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Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Guten Morgen,

ich benötige eure Hilfe, da ich mir nicht sicher bin, welchen Weg ich als nächsten einschlagen soll. Darum vorerst zu meinen bisherigen Werdegang:

Ich habe 2014 mein Abi gemacht und danach das duale Studium in der Finanzverwaltung zum Diplom Finanzwirt begonnen, welches ich 2017 zwar nicht überragend, aber schon überdurchschnittlich abschließen konnte. Seitdem arbeite ich im Finanzamt (Rechtsbehelfsstelle), konnte also 2 Jahre Berufserfahrung sammeln.

Ich habe über die letzten 2 Jahre viel nachgedacht und für mich die Entscheidung getroffen, dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren. Beweggründe bspw. Aufstiegsmöglichkeiten, sehr veraltete Strukturen, Gehalt etc.

Folgende Optionen stehen mir nun offen:

  • Arbeiten mit meinen Abschluss in der Wirtschaft (Steuerabteilung eines Unternehmens)
  • Arbeiten in der Steuerberatung (eher meine letzte Wahl, da Ertrag zwar hoch, aber auch sehr hoher Arbeitsaufwand)
  • Berufsbegleitendes Studium, bspw. WiWi an der Fernuni Hagen + Bewerbung in der Finanzverwaltung auf einen Platz als Betriebsprüfer, um ein breites Spektrum an Erfahrung a) praxisorientert (Rb-Stelle, BP) und b) theoretisch (Studium WiWi+Dipl. Finanzwirt) zu haben

Was wäre, eurer Einschätzung nach, der für mich sinnvollste, nächste Schritt? Wo stehen meine Chancen am besten?

Liebe Grüße

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Wenn dir langweilig ist, mach den Steuerberater oder geh zur Fahndung.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Fahndung ist leider alles andere als spannend und ohne vorherige Betriebsprüfertätigkeit auch nicht so einfach zu erreichen + ich hab nach wie vor die Strukturen des öff. Dienstes.

StB leider aus finanziellen Gründen für mich im Moment keine Option.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

Hallo, du bist beim Finanzamt (Beamter) und möchtest von dort weg? Ich würde analysieren, ob es wirklich so schlimm ist.....

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Ich würde diesen Schritt gehen, um mein Portfolio zu erweitern und mich persönlich weiter zu entwickeln, da man natürlich auch viel mehr Kontakt mit der Außenwelt hat und auch gestandenen Steuerberatern mit vielen Jahren Berufserfahrung in die Augen blickt und sich mit ihnen misst. Die Tätigkeit, die ich bis zum Ende meines Lebens ausführen möchte, ist das nicht.

Habe mich inzwischen auch mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik auseinander gesetzt. Auch daran hätte ich großes Interesse, würde halt nochmal ein ganzes Stück mehr in eine andere Richtung gehen als meine jetzige Tätigkeit. Was sagt ihr? Sinnvoll oder nach meiner Werdegang schwachsinnig?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Hey, das ist leider der typische Kommentar, den man unter jedem Beitrag, welcher sich um den Ausstieg aus dem öffentlichen Dienst dreht, liest. Es ist leider nicht immer alles so toll, wie es in der Gesellschaft ankommt. Meine Beweggründe:

  • Leistung wird nicht honoriert. Der Kollege im Nebenzimmer, der mit Füßen auf dem Schreibtisch aus dem Fenster schaut, wird in 25 Jahren genau so viel oder zumindest ähnlich so viel verdienen wie ich. Dadurch geht zum einen die Arbeitsmotivation flöten, weil ich weiß, dass es mir eh nichts bringt. Zum anderen macht das auch nicht glücklich, weil ich weiß, dass mein Arbeitserfolg für meinen beruflichen Werdegang keine Rolle spielt.

  • Thema Geld: Klar, Pension ist toll. Aber bis dahin sind es bei mir noch mehr als 40 Berufsjahre, die ich überstehen muss. Ich verdiene derzeit rd. 2.300,- Euro, davon gehen noch mal 250 Euro für die Krankenversicherung flöten. Heißt, mir bleiben rd. 2.050,- Euro netto. Darüber lacht sich doch jeder BWLer kaputt.. und ich mich auch.

  • Beamtenmentalität ist leider mehr als nur ein Mythos. Es gibt viele Kollegen, die hier tatsächlich etwas leisten und auch eine gute Persönlichkeit haben. Der Großteil ist aber tatsächlich so, wie man ihn sich vorstellt: Älteren Semesters, zu haben für Stammtischparolen und lacht über die Witze von Mario Barth. Wenn ich mir anschaue, wie viel Zeit in pro Tag auf der Arbeit verbringe, möchte ich mich nicht dauerhaft mit solchen Leuten umgeben müssen.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

Hallo, du bist beim Finanzamt (Beamter) und möchtest von dort weg? Ich würde analysieren, ob es wirklich so schlimm ist.....

