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Venture Capital - Investment Analyst

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Hat jemand Erfahrung als Praktikant oder Analyst mal bei einer der VC's in Berlin gearbeitet?

  • Wie sind die Aufgaben?
  • Was für Aufgaben gibt es?
  • Reist man viel zu den Start-ups oder Events?
  • Und wie sehen die Gehälter als Analyst dort einzusteigen?

Kann jemand da berichten von einigen Firmen, wäre super interessant, da mich der Bereich enorm interessiert.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Hi,

habe in Berlin bei einem bekannten VC als Analyst angefangen.

Gehalt liegt bei 53k, Bonus im ersten Jahr bei 30-50%.

Aufgaben: Unterschiedlich! Viel (!) Deal sourcing, Sektoranalysen, Due Diligence, generelle Analyst Aufgaben ("Lies dir bitte die Präsi durch und fass sie mir für mein Meeting zusammen") aber auch Sachen wie Events organisieren, neue Produkte testen...Reisen kommt also auch vor.

Nicht so hochspannend, aufregend und bezahlt wie man es sich vielleicht vorstellt, aber mir macht die Arbeit Spaß. Ich arbeite im Schnitt nicht länger als 7/8, die Leute im Team sind mega nett, jung und dynamisch, man wird dazu ermutigt wie ein Entrepreneur zu denken und auch unterstütz wenn man entsprechende Ideen hat, nach Oben sind die Wege offen, man arbeitet mit wirklich smarten (angehenden) CEOs zusammen. Mir gefällts!

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Hört sich gut an. Was meinst du mit Deal sourcing? und besuchst du als analyst auch die ventures oder events? Kannst du da was dazu berichten? Mir ist es wichtig, auch mal rauszukommen und nicht vor dem PC zu verroten. Kenn das von M&A internships und die waren schrecklich.
Um was für ein VC handelt es sich bei dir AUM volume? eher die bekannteren oder unbekannteren?
Und ist der Bonus, average immer um den Dreh bei dir im VC oder generell in der Branche so hoch? Würde gern wissen, ob die meisten VC's Bonuszahlungen tätigen.
Danke erstmal für deine Antwort.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Hi,

habe in Berlin bei einem bekannten VC als Analyst angefangen.

Gehalt liegt bei 53k, Bonus im ersten Jahr bei 30-50%.

Aufgaben: Unterschiedlich! Viel (!) Deal sourcing, Sektoranalysen, Due Diligence, generelle Analyst Aufgaben ("Lies dir bitte die Präsi durch und fass sie mir für mein Meeting zusammen") aber auch Sachen wie Events organisieren, neue Produkte testen...Reisen kommt also auch vor.

Nicht so hochspannend, aufregend und bezahlt wie man es sich vielleicht vorstellt, aber mir macht die Arbeit Spaß. Ich arbeite im Schnitt nicht länger als 7/8, die Leute im Team sind mega nett, jung und dynamisch, man wird dazu ermutigt wie ein Entrepreneur zu denken und auch unterstütz wenn man entsprechende Ideen hat, nach Oben sind die Wege offen, man arbeitet mit wirklich smarten (angehenden) CEOs zusammen. Mir gefällts!

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Hört sich gut an. Was meinst du mit Deal sourcing? und besuchst du als analyst auch die ventures oder events? Kannst du da was dazu berichten? Mir ist es wichtig, auch mal rauszukommen und nicht vor dem PC zu verroten. Kenn das von M&A internships und die waren schrecklich.

Ich muss auch viel von mir aus aktiv Vorschläge bringen für Startups, die unseren Investmentkriterien entsprechen...ist leider auch ein Mythos, dass man im VC rumhockt und alle Startups bei einem pitchen. Oft ist es so, dass wir von uns aus auf Startups zugehen und dann auch mit anderen VCs konkurrieren.
Die Ventures besuche ich auch ab und wann, manchmal muss man auch operational work machen, das ist dann phasenweise meist mal dann für 1-2 Wochen bei einem vor Ort. Events, klar, da bin ich auch mal dabei, aber das ist eher unregelmäßig der Fall.
Ich war Analyst bei einer EB und bin nach einem Jahr gewechselt - auch wenn ich gehaltstechnisch starke Einbußen habe, bereue ich den Sprung kein bisschen bisher.

Um was für ein VC handelt es sich bei dir AUM volume? eher die bekannteren oder unbekannteren?

Einer der größeren, AuM >1bn

Und ist der Bonus, average immer um den Dreh bei dir im VC oder generell in der Branche so hoch? Würde gern wissen, ob die meisten VC's Bonuszahlungen tätigen.
Danke erstmal für deine Antwort.

Bei den gescheiteren Läden hast du Bonizahlungen, definitiv. Im ersten Jahr lag mein Gehalt bei knapp 80k inklusive Bonus; ich war aber wie oben erwähnt zuvor ein Jahr Analyst bei einer EB, sprich als A1 würdest du bei einem VC auch eher unter 80k verdienen.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Danke für die Antwort.
Was war dein Hauptgrund zu wechseln von der EB zu VC? Die meisten gehen ja bekanntlich zu den PE's.

Aber bislang, wie du das beschrieben hast, gefällt mir das. Ich will mir was suchen, wo ich Schnittstellen von Investments und Tech drin habe. Ursprünglich war der Plan IB TMT zu gehen, aber mir sind die Arbeitszeiten einfach zu heftig.

Da ich auch gerne rauskomme, passt es im VC, dass man mal ab und an, die Venture besucht oder generell mal rauskommt. Stellt dein VC gängige Analysten ein und praktikanten fürs nächste Jahr?

Kannst du noch berichten, wie der Weg ist von analyst zu den Managern die equity kriegen. Dauert warhscheinlich längere Zeit bis man da ankommt nehme ich an?

Und, würdest du deine Aufgabenbereiche im vgl. zu IB als abwechslungsreicher vorstellen? Die Aufgaben im IB haben mir nicht zugesagt, daher frage ich, wie du es daher emfpindest. Ich meien company profiles 16 Stunden am Tag zu machen im vgl. zu Businesspläne durchzuschauen, sind beides andere schwerpunkte?

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Hört sich gut an. Was meinst du mit Deal sourcing? und besuchst du als analyst auch die ventures oder events? Kannst du da was dazu berichten? Mir ist es wichtig, auch mal rauszukommen und nicht vor dem PC zu verroten. Kenn das von M&A internships und die waren schrecklich.

