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Finance, IB, M&A QF

Zukunft in quantitativer Finance

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

Nebenbei dir solche Mathematik und Programmierkenntnisse anzueignen halte ich für relativ utopisch. Wenn Du eh so motiviert und engagiert und fähig bist, wie Du beschreibst, dann setz Dich doch nebenbei in die entsprechenden Mathevorlesungen. Dies hat 3 Vorteile:

  • a) Du siehst ob es Dir liegt und Spaß macht ("richtige" Mathematik ist nämlich weit entfernt von dem was Du vermutlich bisher aus Schule und Studium kennst und so eine Maßtheorie-Vorlesung kann einem schon den Willen ersticken, Mathe zu studieren ;) )
  • b) Du siehst, ob Du die entsprechenden Skills hast
  • c) Für einen (ernstzunehmenden) Master in Finanzmathe o.Ä. braucht Du sowieso einen Nachweis über eine gewisse Anzahl an Credits

Direkt auf c) Bezug nehmend wäre ein Master in Finanzmathe auch meine Empfehlung für deinen weiteren Werdegang. Du behälst deinen Finance-Bezug und hast die entsprechenden Quant-/Programmiervorlesungen.

Sidenote: Um bei bspw. Jane Street zu arbeiten bedarf es weit mehr, als nur der formellen Ausbildung. Dafür muss man einfach auch enorm intelligent und begabt auf gewissen Gebieten sein. Ich kenne ein paar Leute, die bei Renaissance Technologies zumindest ein Telefoninterview bekommen haben und die wurden da alle innerhalb von 20 Minuten zerrissen (Bereiche Statistik / Stochastik / Programmierung). Und wir reden hier von Leuten, die während Schul-/Studiumszeiten auf weltweiten Matheolympiaden Mediallen gewonnen haben.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

Nebenbei dir solche Mathematik und Programmierkenntnisse anzueignen halte ich für relativ utopisch. Wenn Du eh so motiviert und engagiert und fähig bist, wie Du beschreibst, dann setz Dich doch nebenbei in die entsprechenden Mathevorlesungen. Dies hat 3 Vorteile:

  • a) Du siehst ob es Dir liegt und Spaß macht ("richtige" Mathematik ist nämlich weit entfernt von dem was Du vermutlich bisher aus Schule und Studium kennst und so eine Maßtheorie-Vorlesung kann einem schon den Willen ersticken, Mathe zu studieren ;) )
  • b) Du siehst, ob Du die entsprechenden Skills hast
  • c) Für einen (ernstzunehmenden) Master in Finanzmathe o.Ä. braucht Du sowieso einen Nachweis über eine gewisse Anzahl an Credits

Direkt auf c) Bezug nehmend wäre ein Master in Finanzmathe auch meine Empfehlung für deinen weiteren Werdegang. Du behälst deinen Finance-Bezug und hast die entsprechenden Quant-/Programmiervorlesungen.

Sidenote: Um bei bspw. Jane Street zu arbeiten bedarf es weit mehr, als nur der formellen Ausbildung. Dafür muss man einfach auch enorm intelligent und begabt auf gewissen Gebieten sein. Ich kenne ein paar Leute, die bei Renaissance Technologies zumindest ein Telefoninterview bekommen haben und die wurden da alle innerhalb von 20 Minuten zerrissen (Bereiche Statistik / Stochastik / Programmierung). Und wir reden hier von Leuten, die während Schul-/Studiumszeiten auf weltweiten Matheolympiaden Mediallen gewonnen haben.

Bei Renaissance arbeiten um die 200 Leute von denen wohl jeder Millionär ist - ein typischer Mitarbeiter hat nicht nur einen Ivy Leauge PhD sondern ist meistens auch noch relativ bekannt in seinem Fachbereich (Professoren, Publikationen etc.)

Und du willst mir sagen dass du zufälligerweise ein paar Leute kennst die dort ein Interview hatten?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Bei Renaissance arbeiten um die 200 Leute von denen wohl jeder Millionär ist - ein typischer Mitarbeiter hat nicht nur einen Ivy Leauge PhD sondern ist meistens auch noch relativ bekannt in seinem Fachbereich (Professoren, Publikationen etc.)

Und du willst mir sagen dass du zufälligerweise ein paar Leute kennst die dort ein Interview hatten?

Jep. Einer ist ein ganz guter Kumpel von mir. Und der hat mit seinem Doppel-Elite-Master auch ein Interview bekommen. Und sein Interviewer war übrigens auch Deutscher und von der gleichen Uni in Deutschland, wo dieser auch seinen Dr. gemacht hatte - dass alle Leute, die dort arbeiten keine Geldsorgen haben ist aber richtig. Wurde auch im Interview erwähnt.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Bei Renaissance arbeiten um die 200 Leute von denen wohl jeder Millionär ist - ein typischer Mitarbeiter hat nicht nur einen Ivy Leauge PhD sondern ist meistens auch noch relativ bekannt in seinem Fachbereich (Professoren, Publikationen etc.)

Und du willst mir sagen dass du zufälligerweise ein paar Leute kennst die dort ein Interview hatten?

Jep. Einer ist ein ganz guter Kumpel von mir. Und der hat mit seinem Doppel-Elite-Master auch ein Interview bekommen. Und sein Interviewer war übrigens auch Deutscher und von der gleichen Uni in Deutschland, wo dieser auch seinen Dr. gemacht hatte - dass alle Leute, die dort arbeiten keine Geldsorgen haben ist aber richtig. Wurde auch im Interview erwähnt.

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

Jane Street ist kein HF!!! Wie oft denn noch? Und wenn du auf PhD keinen Bock hast, dann ist HF wsl. nicht das richtige für dich. Die Arbeit als Quantitative Researcher bei den großen Läden ist im Endeffekt nicht viel anders als die Arbeit als Doktorand.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

Jane Street ist kein HF!!! Wie oft denn noch? Und wenn du auf PhD keinen Bock hast, dann ist HF wsl. nicht das richtige für dich. Die Arbeit als Quantitative Researcher bei den großen Läden ist im Endeffekt nicht viel anders als die Arbeit als Doktorand.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Als wie seriös sind Firmen wie Renaissance oder Jane Street überhaupt einzustufen?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

Laut Website sind in den Programmier-Jobs weder Arbeitserfahrung noch PhD verpflichtend, lediglich exzellente akademische Leistungen. In den Stellenausschreibungen für bspw. "Equity Analyst" hingegen werden "5-10 years of experience in the financial field" gefordert (nur erwähnt, damit es nicht heißt, bei den Vakanzen wärs ja implizit klar und es wird nirgends explizit gefordert) --> Deine Aussage ist Quatsch

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Als wie seriös sind Firmen wie Renaissance oder Jane Street überhaupt einzustufen?

Seriös im Sinne von...?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

Laut Website sind in den Programmier-Jobs weder Arbeitserfahrung noch PhD verpflichtend, lediglich exzellente akademische Leistungen. In den Stellenausschreibungen für bspw. "Equity Analyst" hingegen werden "5-10 years of experience in the financial field" gefordert (nur erwähnt, damit es nicht heißt, bei den Vakanzen wärs ja implizit klar und es wird nirgends explizit gefordert) --> Deine Aussage ist Quatsch

Blöd nur dass 90% der Leute die bei Renaissance sind sich nicht selber beworben haben sondern ausgewählt wurden. Die Wahrscheinlichkeit dass auf wiwitreff klassischerweise sogar noch 'ein paar' Leute kennt die dort interviewed wurden liegt einfach bei 0.0000003%

Ich bin mir nichtmal sicher ob es dort derzeit regelmäßig Interviews gibt.

Leute, das ist die elitärste Trading Firma auf diesem Planeten - wenn du dort drin bist kommst du auch nie wieder raus dafür sorgen die non disclosure agreements.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Danke für die Beiträge. Mir ist bewusst wie schwierig und kompetitiv das gesamte HF-/Trading-Feld ist. Das habe ich ja bereits im Ausgangspost gesagt. Deswegen bitte nicht in die falsche Richtung ziehen.

