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M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

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WiWi Gast

M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Was ist von "Mini-Boutiquen" wie Sigma, Consus Partner bzw. etwas größeren Läden wie Freitag, CASE etc. zu halten wenn es um einen möglichen Einstieg als 1st year Analyst (CF/M&A) im kommenden Sommer geht? Sollte man die Finger davon lassen und lieber versuchen, bei namhaften Adressen in einem anderen Bereich unterzukommen?

Hintergrund der Frage ist, dass es für BB/EB/2nd Tier für den Sommer/Herbst ja längst zu spät ist. Auch weiß ich nicht, ob ich 85-100 Stunden die Woche auf Dauer stemmen kann und will. Mein Antrieb für das M&A ist eher die Tatsache, dass mich die Analyse von Unternehmen, das Durchleuchten von Businessplänen, das Verstehen von Werttreibern in verschiedenen Industrien, das Financial Modeling etc. fachlich interessiert und mir die Arbeit Spaß macht. Gleichzeitig erhoffe ich mir ein vernünftiges Gehalt. Es muss aber nicht GS M&A bei 100h/Woche sein. Auch reizt mich in den kleineren Läden aufgrund der flachen Hierarchien die deutlich größere Verantwortung, die Juniors erhalten.

Wäre super, wenn jemand etwas zu den angesprochenen Läden bezüglich Pay, Kultur (vergleichbar mit großen IBs?), hours, Exit Opps (überhaupt vorhanden?) sagen könnte :)

VG

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

also merklich weniger wird man nicht arbeiten. die arbeitszeiten sind einfach in der branche verankert. man wird so ca 70-100h arbeiten mit ~80h im schnitt

exit opts sind natürlich schlechter als bei den namenhaften banken der branche

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Bevor ich zu irgendeiner Klitsche gehe, würde ich lieber zu den Big4. In Finance geht es um Brandnames, falls du nicht ewig beim gleichen Laden bleiben willst, würde ich lieber die Finger davon lassen -> Deadend.

Freitag würde ich da mal ausgrenzen, ist definitiv keine "Mini-Boutique".

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Interessante Diskussion - ich möchte kurz aus Sicht von Consus Partner darauf eingehen:

Bezogen auf die im 1. Post genannten Aspekte ist es sicherlich so, dass man bei kleineren Häusern wie uns mehr lernt, weil man direkter und tiefer in Projekte eingebunden wird und nicht in einem "Praktikantenpool" landet und nur Ausschnitte der Projekte sieht.

Dauerhafte Arbeitszeiten von ~80h/Wo halten wir nicht für nachhaltig, darunter leidet die Qualität und es passieren mehr Fehler.

Die Perspektiven hängen eher von den einzelnen Personen ab, uns wurden Leute von Großbanken "ge-headhunted", ehemalige Praktikanten sind bei Morgan Stanley, Nomura, Citi, William Blair gelandet, manche machen aber auch ganz andere Sachen. Wir sehen es gern, wenn Praktikanten, bevor sie zu uns kommen, bei Big4 landen, weil wir hohe Ansprüche gerade im Bereich Financials haben.

Das Problem bei manchen großen Häusern Firmen ist, dass Praktikanten v.a. für die Erstellung von Pitches genutzt werden, was bei uns nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Bezogen auf Einstieg sehen wir Praktika als gute Möglichkeit, zukünftige Mitarbeiter kennenzulernen und haben mehrfach Praktikanten später als Analysten eingestellt.

Rüdiger Fajen

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Hätte ein Paar kleinere Nachfragen zu dem Beitrag von Herrn Fajen:

"...dass man bei kleineren Häusern wie uns mehr lernt, weil man direkter und tiefer in Projekte eingebunden wird und nicht in einem "Praktikantenpool" landet und nur Ausschnitte der Projekte sieht."

Kann man doch so pauschal überhaupt nicht sagen. Morgan Stanley hat 2 Praktikanten parallel in einem 25 Mann Team. Man wird sofort auf mehrere Projekte gestaffed, wobei in den meisten Fällen mind. ein aktueller Deal dabei ist. Alles andere Macht bei dem Verhältnis auch keinen Sinn. Das gleiche gilt für Citi, JP mit ihren max. 3 summer Analysts und einigen anderen der bekannteren Namen.

Sind ihre Praktikanten denn nicht auch in Pitches involviert. Ihre Deals sind vermutlich undisclosed, aber selbst wenn sie mal einen machen, fliegt dieser ja auch nicht einfach zu.
----

"Dauerhafte Arbeitszeiten von ~80h/Wo halten wir nicht für nachhaltig, darunter leidet die Qualität und es passieren mehr Fehler."