Ich muss auch viel von mir aus aktiv Vorschläge bringen für Startups, die unseren Investmentkriterien entsprechen...ist leider auch ein Mythos, dass man im VC rumhockt und alle Startups bei einem pitchen. Oft ist es so, dass wir von uns aus auf Startups zugehen und dann auch mit anderen VCs konkurrieren.
Die Ventures besuche ich auch ab und wann, manchmal muss man auch operational work machen, das ist dann phasenweise meist mal dann für 1-2 Wochen bei einem vor Ort. Events, klar, da bin ich auch mal dabei, aber das ist eher unregelmäßig der Fall.
Ich war Analyst bei einer EB und bin nach einem Jahr gewechselt - auch wenn ich gehaltstechnisch starke Einbußen habe, bereue ich den Sprung kein bisschen bisher.

Um was für ein VC handelt es sich bei dir AUM volume? eher die bekannteren oder unbekannteren?

Einer der größeren, AuM >1bn

Und ist der Bonus, average immer um den Dreh bei dir im VC oder generell in der Branche so hoch? Würde gern wissen, ob die meisten VC's Bonuszahlungen tätigen.
Danke erstmal für deine Antwort.

Bei den gescheiteren Läden hast du Bonizahlungen, definitiv. Im ersten Jahr lag mein Gehalt bei knapp 80k inklusive Bonus; ich war aber wie oben erwähnt zuvor ein Jahr Analyst bei einer EB, sprich als A1 würdest du bei einem VC auch eher unter 80k verdienen.

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Danke für die Antwort.
Was war dein Hauptgrund zu wechseln von der EB zu VC? Die meisten gehen ja bekanntlich zu den PE's.

Ehrlich gesagt kam PE auch in Frage für mich. Ich war bei mehreren im Gespräch, darunter zwei MFs, dort habe ich aber leider keine Zusage bekommen. MM PE kam für mich nicht wirklich in Frage.
Der andere Grund ist, dass mir die Atmosphäre im VC besser gefällt. Im PE wird der heilige Gral (Carry) von den alten an der Spitze gehütet wie noch was, und meistens ist nach Associate Schluss. Beim VC ist es anders, zudem kann man sich frühzeitig, sprich auch als Associate, Equity Anteile sichern, was extrem attraktiv sein kann, mE attraktiver als ein Carry.

Aber bislang, wie du das beschrieben hast, gefällt mir das. Ich will mir was suchen, wo ich Schnittstellen von Investments und Tech drin habe. Ursprünglich war der Plan IB TMT zu gehen, aber mir sind die Arbeitszeiten einfach zu heftig.

Das ist kein schlechter Plan. Dass man das Analysten Programm im IB auf jeden Fall zu Ende machen muss, und dann als Associate erst wechselt, stimmt nicht. Auch nach einem Jahr ist der Wechsel möglich, vorausgesetzt du arbeitest bei einem gescheiten Laden und betreibst aktives Networking, sprich auch von dir aus aktiv auf Headhunter zugehen. Tech finde ich auch extrem spannend, das war am Ende auch der Grund wieso ich ins VC bin statt zu einem MM PE - finde es einfach "sexier" in Tech Unternehmen zu investieren, als in irgendwelche Hersteller von PVC-Baurohren.
Die Arbeitszeiten sind heftig, das stimmt schon, aber ein Jahr geht schneller um als man denkt.

Da ich auch gerne rauskomme, passt es im VC, dass man mal ab und an, die Venture besucht oder generell mal rauskommt. Stellt dein VC gängige Analysten ein und praktikanten fürs nächste Jahr?

Zum Thema Analysten Recruiting kann ich leider nichts sagen, außer dass (idealerweise) IB Analystenerfahrung vorausgesetzt wird. Das läuft aber fast ausschließlich über Headhunter oder Kontakte, ausgeschrieben wird da nichts.
Praktikanten haben wir ab und zu mal da, aber ehrlich gesagt ist der Bedarf an Interns nicht sehr hoch, und das läuft dann auch eher unter der Hand bzw. wenn wir aktiv kontaktiert werden von Studenten; einen strukturierten Prozess gibt es aber nicht.

Kannst du noch berichten, wie der Weg ist von analyst zu den Managern die equity kriegen. Dauert warhscheinlich längere Zeit bis man da ankommt nehme ich an?

Eher früher als im PE, bei uns ist das auch als Associate drin. Ansonsten sind die Wege klassisch - IB Analysten Jahre werden voll angerechnet; sprich ich muss noch ein weiteres Jahr als Analyst hinter mich bringen (1 im IB und 1 habe ich im VC hinter mir), und danach werde ich hoffentlich zum Associate promoted. Und danach nochmal 3 Jahre.

Und, würdest du deine Aufgabenbereiche im vgl. zu IB als abwechslungsreicher vorstellen? Die Aufgaben im IB haben mir nicht zugesagt, daher frage ich, wie du es daher emfpindest. Ich meien company profiles 16 Stunden am Tag zu machen im vgl. zu Businesspläne durchzuschauen, sind beides andere schwerpunkte?

Da muss ich aber IB "verteidigen" - das Erstellen von Company Profiles wird denke ich eher bei MM Beratern 16h am Tag gemacht, bei den BBs und gescheiten EBs machst du das auch ohne Frage, aber da ist es auch viel technischer. DCFs, LBOs, Cash Flow Modellierung, Current Trading, etc. pp ist da schon alles dabei wenn du Analyst bist. Als Praktikant muss man in den sauren Apfel beißen, das stimmt, als Analyst ist das aber in Ordnung.
Nichtsdestrotz finde ich meine Tätigkeiten im VC deutlich interessanter. Kein Tag gleicht dem anderen irgendwie, man analysiert Business Pläne bzw. modelliert selbst welche, man spricht mit potenziellen Targets, man arbeitet in Portfolio Unternehmen, Finanzmodelle werden auch erstellt - ich muss offen sagen, wie schon im ersten Post, das es auch viel langweiliges Zeug gibt und nicht alle so super ist, aber am Ende des Tages ist man viel autonomer da man für sich arbeitet und das beste - mich nervt niemand an einem Freitag Abend um 22 Uhr damit, dass ein neuer Pitch ansteht der auf jeden Fall bis Montag stehen muss. :)

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Danke für die gute insight infos.
Noch eine letzte frage, würdest du eher zu Earlybird oder HV tendieren fürs Praktikum und evtl. späterer Einstieg? Sind ja sogesehen, die bekannteren VC in Berlin mit HTGF und event.
Und welche renommierten VC's würdest du in Berlin empfehlen abgesehen von denen? Kenne wenige, die AUM <1 mrd. haben. Würdest du auch zu kleinere VC's tendieren die weniger AUM volume haben?
Bin unschlüssig über kleine wie Paua, cherry, btov etc. Könntest du eine Einschätzug geben, würde mir mega helfen bei der Entscheidung.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Danke für die Antwort.
Was war dein Hauptgrund zu wechseln von der EB zu VC? Die meisten gehen ja bekanntlich zu den PE's.

