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Wie viel gebt ihr aus?

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.12.2019:

1400 Miete/Telefon/Strom (2 Zi Wohnung München)
500 Auto (Audi A4, 10 Jahre alt)
450 Versicherungen (BU, etc.)
600 Essen
===
Summe: 2.950 (Fixkosten only, vor Reisen, Technikanschaffung o.ä.)
D.h. ca. 5.700 Brutto pro Monat werden benöitgt, um die Fixkosten zu decken.

Oder 68.400 Bruttojahresgehalt nötig um nur die Fixkosten zu decken.

München kannste knicken.

krass... ueber 5000 Euro an Versicherungen im Jahr. Wenn ich wirklich so kaputt bin, dass ich nichtmal mehr meinen Schreibtischjob im Home Office machen kann... wozu brauche ich denn da eine BU?

Ich bin alleinstehend und habe Versicherungen, die mich mit dem notwendigen und absolut ausreichenden versichern und ich bezahle <100€ Im Monat.

Eine gute BU, mit ausreichender Rentensumme bei entsprechendem GEhalt kostet vermutlich über 100€ pro Monat.

Und ich kann auch verstehen wenn man sagt wozu man ne BU braucht wenn man nicht mehr am Schribtisch arbeiten kann. Aber was ist wenn wirklich was passiert und es so ist? Dann hat man 3 Optionen: Am Existenzminimum durch den Staat leben. Immense (Finanzielle) Hilfe von Familie? in Anspruch nehmen und somit zur Last werden. Sterben.

DA zahle ich dann doch lieber für eine BU, auch wenn es recht teuer ist.

Ja, sollte man sich wirklich überlegen.

Beispiel: Mann, 54, mit 15 Jahren Ausbildung begonnen, Handwerker, später in einem IGM Unternehmen tätig, mit Mitte 30 schwer psychisch erkrankt, seit 5 Jahren unbefristeter Teilerwerbsminderungsrenter (ca. 450 Euro netto) und seitdem in Teilzeit gearbeitet, jetzt, nach insgesamt (einschl. Ausbildung) 38 Jahren Berufstätigkeit Entlassung wegen Teilbetriebsstilllegung. 15 Monate längstens AlG I, AlG II bekommt er nicht, da "Ersparnisse zu hoch", die er sich von seinem Lohn im Laufe seines Lebens aufgebaut hat.
Über kurz oder lang Vollerwerbsminderungsrente, d. h. 1000 Euro netto. Es fragt sich natürlich, inwieweit sich eine Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung gelohnt hätte (die Beiträge waren auch vor Jahrzehnten schon recht hoch und machten einen großen Teil seines Verdienstes aus) und inwieweit die Versicherung überhaupt zahlen würde. Die Versicherungen winden sich gerne. So hat dieser Mann, als es vor 5 Jahren mit seiner Krankheit noch schlimmer wurde (und er längere Zeit krankgeschrieben war), keine freiwilligen Beiträge weitergezahlt in eine Versicherung, die den Baustein BU mit drin hatte. Aus Unkenntnis, Überforderung, Zustand wegen der psychischen Krankheit, alles zusammen. Dieser Baustein wurde dann von der Versicherung herausgenommen. Kurz darauf wurde er erwerbsunfähig.

Bei dieser Erkrankung ist es einer Person noch nicht einmal mehr möglich, mehr als 3 Stunden in einem Büro zu arbeiten, jedenfalls nicht einmal mehr die kleinste Denkarbeit. Nur Routinearbeiten, wie Ablage beispielsweise - aber wo gibt es das noch?
Also, eine Überlegung wert.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Als Student bin ich noch mit deutlich weniger als 500 Euro im Monat ausgekommen (bei den Eltern kostenfrei gewohnt). Heute, verheiratet, 2 Kids, Haus, Alleinverdiener sieht es dann so aus:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

De facto sind am Ende des Monats meine ca. 6k netto (110.000 Brutto p.a.) plus 400 Kindergeld weg. Traurig aber wahr. Sicher könnten wir an vielen Stellen sparen, z.B. an der Haushaltshilfe. Oder meine Frau könnte wieder arbeiten und die Kinder in die Kita geben. Das wollen wir aber zur Zeit nicht. Uns reicht die Aussicht, dass wir es könnten wenn wir müssten.

Das Einzige was mich beunruhigt ist, dass mich unser Lebensstil quasi "zwingt", weiter viel zu verdienen.

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Das ist all-in für:

  • 20qm Zimmer
  • 30qm Wohnzimmer
  • 12qm Gästezimmer / Coworking-Space (mache öfter gemeinsam mit meinem Berater-Mitbewohner HO am Freitag)
  • 30qm Dachterrasse
  • 2 Bäder
  • Küche
  • Putzhilfe (3h/Woche für alle Räumlichkeiten bis auf unsere 3 Zimmer)
  • WG-Kasse (5€/Woche)
  • Nebenkosten/Strom
  • Internet/GEZ
  • Parkplatz im Innenhof, den wir uns teilen (keiner hat ein Auto, aber wir behalten den für Besuch/unsere Roller)

Sicherlich nicht wenig, aber wie gesagt: Dafür würde ich in der Lage, dem Zustand und dem Leistungsumfang (Putzfrau, sonstige NK) nicht mal eine 1,5Zimmer Wohnung finden.

Beruf: Bei einem der wenigen Konzernen in der Stadt, die vernünftig zahlen in der ersten AT-Stufe als IT-Produktmanager mit knapp 6Jahren BE (BWL studiert).

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

also 800eu ist schon sehr viel für ein wg-zimmer, aber wenn ihr euch super versteht, dann warum nicht. darf man fragen, in welchem beruf du netto 5k verdienst und wie viele jahre BE du hast?