Primär geht es mir also darum, wo ich dann abgesehen von Läden á la Jane Street arbeiten kann? S&T bei einer Bank ist am Aussterben und für M&A oder Consulting muss ich mir den ganzen Bums nicht antun.
Es muss doch ein Zwischending geben, wo man quantitative (Finance-)Skills braucht, M&A-ähnlich (oder etwas darunter) verdient, aber jetzt keinen PhD in Astrophysik braucht, wenn ihr versteht, was ich meine.

Außerdem sehe ich meine Zukunft (zumindest ab Ende der 20er) in Deutschland, was das Ganze natürlich erschwert.

Vielen Dank im Voraus.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Gleich kommt der nächste BWLer, der herausgefunden hat: "Hey, Mathe ist ja fun! Ich will jetzt mithelfen, dass beamen von Menschen einzuführen. Und keine Sorge, ich weiß Mathe ist schwer, aber ich bin ECHT gut, habe nämlich ein Tier 1 UB/IB Profil, ok?! und Statistik und Quant macht mir ja sowas von Spaß!"

Deine Frage in diesem Forum impliziert bereits, dass du keinerlei besondere Preise gewonnen hast oder überkrassen Ergebnisse geliefert hast, sodass irgendwelche Leute auf dich aufmerksam geworden sind und dich schon in die nötige Richtung geschubst haben. Scheinbar auch kein Mentor vorhanden oder sonstige Personen, die dich ernsthaft fördern könnten -> Die kommen mit den Ergebnissen. Tier 1 UB/IB ist aber auch gut.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

Laut Website sind in den Programmier-Jobs weder Arbeitserfahrung noch PhD verpflichtend, lediglich exzellente akademische Leistungen. In den Stellenausschreibungen für bspw. "Equity Analyst" hingegen werden "5-10 years of experience in the financial field" gefordert (nur erwähnt, damit es nicht heißt, bei den Vakanzen wärs ja implizit klar und es wird nirgends explizit gefordert) --> Deine Aussage ist Quatsch

Blöd nur dass 90% der Leute die bei Renaissance sind sich nicht selber beworben haben sondern ausgewählt wurden. Die Wahrscheinlichkeit dass auf wiwitreff klassischerweise sogar noch 'ein paar' Leute kennt die dort interviewed wurden liegt einfach bei 0.0000003%

Ich bin mir nichtmal sicher ob es dort derzeit regelmäßig Interviews gibt.

Leute, das ist die elitärste Trading Firma auf diesem Planeten - wenn du dort drin bist kommst du auch nie wieder raus dafür sorgen die non disclosure agreements.

Du darfst gerne glauben was du willst. Auf der Website steht es anders und die Aussage "Ivy League PhDs" wurde auch bereits widerlegt, sowohl von meinem Bekannten als auch seinem Interviewpartner (den kannst ja mal googlen wenn du magst, Wolfgang Wander).

Woher stammen denn deine Zahlen und Fakten wenn du es besser weißt als die Firma selbst?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Danke für die Beiträge. Mir ist bewusst wie schwierig und kompetitiv das gesamte HF-/Trading-Feld ist. Das habe ich ja bereits im Ausgangspost gesagt. Deswegen bitte nicht in die falsche Richtung ziehen.

Primär geht es mir also darum, wo ich dann abgesehen von Läden á la Jane Street arbeiten kann? S&T bei einer Bank ist am Aussterben und für M&A oder Consulting muss ich mir den ganzen Bums nicht antun.
Es muss doch ein Zwischending geben, wo man quantitative (Finance-)Skills braucht, M&A-ähnlich (oder etwas darunter) verdient, aber jetzt keinen PhD in Astrophysik braucht, wenn ihr versteht, was ich meine.

Außerdem sehe ich meine Zukunft (zumindest ab Ende der 20er) in Deutschland, was das Ganze natürlich erschwert.

Vielen Dank im Voraus.

Interessante Frage durchaus. Leider ist der Thread ein bisschen abgedrifted...

Ich könnte mir vorstellen, dass Business/ Data Analyst (also eben nicht die Trading/Data Science/Research Jungs) Stellen bei solchen Firmen schon in diese Richtung gehen. Zumindest laut den Ausschreibungen werden immer starke Quant-skills gefragt, aber nicht auf dem gleichen extrem hohen Level.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Ich würde das ähnlich wie viele andere sehen und kann dich auch gut verstehen. Gehöre zu den sogenannten High Performern an meiner BWL Fakultät und finde die Quant Welt auch faszinierend - hab mir aber realistischerweise schon lange eingestanden das ich dafür nicht das Zeug hätte.

Würd das ganze wirklich mehr als 'Berufung' sehen als 'ich würd gern ins Quant Finance' - beschäftige mich als aussenstehender mit dem Bereich schon lange und die klassischen Quant Profile sind in der Regel alles keine die irgendwann mal daran gedacht haben was mit Finance oder Trading zu machen.

Die sind im Regelfall alle einfach super smart, studieren irgendwas MINT-ähnliches an einer Elite Uni, sind dann auch noch dort unter den besten ihres Jahrganges und kommen dann erst mal drauf dass man außerhalb der Forschung ja was machen könnte fürn Schubkarren voll Geld.

Kann mir einfach schwer vorstellen dass Leute wie du und ich, die genau den umgekehrten Werdegang haben also vorher Finance und Trading + Kohle gut finden und sich dann erst überlegen irgendwas quantitatives noch zu machen so viel Erfolg haben werden.

Ist aber auch kein Weltuntergang .. denke spätestens wenn ich in einem Praktikum die Quantarbeit von innen sehen würde würde ich sofort merken dass ich das keine zwei Wochen machen könnte (intelektuell und motivationstechnisch) - mache also so mein Semi Quant Zeug nebenher und alles andere überlasse ich den Brains :)

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Gleich kommt der nächste BWLer, der herausgefunden hat: "Hey, Mathe ist ja fun! Ich will jetzt mithelfen, dass beamen von Menschen einzuführen. Und keine Sorge, ich weiß Mathe ist schwer, aber ich bin ECHT gut, habe nämlich ein Tier 1 UB/IB Profil, ok?! und Statistik und Quant macht mir ja sowas von Spaß!"

Deine Frage in diesem Forum impliziert bereits, dass du keinerlei besondere Preise gewonnen hast oder überkrassen Ergebnisse geliefert hast, sodass irgendwelche Leute auf dich aufmerksam geworden sind und dich schon in die nötige Richtung geschubst haben. Scheinbar auch kein Mentor vorhanden oder sonstige Personen, die dich ernsthaft fördern könnten -> Die kommen mit den Ergebnissen. Tier 1 UB/IB ist aber auch gut.

Ja, das hast du gut analysiert und interpretiert. Trotzdem gerne nochmal meinen zweiten Kommentar durchlesen und ggf. eine hilfreiche Antwort geben, thx.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Leute, das ist die elitärste Trading Firma auf diesem Planeten - wenn du dort drin bist kommst du auch nie wieder raus dafür sorgen die non disclosure agreements.

Renaissance ist ein aktiv gemanageter Fonds, dessen Anteile allein den Mitarbeiten gehören. Nicht mehr und nicht weniger. Damit ist es eigentlich vollkommen egal, ob sie existieren oder nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Hallo,

studiere im BSc. BWL/WiWi an einer Target-Uni und habe ein T1 IB/UB-Profil. Bin sehr engagiert und motiviert, was sich in meinem CV widerspiegelt.
Jetzt merke ich aber zunehmend, dass mir Finance/Accounting und dieses typische BWL/Wiwi viel zu trivial wird. Ich möchte nicht von morgens bis nachts an Folien arbeiten. Viel mehr interessiere ich mich in letzter Zeit für Quantitatives. Daher meiner Idee quantitative Finance in Zürich oder Oxford zu studieren, mich nebenebei viel mit Statistik/Mathe/Finanzmathe auseinanderzusetzen und ich wäre auch noch ambitioniert, mir R, Python, C++ o.ä. anzueignen (Hab bisher nie programmiert).

