DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Fachdiskussion VWL

Kann der Markt wirklich alles besser?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Eine wirtschaftswissenschaftliche Fachfrage: Kann der Markt wirklich (fast) alles besser als der Staat (zb Sozialversicherungen, Regulierung der Märkte, ...) und will die Politik einfach keine Verantwortung abgeben? Oder ist an diesen liberalen Parolen in der Praxis doch nicht so viel dran?

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Grundsätzlich liefern Märkte ein gutes/optimales Ergebnis, solange es sich um einen vollkommen Markt handelt, sprich viele Käufer und Verkäufer, keiner der Teilnehmer hat Markt Macht, transparent usw.

Sobald das alles nicht mehr gegeben, können staatliche Eingriffe zu einer Verbesserung führen. Sozialversicherungen sind ein Beispiel (nicht transparent) aber auch natürliche Monopole wie z.B. Eisenbahn können von einem staatlichen Eingriff profitieren.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Stichwort Kollektivgüter wird der Markt niemals besser als der Staat bereitstellen.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Das kriegste doch wirklich in jeder Einführungsvorlesung zur VWL erklärt... schnapp dir in deiner Bib ein Einführungsbuch und gut ist, alternativ auch die alten Schinken von Keynes oder Hall/Soskice und die zeigen dir schon die Kritik am Markt bzw die Unterschiede und Probleme, die mit den jeweiligen System einhergehen (und bis heute hat sich an den Grundlagen auch wenig geändert).

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Überleg es dir so: Wie genau arbeitest du, wenn du dein eigenes vs. fremdes geld verteilst. Die erfahrung hat gezeigt, dass fremdes geld zu häufig fehlallokiert wird. Gründe sind häufig entweder Wunschträumerei oder Korruption.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Ist die Frage an den Funk Beitrag zur FDP von gestern angelehnt?

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Markt versagt teilweise bei Menschen, die nicht leistungsfähig sind. Z.B. durch körperliche/geistige Behinderungen.
In einem vollständig freien Markt würde man sich nicht sonderlich um diese kümmern.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Es gibt noch einige Extrembeispiele dessen Markt vom Staat kontrolliert werden müssen, da diese sonst einen starken Eingriff in das Leben jeder Person nimmt. Beispielsweise der Organmarkt ist ein staatliche kontrollierter Markt. Hier gibt es keine freien Anbieter für Organe, da die Nachfrage das Angebot weit überschreitet und sonst nur das obere quantil sich vermutlich "Gesundheit" leisten kann.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Weiß ja nicht an welcher Uni du studierst, aber normalerweise wird an Universitäten mittlerweile eine Meinung weit weg vom Neoliberalismus gelehrt. Beispielsweise wird der Markt niemals Externalitäten, Monopole und Monopsone regeln können.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Theoretisch ja, praktisch nein weil Eigentumsrechte an zb. der eigenen Gesundheit oder Teileigentum an Gemeinschaftsvermögen (bspw. frische Luft) nie ausreichend bepreist werden (können) ohne staatliche Internvention. Nicht ohne Grund sterben ~9 Mio. Menschen jedes Jahr an schlechter Luft und niemand zahlt dafür.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Weiß ja nicht an welcher Uni du studierst, aber normalerweise wird an Universitäten mittlerweile eine Meinung weit weg vom Neoliberalismus gelehrt. Beispielsweise wird der Markt niemals Externalitäten, Monopole und Monopsone regeln können.

Es ist eigentlich schon traurig, dass man in den meisten WiWi Studien über solche Themen nichtmal im Ansatz debattiert. Ich finde in jeder Einführung VWL sollte man grundlegende historische Debatten beleuchten.

Ich habe in Österreich WiWi studiert und das erste mal von der österreichischen Schule nach meinem Studium selber gelesen. Das ist einfach traurig.

Und hier geht es nicht um Politik oder eigene Meinungen welche Schule denn besser ist. Es ist nämlich auch nicht so, dass die Keynesianer eine besondere Bühne gehabt hätten.

VWL beginnt doch in den allermeisten Universitäten mit "Angebot = Nachfrage im vollkommenen Markt, im Monopol verschiebt sich die Kurve, Adam hat 3 Äpfel und Eva hat 3 Bananen hier leite die Nutzenfunktion ab und setze das in das Ergebnis ein"

Die VWL wäre so ein interessantes Fachgebiet und ich hätte mich zu 100% in VWL vertieft, wenn die Einführungen nur ansatzweises die VWL so spannend repräsentiert hätten wie sie wirklich ist. Aber wenn du von der ersten Vorlesung im Prinzip nur lernst wie du die erste und zweite Ableitung bildest und etwas gleich oder gegen null setzt dann kriegt man von dem Thema halt ein komplett anderes Verständnis.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Bin überrascht, dass in einem WiWi-Forum wirklich so viele von dieser längt überholten These überzeugt sind. Sowas lernt man doch im Studium? Wie bereits genannt gibt es viele Situationen die zu einem Marktversagen führen - wo der Staat also durch Eingreifen die Wohlfahrt maximieren kann. Gründe für Marktversagen sollte man in jedem WiWi-Studium gelernt haben und sind z.B. Externalitäten (Stichwort C02), Marktmacht (Monopol/Monopson), Informationsasymmetrien, öffentliche Güter, [...]