Wie schafft man es zum IT Produktmanager als BWLer?

Ich bin IT Projektleiter als BWLler - nicht der Poster. Das entwickelt sich ganz natürlich. Du rutscht step by step in die IT im Laufe der beruflichen Entwicklung.

Studium ist nur die Eintrittskarte, kann man nicht oft genug wiederholen. Danach zählt nur Berufserfahrung. Ich hab irgendwann kleinere Projekte geleitet und in größeren mit gearbeitet die IT Bezug hatten (heutzutage ja quasi jedes Projekt). Von da zum Process Owner weiterentwickelt und da bist du schon recht IT-nah. Und dann direkt in die IT gewechselt.

Danke für die Antwort.
Mir ist nur nicht klar, nach welcher Stelle ich als Berufseinsteiger suchen soll. Ich finde nichts dergleichen, das auf mein Profil passen würde.
Wäre für einen Tipp dankbar.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Als Student bin ich noch mit deutlich weniger als 500 Euro im Monat ausgekommen (bei den Eltern kostenfrei gewohnt). Heute, verheiratet, 2 Kids, Haus, Alleinverdiener sieht es dann so aus:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

De facto sind am Ende des Monats meine ca. 6k netto (110.000 Brutto p.a.) plus 400 Kindergeld weg. Traurig aber wahr. Sicher könnten wir an vielen Stellen sparen, z.B. an der Haushaltshilfe. Oder meine Frau könnte wieder arbeiten und die Kinder in die Kita geben. Das wollen wir aber zur Zeit nicht. Uns reicht die Aussicht, dass wir es könnten wenn wir müssten.

Das Einzige was mich beunruhigt ist, dass mich unser Lebensstil quasi "zwingt", weiter viel zu verdienen.

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Und dafür in Kauf nehmen, dass die Frau irgendwann keinen Bock mehr hat auf Kinder und Haushalt? Ne ne, Jungs ich sage Euch, am Spruch "Happy wife, happy life" ist ne Menge wahres dran. Werdet Ihr aber erst verstehen wenn ihr mal verheiratet seid ;-)

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Danke für die Antwort.
Mir ist nur nicht klar, nach welcher Stelle ich als Berufseinsteiger suchen soll. Ich finde nichts dergleichen, das auf mein Profil passen würde.
Wäre für einen Tipp dankbar.

Such für den Einstieg nach Stellen als PMO. Hat bei mir auch geklappt. Nun, nach ein paar Jahren, bin ich Berater für IT Strategie.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Ist leider in Deutschland recht verbreitet, dass viele fachfremde in der IT arbeiten. Evtl. auch ein Grund für das schlechte Standing der IT weltweit in Deutschland.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

London buyside hier:
Nettogehalt:6000 (base ohne bonus natuerlich)

  • 1200 Miete
  • 300 Fixkosten
  • 2000 Dinner Drinks Reisen
  • 2500 Sparen

Geil! Was holst du dir vom Bonus?

Wahrscheinlich ETFs und Down Payment.
Habe aber auch Lust auf einen neuen Sportwagen oder eine neue Rolex. Mal sehen ob Vernunft siegt.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Also ich führe seit 2017 eine Excelliste und trage da meine monatlichen Einnahmen/Ausgaben
ein und zwar bis auf das kleinste Detail. Für unterwegs und Bargeschäfte habe ich eine App.
Kurz zu mir, 37 GF einer StB-Kanzlei, nicht beteiligt, Frau kümmert sich noch bis nächste Jahr ums Kind, Kind (2,5), netto im Durchschnitt 5.833 p.M, da ist aber alles drin, Gehalt, ebay, Dividenden, Zinsen und Sonstiges.
Davon geht ab:

  • Beiträge 154 p.M.
  • Auto ( nur die harten Kosten ) 291 p.M.
  • Lifestyle/Klamotten/Feiern etc 354 p.M.
  • Unterhaltung ( Netflix etc. ) 45 p.M.
  • Lebensmittel ( für mich oder unterwegs ) / Restaurants etc. 250 p.M.
  • Divers ( Urlaub, Zahlung Gemeinschaftskonto, Kind ) 1.600 p.M.
  • Miete etc. sind wir befreit :-)

Wir haben wirklich Glück.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

1400 Miete/Telefon/Strom (2 Zi Wohnung München)
500 Auto (Audi A4, 10 Jahre alt)
450 Versicherungen (BU, etc.)
600 Essen
===
Summe: 2.950 (Fixkosten only, vor Reisen, Technikanschaffung o.ä.)
D.h. ca. 5.700 Brutto pro Monat werden benöitgt, um die Fixkosten zu decken.

Oder 68.400 Bruttojahresgehalt nötig um nur die Fixkosten zu decken.

München kannste knicken.

krass... ueber 5000 Euro an Versicherungen im Jahr. Wenn ich wirklich so kaputt bin, dass ich nichtmal mehr meinen Schreibtischjob im Home Office machen kann... wozu brauche ich denn da eine BU?

Ich bin alleinstehend und habe Versicherungen, die mich mit dem notwendigen und absolut ausreichenden versichern und ich bezahle <100€ Im Monat.

Eine gute BU, mit ausreichender Rentensumme bei entsprechendem GEhalt kostet vermutlich über 100€ pro Monat.

Und ich kann auch verstehen wenn man sagt wozu man ne BU braucht wenn man nicht mehr am Schribtisch arbeiten kann. Aber was ist wenn wirklich was passiert und es so ist? Dann hat man 3 Optionen: Am Existenzminimum durch den Staat leben. Immense (Finanzielle) Hilfe von Familie? in Anspruch nehmen und somit zur Last werden. Sterben.

