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Fernuni Hagen

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WiWi Gast

Fernuni Hagen

Moin,

ich hab mal ne Frage: Ist mit einem Wiwi Master Schwerpunkt Finance von der FU Hagen ein Einstieg in das CF Advisory einer (namhaften) Bank möglich? Muss ja nicht gleich GS, MS oder JPM sein. Ich dachte da vielmehr so an CoBa, Rothschild, Sal. Oppenheim usw. oder ist da auch kein Einstieg möglich? Man kann ja nach dem Bachelor bereits relevante Berufserfahrung gesammelt haben. Ich z.b. hab mich mit Unternehmensübernahmen in meinem Konzern beschäftigt.

Freu mich auf eure Meinungen!

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Grundsätzlich: Ja. Die FernUniversität ist eine staatlich anerkannte Uni, deren Forschungsreputation im oberen Mittelfeld in DE liegt. Zudem haben die Absolventen für Unternehmen natürlich ein sehr interessantes Profil.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Hallo, ich überlege mir auch einen Master an der Fernuni noch drauf zu satteln, allerdings mit den steuerrechtlichen Modulen. Hilft das mir bei dem Einstieg in die Unternehmensberatung oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ?

Was hält Ihr von der FU Hagen im allgemeinen?

Gruß aus München

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Bin FU Hagen Student:
Steuerrechtliche Module gibt es nicht! Es gibt Module im Bereich Steuerliche Gewinnermittlung und betriebliche Steuerplanung. Das sind Module die das Steuerwesen aus Unternehmenssicht erklären. Reines Steuerrecht gibt es allerdings nicht. Allerdings dürfte damit der Einstieg bei den Big4 möglich sein. Wenn du noch Unternehmensrecht und Steuern und öknomische Anreize belegst, hast du eine solide Basis.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Lässt sich das Studium in irgendeiner weise mit dem der AKAD vergleichen? Beide Studiengänge klingen interessant, die Frage ist nur was gefragter ist, bzw. was mir persönlich mehr Wissen bringt.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

An FU Hagen Student

Vielen Dank für die Ratschläge! Was studierst Du selbst? Ist es wirklich so schwierig an der Uni Hagen zu studieren (in meinem Fall neben Beruf) wie es ständig rumerzählt wird?

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Wie immer kommt es auf dich und deine Auffassungsgabe an.
Also hast du ein solides Grundwissen von der Materie und ein gehörig Maß an Disziplin, dann ist es wirklich zu schaffen (von der Schwierigkeit her). Aber 10-20 Stunden/Woche solltest du schon einplanen, die du dich mit dem Stoff beschäftigen musst, wenn du am Ende ein ansehnliches Ergebnis erwartest.

So im 'Vorbeigehen' holst du an der Fernuni (zum Glück!) nichts.

Lounge Gast schrieb:

Moin,

ich hab mal ne Frage: Ist mit einem Wiwi Master Schwerpunkt
Finance von der FU Hagen ein Einstieg in das CF Advisory
einer (namhaften) Bank möglich? Muss ja nicht gleich GS, MS
oder JPM sein. Ich dachte da vielmehr so an CoBa, Rothschild,
Sal. Oppenheim usw. oder ist da auch kein Einstieg möglich?
Man kann ja nach dem Bachelor bereits relevante
Berufserfahrung gesammelt haben. Ich z.b. hab mich mit
Unternehmensübernahmen in meinem Konzern beschäftigt.

Freu mich auf eure Meinungen!

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"Vielen Dank für die Ratschläge! Was studierst Du selbst? Ist es wirklich so schwierig an der Uni Hagen zu studieren (in meinem Fall neben Beruf) wie es ständig rumerzählt wird? "

Ich mache meinen Wiwi Master an der FU Hagen mit Schwerpunkt Finance. Belegt habe ich die Module Finanzwirtschaft:Vertiefung, Investitionstheorie II und Unternehmensbewertung & Konzerncontrolling. Im nächsten Semester kommt dann Zeitreihenanalyse und Finanz-und bankwirtschaftliche Modelle.
Zum Stoff:
Der Stoff der FU Hagen ist sehr theoretisch und in einigen KEs habe ich das Gefühl man versucht sich so kompliziert und langatmig wie möglich auszudrücken, sodass man einige Sätze mehrmals lesen muss um sie zu verstehen, weil man am Ende nicht mehr weiß was am Anfang stand. Der Bezug zur Praxis (kann ich beurteilen, da ich selbst Vollzeit arbeite) ist relativ gering, aber den Anspruch hebe ich an einem universitären Masterstudium auch nicht mehr.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Hallo,

ich studiere auch der FU Hagen in den Studiengängen WiWi Diplom II und BoL. Manche "Vorlesungen" bzw. Fächer sind fast ohne mentorielle Unterstützung bzw. Seminaren kaum zu bewältigen, z. B. ABWL oder AVWL. Da braucht man wirklich eine solide Basis (bin Dipl-Kfm FH). Wenn man einen Volllzeitjob hat gehört eine gehörige Selbstdisziplin dazu, sich nach nem anstrengenden Tag abends noch mit der Theorie zu beschäftigen. In meinem Falle habe ich in den letzten zwei Jahre keine Klausur schreiben können, weil mein Job bei ALDI keine Zeit gelassen hat. Da ich mich z Zt neu berufliche orientiere, hoffe ich, in angemessener Zeit zumindest den WiWi-Studiengang abzuschließen und parallel im BoL weiterzukommen. Aber wie gesagt, neben nem Managementjob war es ziemlich schwer. Aber da ist jeder selbst gefragt, wie gesagt, die Selbstdiziplin ist sehr wichtig.

Für eventuelle Frage stehe ich gerne zur Verfügung.

Grüße
Jan

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die Mammutfächer ABWL und AVWL gibt es in den BA/MA-Studiengängen der FU Hagen eh nicht mehr. Und auch für die letzten Diplomer werden diese Fächer bald durch mehrere Module, die man einzeln bestehen kann, ersetzt.

Zu der Frage ob es an der FU Hagen schwer ist, neben dem Beruf zu studieren: Es ist so schwer, wie man es sich macht. Die Uni schreibt weder eine Mindestbelegung noch eine Höchststudiendauer vor. Man kann sich also auch gerne 1 Jahr pro Klausur Zeit lassen. Erwarte dann aber bitte nicht, noch in diesem Jahrzehnt einen Abschuss zu kriegen ;=))))

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige Uni, der Abschluss nicht viel wert. Gerade das "neben dem Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums, nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen. Wer abends und am Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken wird kein Akademiker.

Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte mit einem genrellem Ansatz. Das ist es aber was eine FU nicht hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf Sacharbeiterlevel zu verharren. Wer es sich finanziell nicht anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss, einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht, schon gar nicht mit dem Master.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

So ein Blödsinn.
Wenn sich jemand neben dem Beruf noch einem Studium, einer staatlich anerkannten Universität! widmet, die nicht den Ruf als 'Wischiwaschi' Uni hat, der hat einen Stein im Brett bei so ziemlich jedem Personaler mit gesundem Menschenverstand.

Einfach machen und staunen ;)
Eine Jobgarantie ist auch ein TZ Studium in Hagen nicht, aber sicher etwas, das dich äußert positiv von der Masse abheben wird.
Die Basis hast du was draus zu machen, mit dem Abschluss liegt es dann an dir selbst.