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Hey, das ist leider der typische Kommentar, den man unter jedem Beitrag, welcher sich um den Ausstieg aus dem öffentlichen Dienst dreht, liest. Es ist leider nicht immer alles so toll, wie es in der Gesellschaft ankommt. Meine Beweggründe:

  • Leistung wird nicht honoriert. Der Kollege im Nebenzimmer, der mit Füßen auf dem Schreibtisch aus dem Fenster schaut, wird in 25 Jahren genau so viel oder zumindest ähnlich so viel verdienen wie ich. Dadurch geht zum einen die Arbeitsmotivation flöten, weil ich weiß, dass es mir eh nichts bringt. Zum anderen macht das auch nicht glücklich, weil ich weiß, dass mein Arbeitserfolg für meinen beruflichen Werdegang keine Rolle spielt.

  • Thema Geld: Klar, Pension ist toll. Aber bis dahin sind es bei mir noch mehr als 40 Berufsjahre, die ich überstehen muss. Ich verdiene derzeit rd. 2.300,- Euro, davon gehen noch mal 250 Euro für die Krankenversicherung flöten. Heißt, mir bleiben rd. 2.050,- Euro netto. Darüber lacht sich doch jeder BWLer kaputt.. und ich mich auch.

  • Beamtenmentalität ist leider mehr als nur ein Mythos. Es gibt viele Kollegen, die hier tatsächlich etwas leisten und auch eine gute Persönlichkeit haben. Der Großteil ist aber tatsächlich so, wie man ihn sich vorstellt: Älteren Semesters, zu haben für Stammtischparolen und lacht über die Witze von Mario Barth. Wenn ich mir anschaue, wie viel Zeit in pro Tag auf der Arbeit verbringe, möchte ich mich nicht dauerhaft mit solchen Leuten umgeben müssen.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

Hallo, du bist beim Finanzamt (Beamter) und möchtest von dort weg? Ich würde analysieren, ob es wirklich so schlimm ist.....

Mit der Antwort, haste du deinem Entscheidung getroffen, dann leg los, weil die Zeit vergeht schnell.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

So weit war ich ja selbst schon. Mir stellt sich nur die Frage, welchen Weg ich einschlagen soll.

Mein Favorit ist im Moment die Fernuni Hagen mit WiWi oder Wirtschaftsinformatik. Aber: Passt das überhaupt zu meinem bisherigen Profil oder wird das im Lebenslauf eher negativ aufgefasst, nun so einen Schwenk zu vollziehen?

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Mit der Antwort, haste du deinem Entscheidung getroffen, dann leg los, weil die Zeit vergeht schnell.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Nutze doch bitte deine ausgezeichnete Ausbildung und geh in die Steuerberatung damit.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Wie wäre es mit der Option einen Master dranzuhängen und dann damit in die Wirtschaft zu gehen?

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Ohne es genau zu wissen glaube ich, dass mein Abschluss mir zu so gut wie keinem Masterstudiengang den Zugang eröffnet. Es gibt hier und da ein paar Master of Taxation-Abschlüsse. Die würden mich allerdings fachlich nicht wirklich weiter bringen, zumindest soweit ich das in Erfahrung bringen konnte. Das wissen dann auch die Leute in der Wirtschaft - insofern wäre ein solcher Master vermutlich nur aus kosmetischen Gründen von Vorteil.

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Wie wäre es mit der Option einen Master dranzuhängen und dann damit in die Wirtschaft zu gehen?

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Das wäre für mich wahrscheinlich der einfachste Weg, den "Exit" aus der Finanzverwaltung zu bewältigen. Allerdings möchte ich eigentlich a) zukünftig nicht in einer 60-Stunden-Woche ackern und b) nicht unter dem ständigen Druck von Mandanten stehen, sondern vielmehr in der Beratung des Industrieunternehmens tätig sein, bei dem ich auch angestellt bin.

Für mich echt eine schwierige Entscheidung...

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Nutze doch bitte deine ausgezeichnete Ausbildung und geh in die Steuerberatung damit.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Du hast eine sehr gute Ausbildung. Wenn wir Steuerrecht Spaß macht, würde ich dabei bleiben. Du wirst am Ende auch in einem Industrieunternehmen landen. Ob du den Weg aber direkt gehst, bezweifle ich.

