wird in dem Maße gewinnen, wie wir den Strukturwandel hin zur Digitalisierung hinbekommen. Grundsätzlich würde ich sagen, daß alle Entwicklungen, die es vor der Krise gab, sich durch die Krise nun noch verstärken. Die Polarisierung nimmt zu. Und wir haben wirklich Glück, daß wir finanziell und vom Gesundheitssytem so nachhaltig sind, denn sonst würden wir sicherlich auch stärker zurückfallen in dieser neue Welt.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Meine Gedanken:
Wir rutschen durch Corona massiv schneller in ein Digitalisierungszeitalter. (Gut, man könnte jetzt auch diskutieren, dass wir uns schon darin befinden, aber es wird jedenfalls noch viel exzessiver)

Ich gehe davon aus, dass

  • die Welt sogar noch globaler wird als davor (ironischerweise)
  • sowas wie Businessflüge etc innerhalb der nächsten 10 Jahre fast komplett abnimmt und alles nur noch virtuell läuft
  • Social Media nen noch viel krasseren Stellenwert bekommt als jetzt
  • dahingehend die Marktmacht von China immer weiter zunimmt wohingegen Europa auf den absteigenden Ast ist, weil wir einfach erstmal so viel nachholen müssen und die letzten Jahre die Digitalisierung komplett verpennt haben
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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Ich glaube ihr überbewertet die langfristigen Folgen der Corona Krise. Das wird sich langfristig wieder auf eine ähnliche Situation, wie vor der Kriste einbendeln.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Die EU Länder mit bisherigen Probleme werden diese nur verschärft haben. DE wird auch in eine Rezession schlittern, unklar ist wie lange diese dauern wird. Insbesondere, weil sich der Export der letzten Jahre schon sehr an Schwellenländer orientiert ist.

Afrika wird noch stärker getroffen werden, was vermutlich weitere Flüchtlingsströme auslösen wird, die nach Europa drängen werden. Da sehe ich die Gefahr, dass sich Nationalisten das zu Nutze machen und durch Arbeitslosigkeit deren Zustimmung auch noch ansteigen könnte. Nur wenige Länder wie Südafrika werden weiterhin als etwas stabiler wahrgenommen, wobei auch dort die Arbeitslosigkeit ansteigen wird.

USA wird ein klarer Verlierer der Krise sein. Europa teilweise leider auch, weil wir interne Streitigkeiten haben (wer finanziert wen und wie usw.). Statt sowas durch ein zentrales Finanzministerium zu lösen, werden wir ewig um eine Lösung ringen. Es ist natürlich klar, dass auch ein zentrale Finanzministerium nicht einfach so erstellt werden kann, weil dadurch viele die vereinigten Staaten von Europa fürchten. Aber nur das kann langfristig ein Ziel sein, das durchaus Vorteile für alle haben kann.

Mexiko hat massive Probleme durch den starken Ölpreisverlust und Corona .. da werden die Einbußen vermutlich das Land über einen längeren Zeitraum beschädigen.
Südamerika. Da kommt es ganz auf das Land an, als das pauschal beurteilen zu können. Brasilien z. B. wird wahrscheinlich auch langfristig extreme Probleme haben. Durch die dortige Armut wird es langfristig schwere Coronaepidemien im Land geben, ggf. leidet deshalb auch der Tourismus des Landes darunter. Länder wie Chile sind eher exportorientiert, sonst aber auf europäischem (spanischem Niveau). Theoretisch weniger getroffen, wenn die Kupfernachfrage in China wie wächst, wobei dort innere Unruhen weiterhin stark brodeln.

Australien. Vorerst Einbruch der Wirtschaftsleistung, auch weil viele Regionen sehr touristisch geprägt sind. Außerdem ist ein großer Wirtschaftszweig des Landes das Visumgeschäft für Migration, das aktuell auch brach liegt und mit dem nationalen Hardliner auch zukünftig ggf. zurückgefahren wird. Zweifelnswert, dass das Land das so einfach wegsteckt. Zum anderen hatte AUS seit Jahrzehnten keine Krise mehr. Hier kommt es klar auf die Regierung an, ob richtige Maßnahmen getroffen werden. Bisher hat sie da ganz klar versagt und besitzt vermutlich auch nicht die Lage die aktuelle Situation zu bewältigen.