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Hier die TE: Ich meinte jetzt die Frage, ob eine Liberalisierung z.b. in Deutschland bessere Effekte erzielen würde als es aktuell der Fall ist. (z.b. die Deutsche Bahn, Sozialversicherungen, Regulierung der Finanzmärkte, ...).
Es gibt ja genügend Leute, die argumentieren, dass der Markt dies besser könnte als der Staat)

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Die Frage ist schon ein bißchen falsch formuliert - ein großzügiger Sozialstaat ist kein Ziel des Liberalismus und Sozialversicherungen per se auch nicht, somit muss der Liberalismus das nicht "besser" können als der Sozialismus.

Es geht beim Liberalismus auch nicht darum, den Markt alles regeln zu lassen (Liberalismus ist etwas anderes als Anarchismus). Der Staat soll sich zwar so weit es geht zurückhalten, aber für Freiheit, Recht und Ordnung sorgen.

Was passiert, wenn der Staat zu sehr in das Wirtschaften der Menschen eingreift, kann man in jedem sozialistischem Staat der Welt beobachten. Man kann sich aber zB auch einfach die bisherigen Ergebnisse der rotrotgrünen Wohnungspolitik in Berlin (Mietendeckel, Ankauf von Wohnungen über die DIESE eG und was daraus wurde) anschauen. Langfristig mündet eine sozialistische Politik immer in Investitionsrückstau, da das Geld nicht investiert, sondern großteils verkonsumiert wird. Auch in Deutschland wird der Staat trotz der bereits höchsten Steuer-und Abgabenlast der Welt nie satt.

Es gibt natürlich Aufgaben, die man auch in einem liberalen Staat dem Markt nicht allein überlassen kann - Beispiel: ein Bahnnetz ausbauen geht ohne den Staat zB kaum, da nur der Staat im Zweifelsfall Enteignungen für neue Trassen durchführen kann. Das heißt, bei solchen Aufgaben führt die Frage, ob der Markt das "besser" als der Staat könnte, auch nicht weiter.

Falls dich das Thema wirklich interessiert, würde ich dir das Buch "Die Gemeinwirtschaft" von Ludwig von Mises ans Herz legen.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Hier die TE: Ich meinte jetzt die Frage, ob eine Liberalisierung z.b. in Deutschland bessere Effekte erzielen würde als es aktuell der Fall ist. (z.b. die Deutsche Bahn, Sozialversicherungen, Regulierung der Finanzmärkte, ...).
Es gibt ja genügend Leute, die argumentieren, dass der Markt dies besser könnte als der Staat)

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Hier nochmal die TE: Mir geht es gerade um die Punkte, die man den Markt auch regeln lassen könnte (Nicht die die der Staat übernehmen muss) :

  • Bahnprivatisierung (ohne das Netz)
  • Wohnungsbau (komplett ohne Einmischung)
  • Regulatorik zurückfahren
  • vlt. auch Sozialversicherungen (?)

Wäre dann nicht besseres Angebot, mehr Innovation und höhere Effizienz die Folge?

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Hier nochmal die TE: Mir geht es gerade um die Punkte, die man den Markt auch regeln lassen könnte (Nicht die die der Staat übernehmen muss) :

  • Bahnprivatisierung (ohne das Netz)
  • Wohnungsbau (komplett ohne Einmischung)
  • Regulatorik zurückfahren
  • vlt. auch Sozialversicherungen (?)

Wäre dann nicht besseres Angebot, mehr Innovation und höhere Effizienz die Folge?

Ein klares vielleicht aber ich persönlich glaube es nicht.

Man darf nicht vergessen, das viele Aufgaben die der Staat übernimmt, nicht effizient verteilt, sondern allen zugänglich gemacht werden müssen, dafür ist eine Verteilung über den freien Markt nicht unbedingt geeignet und es ist sinnvoll die ineffiziente Verteilung des Staates in Kauf zu nehmen.

Ich muss aber auch sagen das es mir schwer fällt mehr darüber zu schreiben, weil die Frage so allgemein ist. Man muss immer im Einzelfall abwägen ob eine Verteilung über den Markt sinnvoll ist oder nicht.

Ps: die Bahn ist schon privatisiert.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Hier nochmal die TE: Mir geht es gerade um die Punkte, die man den Markt auch regeln lassen könnte (Nicht die die der Staat übernehmen muss) :

  • Bahnprivatisierung (ohne das Netz)
  • Wohnungsbau (komplett ohne Einmischung)
  • Regulatorik zurückfahren
  • vlt. auch Sozialversicherungen (?)

Wäre dann nicht besseres Angebot, mehr Innovation und höhere Effizienz die Folge?

Jeder Markt hat gewisse Einschränkungen und Gesetze zu beachten. Wenn die Gesetze und Einschränkungen usw. perfekt formuliert sind, dann kann der Markt es regeln.