DA zahle ich dann doch lieber für eine BU, auch wenn es recht teuer ist.

Ja, sollte man sich wirklich überlegen.

Beispiel: Mann, 54, mit 15 Jahren Ausbildung begonnen, Handwerker, später in einem IGM Unternehmen tätig, mit Mitte 30 schwer psychisch erkrankt, seit 5 Jahren unbefristeter Teilerwerbsminderungsrenter (ca. 450 Euro netto) und seitdem in Teilzeit gearbeitet, jetzt, nach insgesamt (einschl. Ausbildung) 38 Jahren Berufstätigkeit Entlassung wegen Teilbetriebsstilllegung. 15 Monate längstens AlG I, AlG II bekommt er nicht, da "Ersparnisse zu hoch", die er sich von seinem Lohn im Laufe seines Lebens aufgebaut hat.
Über kurz oder lang Vollerwerbsminderungsrente, d. h. 1000 Euro netto. Es fragt sich natürlich, inwieweit sich eine Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung gelohnt hätte (die Beiträge waren auch vor Jahrzehnten schon recht hoch und machten einen großen Teil seines Verdienstes aus) und inwieweit die Versicherung überhaupt zahlen würde. Die Versicherungen winden sich gerne. So hat dieser Mann, als es vor 5 Jahren mit seiner Krankheit noch schlimmer wurde (und er längere Zeit krankgeschrieben war), keine freiwilligen Beiträge weitergezahlt in eine Versicherung, die den Baustein BU mit drin hatte. Aus Unkenntnis, Überforderung, Zustand wegen der psychischen Krankheit, alles zusammen. Dieser Baustein wurde dann von der Versicherung herausgenommen. Kurz darauf wurde er erwerbsunfähig.

Bei dieser Erkrankung ist es einer Person noch nicht einmal mehr möglich, mehr als 3 Stunden in einem Büro zu arbeiten, jedenfalls nicht einmal mehr die kleinste Denkarbeit. Nur Routinearbeiten, wie Ablage beispielsweise - aber wo gibt es das noch?
Also, eine Überlegung wert.

Die Erwerbsminderungsrente liegt doch sogar bei dem Alter auch deutlich unter 1000€. Bei jüngeren Arbeitnehmenr noch deutlich deutlich darunter. Also Grundsicherung am Ende.

Klingt nach nem echt blöden Fall. Deswegen gilt: Guten Makler suchen und beraten lassen. Ne BU die am Ende nur 1000€ absichert bringt auch nichts.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

1400 Miete/Telefon/Strom (2 Zi Wohnung München)
500 Auto (Audi A4, 10 Jahre alt)
450 Versicherungen (BU, etc.)
600 Essen
===
Summe: 2.950 (Fixkosten only, vor Reisen, Technikanschaffung o.ä.)
D.h. ca. 5.700 Brutto pro Monat werden benöitgt, um die Fixkosten zu decken.

Oder 68.400 Bruttojahresgehalt nötig um nur die Fixkosten zu decken.

München kannste knicken.

krass... ueber 5000 Euro an Versicherungen im Jahr. Wenn ich wirklich so kaputt bin, dass ich nichtmal mehr meinen Schreibtischjob im Home Office machen kann... wozu brauche ich denn da eine BU?

Ich bin alleinstehend und habe Versicherungen, die mich mit dem notwendigen und absolut ausreichenden versichern und ich bezahle <100€ Im Monat.

Eine gute BU, mit ausreichender Rentensumme bei entsprechendem GEhalt kostet vermutlich über 100€ pro Monat.

Und ich kann auch verstehen wenn man sagt wozu man ne BU braucht wenn man nicht mehr am Schribtisch arbeiten kann. Aber was ist wenn wirklich was passiert und es so ist? Dann hat man 3 Optionen: Am Existenzminimum durch den Staat leben. Immense (Finanzielle) Hilfe von Familie? in Anspruch nehmen und somit zur Last werden. Sterben.

DA zahle ich dann doch lieber für eine BU, auch wenn es recht teuer ist.

Ja, sollte man sich wirklich überlegen.

Beispiel: Mann, 54, mit 15 Jahren Ausbildung begonnen, Handwerker, später in einem IGM Unternehmen tätig, mit Mitte 30 schwer psychisch erkrankt, seit 5 Jahren unbefristeter Teilerwerbsminderungsrenter (ca. 450 Euro netto) und seitdem in Teilzeit gearbeitet, jetzt, nach insgesamt (einschl. Ausbildung) 38 Jahren Berufstätigkeit Entlassung wegen Teilbetriebsstilllegung. 15 Monate längstens AlG I, AlG II bekommt er nicht, da "Ersparnisse zu hoch", die er sich von seinem Lohn im Laufe seines Lebens aufgebaut hat.
Über kurz oder lang Vollerwerbsminderungsrente, d. h. 1000 Euro netto. Es fragt sich natürlich, inwieweit sich eine Berufs-/Erwerbsunfähigkeitsversicherung gelohnt hätte (die Beiträge waren auch vor Jahrzehnten schon recht hoch und machten einen großen Teil seines Verdienstes aus) und inwieweit die Versicherung überhaupt zahlen würde. Die Versicherungen winden sich gerne. So hat dieser Mann, als es vor 5 Jahren mit seiner Krankheit noch schlimmer wurde (und er längere Zeit krankgeschrieben war), keine freiwilligen Beiträge weitergezahlt in eine Versicherung, die den Baustein BU mit drin hatte. Aus Unkenntnis, Überforderung, Zustand wegen der psychischen Krankheit, alles zusammen. Dieser Baustein wurde dann von der Versicherung herausgenommen. Kurz darauf wurde er erwerbsunfähig.