Kann man natürlich leicht sagen, wenn man nicht sonderlich viel zu tun hat. Würde man aber nicht im Umkehrschluss wesentlich mehr lernen, wenn man auf vielen Projekten gleichzeitig arbeitet und das mit einer höheren Intensität?
---

"Die Perspektiven hängen eher von den einzelnen Personen ab, uns wurden Leute von Großbanken "ge-headhunted", ehemalige Praktikanten sind bei Morgan Stanley, Nomura, Citi, William Blair gelandet, manche machen aber auch ganz andere Sachen. Wir sehen es gern, wenn Praktikanten, bevor sie zu uns kommen, bei Big4 landen, weil wir hohe Ansprüche gerade im Bereich Financials haben."

Ich war selber einige Zeit bei Morgan Stanley tätig, und das Praktikanten von Consus geheadhunted wurden, würde ich mal als starkes Märchen abtun. Es bewerben sich etliche Studenten mit Praktika bei guten Tier 2 Banken ala Jefferies, BNP, HSBC,... da ist man in feinster Weise gezwungen über eine externe Party Leute von consus "abzuwerben", sei es auch auf Praktikantenebene.

Wäre schön, wenn Sie etwas Klarheit rein bringen könnten.

Vielen Dank

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Ich würde von einem Abstieg bei einer "Mini-Boutique" à la Sigma tendenziell eher abraten. Warum solltest Du dort mehr lernen im Vergleich zu wirklichen Elite-Boutiquen, die an relevanten und teils sehr komplexen Transaktionen arbeiten? Übertrieben gesagt, beraten solche Mini-Boutiquen dabei, wenn der örtliche Kioskbesitzer den Schlachter von nebenan übernehmen möchte. Das mag am Anfang spannend sein und die Basics wirst Du dort sehr schnell lernen, aber ich bezweifle, dass Du dort insgesamt eine bessere Ausbildung bekommst, insbesondere wenn wir auch auf Kapitalmarktthemen gucken. Wenn Dich M&A eher auf fachlicher Ebene interessiert, dann würde ich mir eher die Big-4 anschauen - dort hast Du zumindest einen Brand im CV, der dir bei weiteren Schritten helfen sollte.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Wenn du gut genug für BB/EB/T2 IBs bist, aber das Bewerbungsfenster verpasst hast und dich die krassen Arbeitszeiten abschrecken, warum versuchst du es nicht lieber in der Strategieberatung? Da durchleuchtest du auch Unternehmen und Businesspläne, hast 60-70h mit freiem WE und als Sprungbrett für PE/VC sowie für Konzern-M&A sind die allemal besser als unbekannte Mini-Boutiquen.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Sorry, hatte länger nicht mehr auf das Portal geschaut, möchte auf die zwischenzeitlichen Fragen / Statements eingehen (Rüdiger Fajen, Consus Partner):

2 Praktikanten / 25 Mann-Team: Natürlich haben Sie hier eine hohe Arbeitsintensität, bekommen zwangsläufig aber nur Teilausschnitte zu sehen: Hier eine Recherche für ein Projekt, Präs für ein anderes, Comparables für ein drittes. Ich will Sie damit beileibe nicht davon abhalten, für MS oder andere zu arbeiten - super Chance - wollte in meinem Post nur darauf abstellen, dass es auch Vorzüge hat, ein Projekt über verschiedene Phasen zu begleiten. Wir arbeiten üblicherweise an ca. 5 - 10 Projekten gleichzeitig und versuchen, Praktikanten einheitlich zuzuordnen.

Pitches machen wir natürlich auch, freuen uns aber darüber, dass wir einen hohen Anteil wiederkehrender Mandanten haben, für die wir mehrere Transaktionen begleiten z.B. Leifheit, ISS Facility Services, Triumph.

Zum Thema "nichts zu tun" - wir haben genug zu tun, vielen Dank für die freundliche Unterstellung ;-)

Headhunting - meine Aussage war, dass ehemalige *Mitarbeiter* abgeworben wurden - Leute mit 2-3 Jahren Erfahrung sind in der Branche stark gesucht, auch von uns selbst. Und ehemalige Praktikanten sind jetzt bei den genannten Häusern, Sie haben beide Aussagen vermischt.

Bezüglich der Idee, wir würden Kioskbesitzer und Schlachter beraten, schauen Sie bitte auf unsere Transaktionen-Seite http://www.consuspartner.com/transaktionen/. Mehr als die Hälfte der Transaktionen der letzten Jahre haben internationale Beteiligung, u.a. haben wir 2015 3 Firmen nach China/Hong Kong verkauft.

