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Psychologie Ansehen

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Moin Zusammen,

ich bin ausgebildeter Industriekaufmann mit verkürzter Ausbildungsdauer, habe ihm Ausland studiert und einen Abschluss in Business Administration, Schwerpunkt Finance, Berufserfahrung 4 Jahre im Bereich Vertrieb in verschiedenen Positionen.

Durch mein Studium habe ich relativ viel Wissen gewonnen gerade auch im Bereich Finanzen was mir sehr im Privatleben hilft und ja ich würde es nochmals studieren. In meiner BA habe ich mich beispielsweise mit Portfoliotheorie und Verhaltensökonomie auseinandersetzt. Ist jetzt nicht die Welt es soll aber mein Interesse wiederspiegeln. Meine Berufserfahrung hat natürlich nichts mit Finanzen zu tun. Ich gehe zwar gerne zur Arbeit und ich glaube, dass man gerade im Vertrieb immer wieder interessante Positionen finden kann jedoch kann ich es mir nicht unbedingt für immer vorstellen.

Dementsprechend, auch weil ich mich gerne mit Sachbüchern der Psychologie auseinandersetze und Statistik durchaus interessant finde würde ich dieses Fach gerne studieren. Ich erhoffe mir damit, dass ich breiter aufgestellt bin.

Als Alternative würde mich nur noch ein Masterstudium in VWL interessieren.

Wing, winfo sind zwar gefragt aber dafür interessiere ich mich leider nunmal nicht so stark.

  • Wie seht ihr Psychologie an?
  • Wie kommt das an wenn man das nebenberuflich abschließt?

Wichtig dabei ist mir, dass der Online Anbieter auch wirklich in die Tiefe geht. Euro FH etc. kommt für mich nicht in Frage.

Dementsprechend würden nur die FU Hagen oder IUBH in Frage kommen.

Ziel: Ich kann mir sehr gut vorstellen auch im öffentlichen Dienst zu arbeiten.

Gibt es hier Chancen?

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Ich habe selbst Psychologie studiert und kann sagen: Es ist das, was man draus macht.

Öffentlicher Dienst ist kein Problem. Du könntest auch selbstbewusst auf einen Einstieg ins Recruiting, Personal, Data-Science, BGM etc. hinarbeiten -sofern du einen Master anpeilst und dich entsprechend ausrichtest sind deine Chancen dort gut. Bachelor-Jobs gibt es vereinzelt auch, mit deiner Berufserfahrung und deinem Hintergrund vielleicht möglich.

Ich hab Psychologie in Präsenz studiert, finde aber, dass man das auch gut im online-Studium machen kann. Ein paar Freunde von mir machen grad den Master in Hagen und erzählen nur Positives. Und weil du Statistik erwähnst: Auch ohne konkrete Berufsvorstellung würde ich versuchen, so viel wie möglich davon mitzunehmen und dich darin gut aufzustellen.
Persönlich bereichern wird dich das Studium auf jeden Fall, wenn du aber Statistik, Forschungsmethodik und Testtheorie schleifen lässt, dann kannst du nach dem Studium -provokant gesagt- eigentlich nichts. Wie gesagt: Es ist das, was du draus machst.

Falls du dich dazu entscheidest, überleg dir früh wo du hin willst. Die Noten sind inflationär gut und gehen Richtung 1,X. Punkten kannst du in meinen Augen vor allem mit viel einschlägiger Praxis (die du ja teilweise schon hast) und stabilen Statistik-Kenntnissen. Bring dir z.B. Python- oder R Basics bei.

Ich kanns empfehlen, aber mach was draus. Viel Glück dir!

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WiWi Gast

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Danke für den klasse Beitrag :)) hilft sehr

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Es ist wie in jeder Sowi, sei es Wiwi, Powi, Soziologie oder eben Psychologie: Wähle eine Uni, wo do so viele Kurse in quantitative Methoden mitnimmst wie nur möglich. Egal was für eine Sowi du studierst, am Ende werden deine Chancen ziemlich gut stehen, selbst wenn du beruflich in eine andere Richtung als Datenanalyse gehst.

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Welcher künftige Arbeitgeber weiß na bitte, was du für Unikurse hattest? Denkst du, da setzt sich jemand mit deinem Zeugnis so genau auseinander und fängt dann noch an die Module auf ihren quantitativen Charakter hin zu googeln?

Bei einer Bewerbung schauen sie deinen Lebenslauf an und da steht deine Abschlussnote aus dem Studium drin. Die ist entscheidend und um die möglichst gut zu bekommen, würde ich möglichst wenig quantitatives wählen.

