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Lohnt sich Jura mit 38 noch?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Ich schreib grade meine Masterthesis in Wiwi an der FernUni Hagen, hab auch schon den M.Eng und einen M.A. und mich reizt es das erste StEx in Hagen berufsbegleitend als nächstes anzugehen.
Bin 34, vor 40 würde ich es nicht schaffen.
Aber für mich wäre es nur ein Hobby und eine große Anwaltskarriere braucht man sich da auch nicht mehr ausmalen.

Wobei bei Juristen die Note im StEx das alles überstrahlende Thema ist.

Schaffst du ein Prädikatsexamen, als Vollbefriedigend oder besser, könntest du auch noch mit Anfang 40 einen guten Juristen Job ergattern.
Nur: In NRW schaffen ca. 10-15% das Prädikat im ersten StEx.
Das willst du unter erschwerten Bedingungen, weil FernUni (-> wirklich alles selber lernen und erarbeiten), berufsbegleitend und im fortgeschrittenen Alter (Was oft mit langsameren Lernen als in jungen Jahren und familiären Verpflichtungen einhergeht) erreichen?!

Hinterfrag dich mal selbst kritisch.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Die Jura E8 soll einen exzellenten Espresso machen.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Dir ist bekannt, daß es heute dreimal so viele Anwälte wie vor 30 Jahren gibt?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Dir ist bekannt, daß es heute dreimal so viele Anwälte wie vor 30 Jahren gibt?

Ja, sicher. Bedenken habe ich mehr als genug....WiRe (LLM) wäre auch ne Alternative für mich, die ginge 4 Semester und mein AG würde mich fördern...wäre dann aber halt kein Anwalt und die Perspektive darauf wäre passé.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Dir ist bekannt, daß es heute dreimal so viele Anwälte wie vor 30 Jahren gibt?

Schon einmal etwas von Angebot und Nachfrage gehört? Es gibt auch x mal so viele Betriebswirte, Ingenieure und Informatiker wie früher - soll man nun also gar nicht mehr studieren und ausschließlich Pfleger oder Maurer werden? Obwohl es 3x so viele Anwälte gibt sind Großkanzleien und der ÖD nun auch gegenüber 7-8Punkte Juristen offen (wenn denn dafür andere Sachen stimmen), so viel zum Thema "es gibt viel zu viele".

@TE Wenn du einfach nur mehr Geld verdienen willst würde ich dir tatsächlich eher zu einem berufsbegleitendem Studium (Bachelor/Master) Richtung Verwaltung raten, damit hättest du dann realistische Chancen auf den höheren Dienst (dort gibts zwar auch keine Großkanzleigehälter, aber dafür 3-4k Netto, gute WLB + eine dicke Pension).

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx)

Meinst du das ernst? Das ist Jura und nicht irgendein BWL Abschluss. Und dann auch noch bei einer Uni, wo man sich den Abschluss nicht mit hohen Gebühren kaufen kann, sondern durch Leistung verdienen muss. Du hast echt Ambitionen.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

So viele Anwälte verdienen nicht über 100k.
Und Einstiegsgehälter von 80k gibt es, aber lange nicht für jeden.

Arzt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer ... da wird häufiger gut verdient als in Jura.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

warum bist du überhaupt in den öD eingestiegen, wenn es nur um die kohle geht?

Dann hättest im Consulting einsteigen sollen auch wenn es mehr arbeiten bedeutet als im öD

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx)

Meinst du das ernst? Das ist Jura und nicht irgendein BWL Abschluss. Und dann auch noch bei einer Uni, wo man sich den Abschluss nicht mit hohen Gebühren kaufen kann, sondern durch Leistung verdienen muss. Du hast echt Ambitionen.

Ich hab bereits mein erstes Studium als Fernstudium neben Vollzeitjob geschafft (und bin da immer ab 19 Uhr am Schreibtisch gesessen und hab gelernt nach der Arbeit), ich traue mir das zu.
Ich will halt noch was machen, und möglichst sollte es mich gut verdienen lassen. Die Möglichkeiten lote ich grad aus, um noch vor 40 den Dreh zu bekommen...

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

Klar mach das, Vollzeitjob und parallel Vollzeit Jurastudium mit Prädikatsxamen (damit die Steigerung des Gehalts auch tatsächlich eintritt) klingt nach einem plausiblen, durchdachten und realistischen Plan.

Jetzt mal ohne Sarkasmus: Dein Alter ist vollkommen egal, das werde sicher einige Studenten und Arbeitgeber belächeln aber was soll’s. Als Anwalt hast du selbstverständlich Chancen, aber für eine große Karriere braucht es halt ein erstklassiges Examen. Dass man das vorausplanen kann wage ich zu bezweifeln. Ob du ein Vollzeitstudium mit Regelstudienzeit von 5 Jahren neben einem Vollzeitjob schaffst, wage ich zu bezweifeln, 5 Jahre mit Doppelbelastung ist echt eine lange Zeit. Und vor dem Hintergrund der Karrierechancen und gewünschten Finanzen müsste ein Prädikatsexamen her, das sehe ich bei der Belastung auch nicht. Dann müsstet du ins Ref, damit das mit dem Anwalt was wird, da ist die Bezahlung auch wieder für 2 Jahre (?) mau. Spätestens da ist’s mit dem Neben-Vollzeitjob ohnehin rum.

Klar kann das alles klappen, vielleicht bist du ein Jurabrain und dir fliegt das von alleine zu. Wahrscheinlich aber nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx)

Meinst du das ernst? Das ist Jura und nicht irgendein BWL Abschluss. Und dann auch noch bei einer Uni, wo man sich den Abschluss nicht mit hohen Gebühren kaufen kann, sondern durch Leistung verdienen muss. Du hast echt Ambitionen.
Jura ist ein Fleißfach...wo ist das Problem? Wo kann man denn was mit hohen Gebühren kaufen? Es klingt eher so, dass für eine richtige Lehre mit Netzwerk das Geld fehlt, sonst wäre es die WHU.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Beim möglichen Scheitern im Staatsexamen bleibt ja immer noch der LLB. Damit kann man auch etwas anfangen. An normalen Unis ist es anders. Wer da endgültig durchfällt, hat nichts in der Hand.

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The Heir

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

Klar mach das, Vollzeitjob und parallel Vollzeit Jurastudium mit Prädikatsxamen (damit die Steigerung des Gehalts auch tatsächlich eintritt) klingt nach einem plausiblen, durchdachten und realistischen Plan.

Jetzt mal ohne Sarkasmus: Dein Alter ist vollkommen egal, das werde sicher einige Studenten und Arbeitgeber belächeln aber was soll’s. Als Anwalt hast du selbstverständlich Chancen, aber für eine große Karriere braucht es halt ein erstklassiges Examen. Dass man das vorausplanen kann wage ich zu bezweifeln. Ob du ein Vollzeitstudium mit Regelstudienzeit von 5 Jahren neben einem Vollzeitjob schaffst, wage ich zu bezweifeln, 5 Jahre mit Doppelbelastung ist echt eine lange Zeit. Und vor dem Hintergrund der Karrierechancen und gewünschten Finanzen müsste ein Prädikatsexamen her, das sehe ich bei der Belastung auch nicht. Dann müsstet du ins Ref, damit das mit dem Anwalt was wird, da ist die Bezahlung auch wieder für 2 Jahre (?) mau. Spätestens da ist’s mit dem Neben-Vollzeitjob ohnehin rum.

Klar kann das alles klappen, vielleicht bist du ein Jurabrain und dir fliegt das von alleine zu. Wahrscheinlich aber nicht.