Bei dieser Erkrankung ist es einer Person noch nicht einmal mehr möglich, mehr als 3 Stunden in einem Büro zu arbeiten, jedenfalls nicht einmal mehr die kleinste Denkarbeit. Nur Routinearbeiten, wie Ablage beispielsweise - aber wo gibt es das noch?
Also, eine Überlegung wert.

Die Erwerbsminderungsrente liegt doch sogar bei dem Alter auch deutlich unter 1000€. Bei jüngeren Arbeitnehmenr noch deutlich deutlich darunter. Also Grundsicherung am Ende.

Klingt nach nem echt blöden Fall. Deswegen gilt: Guten Makler suchen und beraten lassen. Ne BU die am Ende nur 1000€ absichert bringt auch nichts.

Ja, aber um genau diese "echt blöden Fälle" geht es ja. Dinge abzusichern, mit denen man niemals rechnen würde. Er war immer sehr sportlich, lebte gesund, rauchte nicht, trank nicht.
Niemand rechnet mit so was, aber trotzdem: JEDER kann betroffen sein, und dann kommt das große Erwachen.

Wobei es ihm noch gut geht, er ist alleinstehend und er muss keine Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen, da er in den Jahren sich etwas ansparen konnte (deswegen bekäme er auch kein Hartz IV...). Der einzige Luxus ist sein Auto und ab und an mal essen gehen oder mal Kino. Jetzt muss er eben noch etwas spartanischer leben. Urlaub usw. ist sowieso aufgrund der Erkrankung nicht mehr drin.

Trotzdem, seine Zukunft macht mir Sorgen. Aber, wie gesagt: Wer weiß, wieviel Erwerbsminderungsrente er bekäme, und wenn man hochrechnet, was er in den ganzen Jahren dafür eingezahlt hätte... dieses Geld hatte er somit übrig und es gewinnbringend angelegt.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Als Student bin ich noch mit deutlich weniger als 500 Euro im Monat ausgekommen (bei den Eltern kostenfrei gewohnt). Heute, verheiratet, 2 Kids, Haus, Alleinverdiener sieht es dann so aus:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

De facto sind am Ende des Monats meine ca. 6k netto (110.000 Brutto p.a.) plus 400 Kindergeld weg. Traurig aber wahr. Sicher könnten wir an vielen Stellen sparen, z.B. an der Haushaltshilfe. Oder meine Frau könnte wieder arbeiten und die Kinder in die Kita geben. Das wollen wir aber zur Zeit nicht. Uns reicht die Aussicht, dass wir es könnten wenn wir müssten.

Das Einzige was mich beunruhigt ist, dass mich unser Lebensstil quasi "zwingt", weiter viel zu verdienen.

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Und dafür in Kauf nehmen, dass die Frau irgendwann keinen Bock mehr hat auf Kinder und Haushalt? Ne ne, Jungs ich sage Euch, am Spruch "Happy wife, happy life" ist ne Menge wahres dran. Werdet Ihr aber erst verstehen wenn ihr mal verheiratet seid ;-)

Der Kommentar war von mir. Ich bin eine Frau und verheiratet, schon lange, lange, lange...
Was, wenn der Hauptverdiener (egal, ob Mann oder Frau) irgendwann "keinen Bock mehr auf Arbeit hat"? :) Man hat sich doch gemeinsam auf ein Modell geeinigt, oder?
Ich empfehle, sich an keinen Partner zu binden, auf den man sich nicht verlassen kann. Das geht auf Dauer nicht gut.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Als Student bin ich noch mit deutlich weniger als 500 Euro im Monat ausgekommen (bei den Eltern kostenfrei gewohnt). Heute, verheiratet, 2 Kids, Haus, Alleinverdiener sieht es dann so aus:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

De facto sind am Ende des Monats meine ca. 6k netto (110.000 Brutto p.a.) plus 400 Kindergeld weg. Traurig aber wahr. Sicher könnten wir an vielen Stellen sparen, z.B. an der Haushaltshilfe. Oder meine Frau könnte wieder arbeiten und die Kinder in die Kita geben. Das wollen wir aber zur Zeit nicht. Uns reicht die Aussicht, dass wir es könnten wenn wir müssten.

Das Einzige was mich beunruhigt ist, dass mich unser Lebensstil quasi "zwingt", weiter viel zu verdienen.

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Und dafür in Kauf nehmen, dass die Frau irgendwann keinen Bock mehr hat auf Kinder und Haushalt? Ne ne, Jungs ich sage Euch, am Spruch "Happy wife, happy life" ist ne Menge wahres dran. Werdet Ihr aber erst verstehen wenn ihr mal verheiratet seid ;-)

Der Kommentar war von mir. Ich bin eine Frau und verheiratet, schon lange, lange, lange...
Was, wenn der Hauptverdiener (egal, ob Mann oder Frau) irgendwann "keinen Bock mehr auf Arbeit hat"? :) Man hat sich doch gemeinsam auf ein Modell geeinigt, oder?
Ich empfehle, sich an keinen Partner zu binden, auf den man sich nicht verlassen kann. Das geht auf Dauer nicht gut.