Der Königsweg wäre: 2 - 5 Jahre Big4 und dann den Exit in die Industrie. Dann hast du vielleicht nochmal 2 -5 Jahre mehr Stress. Aber danach viel bessere Optionen.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Das wäre für mich wahrscheinlich der einfachste Weg, den "Exit" aus der Finanzverwaltung zu bewältigen. Allerdings möchte ich eigentlich a) zukünftig nicht in einer 60-Stunden-Woche ackern und b) nicht unter dem ständigen Druck von Mandanten stehen, sondern vielmehr in der Beratung des Industrieunternehmens tätig sein, bei dem ich auch angestellt bin.

Für mich echt eine schwierige Entscheidung...

Nutze doch bitte deine ausgezeichnete Ausbildung und geh in die Steuerberatung damit.

Sorry, aber du machst mir den Eindruck wie „ach ich würde ja gern in die freie Wirtschaft aber Risiko nein und ich möchte nicht, will aber eine geregelt Arbeit haben, mit rund 40 Std die Woche guter Verdienst, soll aber Spannend sein.... Du bist schon so wie die auf die du so herabschaust.

Du hast eine super Steuerausbildung auf Staatskosten bekommen, komm endlich in die Gänge, bewirb dich oder bleib in der Verwaltung und jammer weiter, die Welt wartet nicht auf dich.

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

Ich bin im ÖD und ich will möglichst schnell in mein Endamt. Danach lege ich dann auch die Füße hoch und mach nur noch so viel, dass ich keinen Ärger wegen Faulheit bekomme. Den Rest der Zeit kümmere ich mich um meine Hobbies (Vorsitz Sportverein, Reisen buchen etc.).
Es ist doch super, dass man dann keinen Leistungsdruck mehr hat. Ich bin allerdings im hD und als A15er lebt es sich schon ganz anständig.

  • Leistung wird nicht honoriert. Der Kollege im Nebenzimmer, der mit Füßen auf dem Schreibtisch aus dem Fenster schaut, wird in 25 Jahren genau so viel oder zumindest ähnlich so viel verdienen wie ich. Dadurch geht zum einen die Arbeitsmotivation flöten, weil ich weiß, dass es mir eh nichts bringt. Zum anderen macht das auch nicht glücklich, weil ich weiß, dass mein Arbeitserfolg für meinen beruflichen Werdegang keine Rolle spielt.

  • Thema Geld: Klar, Pension ist toll. Aber bis dahin sind es bei mir noch mehr als 40 Berufsjahre, die ich überstehen muss. Ich verdiene derzeit rd. 2.300,- Euro, davon gehen noch mal 250 Euro für die Krankenversicherung flöten. Heißt, mir bleiben rd. 2.050,- Euro netto. Darüber lacht sich doch jeder BWLer kaputt.. und ich mich auch.

  • Beamtenmentalität ist leider mehr als nur ein Mythos. Es gibt viele Kollegen, die hier tatsächlich etwas leisten und auch eine gute Persönlichkeit haben. Der Großteil ist aber tatsächlich so, wie man ihn sich vorstellt: Älteren Semesters, zu haben für Stammtischparolen und lacht über die Witze von Mario Barth. Wenn ich mir anschaue, wie viel Zeit in pro Tag auf der Arbeit verbringe, möchte ich mich nicht dauerhaft mit solchen Leuten umgeben müssen.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Also, wenn du Betriebsprüfer werden möchtest, dann macht die Aussage dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren keinen Sinn oder? Also musst du dir erst mal im Klaren sein, ob du wirklich aus dem TVÖD aussteigen möchtest.

Hallo, du bist beim Finanzamt (Beamter) und möchtest von dort weg? Ich würde analysieren, ob es wirklich so schlimm ist.....

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren?

An den Threadersteller:

Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner, das solltest du zu Beginn wissen.

Ich war in einer ähnlichen Situation wie du. Ich habe erst meinen WiWi Bachelor gemacht und habe anschließend ein Jahr im Controlling gearbeitet. Das ganze hat mir nicht wirklich viel Spaß gemacht und so habe ich mich entschlossen noch den Diplom Finanzwirt zu machen.
Das Ende vom Lied, ich habe in der Probezeit gekündigt, weil ich keine Lust hatte für einen Abschluss (der schon zu Beginn um einiges härter als mein Bachelor war) noch einmal 3 Jahre Zeit zu investieren um dann am weniger zu verdienen als ich es jetzt tue.

