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Finance-Jobs für Klimaschutz

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Liebe Community,

wie wahrscheinlich viele von uns mache ich mir große Sorgen aufgrund der Erderwärmung. Zurzeit studiere ich Finance an einer europäischen Target-Uni und stelle zunehmend fest, dass ich beruflich gerne ein Teil der Lösung des Klimawandels werden würde, habe allerdings noch nicht den idealen Job dafür gefunden. Hat jemand Erfahrungen gemacht, beispielsweise in umweltfreundlichen Unternehmen oder im Bereich Impact Investing? Wichtig ist mir vor allem, dass ein messbar niedrigerer CO2-Ausstoß erreicht werden kann.

Vielen Dank für Eure Anregungen!

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Gibt einige "grüne" Banken:

  • Tomorrow
  • Triodos
  • GLS Bank
  • Ethikbank

Vielleicht ist da ja was für dich dabei.

Ansonsten natürlich alles was mit Investments in Renewables etc. zu tun hat, da gibt's massig.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Es gibt impact Investoren die Fonds haben sie explizit Klimaschutz vorantreiben sollen.

Google z.b. green for growth fund, gemanaged von finance in motion.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Kann die GLS Bank empfehlen. Ich war dort für vier Jahre als Wirtschaftsmathematiker.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Oder ein Windanlagenbauer wie Enercon, Vestas oder Nordex? Allerdings alle nicht tarifgebunden und regelmäßig mit schlechtem Geschäftsergebnis.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

sustainable finance ist doch eins der schlagwörter in den letzten Jahren... gibt einen haufen an UN/Entwicklungsjobs, NGOs usw in dem Bereich

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Ich beschäftige mich seit Jahren mit solchen Themen, aber egal ob green, responsible oder sustainable: es ist finance. Damit verändert man nichts. Man klopft sich in diesen Bereichen zwar viel gegenseitig auf die Schulter, aber man ist kein Ingenieur, Klimatologe oder Politiker, die wirklich etwas bewegen könnten.

Wenn es um das Gefühl geht etwas gutes zu tun, dann schau mal nach Startups wie right. based on science , nach "Impact" Investoren/Finanzierern wie finance in motion, nach der KfW, nach ESG-Ratingagenturen wie sustainalytics oder SDG- Investoren wie der SDG Investment GmbH. Aber mach dir nichts vor: Divestment hat per definition keinen Effekt auf das Klima.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 07.06.2020:

Gibt einige "grüne" Banken:

  • Tomorrow
  • Triodos
  • GLS Bank
  • Ethikbank

Vielleicht ist da ja was für dich dabei.

Ansonsten natürlich alles was mit Investments in Renewables etc. zu tun hat, da gibt's massig.

  • Umweltbank
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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Utopia .de und Job verde

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Vielen Dank für Eure Tipps!

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Im Startup Bereich gibt es viel. Etwa

  • 2° investing initiative
  • Yova
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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Jeff Bezos hat einen dicken Fund aufgesetzt;)

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 07.06.2020:

Ich beschäftige mich seit Jahren mit solchen Themen, aber egal ob green, responsible oder sustainable: es ist finance. Damit verändert man nichts. Man klopft sich in diesen Bereichen zwar viel gegenseitig auf die Schulter, aber man ist kein Ingenieur, Klimatologe oder Politiker, die wirklich etwas bewegen könnten.

Wenn es um das Gefühl geht etwas gutes zu tun, dann schau mal nach Startups wie right. based on science , nach "Impact" Investoren/Finanzierern wie finance in motion, nach der KfW, nach ESG-Ratingagenturen wie sustainalytics oder SDG- Investoren wie der SDG Investment GmbH. Aber mach dir nichts vor: Divestment hat per definition keinen Effekt auf das Klima.