Pauschal lässt sich gar nichts beantworten.

Nehmen wir z.B. CO2. Wenn wir den CO2-Preis einfach so hoch setzen, dass nur noch soviel Emissionen passieren, wie auch vertretbar wären, würde der Markt das perfekt regeln. Das könnte aber 200, 300 oder 500 Euro CO2-Preis kurzfristig bedeuten (und mittelfristig würde der Preis wieder sinken, nachdem viele in der Anfangsphase "hart" umgestiegen sind).

Wohnungsbau braucht ebenfalls Regulatorik, da das Gut "Boden" nicht beliebig vermehrbar ist.

Andere Märkte wie etwa den Restaurantmarkt oder Supermärkte kann man getrost weitestgehend dem freien Markt überlassen.

Bei der Bahn oder der Sozialversicherung geht es auch darum, andere Ziele zu verfolgen als alleine Gewinnmaximierung. Bei der Sozialversicherung soll umverteilt werden (bei der Krankenversicherung; ärmere Haushalte zahlen weniger für die gleiche Leistung als Haushalte mit mittlerem Einkommen; reichere Haushalte, Beamte und Selbständige zahlen aber gar nichts in die gesetzliche KV). Bei der Bahn sollen Orte und Verbindungen angeschlossen und bereitgestellt werden, welche nicht wirtschaftlich ist. Wenn das bei einer Ausschreibung beachtet werden würde (also Ausschreibung durch den Bund, bitte Halle alle 15 Minuten anbinden, auch wenn alle zwei Stunden nur wirtschaftlich wäre), könnte man privatisieren.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Es ist vielleicht das was du denkst, aber nicht der "gesunde Menschenverstand".

Auf einem (hinsichtlich Lohnhöhe) unregulierten, aber nicht monopolartigen Markt ergeben sich die Löhne zum einen aus der Produktivität der Arbeitnehmer (d.h. wieviel kann der Arbeitgeber überhaupt zahlen - wenn die jährlichen Umsätze, abzüglich sonstiger Aufwendungen bis auf Löhne, bei 1 Million Euro liegen, ist es eben langfristig nicht möglich mehr als 1 Million an Löhnen auszuschütten); und zum anderen aus Angebot/Nachfrage bzgl. Arbeitnehmern mit speziellen Eigenschaften.

Beispielsweise sind in Deutschland die Pflegekräfte knapp; dem Gesundheitssystem stünden aber ausreichend Mittel zur Verfügung (durch Kürzungen an anderer Stelle oder Hochsetzung der Beiträge), um mehr zu zahlen. Dass dennoch nicht mehr gezahlt wird, liegt daran, dass der Staat durch seine Regelungen (z.B. Mittelzuweisungen für Pflege an Krankenhäuser) die Löhne nach unten drückt.

Es ist kein Naturgesetz, dass Pflegekräfte schlecht entlohnt werden; in den USA beispielsweise gehören Pflegekräfte zu den bestbezahlten Berufsgruppen.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

  • Zur Bahn: da wäre erstmal die Frage, wie viel sich durch einen besseren Betrieb überhaupt optimieren ließe. Sicher einiges (z.B. übertrieben große Einplanung von Pufferzeiten bei Zugfahrten der Deutschen Bahn), aber der wesentliche Grund, warum die Züge in Deutschland langsamer sind und öfter Verspätung haben als beispielsweise in Frankreich, liegt im Zugnetz. In Frankreich müssen sich die Hochgeschwindigkeitszüge ihre Trasse nicht mit langsamen Regionalzügen teilen (und dann bei Ausfällen gegebenfalls warten), sondern haben ein eigenes Streckennetz zu Verfügung (das auch nicht versucht, jedes Kuhdorf anzusteuern, sondern selbst mittelgroße Städte auf dem Weg z.T. großzügig umfährt.)
    D.h. durch eine weitergehende Privatisierung des Betriebs kann man sicherlich Verbesserungen erreichen, nur eben keine weltbewegenden.
  • Wohnungsbau: Wenn der Staat hier nicht eingreifen würde - wenn z.B. Berlin ausreichend Grundstücke zur Bebauung freigeben würde (Platz wäre ja da, siehe u.a. Tempelhofer Feld, ehem. Flughafen Tegel), der Bund die Bauvorschriften, die das Bauen deutlich verteuern, lockern würde, die Bauämter Bauanträge zügig bearbeiten würden und die Miethöhe nicht nach oben eingeschränkt würde -, dann würde meiner Ansicht nach folgendes passieren:
    Da es besonders anfangs (große Knappheit bzgl. Wohnungen, noch nicht ausgeschöpftes Mietpotential) sehr attraktiv wäre für Investoren, Wohnungen zu bauen, würde innerhalb kurzer Zeit viel neuer Wohnraum entstehen. Gleichzeitig würden die Mieten zunächst im Schnitt deutlich nach oben anziehen, wodurch manche Mieter gezwungen wären, sich räumlich zu verkleinern (z.B. statt 2-Personen-Haushalt auf 120 qm -> Umzug in 60qm-Wohnung) und auf diese Weise nochmals mehr Wohnraum entstehen würde.
    Irgendwann kehrt sich das Bild dann um: die Nachfrage nach Wohnungen ist durch den neu entstandenen Wohnraum nicht mehr so groß, der Markt wird mit Wohnungen übersättigt, und die Mieten beginnen wieder zu fallen, da Mietern mehrere Wohnoptionen zu Verfügung haben.
    Hingegen führen Staatseingriffe - beispielsweise der Aufkauf bestehender Wohnungen - zu keiner Vergrößerung des Wohnraums; der Wohnungsmangel bleibt also bestehen, wird evtl. nur anders verteilt. Die Schaffung niedriger Mietobergrenzen führt zum einen dazu, dass das Bauen von Neubauwohnungen nicht mehr attraktiv ist und also auch auf diese Weise neuer Wohnraum verhindert wird; und zum anderen dazu, dass sich viele Personen plötzlich deutlich mehr Wohnraum leisten können, und dann statt besagter 60qm-Wohnung lieber eine 120qm-Wohnung mieten, wodurch sich der Wohnraum nochmals verknappt.
    Dass Preise (hier: Miethöhen) immer einen Informationsgehalt haben und in einer Marktwirtschaft essentiell sind, um den Bedarf marktadäquat zu erfüllen, haben viele Leute eben selbst nach Jahrzehnten Erfahrungen mit dem Sozialismus nicht begriffen.
  • Bei Regulatorik und Sozialversicherungen wäre eine Konkretisierung deiner Fragen erforderlich