Ich frage mich aber, ob sich das lohnt, da ich dann zwar top in Finance bin (mache nebenbei den CFA), aber quantitativ nicht mit CS/Machine Learning/Infos/Physikern/Mathematikern mithalten kann.
Wie sehen die Zukunftschancen in diesen Bereichen aus? Trading, HF, ...?

Traum wäre ein HF wie Jane Street in London o.ä., was aber eher Illusion sein wird. Gibt es was vergleichbares, wo mein Profil ausreicht? Auf PhD habe ich eigentlich keine Lust, Master soll aber quantitativ werden. Möchte auch nicht den kompletten Finance-Bezug verlieren, da mich das an sich schon interessiert.

Thx in advance

Setz dich in die Mathevorlesungen deiner Uni rein und ich meine die an der Mathe bzw. Informatikfakultät

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Leute, das ist die elitärste Trading Firma auf diesem Planeten - wenn du dort drin bist kommst du auch nie wieder raus dafür sorgen die non disclosure agreements.

Renaissance ist ein aktiv gemanageter Fonds, dessen Anteile allein den Mitarbeiten gehören. Nicht mehr und nicht weniger. Damit ist es eigentlich vollkommen egal, ob sie existieren oder nicht.

Das gilt nur für den Medaillon Fonds

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

Laut Website sind in den Programmier-Jobs weder Arbeitserfahrung noch PhD verpflichtend, lediglich exzellente akademische Leistungen. In den Stellenausschreibungen für bspw. "Equity Analyst" hingegen werden "5-10 years of experience in the financial field" gefordert (nur erwähnt, damit es nicht heißt, bei den Vakanzen wärs ja implizit klar und es wird nirgends explizit gefordert) --> Deine Aussage ist Quatsch

Hier geht es aber nicht um irgendwelche Back- oder Middleoffice Jobs (woraus diese Firmen zu 80% aufwärts bestehen). Bitte bisschen mitdenken.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Leute, das ist die elitärste Trading Firma auf diesem Planeten - wenn du dort drin bist kommst du auch nie wieder raus dafür sorgen die non disclosure agreements.

Mir kommen vor Halbwissen die Tränen.
Ja, RenTech hat eine legendär stabile Performance über die Dekaden hingelegt, und den Untergang der großen Global Macro Funds (Tiger usw.) souverän überlebt. Aber die Modelle, die RenTech in den 80ern und 90ern einen extremen Wettbewerbsvorteil gaben, sind heute absolute Commodity. HMMs und Baum-Welch werden heute an jeder TU gelehrt. Außerdem war bei denen schon lange klar, dass es ein Diversifikationsproblem bei mehr Assets gäbe. Salopp gesagt sind die Signals, die die Jungs dort offenbar verwenden, nicht skalierbar. Außerdem sind in den 2000ern viele Firmen aufgekommen, die ein ähnliches Level an Quant Talent einstellen (AQR, 2Sigma, Man usw.) und genauso researchgetrieben sind. RenTech ist krass, aber durch die Verschlossenheit und den Anschein von Exklusivität auch ziemlich overrated.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Danke für die Beiträge. Mir ist bewusst wie schwierig und kompetitiv das gesamte HF-/Trading-Feld ist. Das habe ich ja bereits im Ausgangspost gesagt. Deswegen bitte nicht in die falsche Richtung ziehen.

Primär geht es mir also darum, wo ich dann abgesehen von Läden á la Jane Street arbeiten kann? S&T bei einer Bank ist am Aussterben und für M&A oder Consulting muss ich mir den ganzen Bums nicht antun.
Es muss doch ein Zwischending geben, wo man quantitative (Finance-)Skills braucht, M&A-ähnlich (oder etwas darunter) verdient, aber jetzt keinen PhD in Astrophysik braucht, wenn ihr versteht, was ich meine.

Außerdem sehe ich meine Zukunft (zumindest ab Ende der 20er) in Deutschland, was das Ganze natürlich erschwert.

Vielen Dank im Voraus.

Interessante Frage durchaus. Leider ist der Thread ein bisschen abgedrifted...

Ich könnte mir vorstellen, dass Business/ Data Analyst (also eben nicht die Trading/Data Science/Research Jungs) Stellen bei solchen Firmen schon in diese Richtung gehen. Zumindest laut den Ausschreibungen werden immer starke Quant-skills gefragt, aber nicht auf dem gleichen extrem hohen Level.

Push ähnliche Posts?
Data Analyst verdienen ja recht wenig für die Skills, oder nicht?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Gleich kommt der nächste BWLer, der herausgefunden hat: "Hey, Mathe ist ja fun! Ich will jetzt mithelfen, dass beamen von Menschen einzuführen. Und keine Sorge, ich weiß Mathe ist schwer, aber ich bin ECHT gut, habe nämlich ein Tier 1 UB/IB Profil, ok?! und Statistik und Quant macht mir ja sowas von Spaß!"

Deine Frage in diesem Forum impliziert bereits, dass du keinerlei besondere Preise gewonnen hast oder überkrassen Ergebnisse geliefert hast, sodass irgendwelche Leute auf dich aufmerksam geworden sind und dich schon in die nötige Richtung geschubst haben. Scheinbar auch kein Mentor vorhanden oder sonstige Personen, die dich ernsthaft fördern könnten -> Die kommen mit den Ergebnissen. Tier 1 UB/IB ist aber auch gut.

Ist in diesem Thread auch ganz gut dargestellt:
https://www.wiwi-treff.de/Promotion-PHD-and-DBA/CAM/Wo-Machine-Learning-PhD-ohne-Quant-Vergangenheit/Diskussion-62696

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2020:

Wenig glaubwürdig. Renaissance stellt nur experienced hires ein, die sich entweder bereits in der Akademia oder bei anderen Läden einen Track Record aufgebaut haben. Gibt genug HFs, die direkt Leute aus dem PhD/Postdoc raus nehmen, RenTech gehört nicht dazu.

Laut Website sind in den Programmier-Jobs weder Arbeitserfahrung noch PhD verpflichtend, lediglich exzellente akademische Leistungen. In den Stellenausschreibungen für bspw. "Equity Analyst" hingegen werden "5-10 years of experience in the financial field" gefordert (nur erwähnt, damit es nicht heißt, bei den Vakanzen wärs ja implizit klar und es wird nirgends explizit gefordert) --> Deine Aussage ist Quatsch

Hier geht es aber nicht um irgendwelche Back- oder Middleoffice Jobs (woraus diese Firmen zu 80% aufwärts bestehen). Bitte bisschen mitdenken.

Sondern?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Neben ETH und Oxford sollte noch Master Finance am Bendheim Center for Finance infrage kommen, sehr quantitativ und günstiger als Oxbridge

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Und was soll ein Praktikum dort bringen? Klingt dubios die Firma.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Und was soll ein Praktikum dort bringen? Klingt dubios die Firma.

Wieso dubios?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hegde Fund Quant aus Elite Fund in London hier. Ask me anything.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Oxford Computational Finance ist bekannt dafür relativ harte Auswahlinterviews zu haben, steht in diversen Foren. Gibt viele andere gute Programme bei denen es evtl. leichter ist reinzukommen, z.B. am Imperial oder UCL. Aber für HFT brauchst du absolut keinen Master von einer dieser Unis. Da reicht auch ein deutscher quantitativer Master. Das schwierige ist, die Auswahlrunden zu überstehen. Nur mit BWL wird es halt schwer, da kommst du kaum irgendwo rein (sowohl was Masterprogramme angeht, als auch Trading). Würde dir raten nochmal nen Bachelor in Mathe/Physik/Statistik/Info zu machen. Im Idealfall dauert das 3 Jahre, danach kannste direkt einsteigen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Gibt es da spezielle Kontakte der WU? Oder was spricht konkret für ein Praktikum bei diesem Unternehmen, wenn man an der WU den Master macht?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Dann kann man sich doch den ganzen Aufwand mit Targetuni, Superpraktika, Ausland etc. sparen und entspannt in Bonn Mathe studieren und promovieren.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Ja das kannst du "einfach" machen...