Lass knacken!

Lounge Gast schrieb:

Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige
Uni, der Abschluss nicht viel wert. Gerade das "neben dem
Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums,
nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen. Wer abends und am
Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken
wird kein Akademiker.

Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete
Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte
mit einem genrellem Ansatz. Das ist es aber was eine FU nicht
hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule
so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf
Sacharbeiterlevel zu verharren. Wer es sich finanziell nicht
anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss,
einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht,
schon gar nicht mit dem Master.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Kann es sein, dass du etwas frustiert bist, weil du an der FU Hagen versagt hast? Oder du kennst die Fernuni Hagen nicht. Sorry, ich will dir nicht zu nahe treten, aber was du schreibst ist völliger Quark.

Die FU Hagen bietet sehr wohl eine akademische, wissenschaftlich fundierte Ausbildung mit mindestens ebenso hohen Ansprüchen wie an anderen Universitäten auch. Und gerade weil die meisten NEBEN der beruflichen Arbeit dieses anspruchsvolle Universitätsstudium absolvieren, werden Fernuni-Hagen-Absolventen von - seriösen - Arbeitgebern oft besonders geschätzt.

Nocheinmal - es gibt keinerlei Abstriche, was den wissenschaftlichen Anspruch betrifft. Und ja - die Klausuren werden unter Aufsicht geschrieben, es werden wissenschaftliche Hausarbeiten, Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen verfasst, es finden Seminare statt und es wird geforscht. Und es lehren Professoren, die durchaus auf dem internationalem Parkett der Wissenschaft zu Hause sind.

Lounge Gast schrieb:

Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige
Uni, der Abschluss nicht viel wert. Gerade das "neben dem
Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums,
nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen. Wer abends und am
Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken
wird kein Akademiker.

Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete
Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte
mit einem genrellem Ansatz. Das ist es aber was eine FU nicht
hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule
so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf
Sacharbeiterlevel zu verharren. Wer es sich finanziell nicht
anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss,
einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht,
schon gar nicht mit dem Master.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Es gibt sicher Personaler die das so sehen, bzw. Unternehmen, die da irgendwelche "Regeln" haben. Ich hab sowas auch schon gehört. Manche mögen FH nicht, manche BA nicht, habe auch schon den Satz gehört: "Ich hab einmal jemanden von der Uni eingestellt, das mach ich nie wieder". Naja, so sind die Unterschiede. Ich weiß sicher, das viele Führungskräfte gar keinen Unterschied sehen zwischen Fernuni und Präsenzuni, außer das die Feruniabsolventen meistens viel mehr Berufserfahrung sammeln. Inwieweit arbeitet denn ein Präsenzunibachelor wissenschaftlicher als einer von der Fernuni?

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Danke für deinen Beitrag, aber was bringt Dich auf solche Gedanken? Hast Du Bekannte oder Freunde in deinem Bekanntenkreis? Oder hast Du selbst derartige Erfahrungen mit Uni Hagen gemacht ?

Ich frage, weil ich im Laufe der Zeit ich auch andere Meinungen zu der FU gehört habe, z. B. , dass die Arbeitgeber im Gegenteil die Absolventen von FU für ihre Ausdauer und Praxisbezug schätzen.

Gruß

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige Uni, der Abschluss nicht viel wert. Gerade das "neben dem Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums, nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen. Wer abends und am Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken wird kein Akademiker.

Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte mit einem genrellem Ansatz. Das ist es aber was eine FU nicht hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf Sacharbeiterlevel zu verharren. Wer es sich finanziell nicht anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss, einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht, schon gar nicht mit dem Master."
Erzähl das mal Westerwelle oder Norbert Winkeljohann (Vorstand PWC) oder Joachim Schindler (Vorstand KPMG)....

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Dr. Schindler hat ja wohl kaum an der Fernuni promoviert?

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die Fernuni ist halt eine FERNuni, also zunächst mal anders. Die Leute die das machen, haben sich in der Regel zunächst gegen ein Studium entschieden und arbeiten auf dem Niveau das man mit Abitur erreichen kann. Viele sind wegen der verbauten Karrierechancen frustiert und wollen doch noch ein Studium nachlegen. Das fachliche Studium ist sicher nciht schlechter, aber der ganze Ansatz ist halt anders, er ist nicht akedemisch geprägt.

Das wird einige Personaler beieindrucken andere kategorisch abschrecken. Im Ergbnis ist eine Fernuni immer eher ein Makel als ein Vorteil, gleichgültig ist das defintiv im Bezug auf eine normale Uni nie.

Hinzu kommt, dass die Absolveten der Fernuni meist wesentlich älter sind wenn sie starten und länger brauchen.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die Fern-Universität in Hagen ist eine ganz normale, staatliche Universität, die v.a. normal Berufstätigen die Möglichkeit bietet, einen akademischen Abschluss zu erreichen. Etwa 80 % der Studierenden sind berufstätig. Die Anforderungen der FUH sind etwas höher als an gewöhnlichen Unis und der akademische Anspruch ist sehr hoch, d.h. auch die Benotung ist strenger (eine 2 an Präsenzuni ist etwa eine 3,5 an der Fernuni). Außerdem gibt es Zugangsmöglichkeiten zum Studium, indem man sich in festgelegter Weise dafür qualifizieren kann. Durch diese enormen Vorteile und den hohen akademischen Anspruch ist die Fernuni Hagen inzwischen die größte Universität in Deutschland. Und das zu recht, wenn man sich die hochkarätigen Professoren ankuckt. Außerdem ist die Zahl der Promotionen wohl ebenfalls beachtlich.

Klar sind viele Absolventen etwas älter. Die meisten haben bereits seit Jahren einen Berufabschluss, evtl. schon eine Familie gegründet, einige Karrieresprünge hinter sich und stecken vielleicht gerade im Zweitstudium oder Aufbaustudium.

Und die Personaler sind i.d.R. sehr beeindruckt durch ein solches nebenberufliches Engagement und die dafür erforderliche Eigenmotivation.

Also, bitte ... da wir hier nicht im Kindergarten sind (geschweige denn in der VHS), kann man doch von jedem erwarten, er möge sich ausreichend informieren, bevor er hier irgend einen unausgegorenen Quatsch loslässt.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"Dr. Schindler hat ja wohl kaum an der Fernuni promoviert? "

Pfff, zum Thema: Die Methoden der Kapitalkonsolidierung nach dem Bilanzrichtlinien-Gesetz und ihre Auswirkungen auf den Konzernerfolg

im Jahr 1986

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"Das fachliche Studium ist sicher nciht schlechter, aber der ganze Ansatz ist halt anders, er ist nicht akedemisch geprägt. "

Das Wort akademisch leitet sich vom Namen des antiken griechischen Helden Akademos ab. Heutzutage hat es mehrere Bedeutungen. So bezeichnet es in der Regel Lehr- und Forschungsaktivitäten an Hochschulen, seltener Tätigkeiten an Akademien.

Außerdem wird als akademische Frage ein Problem bezeichnet, dessen Lösung nur eine geringe oder keine praktische Relevanz für die ursprüngliche, eigentliche Fragestellung besitzt."