Bei BWL ist es doch das gleiche. Die mit leichten Management-Auswendiglerfächern haben bei Bewerbungen einfach den Vorteil durch ihre Noten.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Es ist wie in jeder Sowi, sei es Wiwi, Powi, Soziologie oder eben Psychologie: Wähle eine Uni, wo do so viele Kurse in quantitative Methoden mitnimmst wie nur möglich. Egal was für eine Sowi du studierst, am Ende werden deine Chancen ziemlich gut stehen, selbst wenn du beruflich in eine andere Richtung als Datenanalyse gehst.

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Hi zusammen,

ich habe Psychologie studiert und wollte anfangs Therapeut werden, dann im Master doch umgeschwenkt auf Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.

Ja, was soll ich sagen, nach ein paar Praktika hatte ich dann MBB Einladungen und arbeite nun in einem (laut Forum besseren) DAX Inhouse Consulting.

Falls dich Psychologie interessiert, mach es, ich würde meine Studienzeit für nichts auf der Welt hergeben.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

Was für ein Blödsinn. Man schreibt in einem modernen CV seine Schwerpunktmodule hin, zusätzlich sollte immer eine Info Box vorhanden sein, wo die wichtigsten Skills aufgelistet sind. Du hast eine sehr naive Vorstellung von Bewerbungsabläufen. Wenn analytisches Denkvermögen für eine Stelle verlangt wird, bevorzugt der AG natürlich jenen Sowi mit entsprechenden Modulen im Studium.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Welcher künftige Arbeitgeber weiß na bitte, was du für Unikurse hattest? Denkst du, da setzt sich jemand mit deinem Zeugnis so genau auseinander und fängt dann noch an die Module auf ihren quantitativen Charakter hin zu googeln?

Bei einer Bewerbung schauen sie deinen Lebenslauf an und da steht deine Abschlussnote aus dem Studium drin. Die ist entscheidend und um die möglichst gut zu bekommen, würde ich möglichst wenig quantitatives wählen.

Bei BWL ist es doch das gleiche. Die mit leichten Management-Auswendiglerfächern haben bei Bewerbungen einfach den Vorteil durch ihre Noten.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Es ist wie in jeder Sowi, sei es Wiwi, Powi, Soziologie oder eben Psychologie: Wähle eine Uni, wo do so viele Kurse in quantitative Methoden mitnimmst wie nur möglich. Egal was für eine Sowi du studierst, am Ende werden deine Chancen ziemlich gut stehen, selbst wenn du beruflich in eine andere Richtung als Datenanalyse gehst.

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WiWi Gast

Psychologie Ansehen

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Was für ein Blödsinn. Man schreibt in einem modernen CV seine Schwerpunktmodule hin, zusätzlich sollte immer eine Info Box vorhanden sein, wo die wichtigsten Skills aufgelistet sind. Du hast eine sehr naive Vorstellung von Bewerbungsabläufen. Wenn analytisches Denkvermögen für eine Stelle verlangt wird, bevorzugt der AG natürlich jenen Sowi mit entsprechenden Modulen im Studium.

Welcher künftige Arbeitgeber weiß na bitte, was du für Unikurse hattest? Denkst du, da setzt sich jemand mit deinem Zeugnis so genau auseinander und fängt dann noch an die Module auf ihren quantitativen Charakter hin zu googeln?

Bei einer Bewerbung schauen sie deinen Lebenslauf an und da steht deine Abschlussnote aus dem Studium drin. Die ist entscheidend und um die möglichst gut zu bekommen, würde ich möglichst wenig quantitatives wählen.

Bei BWL ist es doch das gleiche. Die mit leichten Management-Auswendiglerfächern haben bei Bewerbungen einfach den Vorteil durch ihre Noten.

Es ist wie in jeder Sowi, sei es Wiwi, Powi, Soziologie oder eben Psychologie: Wähle eine Uni, wo do so viele Kurse in quantitative Methoden mitnimmst wie nur möglich. Egal was für eine Sowi du studierst, am Ende werden deine Chancen ziemlich gut stehen, selbst wenn du beruflich in eine andere Richtung als Datenanalyse gehst. #
Analytisches Denken ist keineswegs mit quantitativen Methoden gleichzustellen.

Ich achte bei unseren Kandidaten nie auf quantitative Module. Sie sollten die Grundkurse in den ersten Semestern natürlich relativ gut überstehen, aber ob man dann qualitativ oder quantitativ vertieft, ist egal bzw. kommt auf den Berufswunsch an. Letztlich hat beides Vor- und Nachteile, nichts ist da per se besser oder schlechter.

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