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Dann kann man sich doch den ganzen Aufwand mit Targetuni, Superpraktika, Ausland etc. sparen und entspannt in Bonn Mathe studieren und promovieren.

Warum ist das Mathestudium in Bonn entspannt? So ganz leicht dürfte eine Promotion in Mathematik zudem nicht sein.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

'We can teach you about money - we can't teach you about being smart'

Zitat von RenTech (aus dem Buch 'The man who solved the market')

Und bevor der Hate kommt - ich bin selber WiWi'ler aber sehe es genauso. Den ganzen BWL Schmarren kann jeder selber in wirklich nicht all zu langer Zeit lernen, ich gehe sogar so weit dass der Durchschnittsbwler (also nicht Wiwitreff sondern wirklich der klassische mittelprächtige 2.5 BWler) nach dem Studium so gut wie gar nix mehr von den etwas komplexeren Themen auf die Kette bekommt.

Versuche mich deshalb auch stark in eine etwas anspruchsvollere Richtung zu orientieren - also Finance, Ökonometrie, Statistik.. Hab zwar nicht das Zeug zum Quant aber würde mich auch weit weg vom Durchschnitts Marketing BWL Studi sehen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Wie soll das funktionieren? Ein Mathematiker wird nicht mal so eben das gesamte erforderliche Wirtschaftswissen nachholen können. Es dürfte viel einfacher für einen BWLer sein, sich das nötige mathematische Rüstzeug zuzulegen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Wie soll das funktionieren? Ein Mathematiker wird nicht mal so eben das gesamte erforderliche Wirtschaftswissen nachholen können. Es dürfte viel einfacher für einen BWLer sein, sich das nötige mathematische Rüstzeug zuzulegen.

Das ist Blödsinn und das weißt du vermutlich auch. Das "Problem" bei richtig komplexer Mathematik ist, dass du unfassbar viel Vorwissen brauchst und diverse mathematische Modelle und Theorien verstehen musst. Das baut alles aufeinander auf. Im Gegensatz ist die BWL sehr modular und selbst "komplexere" Inhalte sind eher modular und vergleichsweise schnell zu erlernen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Wie soll das funktionieren? Ein Mathematiker wird nicht mal so eben das gesamte erforderliche Wirtschaftswissen nachholen können. Es dürfte viel einfacher für einen BWLer sein, sich das nötige mathematische Rüstzeug zuzulegen.

2/10. Für Quant Hf wird in etwa 10% Wirtschaftswissen benötigt. Viel mehr geht es um stochastische arbitrage, Noise filtering, stochastische Differenzialgleichungen... Da kommen einige Tools aus high end Mathe Vorlesungen zum Einsatz bei denen der klassische Wirtschaftler bereits am Konzept scheitert. Mit ein bisschen Regressionsanalyse und ARMA-Modellen kommt man da nicht weit.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

Wie soll das funktionieren? Ein Mathematiker wird nicht mal so eben das gesamte erforderliche Wirtschaftswissen nachholen können. Es dürfte viel einfacher für einen BWLer sein, sich das nötige mathematische Rüstzeug zuzulegen.

2/10. Für Quant Hf wird in etwa 10% Wirtschaftswissen benötigt. Viel mehr geht es um stochastische arbitrage, Noise filtering, stochastische Differenzialgleichungen... Da kommen einige Tools aus high end Mathe Vorlesungen zum Einsatz bei denen der klassische Wirtschaftler bereits am Konzept scheitert. Mit ein bisschen Regressionsanalyse und ARMA-Modellen kommt man da nicht weit.

Würde fast sagen 0%. Bzw. werben viele reine Quant HFs wie 2Sigma, AQR, AHL, G-Research usw. praktisch ausschließlich MINT PhDs an (auch mit Abschlüssen in Quant Finance/Econometrics/Computational Finance hat man da wenig Chancen). Das Finance-Wissen, was tatsächlich benötigt wird, bringen die denen dann in ein paar Wochen bei.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

WU Wien Quantitative Finance danach easy Jane Street Sommerpraktikum

Interessant, aber schwächer im Vergleich zur ETH und dauert auch 1 Semester länger.
Und von A/CH mal einfach nach London zu gehen stelle ich mir recht schwierig vor

Ist es auch. Wer wirklich HF/HFT machen möchte, kommt um Oxbridge/Imperial eigentlich nicht herum. Gewisse NL-Unis können auch ausreichend sein, wenn man nur HFT machen möchte (-> Amsterdam).

Hab mal geschaut, fast alle im Oxford MSc. Computational Finance haben Mathe/WiMa im Bachelor gehabt, auch viele Asiaten.
Daher hat sich HF/Trading in UK für mich eh erledigt :D
Aber gibt es keine weiteren quantitativen Schnittstellen?

Und das ist eigentlich noch die zweite Riege. Die meisten Quants haben reine MINT-Degrees; viele Quant HFs werben literally damit, dass man null Finance-Erfahrung benötigt.

Dann hätten dort ja sogar Leute eine Chance, die nur einen PhD in Mathe/Physik und Null Ahnung von BWL haben.

Genau das sind die Leute die dort arbeiten.

...und zwar im Prinzip ausschließlich (zumindest in den hochbezahlten Quantitative Researcher Positionen, um die es hier wohl geht). Als WiWi hat man dahingegen null Chancen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Frei von der Website von G Research kopiert, das Januar Rätsel. Als Quant in einem Quant HFs hat man Spaß daran sich solchen Problemen zu stellen. Wenn dir das liegt und du es lösen kannst go for it. Ist ein tolles recruiting Tool.

Nim* is a game similar to Nim, with one difference: there is a single ‘passing token’ which either player may take in lieu of their turn if it is still available. Once either player takes the passing token the game plays exactly like a normal game of Nim. The game ends when there are no stones left, regardless of whether or not the passing token has been taken. The game is played under normal play convention, ie the last player to make a move wins.

The initial state contains the passing token in addition to piles of size 1, 3, 5, . . . , 2019.

Given that context, here is our January Problem:

In the above game, define a state as being sporadic if the state (P/N) is different from what you’d get if you replaced the pass token with a pile of size 1, otherwise non-sporadic. Define a state as strongly non-sporadic if all supersets of the state (i.e. adding extra piles, but not changing the existing piles) are non-sporadic. Show that all strongly non-sporadic states contain two disjoint subsets of piles, each with nim sum=1.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Ebenfalls von der Website:
"Nearly all quants working here join G-Research straight from academia, without any previous experience of working in finance. The majority of new quants have PhDs, and many have done postdocs too. In depth knowledge of financial markets is not a prerequisite for new quants, although an interest in finance and the interest and enthusiasm to learn definitely is!

Quant candidates typically come from maths, physics, computer science or engineering backgrounds with an increasing number of candidates come with machine learning and data science skills. Obviously a candidate with a pure maths background will have a different set of skills and way of thinking than an experimental physicist, but both can be equally valuable."

Sollte damit eigentlich geklärt sein

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Es stellt sich die Frage, warum dieses Thema hier im Forum überhauppt jemanden interessiert, wenn dieser Bereich für Wiwis ohnehin nicht in Betracht kommt und das Ganze nichts mit BWL zu tun hat. Seltsamerweise ist Quant Finance hier jedoch Dauerthema.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Frei von der Website von G Research kopiert, das Januar Rätsel. Als Quant in einem Quant HFs hat man Spaß daran sich solchen Problemen zu stellen. Wenn dir das liegt und du es lösen kannst go for it. Ist ein tolles recruiting Tool.