Ich bin Rechtsanwalt mit zwei Prädikatsexamina. GK ist halt Ausbeutung bei 60h Wochen. Reich wird nur der Partner. Wenn du sonst als Anwalt durchstarten willst, dann sind weder Noten noch Alter wichtig, sondern Netzwerk und Sympathie. Wenn du gute Mandanten kennst von früher, dann startest du richtig durch. Als Freiberufler hast du dein Schicksal selbst in der Hand

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Hier TE, es ist wichtig für mich Meinungen zu hören und abzuwägen. Daher, ich sehe schon, es ist möglich aber eher unwahrscheinlich...
BWL oder WiRe würde ich auch machen. Ich hab schon erkannt, dass gut verdienen und eigene Interessen nicht immer korrelieren müssen, daher....
;)

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

Die haben aber kein VB und arbeiten max 40h.
Es gibt so eine krasse Nachfrage seitens der Großkanzleien, dass jeder mit VB eine 100k+ Stelle bei einer GK bekommen kann.

Nicht Magic-Circle Kanzleien wie Milbank oder Sullivan zahlen sogar 140k zum Einstieg um das Brand zu kompensieren (ähnlich wie SSCO mehr als MBB bei den BWLern zahlt).

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

Die haben aber kein VB und arbeiten max 40h.
Es gibt so eine krasse Nachfrage seitens der Großkanzleien, dass jeder mit VB eine 100k+ Stelle bei einer GK bekommen kann.

Nicht Magic-Circle Kanzleien wie Milbank oder Sullivan zahlen sogar 140k zum Einstieg um das Brand zu kompensieren (ähnlich wie SSCO mehr als MBB bei den BWLern zahlt).

Ja gut, wird das aber in ein paar Jahren noch so sein, wenn der TE sein VB schafft? Weiß man halt nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Die GKs kloppen sich um die Juristen mit 9p+. Die Bewerbungsgespräche sind absolut nicht vergleichbar mit den aus anderen Branchen. Hier hat man wirklich das Gefühl, dass sich die GKs bei einem bewerben und nicht die Juristen bei denen.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Das Verhalten der GK dürfte daran liegen, dass es wenige wirklich gute Juristen gibt, Wenn man häufiger mit den Gerichten zu tun hat, erkennt man, wer sich da alles Jurist nennen darf.

Ist aber bei WiWi nicht anders. Qualität ist da auch sehr selten.
Auf die Frage, ob es sich lohnt, muss man den Mehrverdienst und die Restlebensarbeitszeit berücksichtigen. Ein hochwertiger Abschluss mit 25 ist mehr wert, als einer mit 40.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Ja und fragt euch mal warum die so einen Durchlauf haben. Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei GKs liegt unter einem Jahr. Der Grund ist bestimmt, weil es dort so toll ist. Das hohe Gehalt ist Schmerzensgeld.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

Die haben aber kein VB und arbeiten max 40h.
Es gibt so eine krasse Nachfrage seitens der Großkanzleien, dass jeder mit VB eine 100k+ Stelle bei einer GK bekommen kann.

Nicht Magic-Circle Kanzleien wie Milbank oder Sullivan zahlen sogar 140k zum Einstieg um das Brand zu kompensieren (ähnlich wie SSCO mehr als MBB bei den BWLern zahlt).

Hier reden alle vom 2xVP. Das ist doch nicht die Regel. Bei MBB ist der Workload aber auch niedriger. als wenn Jura ein Selbstläufer wäre...

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Die GKs kloppen sich um die Juristen mit 9p+. Die Bewerbungsgespräche sind absolut nicht vergleichbar mit den aus anderen Branchen. Hier hat man wirklich das Gefühl, dass sich die GKs bei einem bewerben und nicht die Juristen bei denen.

Deswegen würde ich es echt gerne mit der FU Hagen versuchen. Ich will halt juristisch arbeiten, und wenn ich merke, das ist alles nicht machbar oder zu schwer oder privat nicht vereinbar, ziehe ich auf jeden Fall bis zum LLB durch und hab wenigstens den Abschluss, um auf Sachbearbeiterstellen zu kommen.
Am besten bezahlt werden eben Anwälte, deswegen meine Überlegung das ganz durchzuziehen. Wird das erste StEx schon keine VB, würde ich da eh nen Cut machen und den LLB mitnehmen.
Oder fändet ihr nen 4 semestrigen WiRe besser?!

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ja und fragt euch mal warum die so einen Durchlauf haben. Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei GKs liegt unter einem Jahr. Der Grund ist bestimmt, weil es dort so toll ist. Das hohe Gehalt ist Schmerzensgeld.

Ist die durchschnittliche Beschäftigungsdauer tatsächlich so kurz? Gibt es dazu belastbare Statistiken? Wohin zieht es die Topjuristen denn anschließend in der Regel (Exitoptionen)?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

Familienrecht ist eben kein so ergiebiges Rechtsgebiet, außer man betreut Scheidungen von Prominenten und UHNWI´s. Gibt nur wenige, sonst würde es jeder machen ...

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

OK, ist aber nicht das alleehärteste Schicksal, viele Nawis mit 1er-Promotion sind arbeitslos, der Jobmarkt ist da derzeit klein, die werden erst einmal als Post-Docs zwischengelagert und Teile landen dann als Lehrer an den Schulen. Nawis mit 1er-Diss und 1-er Diplom/Master fangen auch. teilweise in der Provinz mit 40k pro annum an,
ich halte Jura für keine schlechte Wahl, zumal man mit geringem Mehraufwand durch ein Aufbaustudium im Bereich BWL die schlechte Examensnote ausgleichen kann oder man wird Steuerberater, bei Ing oder Nawis sieht es da viel schlechter aus und die haben bei den Gehältern kaum Phantasie nach oben. Die Politik will aber, dass viele im MINT-Bereich etwas machen, deswegen hört man von den Medien von dem Elend in den MINT-Fächern nichts, sondern betont, dass sie bei erfolgreicher Bewerbung sogar 200 Euro im Schnitt mehr verdienen als BWL (obwohl die Diss-Quote bei Nawis viel höher ist und das oft nicht berücksichtigt wird). Kurzum: Ich halte die Überlegungen vom Threaderöffner für richtig.

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Ich habe gerade auch mit dem LLB in Hagen angefangen. Bin jetzt 33 und überlege so zwei Module pro Semester zu belegen.
Bei mir ist es reines Interesse für die Materie und um mir etwas Wirtschafts-/Rechtswissen neben meiner Ingenieursarbeit anzueignen. Ich hoffe schon, dass sich das in meiner Karriere bemerkbar macht, baue aber nicht unbedingt drauf.

Gibt's hier noch wen der gerade angefangen hat und an ner Lerngruppe interessiert ist?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich kenne 3 Anwälte die bei GK's, zugegeben Magic Circle, anfangen, und alle verdienen 120k+. Irgendwas macht ihr doch verkehrt...

ich kenne auch 3x leute, die bei einer kleinen bude als familienanwalt tätig sind und nicht mehr als 60 k bekommen. Und nun?

Familienrecht ist eben kein so ergiebiges Rechtsgebiet, außer man betreut Scheidungen von Prominenten und UHNWI´s. Gibt nur wenige, sonst würde es jeder machen …

das sag ich ja...Schwerpunkt + 2x VP sind auch faktoren. Es ist doch wie bei der BWL, wenn Schwerpunkt und entsprechende Leistungen ausbleiben guckt man auch in die röhre. In der BWL hat man wenigstens noch schnittstell zu IT oder ING, wo man draufsatteln kann.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

So viele Anwälte verdienen nicht über 100k.
Und Einstiegsgehälter von 80k gibt es, aber lange nicht für jeden.

Arzt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer ... da wird häufiger gut verdient als in Jura.

Eben. Im Durchschnitt wird bei Juristen sogar ziemlich schlecht verdient. Nicht umsonst gibt es genug "Garagenanwälte" die anders keinen Job bekommen und ebenso Anwählte die in kleinen Kanzleien für einen Hungerlohn arbeiten. Googelt mal nach "sittenwidrige Vergütung Anwälte", was da alles kommt, da kann man echt nur den Kopf schütteln.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

So viele Anwälte verdienen nicht über 100k.
Und Einstiegsgehälter von 80k gibt es, aber lange nicht für jeden.

