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Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

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WiWi Gast

Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Hallo,
sind Eurer Meinung nach Sparkassen noch sichere und zuverlässige Arbeitgeber? In letzter Zeit häufen sich Berichte über Filialschließungen und Ausgliederung von Tätigkeiten in Servicegesellschaften.
Das Onlineverhalten macht den Banken auch scheinbar stark zu schaffen.

Wie ist Eure Meinung hierzu?

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die Sparkassen sind schon 10 Jahre lang nicht mehr die besten Arbeitgeber. Ihre eigenen dualen Leute lassen sie, unter Aushebelung des Tarifvertrages, im Schnitt mit 2,2 k (Monat) einsteigen und überall gibt es inzwischen Zielvorgaben und Verkaufszwang.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

ja, denn es gilt auch in Zukunft, dass sie von den Kommunen gesteuert werden. Ist also allemal sicherer als eine normale Privatbank.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Sparkassen haben vielleicht in der Vergangenheit nicht so schnell Stellen wegrationalisiert wie Privatbanken. Aber einen großen Unterschied bzgl der Jobsicherheit sehe ich da nicht. Sparkassen zahlen im Schnitt auch eine Ecke weniger (ich kenne keine Ausnahme im Service oder in der Beratung).

Also es wird in Zukunft weniger Filialen geben und weniger Mitarbeiter, aber an der Zuverlässigkeit als Arbeitgeber wird das mE nichts ändern.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Trainee-Programm bei Dekabank

"sichere und zuverlässig", ja!

Man kann sich sicher sein, dass sie weniger zahlen und sich darauf verlassen, dass es nicht besser wird ;). Es sei denn, du wirst Vorstandsmitglied.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Ich denke schon, dass die Sparkasse auch noch in Zukunft ein sicherer und zuverlässiger Arbeitgeber sein wird.

Ich habe selbst meine Ausbildung in der Sparkasse gemacht. Anschließend dann studiert.

Was ich mich frage ist, wie eine Sparkasse weiterhin attraktiv als Arbeitgeber erscheinen kann.

Die Bezahlung ist schlecht, das Denken (auch aufgrund vieler älterer Kollegen) oft sehr konservativ, wenig innovativ.

Ich habe mich dort nie richtig wohl gefühlt aufgrund der starren Strukturen.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Betrachte es doch einfach mal von der Kundenseite aus. Wie viele aus deinem jungen Bekanntenkreis sind tatsächlich noch bei der Sparkasse? - Richtig. Was sind die letzten Vorteile einer Sparkasse verglichen mit anderen Banken? Eigentlich ja das Filialnetz. Für junge Privatkunden ist die Sparkasse eigentlich kein Modell mit Zukunft, da wenig innovativ und zeitgemäß. Die alte Bevölkerung (die ja irgendwann durch uns ersetzt wird) hält das Privatkundengeschäft noch am Laufen. Wo die Sparkasse aber wohl auch in Zukunft weiterhin stark sein wird, ist das Geschäft als lokaler Kreditgeber für Unternehmen und ggf. Anlageberater. Sprich, wenn du bei der Sparkasse wirklich anfangen willst zu arbeiten, such dir das richtige Geschäftsfeld aus.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Dass die Sparkasse als Kreditgeber noch eine (lokale) Nische füllt, dachte ich auch immer, bis ich im Rahmen von einer Hausfinanzierung vor Ort mal nachgefragt habe. Im Vergleich fiel die Sparkasse schnell als viel zu teuer raus. Selbst bei kleinen->mittelständigen Familienunternehmen gibt es mittlerweile günstigere Ansprechpartner als die Sparkasse.

Mittlerweile sehe ich außer der Tradition keinen wirklichen Vorteil mehr für die Sparkassen. Persönliche Beratung erhalte ich mittlerweile via Webcam, etc. auch von Direktbanken aus dem Internet, verfügbare Geldautomaten sind in Zeiten von ING-DIBA, etc. auch kein Problem mehr.

Und als Reaktion gängeln die Sparkassen ihre Kunden eher mit weiteren Gebühren für alles mögliche.
Ich denke, dass in Zukunft nur noch einige der größeren Sparkassen überleben, diese dann deutlich den übrigen Banken ähneln.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die Sparkassen weigern sich zum Großteil noch, die Möglichkeit eines Online-Abschlusses für ein Konto einzuführen.