Nim* is a game similar to Nim, with one difference: there is a single ‘passing token’ which either player may take in lieu of their turn if it is still available. Once either player takes the passing token the game plays exactly like a normal game of Nim. The game ends when there are no stones left, regardless of whether or not the passing token has been taken. The game is played under normal play convention, ie the last player to make a move wins.

The initial state contains the passing token in addition to piles of size 1, 3, 5, . . . , 2019.

Given that context, here is our January Problem:

In the above game, define a state as being sporadic if the state (P/N) is different from what you’d get if you replaced the pass token with a pile of size 1, otherwise non-sporadic. Define a state as strongly non-sporadic if all supersets of the state (i.e. adding extra piles, but not changing the existing piles) are non-sporadic. Show that all strongly non-sporadic states contain two disjoint subsets of piles, each with nim sum=1.

Das stimmt nicht wirklich und das sage ich als jemand, der mal eine andere Challenge von denen gewonnen hat. Die monatlichen Rätsel sind nette Brainteaser, haben aber mit dem Kerngeschäft nicht viel zu tun, da extrem stark Richtung pure math ausgelegt. Im tatsächlichen Recruiting Quant-Test werden solche Fragen nicht gestellt (die Fragen bestehen größtenteils aus deskriptiver und angewandter Statistik).

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Für mich ist das HF-Leben nicht sehr attraktiv.

HF-Typ: hat einen Doktortitel, um in die HF-Industrie einzusteigen (ist daher wahrscheinlich 30), Nerd, kein Spaß, auch mit Geld nicht attraktiv für Damen

Ich: WHU BSc, 23, durchschnittliche Intelligenz, aber sehr fleißig und motiviert, 4x 3 Monate des Lebens geopfert (M&A-Praktika) und werde dieses Jahr als BB Analyst anfangen. Partys, Frauen, Austauschsemester, Reisen, Fitness.... Ich werde noch 2-3 Jahre meines Lebens opfern und versuchen, ins PE einzusteigen. An meinem 30. Geburtstag werde ich (hoffentlich) in der Lage sein, das Recht auf PE Carry zu haben.

Welches Leben würdet ihr leben?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Für mich ist das HF-Leben nicht sehr attraktiv.

HF-Typ: hat einen Doktortitel, um in die HF-Industrie einzusteigen (ist daher wahrscheinlich 30), Nerd, kein Spaß, auch mit Geld nicht attraktiv für Damen

Ich: WHU BSc, 23, durchschnittliche Intelligenz, aber sehr fleißig und motiviert, 4x 3 Monate des Lebens geopfert (M&A-Praktika) und werde dieses Jahr als BB Analyst anfangen. Partys, Frauen, Austauschsemester, Reisen, Fitness.... Ich werde noch 2-3 Jahre meines Lebens opfern und versuchen, ins PE einzusteigen. An meinem 30. Geburtstag werde ich (hoffentlich) in der Lage sein, das Recht auf PE Carry zu haben.

Welches Leben würdet ihr leben?

Das vom HF-Typen, da er wesentlich mehr Intelligenz ausstrahlt, ein höheres Gehalt hat (was dir sehr wichtig ist) und sich wahrscheinlich nicht mit oberflächlichen Bekanntschaften vergnügt, die nur wegen des Geldes Gesellschaft leisten.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Für mich ist das HF-Leben nicht sehr attraktiv.

HF-Typ: hat einen Doktortitel, um in die HF-Industrie einzusteigen (ist daher wahrscheinlich 30), Nerd, kein Spaß, auch mit Geld nicht attraktiv für Damen

Ich: WHU BSc, 23, durchschnittliche Intelligenz, aber sehr fleißig und motiviert, 4x 3 Monate des Lebens geopfert (M&A-Praktika) und werde dieses Jahr als BB Analyst anfangen. Partys, Frauen, Austauschsemester, Reisen, Fitness.... Ich werde noch 2-3 Jahre meines Lebens opfern und versuchen, ins PE einzusteigen. An meinem 30. Geburtstag werde ich (hoffentlich) in der Lage sein, das Recht auf PE Carry zu haben.

Welches Leben würdet ihr leben?

Ich bin (war) selbst WHUler, kenne so einen "HF-Typ" (Verwandtschaft) und würde ganz ehrlich sofort mit dem tauschen. Mir ist selbst bewusst, dass ich in Mathe nicht stark genug bin, und mir es auch keinen Spaß machen würde, ständig an Quant-Problemen zu arbeiten, aber wenn sowas einem Freude bringt und man gut darin ist (gibt ja genug Leute von der Sorte) ist es der Traum. Die meisten Leute mit PhD in diesem Bereich steigen heutzutage mit 25 ein (häufig früh eingeschult, Klassen übersprungen, usw.), hatten in den frühen 20ern noch eine richtig gute Zeit (viel akademisch gereist usw., viele Freiheiten genossen). Machen dann dort im Endeffekt nicht viel anderes als forschen, landen nach 3-5 Jahren bei 50h/Wo bei einem siebenstelligen Gehalt, und sind da längst schon unersetzbar. Selbst wenn der Fund pleite geht - irgendwo gibt es immer Bedarf, und wenn nicht, dann wird man eben von Google mit offenen Armen empfangen.

Währenddessen ist im IB gehaltstechnisch ganz schnell Schluss, und um tatsächlich bis zum MD durchzuhalten, muss man schon eine gehörige Portion Masochismus mitbringen. PE wird als der heilige Gral gefeiert, aber die Leute realisieren schnell, dass es letztlich vom Regen in die Traufe geht, und dass der Job genauso besch*ssen ist wie M&A. Hours sind einen Tick besser, aber der Stress ist härter, und der Großteil der Leute, die es bereits so weit geschafft haben, sieht nie im Leben eine signifikante Menge an Carry. Bekannter wurde letztens willkürlich als Assoc 2 bei Blackstone rausgekickt. Hat natürlich direkt einen anderen Job gefunden, allerdings bei einem MM - du bist auch im PE extrem schnell zu ersetzen.
Besser sieht es dagegen im VC aus - da kann man sich schon ganz nette Arrangements mausern, aber die Zufallskomponente ist recht hoch.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass viele HF-Guys früher oder später ihren eigenen Fund aufmachen, was im PE absolut nicht der Fall und auch nicht so einfach möglich ist. Selbst wenn der Carry im PE irgendwann kommt, sind die meisten Leute bereits Ende dreißig oder Anfang vierzig, meist unverheiratet. Wer es wirklich bis dahin durchhält und in Kauf nimmt, dass man wahrscheinlich ein Jahrzehnt früher den Löffel abgibt als der DAX30 Sachbearbeiter, kann sich ab dann tatsächlich noch so etwas wie ein schönes Leben machen.
Bei HFs und HFTs gibt es dagegen keine Altersgrenzen und kaum Hierarchien, weil du als Quant direkt von Jahr 1 an massive variable Gehaltsbestandteile hast.

Der Haken - und darüber wird hier wohl nicht geredet - ist, dass wir bei den "echten" Quants von einem viel kleineren Perzentil reden. Selbst bei Blackstone, KKR, usw. laufen immer noch vergleichsweise viele Leute rum, während die Core Quantteams bei großen HFs meist nur aus einer Handvoll Leuten bestehen.