Arzt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer ... da wird häufiger gut verdient als in Jura.

Eben. Im Durchschnitt wird bei Juristen sogar ziemlich schlecht verdient. Nicht umsonst gibt es genug "Garagenanwälte" die anders keinen Job bekommen und ebenso Anwählte die in kleinen Kanzleien für einen Hungerlohn arbeiten. Googelt mal nach "sittenwidrige Vergütung Anwälte", was da alles kommt, da kann man echt nur den Kopf schütteln.

Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf, 2020 kriegen selbst 4Punkte Volljuristen ihre 42k+ zum Einstieg - ist zwar nicht besonders viel (für die lange juristische Ausbildung), aber du tust ja so als müsse jeder Jurist ohne 2x VB Flaschen sammeln gehen.

Attraktive Arbeitgeber für Juristen sind : Großkanzleien (wer bock auf viel Geld und viel Arbeit hat), mittelständische Kanzleien, die Justiz (Richter/Staatsanwalt), die öffentliche Verwaltung, Steuerkanzleien, Banken/Versicherungen, Rechtsabteilung bei Konzernen + Mittelständlern und ggf. Selbstständigkeit - da kommt prozentual schon einiges an "guten" Jobs bei raus - auch für 6-8Punkte Juristen. Mit 4-5Punkten wird/kann es schwierig werden, aber auch da muss man in der Regel nicht zur Tafel.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2020:

Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf, 2020 kriegen selbst 4Punkte Volljuristen ihre 42k+ zum Einstieg - ist zwar nicht besonders viel (für die lange juristische Ausbildung), aber du tust ja so als müsse jeder Jurist ohne 2x VB Flaschen sammeln gehen.

Es gab mal eine Zeit, wo viele Juristen Taxi fahren mussten, um zu überleben. Lange ist es her. So schlecht war der Arbeitsmarkt für Juristen schon lange nicht mehr. Vielleicht hätten die damals auch Flaschen gesammelt, wenn es schon 0,25 EUR Pfand gegeben hätte.

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WiWi Gast

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Push

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Wenn ihr ein Studien - Ranking geben solltet anhand der Ausgangssituation:

  • vielleicht doch BWL ?
  • auf jeden Fall Jura ?
  • alternativ WiRe ?
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WiWi Gast

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Definitiv Jura

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Wenn ihr ein Studien - Ranking geben solltet anhand der Ausgangssituation:

  • vielleicht doch BWL ?
  • auf jeden Fall Jura ?
  • alternativ WiRe ?
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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Der Arbeitsmarkt für Juristen ist momentan extremst gut. Wir leben nicht mehr im Jahre 2004 leute....

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The Heir

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

The Heir schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

Und ich halte es für gewagt, mit Deinem defizitären Know-How was Rechtsberatung betrifft, derartige Aussagen zu tätigen (basierend auf zwei mutmaßlichen Beispielen).

antworten
The Heir

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

Und ich halte es für gewagt, mit Deinem defizitären Know-How was Rechtsberatung betrifft, derartige Aussagen zu tätigen (basierend auf zwei mutmaßlichen Beispielen).

Was für Rechtsberatung? Machst du dir hier ernsthaft die Mühe gestochen scharf zu formulieren und dann kommt sowas raus?

Ich habe weder hier Rechtsberatung geleistet noch war das mein Ziel. Ich wollte lediglich an zwei Beispiel aus First Hand von zwei Anfängerin zeigen, dass man eben nicht locker easy bei Freshfields(die top Kanzlei schlechthin) usw. reinkommt wie einige hier behaupten.

Übrigens : Schlag mal die Definition von "Rechtsberatung" nach bevor du hier auf Rainmaker GK Partner tun willst. Wenn du Rechtsberatung (Beratung in Rechtsfragen) mit "Erfahrung teilen und eventuell anderen weiterhelfen" verwechselt, kann ich mir gut vorstellen wie es um deine "Rechtsberatung" steht.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

The Heir schrieb am 28.09.2020:

Was für Rechtsberatung? Machst du dir hier ernsthaft die Mühe gestochen scharf zu formulieren und dann kommt sowas raus?

Ich habe weder hier Rechtsberatung geleistet noch war das mein Ziel. Ich wollte lediglich an zwei Beispiel aus First Hand von zwei Anfängerin zeigen, dass man eben nicht locker easy bei Freshfields(die top Kanzlei schlechthin) usw. reinkommt wie einige hier behaupten.

Übrigens : Schlag mal die Definition von "Rechtsberatung" nach bevor du hier auf Rainmaker GK Partner tun willst. Wenn du Rechtsberatung (Beratung in Rechtsfragen) mit "Erfahrung teilen und eventuell anderen weiterhelfen" verwechselt, kann ich mir gut vorstellen wie es um deine "Rechtsberatung" steht.

Ich bezog mich mit "Rechtsberatung" auf das Berufsfeld, das Du adressierst.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Mit BWL wird man besser fahren

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Definitiv Jura

Wenn ihr ein Studien - Ranking geben solltet anhand der Ausgangssituation:

  • vielleicht doch BWL ?
  • auf jeden Fall Jura ?
  • alternativ WiRe ?
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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

The Heir schrieb am 28.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

Und ich halte es für gewagt, mit Deinem defizitären Know-How was Rechtsberatung betrifft, derartige Aussagen zu tätigen (basierend auf zwei mutmaßlichen Beispielen).

Was für Rechtsberatung? Machst du dir hier ernsthaft die Mühe gestochen scharf zu formulieren und dann kommt sowas raus?

Ich habe weder hier Rechtsberatung geleistet noch war das mein Ziel. Ich wollte lediglich an zwei Beispiel aus First Hand von zwei Anfängerin zeigen, dass man eben nicht locker easy bei Freshfields(die top Kanzlei schlechthin) usw. reinkommt wie einige hier behaupten.

Übrigens : Schlag mal die Definition von "Rechtsberatung" nach bevor du hier auf Rainmaker GK Partner tun willst. Wenn du Rechtsberatung (Beratung in Rechtsfragen) mit "Erfahrung teilen und eventuell anderen weiterhelfen" verwechselt, kann ich mir gut vorstellen wie es um deine "Rechtsberatung" steht.

Er meinte dein Know How von dem Metier der Rechtsberatung, also Gepflogenheiten in der Branche. Er meinte nicht, dass du Rechtsberatung gegeben hättest.

Wenn das Leseverständnis der beiden Damen natürlich auf dem gleichen Niveau ist, reicht das schon als Anhaltspunkt.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 28.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

Und ich halte es für gewagt, mit Deinem defizitären Know-How was Rechtsberatung betrifft, derartige Aussagen zu tätigen (basierend auf zwei mutmaßlichen Beispielen).

Was für Rechtsberatung? Machst du dir hier ernsthaft die Mühe gestochen scharf zu formulieren und dann kommt sowas raus?

Ich habe weder hier Rechtsberatung geleistet noch war das mein Ziel. Ich wollte lediglich an zwei Beispiel aus First Hand von zwei Anfängerin zeigen, dass man eben nicht locker easy bei Freshfields(die top Kanzlei schlechthin) usw. reinkommt wie einige hier behaupten.

Übrigens : Schlag mal die Definition von "Rechtsberatung" nach bevor du hier auf Rainmaker GK Partner tun willst. Wenn du Rechtsberatung (Beratung in Rechtsfragen) mit "Erfahrung teilen und eventuell anderen weiterhelfen" verwechselt, kann ich mir gut vorstellen wie es um deine "Rechtsberatung" steht.

Er meinte dein Know How von dem Metier der Rechtsberatung, also Gepflogenheiten in der Branche. Er meinte nicht, dass du Rechtsberatung gegeben hättest.