Also demnach ist akademisch die Lehre und die Forschung + die Beantwortung von Fragestellungen ohne oder nur mit geringer praktischer Relevanz, richtig? Dann ist der Ansatz der FU Hagen akademisch, denn eine Praxisrelevanz in den Skripten ist nicht zu erkennen. Wenn man sich dann mal die Forschungsschwerpunkte der einzelnen Wiwi Fakultäten anschaut, sollte die Frage der Akademität vom Tisch sein...

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

ich bin der TE

"Hinzu kommt, dass die Absolveten der Fernuni meist wesentlich älter sind wenn sie starten und länger brauchen. "

trifft auf meinen Fall nicht, zu ich bin gerade 27 wenn ich mit dem Master durch bin und habe relevante Berufserfahrung.

"ie Leute die das machen, haben sich in der Regel zunächst gegen ein Studium entschieden und arbeiten auf dem Niveau das man mit Abitur erreichen kann."

Ist das was schlechtes? Ich kenne viele mit Abtur und Ausbildung, die da angekommen sind wo viele aus diesem Forum wohl nie landen werden (Management mit 50 Angestellten +). Gibt es einen allgemeingültigen Weg? Gibt es DEN Weg?

Nicht akademisch? Das spielt in der Praxis eine unbedeutendere Rolle. Wissenschaftliches Arbeiten ist da kaum bis garnicht gefordert, auch nicht im M&A. CAPM und DCF sind nicht das Maß aller Dinge. An dem Lehrstuhl, den ich für mein Seminar und meine Masterthesis vorsehe, werden diese Dinge als trivial bezeichnet.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

1.) FU Hagen ist staatlich anerkannt, eine ganz normale Uni, ein Master aus Hagen ist nichts anderes als ein Master aus Wasweißichwo -> Wer in Hagen durchkommt, hätte es also auch woanders geschafft.

2.) Bin Dipl-BWL von der LMU, bei uns gab es keine Anwesenheitspflicht (bis auf Seminare)), ob du hingehst oder nicht, wie du lernst bleibt dir überlassen. Einige waren immer dort, einige selten oder nie. Wo ist da der Unterschied zu FU Hagen???

3.) Kann mir kaum vorstellen, dass ein Personaler intrinsische Motivation nicht schätzt, im Ausland mag das anders sein, da dort FU Hagen etc. evtl. nicht so bekannt ist.

4.) Zum Thema Forschung: Schau dir die Profs an sowie den Forschungsbericht -> die in Hagen sind nicht schlechter als andere Unis. Bestätigt auch der Blick auf das CHE-Hochschulranking: FU Hagen ist bei WiWi nicht in der Spitzengruppe (Mannheim, München, Berlin), aber auch nicht bei den schlechtesten (http://ranking.zeit.de/che10/CHE?module=Fachbereich&do=show&id=410609).

Warum ich das als nicht-FU'ler schreibe? Weil mir euer kleinkariertes Verteidigen seiner Position, nach dem Motto "Alles was ich nicht gemacht habe, muss schlecht sein" gehörig auf den Geist geht.
Frei nach Konfuzius, intelligent ist nur der, der seinen Geist auch, das würde manchen hier gut zu Gesichte stehen.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Das 'meist' hat ja nicht zwangsläufig was mit der Art der Uni zu tun.
Ich hatte mit 16 meinen Realschulabschluss, dann Berufskolleg 2 Jahre kaufmännisch und nun seit 1 Jahr in der Industriekaufmannsausbildung und habe 2 Semester von 9 an der Fernuni schon hinter mir. Und das mit 20, da schaut so mancher Abiturient dumm aus der Wäsche.
Wenn alles so weiter läuft wie geplant, bin ich mit 23 als Bachelor fertig, habe 1 Jahr Berufserfahrung nach der Ausbildung und 1 Jahr im Ausland auf 'eigene' Faust verbracht.
Und das alles ohne große Verrenkungen bzz. etwas, das nicht jeder halbwegs intelligente Mensch mit ein wenig Disziplin und Willen schaffen könnte.
Sicher, eine 35h Woche (IG Metall sei Dank!) + ~ 20h/Lernen für die Uni ist nicht ganz ohne, aber man überlebt es und ich bin trotzdem noch an der frischen Luft.

Dass sich die Fernuni für viele 'Spätberufene' anbietet, weil es eben ein FernSTUDIUM ist, dafür kann ja die Uni nichts dafür.
Und mir soll ja kein Personaler nach dem Studium krumm kommen und meinen Abschluss als minderwertig hinstellen, dann kann er mich mal und ich geh zum nächsten Unternehmen.

Seht es einfach als vollwertige! Alternative zum Präsenzstudium.
Wie viele Harvard etc. Absolventen werden sich hier wohl tummeln, die sich über die Qualität der Fernuni (evtl. zu Recht) auslassen können? Also..

Lounge Gast schrieb:

Hinzu kommt, dass die Absolveten der Fernuni meist wesentlich
älter sind wenn sie starten und länger brauchen.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"... ich geh zum nächsten Unternehmen"

komm doch erst mal in der Realität an. Mit Deinem Werdegang und einem Fernunistudium solltest Du momentan froh sein, wenn Du überhaupt irgendwo zu einem VG eingeladen wirst. Es gibt 10.000end Master, Bachelor und Dipl. Kfm die etwas "anforderungskonformer" daherkommen und danken würden, wenn sie überhaupt jemand nimmt.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Lounge Gast schrieb:

"... ich geh zum nächsten Unternehmen"

komm doch erst mal in der Realität an. Mit Deinem Werdegang
und einem Fernunistudium solltest Du momentan froh sein, wenn
Du überhaupt irgendwo zu einem VG eingeladen wirst. Es gibt
10.000end Master, Bachelor und Dipl. Kfm die etwas
"anforderungskonformer" daherkommen und danken würden, wenn
sie überhaupt jemand nimmt.

Momentan bin ich auch sorgenfrei (zumindest beruflich).
Bis ich in 3 Jahren fertig bin, hat sich die Lage hoffentlich wieder verbessert, deshalb wozu die Schwarzmalerei?

Und was heißt 'anforderungskonformer' ?
Ich werde im gleichen Alter wie sehr viele Bachelor sein, die mit 19, das Abi gemacht haben und dann Zivi/Bund oder 1 Jahr Au Pair/Work & Travel gemacht haben.
Unterschied zwischen denen und mir ist, dass ich 'nur' FHR (1,6) habe, dafür aber eine abgeschlossene Ausbildung bei einem Konzern, 1 Jahr dank IG Metall Regelung dort gearbeitet habe und noch 1 Jahr im Ausland war.

Für 23 sicher nicht das Maß aller Dinge, aber besser, als 80% der Absolventen.
Vor allem sollte keiner vergessen, wo er 'herkommt' - die Entwicklung wird bei mir ganz ansehnlich sein, so viel zum Thema 'Werdegang'.

Auf die große Karriere bin ich übrigens gar nicht aus, deshalb blicke ich optimistisch in die Zukunft.