Ich rate dir persönlich von einem weiteren Bachelor ab. Mach einen Master und schau dann wo du unterkommst oder gehe direkt in die Beratung. Ein weiterer Bachelor bringt dir meiner Meinung nach einfach keinen Mehrwehrt.

Ich für meinen Teil bin bei einer großen Bundesbehörde gelandet und werde mit Anfang 30 bei ca. 60k Brutto stehen. Im Vergleich zu vielen hier im Forum ist das natürlich nicht viel, aber ich persönlich finde, dass das immer noch ein gutes Gehalt ist. Ende dürfte dann mit Ende 30 bei ca. 75k Brutto sein. Aber das dauert noch ein paar Jährchen ;)

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WiWi Gast

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren

WiWi Gast schrieb am 02.09.2019:

Guten Morgen,

ich benötige eure Hilfe, da ich mir nicht sicher bin, welchen Weg ich als nächsten einschlagen soll. Darum vorerst zu meinen bisherigen Werdegang:

Ich habe 2014 mein Abi gemacht und danach das duale Studium in der Finanzverwaltung zum Diplom Finanzwirt begonnen, welches ich 2017 zwar nicht überragend, aber schon überdurchschnittlich abschließen konnte. Seitdem arbeite ich im Finanzamt (Rechtsbehelfsstelle), konnte also 2 Jahre Berufserfahrung sammeln.

Ich habe über die letzten 2 Jahre viel nachgedacht und für mich die Entscheidung getroffen, dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren. Beweggründe bspw. Aufstiegsmöglichkeiten, sehr veraltete Strukturen, Gehalt etc.

Folgende Optionen stehen mir nun offen:

  • Arbeiten mit meinen Abschluss in der Wirtschaft (Steuerabteilung eines Unternehmens)
  • Arbeiten in der Steuerberatung (eher meine letzte Wahl, da Ertrag zwar hoch, aber auch sehr hoher Arbeitsaufwand)
  • Berufsbegleitendes Studium, bspw. WiWi an der Fernuni Hagen + Bewerbung in der Finanzverwaltung auf einen Platz als Betriebsprüfer, um ein breites Spektrum an Erfahrung a) praxisorientert (Rb-Stelle, BP) und b) theoretisch (Studium WiWi+Dipl. Finanzwirt) zu haben

Was wäre, eurer Einschätzung nach, der für mich sinnvollste, nächste Schritt? Wo stehen meine Chancen am besten?

Liebe Grüße

Falls du letztlich wirklich wechseln solltest, geh bloß nicht an die fernuni hagen. Aufwand und ertrag stehen in keinem verhältnis zueinander. An deiner Stelle würde ich nen bachelor in wiwi an einer soliden staatlichen uni machen und nebenbei teilzeit arbeiten. Wenn du in den semesterferien vollzeit reinhaust bzw. durch vollzeitpraktika noch etwas das porte monnaie auffrischst, kannste locker auf deine 1400 pro monat kommen. Damit lässt es sich schon sehr gut leben und da du bereits erfahren bist und hoffentlich den 18 jährigen ersti pupsern weit raus bist, sollte das trd alles easy gehen. Dann kannste das studentenleben noch schön auskosten und 3 jahre spass haben. Danach mit einem guten bsc <1,8 und paar praktika einen target 1 year master ranhängen und dann kannste deinen ehemaligen kollegen den finger zeigen und nochmal richtig karriere machen. Voraussetzung ist natürlich Motivation, Durchhaltevermögen und ein wenig köpfchen

So oder so viel erfolg auf deinem weg

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fujitsu

Dipl. Finanzwirt -> WiWi studieren

TE hier:
Danke für eure Meinungen. Hab in der letzten Woche nochmal intensiv nachgedacht, mein "Plan" für die nächsten Jahre sieht wie folgt aus:

Ich suche mir einen StB (kein BIG 4, da Umzug notwendig wäre) welcher mich beim Examen unterstützt und hoffe, dass ich ddieses 2021 ablegen kann. Sammle dort weitere Berufserfahrung. Danach sollten mir sowohl die Türen in der Industrie, als auch in der Beratung offen stehen (verbleib beim bisherigen AG oder neuen AG suchen).

Dazu gleich die erste Frage:

Habe morgen ein Bewerbungsgespräch bei einer Beratungskanzlei mit rd. 100 Mitarbeitern, ca 1/4 Berufsträger. Mit welchem Gehalt kann ich rechnen, was sollte ich für Forderungen bzgl. der Unterstützung beim Examen und der "Ablöse" ans FA (müsste rd. 15k zurückzahlen) stellen? Stellenausschreiben als "Steuerassistent".

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