Die Big 4 als Einstieg halten wir auch für eine gute Idee und empfehlen Praktikanten oft, zunächst dort ein Praktikum dort im WP-Bereich zu machen, weil man danach davon ausgehen kann, dass sie die Accounting-Seite gut übrblicken. Ohne den Big 4 zu Nahe treten zu wollen, ist unser Anspruch im Corporate Finance-Bereich an unsere Mitarbeiter notwendigerweise höher.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Hat jemand von euch Erfahrungen mit DC Advisory und CASE Corporate Finance? Bezüglich Praktikum, Gehalt, Deals etc.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

jo alter 100 stunden die woche, is klar. montags bis samstags von 9 bis mitternacht und sonntags vom 8 bis 18h.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Verheizt wird man überall, ob Klitsche oder BIG4. Die Entschädigung bei PWC, EY, Deloitte ist allemal höher. Frage????

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Hätte eine Frage zum notwendigen Profil für Mini Boutiquen. Wenn das Profil für Big4 TAS/M&A nicht reicht, hat man dann noch Chancen bei Mini Boutiquen? Als Österreicher denke ich da vor allem an Buden wie Pallas Capital, CD Invest Consult, MP Corporate Finance...

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

pallas die bude nimmt doch eh jeden.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

haha einfach mal linkedin checken, leute bei pallas haben teilweise nicht mal studiert,
bei MP hingehen schon gute profile und ist auch ein guter laden mit hohem dealflow in VIE

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 03.10.2016:

Sorry, hatte länger nicht mehr auf das Portal geschaut, möchte auf die zwischenzeitlichen Fragen / Statements eingehen (Rüdiger Fajen, Consus Partner):

2 Praktikanten / 25 Mann-Team: Natürlich haben Sie hier eine hohe Arbeitsintensität, bekommen zwangsläufig aber nur Teilausschnitte zu sehen: Hier eine Recherche für ein Projekt, Präs für ein anderes, Comparables für ein drittes. Ich will Sie damit beileibe nicht davon abhalten, für MS oder andere zu arbeiten - super Chance - wollte in meinem Post nur darauf abstellen, dass es auch Vorzüge hat, ein Projekt über verschiedene Phasen zu begleiten. Wir arbeiten üblicherweise an ca. 5 - 10 Projekten gleichzeitig und versuchen, Praktikanten einheitlich zuzuordnen.

Pitches machen wir natürlich auch, freuen uns aber darüber, dass wir einen hohen Anteil wiederkehrender Mandanten haben, für die wir mehrere Transaktionen begleiten z.B. Leifheit, ISS Facility Services, Triumph.

Zum Thema "nichts zu tun" - wir haben genug zu tun, vielen Dank für die freundliche Unterstellung ;-)

Headhunting - meine Aussage war, dass ehemalige *Mitarbeiter* abgeworben wurden - Leute mit 2-3 Jahren Erfahrung sind in der Branche stark gesucht, auch von uns selbst. Und ehemalige Praktikanten sind jetzt bei den genannten Häusern, Sie haben beide Aussagen vermischt.

Bezüglich der Idee, wir würden Kioskbesitzer und Schlachter beraten, schauen Sie bitte auf unsere Transaktionen-Seite consuspartner.com/transaktionen/. Mehr als die Hälfte der Transaktionen der letzten Jahre haben internationale Beteiligung, u.a. haben wir 2015 3 Firmen nach China/Hong Kong verkauft.

Die Big 4 als Einstieg halten wir auch für eine gute Idee und empfehlen Praktikanten oft, zunächst dort ein Praktikum dort im WP-Bereich zu machen, weil man danach davon ausgehen kann, dass sie die Accounting-Seite gut übrblicken. Ohne den Big 4 zu Nahe treten zu wollen, ist unser Anspruch im Corporate Finance-Bereich an unsere Mitarbeiter notwendigerweise höher.

Was verdient man bei Ihnen als Analyst?

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Hat jmd. Erfahrung bzgl. goetzpartners? Wie die AZ sind, der pay, exit-opps? danke

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Lieber sein lassen. Würde sogar behaupten, dass es von T2-Banken wie BNP, SocGen, HSBC und auch MM-Boutiquen eher schwierig ist, den Exit zu schaffen. Wenn M&A, dann am besten entweder bei den BBs anfangen wie Goldman, JPM, DZ Bank, Bankhaus Metzler, Morgan Stanley sowie den EBs wie Rothschild, Clearwater, goetzpartners, Oddo BHF, Lazard, Greenhill

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Ja, spätestens auf Associate Level wird verstärkt gesucht. Wenn du gut bist, wirst du einen Wechsel zu T2 vollziehen können.

antworten
WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Ja, spätestens auf Associate Level wird verstärkt gesucht. Wenn du gut bist, wirst du einen Wechsel zu T2 vollziehen können.

Also kann man bei der Corporate Finance MITTELSTAND GmbH anfangen und dann ab Associate Level zu BNP oder HSBC wechseln?

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Ja, spätestens auf Associate Level wird verstärkt gesucht. Wenn du gut bist, wirst du einen Wechsel zu T2 vollziehen können.

Also kann man bei der Corporate Finance MITTELSTAND GmbH anfangen und dann ab Associate Level zu BNP oder HSBC wechseln?

