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Karriere als Mathematiker

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Ich bin gerade im 1. Semester und brauche als Motivation mal ein paar Einblicke in Top-Mathematiker Karrieren... Von den älteren Studierenden habe ich gehört, dass viele in die Versicherungen gehen und das fände ich erstmal nicht so ansprechend. Wäre es ratsam nach einem gutem Bachelor ins Ausland zu gehen (mit Augenmerk auf UK)? Mir ist zu Ohren gekommen, dass die hochbezahlten Mathematikerjobs hierzulande sehr rar gesät sind. Was für ein Schnitt wäre denn überhaupt erforderlich, um bei den bekannten Institutionen der Insel zu landen? Danach sollten einem ja alle Türen offen stehen (auch ohne Phd?). Gibt es zu der UK-Variente noch Alternativen, wenn es einen nicht in die USA zieht?

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Mathematik ist eigentlich ein Forscherstudiengang. In der freien Wirtschaft machen die meisten Mathe Absolventen die ich kenne irgendwas mit IT, also eigentlich Informatik. Wenn du die Top Positionen haben willst, solltest du dich also in der Forschung umsehen, bevorzugt bei FAANG.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Wenn man mal ehrlich ist, sind Physik und Mathematik die besten Studiengänge wenn du dir alle begehrten Bereiche offen halten möchtest. IB, UB, FAANG, alles machbar. Viel programmieren und ein paar Finanzmathe-Module belegen. Dann gucken in welche Richtung du gehen willst. Ansonsten reichen gute Praktika schon, um sich vom Großteil der MINT-Studenten abzuheben. Wenn du das von Anfang an beachtest und dazu gute Noten schreibst, bist du wirklich perfekt für eine gute Karriere aufgestellt.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Deutsche Unis haben in Mathe auch international einen guten Ruf (auch das Betreuungsverhältnis ist gut). UK ist daher nicht zwingend. Wichtig sind Praktika in dem Bereich, der Dich interessiert (Versicherung scheint es nicht zu sein), die richtigen Studienschwerpunkte (in denen Du Sachen lernst, die zumindest in Richtung der Anwendungen gehen) und Top-Noten (eine 1 in Chemnitz schlägt immer eine 3 in Bonn).

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

IB-Praktikum, Einstieg bei Tier1-IB, PE/HF.

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WiWi Gast

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Wenn du im ersten Semester bist - versuch erst mal das Grundstudium zu schaffen bevor du dir über eine mögliche Karriere im Ausland gedanken machst - das ist in Mathematik schwer genug

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WiWi Gast

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Schau lieber mal dass du das 1. Semester überlebst

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Erste Frage: In welche Thematische Richtung soll es denn gehen? Eher wirtschaftsorientiert oder eher Info Richtung?

Klassiker sind:
Non-Tech
Banken, Versicherungen, Consulting

Tech
Big Data, Kryptography, AI, Autonomes Fahren (Sensordaten Analyse + AI), Bildprocessing für AI und Medizinische Anwendungen, Computer Spiele Entwicklung, Statistiker für Automaten (Glücksspiel) Produzenten und diverse online Anbieter im Glücksspiel

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Weiß nicht ob ein WiWi-Forum dir hier groß weiterhelfen kann, aber hier sind ein paar Richtungen die einem Mathematiker offen stehen:

  1. Quant Finance (Quant Hedge Funds, Prop Trader, Market Maker)

    • hierfür musst du extrem gut sein Top-Abschluss von einer angesehenen Uni (muss nicht mal unbedingt PhD sein, einige Funds hiren auch aus Undergrad raus) + relevante Kenntnisse in den relevanten Fachbereichen
    • meistens noch Ergänzt durch Siege/hohe Platzierungen bei internationalen Mathewettbewerben
    • Softskills sind fast egal
      Gehalt: >200k sind zum Einstieg drin, Entwicklung bis in 7-Stellige möglich
  2. Unternehmensberatung

    • breites Feld von klassiker MBB (hier machst du den selben Kram wie BWLer) bis hin zu Spezialberatungen (z.B. D-Fine)
    • auch hier werden gute bis sehr gute Abschlüsse erwartet, allerdings bei weitem nicht auf dem Level wie Option 1, insbesondere außerhalb von MBB muss man dann nicht mehr so herausragend sein
    • Soft skills sind sehr wichtig!!!
    • Gehalt:: >70k zum Einstieg locker drin, >100k nach 2-4 Jahren sollten auch kein Problem sein, langfristig 7-stellig möglich als Partner (hat dann aber nichts mehr mit Mathematik zu tun)
  3. Sales & Trading bei Investmentbanken