Du hättest dich mit deiner Disposition gut vor fünfzehn, sechzehn Jahren gemacht. Damals konntest du noch als BWLer aus Deutschland ohne Probleme an der Wall Street einsteigen, es gab unzählige Prop Shops, wo sich "einfache" WiWis dumm und dämlich verdient haben, und Grenzen zwischen Industries waren insgesamt fließender als heute. Durch die allgegenwärtige Vernetzung und Globalisierung kommt man mit Fleiß und ohne Begabung heute nicht mehr weit. Und die richtig dicken Zeiten für die Machine Learning Leute sind noch nicht einmal ansatzweise angebrochen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Klingt schon deutlich geiler im IB/PE als WHUler. Und selbst ohne Carry gerne ab 30 im PE hocken.
Eine der rudimentärsten Weisheiten ist ja auch das zu studieren, was einen interessiert, unabhängig der job perspectives. Wenn also Wiwis auf MINT umschwenken weil HFT cool klingt, ist das wenig vielversprechend

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Alles korrekt, aber goldenes Zeitalter im Machine Learning niemals. Klar wird gut eingestellt und auch verdient, aber hinter der Fassade ist reine Statistik, nichts was ansatzweiße Industrien bewegen könnte. Neben dem ökonomisch wertlosen BTC wahrscheinlich der größte scam der 20er Jahre. Daher finger weg, man wird nur enttäuscht..

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Klingt schon deutlich geiler im IB/PE als WHUler. Und selbst ohne Carry gerne ab 30 im PE hocken.
Eine der rudimentärsten Weisheiten ist ja auch das zu studieren, was einen interessiert, unabhängig der job perspectives. Wenn also Wiwis auf MINT umschwenken weil HFT cool klingt, ist das wenig vielversprechend

Problem ist nur, dass die wenigsten WIWi aus irgendeinem anderen Grund als den Berufsperspektiven studiert haben und nicht, weil es sie interessiert.

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Alles korrekt, aber goldenes Zeitalter im Machine Learning niemals. Klar wird gut eingestellt und auch verdient, aber hinter der Fassade ist reine Statistik, nichts was ansatzweiße Industrien bewegen könnte. Neben dem ökonomisch wertlosen BTC wahrscheinlich der größte scam der 20er Jahre. Daher finger weg, man wird nur enttäuscht..

Gähn, Halbweisheiten. Ist natürlich modisch, gegen den Trend zu schwimmen, und auch teils verständlich, aber die Industrie hinkt allein teils zehn, fünfzehn Jahre hinter der Forschung in ML hinterher, und in den letzten Jahren hat sich wirklich unglaublich viel getan, was definitives Wertschöpfungspotenzial hat - gerade in Finance. Ja, Geschäftsmodelle werden sich vermutlich nicht grundlegend wandeln. Aber Einsparungs- und Optimierungspotenzial ist noch mehr als genug da.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

TE hier.
Gerne wieder back to topic (Zur Erinnerung: Welche quantitative Finance-Jobs gibt es sonst noch, abgesehen von Data Scientist etc.?)

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 22.01.2020:

Für mich ist das HF-Leben nicht sehr attraktiv.

HF-Typ: hat einen Doktortitel, um in die HF-Industrie einzusteigen (ist daher wahrscheinlich 30), Nerd, kein Spaß, auch mit Geld nicht attraktiv für Damen

Ich: WHU BSc, 23, durchschnittliche Intelligenz, aber sehr fleißig und motiviert, 4x 3 Monate des Lebens geopfert (M&A-Praktika) und werde dieses Jahr als BB Analyst anfangen. Partys, Frauen, Austauschsemester, Reisen, Fitness.... Ich werde noch 2-3 Jahre meines Lebens opfern und versuchen, ins PE einzusteigen. An meinem 30. Geburtstag werde ich (hoffentlich) in der Lage sein, das Recht auf PE Carry zu haben.

Welches Leben würdet ihr leben?

Die Stereotypen sind etwas fad und lassen Dich sehr insecure klingen - aber das würde ja zum "BWL-overachiever" passen. Nur weil jemand deutlich intelligenter ist und mehr Geld für weniger Arbeit kriegt musst Du doch nicht gleich ein gekränktes Ego haben.

Alternativ könnte man es jetzt genauso aus der umgedrehten Sicht formulieren:
BWL-WHU-Typ, 23, hat schon mit 8 geschrien "mein Papa verklagt deinen Papa" wenn er beim Fußball umgegrätscht wurde. Freunde finden war immer schwierig, weil den mit dem Poloshirt und den zurückgegelten Haaren mochte in der Schule schon niemand - zum Glück konnte man nach dem Abi auf eine private Uni mit Gleichgesinnten, mit denen man über den Traum der 100h/Woche bei Lazard reden konnte während man 3 Wochen in der Bib lebt, weil Bilanzierung 1 einfach so schrecklich kompliziert ist. Austauschsemester in Asien war auch super, auf einmal mögen einen die Mädls in Bangkok wenn man die Flasche Moet kauft.

HF-Typ: Hatte mit 23 schon seinen PhD angefangen. Uni bestand eigentlich nur aus Freizeit, weil der Stoff sowieso unterfordernd war. Entsprechend für Reisen / Partys / Freunde reichlich Zeit. Lebenszeit "geopfert" wird höchstens, wenn man mal an einer kniffligen Stelle der Forschung festhängt und sich die Nacht dafür um die Ohren schlägt - aber das macht ja Spaß. Danach steige ich mit 26 / 27 in einen HF ein, beginne mit 250k+ (? in NY, keine Ahnung was da so gezahlt wird) und arbeite nicht mehr als 40 - 50 Stunden. Dafür arbeite ich aber nur mit intellektuell ebenbürtigen, was wahnsinnig erfüllend ist. Ab Mitte 30 könnte ich retiren, aber dafür macht der Job zu viel Spaß

Welches Leben würdet ihr leben?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Wie das denn als Überflieger? Abi mit 16, Bachelor mit 18, PhD ohne vorherigen Master mit 21/22.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

na und? studieren ist doch eh 10x geiler als arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

antworten
WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

ich bin der hedge fund quant und habe Phd in uk gemacht. dieser post spiegelt die realitaet wieder. ich verdiene ueber 220K euro und arbeite 40 stunden, diese sind komplett stressloss und interessant.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

ich bin der hedge fund quant und habe Phd in uk gemacht. dieser post spiegelt die realitaet wieder. ich verdiene ueber 220K euro und arbeite 40 stunden, diese sind komplett stressloss und interessant.

Wo ist der HF bei dem Du arbeitest denn angesiedelt?
Und könntest Du eine typische Arbeitswoche inhaltlich grob umreißen?

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

TE hier.
Ist hier noch jemand unterwegs, der nicht vom Thema abgekommen ist? :D

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Ich würde dir zum Asset Management raten. Dort ist der CFA super angebracht, du bringst deine Finance skills zum Einsatz und kannst dich ggf. quantitativ/programmierend austoben. Zugegebenermaßen in DE eher schwierig etwas erstklassiges zu finden, vielleicht noch Allianz GI oder vlt. GSAM? Aber wenn es an Target Master geht kannst du es bei Fidelity/Capital World etc. Direkt oder als Trainee probieren, finde die Programme in der Riege sehr spannend!

WiWi Gast schrieb am 24.01.2020:

TE hier.
Ist hier noch jemand unterwegs, der nicht vom Thema abgekommen ist? :D

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

Phd in den USA dauert 5-7 Jahre. Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Habe aber gelesen, dass das alles wegdigitalisiert wird. Das ganze sollte schon 30 Jahre Zukunft haben.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Ich würde dir zum Asset Management raten. Dort ist der CFA super angebracht, du bringst deine Finance skills zum Einsatz und kannst dich ggf. quantitativ/programmierend austoben. Zugegebenermaßen in DE eher schwierig etwas erstklassiges zu finden, vielleicht noch Allianz GI oder vlt. GSAM? Aber wenn es an Target Master geht kannst du es bei Fidelity/Capital World etc. Direkt oder als Trainee probieren, finde die Programme in der Riege sehr spannend!