Indien wird wahrscheinlich vereinzelt Unruhen erleben, falls die Arbeitslosigkeit deutlich zunehmen wird. Hier ist die Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung bereits recht hoch, weil sie vom Land in die Stadt kamen, um dort zu arbeiten, mittlerweile aber auch diese Einnahmequelle mehr haben. Ich gehe davon aus, dass der Staat das brutal unter Kontrolle behält. Zudem sind die dortigen Leute nicht organisiert oder nicht bereit sich in einer Organisation anderen unterzuordnen, selbst wenn es gesamtheitlich gut für alle wäre.

China. Absoluter Profiteur der Lage. Hat die Betriebe und Produktionen wieder hochgefahren. Kann Coronafälle gezielt isolieren, indem individuelle Maßnahmen getroffen werden (dann holt die Polizei eben die Familie ab und sperrt sie für ein paar Wochen ein). Zudem müssen keine offiziellen Zahlen veröffentlicht werden, sondern es kann gezielt durch Medienmanipulation gesteuert werden. Vermutlich wird China mit dieser Aktion die USA final ablösen und zur Nummer 1 der Wirtschaftsmacht aufsteigen. Einziger Konkurrent wäre dann noch die EU, aber die ist durch interne Streitigkeiten mit sich selbst beschäftigt.

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Die EU Länder mit bisherigen Probleme werden diese nur verschärft haben. DE wird auch in eine Rezession schlittern, unklar ist wie lange diese dauern wird. Insbesondere, weil sich der Export der letzten Jahre schon sehr an Schwellenländer orientiert ist.

Afrika wird noch stärker getroffen werden, was vermutlich weitere Flüchtlingsströme auslösen wird, die nach Europa drängen werden. Da sehe ich die Gefahr, dass sich Nationalisten das zu Nutze machen und durch Arbeitslosigkeit deren Zustimmung auch noch ansteigen könnte. Nur wenige Länder wie Südafrika werden weiterhin als etwas stabiler wahrgenommen, wobei auch dort die Arbeitslosigkeit ansteigen wird.

USA wird ein klarer Verlierer der Krise sein. Europa teilweise leider auch, weil wir interne Streitigkeiten haben (wer finanziert wen und wie usw.). Statt sowas durch ein zentrales Finanzministerium zu lösen, werden wir ewig um eine Lösung ringen. Es ist natürlich klar, dass auch ein zentrale Finanzministerium nicht einfach so erstellt werden kann, weil dadurch viele die vereinigten Staaten von Europa fürchten. Aber nur das kann langfristig ein Ziel sein, das durchaus Vorteile für alle haben kann.

Mexiko hat massive Probleme durch den starken Ölpreisverlust und Corona .. da werden die Einbußen vermutlich das Land über einen längeren Zeitraum beschädigen.
Südamerika. Da kommt es ganz auf das Land an, als das pauschal beurteilen zu können. Brasilien z. B. wird wahrscheinlich auch langfristig extreme Probleme haben. Durch die dortige Armut wird es langfristig schwere Coronaepidemien im Land geben, ggf. leidet deshalb auch der Tourismus des Landes darunter. Länder wie Chile sind eher exportorientiert, sonst aber auf europäischem (spanischem Niveau). Theoretisch weniger getroffen, wenn die Kupfernachfrage in China wie wächst, wobei dort innere Unruhen weiterhin stark brodeln.