    • "Light version" von 1. => weniger selektiv und finanziell attraktiv
    • guter Abschluss von Uni sollte reichen (kein PhD hierfür!!!), wahrscheinlich eher eine internationale Uni
    • Softskills sind je nach rolle mehr oder weniger wichtig
    • Gehalt: 80-100k zum Einstieg möglich, langfristig 7-stellig möglich, allerdings wird der Bereich mehr und mehr abgebaut deswegen fraglich wie attraktiv langfristig
  4. Quantitative Konzernjobs
    • kann fast alles sein => Aktuar bei Versicherung, Risk bei Banken / Asset Managern, etc.
    • normal guter Abschluss reicht hier
    • Softskills sind je nach rolle mehr oder weniger wichtig
    • Normales Konzerngehalt
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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Ich bin gerade im 1. Semester und brauche als Motivation mal ein paar Einblicke in Top-Mathematiker Karrieren... Von den älteren Studierenden habe ich gehört, dass viele in die Versicherungen gehen und das fände ich erstmal nicht so ansprechend. Wäre es ratsam nach einem gutem Bachelor ins Ausland zu gehen (mit Augenmerk auf UK)? Mir ist zu Ohren gekommen, dass die hochbezahlten Mathematikerjobs hierzulande sehr rar gesät sind. Was für ein Schnitt wäre denn überhaupt erforderlich, um bei den bekannten Institutionen der Insel zu landen? Danach sollten einem ja alle Türen offen stehen (auch ohne Phd?). Gibt es zu der UK-Variente noch Alternativen, wenn es einen nicht in die USA zieht?

Wenn Du von den begehrten Studiengängen redest,
MAST: 1.0 (eigentlich in fast jeder Prüfung 1, die für den entsprechenden Bereich wichtig sind. Also jedes Semester mit 1.0-1.1 abschließen, Ausnahmen gibt es immer.
OMMS: 1.0-1.1
Imperial, PM ca. 1.5, AM weiß ich leider nicht.

Und falls Du von den Quant-Jobs in Uk redest: im allgemeinen einen Oxbridge Matheabschluss.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Meine Erfahrung: die meisten der karrieretechnisch extrem ambitionierten Mathe-Studenten scheitern im 1. Semester an der Analysis 1. Außerdem ist es im Leben immer besser, Schritt für Schritt zu gehen und nicht in Gedanken schon in der Zukunft zu leben.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Ich bin gerade im 1. Semester und brauche als Motivation mal ein paar Einblicke in Top-Mathematiker Karrieren... Von den älteren Studierenden habe ich gehört, dass viele in die Versicherungen gehen und das fände ich erstmal nicht so ansprechend. Wäre es ratsam nach einem gutem Bachelor ins Ausland zu gehen (mit Augenmerk auf UK)? Mir ist zu Ohren gekommen, dass die hochbezahlten Mathematikerjobs hierzulande sehr rar gesät sind. Was für ein Schnitt wäre denn überhaupt erforderlich, um bei den bekannten Institutionen der Insel zu landen? Danach sollten einem ja alle Türen offen stehen (auch ohne Phd?). Gibt es zu der UK-Variente noch Alternativen, wenn es einen nicht in die USA zieht?

Also ich kann als fertiger Mathematiker mal meine Eindrücke schildern. also zuerst kann ich deinen älteren mitstudenten recht geben, mathematiker ist hierzulande kein besonders gut bezahlter job und auch kein angeseher - man erntet meist eine mischung aus skepsis und mitleid wenn man sagt dass man das studiert hat. der schnitt verdient leicht unter ingenieursniveau, was gemessen am studienaufwand schon relativ ernüchternd ist - die zahlen kannst du dir im stepstone gehaltsreport anschauen. Dazu kommt, dass die meisten gut bezahlten jobs in meiner wahrnehmung besonders wenig mit mathematik zu tun haben - um geld zu verdienen muss man schon in die guten unternehmensberatungen oder auf eine führungsposition im konzern - dort macht man viele dinge, für die man eigtl kein mathe studieren muss. das schlechte gehaltsgefüge hat meiner meinung nach viel damit zutun, dass wir hier kaum hightechindustrie haben die genug für mathematiker ausgeben möchte und sondern forschung und entwicklung am liebsten in niedriglohnländer abtreten würde.

in Uk sieht das ein bisschen anders aus. Um in england in die topunis reinzukommen brauchst du durchweg sehr gute noten und ein stipendium. das ist schon sehr kompetetiv, wenn man nicht grad internationale matheolympiaden gewonnen hat. einfacher ist es vielleicht in deutschland sehr gut zu studieren - beispielsweise in berlin, münchen oder bonn wo es viele kontakte nach UK gibt und dann mit empfehlungsschreiben einen PhD in oxbridge zu machen. ist natürlich ein weiter weg, aber das lohnt sich sicher finanziell mehr als hier in der versicherung zu hocken.

noch ein tipp: ich will dir nicht den mut nehmen, aber ehrlich gesagt habe ich wenige sehr gute mathematiker getroffen, die schon im ersten semester das große geld verdienen wollten. In meiner wahrnehmung landen die sehr guten mathematiker eher auf umwegen bei hedgefunds etc und fokussieren sich im studium und im PhD voll auf die mathematik. Die mathematik ist sehr anstrengend und ich denke es ist nicht ratsam schon von vornherein den großen geldsegen zu erwarten. damit wird man vermutlich scheitern...