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Hier nochmal die TE: Mir geht es gerade um die Punkte, die man den Markt auch regeln lassen könnte (Nicht die die der Staat übernehmen muss) :

  • Bahnprivatisierung (ohne das Netz)
  • Wohnungsbau (komplett ohne Einmischung)
  • Regulatorik zurückfahren
  • vlt. auch Sozialversicherungen (?)

Wäre dann nicht besseres Angebot, mehr Innovation und höhere Effizienz die Folge?

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

+1

Wie hierzulande immer alle denken, dass in den USA die normale Bevölkerung komplett vom Kapitalismus ausgebeutet wird und von Job zu Job hoppen muss, um nicht zu verhungern. Haben die Medien hierzulande echt gut hinbekommen, euch einzubläuen, dass alle dort, die nicht Jeff Bezos heißen, in ihren Autos oder in Zelten wohnen und jeden Tag 16h+ arbeiten.

In den USA gibt es absolut gesehen massiven Wohlstand, auch für die „normale“ Bevölkerung - schaut euch einfach ein paar Zahlen an (https://www.census.gov/library/publications/2020/demo/p60-270.html)

An Ungleichheit ist noch niemand gestorben. Absolut gesehen geht es den USA einfach besser. Da juckt es mich auch nicht, dass die Superreichen um Faktor X mehr verdienen. Typische deutsche Überheblichkeit, die wieder zu Vorschein kommt in dieser Diskussion. Wählt doch einfach eure grün-roten Schlächter im September und gebt diesem Land endlich endgültig den Rest - anders habt ihr es nicht verdient…

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Hier nochmal die TE: Mir geht es gerade um die Punkte, die man den Markt auch regeln lassen könnte (Nicht die die der Staat übernehmen muss) :

  • Bahnprivatisierung (ohne das Netz)
  • Wohnungsbau (komplett ohne Einmischung)
  • Regulatorik zurückfahren
  • vlt. auch Sozialversicherungen (?)

Wäre dann nicht besseres Angebot, mehr Innovation und höhere Effizienz die Folge?

Ein klares vielleicht aber ich persönlich glaube es nicht.

Man darf nicht vergessen, das viele Aufgaben die der Staat übernimmt, nicht effizient verteilt, sondern allen zugänglich gemacht werden müssen, dafür ist eine Verteilung über den freien Markt nicht unbedingt geeignet und es ist sinnvoll die ineffiziente Verteilung des Staates in Kauf zu nehmen.

Ich muss aber auch sagen das es mir schwer fällt mehr darüber zu schreiben, weil die Frage so allgemein ist. Man muss immer im Einzelfall abwägen ob eine Verteilung über den Markt sinnvoll ist oder nicht.

Ps: die Bahn ist schon privatisiert.

Die Bahn gehört 100% der BRD

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Den „Fakt“ beweise bitte mal.
Ohne das Gegenteil beweisen zu können, fallen mir doch Beispiele ein, die dagegen sprechen. Zum Beispiel Skandinavien und hier vor allem Norwegen.

Ein Zusammenhang zwischen Staatsquote und „Reichtum“ wäre mal interessant.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Ja, aber dem Median-Deutschen geht es bedeutend besser als dem Median-Ami. HDI: Deutschland auf Platz 6, USA auf 17. Vermögen ist halt nur ein abstrakte, digitale Zahl.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Korrelation und Kausalität... Die Unterschiedung kann man eigentlich von einem Abiturienten erwarten. Außerdem: Gerade die Länder, die heute nicht sehr reguliert sind, haben zu ihren Anfangszeiten oft sehr stark reguliert (Stichwort infant-industry protection)

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Dafür dass hier nahezu alles sich damit profilieren, zu studieren oder studiert zu haben, gibt es wenig (wissenschafts-)theoretische Vorbermerkungen zu den Antworten.