Sorry, aber ich verstehe Deinen Punkt nicht. Wie haben uns auf das Modell ein (Gut-) Verdiener, eine Hausfrau (die im übrigen auf Lebenszeit verbeamtet ist und jederzeit voll oder Teilzeit zurück in den Job kann) und eine Haushaltshilfe geeinigt und sind beide happy damit, auch wenn wir dafür an anderer Stelle den Gürtel etwas enger schnallen müssen (z.B. neues Auto ist erstmal vertagt). Die Kinder sind finanziell versorgt. Beide haben ein Aktiendepot in das wir monatlich eine kleine Summe überweisen, die in MSCI World ETF investiert wird.

Was hätte ich davon, auf die Haushaltshilfe zu verzichten und dafür eine unzufriedene Frau zu hause zu haben? Das Geld gebe ich gerne aus, um ihr das Leben zu erleichtern. So sollte es in einer Ehe doch sein.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Habe als Single ebenfalls eine putzfee für meine 50qm Bude. 2h in der Woche für Staubsaugen, Bad und Küche putzen sowie 4 hemden bügeln.

Das kostet mich 100euro pro Monat (bar auf die Hand). Da ich selbst mehr als doppelte netto pro Stunde verdiene, macht es für mich einfach Sinn, solche Sachen auszulagern. Vor allem bräuchte ich dafür einfach auch länger und hätte danach schlechte Laune.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

33 Jahre, Wohnung mit Partnerin, Stadt mit 200k Einwohner
1400,00 €/Monat Komplett

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 01.12.2019:

1400 Miete/Telefon/Strom (2 Zi Wohnung München)
500 Auto (Audi A4, 10 Jahre alt)
450 Versicherungen (BU, etc.)
600 Essen
===
Summe: 2.950 (Fixkosten only, vor Reisen, Technikanschaffung o.ä.)
D.h. ca. 5.700 Brutto pro Monat werden benöitgt, um die Fixkosten zu decken.

Oder 68.400 Bruttojahresgehalt nötig um nur die Fixkosten zu decken.

München kannste knicken.

krass... ueber 5000 Euro an Versicherungen im Jahr. Wenn ich wirklich so kaputt bin, dass ich nichtmal mehr meinen Schreibtischjob im Home Office machen kann... wozu brauche ich denn da eine BU?

5000 Euro hast du doch schnell beisammen. Alleine die KV+PV bringt doch schon mehrere tausend zusammen. Irgendwie vergessen die bloß immer alle. Da ich selbstständig bin, habe ich das aber wohl einfach auch besser im Blick.

Der Standard-Mensch ist nicht selbständig. Also hau ab mit deinen Sozialleisungen in diesem Thread...

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

1400 Miete/Telefon/Strom (2 Zi Wohnung München)
500 Auto (Audi A4, 10 Jahre alt)
450 Versicherungen (BU, etc.)
600 Essen
===
Summe: 2.950 (Fixkosten only, vor Reisen, Technikanschaffung o.ä.)
D.h. ca. 5.700 Brutto pro Monat werden benöitgt, um die Fixkosten zu decken.

Oder 68.400 Bruttojahresgehalt nötig um nur die Fixkosten zu decken.

München kannste knicken.

krass... ueber 5000 Euro an Versicherungen im Jahr. Wenn ich wirklich so kaputt bin, dass ich nichtmal mehr meinen Schreibtischjob im Home Office machen kann... wozu brauche ich denn da eine BU?

5000 Euro hast du doch schnell beisammen. Alleine die KV+PV bringt doch schon mehrere tausend zusammen. Irgendwie vergessen die bloß immer alle. Da ich selbstständig bin, habe ich das aber wohl einfach auch besser im Blick.

Der Standard-Mensch ist nicht selbständig. Also hau ab mit deinen Sozialleisungen in diesem Thread...

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Und dafür in Kauf nehmen, dass die Frau irgendwann keinen Bock mehr hat auf Kinder und Haushalt? Ne ne, Jungs ich sage Euch, am Spruch "Happy wife, happy life" ist ne Menge wahres dran. Werdet Ihr aber erst verstehen wenn ihr mal verheiratet seid ;-)

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

Vor allem wenn die Frau ansonsten den ganzen Tag damit beschäftigt ist, sich "auf ihr Wohlbefinden" zu konzentrieren. Da ist es ihr unmöglich zuzumuten, das Bad zu putzen.
Manche haben echt Vorstellungen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

Also wenn die Frau zu Hause ist braucht man das nicht wirklich. Bei NUR zwei Kindern. Bei deutlich mehr könnte man darüber reden. Komme aus einer Großfamilie, weiß also, zumindest aus der Kindperspektive, schon wovon ich rede.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Zwar nicht der Poster auf den du geantwortet hast, habe aber mit meiner Frau selbst 2 Kinder (2 und 4J alt). Wir arbeiten beide 80% und kommen vollkommen ohne Haushaltshilfe aus.
Im Durchschnitt gibt es 1h/Tag an Haushaltsaufgaben zu erledigen (Putzen, Aufräumen, Einkaufen, Kochen etc). Das schafft man mit etwas Abstimmung und Zeitmanagement locker nebenbei (jeder 30min am Tag).

Könnten uns zwar locker eine Haushaltshilfe leisten, aber haben einfach keinen Bedarf. Wir bezahlen dafür 2x3Tage Kita/Kiga. Ist wahrscheinlich deutlich teurer als eine Haushaltshilfe, dafür haben wir die zusätzlichen 60% Einkommen im Vergleich zu einem Alleinverdiener-Modell.