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Ganz allgemein: 1 Semester und du brauchst schon Motivation für dein Studium???? Klingt nicht so als wäre es das Richtig Fach.

Zu Mathematiker berufen: gibt Jobs bei denen du als BWLer arbeitest und hast halt einen kleinen Bonus da du ja "Formeln verstehst"
Als Mathematiker selbst einen Job zu finden ist nicht so einfach. Selbst im Risk gibt es seeehr viele anspruchslose Aufgaben und die "echten" Mathematiker Jobs sind dort auch recht selten.

Ich selbst bin Mathematiker und bin glücklich eine Stelle gefunden zu haben bei der ich zu 50% Mathematiker sein kann und zu 50% BWLer (wobei ich mehr Mathe mögen würde). Das sage ich dir um zu zeigen, dass es schwer ist einen guten Mathematiker Job zu finden.

Auch muss dir klar sein, dass nicht jeder Ing bei der IGM landet und ebenso wenig landet nicht jeder Mathematiker bei einem krassen HF. Vom finanziellen lohnt sich das Studium her gesehen nicht wenn man es mit BWL vergleicht und Work-Life-Balance ist im Studium deutlich schlechter. Soll heißen: "stressigeres" und "anspruchsvolleres" Studium bei einem typischen BWL einstiegsgehalt gehalt.
Mathematik studiert man nicht des Geldes oder der Karriere wegen...

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Bin mir auch nicht so sicher ob der Post wirklich ernst gemeint ist.
entweder der TE ist hochbegabt und hat in seinen wenigen monaten mathestudium bereits irgendwelche evidenzen gesammelt, die ihm glaubhafte hinweise geben dass er einer der besten studenten in seinem jahrgang ist. dann kommt die Karriere beim HF oder die promotion in oxbridge sicher für ihn mit einer gewissen wahrscheinlichkeit in betracht. Dann wäre er aber vermutlich schlau genug, zu wissen, dass er erstmal das studium bestmöglich durchziehen muss und fragt nicht schon im ersten semester in diesem forum um irgendwelche pseudotipps.

Die wahrscheinlichere variante ist doch aber, dass der TE von zwei wochen mathestudium ernüchtert ist und nach dem ersten semester den studiengang wechseln wird und die von ihm gewünschte karriere für ihn in etwa so wahrscheinlich ist, wie die karriere als fußball star bei real madrid.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Sry aber ein Mathestudium aus einer extrinischen Motivation geht meistens schief... Man muss vor allem Bock haben auf das was man lernt und sich für die Sachen interessieren. Wenn du das tust go for it aber dann mach dir jetzt erstmal keine Gedanken über Karriere. Ansonsten sehe ich da Schwierigkeiten

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Kommt ganz auf deine gewünschte Richtung an.

  • in klassischer Industrie gibts kaum Stellen für Mathematiker
  • in Finance + Versicherungen gibts viele Stellen
  • in "tech", also Softwarefirmen gibts viele Stellen
  • in der Forschung kann man natürlich auch als Mathematiker weiterkommen
  • Lehrer geht auch

Was dir klar sein muss ist, dass es kaum Stellenausschreibungen gibt, bei denen steht: gewünschtes Studium "Mathematik". Meistens werden bei Stellen, auf die sich Mathematiker bewerben, typischerweise BWLer oder Informatiker gebraucht, aber Mathematiker auch gerne genommen, solange dieser die einstellende Person durch Praktika und ein paar Zusatzkurse davon überzeugen kann, dass er den Job auch kann.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

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WiWi Gast

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Naja hier ist ein klassischer Beispiel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sergey_Brin

Google Algorithmus basierte auf Matrixrechnung und basiert vermutlich immer noch auf klassischer Mathematik. Übrigens genauso wie Fancy Machine Learning und Data Science.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

Vor-Uni-Mathe ist mit Uni-Mathe absolut nicht vergleichbar, also hilft dir das nichts.
Bei mir waren es ca. 50-60 Stunden pro Woche wenn keine Prüfungen anstanden. Prüfungen habe ich oft nach Ferien gemacht (4-6 Wochen lang jeden Tag 10-12 Stunden lernen). Vor allem die ersten Semester sind sehr anspruchsvoll

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

Vor-Uni-Mathe ist mit Uni-Mathe absolut nicht vergleichbar, also hilft dir das nichts.
Bei mir waren es ca. 50-60 Stunden pro Woche wenn keine Prüfungen anstanden. Prüfungen habe ich oft nach Ferien gemacht (4-6 Wochen lang jeden Tag 10-12 Stunden lernen). Vor allem die ersten Semester sind sehr anspruchsvoll