Australien. Vorerst Einbruch der Wirtschaftsleistung, auch weil viele Regionen sehr touristisch geprägt sind. Außerdem ist ein großer Wirtschaftszweig des Landes das Visumgeschäft für Migration, das aktuell auch brach liegt und mit dem nationalen Hardliner auch zukünftig ggf. zurückgefahren wird. Zweifelnswert, dass das Land das so einfach wegsteckt. Zum anderen hatte AUS seit Jahrzehnten keine Krise mehr. Hier kommt es klar auf die Regierung an, ob richtige Maßnahmen getroffen werden. Bisher hat sie da ganz klar versagt und besitzt vermutlich auch nicht die Lage die aktuelle Situation zu bewältigen.

Indien wird wahrscheinlich vereinzelt Unruhen erleben, falls die Arbeitslosigkeit deutlich zunehmen wird. Hier ist die Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung bereits recht hoch, weil sie vom Land in die Stadt kamen, um dort zu arbeiten, mittlerweile aber auch diese Einnahmequelle mehr haben. Ich gehe davon aus, dass der Staat das brutal unter Kontrolle behält. Zudem sind die dortigen Leute nicht organisiert oder nicht bereit sich in einer Organisation anderen unterzuordnen, selbst wenn es gesamtheitlich gut für alle wäre.

China. Absoluter Profiteur der Lage. Hat die Betriebe und Produktionen wieder hochgefahren. Kann Coronafälle gezielt isolieren, indem individuelle Maßnahmen getroffen werden (dann holt die Polizei eben die Familie ab und sperrt sie für ein paar Wochen ein). Zudem müssen keine offiziellen Zahlen veröffentlicht werden, sondern es kann gezielt durch Medienmanipulation gesteuert werden. Vermutlich wird China mit dieser Aktion die USA final ablösen und zur Nummer 1 der Wirtschaftsmacht aufsteigen. Einziger Konkurrent wäre dann noch die EU, aber die ist durch interne Streitigkeiten mit sich selbst beschäftigt.

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Das mein lieber kommunistischer Freund wäre katastrophal und wird hoffentlich nicht passieren.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Naja, ob China am Ende wirklich profitiert wage ich zu bezweifeln. China verspielt sehr viel "Soft-Power" indem es sämtliche Staaten die eine Untersuchung forderung unter Druck setzt und auch sonst kaum an einer Aufklärung interessiert ist. Gefühlt ist es eher so, als würde man dort meinen, dass man es einfach unter den Teppich kehren könnte für eine der größten Wirtschaftskrisen verantwortlich zu sein.
Das alles wird nicht unbedingt das Vertrauen in China/Chinas Technologie (Huawei) erhöhen.

Ich sehe eher Taiwan als Gewinner.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Naja, ob China am Ende wirklich profitiert wage ich zu bezweifeln. China verspielt sehr viel "Soft-Power" indem es sämtliche Staaten die eine Untersuchung forderung unter Druck setzt und auch sonst kaum an einer Aufklärung interessiert ist. Gefühlt ist es eher so, als würde man dort meinen, dass man es einfach unter den Teppich kehren könnte für eine der größten Wirtschaftskrisen verantwortlich zu sein.
Das alles wird nicht unbedingt das Vertrauen in China/Chinas Technologie (Huawei) erhöhen.

Ich sehe eher Taiwan als Gewinner.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

Naja, man kann die Augen natürlich auch einfach vor einer globalen Rezession verschließen.

Der Wirtschaft und auch den führenden Instituten zur Wirtschaftsforschung ist die Art des Triggers, ob es sich nun um einen grippalen Infekt oder eine Pandemie handelt, aus meiner Sicht wohl ziemlich zweitrangig.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Gegenfrage: Welche Antworten geben Sozialisten der arbeitenden Bevölkerung?

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

Naja, man kann die Augen natürlich auch einfach vor einer globalen Rezession verschließen.

Der Wirtschaft und auch den führenden Instituten zur Wirtschaftsforschung ist die Art des Triggers, ob es sich nun um einen grippalen Infekt oder eine Pandemie handelt, aus meiner Sicht wohl ziemlich zweitrangig.