Wenn dir nicht klar ist, dass eine Haushaltshilfe in eurer Situation (Alleinverdiener) ein absoluter Luxus ist (im gesellschaftlichen Querschnitt), dann ist dir nicht zu helfen. Auch wenn ich die Vorteile prinzipiell absolut nachvollziehe. Aber mir gefällt es nicht, dass du so tust, als wäre das die Standardlösung.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

Bin verheiratet, habe Kind und Reihenhaus. Es geht alles, wenn man nur will.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Kann ich nur bestätigen! Meine Frau hat eine Haushaltshilfe und wir lassen jeden Monat einen Gärtner kommen, so kann sie sich ganz auf ihr Wohlbefinden und die drei Kinder konzentrieren. Ich hab meine Ruhe mit den Alltagsproblemen und kann mich auf meinen Job und dann auch daheim auf die Kinder konzentrieren anstatt den Müll runterzubringen.

Du meinst ihr habt eine Haushaltshilfe?

Ich zahle und meine Frau delegiert die Aufgaben - Ich bekomme die Hilfe jedenfalls kaum zu Gesicht, daher wahre ich etwas Distanz mit der Aussage "Ihre Haushaltshilfe" ;)

Sehr schön, der berühmte Gärtner. Hauptsache die Frau ist happy, verstehe ;) Happy Wife, happy Life. Finde ich auch gut, würde mich auch gerne nur noch um die Arbeit kümmern und alles andere auslagern. Irgendwie muss man ja vorwärts kommen im Job, diese Aufgaben zu Hause kosten zu viel Zeit.

Werde Du mal mit dem Studium fertig und bekomme zwei oder drei Kinder, dann weißt Du warum und wozu man eine Haushaltshilfe braucht. Als Studi oder AN ohne Kinder braucht man das natürlich nicht (obwohl ich zugeben muss, dass wir unsere Haushaltshilfe auch schon hatten, als wir noch keine Kinder hatten.

Bin verheiratet, habe Kind und Reihenhaus. Es geht alles, wenn man nur will.

Ja klar geht das auch ohne Hilfe, wenn es muss. Aber warum sollte man sich das antun, wenn eine Haushaltshilfe finanziell drin ist? So viel Spaß macht Hausarbeit mir dann auch nicht und es bleibt noch genug übrig, die Hilfe ist nur 8 Stunden die Woche da und übernimmt Staubsaugen, wischen, Staub putzen und Bügeln.

An den Vorposter: wer bei zwei Kindern am Tag nur 30 Minuten für Hausarbeit aufwendet (inklusive kochen), der hat wohl Superkräfte..

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Sinnhaftigkeit nicht verstanden, obwohl du eine Frau bist. Der Poster will hier vermutlich sagen, dass die Atmosphäre viel angenehmer ist. Eine rundum glückliche Frau, die Zeit zum kochen,nicht komplett ausgelastet ist, die dich aufheitert, wenn dein Tag blöd war. Das hat nichts damit zu tun, dass die Frau die Partnerin unzuverlässig ist.

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Als Student bin ich noch mit deutlich weniger als 500 Euro im Monat ausgekommen (bei den Eltern kostenfrei gewohnt). Heute, verheiratet, 2 Kids, Haus, Alleinverdiener sieht es dann so aus:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

De facto sind am Ende des Monats meine ca. 6k netto (110.000 Brutto p.a.) plus 400 Kindergeld weg. Traurig aber wahr. Sicher könnten wir an vielen Stellen sparen, z.B. an der Haushaltshilfe. Oder meine Frau könnte wieder arbeiten und die Kinder in die Kita geben. Das wollen wir aber zur Zeit nicht. Uns reicht die Aussicht, dass wir es könnten wenn wir müssten.

Das Einzige was mich beunruhigt ist, dass mich unser Lebensstil quasi "zwingt", weiter viel zu verdienen.

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Und dafür in Kauf nehmen, dass die Frau irgendwann keinen Bock mehr hat auf Kinder und Haushalt? Ne ne, Jungs ich sage Euch, am Spruch "Happy wife, happy life" ist ne Menge wahres dran. Werdet Ihr aber erst verstehen wenn ihr mal verheiratet seid ;-)

Der Kommentar war von mir. Ich bin eine Frau und verheiratet, schon lange, lange, lange...
Was, wenn der Hauptverdiener (egal, ob Mann oder Frau) irgendwann "keinen Bock mehr auf Arbeit hat"? :) Man hat sich doch gemeinsam auf ein Modell geeinigt, oder?
Ich empfehle, sich an keinen Partner zu binden, auf den man sich nicht verlassen kann. Das geht auf Dauer nicht gut.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

26, wohne mit Freundin in eigener Wohnung.
Bisher DINK 5k Haushaltseinkommen, davon gehen allin ung. 1400 für alles mögliche an Konsum, NK etc drauf.
400 gehen in n Topf für Badrenovierung in 3 4 5 Jahren.
Den Rest spart jeder so wie er will

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Habe als Single ebenfalls eine putzfee für meine 50qm Bude. 2h in der Woche für Staubsaugen, Bad und Küche putzen sowie 4 hemden bügeln.

Das kostet mich 100euro pro Monat (bar auf die Hand). Da ich selbst mehr als doppelte netto pro Stunde verdiene, macht es für mich einfach Sinn, solche Sachen auszulagern. Vor allem bräuchte ich dafür einfach auch länger und hätte danach schlechte Laune.