Also Liberalismus im Zusammenhang mit einzelnen Politikfeldern (z.B. Sozialpolitik) zu nennen, ist ja schon schwierig. Der Liberalismus bzw. der Neoliberalismus ist ja nur ein Theorieansammlung, der die von Hunderten von Volkswirten, Politologen und Philosophen seit Jahrhunderten entworfenen Theorien auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner bringt und der ist - anders als manch einer vermuten mag - kein positivistisch definierter, sondern als ein negativ (in der Abgrenzung) zu anderen wirtschafts- und staatstheoretischen Überlegungen (z.B. Theorieansammlung des Sozialismus) zu verstehen.

Fakt ist aber, dass unterschiedliche Wirtschaftssysteme auch unterschiedliche Perfomanzen erbringen - und das in gänzlich unterschiedlichen Aspekten. Insofern kann man auch eine vermeintlich „liberale“ Privatisierung der Verkehrsinfrastruktur nicht mit einer Liberalisierung der Sozialversicherungssysteme gleichsetzen. Ersteres betrifft eine auch in Nicht-Industrieländern zwingend notwendige Investition zu Gunsten der Bürger (Infrastruktur braucht es für gesellschaftliches und wirtschaftliches Wohlergehen sowohl in Nordamerika als auch in SEA). Zweiteres, nämlich mehr oder weniger umfassende Sozialversicherungssysteme sind sogar in vermeintlich ähnlich Staaten (wie in den westlichen Demokratien) hoch umstritten.

Fakt ist: Nein, der Markt kann nicht alles besser (Stichwort: Markversagen). Und ebenso nein, der Staat kann auch nicht alles perfekt. Eine derart pauschale Antwort kann man schlich nicht geben.

Tldr: stell deine Frage konkreter und definiere mal, alles andere ist ja nur zu schlimm zum Anschauen.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Dafür floriert deren Wirtschaft ja auch so viel besser als bei uns, weil sie es ausgeben, wohingegen viele hier an ihrem Geld festhalten und beispielsweise 200k aufm Konto ansparen und nicht wissen, was sie eigentlich damit machen sollen. Sparen bis zum letzten Tag.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

"Kann der Markt wirklich alles besser?"

Ganz ehrlich, dass erste das mir einfällt, sind gefühlt tausend Beispiele, wo der Markt dafür verantworlich ist, dass Dinge schlechter sind, als sie sein sollten. Da wären z.B. die ganze Lebensmittelindustrie.

  • Bauern, die für cent Beträge an Gewinn Milch verkaufen müssen,
  • Bauern, die Unmengen an Lebensmitteln direkt weg werfen müssen, weil nur die idealisierte Tomate/Kartoffel etc... verkaufsfähig zu sein schein,
  • die komplette Verpackungsindustrie der es offensichtlich um Gewinne und nicht um Umweltschutz geht,
  • die Lebensmittelproduzenten, die Unmengen an Zucker in ihre Produkte stecken, weil besser verkaufsfähig aber halt auch ungesünder, ....

Wenn der Markt so toll regeln würde, würden wir nicht Unmengen an Lebensmitteln verschwenden, die Umwelt und Gesundheit von Menschen zerstören.

Der Markt regelt nur in der der Hinsicht gut, dass er Gewinnorientiertung unterstützt und fördert.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Eine wirtschaftswissenschaftliche Fachfrage: Kann der Markt wirklich (fast) alles besser als der Staat (zb Sozialversicherungen, Regulierung der Märkte, ...) und will die Politik einfach keine Verantwortung abgeben? Oder ist an diesen liberalen Parolen in der Praxis doch nicht so viel dran?

Nein Kann er nicht aber das behauptet nicht mal die FDP

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Der Staat kann inzwischen fast nichts mehr ohne externe Berater. Schlimm...

Der Markt regelt auch nicht alles, also teuer beraten lassen ...

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Durchschnittsvermögen: $750k
Median: $120k

https://www.federalreserve.gov/econres/scf/dataviz/scf/chart/#series:Net_Worth;demographic:all;population:1;units:median;range:1989,2019

Leute, hört auf dauert zu glauben, dass Deutschland so toll ist und dass alle, die nicht Bill Gates oder Jeff Bezos heißen, in Trailerparks leben. Die Amis - ja auch der Durchschnitt oder Median - hat relativ gesehen zum Rest der Welt massiven Wohlstand.