Wenn das Leseverständnis der beiden Damen natürlich auf dem gleichen Niveau ist, reicht das schon als Anhaltspunkt.

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The Heir

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 28.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

The Heir schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

The Heir schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Was wäre denn die Alternative?

Wenn man auch so sein Auskommen hat, macht es keinen Sinn. So üppig haben es mittlere Juristen auch nicht.

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....Das sind in Kanzleien Einstiegsgehälter....Jura interessiert mich auch so oder so, sonst hätte ich die Idee nicht. Ich möchte halt auch gerne sechsstellig verdienen und glaube, ich hätte das Zeug dazu. Ich bereit viel zu lernen und hart zu arbeiten.
Schmiere ich beim ersten StEx ab hätte ich immer noch einen verwertbaren LLB und wäre breiter aufgestellt (für den ÖD) zumindest.
Würdet ihr es versuchen oder ist das realitätsfern?

Aus first hand.
Freundin hat 2xVB und selbst damit hat es bei den GK Kanzlein nicht geklappt, obwohl sie 25 ist. (Zugegeben, sie war ortsgebunden)

Jetzt arbeitet sie 50h die Woche für 65k. Bis Sie die 100k knackt, wird es auch eine Weile dauern

Sorry, aber da muss bei Deiner Freundin etwas im Argen liegen. Wohnt sie in einer Stadt in der es gar keine GKs gibt? Richtige GKs gibt es eigentlich nur in HH, FFM,M, D und ein ganz wenig in B. Selbst in Köln gibt es kaum eine richtige GK. Oder hat sie sich auf ein unlukratives Rechtsgebiet festgelegt? Oder ist sie sonst schwierig im Umgang?

Ich kenne die Lage selbst gut genug. Habe als GK-Anwalt x Bewerbungsgespräche mit Bewerbern geführt. Dass wir jemanden mit 2VB abgelehnt haben, ist ganz ganz selten vorgekommen. In der Regel suchen sich die Kandidaten den Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.

Ich finde nicht dass mit ihr etwas nicht stimmt. Habe sie eben gefragt. Rechtsgebiet war Europarecht oder iwie so. Sie hat sich aber auch nur bei einer Großkanzlei beworben (freshfields). Für alle anderen Kanzlein war ihr das geknechte es nicht wert.

Sie wurde abgelehnt mit der Begründung "sie sei zu schüchtern".

Habe sie eben auch dazu befragt wie es genau abgelaufen ist, sie meinte auch eine Kommilitonen von ihr wurde bei FBD abgelehnt und halte dich jetzt fest, sie hatte 11 und 13 pkt.

Begründung : sie sind uns etwas zu arrogant.

Also dass man automatisch mit 2x VB bei einer Großkanzlei kommt, obwohl das drumherum nicht stimmt, finde ich ne gewagte Aussage

Und ich halte es für gewagt, mit Deinem defizitären Know-How was Rechtsberatung betrifft, derartige Aussagen zu tätigen (basierend auf zwei mutmaßlichen Beispielen).

Was für Rechtsberatung? Machst du dir hier ernsthaft die Mühe gestochen scharf zu formulieren und dann kommt sowas raus?

Ich habe weder hier Rechtsberatung geleistet noch war das mein Ziel. Ich wollte lediglich an zwei Beispiel aus First Hand von zwei Anfängerin zeigen, dass man eben nicht locker easy bei Freshfields(die top Kanzlei schlechthin) usw. reinkommt wie einige hier behaupten.

Übrigens : Schlag mal die Definition von "Rechtsberatung" nach bevor du hier auf Rainmaker GK Partner tun willst. Wenn du Rechtsberatung (Beratung in Rechtsfragen) mit "Erfahrung teilen und eventuell anderen weiterhelfen" verwechselt, kann ich mir gut vorstellen wie es um deine "Rechtsberatung" steht.

Er meinte dein Know How von dem Metier der Rechtsberatung, also Gepflogenheiten in der Branche. Er meinte nicht, dass du Rechtsberatung gegeben hättest.

Wenn das Leseverständnis der beiden Damen natürlich auf dem gleichen Niveau ist, reicht das schon als Anhaltspunkt.

+1

Dann soll er das auch so schreiben und nicht so, dass man es missverstehen kann. +1 soviel ihr wollt

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

Ich habe selbst erst Jura an einer Präsenzuni in BY studiert und dann LLB in Hagen gemacht und kann dir den LLB empfehlen, das StEx solltest du dir aber gut überlegen.

Bis du das 2 Examen in Händen hältst, wirst du wohl Mitte 40 sein, ohne relevante Berufserfahrung und sowieso ohne Fachanwalt. Den Einstieg in den klassischen Anwaltsberuf kannst du dir damit fast sparen, vor allem wenn dein Antrieb vor allem die Karriere/Gehaltsaussichten sind.
Ohne dass ich jetzt eigene Erfahrungen mit Großkanzleien hätte, aber die die ab 75k aufwärts zahlen, suchen jüngere Anwälte oder eben mit Erfahrung in der spezialisierten Rechtsberatung. Eher käme da noch der Einstieg als Syndikus in einem Konzern in Betracht, wenn deine bisherige Berufserfahrung dir dabei zugute kommt. Aber auch das wird schwierig.

Daher würde ich mich darauf konzentrieren, was dir entweder in deinem bisherigen Beruf weiterhelfen oder diesen für einen Wechsel gut ergänzen könnte. Der LLB bietet hier für viele eine gute Weiterbildung und zeigt, dass du motiviert und diszipliniert bist. Wenn du anschließend wirklich noch etwas draufsetzen willst, wie wäre ein Master?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

"Ich wurde nicht bei Freshfields" genommen ist aber eine völlig andere Aussage als "sie ist nicht in eine Großkanzlei gekommen".

Das ist so als würdet Ihr BWLer behaupten "ich bin in der Automobilindustrie nicht untergekommen" und dann käme hinterher heraus, dass Du Dich einzig und allein bei Porsche beworben hast.

Dass man mal in einer Kanzlei nicht genommen wird, kann auch bei noch so guten Kandidaten vorkommen. Da hat dann eben ein anderer noch besser auf die Stelle gepasst.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

"Ich wurde nicht bei Freshfields" genommen ist aber eine völlig andere Aussage als "sie ist nicht in eine Großkanzlei gekommen".

Das ist so als würdet Ihr BWLer behaupten "ich bin in der Automobilindustrie nicht untergekommen" und dann käme hinterher heraus, dass Du Dich einzig und allein bei Porsche beworben hast.

Dass man mal in einer Kanzlei nicht genommen wird, kann auch bei noch so guten Kandidaten vorkommen. Da hat dann eben ein anderer noch besser auf die Stelle gepasst.

Freshfields ist nun mal klar innerhalb T1 mit dem größten Prestige versehen...wobei sich MB,BMW,VW(AUDI/Porsche) auf einer Höhe bewegen...

Außerdem hat er nur ein Beispiel gegeben, dass es kein Freifahrtschein gibt mit 2xVB - es kann klappen, aber muss es nicht.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

Ich habe selbst erst Jura an einer Präsenzuni in BY studiert und dann LLB in Hagen gemacht und kann dir den LLB empfehlen, das StEx solltest du dir aber gut überlegen.

Bis du das 2 Examen in Händen hältst, wirst du wohl Mitte 40 sein, ohne relevante Berufserfahrung und sowieso ohne Fachanwalt. Den Einstieg in den klassischen Anwaltsberuf kannst du dir damit fast sparen, vor allem wenn dein Antrieb vor allem die Karriere/Gehaltsaussichten sind.
Ohne dass ich jetzt eigene Erfahrungen mit Großkanzleien hätte, aber die die ab 75k aufwärts zahlen, suchen jüngere Anwälte oder eben mit Erfahrung in der spezialisierten Rechtsberatung. Eher käme da noch der Einstieg als Syndikus in einem Konzern in Betracht, wenn deine bisherige Berufserfahrung dir dabei zugute kommt. Aber auch das wird schwierig.