Ja sicha:) 200×170h(Vollzeitbeschäftigte, keine Überstunden)= 34.000€ Netto jeden Monat. Stimmt, dann ist auch ne Putzfrau für 100€/Monat drin.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Aktuell Student in der Endphase:

450€ Wohnen (Miete,Strom, Internet etc)
105€ KV + PV (Student)
50€ Handy/Netflix/GEZ
150-200€ Lebensmittel
50€ Kantine/Mensa
200€ Freizeit/Essen gehen

Damit bin ich meistens bei +-0€. Ansparen geht dann über Überstunden in den Semesterferien
Nach dem Studium dürfte sich bei den Ausgaben folgendes verändern:
+100€ Versicherungen (BU, Rechtsschutz etc)
+50-150€ Jobtickets (Je nach Standort des Jobs, vielleicht auch 0€)

  • Vermutlich etwas mehr an Freizeit

  • KV + PV (ist dann ja im Netto enthalten)

Ich glaube ein großer und unnötiger Kostenfaktor ist bei vielen das Auto. Braucht man in der Großstadt meistens eh kaum. Kostet aber schnell mal 400€ und (viel) mehr. Mit Carsharing (in der Großstadt ja meist reichlich vorhanden) kommt man auch gut hin. Wenn man bedenkt wie häufig man das Auto tatsächlich braucht. Natürlich nur wenn man es nicht für den Arbeitsweg benötigt.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

1st Year BB IB Analyst FFM:

Base:

  • Miete 750€
  • Essen (gehen) 600€
  • Diverse Abos (Fitness, Netflix, etc.) 100€
  • Versicherungen €100
  • Sonstiger Konsum (Klamotten, Feiern, Putzfrau, etc.) €500
  • ETFs und Einzelaktien €1300 (ungefähr 80/20 split)

Bonus:

  • 50% für Urlaub
  • 30% Investment
  • 20% Konsum
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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Aktuell Student in der Endphase:

450€ Wohnen (Miete,Strom, Internet etc)
105€ KV + PV (Student)
50€ Handy/Netflix/GEZ
150-200€ Lebensmittel
50€ Kantine/Mensa
200€ Freizeit/Essen gehen

Damit bin ich meistens bei +-0€. Ansparen geht dann über Überstunden in den Semesterferien
Nach dem Studium dürfte sich bei den Ausgaben folgendes verändern:
+100€ Versicherungen (BU, Rechtsschutz etc)
+50-150€ Jobtickets (Je nach Standort des Jobs, vielleicht auch 0€)

  • Vermutlich etwas mehr an Freizeit

  • KV + PV (ist dann ja im Netto enthalten)

Ich glaube ein großer und unnötiger Kostenfaktor ist bei vielen das Auto. Braucht man in der Großstadt meistens eh kaum. Kostet aber schnell mal 400€ und (viel) mehr. Mit Carsharing (in der Großstadt ja meist reichlich vorhanden) kommt man auch gut hin. Wenn man bedenkt wie häufig man das Auto tatsächlich braucht. Natürlich nur wenn man es nicht für den Arbeitsweg benötigt.

Schließe die BU noch während dem Studium ab, deine Risiko Einstufung ist somit minimal und bleibt auch so.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Habe als Single ebenfalls eine putzfee für meine 50qm Bude. 2h in der Woche für Staubsaugen, Bad und Küche putzen sowie 4 hemden bügeln.

Das kostet mich 100euro pro Monat (bar auf die Hand). Da ich selbst mehr als doppelte netto pro Stunde verdiene, macht es für mich einfach Sinn, solche Sachen auszulagern. Vor allem bräuchte ich dafür einfach auch länger und hätte danach schlechte Laune.

Ja sicha:) 200×170h(Vollzeitbeschäftigte, keine Überstunden)= 34.000€ Netto jeden Monat. Stimmt, dann ist auch ne Putzfrau für 100€/Monat drin.

Naja, wenn du jetzt die 100 EUR der Putzfrau auf ihren Stundenlohn runterrechnest kommst du auf 12.5 EUR pro Stunde. Davon dann das doppelte netto pro Stunde sind ~75k Brutto pro Jahr, kein sonderlich utopisches Gehalt.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

39 einige Jahre im Beruf, Versicherungen etc ca. auf den Monat herunter gebrochen:

  • Rate selbstgenutzte Wohnung 750€ (3.5% Tilgung 0.7% Zins 200k€ von 800k€ Kaufpreis finanziert
  • vermietete Wohnung 450€ Rate (3% Tilgung 1.1% Zins noch 60k€ offen)
  • Nebenkosten meine Wohnung ca. 350€ plus 50€ Strom
  • vermietete Wohnung 270€ Nebenkosten, vermietetes abbezahlte Haus ca. 400€ Rücklage
  • 480€ PKV
  • 90€ Auto Versicherung
  • 40€ BU
  • 8€ Hausrat
  • 1.5€ Haftpflicht
  • 12€ Rechtsschutz
  • 50€ Grundgebühr Amex Platinum
  • 5€ Grundgebühr für Master und VISA Karte
  • 5€ Depot Grundgebühr
  • 3€ Depot Grundgebühr
  • 30€ Handy
  • 20€ Internet daheim
  • 17€ GEZ
  • 20€ KFZ Steuer
  • 60€ Grundsteuern
  • 800€ Leasing Rate
  • 150€ Reifen etc.
  • 200€ Benzin
  • 200€ Supermarkt
  • 400€ Klamotten
  • 500€ Uhren
  • 800€ Urlaub
  • 200€ Essen gehen
  • 800€ in ETFs

macht im Summe ca. 6900€ Ausgaben.

Dem gegenüber stehen ca.:

  • Gehalt 6400€ netto plus halbe Krankenversicherung
  • 8000€ Brutto in einen Pensionsfonds
  • ca. noch mal 15000€ an Boni etc. netto
  • Mieteinnahmen von der erwähnten Wohnung 1500€, 2200€ vor Steuern von einer geerbten Immobilie die bezahlt ist
  • ca. 8000€ vor Steuern aus Aktien und Dividenden, schwankt aber relativ stark 2018 hatte ich etwa 11000€ letztes Jahr waren es nur 4500€

Bleiben im Monat etwa 3500€ übrig.