Das sollte dir einiges über die Zukunftsfähigkeit mitteilen.

Wenn du nur nach Sicherheit suchst, werde lieber Beamter.

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Bateman

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Langfristig haben die Sparkassen wenig Zukunft, eben weil die Stammkundschaft wegstirbt. Bis dahin sind sie aber ein "sozialerer" Arbeitgeber als Geschäftsbanken. Dafür ist man dann erstmal festgelegt, da man einen Ruf als Bankbeamter hat. Auch sind bei Sparkassen natürlich viele speziellere Tätigkeiten ausgelagert, die einen zum Spezialisten im Finanzsektor machen würden. Sprich Kundenberater auf verschiedenen Ebenen kann ich bei der Sparkasse werden, Bond-Spezialist für Mittelamerika nicht.

Was die Einstellungssituation angeht: die Sparkassen stehen wegen der Renditen zur Zeit unter Sparzwang. Sie können nicht ausstellen, aber besetzen den natürlichen Schwund nicht nach und bauen so ab. Als Azubi wirst du vielleicht noch übernommen, als Externer kommst du aber gerade nur schwer rein.

Grundsätzlich wäre eine Karrierre bei Sparkassen nichts, was ich als Akademiker ins Auge fassen würde. Dann lieber später von außen in die 1. oder 2. Führungsebene einsteigen und dann bleiben, das ist okay.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die Sparkasse ist ungefähr so innovativ und zukunftsfähig wie ein Dieselmotor.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Mal gespannt, wie es mit den Tarifverhandlungen weitergeht...

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Wenn ich mir die neuesten Kostenerhöhungen für private Girokonten ansehe, würde ich eher sagen die haben ein konzeptuelles oder strategisches Problem. Die haben viele Rentner als Kunden, die bisher vielleicht allzu oft am Schalter aufgetaucht sind, um ihre Angelegenheiten zu klären. Die Reaktion darauf ist ja mittlerweile bekannt: jeder der unter 1.750 Euro verdient, muss unterm Strich etwa 8 Euro pro Monat zahlen. Comfort oder Individualkonto - es kommt aufs gleiche hinaus. Nur das beim Individualkonto Gebühren auf jegliche Zahlungen anfallen, 0,3 - 0,6 Euro + Grundbetrag von ca. 3 Euro. Da schicke ich meine Großmutter lieber zur Commerzbank, die können ihr Geld offensichtlich auch anderweitig verdienen...

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Es ist nicht mehr zeitgemäß, für ein Girokonto Geld zu bezahlen.
Vor allem in Anbetracht der Zinsen, die man heute erhält.
Auf der einen Seite greifen Sparkassen mehrere Euro pro Monat an Kontoführungsgebühr ab, auf der anderen Seite wird man mit 0,005 % Zinsen abgespeist...

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Das Problem ist doch das Geschäftsmodell. Vereinfacht: die Kunden bringen ihr Geld zur Sparkasse und erhalten dafür Zinsen. Dieses Geld wird durch Kredite weitergegeben und die Sparkasse erhält höhere Zinsen. Die Differenz ist der Gewinn. Das Geld, welches nicht weiterverliehen wird, legt die Sparkasse am Kapitalmarkt an und bekommt eine attraktive Rendite. Merkt ihr was? Dieses Geschäftsmodell ist durch die EZB verstört! Die Sparkasse müssen für liquide Mittel bereits zahlen statt Geld zu verdienen. Kredite die vergeben werden bringen fast keine Zinsen. Konkurrenz durch innovative Banken und Unternehmen wächst. Zudem erwirtschaften die Sparkassen mit ihren eigenanlagen keinen Ertrag mehr. Sie soll dies auch möglich sein, wenn das risikobudget extrem gering ist und für AAA-anleihen zb. 10 jährige dt. Bonds nur noch Zinsen von knapp über 0% gezahlt werden. Meine Prognose ist, dass es weitere Fusionen geben wird und in den nächsten Jahren werden ca. 30% der Sparkassen verschwinden.