Den 'anforderungskonformeren' Wettbewerbern viel Erfolg.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"komm doch erst mal in der Realität an. Mit Deinem Werdegang und einem Fernunistudium solltest Du momentan froh sein, wenn Du überhaupt irgendwo zu einem VG eingeladen wirst. Es gibt 10.000end Master, Bachelor und Dipl. Kfm die etwas "anforderungskonformer" daherkommen und danken würden, wenn sie überhaupt jemand nimmt. "

Anforderungskonform ist eine interessante Feststellung! In den typischen BWLer Berufen zählt vorallem eines, Praxiserfahrung/Berufserfahrung. Wenn der Student über dem Post, den ich zitiere, in einem großen Unternehmen seine Ausbildung + Studium macht, dann können viele Vollzeit-Präsenzstudenten einpacken. Womöglich weiß die Personalabteilung bescheid, womöglich gibt es einen Personalentwicklungsplan für diesen "Azubi", es besteht also durchaus die Möglichkeit, das dieser Azubi nach seiner Berufsausbildung und vor Studienabschluss auf seine Planstelle kommt, die dann mglw. im Controlling ist, nur so als Beispiel. Dann hätte der Herr 1-Jahr Berufserfahrung, eine Ausbildung und ein Studium und in 99% aller privatwirtschaftlichen Berufe kommt es auf erstgenanntes an, nicht auf den Namen der Hochschule.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Das "meist älter" hat natürlich damit zu tun, dass die Leute in der Regel eine Ausbildung nach dem Abi haben und schon eine Weile arbeiten und dann, wenn die Arbeit langsam langweilig und perspektivenlos wird, die Erkenntnis reift doch nicht zu studieren. Viele der Fernuni kriegen aber den Arsch nicht mehr hoch, weil sie sich an ein Lohnsklavendasein gewöhnt haben, also schlicht einen gewissen Lebensstandard halten wollen und das typische Studentendasein gar nicht wollen.

Das kann man werten wie man will. Ich sehe ein Studium an der Fernuni eher als Fortbildungsmaßnahme denn als Studium.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Viel können Sie nicht studiert haben, sonst würden Sie sich nicht trauen, derartige Pauschalurteile ohne Angabe von Quellen abzugeben.

Also im Detail:

  1. "Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige Uni, der Abschluss nicht viel wert. "

Bekanntgabe der Quellen !
Wer sind diese Arbeitgeber ?
Worauf bezieht sich hier die Wertigkeit des Abschlusses ?

-------------------------------------

  1. Gerade das "neben dem Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums, nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen."

Ich kenne nur ganz wenige Vollzeit-Studierende, die sich neben dem Studium wissenschaftlich betätigen. Und ich kenne in meinem Umfeld eine Menge Studenten aus allen Klassen, die verschiedenste Studienrichtigungen studieren.

Aber - auch hier gibt es sicher Studien, wenn Sie zu so einer Aussgabe greifen.
Also bitte Quellen-Bekanntgabe.

-------------------------------------

  1. "Wer abends und am Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken wird kein Akademiker."

Bitte auch diese Aussage belegen !
Da finden Sie doch sicher auch die eine oder andere wissenschaftliche Studie darüber, wenn Sie zu so einer Aussage greifen.

-------------------------------------

  1. "Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte mit einem genrellem Ansatz."

Bekanntgabe der Quellen fehlt:
Welche Unternehmen setzen nicht auf konkretes FAchwissen ?

-------------------------------------

  1. "Das ist es aber was eine FU nicht hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf Sacharbeiterlevel zu verharren. "

Bekanntgabe der Quellen fehlt:
Es gibt sicher auch hier Studien darüber, die zu nennen sind.

-------------------------------------

  1. "Wer es sich finanziell nicht anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss, einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht, schon gar nicht mit dem Master. "

--> Zuerst einmal ein "d" geschenkt, für die richtige Schreibweise.

Bitte eine Aufstellung der Finanzstrukturen der Fernstudenten nachreichen.

Fazit:
Also eine tiefere Form von Verallgemeinerungen und nicht belegten Pauschalurteilen ist mir schon lange (Gott sei Dank) nicht untergekommen.

Lounge Gast schrieb:

Die FU Hagen ist bei vielen Arbeitgebern keine gleichwertige
Uni, der Abschluss nicht viel wert. Gerade das "neben dem
Job" Studieren, nimmt doch den eigentlich Sinn des Studiums,
nämlich sich wissentaschtlich zu betätigen. Wer abends und am
Wochenende seine Freizeit investiert um den Stoff zu pauken
wird kein Akademiker.

Den meisten Unternehmen kommt es gar nicht auf das konkrete
Fachwissen an (zumindest in BWL) die suchen Führungskräfte
mit einem genrellem Ansatz. Das ist es aber was eine FU nicht
hervorbringt, es sind Leute die ähnlich einer Volkshochschule
so nebenbei irgendwas machen wollen um nich tauf
Sacharbeiterlevel zu verharren. Wer es sich finanziell nicht
anders leisten kann, muss das halt machen, aber seit gewiss,
einen Vorteil für die spätere Karriere hat man dadurch nicht,
schon gar nicht mit dem Master.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Hallo alle,

wie ist die Schwierigkeitsgrad an der UNi Hagen ?

Gruß

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Schwierigkeit zu messen ist recht schwer, da es sich hier um ein subjektives empfinden handelt. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad der FU Hagen schon recht hoch, was die Klausur-Quoten wohl belegen können. Die Skripte sind recht abstrakt gehalten und zeigen kaum Praxisrelevanz.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Oh jeh, was ist dass denn für ein Freak mit den Quellenangaben? Dies ist ein Forum für MEINUNGEN, keine wissenschaftliche Plattform für empirische Untersuchungen. Natürlich ist vieles pauschal, so wie auch viele Meinungen über den Wert eines Bachelor Abschlusses. Dennoch kann auch ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass zB fast sämtliche großen Beratungshäuser keinen übermäßigen Wert auf das konkrete im Studium erlangte Fachwissen legen ("das lernen Sie in der Praxis viel schneller") sondern auf den Problemlösungsansatz und Führungsqualitäten.

Letzters hat was mit der Grundeinstellugn zu tun und ich habe gerade zur Fernuni Hagen (die mein Bruder besucht hat) mehrfach gehört, dass dort nur "Arbeiterkinder" versuchen emporzukommen. Das ist natürlich pauschal und zu 99% ungerecht, aber man muss sich nun mal mit Vorurteilen auseinanserdetzen und sie nicht mit blödsinnigen Verweisen auf Quellen zu ignorieren versuchen.

Mich würde sehr interessieren, welche Erfahren denn Absolventen der Fernuni aktuell machen und ob zB bei den Big 4 Prüfungsgesellschaften oder den DAX Konzernen Leute aus dieser Richtung gleiche Chancen haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Eine Fernuni ist nun sicher nicht das Idealbild einer akademischen Ausbildung. Ich kenne auch niemanden, der ohne spezifische Gründe eine Fernuni einer Präsenzuni rein ausbildungstechnisch vorziehen würde. Die meisten haben doch räumliche oder finanzielle Gründe die sie an die Fernuni bringt, oder?

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Hallo einer!
Unglaublich pauschale Frage, auf die es eine unglaublich pauschale Antwort gibt von mir:

Doch!