WiWi Gast schrieb am 24.01.2020:

TE hier.
Ist hier noch jemand unterwegs, der nicht vom Thema abgekommen ist? :D

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

Phd in den USA dauert 5-7 Jahre. Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst.

Ach bitte haltet doch den R*nd, wenn ihr nix wisst. In UK sind 3-4 Standard, viele werden in 3 fertig. Ja, in den USA dauert der ganze Spaß länger, aber auch eher selten mehr als 5.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

Phd in den USA dauert 5-7 Jahre. Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst.

Kumpel macht gerade PhD in Oxford (anderes Fach aber egal), und die Beschreibung ist eig. ziemlich akkurat, obwohl sie auf den ersten Blick übertrieben klingt. Kann man nicht nachvollziehen, wenn man nie dort war, ist einfach ne komplett andere Welt.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Flowtraders ist kein hf. Das durchschnittliche Gehalt liegt außerdem nicht unter dem bei jpm. Die Bonus Komponente bei HFT ist absurd hoch. Zu guter letzt ist das Durchschnittsgehalt uninteressant, dort laufen Typen rum die in ihren 20ern über ne Million mitnehmen, und jeder der dort hingeht will derjenige sein.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2020:

Ja aber hast ein Zahlendreher drin, die meisten haben den PhD mit 32

Die meisten Leute im angloamerikanischen Bereich (um die es hier geht) haben den PhD mit 25, 26. 4 Jahre Undergrad (teils inkl. Master), 3-4 Jahre PhD.

Da die Leute an den Eliteunis für gewöhnlich Vollstipendien ohne irgendwelche Verpflichtungen an der Uni bekommen (nicht so wie in D, wo man an der Uni angestellt ist, und seinen Doktor praktisch nebenbei auf die Reihe kriegen muss), gibt es auch genug Zeit, um nebenbei noch Freelancing zu machen, seine Forschung zu kommerzialisieren, Start-Ups zu gründen usw. Alles, während man (jetzt mal am Beispiel von Oxbridge) mit den Koryphäen seines Feldes arbeitet, über Talks usw. wichtige Leute aus Weltpolitik und Forschung trifft, und nebenbei auch noch die ganzen Harry-Potter mäßigen Traditionen inmitten von eleganten Gemäuern, weiten Lawns, und altehrwürdigen Hallen genießt.

Phd in den USA dauert 5-7 Jahre. Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst.

Ach bitte haltet doch den R*nd, wenn ihr nix wisst. In UK sind 3-4 Standard, viele werden in 3 fertig. Ja, in den USA dauert der ganze Spaß länger, aber auch eher selten mehr als 5.

Da in der USA eben üblicherweise direkt nach den Undergraduate Studies der PhD gemacht wird, sind da noch oft ein bis zwei Jahre, in denen man Kurse besuchen kann dabei, bevor man selbst aktiv forscht

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Flowtraders ist kein hf. Das durchschnittliche Gehalt liegt außerdem nicht unter dem bei jpm. Die Bonus Komponente bei HFT ist absurd hoch. Zu guter letzt ist das Durchschnittsgehalt uninteressant, dort laufen Typen rum die in ihren 20ern über ne Million mitnehmen, und jeder der dort hingeht will derjenige sein.

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

  1. Natürlich ist das Durchschnittsgehalt bei Flowtraders höher. Vergleiche doch die beiden Jahresabschlüsse. Fest waren es 2018 ca. 80k und dann nochmal 50k Bonus.... Ist okay, aber nicht die Welt. 2017 waren es 160k Bonus. Okay, dann schlagen sie JPMorgan. Aber selbst M&A "Klitschten" a la Rothschild und GCA Altium zahlen on average > 350k.
  2. Was sind denn dann echte HFs? Bridgewater, Renaissance usw? Die Chancen dort als Deutscher einzusteigen, sind geringer als Bundesligaprofi zu werden. Klar gibt es immer Ausnahmetalente, die mit 30 Millionen verdienen. Aber dann würde ich - wie sagt - lieber Bundesligaprofi anpeilen. Das ist realistischer und wahrscheinlich noch der geilere Job.
  3. DIe Top HFs haben ihre Offices meist in London und New York. Dort verdienst du als krasser Arzt dann auch schnell Millionen.... Also mal bitte auf dem Teppich bleiben. Nur weil man ein paar Integrale ausrechnen kann, wird man nicht Millionär.
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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Flowtraders ist kein hf. Das durchschnittliche Gehalt liegt außerdem nicht unter dem bei jpm. Die Bonus Komponente bei HFT ist absurd hoch. Zu guter letzt ist das Durchschnittsgehalt uninteressant, dort laufen Typen rum die in ihren 20ern über ne Million mitnehmen, und jeder der dort hingeht will derjenige sein.

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

  1. Natürlich ist das Durchschnittsgehalt bei Flowtraders höher. Vergleiche doch die beiden Jahresabschlüsse. Fest waren es 2018 ca. 80k und dann nochmal 50k Bonus.... Ist okay, aber nicht die Welt. 2017 waren es 160k Bonus. Okay, dann schlagen sie JPMorgan. Aber selbst M&A "Klitschten" a la Rothschild und GCA Altium zahlen on average > 350k.
  2. Was sind denn dann echte HFs? Bridgewater, Renaissance usw? Die Chancen dort als Deutscher einzusteigen, sind geringer als Bundesligaprofi zu werden. Klar gibt es immer Ausnahmetalente, die mit 30 Millionen verdienen. Aber dann würde ich - wie sagt - lieber Bundesligaprofi anpeilen. Das ist realistischer und wahrscheinlich noch der geilere Job.
  3. DIe Top HFs haben ihre Offices meist in London und New York. Dort verdienst du als krasser Arzt dann auch schnell Millionen.... Also mal bitte auf dem Teppich bleiben. Nur weil man ein paar Integrale ausrechnen kann, wird man nicht Millionär.

Woher hast du deine Zahlen zu Flow? 2017 avg. Bonus fuer Trader war (erste Hand, von HR bei einem 2018 Event rausposaunt) 345k. Die Firma ist gelistet und muss im Annual Report Einkommensmillionaere angeben - das waren in dem Jahr, wenn ich mich recht erinnere, 5% der gesamten Firma (kann jeder selbst in den oeffentlichen Abschluessen nachlesen) und nicht vergessen, die bestehen zu 50-70% aus Backoffice Leuten.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Flowtraders ist kein hf. Das durchschnittliche Gehalt liegt außerdem nicht unter dem bei jpm. Die Bonus Komponente bei HFT ist absurd hoch. Zu guter letzt ist das Durchschnittsgehalt uninteressant, dort laufen Typen rum die in ihren 20ern über ne Million mitnehmen, und jeder der dort hingeht will derjenige sein.

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

  1. Natürlich ist das Durchschnittsgehalt bei Flowtraders höher. Vergleiche doch die beiden Jahresabschlüsse. Fest waren es 2018 ca. 80k und dann nochmal 50k Bonus.... Ist okay, aber nicht die Welt. 2017 waren es 160k Bonus. Okay, dann schlagen sie JPMorgan. Aber selbst M&A "Klitschten" a la Rothschild und GCA Altium zahlen on average > 350k.
  2. Was sind denn dann echte HFs? Bridgewater, Renaissance usw? Die Chancen dort als Deutscher einzusteigen, sind geringer als Bundesligaprofi zu werden. Klar gibt es immer Ausnahmetalente, die mit 30 Millionen verdienen. Aber dann würde ich - wie sagt - lieber Bundesligaprofi anpeilen. Das ist realistischer und wahrscheinlich noch der geilere Job.
  3. DIe Top HFs haben ihre Offices meist in London und New York. Dort verdienst du als krasser Arzt dann auch schnell Millionen.... Also mal bitte auf dem Teppich bleiben. Nur weil man ein paar Integrale ausrechnen kann, wird man nicht Millionär.