Anderer Mathematiker hier. 1 und 2 Semester während der Vorlesungszeit Fulltimejob, keine Zeit für irgendwas anderes. Explizit für die Prüfungen habe ich allerdings nicht mehr wirklich gelernt, weil unter dem Semester alle Übungsblätter wirklich selbst und alleine gelöst. War dann für die Prüfung nur noch kurz 3 Tage entspanntes wiederholen.
Ab dem 3 Semester gings dann auch mit den Übungszetteln zunehmend immer schnell.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

Vor-Uni-Mathe ist mit Uni-Mathe absolut nicht vergleichbar, also hilft dir das nichts.
Bei mir waren es ca. 50-60 Stunden pro Woche wenn keine Prüfungen anstanden. Prüfungen habe ich oft nach Ferien gemacht (4-6 Wochen lang jeden Tag 10-12 Stunden lernen). Vor allem die ersten Semester sind sehr anspruchsvoll

Schon viel, schließe grad meinen Mathe Bachelor mit ~1.5 ab und hatte nie einen so hohen Lernaufwand und würde mich jetzt nicht als Genie bezeichnen.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

Zur 2. Frage: das kommt drauf an wie die Klausuren liegen und ob man welche im Zweitversuch schreibt. Bei mir war es damals so dass ich alles im Erstversuch geschrieben habe und dann immer ca. 6 Wochen komplett frei hatte. Es kann aber auch sein dass du eine komplette Klausurphase mit Lernen beschäftigt bist wenn es ungünstig läuft.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Ein Spezifikum in Mathe ist noch, dass es einen großen Unterschied zwischen Studium und Fortschung gibt. Dieser ist vielleicht noch größer als zwischen Schule und Studium (wenn man das vergleichen kann).

Daher sind nur etwa 25 % der Master-Absolventen in Mathematik überhaupt in der Lage, eine mathematische Promotion zu machen (Alternative ist natürlich Promotion in Informatik, Wiwi etc., allerdings braucht man hierfür Kontakte über das Nebenfach etc.). Hier reden wir überhaupt von einer Promotion in Mathematik (Durchschnittsniveau an deutschen Unis), noch nicht von Oxford. Mathe-Promotion in Oxford ist dann nochmal eine andere Hausnummer. Allerdings würde ich bestreiten, dass man für einen HF eine Mathe-Promotion von Oxford braucht. Andere Skills sind da wichtiger. Kontakte helfen aber natürlich schon.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Ein Spezifikum in Mathe ist noch, dass es einen großen Unterschied zwischen Studium und Fortschung gibt. Dieser ist vielleicht noch größer als zwischen Schule und Studium (wenn man das vergleichen kann).

Daher sind nur etwa 25 % der Master-Absolventen in Mathematik überhaupt in der Lage, eine mathematische Promotion zu machen (Alternative ist natürlich Promotion in Informatik, Wiwi etc., allerdings braucht man hierfür Kontakte über das Nebenfach etc.). Hier reden wir überhaupt von einer Promotion in Mathematik (Durchschnittsniveau an deutschen Unis), noch nicht von Oxford. Mathe-Promotion in Oxford ist dann nochmal eine andere Hausnummer. Allerdings würde ich bestreiten, dass man für einen HF eine Mathe-Promotion von Oxford braucht. Andere Skills sind da wichtiger. Kontakte helfen aber natürlich schon.

Mathe in Oxford ist nicht wirklich anders als Mathe an einer Deutschen Uni. Nur das Studium dort hat es in sich. Das liegt aber weniger an der Mathe an sich, sondern eher an der generellen, sehr kompetetiv ausgerichteten Prüfungsstruktur dort. Es ist die Art, wie die Prüfungen dort gestaltet sind, die es schwer machen. Habe in Deutschland Mathe studiert und mir interessenhalber die Übungszettel dortiger Vorlesungen angesehen. Die sind nicht schwerer, wie hier, aber der Prüfungsablauf dort hat mich echt abgeschreckt und ich habe hier mit 1.2 abgeschlossen. Die Prüfungen dort hätte ich nicht mitmachen wollen.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Nicht der TE, aber ich spiele mit dem Gedanken Mathe zu studieren. Mich würde mal interessieren, wie viel Freizeit einem bleibt, wenn man einen sehr guten Abschluss, der einen eventuell an die top UK Unis bringt anstrebt. Ich bin kein Genie oder so, aber es hat immerhin für eine Anerkennung bei der Landesrunde der Matheolympiade gereicht. Meine 2. Frage wäre, wie es in den Semesterferien aussieht. Hat man da überhaupt Zeit auch mal für ein paar Wochen in den Urlaub zu fahren?

Kann man kaum sagen wie viel Freizeit dir bleiben wird. Ist halt kein Bwl Studium, bedeutet viel Lernen wird nicht unbedingt mit einer guten Note belohnt und wenig lernen bedeutet aber auch keine schlechte Note.