Ehrlich gesagt kam PE auch in Frage für mich. Ich war bei mehreren im Gespräch, darunter zwei MFs, dort habe ich aber leider keine Zusage bekommen. MM PE kam für mich nicht wirklich in Frage.
Der andere Grund ist, dass mir die Atmosphäre im VC besser gefällt. Im PE wird der heilige Gral (Carry) von den alten an der Spitze gehütet wie noch was, und meistens ist nach Associate Schluss. Beim VC ist es anders, zudem kann man sich frühzeitig, sprich auch als Associate, Equity Anteile sichern, was extrem attraktiv sein kann, mE attraktiver als ein Carry.

Aber bislang, wie du das beschrieben hast, gefällt mir das. Ich will mir was suchen, wo ich Schnittstellen von Investments und Tech drin habe. Ursprünglich war der Plan IB TMT zu gehen, aber mir sind die Arbeitszeiten einfach zu heftig.

Das ist kein schlechter Plan. Dass man das Analysten Programm im IB auf jeden Fall zu Ende machen muss, und dann als Associate erst wechselt, stimmt nicht. Auch nach einem Jahr ist der Wechsel möglich, vorausgesetzt du arbeitest bei einem gescheiten Laden und betreibst aktives Networking, sprich auch von dir aus aktiv auf Headhunter zugehen. Tech finde ich auch extrem spannend, das war am Ende auch der Grund wieso ich ins VC bin statt zu einem MM PE - finde es einfach "sexier" in Tech Unternehmen zu investieren, als in irgendwelche Hersteller von PVC-Baurohren.
Die Arbeitszeiten sind heftig, das stimmt schon, aber ein Jahr geht schneller um als man denkt.

Da ich auch gerne rauskomme, passt es im VC, dass man mal ab und an, die Venture besucht oder generell mal rauskommt. Stellt dein VC gängige Analysten ein und praktikanten fürs nächste Jahr?

Zum Thema Analysten Recruiting kann ich leider nichts sagen, außer dass (idealerweise) IB Analystenerfahrung vorausgesetzt wird. Das läuft aber fast ausschließlich über Headhunter oder Kontakte, ausgeschrieben wird da nichts.
Praktikanten haben wir ab und zu mal da, aber ehrlich gesagt ist der Bedarf an Interns nicht sehr hoch, und das läuft dann auch eher unter der Hand bzw. wenn wir aktiv kontaktiert werden von Studenten; einen strukturierten Prozess gibt es aber nicht.

Kannst du noch berichten, wie der Weg ist von analyst zu den Managern die equity kriegen. Dauert warhscheinlich längere Zeit bis man da ankommt nehme ich an?

Eher früher als im PE, bei uns ist das auch als Associate drin. Ansonsten sind die Wege klassisch - IB Analysten Jahre werden voll angerechnet; sprich ich muss noch ein weiteres Jahr als Analyst hinter mich bringen (1 im IB und 1 habe ich im VC hinter mir), und danach werde ich hoffentlich zum Associate promoted. Und danach nochmal 3 Jahre.

Und, würdest du deine Aufgabenbereiche im vgl. zu IB als abwechslungsreicher vorstellen? Die Aufgaben im IB haben mir nicht zugesagt, daher frage ich, wie du es daher emfpindest. Ich meien company profiles 16 Stunden am Tag zu machen im vgl. zu Businesspläne durchzuschauen, sind beides andere schwerpunkte?

Da muss ich aber IB "verteidigen" - das Erstellen von Company Profiles wird denke ich eher bei MM Beratern 16h am Tag gemacht, bei den BBs und gescheiten EBs machst du das auch ohne Frage, aber da ist es auch viel technischer. DCFs, LBOs, Cash Flow Modellierung, Current Trading, etc. pp ist da schon alles dabei wenn du Analyst bist. Als Praktikant muss man in den sauren Apfel beißen, das stimmt, als Analyst ist das aber in Ordnung.
Nichtsdestrotz finde ich meine Tätigkeiten im VC deutlich interessanter. Kein Tag gleicht dem anderen irgendwie, man analysiert Business Pläne bzw. modelliert selbst welche, man spricht mit potenziellen Targets, man arbeitet in Portfolio Unternehmen, Finanzmodelle werden auch erstellt - ich muss offen sagen, wie schon im ersten Post, das es auch viel langweiliges Zeug gibt und nicht alle so super ist, aber am Ende des Tages ist man viel autonomer da man für sich arbeitet und das beste - mich nervt niemand an einem Freitag Abend um 22 Uhr damit, dass ein neuer Pitch ansteht der auf jeden Fall bis Montag stehen muss. :)

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Kannst du da noch kurz was dazu sagen, wäre Top!
Und was hälst du von Gesellschaften die beides versuchen mit sich zu vereinen VC und PE?

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 08.12.2018:

Kannst du da noch kurz was dazu sagen, wäre Top!
Und was hälst du von Gesellschaften die beides versuchen mit sich zu vereinen VC und PE?

Bin nicht der von oben, aber habe ein paar Anmerkungen.
Als erstes ist die Aussage, dass der Carry NUR von den alten an der Spitze kassiert wird, absolut falsch.
Arbeite bei einem PE (€5-15bn AuM) und kenne bei eigentlich allen vergleichbaren Funds paar Leute. Und es ist ausnahmslos so, dass bei neuen Funds JEDER (Auch Analysts) am Fund beteiligt sind. Sogar Teile vom Support Team/Backoffice. Klar, ist das Größenverhältnis vom Partner zum Analyst ein anderes, aber jeder ist am Carry beteiligt.

Wir als GP verwalten tatsächlich Funds fast aller Klassen (Equity, Venture, Growth, Infra, Debt, FoF). Die einzelnen Assetklassen haben sich halt so über die Zeit entwickelt.
Jede hat aber ihr eigenes Team und agiert dementsprechend auch vollkommen eigenständig. Dennoch gibts es durchaus Synergiepotentiale zwischen den Assetklassen.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Danke für die gute insight infos.
Noch eine letzte frage, würdest du eher zu Earlybird oder HV tendieren fürs Praktikum und evtl. späterer Einstieg? Sind ja sogesehen, die bekannteren VC in Berlin mit HTGF und event.

Du machst bei beidem nichts falsch, das sind beides sehr gute Adressen, sowohl vom Ruf innerhalb der Branche, als auch von den Teams her. Ich würde es bei beiden probieren und mich dann je nach Bauchgefühl entscheiden, welchen Eindruck du in den Gesprächen hattest von den Leuten.