Daher würde ich mich darauf konzentrieren, was dir entweder in deinem bisherigen Beruf weiterhelfen oder diesen für einen Wechsel gut ergänzen könnte. Der LLB bietet hier für viele eine gute Weiterbildung und zeigt, dass du motiviert und diszipliniert bist. Wenn du anschließend wirklich noch etwas draufsetzen willst, wie wäre ein Master?

Der LLB wäre in Konkurrenz mit einem LLM WiRe der TU Kaiserslautern, wäre aber eben "nur" WiRe, aber gleich LLM. Der LLB würde mir die Optionen auf ein StEx offen lassen...letzten Endes wirst du aber Recht haben, ich müsste schon überragend gut sein und sowohl Netzwerk als auch relevante BU haben. Bin zwar noch im ÖD und rechtsnah eingesetzt, aber eben "nur" im ÖD....

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Man kann sich auch als Rechtsanwalt niederlassen. Das lohnt sicherlich mehr.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

Man kann sich auch als Rechtsanwalt niederlassen. Das lohnt sicherlich mehr.

Äh, NEIN!!

Sagt Dir ein Rechtsanwalt. Selbständig machen direkt nach dem Examen ist so ziemlich der sicherste Weg, Hartz 4 zu beantragen. Es gibt Statistiken der Anwaltskammer hierüber. Ich meine 3/3 müssen aufstocken.

Nach mehreren Jahren Tätigkeit und guten Kontakten, vielleicht. Ein Anwalt ist immer noch das wert, was er an Umsatz macht. Keine Mandanten - kein Umsatz. Die Konkurrenz ist gigantisch groß. Und glaub nicht an Laufkundschaft ;-)

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

"Ich wurde nicht bei Freshfields" genommen ist aber eine völlig andere Aussage als "sie ist nicht in eine Großkanzlei gekommen".

Das ist so als würdet Ihr BWLer behaupten "ich bin in der Automobilindustrie nicht untergekommen" und dann käme hinterher heraus, dass Du Dich einzig und allein bei Porsche beworben hast.

Dass man mal in einer Kanzlei nicht genommen wird, kann auch bei noch so guten Kandidaten vorkommen. Da hat dann eben ein anderer noch besser auf die Stelle gepasst.

Freshfields ist nun mal klar innerhalb T1 mit dem größten Prestige versehen...wobei sich MB,BMW,VW(AUDI/Porsche) auf einer Höhe bewegen...

Außerdem hat er nur ein Beispiel gegeben, dass es kein Freifahrtschein gibt mit 2xVB - es kann klappen, aber muss es nicht.

das ist Unsinn heutzutage. Hab zwei ehamlige kommilitonen die jeweils mit 2 x 6 Punkten bei Freshfields arbeiten

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Ein guter Jurist wird immer eine interessante Stelle finden.
Sei es bei einer Kanzlei, Behörde oder auch bei einem Unternehmen.
Wichtig ist nur, dass man wirklich Interesse an Jura hat.
Wenn das der Fall ist, macht man mit Jura nichts falsch

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

Man kann sich auch als Rechtsanwalt niederlassen. Das lohnt sicherlich mehr.

Äh, NEIN!!

Sagt Dir ein Rechtsanwalt. Selbständig machen direkt nach dem Examen ist so ziemlich der sicherste Weg, Hartz 4 zu beantragen. Es gibt Statistiken der Anwaltskammer hierüber. Ich meine 3/3 müssen aufstocken.

Nach mehreren Jahren Tätigkeit und guten Kontakten, vielleicht. Ein Anwalt ist immer noch das wert, was er an Umsatz macht. Keine Mandanten - kein Umsatz. Die Konkurrenz ist gigantisch groß. Und glaub nicht an Laufkundschaft ;-)

Naja, hatte letztes Jahr eine Kündigungsschutzklage bzw. ein Abfindung eingeklagt.
Es kam nicht mal zur HV, es war nur etwas Papierkrieg zwischen AN Anwalt und AG Anwalt, der sich zugegebener Maßen etwas gezogen hat, bis wir uns einig waren.
Am Ende betrug die Rechnung des Anwalts ca. 8.000€.

Und ich war sicher nicht der erste Mandat, was ich an Mandat Nummer 2019-147 ablesen konnte.
Klar, ist nicht immer so ein hoher Streitwert, gibt auch deutlich kleinere Geschichten, aber auch deutlich größere.
Im Endeffekt hat mein Anwalt netto mit Sicherheit nicht mehr als 3 Arbeitstage für meinen Fall aufgewendet und eben doch seine 8k gemacht.
Selbst wenn er im Mittel nur 1k pro Fall gemacht hat, sind das bei 147 Fällen mal ~150k p.a.

Nach Miete, Gehilfin und Altersvorsorge wirst du damit nicht reich, aber bist doch sehr weit weg von H4.

Und es war ein Einzelanwalt, keine große oder bekannt Kanzlei, ich habe nur lokal nach einem Anwalt gesucht der eben Fachanwalt für Arbeitsrecht ist.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 29.09.2020:

Man kann sich auch als Rechtsanwalt niederlassen. Das lohnt sicherlich mehr.

Äh, NEIN!!

Sagt Dir ein Rechtsanwalt. Selbständig machen direkt nach dem Examen ist so ziemlich der sicherste Weg, Hartz 4 zu beantragen. Es gibt Statistiken der Anwaltskammer hierüber. Ich meine 3/3 müssen aufstocken.

Nach mehreren Jahren Tätigkeit und guten Kontakten, vielleicht. Ein Anwalt ist immer noch das wert, was er an Umsatz macht. Keine Mandanten - kein Umsatz. Die Konkurrenz ist gigantisch groß. Und glaub nicht an Laufkundschaft ;-)

Naja, hatte letztes Jahr eine Kündigungsschutzklage bzw. ein Abfindung eingeklagt.
Es kam nicht mal zur HV, es war nur etwas Papierkrieg zwischen AN Anwalt und AG Anwalt, der sich zugegebener Maßen etwas gezogen hat, bis wir uns einig waren.
Am Ende betrug die Rechnung des Anwalts ca. 8.000€.

Und ich war sicher nicht der erste Mandat, was ich an Mandat Nummer 2019-147 ablesen konnte.
Klar, ist nicht immer so ein hoher Streitwert, gibt auch deutlich kleinere Geschichten, aber auch deutlich größere.
Im Endeffekt hat mein Anwalt netto mit Sicherheit nicht mehr als 3 Arbeitstage für meinen Fall aufgewendet und eben doch seine 8k gemacht.
Selbst wenn er im Mittel nur 1k pro Fall gemacht hat, sind das bei 147 Fällen mal ~150k p.a.

Nach Miete, Gehilfin und Altersvorsorge wirst du damit nicht reich, aber bist doch sehr weit weg von H4.

Und es war ein Einzelanwalt, keine große oder bekannt Kanzlei, ich habe nur lokal nach einem Anwalt gesucht der eben Fachanwalt für Arbeitsrecht ist.

Dein Vergleich hinkt. Als Neuanwalt, der sich niederlässt, hast du 0 Stammkunden und meistens auch kein Geld für Werbung. Zusätzlich ziehst du noch in eine Stadt, in der du keinen kennst. Somit ist dein Kundenstamm gleich 0. Wenn der Klient bei Google was eingibt, dann gibt es genug Auswahl an Anwälten.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Scheidungen bringen teilweise noch mehr Honorar.

Familienrecht, Arbeitsrecht und Baurecht ist nicht so unattraktiv.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Für Baurecht sollte man extrem viel Ahnung vom Baufach haben. Also nicht nur juristisch, sondern auch technisch. Das kann der TE schon mal vergessen.

WiWi Gast schrieb am 29.09.2020:

Scheidungen bringen teilweise noch mehr Honorar.