Hilft das?
Nein?
Dann vielleicht etwas spezifischer:
hängst von Dir ab, Vorbildung, persönliches Lernvermögen, Zeit die du investieren kannst / willst, usw usw usw.

Lounge Gast schrieb:

Hallo alle,

wie ist die Schwierigkeitsgrad an der UNi Hagen ?

Gruß

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Ist doch eine rein subjektive Sache, wie an den Präsenzunis auch. Ich finde den Schwierigkeitsgrad stramm, aber nicht unschaffbar. Die eigentliche Schwierigkeit liegt bei der Fernuni eigentlich darin, sich selbst motivieren zu können, auch was zu tun, vor allem nach einem Arbeitstag und das im TZ Modus für den WiWi Bachelor über 4,5 Jahre hinweg.

Manche Leute meinen, dass die Fernuni Profs den ganzen Stoff etwas 'komplizierter' niederschreiben als nötig, um den Rufen eines VHS Kurses nicht gerecht zu werden.
Kann ich so nicht sagen, ich wende 15-20h/Woche auf für die Fernuni und komme gut zurecht; derzeit 2,0 Schnitt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo alle,

wie ist die Schwierigkeitsgrad an der UNi Hagen ?

Gruß

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Zur Chancengleichheit bei DAX Unternehmen:

Ja klar ist dort die Chancengleichheit da. Es ist so, dass viele aus solchen Unternehmen nebenher an der FU Hagen studieren und somit schon im Unternehmen sind. Stellen werden dann intern vergeben und nicht öffentlich ausgeschrieben, d.h. diese Studenten bekommen meist Jobs, die für einen externen Hochschulabsolventen nicht zugänglich gemacht worden sind.

MfG

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Völliger Unsinn mit der Chancengleichheit. Die DAX Konzerne haben Trainee Programme für Hochschulabsolventen, die sind permanent offen und dort werden laufend welche eingestellt. Die Leute die neben dem Sachbearbeiterjob an der Fernuni studieren laufen einen ganz anderen Weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

also ich habe einen dip kfm und studiere nun auch an einer fernuni einen ing. fernuni ist definitiv paar nummern härtern, und die freizeit leidet extrem drunter,hätte ich so auch nicht gedacht ....
ich denke fernunis sind gern gesehen wenn man damit fertig ist ...

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

"Völliger Unsinn mit der Chancengleichheit. Die DAX Konzerne haben Trainee Programme für Hochschulabsolventen, die sind permanent offen und dort werden laufend welche eingestellt. Die Leute die neben dem Sachbearbeiterjob an der Fernuni studieren laufen einen ganz anderen Weg. "

Aha und kannst du das auch irgenwie beweisen? Ich für meinen Teil arbeite bei einem der weltweit gößten Logistiker und studiere nebenbei an der FU Hagen im Masterstudiengang. Vorher hab ich dort auch den Bachelor gemacht neben meiner Lehre. Ich bin bei mir weit ab von dem wo ein normaler Absolvent einsteigt und das hat nichts mit Sacharbeiter etc. zu tun. Ich bin hier im Entwicklungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte, wo eine 2 jährige Betriebszugehörigkeit und entsprechende Personalbeurteilungen für erforderlich sind. Das ist völlig losgelöst vom Traineeprogramm, was es bei uns auch gibt. Ich habe bereits Berufserfahrung im Controling und bin 24. Für mein weiteren Werdegang interessiert die Hochschule herzlich wenig, sondern nur das was geleistet wird. Die Absolventen, die bei uns im Traineeprogramm sitzen, machen eine Art unternehmensinterne Ausbildung wie es in den meisten Fällen üblich ist, es werden viele Bereiche gezeigt, man hat die Möglichkeit auf Ausland aber Führungskraft wird man danach nicht automatisch, sondern Sachbearbeiter im Controlling, im Produktmanagement, im Vertrieb etc. Ein Absolvent kann in der Regel erstmal nichts und muss angelernt werden, was glaubt ihr warum man für ein Trainee-Programm in der Regel keine Berufserfahrung braucht und für einen Direkteinstieg in der Regel bis zu 2 Jahre und mehr. Bei mir ist es so gewesen, dass ich bereits vor dem Bachelorabschluss als Controller tätig war und nun, nach abschluss des Förderprogrammes eine leitende Funktion im Controlling übernehmen werde, dann habe ich auch meinen Master in der Tasche und bin ~26. Welcher durchschnittliche Master-/Diplomabsolvent einer Präsenzhochschule steht mit 26 an ähnlicher Stelle?

Wie oben bereits angemerkt wurde ist Fachwissen nicht alles und genau da ist die FU Hagen ein Trumpf, Belastbarkeit, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz etc. all das sind Werte die tatsächlich nachgefragt werden. Das ist auch genau der Punkt warum Hochschulabsolventen sich hier gern über die Wochenarbeitszeiten im Controlling etc. mit weit über 40h angeben. Frischlinge sind langsam und unorganisiert. Kommt endlich mal in der Realität an, für den Namen eurer Hochschule könnt ihr euch in 99% der Berufe nichts kaufen und mit der Einstellung wie sie manche hier gegenüber Absolventen von berufsbegleitenden Programmen gegenüber stehen landet man schnell mal auf dem Abstellgleis, denn Toleranz ist ebenfalls wichtig, immer daran denken euer Chef könnte auch einen ungewöhnlichen Weg gegangen sein....

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Auf der Fernuni Hagen studieren nicht nur "Arbeiterkinder", sondern auch viele, die bereits ein Studium abgeschlossen haben.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

wenn ich personaler wäre, und müsste zwischen einem mit fernuni und normalem studium auswählen (bei sonstiger grober qualifikation! sympathie usw usf.!) ich würde definitv den fernstudenten nehmen !!!

denn die belastbarkeit die zielstrebigkeit die disziplin und die lernfähigkeit sollten bei einem fernstudium idr stärker ausgeprägt sein !

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

werft mal nen blick auf das handelsblattranking!
diverse profs der fernuni auch auf spitzenplätzen!

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die Fernuni Hagen ist sehr anspruchsvoll! Bei Studentenjobs hatte ich kein Problem. An wirklich guten Angeboten hats mir nicht gefehlt auch kein Problem war es ein Auslandspraktikum zu bekommen. Von daher vermute ich mal, dass meine Chancen nach dem Studium auch nicht schlecht sind...

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Als ehemaliger Student einer Fernuniversität hatte ich niemals Probleme einen Job zu finden. Im Gegenteil ich konnte mich immer top durchsetzten und die Positionen bekommen die ich wollte.

In der Anfangsphase hab ich mir bei einem Personaler mal einen Spaß erlaubt: angerufen, verbinden lassen freundlich gefragt ob er jemanden sucht, der 26 ist, 6 Jahre relevante Führungserfahrung hat und sein Studium mit 1,5 abgeschlossen hat. Ich wurde sofort zum Gespräch eingeladen, hab da erst meine Bewerbungsmappe abgegeben und wurde noch im Gespräch eingestellt.

Sorry für alle, die nur studiert haben, aber man spielt wirklich in einer anderen Liga.