Als Arbeitgeber sind sie bei der Bezahlung nicht attraktiv und die altersstruktur ist nicht zukunftsorientiert. Es wird für die Sparkassen sehr schwer werden und nur die großen Überleben.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die niedrigen Zinsen alleine sind kein Problem, da diese in der Regel unter Berücksichtigung der Marge an die Kunden weitergegeben werden. Das Problem ist, wenn die Zinsen für das Verleihen abzüglich Marge unter 0% fallen. Bei Firmenkunden kann man dann ggf. noch negative Zinsen verlangen, Privatkunden werden das nicht mitmachen.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Haha - was sollen die Privatkunden denn sonst machen?

Es gibt einen anderen Grund, warum die Privatkunden-Einlagezinsen nicht unter 0% gedrückt werden: Weil man hier die Kunde nicht verprellen will. Allerdings wird das zu Lasten des Erbebnisses gehen (Sparkassen sind Anstalten öffentlichen Rechts, somit spielt das Ergebnis, sofern positiv, keine größere Rolle)

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Bateman

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Warum sollen die niedrigen Zinsen kein Problem sein? Natürlich sind sie das Problem. Die Marge existiert nicht mehr, da kannst du nichts weitergeben. Und keine Marge heißt auch, du hast keinen Risikopuffer für riskante Geschäfte. Als Ergebnis haben wir die Situation, dass die EZB Geld in den Markt pumpt, damit aber nur Immobilenfonds aufgepumpt werden, während die Kreditvergabe bei uns eng wird, weil die Margen nicht hoch genug sind um das Risiko abzudecken.

Außerdem bunkert das gesamte Land seine Ersparnisse auf sofort fälligen Anlagen wie Tagesgeldkonten, während das Kapital langfristig angelegt werden muss. Gehen die Zinsen plötzlich hoch und fangen die Sparer an zu verschieben bekommen wir ein systematisches Problem vom feinsten.

Aber klar, die Zinslage ist kein Problem, gar nicht.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Wie seht ihr generell die Sparkassen als Arbeitgeber im Hinblick aufs (Risiko) Controlling und mit Master Abschluss in der Tasche?

Was kann man nach der Uni mit relevanter Werkstudenten Erfahrung als Einstiegsgehalt erreichen?

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Nicht viel. Habe selber einige Zeit bei der Sparkasse verbracht (duales Studium). Im Gegensatz zu vielen größeren Unternehmen, wo nach Master klar nur E13 stellen im tvöd vergeben werden (da Bachelor für E9-12 eignet), sind die meisten Stellen in einer Sparkasse auf E12-13 Niveau schon für Gruppenleiter und damit als Absolvent quasi unerreichbar. Andernfalls die großen Unternehmenskundenberaterstellen oder private Banking,, wo seniorität und Vertriebserfahrung vorausgesetzt werden. Da wird dich der Ex Azubi mit Bankfachwirt ausstechen.

Als Absolvent werden sie dir je nach Tätigkeit wohl E9-E10 bieten. Je nach Erfahrungsstufe landest du so bei 36.000-40.000. Vorteil ist, dass 14 Gehälter eigentlich sicher sind. Im Bereich Produktmanagement, Unternehmensstratgie/Vorstandsstab suchen die immer gute Leute. Im Risk sicher auch, aber meistens werden halt selten stellen frei, da keine Fluktuation.

Zum Thema Zinsen: Spielen eine wichtige Rolle, definitiv. Aufgrund des sinkenden konditionsbeitrages werden daher halt Gebühren erhöht/eingeführt und das Provisionsgeschäft ist wichtiger denn je. Die Gebühren wurden aufgrund Quersubventionierung aus dem Struktur- und konditionsbeitrag damals einfach nicht benötigt. Aber auch ein Geldautomat muss befüllt werden, muss installiert und gewartet werden und kostet Strom. Diese Kosten werden halt umgelegt, was eigentlich nur legitim ist. Sparkassen sind im Thema Digitalisierung auch teilweise gar nicht so weit hinterher, das unterschätzen viele, auch wenn der Verband teilweise lähmt.