Nur weil ihr mal ne Reportage gesehen habt, wo gezeigt wird, dass Marry in ihrem Minivan lebt und jeden Tag 16h arbeitet, braucht ihr nicht zu glauben, dass das auch nur ansatzweise die Realität widerspiegelt.
Guckt euch lieber mal Problemgegenden hierzulande an…

Immer diese Überheblichkeit und das Verteidigen des ach so tollen Sozialsystems, das wir haben. Die Abgaben, die wir haben, stehen in überhaupt keinem Verhältnis zu den Sozialleistungen - da verpufft einfach so viel durch Ineffizienz und Unfähigkeit des Staates…

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Der Durchschnittsami lebt aber auch in einem Land, in dem es gute Schulbildung nur an Privat Schools gibt und das Gesundheitssystem das teuerste der westlichen Welt ist. Selbst mit top Krankenversicherung, die im Vergleich zu hier ein Vermögen kostet, bleibt man häufig immer noch auf hohen Kosten sitzen. Ganz zu schweigen von den Preisen für Medikamente. Diabetiker zahlen teils bis zum 10-fachen für Insulin wie hier in Deutschland. Und das aus eigener Tasche. Viel Spaß dann noch mit den 423k USD. Schau mal was die Leute da wirklich noch von haben.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

"Kann der Markt wirklich alles besser?"

Ganz ehrlich, dass erste das mir einfällt, sind gefühlt tausend Beispiele, wo der Markt dafür verantworlich ist, dass Dinge schlechter sind, als sie sein sollten. Da wären z.B. die ganze Lebensmittelindustrie.

  • Bauern, die für cent Beträge an Gewinn Milch verkaufen müssen,
  • Bauern, die Unmengen an Lebensmitteln direkt weg werfen müssen, weil nur die idealisierte Tomate/Kartoffel etc... verkaufsfähig zu sein schein,
  • die komplette Verpackungsindustrie der es offensichtlich um Gewinne und nicht um Umweltschutz geht,
  • die Lebensmittelproduzenten, die Unmengen an Zucker in ihre Produkte stecken, weil besser verkaufsfähig aber halt auch ungesünder, ....

Wenn der Markt so toll regeln würde, würden wir nicht Unmengen an Lebensmitteln verschwenden, die Umwelt und Gesundheit von Menschen zerstören.

Der Markt regelt nur in der der Hinsicht gut, dass er Gewinnorientiertung unterstützt und fördert.

Dass Bauern ihre Milch niedrigpreisig verscherbeln müssen liegt aber daran, dass man hier die Marktkräfte eben gerade NICHT wirken lässt sondern im Gegenteil die Landwirtschaft und deren Überproduktion mit Subventionen künstlich am Leben hält. Würde man die Marktkräfte hier wirken lassen würde das Angebot sinken und die Preise steigen.

antworten
ExBerater

Kann der Markt wirklich alles besser?

Daran sieht man wieder mal wie wichtig Statistik Kompetenz ist, denn der Durchschnitt ist hier nicht relevant sondern der Median und der liegt nur bei 65k in den USA. Zudem basiert das auch nur auf Schätzungen. Es bleibt die Frage, ob die in den USA typischerweise EXTREM hohe Verschuldung gegengerechnet ist. Außerdem wird dieses Vermögen in den USA benötigt um sich gegen die nicht unerheblichen Risiken aus ernsten Krankheiten abzusichern.

Also, solche armseeligen Vergleiche helfen keinem weiter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Median Household (!) Net Worth: 121.700 USD = knapp unter 100.000 Euro.

Ja, Jeff, Elon und Co. haben mehr und verzerren das arithmetische Mittel nach oben.Irrelevant für 99,9% der Bevölkerung.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Median Household (!) Net Worth: 121.700 USD = knapp unter 100.000 Euro.

Ja, Jeff, Elon und Co. haben mehr und verzerren das arithmetische Mittel nach oben.Irrelevant für 99,9% der Bevölkerung.

Wenn man den Median nimmt, mein Lieber, ist der Unterschied zu Deutschland aber noch größer. Da ist Deutschland nämlich bei 35.000 USD, unter Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, ja sogar der Slowakei.

Danke Soziale Marktwirtschaft für diesen Erfolg. Leute in die Armut zu besteuern scheint wohl doch nicht die Lösung zu sein.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Median Household (!) Net Worth: 121.700 USD = knapp unter 100.000 Euro.

Ja, Jeff, Elon und Co. haben mehr und verzerren das arithmetische Mittel nach oben.Irrelevant für 99,9% der Bevölkerung.

Wenn man den Median nimmt, mein Lieber, ist der Unterschied zu Deutschland aber noch größer. Da ist Deutschland nämlich bei 35.000 USD, unter Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, ja sogar der Slowakei.

Danke Soziale Marktwirtschaft für diesen Erfolg. Leute in die Armut zu besteuern scheint wohl doch nicht die Lösung zu sein.

Und du glaubst, dass diese Zahl dann wirklich was über den Wohlstand aussagt? Du glaubst doch nicht wirklich, dass der Durchschnittsbürger in der Slowakei oder Griechenland besser lebt als in Deutschland?

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Das lustige daran ist , wie mehr der Staat seine Unfähigkeit zeigt, so mehr kommt die Forderung nach mehr Staat.

Schlechte private Unternehmen werden vom Markt verschwinden , Staatliche für immer bleiben.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Median Household (!) Net Worth: 121.700 USD = knapp unter 100.000 Euro.