Was hat sich denn langfristig durch die Wirtschaftskrise geändert? Genau, nix.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Hier ist deine Antwort: "Capitalism - God's way of determining who's smart and who's poor" - Ron Swanson

Es kann nicht jeder ein Gewinner sein und das müssen die "sozial Schwachen" entweder akzeptieren oder endlich mal Leistung zeigen - denn die lohnt sich in einem kapitalistischen System auch.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

Naja, man kann die Augen natürlich auch einfach vor einer globalen Rezession verschließen.

Der Wirtschaft und auch den führenden Instituten zur Wirtschaftsforschung ist die Art des Triggers, ob es sich nun um einen grippalen Infekt oder eine Pandemie handelt, aus meiner Sicht wohl ziemlich zweitrangig.

Was hat sich denn langfristig durch die Wirtschaftskrise geändert? Genau, nix.

Von nix würde ich jetzt ehrlicherweise nicht sprechen. Um ein paar Beispiele zu nennen:

  1. Die globale Verschuldung hat sich erhöht (auch angeheizt durch neue Kreditnehmer)
  2. Banken sind sicherer, aber weniger profitabel
  3. Das globale Finanzsystem ist weniger vernetzt - und weniger anfällig für Ansteckung von damals
  4. Finanzwirtschaftliche Risiken werden stärker unter die Lupe genommen

Zumal die damalige Krise ehrlicherweise sehr sektorspezifisch war und die Weltwirtschaft nur wegen des damals noch immer starken Wachstums von China nicht geschrumpft ist. China ist daher auch aus der letzten Krise relativ gestärkt hervorgekommen. Muss dieses Mal natürlich nicht wieder so sein, aber dennoch würde ich deine Behauptung von "nix ist passiert" definitiv nicht unterstützen.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Hier ist deine Antwort: "Capitalism - God's way of determining who's smart and who's poor" - Ron Swanson

Es kann nicht jeder ein Gewinner sein und das müssen die "sozial Schwachen" entweder akzeptieren oder endlich mal Leistung zeigen - denn die lohnt sich in einem kapitalistischen System auch.

Wenn jeder die gleichen Chancen hätte, würde ich dir Recht geben. Allerdings gibt es auch nicht nur die Arbeit im Leben.

antworten
WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Gegenfrage: Welche Antworten geben Sozialisten der arbeitenden Bevölkerung?

Umverteilung der Vermögen zu ihren Gunsten?

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

Naja, man kann die Augen natürlich auch einfach vor einer globalen Rezession verschließen.

Der Wirtschaft und auch den führenden Instituten zur Wirtschaftsforschung ist die Art des Triggers, ob es sich nun um einen grippalen Infekt oder eine Pandemie handelt, aus meiner Sicht wohl ziemlich zweitrangig.

Was hat sich denn langfristig durch die Wirtschaftskrise geändert? Genau, nix.

Von nix würde ich jetzt ehrlicherweise nicht sprechen. Um ein paar Beispiele zu nennen:

  1. Die globale Verschuldung hat sich erhöht (auch angeheizt durch neue Kreditnehmer)
  2. Banken sind sicherer, aber weniger profitabel
  3. Das globale Finanzsystem ist weniger vernetzt - und weniger anfällig für Ansteckung von damals
  4. Finanzwirtschaftliche Risiken werden stärker unter die Lupe genommen

Zumal die damalige Krise ehrlicherweise sehr sektorspezifisch war und die Weltwirtschaft nur wegen des damals noch immer starken Wachstums von China nicht geschrumpft ist. China ist daher auch aus der letzten Krise relativ gestärkt hervorgekommen. Muss dieses Mal natürlich nicht wieder so sein, aber dennoch würde ich deine Behauptung von "nix ist passiert" definitiv nicht unterstützen.

10/10

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Europa wird der grosse Gewinner werden alle anderen verlieren (auch Afrika!)

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Europa wird der grosse Gewinner werden alle anderen verlieren (auch Afrika!)

Und warum gerade Europa? Gibt nicht besonders viel was dafür spricht...