Ich kenne Mathestudenten, die nur die Vorlesungen besuchen und die Pflichtübungen abschreiben und trotzdem fast jedes Modul mit 1,0-1,3 bestehen. Gleichzeitig gibt es aber auch die Sorte von Studenten, die locker 60-70 Stunden die Woche lernen und trotzdem fast nie über 3,x herauskommen.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Ein Spezifikum in Mathe ist noch, dass es einen großen Unterschied zwischen Studium und Fortschung gibt. Dieser ist vielleicht noch größer als zwischen Schule und Studium (wenn man das vergleichen kann).

Daher sind nur etwa 25 % der Master-Absolventen in Mathematik überhaupt in der Lage, eine mathematische Promotion zu machen (Alternative ist natürlich Promotion in Informatik, Wiwi etc., allerdings braucht man hierfür Kontakte über das Nebenfach etc.). Hier reden wir überhaupt von einer Promotion in Mathematik (Durchschnittsniveau an deutschen Unis), noch nicht von Oxford. Mathe-Promotion in Oxford ist dann nochmal eine andere Hausnummer. Allerdings würde ich bestreiten, dass man für einen HF eine Mathe-Promotion von Oxford braucht. Andere Skills sind da wichtiger. Kontakte helfen aber natürlich schon.

Von welchen anderen skills redest Du? Quant Funds rekrutieren fast ausschließlich aus Oxbridge, manchmal auch Imperial.
Promotion ist nicht unbedingt notwendig, aber ein Master Abschluss schon.
Ich rede natürlich von Quant Funds, die in England ansässig sind.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Von welchen anderen skills redest Du? Quant Funds rekrutieren fast ausschließlich aus Oxbridge, manchmal auch Imperial.
Promotion ist nicht unbedingt notwendig, aber ein Master Abschluss schon.
Ich rede natürlich von Quant Funds, die in England ansässig sind.

Naja, Engländer wetten halt gerne, daher gibt es dort Geschäftsmodelle, die man
woanders weniger kennt und die daher britisch geprägt sind. Folglich rekrutiert man primär von englischen Unis. Da man nur eine überschaubare Anzahl von Leuten braucht und die dann sehr gut verdienen, reicht es, an den britischen Top-Unis zu rekrutieren.

Trotzdem glaube ich nicht, dass da primär Mathematiker sitzen, die kurz vor dem Gewinn der Fields-Medaille stehen. Eher smarte Leute, bei denen es aber für die Uni-Karriere nicht gereicht hat.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Von welchen anderen skills redest Du? Quant Funds rekrutieren fast ausschließlich aus Oxbridge, manchmal auch Imperial.
Promotion ist nicht unbedingt notwendig, aber ein Master Abschluss schon.
Ich rede natürlich von Quant Funds, die in England ansässig sind.

Naja, Engländer wetten halt gerne, daher gibt es dort Geschäftsmodelle, die man
woanders weniger kennt und die daher britisch geprägt sind. Folglich rekrutiert man primär von englischen Unis. Da man nur eine überschaubare Anzahl von Leuten braucht und die dann sehr gut verdienen, reicht es, an den britischen Top-Unis zu rekrutieren.

Trotzdem glaube ich nicht, dass da primär Mathematiker sitzen, die kurz vor dem Gewinn der Fields-Medaille stehen. Eher smarte Leute, bei denen es aber für die Uni-Karriere nicht gereicht hat.

Blödsinn. Du behauptest hier, dass jeder, der kompetent genug für eine akademische Karriere ist, diese auch einschlagen möchte. Dass das Quatsch ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Klingt als würdest du dir das schönreden wollen.

antworten
WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Trotzdem glaube ich nicht, dass da primär Mathematiker sitzen, die kurz vor dem Gewinn der Fields-Medaille stehen. Eher smarte Leute, bei denen es aber für die Uni-Karriere nicht gereicht hat.

Blödsinn. Du behauptest hier, dass jeder, der kompetent genug für eine akademische Karriere ist, diese auch einschlagen möchte. Dass das Quatsch ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Klingt als würdest du dir das schönreden wollen.

In Reiner Mathematik, von der ich hier rede, ist das kein Quatsch sondern Realität. "Kompetenz" messe ich hier an der Qualität der Promotion. Dies ist der erste Nachweis für eigene mathematische Forschungsleistungen. Natürlich kann ich nichts über Leute sagen, die nie eigene Forschung gemacht haben (weil sie etwa nach dem Master in die Industrie gegangen sind) und nur sagen, dass sie es theoretisch könnten, aber ihre Zeit eben lieber gewinnbringender investieren.

Allerdings kommen in Reiner Mathematik nur die ganz, ganz Harten in den Garten. Der harte Auswahlprozess hält aber nur die guten Leute ab, die nicht exzellent sind.

Anders wird es in angewandten Fächern wie BWL oder praktischer Informatik sein. Hier kann es durchaus sein, dass die Industrie insgesamt als interessanter gilt. BWL-Profs an der Uni sind dann eher der Typ Wichtigtuer.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Trotzdem glaube ich nicht, dass da primär Mathematiker sitzen, die kurz vor dem Gewinn der Fields-Medaille stehen. Eher smarte Leute, bei denen es aber für die Uni-Karriere nicht gereicht hat.