Es ist theoretisch möglich, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere wird es auf deine Transaktionserfahrung ankommen. Wenn du 2-3 Jahre nur Pitches gebaut hast, wird es schwierig werden, deine Erfahrung gut zu verkaufen.

Versuch also bei einer solchen Adresse einzusteigen, bei der du weißt, dass du relativ sicher einen soliden Dealflow hast, wenn das im Mini-Boutiquen Bereich denn überhaupt möglich ist.

antworten
WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Ja, spätestens auf Associate Level wird verstärkt gesucht. Wenn du gut bist, wirst du einen Wechsel zu T2 vollziehen können.

Also kann man bei der Corporate Finance MITTELSTAND GmbH anfangen und dann ab Associate Level zu BNP oder HSBC wechseln?

Es ist theoretisch möglich, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere wird es auf deine Transaktionserfahrung ankommen. Wenn du 2-3 Jahre nur Pitches gebaut hast, wird es schwierig werden, deine Erfahrung gut zu verkaufen.

Versuch also bei einer solchen Adresse einzusteigen, bei der du weißt, dass du relativ sicher einen soliden Dealflow hast, wenn das im Mini-Boutiquen Bereich denn überhaupt möglich ist.

Danke für die Antwort! Wenn man sich dann aber erst innerhalb der IB-Branche hocharbeiten muss, kann man wohl von einem PE-Exit nur träumen?

antworten
WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

PE ist für low-performer unmöglich.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Ja, spätestens auf Associate Level wird verstärkt gesucht. Wenn du gut bist, wirst du einen Wechsel zu T2 vollziehen können.

Also kann man bei der Corporate Finance MITTELSTAND GmbH anfangen und dann ab Associate Level zu BNP oder HSBC wechseln?

Es ist theoretisch möglich, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere wird es auf deine Transaktionserfahrung ankommen. Wenn du 2-3 Jahre nur Pitches gebaut hast, wird es schwierig werden, deine Erfahrung gut zu verkaufen.

Versuch also bei einer solchen Adresse einzusteigen, bei der du weißt, dass du relativ sicher einen soliden Dealflow hast, wenn das im Mini-Boutiquen Bereich denn überhaupt möglich ist.

Danke für die Antwort! Wenn man sich dann aber erst innerhalb der IB-Branche hocharbeiten muss, kann man wohl von einem PE-Exit nur träumen?

Ja. Kann sein, dass du vielleicht Chancen bei einem Small Cap Fund hast. Wie schon zuvor gesagt: im Wesentlichen kommt es auf deine Transaktionserfahrung an. Zudem ist viel nicht planbar. Wenn du zum Beispiel bei einer Boutique arbeitest, die viel Sponsor Coverage macht, dann kann es bei guter Arbeit schon vorkommen, dass man dich anspricht.

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Würde auch William Blair als Mini-Boutique auflisten... ;)

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Würde auch William Blair als Mini-Boutique auflisten... ;)

Logisch :D

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

6/10

DZ Bank und Metzler BB. Jetzt wo die DB nicht mehr vertreten ist halten andere Institute für Deutschland die Fahne hoch.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Lieber sein lassen. Würde sogar behaupten, dass es von T2-Banken wie BNP, SocGen, HSBC und auch MM-Boutiquen eher schwierig ist, den Exit zu schaffen. Wenn M&A, dann am besten entweder bei den BBs anfangen wie Goldman, JPM, DZ Bank, Bankhaus Metzler, Morgan Stanley sowie den EBs wie Rothschild, Clearwater, goetzpartners, Oddo BHF, Lazard, Greenhill

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

Dealflow Metzler = Dealflow von jeder Firma die M&A gar nicht anbietet = 0

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WiWi Gast

Re: M&A Einstieg bei "Mini-Boutiquen" sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2019:

push, sonst Meinungen? Wenn man nur die Möglichkeit, bei einer kleinen Boutique anzufangen, soll man es dann lieber doch sein lassen? Oder könnte man evtl. nach 1-2 Jahren zu T2/T3 wechseln?

Lieber sein lassen. Würde sogar behaupten, dass es von T2-Banken wie BNP, SocGen, HSBC und auch MM-Boutiquen eher schwierig ist, den Exit zu schaffen. Wenn M&A, dann am besten entweder bei den BBs anfangen wie Goldman, JPM, DZ Bank, Bankhaus Metzler, Morgan Stanley sowie den EBs wie Rothschild, Clearwater, goetzpartners, Oddo BHF, Lazard, Greenhill

Außer dem obvious clearwater, dz, gp getrolle, hat er Recht? Wenn M&A, dann nur bei T1-2 anfangen? Oder kann auch bei Mini-Boutiquen Karriere machen? Oder dann doch lieber im Konzerm chillen?

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