Sparkassen mit gutem eigenhandel und genügend EK können die NZP noch eine Weile überstehen. Mittel-längerfristig wird sich die Zahl jedoch klar halbieren. Besonders die kleineren Institute in Strukturschwachen Regionen sind eigentlich dem Tode geweiht.

Aber: Für mich auch ein guter AG (gewesen). Habe mein Haus in sehr guter Erinnerung und auch mein Plan ist, als AL oder Vorstand wieder zu kommen. Wenn man sich fragt, wieso viele Leute dort bleiben: Am Ende sind die Menschen doch verwurzelter mit ihrer Region, als viele hier denken. Das ist, man mag es glauben oder nicht, für viele einfach 1500-2000 Euro brutto weniger im Monat wert. Habe damals viele echt kompetente Leute getroffen, die klar unter ihren Möglichkeiten geblieben sind, aber einfach glücklich waren. Ich wäre es nicht geworden und wollte meine Möglichkeiten nach dem Bachelor ausloten, daher Master und Berufseinstieg vor ein paar Jahren in FFM. Trotdzdem konnte ich die Ideen auf meiner Stelle bis zum Vorstand bringen und teilweise sogar umsetzen und den impact sehen. Das ist halt ein Vorteil von solchen AGs.

Muss man daher selbst abwägen. wie so oft im Leben. Für viele hier überwiegen aber sicherlich die Nachteile.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

-Weiterbildungsprogramme werden nicht mehr gefördert
-Konsolidierung im Sektor führt zu Stellenabbau
-zwischen 35-50k je nach Größe der Bank

All in all nicht empfehlenswert

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Bei der örtlichen Sparkasse mit einer Bilanzsumme von 4 Mrd Euro scheinen die Nerven blank zu liegen, verständlich in Anbetracht der Bilanz.
Da hat zuletzt der Vorstand auf einen sachlich kritischen Kommentar einer Freundin bzgl. Preis Leistung auf Facebook wie ein kleines Kind reagiert. Thema war u.a. für was es in jeder Ortschaft eine Filiale braucht, wenn man dann nicht einmal Geld ohne Gebühren einzahlen kann, keine Überweisungsträger ausliegen etc. Klar, bei der Privatbanken kostet die Einzahlung am Schalter auch, aber das nimmt ja niemand wahr, weil es den Automaten gibt und Überweisungen kann man am Terminal machen.

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Wer als Kunde seine Geschäfte noch nicht online abwickelt, der hat den Anschluss verpasst. Solche Preisleistungsdiskussionen sind nun wirklich von vorgestern und erledigen sich dann, wenn solche "Terminals" und beleghafte Überweisungsträger wegrationalisiert wurden.

Omma und Oppa müssen dann mal zur Hauptstelle fahren und auf Gnade hoffen.

Lounge Gast schrieb:

Bei der örtlichen Sparkasse mit einer Bilanzsumme von 4 Mrd
Euro scheinen die Nerven blank zu liegen, verständlich in
Anbetracht der Bilanz.
Da hat zuletzt der Vorstand auf einen sachlich kritischen
Kommentar einer Freundin bzgl. Preis Leistung auf Facebook
wie ein kleines Kind reagiert. Thema war u.a. für was es in
jeder Ortschaft eine Filiale braucht, wenn man dann nicht
einmal Geld ohne Gebühren einzahlen kann, keine
Überweisungsträger ausliegen etc. Klar, bei der Privatbanken
kostet die Einzahlung am Schalter auch, aber das nimmt ja
niemand wahr, weil es den Automaten gibt und Überweisungen
kann man am Terminal machen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die Vor- und Nachteile aus der Sicht eines Sparkässlers:
Pro:

  • Jobsicherheit, da öffentlicher Dienst und ab einer bestimmten
    Beschäftigungszeit und Alter quasi unkündbar (§ 34 Abs. 2 TVÖD)
  • 13 Festgehälter (+ variables 14. Gehalt) -> bisher immer erhalten
  • sehr gute Betriebsrente (nur Arbeitgeber-finanziert)
  • viele soziale Zusatzleistungen (Fahrtkosten, ggf. MA-Parkplatz, volle 40,- EUR VL, Zuschüsse im gesundheitlichen Bereich, u.a. für Sportkurse, Brillenkauf etc.)
  • Vergünstigungen bei hauseigenen Produkten sowie bei Verbundpartnern (LBS -> z.B. keine Abschlussgebühr für BSV, Provinzial, Deka...)
  • Vergünstigungen bei anderen Versicherern wg. öffentlicher Dienst
  • Weiterbildungen wurden vollständig vom AG bezahlt (Sparkassenfachwirt, Sparkassenbetriebswirt, Ausbildung der Ausbilder)
  • variable Arbeitszeit und 30 Tage Urlaub p.a.