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

China wird mittelfristig stark profitieren durch erhöhten Export von medizinischem Equipment, und dadurch, dass sie durch ihre stringent durchsetzbaren Maßnahmen das Virus effektiv eindämmen können. Langfristig ist es aber wahrscheinlich, dass Produktion von internationalen Unternehmen in andere Länder verlagert wird, da die Welt in der aktuellen Situation gemerkt hat, wie abhängig man eigentlich von einer einzelnen Volkswirtschaft ist. Das wird das exportgetriebene China schwächen.

Das wirtschaftsliberale Amerika ist ganz klar hinüber – ein fehlendes Sozialsystem führt schon jetzt zu historisch hoher Arbeitslosigkeit und einem Schaden an Wirtschaft, von dem die sich lange nicht erholen werden. Auch deshalb plädieren Volk und Politik auf schnelle Öffnungen, trotz steigender Infektionsraten, was das ohnehin schon dysfunktionale Gesundheitssystem komplett überlasten wird. In 5-10 Jahren wird damit die USA endgültig auf Platz 3 der Weltwirtschaftsmachten abrutschen, und von da an noch langfristig von neuen Märkten wie Indien oder Indonesien überholt werden.

Trotz der vielen Toten zum Höhepunkt des Virus ist Europa mittlerweile recht effektiv darin, neue Infektionen zu verlangsamen. Viele Staaten haben ein Sozialversicherungssystem, welches für solche Fälle gerüstet ist. Der Zusammenhalt nicht nur in medizinischen Belangen (s. Aufnahme von ausländischen Patienten in deutsche Behandlung aufgrund der freien Kapazitäten), sondern auch der Euro-Schuldenausgleich wird die Mitglieder über Wasser halten. Hier hat man schon einiges in der Eurokrise lernen können, um den Staatsbankrott von Ländern zu vermeiden.

Einen „Gewinner“ würde ich Europa nicht unbedingt nennen, denn wir werden keineswegs gestärkt aus der Krise hervorgehen. Relativ zur Welt ist die EU aber weniger betroffen und hat entsprechende Maßnahmen, um schlimmere wirtschaftliche Implikationen zu vermeiden.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Europa wird der grosse Gewinner werden alle anderen verlieren (auch Afrika!)

Und warum gerade Europa? Gibt nicht besonders viel was dafür spricht...

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Ich würde China nicht als großen Gewinner bezeichnen.
Zum einen profitiert ja China nur, wenn es der restlichen Welt wirtschaftlich auch gut geht, vor allem Europa und die USA.
Auch wenn es die gesamte Welt von heute auf morgen mit medizinischen Geräten versorgen würde, könnte es die bisherige Wirtschaftskraft nicht aufrecht erhalten.

Die Krise ist eine Pandemie, auch im wirtschaftlichen Sinne. An eine schnelle Machtverschiebung/Umkehr glaube deshalb ich nicht.

In den letzten Jahren hat sich ja auch die China-Kritik global erhöht. Steigende Macht erzeugt eben auch erhöhte (kritische) Aufmerksamkeit . Auch innerhalb des Landes wird der Widerstand gegen das jetzige System dort größer. Und ohne politische Stabilität wird es auch keinen (großen) wirtschaftlichen Aufschwung geben.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Die Welt ändert sich nicht dauerhaft durch eine Grippe.

Naja, man kann die Augen natürlich auch einfach vor einer globalen Rezession verschließen.

Der Wirtschaft und auch den führenden Instituten zur Wirtschaftsforschung ist die Art des Triggers, ob es sich nun um einen grippalen Infekt oder eine Pandemie handelt, aus meiner Sicht wohl ziemlich zweitrangig.

Was hat sich denn langfristig durch die Wirtschaftskrise geändert? Genau, nix.