Familienrecht, Arbeitsrecht und Baurecht ist nicht so unattraktiv.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Für Baurecht sollte man extrem viel Ahnung vom Baufach haben. Also nicht nur juristisch, sondern auch technisch. Das kann der TE schon mal vergessen.

Scheidungen bringen teilweise noch mehr Honorar.

Familienrecht, Arbeitsrecht und Baurecht ist nicht so unattraktiv.

Da liegt in Jura generell das Problem. Ahnung und damit ein guter Ruf.

Ein Fachanwalt für Familienrecht ist auch nicht geschenkt.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Wenn Du es mit 38 noch nicht auf eine E14 Stelle geschafft hast, brauchst Du Dir über E15 wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Fälle, welche Du da aufgezählt hast, sind ganz sicher mit einem geradlinigen Karriereverlauf dahin gekommen. Auf eine E15 kommst du nicht, wenn Du schon die Hälfte des Berufslebens in untergeordneten Positionen verbracht hast. Mit 38 bin ich A15 geworden. Als Ingenieur mit Assessor-Examen. Davor war ich viele Jahre stellvertretender Referatsleiter. Es gab bei uns auch einen promovierten Ingenieur im gehobenen Dienst. Der hatte alles mit hohem Einsatz berufsbegleitend gemacht. Trotzdem kam er nicht in den höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Wenn Du es mit 38 noch nicht auf eine E14 Stelle geschafft hast, brauchst Du Dir über E15 wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Fälle, welche Du da aufgezählt hast, sind ganz sicher mit einem geradlinigen Karriereverlauf dahin gekommen. Auf eine E15 kommst du nicht, wenn Du schon die Hälfte des Berufslebens in untergeordneten Positionen verbracht hast. Mit 38 bin ich A15 geworden. Als Ingenieur mit Assessor-Examen. Davor war ich viele Jahre stellvertretender Referatsleiter. Es gab bei uns auch einen promovierten Ingenieur im gehobenen Dienst. Der hatte alles mit hohem Einsatz berufsbegleitend gemacht. Trotzdem kam er nicht in den höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

Wenn man von einem auf alle schließt, dann natürlich nicht. Und sich selber dazu noch als Vergleich nimmt, der das geschafft hat.
Schon mal was von Überalterung im ÖD gehört? Wenn die ganzen Ü60 er in den guten Posten in den nächsten 3-5 Jahre in Pension gehen? Dann schaffe ich es nicht auf eine E14 in der Führungskräfteentwicklung inkl. finanziertem MA, ja? Hammer :D

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BrioniFanboy87

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Wenn Du es mit 38 noch nicht auf eine E14 Stelle geschafft hast, brauchst Du Dir über E15 wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Fälle, welche Du da aufgezählt hast, sind ganz sicher mit einem geradlinigen Karriereverlauf dahin gekommen. Auf eine E15 kommst du nicht, wenn Du schon die Hälfte des Berufslebens in untergeordneten Positionen verbracht hast. Mit 38 bin ich A15 geworden. Als Ingenieur mit Assessor-Examen. Davor war ich viele Jahre stellvertretender Referatsleiter. Es gab bei uns auch einen promovierten Ingenieur im gehobenen Dienst. Der hatte alles mit hohem Einsatz berufsbegleitend gemacht. Trotzdem kam er nicht in den höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

Was Du beschreibst, sind negative Einzelfälle, nicht anders herum.
Natürlich kommst Du auch mit 38+ noch auf E 15 Stellen. Vllt. nicht im Sprung von E 10 auf 15 aber in einer kontinuierlich verlaufenden Karriere: Ohne Probleme.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

BrioniFanboy87 schrieb am 02.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Wenn Du es mit 38 noch nicht auf eine E14 Stelle geschafft hast, brauchst Du Dir über E15 wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Fälle, welche Du da aufgezählt hast, sind ganz sicher mit einem geradlinigen Karriereverlauf dahin gekommen. Auf eine E15 kommst du nicht, wenn Du schon die Hälfte des Berufslebens in untergeordneten Positionen verbracht hast. Mit 38 bin ich A15 geworden. Als Ingenieur mit Assessor-Examen. Davor war ich viele Jahre stellvertretender Referatsleiter. Es gab bei uns auch einen promovierten Ingenieur im gehobenen Dienst. Der hatte alles mit hohem Einsatz berufsbegleitend gemacht. Trotzdem kam er nicht in den höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

Was Du beschreibst, sind negative Einzelfälle, nicht anders herum.
Natürlich kommst Du auch mit 38+ noch auf E 15 Stellen. Vllt. nicht im Sprung von E 10 auf 15 aber in einer kontinuierlich verlaufenden Karriere: Ohne Probleme.

Sehe ich auch so, geradlinig war bei denen nichts sondern eher Quereinstieg. Und von E10 / GL-Ebene zu E14 SGL/ AL sollte es kontinuierlich drin sein. Das meinte ich mit formell geeignet, ich muss nicht GLEICH die E14 haben, sondern perspektivisch.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, noch Jura zu studieren? Möchte das Fernstudium in Hagen in Vollzeit neben nem Vollzeit-Job durchziehen (Erstes StEx) und dann mal schauen, schon parallel mit dem LLB auf rechtsnahe Stellen bewerben und dann Referendariat duchziehen....wird man dann eher belächelt aufgrund des Alters? Hätte ich als Anwalt in ner guten Kanzlei noch Chancen oder bliebe mir nur der ÖD oder wäre nichts davon realistisch?

Klar mach das, Vollzeitjob und parallel Vollzeit Jurastudium mit Prädikatsxamen (damit die Steigerung des Gehalts auch tatsächlich eintritt) klingt nach einem plausiblen, durchdachten und realistischen Plan.

Jetzt mal ohne Sarkasmus: Dein Alter ist vollkommen egal, das werde sicher einige Studenten und Arbeitgeber belächeln aber was soll’s. Als Anwalt hast du selbstverständlich Chancen, aber für eine große Karriere braucht es halt ein erstklassiges Examen. Dass man das vorausplanen kann wage ich zu bezweifeln. Ob du ein Vollzeitstudium mit Regelstudienzeit von 5 Jahren neben einem Vollzeitjob schaffst, wage ich zu bezweifeln, 5 Jahre mit Doppelbelastung ist echt eine lange Zeit. Und vor dem Hintergrund der Karrierechancen und gewünschten Finanzen müsste ein Prädikatsexamen her, das sehe ich bei der Belastung auch nicht. Dann müsstet du ins Ref, damit das mit dem Anwalt was wird, da ist die Bezahlung auch wieder für 2 Jahre (?) mau. Spätestens da ist’s mit dem Neben-Vollzeitjob ohnehin rum.

Klar kann das alles klappen, vielleicht bist du ein Jurabrain und dir fliegt das von alleine zu. Wahrscheinlich aber nicht.

Ich bin Rechtsanwalt mit zwei Prädikatsexamina. GK ist halt Ausbeutung bei 60h Wochen. Reich wird nur der Partner. Wenn du sonst als Anwalt durchstarten willst, dann sind weder Noten noch Alter wichtig, sondern Netzwerk und Sympathie. Wenn du gute Mandanten kennst von früher, dann startest du richtig durch. Als Freiberufler hast du dein Schicksal selbst in der Hand

Ganz richtig ist das nicht, dass man in der GK nicht reich wird. Ich war zum Beispiel 6 Jahre als Anwalt (nicht Partner) in der GK und habe jeden Monat 3k zur Seite gelegt. Man hat ja kaum Zeit, das Geld auszugeben ;-) Ich würde mich jetzt nicht als arm bezeichnen.