Die Anzahlungen der Wohnungen bzw. das Haus und ein Teil des Aktien Depots kommen aus einer Erbschaft.

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Ich verdiene ca. 5000 Euro netto pro Monat

Monatliche Ausgaben in etwa:
Miete: 900 Euro
Auto: 400 Euro
Lebensmittel: 200 Euro
Ausgehen: 300 Euro
Kleidung: 100 Euro
Bordellbesuche: 400 Euro
Rücklagen für Urlaub: 500 Euro
Sonstiger Kleinkram: 200 Euro
Rest wird gespart

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Du solltest vielleicht die Satzzeichen beachten. Er will sagen, dass sein Stundenlohn doppelt so hoch wie derjenige der Dame ist. Diese bekommt ja 100 Euro für 8-10h arbeit im Monat.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Habe als Single ebenfalls eine putzfee für meine 50qm Bude. 2h in der Woche für Staubsaugen, Bad und Küche putzen sowie 4 hemden bügeln.

Das kostet mich 100euro pro Monat (bar auf die Hand). Da ich selbst mehr als doppelte netto pro Stunde verdiene, macht es für mich einfach Sinn, solche Sachen auszulagern. Vor allem bräuchte ich dafür einfach auch länger und hätte danach schlechte Laune.

Ja sicha:) 200×170h(Vollzeitbeschäftigte, keine Überstunden)= 34.000€ Netto jeden Monat. Stimmt, dann ist auch ne Putzfrau für 100€/Monat drin.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

Gebe aktuell ca 1100€ aus bei ca 4k netto in München

antworten
WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Habe als Single ebenfalls eine putzfee für meine 50qm Bude. 2h in der Woche für Staubsaugen, Bad und Küche putzen sowie 4 hemden bügeln.

Das kostet mich 100euro pro Monat (bar auf die Hand). Da ich selbst mehr als doppelte netto pro Stunde verdiene, macht es für mich einfach Sinn, solche Sachen auszulagern. Vor allem bräuchte ich dafür einfach auch länger und hätte danach schlechte Laune.

Ja sicha:) 200×170h(Vollzeitbeschäftigte, keine Überstunden)= 34.000€ Netto jeden Monat. Stimmt, dann ist auch ne Putzfrau für 100€/Monat drin.

Da ist wohl jemand nicht gerade Großmeister bei der Lösung mathematischer Textaufgaben.

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Schließe die BU noch während dem Studium ab, deine Risiko Einstufung ist somit minimal und bleibt auch so.

Wie meinst du das? Bei den bekannten Vergleichsportalen macht es keinen Unterschied ob ich angebe, dass ich Student bin oder Angestellter mit 100% Büroarbeit

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WiWi Gast

Wie viel gebt ihr aus?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

2.000 Rate Haus
350 Nebenkosten Haus
270 (+Mieteinnahme) für weitere ETW
1.000 (2 Autos (all-in)
800 PKV für mich und Kids (350 gibts vom AG dazu)
360 Haushaltshilfe
60 BU
18 Handys
80 ETFs für Kids
1300 Lebensmittel und Co
ca. 500 Kleidung, Freizeit und Urlaub

Naja, 360 Euro für eine Haushaltshilfe, obwohl die Frau nicht berufstätig ist, sehe ich schon als Luxus. Das muss man erst einmal brutto verdienen. Ich persönlich würde dieses Geld lieber zur Seite legen, und wenn es für die Kinder ist.

Der Luxus ist hier vor allem das Haus. Ob man 1000 Euro für 2 PKW ausgeben muss hängt von der Situation ab.
Klar kann man argumentieren, dass bei 6k€ dann eben auch 40% des Einkommens nur fürs Wohnen drauf geht und das im Rahmen ist, aber es ist und bleibt eben keine "Wertanlage" sondern ist Konsum. (wobei ich auch die Gegend nicht kenne, in einigen Regionen wäre das ein bescheidenes Haus)

Man kann das so machen, darf sich dann halt nicht beschweren, dass nichts übrig bleibt.

Würde man zur Miete wohnen (sehr wahrscheinlich deutlich billiger und evtl mit nur 1 PKW machbar) könnte man vielleicht 1000€ im Monat in einen ETF stecken.

Nach 30 Jahren stünde dann dort auch ein Vermögen, allerdings ist dieses Vermögen jederzeit greifbar und die Sparrate ist ohne die geringsten Kosten auch mal auf 0€ zu reduzieren, das ist mit kreditraten nicht so einfach.

Das Haus als Konsumentscheidung führt als zu Abhängigkeiten und als Vermögensbildung ist es die Wette auf einen einzigen Wert, der sich nur als Ganzes und mit Mühen verkaufen lässt und das auch massiv Kredit gehebelt.

Das alles ist nicht unüblich und viele sind auch glücklich so, aber das sind eben die Konsequenzen solcher Entscheidungen.

Was wäre, wenn in 6 Monaten das Einkommen auf 4k€/Monat sinken würde? Das ist immer noch ein brauchbares Einkommen für eine Familie, aber in diesem Fall würde es zu extremen Einbußen führen müssen und mittelfristig zum Verkauf des Hauses oder einer Neustrukturierung des Kredits, es sei denn es gibt bereits eine große Kapitalreserve.

Wer hingegen zur Miete wohnt und in diesem Fall auf 4k€/Monat fällt der schränkt sich temporär für ein paar Monate garnicht und mittelfristig nur leicht ein und spart halt dann erstmal nicht weiter (bzw. entnimmt kurzfristig den Fehlbetrag aus dem Depot)

MfG

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