Von nix würde ich jetzt ehrlicherweise nicht sprechen. Um ein paar Beispiele zu nennen:

  1. Die globale Verschuldung hat sich erhöht (auch angeheizt durch neue Kreditnehmer)
  2. Banken sind sicherer, aber weniger profitabel
  3. Das globale Finanzsystem ist weniger vernetzt - und weniger anfällig für Ansteckung von damals
  4. Finanzwirtschaftliche Risiken werden stärker unter die Lupe genommen

Zumal die damalige Krise ehrlicherweise sehr sektorspezifisch war und die Weltwirtschaft nur wegen des damals noch immer starken Wachstums von China nicht geschrumpft ist. China ist daher auch aus der letzten Krise relativ gestärkt hervorgekommen. Muss dieses Mal natürlich nicht wieder so sein, aber dennoch würde ich deine Behauptung von "nix ist passiert" definitiv nicht unterstützen.

10/10

Das mag stimmen, wenn du das mit deiner WiWi Brille siehst, aber was am Ende zählt, ist die Frage in wieweit sich etwas auf der echten Ebene der Menschen geändert hat. Also läuft jetzt für den durchschnitts Otto irgendwas anders im Leben als zuvor? Hat sich irgendwas für den Großteil der Unternehmen im Alltag wirklich verändert? (abgesehen natürlich von Leuten aus gewissen Branchen) Ich würde sagen nein, außer den Zinsen. Und das ist doch die entscheidente Frage und nicht ob ein paar Banken jetzt "sicherer" sind, als zuvor.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Gott sei Dank leben wir in einer sozialen Marktwirtschaft. Ich möchte weder im Sozialismus noch in der USA oder Australien leben.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Hier ist deine Antwort: "Capitalism - God's way of determining who's smart and who's poor" - Ron Swanson

Es kann nicht jeder ein Gewinner sein und das müssen die "sozial Schwachen" entweder akzeptieren oder endlich mal Leistung zeigen - denn die lohnt sich in einem kapitalistischen System auch.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

Kann aber noch viel besser sein... In manchen Märkten würde ich mir mehr Staatseingriffe wünschen...

WiWi Gast schrieb am 01.05.2020:

Ich denke, dass diesmal weniger die Nationalisten sondern eher die Sozialisten von der Schieflage profitieren werden, und das ist auch gut so.

Schade, dass es nicht die Liberalen sind.

Gott sei Dank leben wir in einer sozialen Marktwirtschaft. Ich möchte weder im Sozialismus noch in der USA oder Australien leben.

Welche Antworten geben Liberale den sozial Schwachen?

Hier ist deine Antwort: "Capitalism - God's way of determining who's smart and who's poor" - Ron Swanson

Es kann nicht jeder ein Gewinner sein und das müssen die "sozial Schwachen" entweder akzeptieren oder endlich mal Leistung zeigen - denn die lohnt sich in einem kapitalistischen System auch.

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WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

Du meinst den Typ der 2001 vorhergesagt hat dass China kollabiert? Ja okay, ich hole meine "news" lieber vom Obdachlosen gegenüber.

antworten
WiWi Gast

Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Der große Profiteur ist China. Schaut euch nur mal an was Gordon Chang und Robert Spalding dazu sagen.

Du meinst den Typ der 2001 vorhergesagt hat dass China kollabiert? Ja okay, ich hole meine "news" lieber vom Obdachlosen gegenüber.

Ist genauso wie die Leute, die Erdbeben vorhersagen. Irgendwann klappt es schon, dass sie richtig liegen.

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Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

Das Bild zeigt ein Gerät für den COVID-19-Schnelltest auf den Coronavirus der Firma Bosch Healthcare Solutions und Randox Laboratories Ltd.

Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

Screenshot der Coronavirus-Karte für Deutschland »corona.rki.de« vom Robert-Koch-Institut.

Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.

Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Covid-19: Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Deutschland hat in der Coronakrise ein Sofortpro­gramm für Beschäftigte und Unternehmen in Milliardenhöhe vorgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten ein flexibleres Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfe und unbegrenzte Kredite für Unternehmen an. Unterstützt wird zudem die gemeinsame "Corona Response Initiative" der Europäischen Kommission von 25 Milliarden Euro.