Wenn man ausscheidet gibt's, dann eine Menge guter Exit-Optionen. Ich habe ein paar Mandanten mitgenommen und bin jetzt Partner in einer mittelgroßen Kanzlei und mache mit wenig Aufwand (35-40h die Woche) so jedes Jahr um 110-150k je nach Umsatz. Alternativ geht man halt in eine Rechtsabteilung. Beides geht ohne die Erfahrung in der GK kaum bis gar nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

BrioniFanboy87 schrieb am 02.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Wenn Du es mit 38 noch nicht auf eine E14 Stelle geschafft hast, brauchst Du Dir über E15 wirklich keine Gedanken mehr machen. Die Fälle, welche Du da aufgezählt hast, sind ganz sicher mit einem geradlinigen Karriereverlauf dahin gekommen. Auf eine E15 kommst du nicht, wenn Du schon die Hälfte des Berufslebens in untergeordneten Positionen verbracht hast. Mit 38 bin ich A15 geworden. Als Ingenieur mit Assessor-Examen. Davor war ich viele Jahre stellvertretender Referatsleiter. Es gab bei uns auch einen promovierten Ingenieur im gehobenen Dienst. Der hatte alles mit hohem Einsatz berufsbegleitend gemacht. Trotzdem kam er nicht in den höheren Dienst.

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Sorry, irgend etwas stimmt bei Deiner Story nicht. Du stehst gehaltsmässig ziemlich weit unten, irgendwo an der Schnittstelle zwischen mittlerem und gehobenem Dienst als Angestellter. Und glaubst für E15 formell geeignet zu sein? Wie kommst Du darauf? Auch wenn Du einen exotischen Master haben solltest, der für den Ö.D. uninteressant ist, hat das nichts mit E15 zu tun!

Weil ich mehr verdienen möchte. Ich kriege derzeit im ÖD 45 k p.A. und komme auf perspektivisch 55 k am Ende. Formell bin ich für eine E15 geeignet, aber das ist auch "nur" 80 k am Ende der Laufbahn....

Und wieso soll das mit E15 „nichts zu tun“ haben? Wenn es Theologen, Kunsthistoriker und Sozialwissenschaftler auf diesen Positionen gibt? Mir ist schon klar, dass diese Stellen a E14/ E15 rar sind und ich mich drauf bewerben muss. Und bei uns sitzen sogar Verwaltungsfachwirte auf solchen Positionen, keine MA oder Juristen oder sonst was

Was Du beschreibst, sind negative Einzelfälle, nicht anders herum.
Natürlich kommst Du auch mit 38+ noch auf E 15 Stellen. Vllt. nicht im Sprung von E 10 auf 15 aber in einer kontinuierlich verlaufenden Karriere: Ohne Probleme.

gibt es jetzt schon brioni anzüge im öD?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

push

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Wenn man gut ist, macht man sich selbstständig und verdient 6-stellig.
Wenn nicht, bleibt man im öD bei den anderen Lowperformern und bekommt 5-stellig.
Marktwirtschaft eben.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Die Politik sorgt immer schön für Nachschub.
Home-Office-Gesetz ist die neuste Gesetzesankündigung.
Würde sofort den Fachanwalt dafür machen!

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BrioniFanboy87

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

So ein Blödsinn, wieso sollte das so sein? Das Gegenteil ist der Fall. Mehr Insolvenzverfahren, Kündigungen, in Anspruchnahme von Versicherungen etc. pp. sorgen dafür, dass die allermeisten juristischen Felder momentan boomen. Man muss sich echt wundern, was hier von mutmaßlichen Akademikern gepostet wird.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

antworten
BrioniFanboy87

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Die allermeisten Privatpersonen sind rechtsschutzversichert. Natürlich werden weiterhin für diverse Themen Anwälte frequentiert. In der heutigen Situation mehr als zuvor, basierend auf der defizitären Situation (Jobverluste, Insolvenzen, Versicherungsklagen etc. pp.).

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Nachdem nun ein bisschen fabuliert wurde, mal eine realistische Einschätzung: Mit 38 bist du mit ca. 45 Jahren wirklich auf dem Markt, hast keinerlei Erfahrung und vermutlich bist du als Partner uninteressant. Willst du dich nicht mit einer eigenen Kanzlei verschulden, bleibt der schlechtbezahlte Einstieg in irgendeiner Kanzlei. Da könntest du auch BWL-Sachbearbeiter machen. Und nein, Anwälte gibt es wie Sand am Meer und die wenigsten sind finanziell erfolgreich. Ganz besonders die Opa-Neulinge nicht. Daher: Keine gute Idee!

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

BrioniFanboy87 schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

So ein Blödsinn, wieso sollte das so sein? Das Gegenteil ist der Fall. Mehr Insolvenzverfahren, Kündigungen, in Anspruchnahme von Versicherungen etc. pp. sorgen dafür, dass die allermeisten juristischen Felder momentan boomen. Man muss sich echt wundern, was hier von mutmaßlichen Akademikern gepostet wird.

Du hast ja Ahnung. Weil das M&A Geschäft tot ist und fast alle Großkanzleien seit März Einstellungsstopp haben. Steigende Insolvenzen gibt es nicht, weil die Insolvenzpflicht ausgesetzt wurde. Zeitarbeit verhindert massenweisen Personalabbau. Welche Versicherungen?! Versicherungsrecht ist eine Nische. Schau halt in die Fachforen. Da merkst du, dass der Markt gerade tot ist.

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BrioniFanboy87

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

BrioniFanboy87 schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

So ein Blödsinn, wieso sollte das so sein? Das Gegenteil ist der Fall. Mehr Insolvenzverfahren, Kündigungen, in Anspruchnahme von Versicherungen etc. pp. sorgen dafür, dass die allermeisten juristischen Felder momentan boomen. Man muss sich echt wundern, was hier von mutmaßlichen Akademikern gepostet wird.

Du hast ja Ahnung. Weil das M&A Geschäft tot ist und fast alle Großkanzleien seit März Einstellungsstopp haben. Steigende Insolvenzen gibt es nicht, weil die Insolvenzpflicht ausgesetzt wurde. Zeitarbeit verhindert massenweisen Personalabbau. Welche Versicherungen?! Versicherungsrecht ist eine Nische. Schau halt in die Fachforen. Da merkst du, dass der Markt gerade tot ist.

Alleine von Zeitarbeit ( ich glaube, der Term "Zeitarbeit" muss sich Dir noch erschließen) im Kontext mit Verhinderung von Personalabbau zu sprechen, zeugt von Deinem defizitären Verständnis der Materie. Ich lächelte.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

BrioniFanboy87 schrieb am 06.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

So ein Blödsinn, wieso sollte das so sein? Das Gegenteil ist der Fall. Mehr Insolvenzverfahren, Kündigungen, in Anspruchnahme von Versicherungen etc. pp. sorgen dafür, dass die allermeisten juristischen Felder momentan boomen. Man muss sich echt wundern, was hier von mutmaßlichen Akademikern gepostet wird.

Du hast ja Ahnung. Weil das M&A Geschäft tot ist und fast alle Großkanzleien seit März Einstellungsstopp haben. Steigende Insolvenzen gibt es nicht, weil die Insolvenzpflicht ausgesetzt wurde. Zeitarbeit verhindert massenweisen Personalabbau. Welche Versicherungen?! Versicherungsrecht ist eine Nische. Schau halt in die Fachforen. Da merkst du, dass der Markt gerade tot ist.

Ich denke, dass sich BrioniFanboy, der sich ohnehin um Kopf und Kragen redet, hier nun endgültig als LLB'ler bei Wald&Wiese entlarvt hat :-D

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

liest du auch, was er schreibt? Diese Jobs bekommst du nur, wenn du auf der Vorauswahlliste stehst und entsprechende Gerichte teilen dir diese Jobs dann zu. Nicht jeder Anwalt hat dieses Privileg. Es ist wie eine Lostrommel für Aufträge. Meistens bekommen immer die Gleichen den Job. Richter Vitamin B.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

liest du auch, was er schreibt? Diese Jobs bekommst du nur, wenn du auf der Vorauswahlliste stehst und entsprechende Gerichte teilen dir diese Jobs dann zu. Nicht jeder Anwalt hat dieses Privileg. Es ist wie eine Lostrommel für Aufträge. Meistens bekommen immer die Gleichen den Job. Richter Vitamin B.