Und welche renommierten VC's würdest du in Berlin empfehlen abgesehen von denen? Kenne wenige, die AUM <1 mrd. haben. Würdest du auch zu kleinere VC's tendieren die weniger AUM volume haben?

Atlantic Labs, BlueYard und Point Nine, Cherry sind Adressen die ich mir noch anschauen würde. Ich würde auch nicht nach reinem fund size gehen - gerade im VC braucht man ja nun wirklich (im Verhältnis) sehr viel Geld für einen Deal - wichtiger ist mE das Team und wie die Aufgabebereiche aussehen.

Bin unschlüssig über kleine wie Paua, cherry, btov etc. Könntest du eine Einschätzug geben, würde mir mega helfen bei der Entscheidung.

Ich kenne jemanden bei Cherry, der dort extrem glücklich ist und bisher nur positives berichtet hat. Von daher - Go for it! ;)

WiWi Gast schrieb am 08.12.2018:

Bin nicht der von oben, aber habe ein paar Anmerkungen.
Als erstes ist die Aussage, dass der Carry NUR von den alten an der Spitze kassiert wird, absolut falsch.

Bei kleineren Läden kann das bestimmt sein, aber bei Läden wie CVC, Permira, Ardian, Triton etc. wirst du als Junior keinen Carry bekommen.

Arbeite bei einem PE (€5-15bn AuM) und kenne bei eigentlich allen vergleichbaren Funds paar Leute. Und es ist ausnahmslos so, dass bei neuen Funds JEDER (Auch Analysts) am Fund beteiligt sind. Sogar Teile vom Support Team/Backoffice. Klar, ist das Größenverhältnis vom Partner zum Analyst ein anderes, aber jeder ist am Carry beteiligt.

Tut mir Leid dass ich es so formulieren muss, aber das ist Schwachsinn.
Welchen Anreiz hat ein Partner, dem Backoffice Carry zu geben?
Ungeachtet dessen, besteht die Möglichkeit sich in einen Fund einzukaufen, aber das ist a) was ganz anderes als ein Carry und b) geht das auch erst meist bei einer Mio. aufwärts.

Setz bitte keine Unwahrheiten in die Welt, davon haben wir hier im Forum leider zu viele.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Danke für dein Post!
Kannst du das gehaltstechnisch irgendwo eingrenzen, bei den genannten VC, vor allen dingen bei Cherry Ventures, Point nine etc. ? Da du dich in der Branche gut auskennst, wäre eine optimale Einschätzung super.
Natürlich bezahlen Earlybird und HV, denke ich above average, aber wäre gut zu erfahren, in welchem Spielraum man sich befindet? Freue mich auf deine Antwort!

Und würdest du eher noch ein M&A praktikum anhängen, um den Weg ins VC zu ebnen dadurch oder direkt VC internships? Da die meisten VC internships weniger competitiver sind als M&A, würde mich das interessieren, was mehr geeigneter ist. Mein aktueller Stand ist, Masterstudium, Target, und noch 2 Semester übrig. Könnte noch 2 Praktikas reinhängen und Plan war, bevor mir das mit VC in den Sinn kam, dadurch auch bedingt das die culture im IB nicht so meins ist, dass ich trotzdem mein nächstes praktikum noch eins im M&A für 2019 und danach smallcap-midcap PE --> dann Bewerbung für VC einstieg. Was hälst du davon oder soll ich mich direkt auf VC fokussieren?
WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Danke für die gute insight infos.
Noch eine letzte frage, würdest du eher zu Earlybird oder HV tendieren fürs Praktikum und evtl. späterer Einstieg? Sind ja sogesehen, die bekannteren VC in Berlin mit HTGF und event.

Du machst bei beidem nichts falsch, das sind beides sehr gute Adressen, sowohl vom Ruf innerhalb der Branche, als auch von den Teams her. Ich würde es bei beiden probieren und mich dann je nach Bauchgefühl entscheiden, welchen Eindruck du in den Gesprächen hattest von den Leuten.

Und welche renommierten VC's würdest du in Berlin empfehlen abgesehen von denen? Kenne wenige, die AUM <1 mrd. haben. Würdest du auch zu kleinere VC's tendieren die weniger AUM volume haben?

Atlantic Labs, BlueYard und Point Nine, Cherry sind Adressen die ich mir noch anschauen würde. Ich würde auch nicht nach reinem fund size gehen - gerade im VC braucht man ja nun wirklich (im Verhältnis) sehr viel Geld für einen Deal - wichtiger ist mE das Team und wie die Aufgabebereiche aussehen.

Bin unschlüssig über kleine wie Paua, cherry, btov etc. Könntest du eine Einschätzug geben, würde mir mega helfen bei der Entscheidung.

Ich kenne jemanden bei Cherry, der dort extrem glücklich ist und bisher nur positives berichtet hat. Von daher - Go for it! ;)

WiWi Gast schrieb am 08.12.2018:

Bin nicht der von oben, aber habe ein paar Anmerkungen.
Als erstes ist die Aussage, dass der Carry NUR von den alten an der Spitze kassiert wird, absolut falsch.

Bei kleineren Läden kann das bestimmt sein, aber bei Läden wie CVC, Permira, Ardian, Triton etc. wirst du als Junior keinen Carry bekommen.

Arbeite bei einem PE (€5-15bn AuM) und kenne bei eigentlich allen vergleichbaren Funds paar Leute. Und es ist ausnahmslos so, dass bei neuen Funds JEDER (Auch Analysts) am Fund beteiligt sind. Sogar Teile vom Support Team/Backoffice. Klar, ist das Größenverhältnis vom Partner zum Analyst ein anderes, aber jeder ist am Carry beteiligt.

Tut mir Leid dass ich es so formulieren muss, aber das ist Schwachsinn.
Welchen Anreiz hat ein Partner, dem Backoffice Carry zu geben?
Ungeachtet dessen, besteht die Möglichkeit sich in einen Fund einzukaufen, aber das ist a) was ganz anderes als ein Carry und b) geht das auch erst meist bei einer Mio. aufwärts.

Setz bitte keine Unwahrheiten in die Welt, davon haben wir hier im Forum leider zu viele.

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

Danke für dein Post!
Kannst du das gehaltstechnisch irgendwo eingrenzen, bei den genannten VC, vor allen dingen bei Cherry Ventures, Point nine etc. ? Da du dich in der Branche gut auskennst, wäre eine optimale Einschätzung super.
Natürlich bezahlen Earlybird und HV, denke ich above average, aber wäre gut zu erfahren, in welchem Spielraum man sich befindet? Freue mich auf deine Antwort!