Coronakrise: Bayern verhängt Ausgangssperre

Ausgangssperre Coronavirus: Die bayrische Flagge vor grauem Himmel.

Bayern hat im Kampf gegen das Coronavirus zunächst für zwei Wochen eine vorläufig Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Ausgangssperre gilt ab Samstag, dem 21. März 2020, im gesamten Bundesland.

Coronavirus: FAQ zum Arbeitsrecht des BAMS

Coronavirus - Fragen zum Arbeitsrecht

Wer darf wann zuhause bleiben? Besteht die Pflicht zur Arbeit in das Büro zu kommen, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragen rund um das Coronavirus.

Keine US-Übernahme von deutschem Impfstoff-Hersteller

Das Foto zeigt eine Labor-Maschine vom deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG in Tübingen.

Nach Medienberichten der "Welt am Sonntag" hat die US-Regierung unter Donald Trump versucht, den deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG zu übernehmen. Mit einer Rekordsumme im Milliardenbereich war laut Gerüchten geplant, sich Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus exklusiv für die USA zu sichern. Die CureVac AG weist die Spekulationen über einen Verkauf zurück und betont, den Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) für Menschen und Patienten in der ganzen Welt zu entwickeln.

Impfstoff gegen Coronavirus vor Durchbruch?

Impfstoff-Coronavirus: Eine Spritze symbolisiert die Impfung für das Coronavirus (COVID-19)

Bei der Entwicklung von einem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) gibt es erste Erfolge. Das israelische Forschungsinstitut MIGAL hat eigenen Angaben zufolge einen wirksamen Impfstoff gegen das Vogel-Coronavirus entwickelt. Laut der Forscher lasse sich dieser Impfstoff zeitnah an einen Impfstoff für das COVID-19 Coronavirus für den Menschen angepassen.

DIVI-Intensivbetten-Register für COVID-19 Patienten

Das Berliner Krankenhaus Charite.

Das neue DIVI-Intensivbetten-Register zeigt, in welchen Kliniken wie viele Intensivbetten für Patienten mit dem Coronavirus zur Verfügung stehen. Auf einer Deutschlandkarte werden tagesaktuelle alle verfügbaren und freien Behandlungskapazitäten für Corona-Patienten angezeigt.

Neues Arbeit-von-morgen-Gesetz erleichtert Kurzarbeit

Das Reichstagsgebäude des Bundestags in Berlin.

Das neue Arbeit-von-morgen-Gesetz der Bundesregierung erleichtert Kurzarbeit. Der Gesetzentwurf zielt auf die mit dem Coronavirus verbundenen Probleme für Unternehmen ab. So wurden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld absenken und die Leistungen erweitern. Auch im Bereich der Leiharbeit wird Kurzarbeit ermöglicht. Zudem stehen der Klimaschutz, die digitale Wirtschaft, sowie die Aus- und Weiterbildungsförderung im Fokus.

Coronavirus: Sondergutachten der Wirtschaftsweisen

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen gehen mit starken ökonomischen Auswirkungen weltweit einher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die Lage in einem Sondergutachten und diskutiert geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Krise.

Coronavirus: Wirtschaftlicher Schaden für Deutschland gewiss

DIW-Präsident Prof. Marcel Fratzscher

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält einen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland infolge der Ausbreitung des Coronavirus für unausweichlich. Die deutsche Wirtschaft ist abhängiger vom internationalen Handel, als andere europäische Länder. Daher ist Deutschland von der Ausbreitung des Coronavirus in China und Europa wirtschaftlich stärker betroffen.

Antworten auf Relative Machtverschiebung nach Corona-Krise (please, no conspiracy theories)

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Kommentare 36 Beiträge

Diskussionen zu Coronavirus

330 Kommentare

Wieder Short?

WiWi Gast

Nee, blanke Put-Optionsscheine aber mit langer Laufzeit, ich spekuliere, dass so Titeln wie Tesla bis spätestens Ende nächsten Jah ...

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