Letztendlich kann man sich aber im Leben nur einmal für einen Weg entscheiden - durchstarten mit berufbegleitenden Studium oder der trationelle Weg. Dann hat man mehr Freizeit und Spaß, aber weniger Erfahrung und eine langsamere Karriere vor sich.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Nichts gegen die Fernuni Hagen bzw. generell Fernunis.
Es ist nur so, dass "Fernstudenten" viele Aspekte eines universitären Präsenzstudiums überhaupt nicht kennen KÖNNEN. Ein berufsbegleitendes Studium kann überhaupt nicht die kritische Auseinandersetzung bieten, die normale Unis auch in Zeiten von Bachelor/Master noch bieten. Es ist ein Unterschied ob man sich berufsbegleitend den Lernstoff hereinprügelt oder den breiteren, fundierteren, kritischeren Ansatz einer normalen Uni in Seminaren, etc. aneignet.

Davon abgesehen hat die Fernuni natürlich ihre Vorzüge, die keine abstreiten wird.

Kommentare allerdings wie:
"Sorry für alle, die nur studiert haben, aber man spielt wirklich in einer anderen Liga." stellen die Realität auf den Kopf und sind geradezu lächerlich. Ja, man braucht die praxisorientierten Leute, aber in der ersten Liga spielen andere, Ausnahmen bestätigen die Regel.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Inwieweit ist es denn an der Präsenzuni, breiter, fundierter und kritischer?

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Der Austausch mit Kommilitonen v.a. aus anderen Fachrichtungen.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die Diskussionen, die im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an Präsensuniversitäten von Studenten geführt werden, sind lt. Aussage meines ehemaligen Professors einer Fernuniversität schlicht "ermüdent und langweilig". Froh war er, das er Input von wirklichen Entscheidungsträgern aus dem realen Leben bekommen hat, was er immer als "sehr inspiriend" bezeichnet hat.

Vielleicht solltet Ihr bei der nächsten pseudowissenschaftlichen Diskussion erstmal darüber nachdenken, ob ihr nicht gerade versucht, schwimmen im trockenen zu lernen ;-)

Die letztendliche Frage ist, wer erfolgreicher im Berufsleben ist. Und da liegt ein Fernstudium klar vor dem klassischen Weg. Ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die, der FAZ... .

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

gibts dazu auch einen Link?
in den Studien, die ich kenne, sieht das anders aus...

Lounge Gast schrieb:

Moin,

ich hab mal ne Frage: Ist mit einem Wiwi Master Schwerpunkt
Finance von der FU Hagen ein Einstieg in das CF Advisory
einer (namhaften) Bank möglich? Muss ja nicht gleich GS, MS
oder JPM sein. Ich dachte da vielmehr so an CoBa, Rothschild,
Sal. Oppenheim usw. oder ist da auch kein Einstieg möglich?
Man kann ja nach dem Bachelor bereits relevante
Berufserfahrung gesammelt haben. Ich z.b. hab mich mit
Unternehmensübernahmen in meinem Konzern beschäftigt.

Freu mich auf eure Meinungen!

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Meine persönliche Meinung ist, dass es an der Präsenzhochschule eigentlich keine "tieferen" Diskussionen geben kann. Denn die Studenten dort kennen die Arbeitswelt höchstens aus Praktika. Was sollen die zur Diskussion beitragen? Das Problem an der Präsenzuni ist auch, dass man in so einem "Kokon" drin ist - der ganze Bekanntenkreis besteht nur aus "Erstis", die genauso wenig Erfahrung haben wie man selber.

Außerdem finde ich ein 100%-tiges Präsenzstudium nicht effizient. Vorlesungen kann man sich sparen. Jeder ist es Lesens mächtig und muss nichts vorgelesen bekommen. Richtige Diskussionen und Fragen kommen sowieso est dann, wenn man sich mit dem Stoff auseinandergesetzt hat. Das Studium in Deutschland ist eben nur so ausgelegt, dass man eben den ganzen Tag damit beschäftigt ist. Was dabei wirklich "rumkommt" steht auf einem anderen Blatt. Da werden die Studenten eben erst von A nach B zur Vorleseung geschickt, dann in der Vorlesung bekommen sie gesagt dass sie sich C im Copy-Shop D besorgen müssen usw. usw. Und so ist man halt den ganzen Tag mit dem Studium beschäftigt. US Unis sollen da schon weiter sein. Dort werden "Fernunterricht-Elemente" auch ins Präsenzstudium integriert.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Nichts gegen die Fernuni Hagen bzw. generell Fernunis.
Es ist nur so, dass "Fernstudenten" viele Aspekte eines universitären Präsenzstudiums überhaupt nicht kennen KÖNNEN. Ein berufsbegleitendes Studium kann überhaupt nicht die kritische Auseinandersetzung bieten, die normale Unis auch in Zeiten von Bachelor/Master noch bieten. Es ist ein Unterschied ob man sich berufsbegleitend den Lernstoff hereinprügelt oder den breiteren, fundierteren, kritischeren Ansatz einer normalen Uni in Seminaren, etc. aneignet.

Ja ich hatte kritische Auseinandersetzungen als Fern-Student mit anderen Präsenz-Studenten; in dem ich denen Nachhilfe gab. Weil sie ja sogerne in die Vorlesungen gegangen sind (haha), hab ich ihnen dann den stoff erklärt (den ich mir selbst beigebracht habe).
Solche unqualifizierten aushagen sind eine verzerrung des Rufes der Fernuni. Ich würde sie jedem empfehlen, der gerne studieren will, jedoch zeitlich keine möglichkeit dazu hat.

Das einzige das ich an meiner Präsenzuni-Zeit vermisse, sind die wöchentlichen Uni-Partys.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

ich rede hier nicht von irgendwelchen unterdurchschnittlichen Studenten, die es logischerweise an einer Präsenzuni zu einem höhen Anteil gibt als bei einer Fernuni. Natürlich sind die Fernuni-Studenten fleißig, evtl. auch fleißiger als der Schnitt der Präsenzuni-Studenten. Eben aufgrund der Masse an Studenten, bei denen eine Menge schlechter Studenten die Leistung der Top-Studenten "verwässert". So weit so gut.

Mein Post war jedoch eine Antwort auf die Meinung, Fernuni-Studenten spielten in einer anderen (höheren) Liga als "normale" Studenten. Wenn es um die Top-Studenten geht, die um Top-Jobs konkurrieren, dann ist diese Aussage natürlich lachhaft.

Lounge Gast schrieb:

Nichts gegen die Fernuni Hagen bzw. generell Fernunis.
Es ist nur so, dass "Fernstudenten" viele Aspekte eines
universitären Präsenzstudiums überhaupt nicht kennen KÖNNEN.
Ein berufsbegleitendes Studium kann überhaupt nicht die
kritische Auseinandersetzung bieten, die normale Unis auch in
Zeiten von Bachelor/Master noch bieten. Es ist ein
Unterschied ob man sich berufsbegleitend den Lernstoff
hereinprügelt oder den breiteren, fundierteren, kritischeren
Ansatz einer normalen Uni in Seminaren, etc. aneignet.

Ja ich hatte kritische Auseinandersetzungen als Fern-Student
mit anderen Präsenz-Studenten; in dem ich denen Nachhilfe
gab. Weil sie ja sogerne in die Vorlesungen gegangen sind
(haha), hab ich ihnen dann den stoff erklärt (den ich mir
selbst beigebracht habe).
Solche unqualifizierten aushagen sind eine verzerrung des
Rufes der Fernuni. Ich würde sie jedem empfehlen, der gerne
studieren will, jedoch zeitlich keine möglichkeit dazu hat.