Zum Einstieg würde ich mir da nicht wirklich allzuviel erhoffen, Base 48-53 plus Bonus am Ende sodass du bei 65 rauskommen kannst. Bei den größeren Läden sind bis zu 80 realistisch.

Und würdest du eher noch ein M&A praktikum anhängen, um den Weg ins VC zu ebnen dadurch oder direkt VC internships? Da die meisten VC internships weniger competitiver sind als M&A, würde mich das interessieren, was mehr geeigneter ist. Mein aktueller Stand ist, Masterstudium, Target, und noch 2 Semester übrig. Könnte noch 2 Praktikas reinhängen und Plan war, bevor mir das mit VC in den Sinn kam, dadurch auch bedingt das die culture im IB nicht so meins ist, dass ich trotzdem mein nächstes praktikum noch eins im M&A für 2019 und danach smallcap-midcap PE --> dann Bewerbung für VC einstieg. Was hälst du davon oder soll ich mich direkt auf VC fokussieren?

Kommt darauf an wo. Wenn du die Chance hast bei GS, MS, JP, RS, LAZ ein Praktikum zu machen, würde ich es machen - auch allein wegen der Brand im CV, sowas darf man auch im VC nicht unterschätzen.

Wenn du Zeit für 2 Praktika hast, kannst du nach einem M&A Praktikum auch das zweite Praktikum direkt im VC machen - das zeugt a) von authentischem Interesse an der Branche und b) erleichtert es den Einstieg ungemein.

Mein Ratschlag wäre allerdings, zu versuchen bei einem der oben genannten IBs ein Praktikum rauszuholen + FTO, das zweite Praktikum bei einem VC und ein Jahr als IB Analyst arbeiten, und dann den Sprung zu machen.

Vorher kannst du es auch machen, keine Frage, aber bei den sehr guten VCs ist ein direkt Einstieg ähnlich wie bei den sehr guten PEs extrem schwer.
Zudem hast du ganz andere Verhandlungsoptionen, wenn du vorher ein Jahr im IB bzw. M&A gearbeitet hast und dann erst wechselst.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Hallo VC Analyst,

kannst du verraten wie die Interviews abliefen?

VG

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Super danke dir! Was wäre nach deiner Klassifizierung die sehr guten VC's? Und, was hälst du von staatlichen finanzierten funds in VC's, wie HTGF oder IBB ?

Ja, IB würde ich ungern vorher machen und dann noch 1 Jahr lang. Finde die culture und die arbeitszeiten nicht geil. Passt auch nicht zu meinem lifestyle. Aber trotzdem danke dir für den Tipp. ich werde das beherzigen und mir anschauen, was so geht.

WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

Danke für dein Post!
Kannst du das gehaltstechnisch irgendwo eingrenzen, bei den genannten VC, vor allen dingen bei Cherry Ventures, Point nine etc. ? Da du dich in der Branche gut auskennst, wäre eine optimale Einschätzung super.
Natürlich bezahlen Earlybird und HV, denke ich above average, aber wäre gut zu erfahren, in welchem Spielraum man sich befindet? Freue mich auf deine Antwort!

Zum Einstieg würde ich mir da nicht wirklich allzuviel erhoffen, Base 48-53 plus Bonus am Ende sodass du bei 65 rauskommen kannst. Bei den größeren Läden sind bis zu 80 realistisch.

Und würdest du eher noch ein M&A praktikum anhängen, um den Weg ins VC zu ebnen dadurch oder direkt VC internships? Da die meisten VC internships weniger competitiver sind als M&A, würde mich das interessieren, was mehr geeigneter ist. Mein aktueller Stand ist, Masterstudium, Target, und noch 2 Semester übrig. Könnte noch 2 Praktikas reinhängen und Plan war, bevor mir das mit VC in den Sinn kam, dadurch auch bedingt das die culture im IB nicht so meins ist, dass ich trotzdem mein nächstes praktikum noch eins im M&A für 2019 und danach smallcap-midcap PE --> dann Bewerbung für VC einstieg. Was hälst du davon oder soll ich mich direkt auf VC fokussieren?

Kommt darauf an wo. Wenn du die Chance hast bei GS, MS, JP, RS, LAZ ein Praktikum zu machen, würde ich es machen - auch allein wegen der Brand im CV, sowas darf man auch im VC nicht unterschätzen.

Wenn du Zeit für 2 Praktika hast, kannst du nach einem M&A Praktikum auch das zweite Praktikum direkt im VC machen - das zeugt a) von authentischem Interesse an der Branche und b) erleichtert es den Einstieg ungemein.

Mein Ratschlag wäre allerdings, zu versuchen bei einem der oben genannten IBs ein Praktikum rauszuholen + FTO, das zweite Praktikum bei einem VC und ein Jahr als IB Analyst arbeiten, und dann den Sprung zu machen.

Vorher kannst du es auch machen, keine Frage, aber bei den sehr guten VCs ist ein direkt Einstieg ähnlich wie bei den sehr guten PEs extrem schwer.
Zudem hast du ganz andere Verhandlungsoptionen, wenn du vorher ein Jahr im IB bzw. M&A gearbeitet hast und dann erst wechselst.

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Wiesenlooser

Venture Capital - Investment Analyst

Atlantic Labs, BlueYard und Point Nine, Cherry sind Adressen die ich mir noch anschauen würde. Ich würde auch nicht nach reinem fund size gehen - gerade im VC braucht man ja nun wirklich (im Verhältnis) sehr viel Geld für einen Deal - wichtiger ist mE das Team und wie die Aufgabebereiche aussehen.

Bin unschlüssig über kleine wie Paua, cherry, btov etc. Könntest du eine Einschätzug geben, würde mir mega helfen bei der Entscheidung.

Ich kenne jemanden bei Cherry, der dort extrem glücklich ist und bisher nur positives berichtet hat. Von daher - Go for it! ;)

Cherry ist doch gerade extrem gut am performen. Definitiv im kommen. Earlybird hingegen erinnert eher so ein bisschen an Roland Berger - guter Name, aber in letzter Zeit doch an Reputation eingebüßt (wenn man sich mal anschaut, wie lange EB gebraucht hat, um den Fund zu raisen)

Erwähnenswert ist sicher noch Project A. Die haben einen etwas anderen Ansatz (durch die operative Unterstützung), was vielleicht auch sehr spannend sein kann. Die schließen demnächst auch einen neuen Fund wieder ab.

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

super thread und spannende Insights, danke!

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Hi,

habe in Berlin bei einem bekannten VC als Analyst angefangen.

Gehalt liegt bei 53k, Bonus im ersten Jahr bei 30-50%.