Ja, Jeff, Elon und Co. haben mehr und verzerren das arithmetische Mittel nach oben.Irrelevant für 99,9% der Bevölkerung.

Wenn man den Median nimmt, mein Lieber, ist der Unterschied zu Deutschland aber noch größer. Da ist Deutschland nämlich bei 35.000 USD, unter Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, ja sogar der Slowakei.

Danke Soziale Marktwirtschaft für diesen Erfolg. Leute in die Armut zu besteuern scheint wohl doch nicht die Lösung zu sein.

Und du glaubst, dass diese Zahl dann wirklich was über den Wohlstand aussagt? Du glaubst doch nicht wirklich, dass der Durchschnittsbürger in der Slowakei oder Griechenland besser lebt als in Deutschland?

Vielleicht ja doch? Hier sind so viele total verblendet, was den Reichtum in Deutschland angeht. Fakt ist, in Griechenland/Slowakei leben viele im Eigentum. In Deutschland wird zu Miete gehaust, wovon ein Großteil an die Aktionäre in die USA fliest. Eine relevante Rente hat der Durchschnittsdeutsche auch nicht. Ich war lange genug im Ausland um eines klar zu sagen: die Deutschen sind sehr viel ärmer als sie glauben. Aus den - im europäischen Vergleich - relativ hohen Bruttoloehnen bleibt wenig Netto uebrig und der Staat investiert nicht, sondern verfruehstueckt das meiste. In jeder Statistik liegt Deutschland beim Vermögen relativ weit unten. Warum? Weil andere Länder wirklich etwas für das Alter zurücklegen, während hier mittels umlagesystem linke Tasche rechte Tasche gespielt wird und keine Substanz zurückgelegt wird.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Der Durchschnittsami hat nicht mal 3500€ auf dem Konto

Gast schrieb am 13.06.2021:

Schon die Frage ist doch falsch. Besser für wen denn? Und ich möchte nur daran erinnern wie oft "der Markt regelt das" gehört habe, was natürlich nur in einem idealen Markt möglich ist.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass ihr ohne Regulierungen weder studieren würdet, dafür 16h am Tag in der Fabrik arbeiten würdet um dann abends in ein Bett fallen würdet, das ihr euch mit 3 anderen teilt.

Fakt ist doch, dass es eine klare Tendenz gibt: Je weniger Reglueriung, desto reicher sind die Länder. Und ja, auch der median Amerikaner ist reicher als der median Deutsche. Und nein, dort sind nicht alle außer Jeff bezos obdachlos.

Der Durchschnittsami hat mit 432.000 USD das dritthöchste Vermögen der Welt (nach der Schweiz und Hong Kong.

Median Household (!) Net Worth: 121.700 USD = knapp unter 100.000 Euro.

Ja, Jeff, Elon und Co. haben mehr und verzerren das arithmetische Mittel nach oben.Irrelevant für 99,9% der Bevölkerung.

Wenn man den Median nimmt, mein Lieber, ist der Unterschied zu Deutschland aber noch größer. Da ist Deutschland nämlich bei 35.000 USD, unter Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, ja sogar der Slowakei.

Danke Soziale Marktwirtschaft für diesen Erfolg. Leute in die Armut zu besteuern scheint wohl doch nicht die Lösung zu sein.

Und du glaubst, dass diese Zahl dann wirklich was über den Wohlstand aussagt? Du glaubst doch nicht wirklich, dass der Durchschnittsbürger in der Slowakei oder Griechenland besser lebt als in Deutschland?

Hab den Durchschnitt nicht im Kopf aber der Medianbürger schon. Das BIP ist eine grauenhafte Größe um Wohlstand anzuzeigen und dafür ger nicht gemacht. Es zeigt Produktivität an. Wo die Früchte dieser Produktivität landen ist für das BIP irrelevant.
Vermögen zu nehmen um Wohlstand/Vermögen anzuzeigen ist erheblich besser.

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das lustige daran ist , wie mehr der Staat seine Unfähigkeit zeigt, so mehr kommt die Forderung nach mehr Staat.

Schlechte private Unternehmen werden vom Markt verschwinden , Staatliche für immer bleiben.

Exakt. Siehe Bahn

antworten
WiWi Gast

Kann der Markt wirklich alles besser?

Wenn der Staat den Willen “des Marktes“, dh einiger Oligarchen vollstreckt, dann sprechen wir von einer Ologarchie. Dann gibt es keinen Gegensatz von Staat und “Mark“.

antworten

Artikel zu

Wirtschaftsnobelpreis 2016: Oliver Hart und Bengt Holmström für Vertragstheorie geehrt

Wirtschaftsnobelpreis 2016

Der Wirtschaftsnobelpreis 2016 geht an den Briten Oliver Hart und den Finnen Bengt Holmström. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler werden für ihre Kontrakttheorie ausgezeichnet, die sich mit den Funktionsweisen von Verträgen in vielen Themen unterschiedlicher Bereiche befasst. Der mit rund 830.000 Euro dotierte Wirtschaftsnobelpreis wird am 10. Dezember 2016 gemeinsam mit den anderen Nobelpreisen verliehen.