Contra:

  • oftmals starre Strukturen u. lange Entscheidungswege
  • relativ weniges Aufstiegsmöglichkeiten / Beförderungen
  • Verkaufsdruck (wenn auch weniger als im privaten Bankensektor)
  • steigender Kostendruck aufgrund wegbrechender Zinsmarge wird
    zunehmend spürbar

Insgesamt bin ich (noch) sehr zufrieden mit meinem Arbeitgeber. Die bereits seit einigen Jahren anhaltende negative Zinsentwicklung wird natürlich zu weiteren Einsparungen führen müssen. Der notwendige Personalabbau erfolgt jedoch sozialverträglich, z.B. über sehr attraktive ATZ-Modelle.

Lounge Gast schrieb:

-Weiterbildungsprogramme werden nicht mehr gefördert
-Konsolidierung im Sektor führt zu Stellenabbau
-zwischen 35-50k je nach Größe der Bank

All in all nicht empfehlenswert

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WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Ich habe eine Ausbildung bei einer Sparkasse gemacht und war dann später noch knapp 10 Jahre im Umfeld tätig.

Sparkasse selbst lohnt sich gehaltlich nicht. Was interessant ist, sind die Firmen im Sparkassenverband bzw. deren Töchter.

Ich hatte am Ende ein Fixgehalt von 110.000? plus 10.000? Bonus plus die erwähnte Altersvorsorge in Höhe 10% vom Jahresbrutto.

antworten
WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Die Sparkassen sind - wie jeder öffentliche Arbeitgeber - ein Mittel des Staates, die Beschäftigungsquote hoch zu halten.

Es müssen schon krasse Dinge passieren, damit es hier zu Entlassungen kommt.

Andererseits ist das Sparen auch in diesen Häusern Pflicht, und deshalb ist der ganz klare Weg der folgende:

Es gibt keine Entlassungen, wenn Du einmal drin bist. Es kann dann aber auch gut sein, dass Du Dein Berufsleben lang auf TVöD 13 bleibst (was ja auch nicht schlimm ist, aber was hier im Forum unter Bänkern als inakzeptabel dargestellt wird).

antworten
WiWi Gast

Re: Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

Hallo.

Ich arbeite selbst bei einer Sparkasse als Kundenberater. Der Verdienst ist durchaus in Ordnung. Das Tätigkeitsfeld und die Anforderungen über die letzten Jahre verändert bzw. erhöht.

Aber: Ist dies nicht in allen Berufen der Fall?

Mir macht der Job mit Kunden großen Spaß und ich denke das überträgt sich auch auf eben Diese.
Dies ist übrigens keine Frage des Kundenalters.
Zufriedene Kunden kommen immer wieder!!!

Zum Thema Commerzbank ist ja viel billiger, da schick ich meine Oma hin weil Sie zu hohe Gebühren bezahlt.

Irgendwo muss jede Bank Geld verdienen, und in diesem Zuammenhang sehe ich die Commerzbank im Gegensatz zu Sparkassen mit Ihren Kundengeldern nicht im sicheren Hafen angeln;-)

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WiWi Gast

Sparkassen - noch Arbeitgeber mit Zukunft?!

WiWi Gast schrieb am 17.04.2016:

Hallo,
sind Eurer Meinung nach Sparkassen noch sichere und zuverlässige Arbeitgeber? In letzter Zeit häufen sich Berichte über Filialschließungen und Ausgliederung von Tätigkeiten in Servicegesellschaften.
Das Onlineverhalten macht den Banken auch scheinbar stark zu schaffen.

Wie ist Eure Meinung hierzu?

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