Das es nur um das gute Gefühl geht sehe ich nicht so. Natürlich kann man als Einzelperson keinen riesigen Unterschied machen, aber das können auch nur eine handvoll Politiker und mehr nicht. Auch Ingenieure die in dem Bereich arbeiten drehen nur sehr kleine Räder. Es stimmt, dass Finance ein Bereich ist der immer Intermediär bleiben wird und nicht die Quelle eines Umdenkens ist, aber, dass sich auch die Finanzbranche der Nachhaltigkeit Verpflichtet ist trotzdem wichtig.

Der Grund für Divestment ist weniger der positive Effekt, als das Wegfallen des negativen Effektes und, dass das frei gewordene Geld besser eingesetzt werden kann. Außerdem, wenn man in einer Entwicklungsbank / DFI arbeitet, dann verwaltet man zwar nur Geld, welches von anderen bereitgestellt wird, aber auch dafür braucht man qualifiziertes Personal, und Investments kann man gut oder schlecht gestalten.

Ich denke im kleinen Rahmen kann man schon etwas verändern, gerade wenn man bei Unternehmen arbeitet, die es wirklich ernst meinen GLS, reine Impact Investoren, etc. und nicht bei Großbanken die auf den Zug aufspringen wollen. Gegeben, dass der TE sich schon im Finance Studium befindet und nicht mehr auf Klimatologie wechsel möchte, sind DFIs vermutlich der beste Weg für ihn.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Wenn du ins Ausland willst: Green Climate Fund sowie die Klima-Abteilung in jeder multilateralen Entwicklungsbank. Sind allerdings recht selektiv und opaque was die Einstellungskriterien betrifft. Am besten versuchen ein Praktikum zu machen. KfW in Frankfurt macht auch immer mehr Klimaprojekte.

Ansonsten gibt es auch PPA-Provider für Solar- und Windkraftprojekte, z.B. Alight in Stockholm (war dort als Werkstudent), dort werden auch immer Finance-Leute gebraucht. In DE gibt es, dass aber m.W.n. nicht, weil das sich hier aufgrund der Einspeisevergütung nicht rentiert.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Gründe einen nachhaltigen Fonds mit Green Label

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 07.06.2020:

Liebe Community,

wie wahrscheinlich viele von uns mache ich mir große Sorgen aufgrund der Erderwärmung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier im Forum zutrifft

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 08.06.2020:

Das es nur um das gute Gefühl geht sehe ich nicht so. Natürlich kann man als Einzelperson keinen riesigen Unterschied machen, aber das können auch nur eine handvoll Politiker und mehr nicht. Auch Ingenieure die in dem Bereich arbeiten drehen nur sehr kleine Räder. Es stimmt, dass Finance ein Bereich ist der immer Intermediär bleiben wird und nicht die Quelle eines Umdenkens ist, aber, dass sich auch die Finanzbranche der Nachhaltigkeit Verpflichtet ist trotzdem wichtig.

Der Grund für Divestment ist weniger der positive Effekt, als das Wegfallen des negativen Effektes und, dass das frei gewordene Geld besser eingesetzt werden kann. Außerdem, wenn man in einer Entwicklungsbank / DFI arbeitet, dann verwaltet man zwar nur Geld, welches von anderen bereitgestellt wird, aber auch dafür braucht man qualifiziertes Personal, und Investments kann man gut oder schlecht gestalten.

Ich denke im kleinen Rahmen kann man schon etwas verändern, gerade wenn man bei Unternehmen arbeitet, die es wirklich ernst meinen GLS, reine Impact Investoren, etc. und nicht bei Großbanken die auf den Zug aufspringen wollen. Gegeben, dass der TE sich schon im Finance Studium befindet und nicht mehr auf Klimatologie wechsel möchte, sind DFIs vermutlich der beste Weg für ihn.