Weltwirtschaftlicher Preis 2016 für Mario Monti, Friede Springer und Oliver E. Williamson

Weltwirtschaftlicher Preis 2014

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat die Preisträger des zwölften Weltwirtschaftlichen Preises 2016 bekannt gegeben. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Ministerpräsident Mario Monti, die deutsche Verlegerin Friede Springer und der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Oliver E. Williamson werden als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft mit dem Weltwirtschaftlichen Preises 2016 geehrt.

Nobelpreisträger für Wirtschaft 2015 ist der britische Ökonom Angus Deaton

Nobelpreisträger Wirtschaft 2015

Um eine Wirtschaftspolitik zu entwickeln, welche die Wohlfahrt fördert und die Armut reduziert, müssen zuerst individuelle Konsumentscheidungen verstanden werden. Die Forschungen des aktuellen Wirtschaftsnobelpreisträgers Angus Deaton waren dazu wegweisend. Durch die Zusammenführung detaillierter individueller Entscheidungen zu aggregierten Ergebnissen hat seine Forschung die Felder der Mikroökonomie, Makroökonomie und Entwicklungsökonomie wesentlich geprägt.

Schweizer Ökonom Stefano Carattini erhält Heinz König Young Scholar Award 2015

Heinz König Young Scholar Award 2015: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht im Jahr 2015 an Stefano Carattini von der Haute Ecole de Gestion de Genève, Schweiz. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen des Doktoranden zu den Auswirkungen einer Besteuerung des Abfalls privater Haushalte.

Weltwirtschaftlicher Preis 2015 für Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Weltwirtschaftlicher Preis 2015: Gruppenbild der Preisträger Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat den elften Weltwirtschaftlichen Preis 2015 verliehen. Die Preisträger sind der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, GE-Vorstandschef Jeffrey Immelt, das Unternehmerehepaar Kristine und Douglas Tompkins sowie der Ökonom Sir Christopher A. Pissarides.

Markt statt Plan: IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA Prize in Labor Economics wird in diesem Jahr an den Wirtschaftswissenschaftler Jan Svejnar verliehen. Der US-amerikanisch, tschechische Ökonom hat mit seinen Analysen des Übergangs sozialistischer Planwirtschaften zu marktwirtschaftlichen Strukturen die Forschung geprägt und der Politik wertvolle Handlungshinweise gegeben.

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 für Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Arbeit statt Armut: IZA-Preis 2014 geht an US-Ökonom Gary S. Fields

IZA-Preis 2014: US-Ökonom Gary Fields erhält

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Gary S. Fields erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als die international wichtigste Auszeichnungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktforschung. Die Preisverleihung findet am 4. Januar 2015 in Boston statt.

Ökonomin Helene Rey mit Carl-Menger-Preis 2014 ausgezeichnet

Preisverleihung Carl-Menger-Preis 2014 Helene Rey

Die Hélène Rey erhielt als erste Preisträgerin den mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preis. Die Ökonomieprofessorin der London Business School wurde für ihre Forschung zu aktuellen Fragen der Geldpolitik in der Krise ausgezeichnet.

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 für Johnson-Sirleaf, Mazumdar-Shaw und Thaler

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 verliehen an Ellen Johnson Sirleaf, Kiran Mazumdar-Shaw und Richard Thaler

Die Staatspräsidentin Liberias und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die indische Biotechnologie-Unternehmerin Kiran Mazumdar-Shaw und der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2014.

ZEW vergibt Heinz König Young Scholar Award 2014 an US-Wissenschaftlerin

Heinz König Young Scholar Award 2014: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim geht in diesem Jahr an Olga Malkova von der Universität Michigan, USA. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen der Doktorandin zu den Auswirkungen eines Elterngeldes auf die Geburtenrate.

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel S. Hamermesh erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis zählt zu den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen in den Wirtschaftswissenschaften. Die Preisverleihung findet am 18. November in Washington statt.

Ökonom Patrick Hürtgen erhält Heinz König Young Scholar Award 2013

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht in diesem Jahr an Patrick Hürtgen von der Universität Bonn. Das ZEW würdigt damit Hürtgens Untersuchungen zum Zusammenhang von Leistungsbilanz- und Haushaltsdefiziten.

Klaus F. Zimmermann erhält Forschungspreis der Europäischen Investitionsbank

Forschungspreis der Europäischen-Investitionsbank

Der Bonner Wirtschaftsprofessor und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, erhält den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preis der Europäischen Investitionsbank (EIB) für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und ihre Verbreitung.

Weltwirtschaftlicher Preis 2013 für Stiglitz, Ibrahim, Brundtland

Weltwirtschaftlicher Preis 2012

Gro Harlem Brundtland, ehemalige Ministerpräsidentin Norwegens, Mo Ibrahim, ehemaliger afrikanischer Mobilfunkunternehmer und Gründer der Mo Ibrahim Foundation, und Joseph E. Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2013.

Antworten auf Kann der Markt wirklich alles besser?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 46 Beiträge

Weitere Themen aus Fachdiskussion VWL