Blödsinn. Du behauptest hier, dass jeder, der kompetent genug für eine akademische Karriere ist, diese auch einschlagen möchte. Dass das Quatsch ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Klingt als würdest du dir das schönreden wollen.

In Reiner Mathematik, von der ich hier rede, ist das kein Quatsch sondern Realität. "Kompetenz" messe ich hier an der Qualität der Promotion. Dies ist der erste Nachweis für eigene mathematische Forschungsleistungen. Natürlich kann ich nichts über Leute sagen, die nie eigene Forschung gemacht haben (weil sie etwa nach dem Master in die Industrie gegangen sind) und nur sagen, dass sie es theoretisch könnten, aber ihre Zeit eben lieber gewinnbringender investieren.

Allerdings kommen in Reiner Mathematik nur die ganz, ganz Harten in den Garten. Der harte Auswahlprozess hält aber nur die guten Leute ab, die nicht exzellent sind.

Anders wird es in angewandten Fächern wie BWL oder praktischer Informatik sein. Hier kann es durchaus sein, dass die Industrie insgesamt als interessanter gilt. BWL-Profs an der Uni sind dann eher der Typ Wichtigtuer.

Du hast wirklich keine Vorstellung, wer bei den guten Quant Funds arbeitet. Diese Leute haben mindestens einen MAST (oder MMath) in Pure Mathematics bzw. haben einen PhD der selbigen Universität. Kopfschüttel. Manche Quant Funds “sammeln” regelrecht Olympiadegewinner.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Trotzdem glaube ich nicht, dass da primär Mathematiker sitzen, die kurz vor dem Gewinn der Fields-Medaille stehen. Eher smarte Leute, bei denen es aber für die Uni-Karriere nicht gereicht hat.

Blödsinn. Du behauptest hier, dass jeder, der kompetent genug für eine akademische Karriere ist, diese auch einschlagen möchte. Dass das Quatsch ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Klingt als würdest du dir das schönreden wollen.

In Reiner Mathematik, von der ich hier rede, ist das kein Quatsch sondern Realität. "Kompetenz" messe ich hier an der Qualität der Promotion. Dies ist der erste Nachweis für eigene mathematische Forschungsleistungen. Natürlich kann ich nichts über Leute sagen, die nie eigene Forschung gemacht haben (weil sie etwa nach dem Master in die Industrie gegangen sind) und nur sagen, dass sie es theoretisch könnten, aber ihre Zeit eben lieber gewinnbringender investieren.

Allerdings kommen in Reiner Mathematik nur die ganz, ganz Harten in den Garten. Der harte Auswahlprozess hält aber nur die guten Leute ab, die nicht exzellent sind.

Anders wird es in angewandten Fächern wie BWL oder praktischer Informatik sein. Hier kann es durchaus sein, dass die Industrie insgesamt als interessanter gilt. BWL-Profs an der Uni sind dann eher der Typ Wichtigtuer.

Völliger Unsinn. Da muss wohl jemand etwas kompensieren

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Wenn Karriere Dein Ziel ist, weshalb dann ausgerechnet Mathematik? Mathematiker die ich beim Dax kennengelernt hatte sind alle fachfremd tätig gewesen.
Ein Bekannter galt als Schüler als hochbegabt und hatte dann 9 Jahre gebraucht, um sein Mathestudium mit einem Bachelor abzuschliessen. Der arbeitet jetzt als Programmierer.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Ich bin gerade im 1. Semester und brauche als Motivation mal ein paar Einblicke in Top-Mathematiker Karrieren... Von den älteren Studierenden habe ich gehört, dass viele in die Versicherungen gehen und das fände ich erstmal nicht so ansprechend. Wäre es ratsam nach einem gutem Bachelor ins Ausland zu gehen (mit Augenmerk auf UK)? Mir ist zu Ohren gekommen, dass die hochbezahlten Mathematikerjobs hierzulande sehr rar gesät sind. Was für ein Schnitt wäre denn überhaupt erforderlich, um bei den bekannten Institutionen der Insel zu landen? Danach sollten einem ja alle Türen offen stehen (auch ohne Phd?). Gibt es zu der UK-Variente noch Alternativen, wenn es einen nicht in die USA zieht?

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

London Hedge Fund Quant hier:

Vieles in diesem Thread ist korrekt. Wenn man wirklich Mathe machen will und viel Geld verdienen will musst du UK/USA. Das muss man wollen.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Wenn Karriere Dein Ziel ist, weshalb dann ausgerechnet Mathematik? Mathematiker die ich beim Dax kennengelernt hatte sind alle fachfremd tätig gewesen.
Ein Bekannter galt als Schüler als hochbegabt und hatte dann 9 Jahre gebraucht, um sein Mathestudium mit einem Bachelor abzuschliessen. Der arbeitet jetzt als Programmierer.