Ich verstehe deinen Gedankengang, leider ist er trotzdem nicht korrekt.
Dem Klima ist egal wer in welche Assets investiert ist, deswegen ist Divestment (=Verkauf der eigenen Assets an den nächstbesten) global betrachtet eine Nullnummer. Da wird kein neues Kapital frei, durch eine Transaktion wird kein neues Geld geschaffen. Zudem fällt der von dir genannte negative Effekt nicht weg, man gibt ihn nur an den Nächsten weiter. So funktioniert jeder Markt. Würde niemand diese Externalities in Kauf nehmen, könntest du gar kein Divestment betreiben: du brauchst einen Käufer.

Einzig die absolute Menge an CO2, die global emittiert werden wird, ist von Relevanz. Deswegen ist der Zubau von Erneuerbaren Energien klimatechnisch auch absolut wirkungslos, solange die bestehenden "Carbon Assets" nicht von Investoren gekauft werden, die sie niemals emittieren werden. Ein reiner Zubau (egal ob von der GLS, Green Giraffe oder der Deutschen Bank) führt lediglich zu einem Mehrkonsum und günstigeren Preisen für Öl/Kohle/Gas.

Falls du dich für diese Themen interessierst kannst du dir den wissenschaftlichen Konkurs zum Thema "Stranding Assets" ansehen. Spannendes, wenn auch wenig erfreuliches, Themenfeld...

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Ich verstehe deinen Gedankengang, leider ist er trotzdem nicht korrekt.
Dem Klima ist egal wer in welche Assets investiert ist, deswegen ist Divestment (=Verkauf der eigenen Assets an den nächstbesten) global betrachtet eine Nullnummer. Da wird kein neues Kapital frei, durch eine Transaktion wird kein neues Geld geschaffen. Zudem fällt der von dir genannte negative Effekt nicht weg, man gibt ihn nur an den Nächsten weiter. So funktioniert jeder Markt. Würde niemand diese Externalities in Kauf nehmen, könntest du gar kein Divestment betreiben: du brauchst einen Käufer.

Einzig die absolute Menge an CO2, die global emittiert werden wird, ist von Relevanz. Deswegen ist der Zubau von Erneuerbaren Energien klimatechnisch auch absolut wirkungslos, solange die bestehenden "Carbon Assets" nicht von Investoren gekauft werden, die sie niemals emittieren werden. Ein reiner Zubau (egal ob von der GLS, Green Giraffe oder der Deutschen Bank) führt lediglich zu einem Mehrkonsum und günstigeren Preisen für Öl/Kohle/Gas.

Falls du dich für diese Themen interessierst kannst du dir den wissenschaftlichen Konkurs zum Thema "Stranding Assets" ansehen. Spannendes, wenn auch wenig erfreuliches, Themenfeld...

Danke für die Antwort. Ich kenne mich nicht im Detail mit dem Thema aus, es hat mich aber zum Nachdenken gebracht.

  1. Es stimmt, dass jeder Verkäufer einen Käufer braucht. Allerdings wird, wenn deutlich mehr Leute verkaufen als kaufen wollen, der Aktienpreis sinken, wodurch es das betroffene Unternehmen schwerer haben wird, sich über Aktien zu refinanzieren. In Deutschland, wo Kapitalmärkte weniger relevant sind, ist das vielleicht kein großes Ding, aber laut Theorie sollte dieser Effekt trotzdem da sein. Das gleiche passiert auf der anderen Seite mit denen Unternehmen, deren Aktien ich mit dem freigewordenen Kapital kaufe. Ihr Kurs geht hoch und die Unternehmen werden zukünftig Aktien zu einem höheren Preis emittieren können.

  2. Das Thema Divestment hat oft auch eine politische Komponente. Beispiel sind Energieversorger, an denen auch Stadtwerke beteiligt sind, sowie Rentenkassen. Solange diese Interesse daran haben, dass z.B. RWE weiterhin Kohle verbrennen kann, werden sie sich gegen (bzw. nicht für) den Kohleausstieg einsetzen.