Aufgaben: Unterschiedlich! Viel (!) Deal sourcing, Sektoranalysen, Due Diligence, generelle Analyst Aufgaben ("Lies dir bitte die Präsi durch und fass sie mir für mein Meeting zusammen") aber auch Sachen wie Events organisieren, neue Produkte testen...Reisen kommt also auch vor.

Nicht so hochspannend, aufregend und bezahlt wie man es sich vielleicht vorstellt, aber mir macht die Arbeit Spaß. Ich arbeite im Schnitt nicht länger als 7/8, die Leute im Team sind mega nett, jung und dynamisch, man wird dazu ermutigt wie ein Entrepreneur zu denken und auch unterstütz wenn man entsprechende Ideen hat, nach Oben sind die Wege offen, man arbeitet mit wirklich smarten (angehenden) CEOs zusammen. Mir gefällts!

Hi, kann man dich irgendwie kontaktieren? Ich arbeite derzeit mit zwei Kollegen an einer Idee. Wir sind auf der Suche nach Mentoren und/oder Beratern, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Ansonsten sind wir morgen auch bei der Gründerszene Xmas Party, da kann man sich gerne bei einem Drink unterhalten :-)

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VentureCapitalist

Venture Capital - Investment Analyst

Ich habe mir ein Konto erstellt für diejenigen, die gerne mit mir in Kontakt treten möchten.

WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

Hallo VC Analyst,

kannst du verraten wie die Interviews abliefen?

VG

Gerne. Zunächst gab es ein Treffen mit einem Headhunter, mit dem ich durchgegangen bin welche Funds für mich in Frage kämen und eher nicht, zudem gab es seinerseits ein paar Fit fragen, nichts wildes.

Danach haben wir einige Male telefoniert, hauptsächlich mit Vorschlägen seinerseits; als das Thema auf die VC Firm kam für die ich jetzt tätig bin, sagte ich zu und es wurde das erste treffen vereinbart.

Das erste "Interview" war ein Kaffee-Treffen mit einem Partner des Funds.
Das war ein gemütliches Plaudern, in dem es nicht um die VC Branche oder sonstiges ging; zum Großteil ging es um meine Zeit im IB. Ich habe ihm geschildert was mir gefallen hat, was mir nicht gefallen hat. Über Projekte und Deals an denen ich gearbeitet habe, aber auch was ich in meiner wenigen Freizeit abseits des Büros gemacht habe. Sehr nettes und sympatisches Gespräch. Positiv anzumerken ist, dass das Treffen in Frankfurt stattfand, und nicht in Berlin.

Danach war erst einmal Funkstille, und nach 3 Wochen kam der Anruf; es gab ein Telefoninterview mit einem Principal. Das war auch zum Großteil fit-based.

Danach gab es die ersten Gespräche vor Ort in Berlin. Mit einem Associate, welches technisch war (fast nur Accounting eigentlich), das zweite mit einem Investment Manager, der mir 3 verschiedene (anonymisierte) Startups vorgelegt hat, ich hatte Zeit mich vorzubereiten und dann sollte ich ihm eins "pitchen" (Gute Investitionsentscheidung ja/nein, warum, Metrics, etc.). Ein drittes mit einem Principal, in der es um die VC Branche ging, Trends, Key Player, Entwicklungen, aber auch warum ich ins VC möchte etc.
Ganz am Ende muss ich noch ein SaaS Financial Model bauen. (wurde mir aber vorab angekündigt, sodass ich mich darauf vorbereiten konnte).

Eine Woche später habe ich mit einem (anderen) Investment Manager telefoniert und bin das Model durchgegangen, was gut war / was weniger gut war etc. Annahmen von mir wurden noch einmal hinterfragt, sodass ich das Model auch mehr oder weniger erklären musste (Mir wurde das Model vorab zugeschickt).

Danach hörte ich aber erstmal 4 Wochen nichts. Der fünfte nächste Termin war ein Lunch mit zwei Partnern und einem Principal in Berlin, wo aber eigentlich nur geschaut wurde ob ich Manieren habe und mich unterhalten kann, fachlich/ in Bezug auf die Position wurde nichts gefragt, außer meine Gehaltsvorstellungen.

Noch einmal wenig später gab es dann einen 6. Termin, welcher aber auch inoffiziell war, da war ich im Office für ein Bier und habe auch die kennengelernt die ich vorher noch nicht kennengelernt hatte. Eine Woche später gab telefonisch die Zusage, es wurde noch einmal über das Gehalt gesprochen und das wars dann.

Der Prozess hat insgesamt lange gedauert, was auch nicht soo super war weil man irgendwann einfach nur Gewissheit haben möchte und nicht immer noch eine Runde vor sich haben möchte; das ist aber eigentlich normal und auch im PE nicht anders. Waren insgesamt etwas weniger als 3 Monate.

Ich würde hier jedem ans Herz legen sich nicht allzu sehr einen Kopf um den technischen Teil zu machen, der ist eigentlich eher pro-forma, es kommt vielmehr darauf an dass man sich mit jedem aus dem Team gut versteht; ich habe später erfahren dass wenn auch nur ein Mitglied aus dem Team den Bewerber unsymphatisch findet, er nicht weiterkommt, auch wenn das ganz am Ende beim entspannten Biertrinken passiert wäre. Der Personal Fit ist extrem wichtig.

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VentureCapitalist

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Hi, kann man dich irgendwie kontaktieren? Ich arbeite derzeit mit zwei Kollegen an einer Idee. Wir sind auf der Suche nach Mentoren und/oder Beratern, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Ansonsten sind wir morgen auch bei der Gründerszene Xmas Party, da kann man sich gerne bei einem Drink unterhalten :-)

Ich bin aktuell "leider" bei einem Start-Up vor Ort und werde nicht kommen können, aber du kannst mich gerne per PN kontaktieren

antworten
Ein Startupler

Venture Capital - Investment Analyst

Deckt sich sehr mit dem was ich so mitbekomme und selbst erfahren habe.
Hatte für ein 3 Monats VC-Internship bei einem sehr großen Fund 2 Calls, 1 Case (Pitchdeck analysieren und dannach knapp 1,5h darüber mit einem Associate diskutiert) und 1 Partnergespräch.
Festanstellung und Internship ist natürlich vorallem bei einem VC etwas anderes, glaube aber schon das ich dem credo zustimmen kann.
Personal fit ist neben dem grundlegendem Verständnis für die "Startup Welt" das mit Abstand wichtigste.

VentureCapitalist schrieb am 12.12.2018:

Ich habe mir ein Konto erstellt für diejenigen, die gerne mit mir in Kontakt treten möchten.