WiWi Gast

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Ich finde es auch, wie bereits in einem Thread oben erwähnt wurde, fragwürdig direkt von Mathematiker auf arbeiten bei Quant Funds zu schließen. Erstmals hat da nicht jeder Bock drauf und bei jenen Fonds reinzukommen bei denen du mehr als 100k zum Einstieg bekommst ist 0 planbar.

Ich denke, man sollte Karrieren für Durchschnitts Mathe Absolventen nennen, da ein Mathe HiPo nur ganz schwer verarbeitbar ist.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

Ich weiß nicht, ob es intelligenter ist für “ einen Appel und nen Ei” an der Uni zu bleiben oder für 10.000 Pfund Sterling bei einem Quant Fund zu arbeiten. Das darf jeder selber entscheiden. Und die beste Uni für pure mathematics ist immer noch Cambridge, was man als super duper pure Mathematiker eigentlich wissen.

Ich finde es befremdlich, anderen Mathematikern, die einen anderen Weg wählen, die Intelligenz abzusprechen. Ich muss mich wundern, ob Du nicht tatsächlich etwas kompensieren musst.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Wenn Karriere Dein Ziel ist, weshalb dann ausgerechnet Mathematik? Mathematiker die ich beim Dax kennengelernt hatte sind alle fachfremd tätig gewesen.

Ja, die allermeisten machen doch am Ende irgendwelche IT-Jobs. Wenn man das von vorn herein anstrebt, warum sich dann unnötig das Leben schwer machen mit einem der schwersten und theoretischsten Studiengänge die es gibt, wovon man 98% der Inhalte nicht braucht? Und dann muss man nebenbei auch noch Programmieren lernen und üben, was die Informatiker immerhin im Studium machen. Das heißt, man ist doppelt im Nachteil.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

Kurz gesagt: gibt Top Leute die an der Uni bleiben und Top Leute die eben die uni dann verlassen (als Post Doc, frisch promoviert oder mit master). Wobei ich dir zustimme, dass wirkliche Top Leute eher an der Forschung interessiert sind (das sind dann die 2-3 Leute pro semester). Ist es aber nicht egal ob jetzt Top Leute bei HF arbeiten oder eben gute?!? Fakt ist einfach, dass HF viel Auswahl im Bewerbungsprozess haben und als mittelmäßiger bis ssehr guter Student von einer 0815 deutschen Uni es eben nur schwer möglich ist rein zu kommen.

Das mit den belegen ist ja so eine schwierige Sache, da man aus Datenschutz nur die ganz großen Namen nennen kann.

Meiner Meinung nach ist eine HF Karriere einfach nur sehr schwer planbar und deswegen sollte man es nicht als typischen Beruf hier im Forum nennen

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

Ich weiß nicht, ob es intelligenter ist für “ einen Appel und nen Ei” an der Uni zu bleiben oder für 10.000 Pfund Sterling bei einem Quant Fund zu arbeiten. Das darf jeder selber entscheiden. Und die beste Uni für pure mathematics ist immer noch Cambridge, was man als super duper pure Mathematiker eigentlich wissen.

Ich finde es befremdlich, anderen Mathematikern, die einen anderen Weg wählen, die Intelligenz abzusprechen. Ich muss mich wundern, ob Du nicht tatsächlich etwas kompensieren musst.

Wie oft willst Du das mit dem "kompensieren" noch schreiben ? Ich spreche niemandem die Intelligenz ab. Ich sage nur, die schlechten Bedingungen in Deutschland halten in REINER MATHEMATIK die besten Leute nicht ab, nach der Promotion an der Uni zu bleiben. Viele, die das System nicht kennen, können das nicht glauben und meinen die besten Leute gingen durch die schlechten Bedingungen verloren (wegen dieser falschen Einschätzung wiederhole ich das hier). Aber klar muss sich die Mehrheit der Doktoranden einen Job außerhalb der Uni suchen. Das geht schon rein numerisch nicht anders. Einige Deutsche gehen aber für eine Dauerstelle auch ins Ausland (an wenige bekannte Unis).

Beim HF wird man kaum richtige Mathematik machen. Mathematiker stellt man dort nur ein, weil die es eben meistens mehr drauf haben als BWLer. Das mathematische Wissen für den Job hätten sie schon mit dem Abitur gehabt.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

Ich weiß nicht, ob es intelligenter ist für “ einen Appel und nen Ei” an der Uni zu bleiben oder für 10.000 Pfund Sterling bei einem Quant Fund zu arbeiten. Das darf jeder selber entscheiden. Und die beste Uni für pure mathematics ist immer noch Cambridge, was man als super duper pure Mathematiker eigentlich wissen.

Leute, die Mathe studieren und in die Forschung wollen, sind meist nur wenig an Geld interessiert. Die haben intrinsische Motivationen.