So funktioniert das als Anwalt ja auch nicht, sondern so: Spezialisierung auf Insolvenzrecht in Studium und Referendariat --> ein paar Jahre als angestellter RA in einer auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei wie z.B. Görg --> ggf. selbst mal die ein oder andere kleine Insolvenz als Insolvenzverwalter machen

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

liest du auch, was er schreibt? Diese Jobs bekommst du nur, wenn du auf der Vorauswahlliste stehst und entsprechende Gerichte teilen dir diese Jobs dann zu. Nicht jeder Anwalt hat dieses Privileg. Es ist wie eine Lostrommel für Aufträge. Meistens bekommen immer die Gleichen den Job. Richter Vitamin B.

So funktioniert das als Anwalt ja auch nicht, sondern so: Spezialisierung auf Insolvenzrecht in Studium und Referendariat --> ein paar Jahre als angestellter RA in einer auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei wie z.B. Görg --> ggf. selbst mal die ein oder andere kleine Insolvenz als Insolvenzverwalter machen

Schonmal was vom FAInsR gehört?

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Das ist aber wirklich kein angenehmes Arbeitsumfeld und -klima. Muss man mögen.

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 08.10.2020:

Das ist aber wirklich kein angenehmes Arbeitsumfeld und -klima. Muss man mögen.

Mein Freund hat sich vor Jahren auf Pflichtverteidigungen spezialisiert.
Der verdient richtig gut damit. Alle Honorare sind 100% ausfallsicher.
Aufgrund des nötigen Umgangs mit Straftätern bezeichnet er sein Honorar als Schmerzensgeld.

Von H4 ist der weit entfernt.

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 07.10.2020:

durch Corona ist der Arbeitsmarkt für Juristen tot. Kein Mensch weiß, wie der Markt in 8 Jahren ist.

Das kann man so absolut nicht sagen! In unserer Kanzlei boomt es wie noch nie. Ist doch klar: es gibt allerlei ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit, Leistungsstörungen in Lieferverträgen etc. Zudem steht ein wahrscheinlich harter Brexit vor der Tür. --> goldene Zeiten für Juristen :-)

In nächster Zeit kommen noch massenhaft Insolvenzen. Daran verdienen Insolvenzverwalter sicher genug.

Naja der Kuchen Insolvenzen wird nur unter bestimmten Juristen verteilt aufgrund des Listensystems. Die dinge, die hier genannt werden betreffen top Juristen, die brexit Themen abwickeln. Die Juristen, die auf Privatleute angewiesen sind, haben weniger zu tun. In diesen Zeiten wird man es sich 2x mal überlegen einen Anwalt einzuschalten.

Nein bei Firmeninsolvenzen haben Juristen bald viel zu tun. Wer sich darauf spezialisiert, hat eine gute Zukunft.

liest du auch, was er schreibt? Diese Jobs bekommst du nur, wenn du auf der Vorauswahlliste stehst und entsprechende Gerichte teilen dir diese Jobs dann zu. Nicht jeder Anwalt hat dieses Privileg. Es ist wie eine Lostrommel für Aufträge. Meistens bekommen immer die Gleichen den Job. Richter Vitamin B.

So funktioniert das als Anwalt ja auch nicht, sondern so: Spezialisierung auf Insolvenzrecht in Studium und Referendariat --> ein paar Jahre als angestellter RA in einer auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei wie z.B. Görg --> ggf. selbst mal die ein oder andere kleine Insolvenz als Insolvenzverwalter machen

Schonmal was vom FAInsR gehört?

Ja sicher. Wie gesagt: Ich BIN Anwalt. So ein ganz echter, sogar mit Dr. Titel und so weiter. Ein Fachanwaltstitel hilft Dir in vielen Rechtsbereichen. Aber NICHT wenn Du Insolvenzverwalter werden willst. Die sucht wie gesagt das Gericht aus nach dem Prinzip "bekannt und bewährt".

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Hier TE, ich glaube, ich lasse es und bleibe im ÖD ;DD
Werde nen LLB oder LLM WiRe nebenbei machen und schauen, ob es mich innerhalb des ÖD weiterbringt oder nicht, der ganze Hickhack mit 2. StEx etc.pp. und Alter usw.schrecken mich doch eher ab

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Hast du Wiwi in Hagen komplett bis zum Master studiert oder konntest du dir was anrechnen lassen aus deinen anderen Studien? Bringen dir die ganzen Abschlüsse jobtechnisch was?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Ich schreib grade meine Masterthesis in Wiwi an der FernUni Hagen, hab auch schon den M.Eng und einen M.A. und mich reizt es das erste StEx in Hagen berufsbegleitend als nächstes anzugehen.
Bin 34, vor 40 würde ich es nicht schaffen.
Aber für mich wäre es nur ein Hobby und eine große Anwaltskarriere braucht man sich da auch nicht mehr ausmalen.

Wobei bei Juristen die Note im StEx das alles überstrahlende Thema ist.

Schaffst du ein Prädikatsexamen, als Vollbefriedigend oder besser, könntest du auch noch mit Anfang 40 einen guten Juristen Job ergattern.
Nur: In NRW schaffen ca. 10-15% das Prädikat im ersten StEx.
Das willst du unter erschwerten Bedingungen, weil FernUni (-> wirklich alles selber lernen und erarbeiten), berufsbegleitend und im fortgeschrittenen Alter (Was oft mit langsameren Lernen als in jungen Jahren und familiären Verpflichtungen einhergeht) erreichen?!

Hinterfrag dich mal selbst kritisch.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Würdet ihr eher ab- oder zuraten, mit 38 Jahren noch Jura zu studieren?

Abraten!

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WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

Würdest Du nach einem langwierigen und schwierigem Studium daran Freude finden, Probleme und Streit zwischen Unternehmen, Privarpersonen und Institutionen zu lösen, vermitteln oder gerichtlich auszufechten, Verträge zu erstellen, etc.?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich habe gerade auch mit dem LLB in Hagen angefangen. Bin jetzt 33 und überlege so zwei Module pro Semester zu belegen.
Bei mir ist es reines Interesse für die Materie und um mir etwas Wirtschafts-/Rechtswissen neben meiner Ingenieursarbeit anzueignen. Ich hoffe schon, dass sich das in meiner Karriere bemerkbar macht, baue aber nicht unbedingt drauf.

Gibt's hier noch wen der gerade angefangen hat und an ner Lerngruppe interessiert ist?

Huhu!
Ich habe auch 2020 mit jura in hagen angefangen. Und ich bin auch - jetzt 34. ;) lg

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich Jura mit 38 noch?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich habe gerade auch mit dem LLB in Hagen angefangen. Bin jetzt 33 und überlege so zwei Module pro Semester zu belegen.
Bei mir ist es reines Interesse für die Materie und um mir etwas Wirtschafts-/Rechtswissen neben meiner Ingenieursarbeit anzueignen. Ich hoffe schon, dass sich das in meiner Karriere bemerkbar macht, baue aber nicht unbedingt drauf.

Gibt's hier noch wen der gerade angefangen hat und an ner Lerngruppe interessiert ist?

Huhu!
Ich habe auch 2020 mit jura in hagen angefangen. Und ich bin auch - jetzt 34. ;) lg

Jo, aber der TE ist bereits 38 und vermutlich weit über 40, bis er fertig ist. Ist noch einmal ein kleiner Unterschied, oder wann will man endlich anfangen ein wenig zu leben, wenn man mit 43/44 erst einsteigt?

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WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 03.08.2019: Da musste ich jetzt wirklich lachen, danke dafür. ...

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