Das einzige das ich an meiner Präsenzuni-Zeit vermisse, sind
die wöchentlichen Uni-Partys.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Klar sind solche Extrembehauptungungen, dass Fernstudenten in einer höheren Liga spielen genauso fragwürdig wie die entsprechenden gegenteiligen Behauptungen dass sie minderwertig sind, weil sie den Stoff nur oberflächlich bearbeiten usw. Es hat alles Vor- und Nachteile und es kommt auch darauf an, was man daraus macht. Potenziell ist beides gleichwertig Imo.

Beim Fernstudenten fällt die Vorlesungszeit und die Nachbereitungszeit zusammen.

Beim Fernstudenten fallen keine täglichen Fahrtzeiten zur Uni an. Er hat keine Pausen, keine in der Stadt verstreuten Uni-Gebäude, keine Lücken im Studenplan.

Der Fernstudent wird auch nicht wegen jeder Kleinigkeit in die Bibliothek, zun Copy-Shop oder zu irgendwelchen Sekretärinnen geschickt. Die gesamte Studienorganisaton wird über Online-Portale abgewickelt und alle Ansprechpartner sind bequem telefonisch erreichbar.

Der Fernstudent erhält ein wirklich gutes Skript und ist zumindest bei Klausuren nicht auf die Besorgung weiterer Literatur angewiesen.

Man sollte nicht unterschätzen, was für einen Effizienzgewinn das für den Studenten bringen kann! Wenn man dann auch noch tastsächlich 13-20 Stunden pro Woche fürs Lernen investiert, ist das Endergebnis nicht schlechter als bei guten Präsenzstudenten.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Letztes Kommentar ist wirklich gut, meiner Erfahrung nach ist vom Stoff her Präsenz- und FernUni gleichwertig. (Müssen sie ja auch sein)

Ich frage mich nur was das für "Top-Studenten" sind? Wenn sich das Top nur auf die Noten bezieht ist das auch ein wenig übertrieben, da Noten alleine auch nicht zielführend sind, es kommt auf die gesamte Person an.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Jeder Fernuni Student muss an mindestens einem Seminar im Hauptstudium erfolgreich teilgenommen haben.

Lounge Gast schrieb:

Nichts gegen die Fernuni Hagen bzw. generell Fernunis.
Es ist nur so, dass "Fernstudenten" viele Aspekte eines
universitären Präsenzstudiums überhaupt nicht kennen KÖNNEN.
Ein berufsbegleitendes Studium kann überhaupt nicht die
kritische Auseinandersetzung bieten, die normale Unis auch in
Zeiten von Bachelor/Master noch bieten. Es ist ein
Unterschied ob man sich berufsbegleitend den Lernstoff
hereinprügelt oder den breiteren, fundierteren, kritischeren
Ansatz einer normalen Uni in Seminaren, etc. aneignet.

Davon abgesehen hat die Fernuni natürlich ihre Vorzüge, die
keine abstreiten wird.

Kommentare allerdings wie:
"Sorry für alle, die nur studiert haben, aber man spielt
wirklich in einer anderen Liga." stellen die Realität auf den
Kopf und sind geradezu lächerlich. Ja, man braucht die
praxisorientierten Leute, aber in der ersten Liga spielen
andere, Ausnahmen bestätigen die Regel.

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Hallo,
ich bin auch der Meinung, dass die FU-Studenten vom Zeitaufwand her nicht weniger leisten als die Päsenz-Sudenten, bzw. diese nich mehr. Doch wie erkläre ich das einem Personaler, oder müsste er davon Ahnung haben?
Ich bin kein FU-Student, möchte es aber werden, nur habe ich noch Zweifel.
Wäre sehr hilfreich wenn noch jemand, der an der FU studiert hat und fertig geworden ist über seinen weiteren Weg nach dem Studium erzählt.
Danke für eure Antworten.

antworten
WiWi Gast

Erfahrungsbericht

Hallo Leute,

ich habe an zwei Präsenzunis studiert. Eine davon war das, was Viele hier im Forum als "Elite" (Was für ein Blödsinn!) bezeichnen. Hab dort auch mein Diplom-Kaufmann gemacht und bin nun in Hagen an der FernUni immatrikuliert und studiere dort nochmal auf MSc Wirtschaftswissenschaften.

"Wie ist es so an der FUH" werden manche fragen.
Ich beschreib es mal in einem Satz.

Das Studium an der FUH ist eines der qualitativ und quantitativ anspruchsvollsten, was man in Deutschland absolvieren kann.

Warum quantitativ anspruchsvoll?
Viele Einsendeaufgaben. Man muss pro Kurs 10-20 Seiten schreiben, um überhaupt zur Klausur zugelassen zu werden. Das bedeutet oftmals, dass man in der Hälfte des Semesters den Stoff des gesamten Semesters durch- und aufgearbeitet haben sollte.

Warum qualitatitv anspruchsvoll?
Der Stoff ist oft sehr mathematisch, aber auch verbal auf einem hohen Abstraktionsniveau. Bei Einsendeaufgaben und in Klausuren wird darauf geachtet, dass sowohl die Modelle beherrscht, als auch diese auf reale Sachverhalte angewendet werden können.

Die FUH ist weder eine VHS, noch AKAD noch ist sie eine Fachhochschule oder Fern-FH.

Mein Fazit: Wer es sich akademisch hart besorgen will, der möge sich dort einschreiben. Und wer es nicht glaubt: der möge sich dort einschreiben. ;-)

Und nochwas: Ich mache nur den MSc, aber meinen vollsten Respekt haben diejenigen, welche dort ihren BSc und MSc oder sogar was technisches oder juristisches studieren.
Hut ab!

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungsbericht

was und wieso hast du an 2 Präsenzunis studiert und danach dann noch an der Fernuni?

Lounge Gast schrieb:

Hallo Leute,

ich habe an zwei Präsenzunis studiert. Eine davon war das,
was Viele hier im Forum als "Elite" (Was für ein Blödsinn!)
bezeichnen. Hab dort auch mein Diplom-Kaufmann gemacht und
bin nun in Hagen an der FernUni immatrikuliert und studiere
dort nochmal auf MSc Wirtschaftswissenschaften.

"Wie ist es so an der FUH" werden manche fragen.
Ich beschreib es mal in einem Satz.

Das Studium an der FUH ist eines der qualitativ und
quantitativ anspruchsvollsten, was man in Deutschland
absolvieren kann.

Warum quantitativ anspruchsvoll?
Viele Einsendeaufgaben. Man muss pro Kurs 10-20 Seiten
schreiben, um überhaupt zur Klausur zugelassen zu werden. Das
bedeutet oftmals, dass man in der Hälfte des Semesters den
Stoff des gesamten Semesters durch- und aufgearbeitet haben
sollte.

Warum qualitatitv anspruchsvoll?
Der Stoff ist oft sehr mathematisch, aber auch verbal auf
einem hohen Abstraktionsniveau. Bei Einsendeaufgaben und in
Klausuren wird darauf geachtet, dass sowohl die Modelle
beherrscht, als auch diese auf reale Sachverhalte angewendet
werden können.

