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Klimaretter Donald Trump?

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WiWi Gast

Klimaretter Donald Trump?

Armin Laschet hatte am Sonntag bei Anne Will eingeworfen, dass das Thema Klimakrise vor 2 Jahren bei den Wählern noch nicht so groß war. Leider wurde den Gründen dafür, warum das so sein könnte, in der Diskussion nicht weiter nachgegangen. Die Frage hat mich danach noch weiter beschäftigt.

Kannn es sein, dass der US-Präsident Donald Trump durch den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen UND sein Leugnen der Klimakrise ungewollt die große Wende beim Klimaschutz bringt?

Die Aktion hat die Klimaforscher und Wissenschaftler in der ganzen Welt vereint und war sicher einer der Auslöser für die Fridays For Future Bewegung, durch welche das Thema in die neuen Medien und zu den Influencern getragen wurde. Erst so kam das recht unspektakuläre Thema Klimaschutz zu einer Generation bisher tendenziell weniger politischen (jungen) Menschen. Wenn das jetzt weltweit immer mehr beim Kaufverhalten durchschlägt, wird sich noch einiges mehr beim Klimaschutz bewegen.

Konnte erst die außergewöhnliche öffentliche Aufmerksamkeit für diesen US-Präsident das Thema so nach oben bringen?
Wird das im Rückblick die große Lebensleistung des Donald John Trump?

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WiWi Gast

Klimaretter Donald Trump?

Das bigotte an der ganzen Klimadebatte ist für mich, daß Personen mit tendenziell hohem CO 2 - Ausstoß dessen Reduzierung fordern (aber selbst nicht vollziehen) und zudem den sich entwickelnden Kontinenten auf der Welt (China, Indien, Afrika) quasi ein Mehr an Wohlstand abzusprechen versuchen.

Dies auch vor dem Hintergrund, daß der Wohlstand hier und dessen weitere Zuwächse nicht mehr sicher sind:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wcc-ranking-deutschland-verliert-an-wettbewerbsfaehigkeit-16210943.html

Was man Präsident Trump absolut zu Gute halten muß ist, daß er - wenn vielleicht auch in streitbarer Weise - die Interessen seines Landes und dessen Bürger wahrnimmt während sich Europa mit der dortigen Gemeinschafts-, Gutmenschen- und Umverteilungsideologie sowie dem allgegenwärtigen Hypermoralismus selbst ein Bein stellt und sich seiner Zukunftschancen beraubt.

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WiWi Gast

Klimaretter Donald Trump?

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Das bigotte an der ganzen Klimadebatte ist für mich, daß Personen mit tendenziell hohem CO 2 - Ausstoß dessen Reduzierung fordern (aber selbst nicht vollziehen) und zudem den sich entwickelnden Kontinenten auf der Welt (China, Indien, Afrika) quasi ein Mehr an Wohlstand abzusprechen versuchen.

Dies auch vor dem Hintergrund, daß der Wohlstand hier und dessen weitere Zuwächse nicht mehr sicher sind:
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wcc-ranking-deutschland-verliert-an-wettbewerbsfaehigkeit-16210943.html

Was man Präsident Trump absolut zu Gute halten muß ist, daß er - wenn vielleicht auch in streitbarer Weise - die Interessen seines Landes und dessen Bürger wahrnimmt während sich Europa mit der dortigen Gemeinschafts-, Gutmenschen- und Umverteilungsideologie sowie dem allgegenwärtigen Hypermoralismus selbst ein Bein stellt und sich seiner Zukunftschancen beraubt.

Meinem verständnis nach stimmt das so nicht. Die entwicklungsländer china, usw . Müssen sich nach diesen klimaabkommen gar nicht einschränken, deswegen kann china da ja mitmachen und trotzdem jede woche x kohlekraftwerke eröffnen. Die bekommen nur schotter von uns.

Dem teil dass die politiker nicht gegen das eigene volk arbeiten sollten, stimme ich zu.

Und klar. Mir ginge es trotz co2 steuer gut. Aber es gibt in deutschland auch leute die mit 30k brutto ne familie durchbringen müssen.

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WiWi Gast

Klimaretter Donald Trump?

Ich oute mich mal als ach so bösen Klimaleugner. Besser gesagt, als jemanden der nicht glaubt, dass das menschgemachte CO2 daran schuld ist.
M.M.n hat Donald Trump recht. Diese abgefahrene Vermögensumverteilung hin zu CO2-Einsparungsmaßnahmen halte ich für den größten Ausverkauf der westlichen Welt. Zumal die Menschheit nichts gegen den Klimawandel tun kann. Ein paar Argumente zum Nachdenken:

CO2 Anstieg folgte erdgeschichtlich immer nachdem die Temperatur angestiegen ist. Ab einer gewissen CO2 Konzentration wird nicht wesentlich mehr Wärme auf dem Erdball gehalten als mit einer niedrigeren Konzentration. (Sättigung)
Mehr CO2 fördert höheres Pflanzenwachstum = Erde wird grüner = mehr Landwirtschaft = Besiegen des Welthungers.
Für mich sind Maßnahmen, welche CO2 einsparen Maßnahmen gegen die Menschheit.

Wichter wären Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels. Zudem wäre wirklicher weltweiter Umweltschutz (Plastik/Mikroplastik/Artenschutz und co.) viel wichtiger.

Möge der Shitstorm gegen diesen Post beginnen :)

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