WiWi Gast schrieb am 10.12.2018:

Hallo VC Analyst,

kannst du verraten wie die Interviews abliefen?

VG

Gerne. Zunächst gab es ein Treffen mit einem Headhunter, mit dem ich durchgegangen bin welche Funds für mich in Frage kämen und eher nicht, zudem gab es seinerseits ein paar Fit fragen, nichts wildes.

Danach haben wir einige Male telefoniert, hauptsächlich mit Vorschlägen seinerseits; als das Thema auf die VC Firm kam für die ich jetzt tätig bin, sagte ich zu und es wurde das erste treffen vereinbart.

Das erste "Interview" war ein Kaffee-Treffen mit einem Partner des Funds.
Das war ein gemütliches Plaudern, in dem es nicht um die VC Branche oder sonstiges ging; zum Großteil ging es um meine Zeit im IB. Ich habe ihm geschildert was mir gefallen hat, was mir nicht gefallen hat. Über Projekte und Deals an denen ich gearbeitet habe, aber auch was ich in meiner wenigen Freizeit abseits des Büros gemacht habe. Sehr nettes und sympatisches Gespräch. Positiv anzumerken ist, dass das Treffen in Frankfurt stattfand, und nicht in Berlin.

Danach war erst einmal Funkstille, und nach 3 Wochen kam der Anruf; es gab ein Telefoninterview mit einem Principal. Das war auch zum Großteil fit-based.

Danach gab es die ersten Gespräche vor Ort in Berlin. Mit einem Associate, welches technisch war (fast nur Accounting eigentlich), das zweite mit einem Investment Manager, der mir 3 verschiedene (anonymisierte) Startups vorgelegt hat, ich hatte Zeit mich vorzubereiten und dann sollte ich ihm eins "pitchen" (Gute Investitionsentscheidung ja/nein, warum, Metrics, etc.). Ein drittes mit einem Principal, in der es um die VC Branche ging, Trends, Key Player, Entwicklungen, aber auch warum ich ins VC möchte etc.
Ganz am Ende muss ich noch ein SaaS Financial Model bauen. (wurde mir aber vorab angekündigt, sodass ich mich darauf vorbereiten konnte).

Eine Woche später habe ich mit einem (anderen) Investment Manager telefoniert und bin das Model durchgegangen, was gut war / was weniger gut war etc. Annahmen von mir wurden noch einmal hinterfragt, sodass ich das Model auch mehr oder weniger erklären musste (Mir wurde das Model vorab zugeschickt).

Danach hörte ich aber erstmal 4 Wochen nichts. Der fünfte nächste Termin war ein Lunch mit zwei Partnern und einem Principal in Berlin, wo aber eigentlich nur geschaut wurde ob ich Manieren habe und mich unterhalten kann, fachlich/ in Bezug auf die Position wurde nichts gefragt, außer meine Gehaltsvorstellungen.

Noch einmal wenig später gab es dann einen 6. Termin, welcher aber auch inoffiziell war, da war ich im Office für ein Bier und habe auch die kennengelernt die ich vorher noch nicht kennengelernt hatte. Eine Woche später gab telefonisch die Zusage, es wurde noch einmal über das Gehalt gesprochen und das wars dann.

Der Prozess hat insgesamt lange gedauert, was auch nicht soo super war weil man irgendwann einfach nur Gewissheit haben möchte und nicht immer noch eine Runde vor sich haben möchte; das ist aber eigentlich normal und auch im PE nicht anders. Waren insgesamt etwas weniger als 3 Monate.

Ich würde hier jedem ans Herz legen sich nicht allzu sehr einen Kopf um den technischen Teil zu machen, der ist eigentlich eher pro-forma, es kommt vielmehr darauf an dass man sich mit jedem aus dem Team gut versteht; ich habe später erfahren dass wenn auch nur ein Mitglied aus dem Team den Bewerber unsymphatisch findet, er nicht weiterkommt, auch wenn das ganz am Ende beim entspannten Biertrinken passiert wäre. Der Personal Fit ist extrem wichtig.

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OverFlow

Venture Capital - Investment Analyst

VentureCapitalist schrieb am 12.12.2018:

Hi, kann man dich irgendwie kontaktieren? Ich arbeite derzeit mit zwei Kollegen an einer Idee. Wir sind auf der Suche nach Mentoren und/oder Beratern, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Ansonsten sind wir morgen auch bei der Gründerszene Xmas Party, da kann man sich gerne bei einem Drink unterhalten :-)

Ich bin aktuell "leider" bei einem Start-Up vor Ort und werde nicht kommen können, aber du kannst mich gerne per PN kontaktieren

Perfekt, habe dir geschrieben..

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Ich bin aktuell bei MBB. PE gilt wegen Karrierechangen und Bezahlung bei vielen als der hochgelobter Exit.

Ist VC da ähnlich attraktiv oder ist es doch etwas ganz anderes?

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Kannst du kurz erläutern, was damit gemeint war ein Pitchdeck zu analysieren?
Auf was musstest du achten und was wurde genau gefragt? Hast du überwiegend financials analysiert oder was genau wurde getan?

Ein Startupler schrieb am 12.12.2018:

Deckt sich sehr mit dem was ich so mitbekomme und selbst erfahren habe.
Hatte für ein 3 Monats VC-Internship bei einem sehr großen Fund 2 Calls, 1 Case (Pitchdeck analysieren und dannach knapp 1,5h darüber mit einem Associate diskutiert) und 1 Partnergespräch.
Festanstellung und Internship ist natürlich vorallem bei einem VC etwas anderes, glaube aber schon das ich dem credo zustimmen kann.
Personal fit ist neben dem grundlegendem Verständnis für die "Startup Welt" das mit Abstand wichtigste.
entspannten Biertrinken passiert wäre. Der Personal Fit ist extrem wichtig.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Die Accounting Fragen würden mich interessieren?

antworten
Wiesenlooser

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Ich bin aktuell bei MBB. PE gilt wegen Karrierechangen und Bezahlung bei vielen als der hochgelobter Exit.

Ist VC da ähnlich attraktiv oder ist es doch etwas ganz anderes?

Wenn du nicht bei einem Top VC arbeitest, wirst du mit finanziellen Abstrichen rechnen müssen.

antworten
VentureCapitalist

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Ich bin aktuell bei MBB. PE gilt wegen Karrierechangen und Bezahlung bei vielen als der hochgelobter Exit.

Ist VC da ähnlich attraktiv oder ist es doch etwas ganz anderes?

Ich war zuvor ein Jahr bei einer sog. Elite Boutique im Investment Banking und habe im ersten Jahr knapp 110k brutto verdient.
Als 2nd Year Analyst im VC jetzt etwas über 80k (Zahlen sind jeweils all-in).