Die FUH ist weder eine VHS, noch AKAD noch ist sie eine
Fachhochschule oder Fern-FH.

Mein Fazit: Wer es sich akademisch hart besorgen will, der
möge sich dort einschreiben. Und wer es nicht glaubt: der
möge sich dort einschreiben. ;-)

Und nochwas: Ich mache nur den MSc, aber meinen vollsten
Respekt haben diejenigen, welche dort ihren BSc und MSc oder
sogar was technisches oder juristisches studieren.
Hut ab!

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Ich bin der Vor-Vor-Poster.
Lieber Vor-Poster obwohl es hier nicht um mich geht sondern um eine bestimmte Uni, möchte ich Deine Fragen dieses Mal noch gerne beantworten. ;-)

Was ich da studiert habe?
Na BWL.

Wieso ich an 2 Präsenzunis studiert habe?
Ich bin aus persönlichen Gründen umgezogen.

Warum ich noch an die FernUni Hagen gegangen bin?
Weil ich Bock hatte noch weiter zu lernen und berufstätig zu sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Bei aller Anerkennung des Niveaus der Klausuren, es fehlt der FUH das universitäre einer Präzenzuni oder auch nur FH. Wer zu Hause liest und Zettel hin und her schickt ist für mich kein Akademiker, es hat den Geschmack einer beruflichen Fortbildung, was es die meisten ja auch ist. Die Aussichten nach einen FUH BWL Studiengang sind nach meiner Erfahrung (ich arbeite bei einem größen Beratungshaus) deutlich schlechter als bei einem "normalen" Werdegang,

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Es zeugt von einer gewissen Kühnheit sowas zu sagen:

"Bei aller Anerkennung des Niveaus der Klausuren, es fehlt der FUH das universitäre einer Präzenzuni oder auch nur FH. "

Was ist den "das" Universitäre? Eine überfüllte Mensa? Eine muffige Bibliothek? Dazwischenquatschende Kommolitonen? Oder Asta-Blockaden?
Und was soll eine FH an "universitärem" haben? Ist doch gar keine Unversität...

Ach ja, nochwas dazu:
"Wer zu Hause liest und Zettel hin und her schickt ist für mich kein Akademiker"

Jeder Doktorand der Welt arbeitet die meiste Zeit von zu Hause aus. Alles keine Akademiker? Für Dich scheinbar nicht. ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Die FernUNI Hagen ist anscheinend für das Land NRW und dem Bund universitärer als jede Präsenz-FH, das erklärt zumindest den Universitätsrang den eine FH nunmal nicht hat und in absehbarer Zeit nicht haben wird.

Ich mache gerade meinen Master in Hagen, habe vorher einen sehr guten Bac. im Präsenzstudium absolviert und bin also halbwegs in der Lage einen Vergleich zu ziehen. Fachdiskussionen führe ich schon noch, auch habe ich regelmäßigen Kontakt zu meinen Kommilitonen und treffe mich mit denen regelmäßig. Mit dem Lehrstuhl steht man (wenn man denn will) auch im regelmäßigen Austausch. Lesen der Unterlagen findet zu Hause statt, fand es aber auch im Präsenzstudium, zumindest habe ich mir meine Veranstaltungsunterlagen zu Hause nochmals vorgenommen. Zusätzlicher Stoff wird in Bibliotheken angelesen, genau wie vorher auch, ich benutze auch immer noch die gleichen Bibs. Das man es schwerer hat, mit einem FUH Abschluss in einer Top Tier Beratung zu landen, steht außer Frage, liegt aber nicht unbedingt an dem Gehalt des universitären der FUH sondern an der subjektiven Meinung ggü. der FUH.

Lounge Gast schrieb:

Bei aller Anerkennung des Niveaus der Klausuren, es fehlt der
FUH das universitäre einer Präzenzuni oder auch nur FH. Wer
zu Hause liest und Zettel hin und her schickt ist für mich
kein Akademiker, es hat den Geschmack einer beruflichen
Fortbildung, was es die meisten ja auch ist. Die Aussichten
nach einen FUH BWL Studiengang sind nach meiner Erfahrung
(ich arbeite bei einem größen Beratungshaus) deutlich
schlechter als bei einem "normalen" Werdegang,

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Einen Akademiker macht das Studieren aus und nicht die blosse Anwesenheit in einem Hoersaal.

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Werde ebenfalls zum nächsten WS mit dem Wiwi-Master starten. Nachdem ich vorher einen Präsenz-Bachelor absolviert habe. Finde die FUH ist für Berufstätige eine hervorragende Option. Voni dem ganzen negativen Feedback nach dem Motto "Präsenz-Unis sind doch viel besser, bilden die besseren Akademiker heraus etc." halte ich nichts. Gegenfrage: wie viele Leute kennt Ihr die an einer PräsenzUni /-FH studieren aber nur sporadisch oder gar nicht in den Vorlesungen sind und de Fakto den Stoff auch nur durch Mitschriften anderer Studis, Bib und zu Hause lernen aneignen?

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WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

@24.8.10: Aus Sicht der Unternehmen ist die FUH aber einfach nicht mit einer Präsenz-Uni gleichzusetzen! Woher ich das weiss? Erfahrungswerte nach "einigen" Bewerbungen mit FUH-Abschluss!

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Was heisst hier nur zu Hause oder Bib? ich sag dir mal was.... "richtiger Akademiker" wird man nicht durch blosse Anwesenheit. Das Praesenzargument bezieht sich darauf, dass man den Stoff mit anderen "diskutiert", oder mal ne Fallstudie als Gruppe macht und und und. Wenn das an der FUH auch moeglich ist, dann sei es so und so ist es auch gut. Der Vergleich FUH - andere Uni hinkt, weil es schon allein zwischen den Unis enorme Unterschiede gibt. Man sollte die FUH wenn dann schon mit einer speziellen Uni vergleichen. Die Aussage FUH ist schlechter als Praesenzuni ist einfach ein Rundumschlag, den man am besten nicht ernst nimmt.

Lounge Gast schrieb:

Werde ebenfalls zum nächsten WS mit dem Wiwi-Master starten.
Nachdem ich vorher einen Präsenz-Bachelor absolviert habe.
Finde die FUH ist für Berufstätige eine hervorragende Option.
Voni dem ganzen negativen Feedback nach dem Motto
"Präsenz-Unis sind doch viel besser, bilden die besseren
Akademiker heraus etc." halte ich nichts. Gegenfrage: wie
viele Leute kennt Ihr die an einer PräsenzUni /-FH studieren
aber nur sporadisch oder gar nicht in den Vorlesungen sind
und de Fakto den Stoff auch nur durch Mitschriften anderer
Studis, Bib und zu Hause lernen aneignen?

antworten
WiWi Gast

Re: Fernuni Hagen

Gibt es denn nun letztendlich Fakten, die dafür sprechen, dass ein Studium an einer Präsenzuni von Personalern besser bewertet wird, als ein Studium an der FUH?

Wie ist das mit AKAD und anderen Fernunis im Vergleich zur FUH? Schneidet ein AKAD-Absolvent bei Personalern besser ab, als ein FUH-Absolvent und warum?

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