Ich finde es befremdlich, anderen Mathematikern, die einen anderen Weg wählen, die Intelligenz abzusprechen. Ich muss mich wundern, ob Du nicht tatsächlich etwas kompensieren musst.

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WiWi Gast

Karriere als Mathematiker

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Es gibt genügend Leute denen der Weg zum Prof einfach zu lang ist und die eine gewisse Planungssicherheit haben möchten. Nicht jeder findet es geil auf den befristeten Vertrag als Post Doc rumzusitzen und alle paar Jahre umzuziehen.

Nein. Meine Erfahrung in Reiner Mathematik: (Nahezu) alle Top-Leute wollen an der Uni bleiben, auch wenn die Arbeitsbedingungen gerade in Deutschland sehr schlecht sind (lange nur befristete Verträge). Außerdem brauchen gerade Exzellenzunis viele Postdocs um ihre SFBs aufzufüllen. Die alten Profs nutzen die Begeisterung des Nachwuchses aus, um das System am Laufen zu halten, ich sag nur "ich bin Hanna".

Es gibt halt in Reiner Mathematik keine interessanten Jobs in der freien Wirtschaft. Die Leute die das hier bestreiten, sollen mal BELEGEN, wo es echte Top-Mathematiker in Hedge-Funds gibt. Mit Top-Mathematikern meine ich jetzt Leute, die schwierige mathematische Theoreme bewiesen haben (belegtbar durch Publikationen in mathematischen Top-Journals, kann jeder einfach googlen). Nicht jeder Absolvent von Oxford oder Bonn kann in der Forschung viel reißen. Auch die Top-Unis haben in ihren Arbeitsgruppen Doktoranden, die die Resultate des Profs primär anwenden und umformulieren und denen dann nach der Promotion ein Wechsel in die Industrie nahegelegt wird,

Ich weiß nicht, ob es intelligenter ist für “ einen Appel und nen Ei” an der Uni zu bleiben oder für 10.000 Pfund Sterling bei einem Quant Fund zu arbeiten. Das darf jeder selber entscheiden. Und die beste Uni für pure mathematics ist immer noch Cambridge, was man als super duper pure Mathematiker eigentlich wissen.

Ich finde es befremdlich, anderen Mathematikern, die einen anderen Weg wählen, die Intelligenz abzusprechen. Ich muss mich wundern, ob Du nicht tatsächlich etwas kompensieren musst.

Wie oft willst Du das mit dem "kompensieren" noch schreiben ? Ich spreche niemandem die Intelligenz ab. Ich sage nur, die schlechten Bedingungen in Deutschland halten in REINER MATHEMATIK die besten Leute nicht ab, nach der Promotion an der Uni zu bleiben. Viele, die das System nicht kennen, können das nicht glauben und meinen die besten Leute gingen durch die schlechten Bedingungen verloren (wegen dieser falschen Einschätzung wiederhole ich das hier). Aber klar muss sich die Mehrheit der Doktoranden einen Job außerhalb der Uni suchen. Das geht schon rein numerisch nicht anders. Einige Deutsche gehen aber für eine Dauerstelle auch ins Ausland (an wenige bekannte Unis).

Beim HF wird man kaum richtige Mathematik machen. Mathematiker stellt man dort nur ein, weil die es eben meistens mehr drauf haben als BWLer. Das mathematische Wissen für den Job hätten sie schon mit dem Abitur gehabt.

Kannst du mal was zu deinem Profil erzählen? Mir scheint es so als würdest du regelrecht alle Mathematiker Berufe ausserhalb der Uni schlecht reden und als nicht Mathematiker bezeichnen... zudem scheint es so, dass du nur sehr wenig Ahnung hast was in einem HF so gemacht wird bzw. was Finanzmathematik überhaupt beinhaltet. Sind deiner Meinung nach Leute die in Numerik und Optimierung promovieren bzw forschen auch keine richtigen Mathematiker? Immerhin sind diese Bereiche sehr anwendungsorientiert und gerne arbeiten Profs an Industrieprojekten (wo dann auch nichts großartig bewiesen wird).

Was ist dein Punkt? Geht es dir darum, dass jemand sich nur als Mathematiker bezeichnen sollte der auch mathematische Forschung betreibt oder sagst du, dass man mit der Formulierung "Top Mathematiker" vorsichtig umgehen sollte, da deiner Meinung nach ein "Top Mathematiker" nur jene sind, die einen bedeutenden Beitrag zur Forschung geleistet haben (was bedeuten würde, dass nicht jeder Mathe Prof ein Top Mathematiker ist und du zugleich Prof. Deuflhard Lebenswerk aberkennst)? Schau dir auch gerne mal die Finance Paper von Jean-Philippe Bouchaud an (ja der ist eigentlich Physiker aber der Typ gilt als einer der Top Leute im Quant Finance Bereich und der arbeitet(e) bei HFs. Gerne würde ich deine Meinung zu seinen Arbeiten hören :)

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