30k Unterschied klingen schon viel, aber wenn man bedenkt was netto rauskommt und wie freier ich jetzt bin und viel mehr Zeit habe, sind mir die Abstriche absolut wert.

Zudem gibt es, wie oben erwähnt, später einen Equity Anteil, das heißt du wirst bei VC Investments zu x% am Equity beteiligt. Und das ist auf jeden Fall einiges attraktiver als die Boni im IB oder UB.

antworten
VentureCapitalist

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 12.12.2018:

Die Accounting Fragen würden mich interessieren?

Unterschiedliche Sachverhalte, wir brauchen auf einmal unvorhergesehen X an Capex, ein wichtiger Kunde/Lieferant springt ab und unsere Portfolio Company Probleme wie wirkt sich das aus etc. Nichts allzu wildes - deckt sich so ziemlich mit dem Advanced Accounting Questions Teil aus dem BIWS Guide

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Sehr spannender Thread!

Hätte auch eine Frage und zwar wie ist der Ruf von einem Corporate VC Praktikum (Richtung Pro7, Axel Springer, OEMs) wenn man später (nicht unbedingt Direkteinstieg) in einen VC wechseln will? Oder Lieber richtiges VC Praktikum (wenn ja, Größe und Ruf egal)?

Bin grade Werksstudent in einem Tech Start Up und könnte da mir vorstellen, da paar Jahre zu bleiben bis ich ins VC wechsele und hätte jetzt noch Zeit für ein Praktikum.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 19.12.2018:

Sehr spannender Thread!

Hätte auch eine Frage und zwar wie ist der Ruf von einem Corporate VC Praktikum (Richtung Pro7, Axel Springer, OEMs) wenn man später (nicht unbedingt Direkteinstieg) in einen VC wechseln will? Oder Lieber richtiges VC Praktikum (wenn ja, Größe und Ruf egal)?

Bin grade Werksstudent in einem Tech Start Up und könnte da mir vorstellen, da paar Jahre zu bleiben bis ich ins VC wechsele und hätte jetzt noch Zeit für ein Praktikum.

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WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 23.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.12.2018:

Sehr spannender Thread!

Hätte auch eine Frage und zwar wie ist der Ruf von einem Corporate VC Praktikum (Richtung Pro7, Axel Springer, OEMs) wenn man später (nicht unbedingt Direkteinstieg) in einen VC wechseln will? Oder Lieber richtiges VC Praktikum (wenn ja, Größe und Ruf egal)?

Bin grade Werksstudent in einem Tech Start Up und könnte da mir vorstellen, da paar Jahre zu bleiben bis ich ins VC wechsele und hätte jetzt noch Zeit für ein Praktikum.

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VentureCapitalist

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 19.12.2018:

Sehr spannender Thread!

Hätte auch eine Frage und zwar wie ist der Ruf von einem Corporate VC Praktikum (Richtung Pro7, Axel Springer, OEMs) wenn man später (nicht unbedingt Direkteinstieg) in einen VC wechseln will? Oder Lieber richtiges VC Praktikum (wenn ja, Größe und Ruf egal)?

Bin grade Werksstudent in einem Tech Start Up und könnte da mir vorstellen, da paar Jahre zu bleiben bis ich ins VC wechsele und hätte jetzt noch Zeit für ein Praktikum.

Corporate VC ist definitiv besser als kein VC, musst da nur auf den Investment Fokus achten, weil du dort dir meist dieselben Themen ansiehst, in einem VC Fund schaut man sich (in der Regel) ein breiteres Spektrum an, wodurch du ggf. mehr mitnimmst, und natürlich auch schon gute Kontakte für einen späteren Einstieg knüpfen kannst.

Für mich persönlich wäre Corporate VC eher nicht in Frage gekommen, allerdings ist das eine Präferenzen Sache, du machst mit nichts von beidem falsch.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Kann man mit guten gap year Praktika und insgesamt gutem Profil auch direkt als analyst einsteigen, ohne Umweg?

antworten
Wiesenlooser

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

Kann man mit guten gap year Praktika und insgesamt gutem Profil auch direkt als analyst einsteigen, ohne Umweg?

Es gibt in dem Sinn keine Regeln. Die VC Szene ist sehr klein und so ziemlich alles geht über Kontakte.

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

Man sollte sich von den Zaheln hier auch nicht blenden lassen.

Einer der "bekannteren" VCs aus NRW zahlt einsteigern unter 40k fix und der Bonus hebt da auch nicht viel raus. Die etwas bekannteren oder bzw. erfolgreicheren VCs zahlen Master Absolventen ggf. mal 70-80k all in. Auf Associate dann vllt. knapp um die 100k. Aber auch der viel erwaehnte Carry ueber Anteile etc. kommt ja wenn dann erst ab Principal Eben die es oft ja nicht wirklich gibt und selbst wenn man es wird... ist der Fund neu aufgesetzt heisst das du musst 10 Jahre dabei bleiben weil so schnell kommt da kein Return, geschweige denn ueber der Hurdle Rate...

VC macht man fuer sexy startup exposure und weils einfach an sich eine sexy taetigkeit ist, nicht weil man (jemals) viel Geld verdient. Sieht man ja auch daran das Partner in dem Bereich eig. immer schon vorher die Taler bei der Spasskasse hatten :)

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 14.01.2019:

Man sollte sich von den Zaheln hier auch nicht blenden lassen.

Einer der "bekannteren" VCs aus NRW zahlt einsteigern unter 40k fix und der Bonus hebt da auch nicht viel raus. Die etwas bekannteren oder bzw. erfolgreicheren VCs zahlen Master Absolventen ggf. mal 70-80k all in. Auf Associate dann vllt. knapp um die 100k. Aber auch der viel erwaehnte Carry ueber Anteile etc. kommt ja wenn dann erst ab Principal Eben die es oft ja nicht wirklich gibt und selbst wenn man es wird... ist der Fund neu aufgesetzt heisst das du musst 10 Jahre dabei bleiben weil so schnell kommt da kein Return, geschweige denn ueber der Hurdle Rate...

VC macht man fuer sexy startup exposure und weils einfach an sich eine sexy taetigkeit ist, nicht weil man (jemals) viel Geld verdient. Sieht man ja auch daran das Partner in dem Bereich eig. immer schon vorher die Taler bei der Spasskasse hatten :)

Htgf?

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 14.01.2019:

Htgf?

???

antworten
WiWi Gast

Venture Capital - Investment Analyst

WiWi Gast schrieb am 14.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 14.01.2019:

Htgf?

???

gemeint sind vermutlich High-Tech Gründerfonds

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