Woher hast du deine Zahlen zu Flow? 2017 avg. Bonus fuer Trader war (erste Hand, von HR bei einem 2018 Event rausposaunt) 345k. Die Firma ist gelistet und muss im Annual Report Einkommensmillionaere angeben - das waren in dem Jahr, wenn ich mich recht erinnere, 5% der gesamten Firma (kann jeder selbst in den oeffentlichen Abschluessen nachlesen) und nicht vergessen, die bestehen zu 50-70% aus Backoffice Leuten.

Eben aus dem annual report sind die zahlen... kann schon sein, dass der avg bonus für trader 345k war. Aber bei der UBS etc. gibt es genauso viel, wenn nicht noch mehr backoffice und dort gibt es auch viele leute, die 350k bonus kriegen.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Flowtraders ist kein hf. Das durchschnittliche Gehalt liegt außerdem nicht unter dem bei jpm. Die Bonus Komponente bei HFT ist absurd hoch. Zu guter letzt ist das Durchschnittsgehalt uninteressant, dort laufen Typen rum die in ihren 20ern über ne Million mitnehmen, und jeder der dort hingeht will derjenige sein.

Quant Finance hat häufig nichts mit HF zu tun, sondern endet im RIsk back Office einer Bank.

Viele HF guys habe übrigens nur einen Bachelor und den häufig in Mathe... Das durchschnittliche Gehalt bei Firmen wie flowttaders liegt übrigens deutlich unter JP Morgan :)Bitte realistisch bleiben. Das große Geld liegt immer noch in der realwirtschaft und eben nicht im Casino

  1. Natürlich ist das Durchschnittsgehalt bei Flowtraders höher. Vergleiche doch die beiden Jahresabschlüsse. Fest waren es 2018 ca. 80k und dann nochmal 50k Bonus.... Ist okay, aber nicht die Welt. 2017 waren es 160k Bonus. Okay, dann schlagen sie JPMorgan. Aber selbst M&A "Klitschten" a la Rothschild und GCA Altium zahlen on average > 350k.
  2. Was sind denn dann echte HFs? Bridgewater, Renaissance usw? Die Chancen dort als Deutscher einzusteigen, sind geringer als Bundesligaprofi zu werden. Klar gibt es immer Ausnahmetalente, die mit 30 Millionen verdienen. Aber dann würde ich - wie sagt - lieber Bundesligaprofi anpeilen. Das ist realistischer und wahrscheinlich noch der geilere Job.
  3. DIe Top HFs haben ihre Offices meist in London und New York. Dort verdienst du als krasser Arzt dann auch schnell Millionen.... Also mal bitte auf dem Teppich bleiben. Nur weil man ein paar Integrale ausrechnen kann, wird man nicht Millionär.

Woher hast du deine Zahlen zu Flow? 2017 avg. Bonus fuer Trader war (erste Hand, von HR bei einem 2018 Event rausposaunt) 345k. Die Firma ist gelistet und muss im Annual Report Einkommensmillionaere angeben - das waren in dem Jahr, wenn ich mich recht erinnere, 5% der gesamten Firma (kann jeder selbst in den oeffentlichen Abschluessen nachlesen) und nicht vergessen, die bestehen zu 50-70% aus Backoffice Leuten.

Eben aus dem annual report sind die zahlen... kann schon sein, dass der avg bonus für trader 345k war. Aber bei der UBS etc. gibt es genauso viel, wenn nicht noch mehr backoffice und dort gibt es auch viele leute, die 350k bonus kriegen.

Also das Backoffice/Frontoffice Verhältnis von einem HFT ist wesentlich größer als das einer Bank wie UBS. 50%-70% war konservativ geschätzt, 75%-85% wäre realistischer. Und die Leute, die bei UBS in Europa (!) außerhalb der Schweiz 350k bekommen, sind idR VPs/MDs jenseits Mitte 30, die dafür 70-80h arbeiten während der durchschnittliche Trader bei Flow Traders mitte zwanzig ist, und 50h/Woche arbeitet. Niemand von denen hat einen PhD (gibt auch paar Quant Researcher, will gar nicht wissen, was die im Durchschnitt verdienen). Das sind einfach smarte Jungs mit Bachelor/Master in Wirtschaftsmathe, Econometrics, usw. von TU Delft, RSM, VU Amsterdam.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

Viele der Top Hedge Funds (AQR, Citadel) rekrutieren auch vom amerikanischen Finance Job Market (nach PhD). Und PHD an ner US Top Uni in 3 Jahren? Selten so gelacht...da kommst du vor 6 Jahren nicht raus. Und glaube nicht, dass du dort in das PhD Programm normalerweise mit Bachelor reinkommst. Die meisten haben zwei Jahre Master und dann kommen 6 Jahre PHD.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Viele der Top Hedge Funds (AQR, Citadel) rekrutieren auch vom amerikanischen Finance Job Market (nach PhD). Und PHD an ner US Top Uni in 3 Jahren? Selten so gelacht...da kommst du vor 6 Jahren nicht raus. Und glaube nicht, dass du dort in das PhD Programm normalerweise mit Bachelor reinkommst. Die meisten haben zwei Jahre Master und dann kommen 6 Jahre PHD.

In 6 Jahren kann man auch den MD-PhD machen. Wer dann 6 Jahre nur für den PhD braucht, macht irgendetwas falsch.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Viele der Top Hedge Funds (AQR, Citadel) rekrutieren auch vom amerikanischen Finance Job Market (nach PhD). Und PHD an ner US Top Uni in 3 Jahren? Selten so gelacht...da kommst du vor 6 Jahren nicht raus. Und glaube nicht, dass du dort in das PhD Programm normalerweise mit Bachelor reinkommst. Die meisten haben zwei Jahre Master und dann kommen 6 Jahre PHD.

In 6 Jahren kann man auch den MD-PhD machen. Wer dann 6 Jahre nur für den PhD braucht, macht irgendetwas falsch.

Nur so für dich zur Info: Der Median der Zeit bis zum PhD-Abschluss liegt an guten Unis zumindest für Econ/VWL bereits bei sechs Jahren. Siehe hier: Stock, W. A., Siegfried, J. J., & Finegan, T. A. (2011). Completion rates and time-to-degree in economics PhD programs (with comments by David Colander, N. Gregory Mankiw, Melissa P. McInerney, James M. Poterba). American Economic Review, 101(3), 176-88.

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WiWi Gast

Zukunft in quantitativer Finance

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Viele der Top Hedge Funds (AQR, Citadel) rekrutieren auch vom amerikanischen Finance Job Market (nach PhD). Und PHD an ner US Top Uni in 3 Jahren? Selten so gelacht...da kommst du vor 6 Jahren nicht raus. Und glaube nicht, dass du dort in das PhD Programm normalerweise mit Bachelor reinkommst. Die meisten haben zwei Jahre Master und dann kommen 6 Jahre PHD.

In 6 Jahren kann man auch den MD-PhD machen. Wer dann 6 Jahre nur für den PhD braucht, macht irgendetwas falsch.

Nur so für dich zur Info: Der Median der Zeit bis zum PhD-Abschluss liegt an guten Unis zumindest für Econ/VWL bereits bei sechs Jahren. Siehe hier: Stock, W. A., Siegfried, J. J., & Finegan, T. A. (2011). Completion rates and time-to-degree in economics PhD programs (with comments by David Colander, N. Gregory Mankiw, Melissa P. McInerney, James M. Poterba). American Economic Review, 101(3), 176-88.

In den USA mag das stimmen - in Oxbridge sind es in MINT 3-4 Jahre. Plus 4 Jahre Undergrad (mit Masterabschluss direkt inkl.) ist jemand, der mit 17/18 an die Uni geht, mit 25, 26 fertig. Habe auch schon 23, 24-jährige gesehen (zwei Klassen übersprungen, nur mit einem dreijährigen Bachelor in den PhD reingekommen usw... in Oxbridge nichts ungewöhnliches).

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