Ein anderer Gedankengang der mir noch kommt: Der derzeitige Streit zwischen Blackrock und Exxon Mobile zeigt doch, dass Vermögensverwalter ein gewissen Leverage besitzen. Dementsprechend ist vielleicht nicht nur die Frage wo das Geld liegt, sondern auch wer es verwaltet erheblich, wenn es um Klimaschutz geht. Eine GLS Bank ist natürlich viel viel kleiner als Blackrock, aber trotzdem (vermute ich) werden sich deren Fondsmanager eher für striktere policies in deren Beteiligungen einsetzen, als z.B. DWS oder Allianz.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Wow, selten einen Thread gelesen mit so vielen konstruktiven Antworten.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Impact Investing Boutiquen in Schwellenländern

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Einzig die absolute Menge an CO2, die global emittiert werden wird, ist von Relevanz. Deswegen ist der Zubau von Erneuerbaren Energien klimatechnisch auch absolut wirkungslos, solange die bestehenden "Carbon Assets" nicht von Investoren gekauft werden, die sie niemals emittieren werden. Ein reiner Zubau (egal ob von der GLS, Green Giraffe oder der Deutschen Bank) führt lediglich zu einem Mehrkonsum und günstigeren Preisen für Öl/Kohle/Gas.

Wenn der Zubau zu einem größeren Angebot und günstigeren Energiepreisen führt, werden alte Kraftwerke früher unrentabel und vom Netz genommen. Ist natürlich die Frage, ob dieser Effekt stärker ist als der Anstieg im Verbrauch?

Zudem werden bei Neubauten erneuerbare Energien wirtschaftlich attraktiver, weil diese sich diese zu günstigeren Konditionen aus finanzieren können.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

Kleiner Gedankenfehler. Wenn der Aktienkurs sinkt bedeutet das nicht per Se schlechtere Finanzierung - die Aktien sind ja bereits emittiert. Jedoch hängt die management Vergütung daran -> Divestment (EK-Markt )gibt also einen Anreiz für management umweltverträglicher zu werden.
Der größere Effekt ist aber im FK-Bereich. Wenn Unternehmen eine teurere/keine Refinanzierung mehr von der Bank bekommen wirkt sich das unmittelbar auf die GuV aus.
I’m Bereich sustainable finance kommt in nächster Zeit einiges. Jobs werden sich nicht nur bei Banken und think Tanks etc ergeben, sondern durch steigende reportingpflicht (TCFD Framework) auch bei Wirtschaftsprüfern.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 15.06.2020:

Kleiner Gedankenfehler. Wenn der Aktienkurs sinkt bedeutet das nicht per Se schlechtere Finanzierung - die Aktien sind ja bereits emittiert. Jedoch hängt die management Vergütung daran -> Divestment (EK-Markt )gibt also einen Anreiz für management umweltverträglicher zu werden.
Der größere Effekt ist aber im FK-Bereich. Wenn Unternehmen eine teurere/keine Refinanzierung mehr von der Bank bekommen wirkt sich das unmittelbar auf die GuV aus.
I’m Bereich sustainable finance kommt in nächster Zeit einiges. Jobs werden sich nicht nur bei Banken und think Tanks etc ergeben, sondern durch steigende reportingpflicht (TCFD Framework) auch bei Wirtschaftsprüfern.

Es bedeutet immerhin eine schlechtere Finanzierung über neu emittierte Aktien (was zugegeben nicht so super relevant ist).

Und gerade dein zweiter Punkt spricht ja wohl dafür, dass, abgesehen vom Divestment im Portfolio, der Wechsel von der einen Bank zur anderen eine Rolle spielen kann. Wenn irgendwann nur noch eine kleine Hand voll Banken Kohle finanzieren, dann werden sie entsprechend ein Premium, was zu höheren FK Finanzierungskosten für die Unternehmen führt.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 16.06.2020:

Kleiner Gedankenfehler. Wenn der Aktienkurs sinkt bedeutet das nicht per Se schlechtere Finanzierung - die Aktien sind ja bereits emittiert. Jedoch hängt die management Vergütung daran -> Divestment (EK-Markt )gibt also einen Anreiz für management umweltverträglicher zu werden.
Der größere Effekt ist aber im FK-Bereich. Wenn Unternehmen eine teurere/keine Refinanzierung mehr von der Bank bekommen wirkt sich das unmittelbar auf die GuV aus.
I’m Bereich sustainable finance kommt in nächster Zeit einiges. Jobs werden sich nicht nur bei Banken und think Tanks etc ergeben, sondern durch steigende reportingpflicht (TCFD Framework) auch bei Wirtschaftsprüfern.

Es bedeutet immerhin eine schlechtere Finanzierung über neu emittierte Aktien (was zugegeben nicht so super relevant ist).

Und gerade dein zweiter Punkt spricht ja wohl dafür, dass, abgesehen vom Divestment im Portfolio, der Wechsel von der einen Bank zur anderen eine Rolle spielen kann. Wenn irgendwann nur noch eine kleine Hand voll Banken Kohle finanzieren, dann werden sie entsprechend ein Premium, was zu höheren FK Finanzierungskosten für die Unternehmen führt.

Sinnvoll wäre nur ein weltweiter funktionierender CO2 handel, siehe Merit Order.

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WiWi Gast

Finance-Jobs für Klimaschutz

WiWi Gast schrieb am 16.06.2020:

Kleiner Gedankenfehler. Wenn der Aktienkurs sinkt bedeutet das nicht per Se schlechtere Finanzierung - die Aktien sind ja bereits emittiert. Jedoch hängt die management Vergütung daran -> Divestment (EK-Markt )gibt also einen Anreiz für management umweltverträglicher zu werden.
Der größere Effekt ist aber im FK-Bereich. Wenn Unternehmen eine teurere/keine Refinanzierung mehr von der Bank bekommen wirkt sich das unmittelbar auf die GuV aus.
I’m Bereich sustainable finance kommt in nächster Zeit einiges. Jobs werden sich nicht nur bei Banken und think Tanks etc ergeben, sondern durch steigende reportingpflicht (TCFD Framework) auch bei Wirtschaftsprüfern.

Es bedeutet immerhin eine schlechtere Finanzierung über neu emittierte Aktien (was zugegeben nicht so super relevant ist).

Und gerade dein zweiter Punkt spricht ja wohl dafür, dass, abgesehen vom Divestment im Portfolio, der Wechsel von der einen Bank zur anderen eine Rolle spielen kann. Wenn irgendwann nur noch eine kleine Hand voll Banken Kohle finanzieren, dann werden sie entsprechend ein Premium, was zu höheren FK Finanzierungskosten für die Unternehmen führt.

Dem kann ich nicht zustimmen. Du hättest recht, wenn eine Finanzierung für die Entstehung von Carbon Assets nötig wäre. Aber es reicht schon ein bloßes Bohrrecht. Damit sind so ziemlich alle möglichen Carbon Assets bereits vom Markt eingepreist, in jedem Fall ein vielfaches von dem was für ein 2°-Target emittiert werden dürfte. Deswegen hilft es dem Klima leider null wenn man sein sparbuch von den Commerzbank auf die GLS transferiert.
Das gleiche gilt für Neuemissionen: möglicherweise hat es einen Effekt, aber da auch so jeder "tipping point" getriggert wird, hat das auch keinen nennenswerten Effekt mehr auf das Klima.

Und ja, möglicherweise steigen die Finanzierungskosten für fossile Energieträger. Aber wenn du dir mal die Margen dieser Produkte anschaust wirst du feststellen, dass sie sich leider keine großen Sorgen um ihre Wettbewerbssituation machen müssen.

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17 Kommentare

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WiWi Gast

Der Zins wird nicht ewig so niedrig bleiben Leute...Der Euro wird in seiner derzeitigen Form sowieso in 10 Jahren Geschichte sein! ...

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